Bernd Rieken: Psychoanalytische Individualpsychologie in Theorie und Praxis, Gebunden
Psychoanalytische Individualpsychologie in Theorie und Praxis
- Psychotherapie, Pädagogik, Gesellschaft
- Verlag:
- Springer Vienna, 07/2011
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783709104644
- Artikelnummer:
- 8874746
- Umfang:
- 496 Seiten
- Sonstiges:
- 19 SW-Abb., XII, 483S. 19 Abb..
- Nummer der Auflage:
- 2011
- Ausgabe:
- 2011
- Copyright-Jahr:
- 2011
- Gewicht:
- 1026 g
- Maße:
- 252 x 174 mm
- Stärke:
- 38 mm
- Erscheinungstermin:
- 11.7.2011
Inhaltsangabe
1. Geschichtlicher Teil
1.1. Allgemeine Einflüsse
1.1.1. Kurze Vorgeschichte der Psychotherapie
1.1.2. Kurze Geschichte des Individuums in der europäischen Neuzeit
1.1.3. Geistesgeschichtliche Grundlagen: Romantik, Aufklärung
1.1.4. Einflüsse der Wiener Mentalitätsgeschichte
1.1.5. Medizin- und psychiatriegeschichtliche Grundlagen
1.2. Entwicklung der IP
1.2.1. Die Zeit der Gemeinschaft der frühen Tiefenpsychologie (Zusammenarbeit mit und Trennung von Freud)
1.2.2. Die Zeit der Trennung von alten Bindungen und erste Identitätsbildungen
1.2.3. Die Zeit der Spaltung (USA-Europa)
1.2.4. Getrennte Wege: Pragmatik vs. Dogmatik
1.2.5. Aktuelle Entwicklungen
2. IP-Theorie
2.1. Weltbild, Menschenbild, Persönlichkeitstheorie
2.1.1. Kausal- und Finalursache, analytischer und holistischer Rationalitätstypus, Fiktionalismus in der Psychologie und Philosophie des Als-Ob
2.1.2. Das Minderwertigkeitsgefühl und seine Kompensation
2.1.3. Lebensstil und tendenziöse Apperzeption
2.1.4. Individualität und Gemeinschaft
2.1.5. Kriterien psychischer Gesundheit
2.1.6. Ambivalenz und Konflikt, Mehrdeutigkeit und Paradoxie
2.1.7. Unbewusstes als Unverstandenes
2.2. Entwicklungstheorie
2.3. Psychopathologie
2.4. Triebtheorie: Libido und Aggression
2.5. Genderfragen und Sexualität
2.6. Querverbindungen zu neueren Strömungen in der Psychoanalyse
2.6.1. Neopsychoanalyse
2.6.2. Selbstpsychologie und Relationale Psychoanalyse
2.6.3. Objektbeziehungstheorien
2.6.4. Feministische Psychoanalyse
3. Technik der individualpsychologisch-psychoanalytischen Praxis
3.1. Die therapeutische Beziehung
3.1.1. Übertragung und Gegenübertragung
3.1.2. Machtgefälle und soziale Gleichwertigkeit
3.1.3. Abstinenz und Selbst-Enthüllung
3.2. Erstgespräch
3.3. Lebensstilanalyse als individualpsychologische Diagnostik
3.4. Prozessanalyse versus Deutung
3.5. Ist Ermutigung unanalytisch? Zur Bedeutung der Lebensaufgaben
3.6. Traumdeutung
3.7. Zur Integrierbarkeit nicht-analytischer Therapieelemente
3.8. Beispiele aus der Praxis: Fokaltherapien und Langzeitanalysen
4. Neurowissenschaft und IP 4.1. Lebensstil, Tendenziöse Apperzeption und neuronale Netzwerke
4.2. Neuronale Plastizität und das Aktive in der IP - Neuropsychoanalyse und Neuro- Individualpsychologie : von der Defektologie zur Neuroplastizität
4.3. Spiegelneuronen und Gemeinschaftsgefühl
4.4. Der präfrontale Kortex und der Lebensstil
4.5. Ermutigung / Entmutigung Hippocampus Notfallprogramme
5. Spezialgebiete
5.1. Säuglingsforschung
5.2. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
5.2.1. Wandel der Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen im Kontext des gesellschaftlichen Wandels, (zB ADHS)
5.2.2. Die Vielsprachigkeit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
