Le Noise
Bewertungen von Kunden
Zusammenfassung
4,6
von
5
-
Musik:
4.6 von 5
-
Klang:
4.3 von 5
7 von 8
(88%) würden dieses Produkt empfehlen.
Bewertungsübersicht
(8 Bewertungen)
-
5 Sterne
5
-
4 Sterne
3
-
3 Sterne
-
2 Sterne
-
1 Sterne
5 von 5
MathiasPack
Top 10 Rezensent
- Ort:
- Nümbrecht
- Alter:
- 35 bis 44
- Geschlecht:
- Männlich
- Kunde seit:
- 5-10 Jahre
Gelungene Rückkehr einer genialen Garagenrock-Combo!
Eine der genialsten Garagenrock-Combos der Musikgeschichte ist zurück, und wie …! Alles was Neil Young & Crazy Horse bekannt, berühmt und beliebt gemacht hat wird auf diesem Album geboten. Eine unglaubliche Scheibe: Die “alten Recken” dreschen drauf los, wie man es von ihnen gewohnt ist und es natürlich auch erwartet. Schon der erste Song und somit der Beginn von “Oh Susanna” ist schon hypnotisierend, mit jaulenden und verzerrten Gitarren, die man sofort aus tausenden anderen Musikstücken als den typischen “Neil Young Sound” heraus hören kann. Auch in “Clementine” und “Jesus Chariot” wird das Tempo wieder mächtig angezogen. Es rumpelt die Rhythmusgruppe mit Billy Talbot am Bass und Ralph Molina an den Drums, in ihrer unverkennbaren Art und Weise herrlich los. Neil Young und Kollege Frank “Poncho” Sampedro legen ihren rauen und unverkennbaren Gitarrensound darüber wie ein Netz aus Stahl. “This Land is your Land”, der Klassiker unter den amerikanischen Folksongs ist zwar sehr nahe am Original belassen, dann aber auch doch wieder so typisch Neil Young & Crazy Horse, die dem Woody Guthrie Song von 1940 eine tollen, countrylastigen Sound verpassen. Weiter Highlights von “Americana” sind sicherlich auch “Tom Dula”, “Wayfaring Stranger” und der im wahrsten Sinne des Wortes krönende Abschluss, mit “God save the Queen”. Ausreißer, bzw. wirkliche Schwachpunke kann ich für mich überhaupt nicht entdecken und somit ist es alles in allem ein wirklich gelungenes und großartiges neues Album, von ebensolchen Musikern. Mit “Americana” hat die Scheibe außerdem den absolut passenden Titel verpasst bekommen, auch wenn diesmal kein einziger Song von Neil Young selbst stammt und (nur) Folkklassiker und Traditionals „verwertet“ und neuartig interpretiert wurden.
15. Juni 2012
-
Musik:
5 von 5
-
Klang:
4 von 5
5 von 5
LittleWalter
Top 10 Rezensent
- Ort:
- Nordwestdeutschland
- Alter:
- 55 bis 65
- Geschlecht:
- Männlich
Verjüngungskur für uralte Volkslieder
Official Release Series 1 - 4 (HDCD)
Ein gebürtiger Kanadier definiert alte US-amerikanische Volkslieder neu und konfrontiert seine Zuhörer mit Geschichten und Werten, die teilweise bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. NEIL YOUNG adaptiert Lieder, die jeder schon mal gehört hat, wie Oh Susannah, (Oh my Darling) Clementine oder (Hang down your head) Tom Dooley (hier: Tom Dula) so, als kämen sie aus seiner Feder. Bei der Umsetzung wird er von seiner Backing-Band CRAZY HORSE unterstützt. Diese Kumpane stehen ihm schon fast alle seit Ende der sechziger Jahre treu zur Seite. Dementsprechend blind, fast telepathisch verstehen sich die Akteure und veredeln das traditionelle Liedgut mit ihrem Trademark-Sound. Die rumpelnde, stoische, mächtige Basis legen Billy Talbot und Ralph Molina an Bass und Schlagzeug. NEIL YOUNG und FRANK PONCHO SAMPEDRO steuern oft in bewährter Weise dröhnende, sich duellierende, mehr oder weniger verzerrte Gitarrenlinien dazu. Diesen Garagenrock mit Folkeinschlag zelebriert niemand sonst so vibrierend, energetisch und lebendig. Da darf es auch ruhig mal nicht ganz so perfekt sein. Hauptsache, die Spielfreude ist überschäumend. Und das spürt man hier bei jedem Titel. Die Band findet die richtige Balance aus eingängigen Melodien gepaart mit brachialer oder auch einfühlsamer Begleitung. Die Interpretationen sind für CRAZY HORSE-Verhältnisse hier sogar sehr variabel und reichen von massiv rockig bis intim folkig mit verschiedensten Schattierungen dazwischen.
