Mit ihrem sechsten Album erbringen die Decemberists den Beweis dafür, dass man einen typischen Sound sehr wohl weiterentwickeln kann. Basierte ihr letztes Album "The Hazards Of Love" noch auf der Tradition alter englischer Folkmelodien, sind es bei "The King Is Dead" ganz neue Eindrücke, die den Sound der Band prägen. Vor allem sein Umzug ins ländliche Umland von Portland inspirierte Sänger Colin Meloy dazu, diesmal eine Sammlung spartanischer und vom amerikanischen Country beeinflusster Stücke zu schreiben.
Die meist nur akustisch instrumentierten und einfach gehaltenen Arrangements, die im deutlichen Gegensatz zu den üppig ausgestalteten Strukturen ihrer früheren Arbeiten stehen, fallen dabei genauso exzellent aus, wie man es von der fünfköpfigen Band gewohnt ist. Songs wie "All Arise!" oder "Rise To Me" erinnern mit ihren wehmütigen Pedal-Steel-Gitarren nicht selten an die eindringlichen Kompositionen von Neil Youngs Klassiker "Harvest". Mit dabei: Alt.-Country-Star Gillian Welch (auf sieben Stücken) und Peter Buck (R. E.M.).
Rezensionen
,,Auf "The King Is Dead" sind die Decemberists nun endgültig bei Country-
Schwof und Folk-Glorie angekommen. Und die Reise hat sich gelohnt." (Rolling Stone, 01 / 2011)
,,The Decemberists haben den Epos begraben." (stereoplay, 02 / 2011)
,,Diesmal wollte Colin Meloy ,,einfach ein paar schöne Songs schreiben". Das ist ihm gelungen." (Audio, 02 / 2011)
,,Ausgeruhter Country-Rock und -Pop statt komplexer Folk-Epen. Colin Meloy macht sich frei." (musikexpress, 02 / 2011)
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