5.3. Psychosomatik
5.4. Behindertenpsychotherapie
5.5. Pädagogik Schule Erziehung
5.6. Beratung , Coaching und Counselling
5.7. Kultur- und Literaturwissenschaft
5.8. Ethnologie und Sozialwissenschaft
5.9. Spiritualität und Religion
6. Ausbildung, Profession und Wissenschaft
6.1.1. Professionelle Ausbildung als Konfession
6.1.2. Psychotherapiewissenschaft: Prozessforschung und die Relevanz des Unbewussten
6.1.3. Integrative Modelle Profession und Wissenschaft
7. Zusammenfassung
8. Literaturverzeichnis
9. Namen- und Sachregister
1.2.4. Getrennte Wege: Pragmatik vs. Dogmatik
1.2.5. Aktuelle Entwicklungen
2. IP-Theorie
2.1. Weltbild, Menschenbild, Persönlichkeitstheorie
2.1.1. Kausal- und Finalursache, analytischer und holistischer Rationalitätstypus, Fiktionalismus in der Psychologie und Philosophie des Als-Ob
2.1.2. Das Minderwertigkeitsgefühl und seine Kompensation
2.1.3. Lebensstil und tendenziöse Apperzeption
2.1.4. Individualität und Gemeinschaft
2.1.5. Kriterien psychischer Gesundheit
2.1.6. Ambivalenz und Konflikt, Mehrdeutigkeit und Paradoxie
2.1.7. Unbewusstes als Unverstandenes
2.2. Entwicklungstheorie
2.3. Psychopathologie
2.4. Trieb
Klappentext
Dieses Buch befasst sich mit der Zusammenarbeit zwischen Alfred Adler und Sigmund Freud, analysiert die inhaltlichen Differenzen, die zu ihrer Trennung geführt haben, und beleuchtet die philosophisch-kulturgeschichtlichen Hintergründe. Davon ausgehend werden Adlers Theorie sowie die Weiterentwicklungen der individualpsychologischen Persönlichkeits- und Entwicklungslehre, Psychopathologie, Technik der individualpsychologischen Praxis mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden zur Psychoanalyse sowie zahlreiche Spezialgebiete dargestellt. Zudem wird auf die Bedeutung der Individualpsychologie für die Gesellschafts- und Kulturwissenschaften eingegangen. Das didaktisch gut gegliederte Werk berücksichtigt sowohl die Querverbindungen zur Psychoanalyse als auch internationale Entwicklungen der modernen Individualpsychologie und aktuelle Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften. Es richtet sich an alle an Individualpsychologie interessierten PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen und KulturwissenschaftlerInnen.
Biografie (Bernd Rieken)
Bernd Rieken ist Volkskundler und Psychoanalytiker. Geboren und aufgewachsen in Ostfriesland, Studium an den Universitäten Mannheim und Wien (Promotion in Philosophie und Volkskunde, Lehramtsprüfung in Deutsche Philologie, Geschichte, Politikwissenschaft und Psychologie).Biografie (Brigitte Sindelar)
Brigitte Sindelar, geboren 1952, ist Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (Individualpsychologie) und habilitiert im Fach Psychotherapiewissenschaft. Nach zehnjähriger Tätigkeit an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters in Wien arbeitet sie seit 1981 in freier Praxis in Wien, leitet das von ihr aufgebaute Versorgungsnetz für Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsschwächen ("Schmunzelclubs") und ist an der Sigmund-Freud-Privatuniversität als Vizerektorin für Forschung sowie im akademischen Lehrbetrieb und in der Psychotherapieausbildung tätig.Sie ist Trägerin des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst.Anmerkungen:
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