Die besondere kreative Leistung des Quartetts wird gleich im Eröffnungstrack OH SUSANNAH deutlich: Das Stück beginnt relativ konturlos wie ein lockerer Jam und dann grooven sich die Musiker plötzlich in den Song rein, bauen Spannung und pure Magie auf. Die Melodieführung ist völlig anders als beim Original, man erkennt das Lied zunächst nur am Text. So verfahren sie z.B. auch mit CLEMENTINE und TOM DULA. Jeder Song bekommt seinen speziellen Zuschnitt. Bei GALLOWS POLE geben sie sich ungewöhnlich spritzig und gut gelaunt. Mit GET A JOB wagen sie sich auf Doo-Wop-Terrain. Natürlich nicht puristisch sondern kantig vorgetragen, so dass man das Ergebnis schon fast als Parodie auffassen kann. TRAVEL ON könnte auch von ZUMA stammen, so stramm und trocken rockend ist der Song arrangiert. So werden einem ständig Erinnerungen an andere Großtaten von Mr. Young vor Ohren geführt. Bei HIGH FLYIN` BIRD ist das Tempo anfangs verschleppt, so wie es z.B. auch bei DOWN BY THE RIVER praktiziert wurde. JESUS` CHARIOT ist intensiv und fordernd. Ständige Wiederholungen des Textes und des Rhythmus geben dem Track eine hypnotische Wirkung. Rechtzeitig zum 100sten Geburtstag von WOODY GUTHRIE geben sie ihm die Ehre und spielen THIS LAND IS YOUR LAND als lockereren Sing-Along-Titel. YOUNG verwendet hier die weniger bekannten kritischeren Original-Texte. WAYFARIN` STRANGER wurde schon häufig eindringlich gecovert, so z.B. im letzten Jahr von MICHAEL J. SHEEHY`s MIRACULOUS MULE oder in den 60er Jahren von der Psychedelic-Rock Combo HP LOVECRAFT. Auch NEIL YOUNG`s Vertonung kommt sehr in sich gekehrt und gefühlvoll rüber. Eine würdevolle Verneigung vor einem großen Song. Kurioserweise schließt das Album mit GOD SAVE THE QUEEN. Diese Melodie war tatsächlich bis 1931 in den USA die inoffizielle Nationalhymne, bis dann STAR SPANGLED BANNER diese Funktion offiziell übernahm. NEIL YOUNG singt hier betont schnodderich, ein Kinderchor bemüht sich hingegen, Seriosität zu vermitteln, aber RALPH MOLINAs stumpfes Getrommel zerlegt jede Ernsthaftigkeit.
AMERICANA ist die überzeugendste NEIL YOUNG & CRAZY HORSE CD seit SLEEPS WITH ANGELS von 1994 und die Studioaufnahmen waren so ergiebig, dass für den Herbst schon die nächste Veröffentlichung – dann mit Eigenkompositionen – angekündigt ist. Sehenswert ist auch der Film AMERICANA A DAY AT THE GALLERY, den Neil Young als Promotion für das Album gedreht hat und den es zur Zeit auf seiner Homepage zu sehen gibt. Long Live NEIL YOUNG. KEEP ON ROCKIN` IN A FREE WORLD!
Die besondere kreative Leistung des Quartetts wird gleich im Eröffnungstrack OH SUSANNAH deutlich: Das Stück beginnt relativ konturlos wie ein lockerer Jam und dann grooven sich die Musiker plötzlich in den Song rein, bauen Spannung und pure Magie auf. Die Melodieführung ist völlig anders als beim Original, man erkennt das Lied zunächst nur am Text. So verfahren sie z.B. auch mit CLEMENTINE und TOM DULA. Jeder Song bekommt seinen speziellen Zuschnitt. Bei GALLOWS POLE geben sie sich ungewöhnlich spritzig und gut gelaunt. Mit GET A JOB wagen sie sich auf Doo-Wop-Terrain. Natürlich nicht puristisch sondern kantig vorgetragen, so dass man das Ergebnis schon fast als Parodie auffassen kann. TRAVEL ON könnte auch von ZUMA stammen, so stramm und trocken rockend ist der Song arrangiert. So werden einem ständig Erinnerungen an andere Großtaten von Mr. Young vor Ohren geführt. Bei HIGH FLYIN` BIRD ist das Tempo anfangs verschleppt, so wie es z.B. auch bei DOWN BY THE RIVER praktiziert wurde. JESUS` CHARIOT ist intensiv und fordernd. Ständige Wiederholungen des Textes und des Rhythmus geben dem Track eine hypnotische Wirkung. Rechtzeitig zum 100sten Geburtstag von WOODY GUTHRIE geben sie ihm die Ehre und spielen THIS LAND IS YOUR LAND als lockereren Sing-Along-Titel. YOUNG verwendet hier die weniger bekannten kritischeren Original-Texte. WAYFARIN` STRANGER wurde schon häufig eindringlich gecovert, so z.B. im letzten Jahr von MICHAEL J. SHEEHY`s MIRACULOUS MULE oder in den 60er Jahren von der Psychedelic-Rock Combo HP LOVECRAFT. Auch NEIL YOUNG`s Vertonung kommt sehr in sich gekehrt und gefühlvoll rüber. Eine würdevolle Verneigung vor einem großen Song. Kurioserweise schließt das Album mit GOD SAVE THE QUEEN. Diese Melodie war tatsächlich bis 1931 in den USA die inoffizielle Nationalhymne, bis dann STAR SPANGLED BANNER diese Funktion offiziell übernahm. NEIL YOUNG singt hier betont schnodderich, ein Kinderchor bemüht sich hingegen, Seriosität zu vermitteln, aber RALPH MOLINAs stumpfes Getrommel zerlegt jede Ernsthaftigkeit.
