Andreas Luckner: Klugheit, Gebunden
Klugheit
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- De Gruyter, 07/2005
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783110177060
- Artikelnummer:
- 2062289
- Umfang:
- 224 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 05001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Copyright-Jahr:
- 2005
- Gewicht:
- 492 g
- Maße:
- 230 x 155 mm
- Stärke:
- 18 mm
- Erscheinungstermin:
- 18.7.2005
Beschreibung
"Klug werden heißt nach alledem, sich öffnen können für die Erfahrung der eigenen Möglichkeiten und der Bescheidung auf sie." Ein spannendes und flüssig geschriebenes Buch zum philosophischen Thema Klugheit. Die Analyse verschiedener Klugheitskonzepte von Aristoteles bis in die Neuzeit führt Andreas Luckner zu der Erkenntnis, dass Klugheit gerade für moralphilosophische Überlegungen relevant ist - im Gegensatz zur weit verbreiteten Auffassung, Klugheit stehe in Opposition zu moralischem Denken und Handeln. Pluspunkte besonders flüssig und lesbar geschrieben müheloser Einstieg in die Tiefen der Problematik anhand anschaulicher Beispiele aus dem Alltag Entwurf eines modernen Klugheitsbegriffs auf der Basis von Orientierung und Vertrauen in der Begegnung mit der Welt
Rezension
"Ein interessantes, einführendes Buch (...), das unterhaltsam zu lesen ist und eine Fülle philosophiegeschichtlicher Informationen vermittelt. Für einen ersten Zugang zur Thematik bietet es dadurch einen guten Ausgangspunkt." (Zeitschrift für Theologie und Philosophie1 / 2007)
"Luckner bietet zweifellos einen kompakten und gut lesbaren historischen Überblick der Klugheitslehren von Aristoteles bis ins 17. Jahrhundert." (Héctor Wittwer in: Philosophischer Literaturanzeiger 3-4 / 2006)
"Klugheit und Moral stehen offenbar in einer merkwürdigen Opposition. Beider wechselvolle Geschichte erzählt Andreas Luckner auf so spannende Weise, dass man meinen könnte, einen Krimi zu lesen. (...) Gerade wegen der der Klugheit innewohnenden Dynamik auf das rechte Miteinander hin sollte das schöne Buch allen Therapeuten, Seelsorgern, Pädagogen und philosophischen Praktikern als Pflichlektüre aufgetragen werden. Thema und Ausführung, Stoff und Form sind glänzend miteinander verbunden. Auch allen anderen neugierigen "Passanten" kann es nur wärmstens empfohlen werden." (Thomas Gutknecht in: der blaue reiter, Nr. 20 / 2005)
Klappentext
Klugheit ist die Kompetenz, sich selbst im Handeln und Leben zu orientieren. Einstmals als Kardinaltugend hoch angesehen, geriet die Klugheit in der neuzeitlichen Ethik in eine merkwürdige Opposition zu moralischem Denken und Handeln. Luckner analysiert die Klugheitskonzepte unter anderem von Kant, Aristoteles, Machiavelli und Montaigne mit dem Ziel, das Thema "Klugheit als Tugend" für die Ethik wieder zu gewinnen. Interessanterweise erweist sich die Klugheit dabei als relevant auch und gerade für moralphilosophische Überlegungen: Mag Klugheit ohne Moral zwar blind sein, so bleibt umgekehrt Moral ohne Klugheit leer. Luckner zeigt, wie Klugheit als Tugend des sinn- und glücksbezogenen Umgangs mit Ansprüchen normativer Art gedacht werden kann, eine Kompetenz, wie sie gerade in Situationen der Unübersichtlichkeit hochnotwendig ist.
Biografie
Prof. Dr. phil. Andreas Luckner lehrt Philosophie an der Universität Stuttgart. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte betreffen Fragen der Philosophie der Praxis, der Technik, der Zeit und der Musik.Anmerkungen:
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