JAWOHL!!! – Mit dieser Box nähern wir uns Elvis Presley sozusagen einmal wissenschaftlich. Elvis wird (und wurde) fälschlicherweise immer wieder als der „King Of Rock&Roll“ bezeichnet. Dieser „Titel“ wird ihm sicherlich nicht gerecht. Elvis Presley war mehr – viel mehr. Er war der „King Of Entertainment“.
Er begann seine Karriere sehr wohl mit Titeln die man als Rockabilly bezeichnen kann, aber auch in der Anfangszeit fanden sich immer wieder bluesige oder balladenhafte Songs in seinem Repertoire. Schon in seiner frühen musikalischen Laufbahn gehörten Gospel, Rhythm & Blues
und Country & Western zu seinem Standardprogramm. Allerdings verstand Elvis Presley es hervorragend, jedem Titel seinen persönlichen Stempel aufzudrücken.
Die Vielfalt seines späteren musikalischen Schaffens sog er schon in der Kindheit auf. Presleys Jugendzeit in Tupelo und Memphis wurde vom Radio, Veranstaltungen und der typischen Straßen- und Hausmusik der Südstaaten musikalisch beeinflusst. Hier regierte vor allem „Schwarze“ Musik, damals noch „Race Music“ genannt und Country-Feeling, was damals noch unter dem Namen Hillbilly geführt wurde.
In dieser Box stellen wir 75 Elvis-Songs aus der Zeit von 1954 bis 1960 vor. Diese Titel gab es aber schon, bevor Elvis sie zu seinen „eigenen“ machte. Neben den Versionen von Elvis haben wir die Originale und / oder die Inspirationen, die eine Grundlage für seine Interpretationen waren, zum Vergleich zusammengetragen und daneben gestellt – insgesamt 177 Songs.
Sie hören hier zum Teil bekannte Lieder und / oder Interpreten. Aber eben auch absolut rare Titel, die den Sammlern seit jeher fehlen. Sie werden staunen. Manche Songs werden hier erstmalig auf Elvis-Tribute CDs veröffentlicht.
Viele Fans wissen gar nicht, dass Elvis so viele alte Songs gecovert hat, er hatte eine riesige private Sammlung aus allen Bereichen der Popmusik bei sich zu Hause. Manche denken sogar, „Blue Suede Shoes“ sei ein Elvis-Original. Auch die Kenner werden sich über rare Originale freuen. Zusätzlich finden Sie zu allen Songs, die Hits waren, auch die jeweiligen Chart-Positionen in den USA, ob Elvis oder die Originals und Inspirationen.
Vorsichtshalber haben wir die möglichen Inspirationen mit einem „Wahrscheinlich“ oder „Möglicherweise“ (englisch: Probably) versehen. Bei einigen dieser Titel steht zwar (mehr oder weniger) fest, dass er diese als Vorlage benutzte – aber leider haben wir nie mit Elvis persönlich gesprochen – daher die Vorsichtsmassnahme.
Wussten Sie, dass Elvis sogar „True Love“ von Grace Kelly und Bing Crosby nachgesungen hat? Wussten Sie, dass Elvis zwar seine „Blueberry Hill“-Version von Fats Domino übernommen hat, schon 1940 war das eine # 1 für das Orchester Glenn Miller.
Wussten Sie, dass Elvis „White Christmas“ so sang wie schon 1954 die Drifters, dennoch versuchte der Autor (Irving Berlin), alle Rundfunkstationen in den USA zu überzeugen, die Elvis-Version nicht zu spielen. Das Ergebnis war, dass die Elvis Christmas-LP 1957 Nummer 1 wurde.
Wussten Sie, dass „My Happiness“ von 5 verschiedenen Interpreten der große Hit im Jahr 1948 war? Elvis liebte solche Balladen, so sang er das Lied dann auch 1953 im Studio auf eine privat bezahlte Platte, um sich einmal selbst hören zu können. Das Ergebnis: Er wurde vom Sunstudio
Chef Sam Phillips „entdeckt“. Der wollte aber keinen Balladensänger, sondern, wie er sagte „einen Weißen, der wie ein Schwarzer singt“. So veröffentlichte Sam Phillips auf seinem Sun-Label auch keine Balladen von Elvis, sondern nur R&B orientierte Titel.
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NoteCD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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