AMERICANA ist die überzeugendste NEIL YOUNG & CRAZY HORSE CD seit SLEEPS WITH ANGELS von 1994 und die Studioaufnahmen waren so ergiebig, dass für den Herbst schon die nächste Veröffentlichung – dann mit Eigenkompositionen – angekündigt ist. Sehenswert ist auch der Film AMERICANA A DAY AT THE GALLERY, den Neil Young als Promotion für das Album gedreht hat und den es zur Zeit auf seiner Homepage zu sehen gibt. Long Live NEIL YOUNG. KEEP ON ROCKIN` IN A FREE WORLD!
Meine Produktempfehlungen
Official Release Series 1 - 4 (HDCD)
18. Juni 2012
-
Musik:
5 von 5
-
Klang:
5 von 5
4 von 5
zanziakpoto
Top 50 Rezensent
- Ort:
- Wuerzburg
- Alter:
- 55 bis 65
- Geschlecht:
- Männlich
Trotzdem GUT !
An dieser Scheibe werden sich wieder die Geister scheiden.
Die ersten Töne kommen wie eine Amateurband in der Garage beim Proben, dann aber kommt Crazy Horse langsam in Trap und bereits das erste "Oh Susanna" rockt kräftig und gefällt mehr und mehr....
"High Flying Bird" in der Version Jefferson Airplane, ist m.E. aber immer noch um Klassen besser, oder einfach weniger rockig schlampig.
"God Save the Queen" - soll es Assoziationen wie die Hendrix-Hymne in Woodstock auslösen ? ich kann es nicht sagen. Vielleicht sollten sie dann eher singen" God shave the Queen" . Rein musikalisch ist es trotzdem gelungen und werteneutral gut und hier sogar entschlackt vom harmonischen Hab-Acht-Kitsch.
Tja- Crazy Horse, sie rocken und rumpeln und ein neues "Like a Hurricane" "Cortez the Killer" oder " Down by the River" ist wieder mal nicht dabei. Und je mehr ich die Scheibe höre, umso besser gefällt sie mir. Sind sie jetzt die besten Krachmacher oder nicht ? Das muß man jeden einzelnen Hörer überlassen - aber es ist zumindest in dem Sinne auch kreativ und nie langweilig und schon gar keine peinliche Oldie-in-Black-Night.
Die ersten Töne kommen wie eine Amateurband in der Garage beim Proben, dann aber kommt Crazy Horse langsam in Trap und bereits das erste "Oh Susanna" rockt kräftig und gefällt mehr und mehr....
"High Flying Bird" in der Version Jefferson Airplane, ist m.E. aber immer noch um Klassen besser, oder einfach weniger rockig schlampig.
"God Save the Queen" - soll es Assoziationen wie die Hendrix-Hymne in Woodstock auslösen ? ich kann es nicht sagen. Vielleicht sollten sie dann eher singen" God shave the Queen" . Rein musikalisch ist es trotzdem gelungen und werteneutral gut und hier sogar entschlackt vom harmonischen Hab-Acht-Kitsch.
Tja- Crazy Horse, sie rocken und rumpeln und ein neues "Like a Hurricane" "Cortez the Killer" oder " Down by the River" ist wieder mal nicht dabei. Und je mehr ich die Scheibe höre, umso besser gefällt sie mir. Sind sie jetzt die besten Krachmacher oder nicht ? Das muß man jeden einzelnen Hörer überlassen - aber es ist zumindest in dem Sinne auch kreativ und nie langweilig und schon gar keine peinliche Oldie-in-Black-Night.
