Andreas Dartsch: Implizite Volatilitäten am Aktien- und Optionsmarkt, Kartoniert / Broschiert
Implizite Volatilitäten am Aktien- und Optionsmarkt
- Diss.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Deutscher Universitätsverlag, 05/1999
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783824469260
- Artikelnummer:
- 2682989
- Umfang:
- 376 Seiten
- Sonstiges:
- 273 SW-Abb., 36 Tabellen,
- Nummer der Auflage:
- 1999
- Ausgabe:
- 1999
- Copyright-Jahr:
- 1999
- Gewicht:
- 481 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 20 mm
- Erscheinungstermin:
- 21.5.1999
Kurzbeschreibung
Dissertation Universität GH Duisburg 1998
Beschreibung
Zur Quantifizierung des Risikos auf Kapitalmärkten spielte die historische Volatilität als marktdeduziertes Risikomaß bisher eine wichtige Rolle. Durch die zunehmende Bedeutung von Terminmärkten auf nationaler und internationaler Ebene und die wachsende Sensibilisierung der Marktteilnehmer für Parameterveränderungen rückt die implizite Volatilität immer stärker ins Blickfeld. Andreas Dartsch analysiert die zentralen (statistischen) Eigenschaften von impliziten Volatilitäten für den deutschen Kapitalmarkt und untersucht saisonale Einflüsse. Der Autor zeigt mögliche Anwendungsbereiche auf und beurteilt sie. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Termin- als auch die Kassamärkte.
Inhaltsangabe
I. Bedeutung und Konzepte zur Ermittlung impliziter Volatilitäten.- A. Die Volatilität als Maß für das Gesamtrisiko.- 1. Risiko und Normalverteilung.- a) Definition der Risikoarten.- b) Statistische Wahrscheinlichkeitsverteilungen.- c) Die Überführung der Normalverteilung in die Standardnormalverteilung_.- 2. Der statistische Volatilitätsbegriff in der Kapitalmarkttheorie.- a) Volatilität und Standardabweichung.- b) Das Single-Index-Modell.- 3. Eignung der Normalverteilungsannahme für Aktienkursverläufe.- B. Die Volatilität als Optionspreisparameter im Modell von Black & Scholes.- 1. Erläuterung der modellimmanenten Aktienkursverläufe.- a) Wiener-Prozeß.- b) Erweiterter Wiener-Prozeß.- c) Beurteilung der Zeitabhängigkeit im Wiener Prozeß.- 2. Die Black & Scholes Preisbildungsformel.- a) Die Optionsbepreisung im diskreten Fall.- b) Die Optionsbepreisung bei stetigen Aktienkursverläufen.- c) Erläuterung der modellimmanenten Zusammenhänge.- 3. Einfluß der Volatilität auf den Optionspreis.- a) Volatilitätsprämie.- b) Extremwertbetrachtungen der Volatilität im Optionspreismodell.- c) Die Sensitivitätskennzahl Vega.- C. Implizite Volatilitäten als Indikator für Markterwartungen.- 1. Abgrenzung verschiedener Volatilitätsarten.- a) Zukünftige Volatilität.- b) Historische Volatilität.- c) Implizite Volatilität.- 2. Die Bestimmung impliziter Volatilitäten.- a) Herleitung der impliziten Volatilität aus dem Optionspreismodell von Black & Scholes.- b) Auswahl geeigneter Optionen zur Bestimmung der impliziten Volatilität.- c) Volatility-Smile und Zeitstruktur der Volatilität.- 3. Untersuchungen zur impliziten Volatilität.- II. Empirische Untersuchung impliziter Volatilitäten.- A. Untersuchungsgegenstand und verwendete Datenbasis.- 1. Aufbau des Deutschen Aktienindexes.- a) Berechnungsschema des Deutschen Aktienindexes.- b) Feststellung der Korrekturgrößen im DAX®.- c) Verkettung des Aktienindexes.- 2. Konstruktion des DAX®-Volatilitätsindexes.- a) Transformation des Optionspreismodells von Black & Scholes.- b) Der zur Konstruktion des Volatilitätsindexes benötigte Dateninput.- c) Die Berechnung des Volatilitätsindexes.- 3. Datenbasis und eigene Konstruktion.- B. Eigenschaften impliziter Volatilitäten.- 1. Verteilungstest impliziter Volatilitäten.- a) Überprüfung der fünfjährigen Meßperiode auf Normalverteilung.- b) Verteilungstests bei jährlicher Meßperiode.- c) Verteilungstests bei monatlicher Meßperiode.- 2. Zeitreihencharakterisierung der impliziten Volatilitäten.- a) Autokorrelation und partielle Autokorrelation.- b) Analyse des stochastischen Prozesses impliziter Volatilitäten.- 3. Abhängigkeiten von Volatilitätsveränderungen und Renditeentwicklung bei Aktien.- C. Saisonale Analyse der impliziten Volatilität.- 1. Das Verhalten impliziter Volatilitäten im Intradayverlauf.- 2. Expiration-Day-Effekte am Markt für Optionen.- a) Das Volatilitätsverhalten an Freitagen mit und ohne Verfall.- b) Analyse der Volatilitätsabweichungen.- c) Intradaybetrachtung von Freitagen mit Verfall.- III. Anwendungsbereiche impliziter Volatilitäten.- A. Die Prognosefähigkeit impliziter Volatilitäten.- 1. Vergleichende Darstellung der Volatilitätszeitreihen.- 2. Die Prognosegüte historischer und impliziter Volatilitäten im Vergleich.- 3. Erklärungsansätze zur Prognosequalität impliziter Volatilitäten.- a) Die Zeitreihencharakteristika der Volatilitätsarten im Vergleich.- b) Zeitreihenmodifizierung zur Erhöhung des Erklärungsgehalts.- c) Zusammenfassung der erhaltenen Ergebnisse.- B. Trading und implizite Volatilität.- 1. Anforderungen an Optionsstrategien zur Ausnutzung impliziter Volatilitätsveränderungen.- 2. Optionsstrategien zur Ausnutzung impliziter Volatilitätsbewegungen.- a) Die Darstellung von Volatilitätsstrategien.- b) Die Beurteilung von Optionsstrategien.- (1) Strategieinterne Diagnose.- (2) Vergleich von Volatilitätsstrategien.- 3. Überprüfung eines Tradingziels
Klappentext
Der Autor analysiert die zentralen (statistischen) Eigenschaften von impliziten Volatilitäten für den deutschen Kapitalmarkt und untersucht saisonale Einflüsse. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Termin- als auch die Kassenmärkte.
Anmerkungen:
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