08. Juni 2012
-
Musik:
4 von 5
-
Klang:
4 von 5
5 von 5
lapis
- Ort:
- Heidelberg
- Alter:
- 55 bis 65
- Geschlecht:
- Männlich
- Kunde seit:
- 2-5 Jahre
tolle schräge Pferde
wieder einmal ein gutes Werk von Neil Young.
So lieben ihn die meisten Fans, dennoch, gerade wegen solchen Platten gefällt mir auch seine Musik in Zurückziehung "unplugged".
Oder seine Musik aus den 80ern, das sind grandiose Gegenstücke.
Leider viel zu oft nicht gewürdigt.
So lieben ihn die meisten Fans, dennoch, gerade wegen solchen Platten gefällt mir auch seine Musik in Zurückziehung "unplugged".
Oder seine Musik aus den 80ern, das sind grandiose Gegenstücke.
Leider viel zu oft nicht gewürdigt.
02. Juni 2012
-
Musik:
5 von 5
-
Klang:
3 von 5
5 von 5
MrPhups
Top 100 Rezensent
- Alter:
- 25 bis 34
- Geschlecht:
- Männlich
Überraschend gut
Als die ersten Einzelheiten zu Neil Youngs neuem (Konzept)Album die Runde machten, war vom Schlimmsten auszugehen. Traditionelle amerikanische Folksongs in neuem Gewand? Gewagt! Wie sehr man sich an historischem Liedgut verheben kann, hat zuletzt Bruce Springsteen mit seinen Seeger-Sessions eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und es wäre auch nicht Neil Youngs erster Fehlgriff gewesen. In den 1980er Jahren nahm Young reihenweise Alben auf, die bis heute schlicht unhörbar sind. Aber es bleibt dabei: Wenn der Kanadier sein verrücktes Pferd sattelt, kommt am Ende Großes dabei raus. Das ist auch auf Americana nicht anders. Gemeinsam mit seinen treuen Gefährten nimmt Young Songs wie Oh Susanna, Clementine oder Wayfarin' Stranger auseinander, setzt sie neu zusammen - und am Ende klingt alles so, als hätte er die Songs seiner Band auf den Leib geschneidert. Ein großes Album, das sich nahtlos in die Reihe der zahlreichen exzellenten Platten mit Crazy Horse einreiht. Auch wenn man gerne "neues" Material gehört hätte.
01. Juni 2012
-
Musik:
5 von 5
-
Klang:
5 von 5
4 von 5
waltherwithh
- Alter:
- 55 bis 65
Gewöhnungsbedürftig
Da ich die meisten Titel natürlich in anderen Versionen kannte, war ich neugierig. Einige Versionen haben mir nicht so gut gefallen, das ist sicher Geschmacksache. Etliches ist gewöhnungsbedürftig, ich weiß nicht, ob ich mir diese CD noch einmal kaufen würde.
06. Dezember 2012
-
Musik:
4 von 5
-
Klang:
4 von 5
5 von 5
Neilus
- Alter:
- 35 bis 44
- Geschlecht:
- Männlich
Angenehme Überraschung
Spätestens nach den ersten Takten von "Tom Dula" war klar,daß hier seit längerer Zeit mal wieder eine richtig gute Scheibe vom Chef samt seiner treuesten Genossen von Crazy Horse zu hören ist.Crazy Horse sind nun mal DIE Garagenband,unverkennbar ihr herrlicher Rumpelsound.Das Werk wirkt sehr homogen.Natürlich ist nicht wirklich ein neues Hurricane oder Cortez dabei,aber solche Jahrhundertsongs schüttelt sich selbst der Chef nicht mal eben so aus dem Ärmel.Das Artwork gefällt mir auch sehr gut,dem Vinylkauf steht also nichts im Wege.Wer Neil in Kombination mit Crazy Horse mag sollte auf jeden Fall zugreifen.
18. Juni 2012
-
Musik:
5 von 5
-
Klang:
4 von 5
4 von 5
peisinsky
gut
gute Musik, die kann man sich anhören, wenn mann mal nischt zu tun hat oder so
da kann man nischt anderes sagen, gute mucke
gute Musik, die kann man sich anhören, wenn mann mal nischt zu tun hat oder so
da kann man nischt anderes sagen, gute mucke
da kann man nischt anderes sagen, gute mucke
gute Musik, die kann man sich anhören, wenn mann mal nischt zu tun hat oder so
da kann man nischt anderes sagen, gute mucke
28. August 2012
-
Musik:
4 von 5
-
Klang:
5 von 5


Weld
Prairie Wind
Live At The Fillmore East 1970
Zuma
Freedom