Wie weit komponierende Söhne und Väter stilistisch auseinander liegen können, wird oft an dem Vergleich Johann Sebastians und Johann Christian Bachs demonstriert. Nun, es gibt einen ähnlich gelagerten Fall: Johann Friedrich Fasch (1688–1758) und sein Sohn Carl (1736–1800).
Der Vater war zeitlebens Kapellmeister in der mitteldeutschen Provinz, in Zerbst, Telemann menschlich und künstlerisch zutiefst verbunden. Sein Sohn Carl war – neben CPE Bach – Cembalist am Hof Friedrichs II. in Berlin und Gründer der Berliner Singakademie, die dann Zelter und Mendelssohn nach ihm übernahmen. Versuchte sein Vater den »galanten« Stil – getreu seiner Verehrung für Telemann – in die hochbarocke Tonsprache zu integrieren, so war Carl von der polyphonen Kontrapunktik der alten italienischen Meister des 16. Jahrhunderts fasziniert und versuchte diesen kompositorisch nachzueifern: sein Hauptwerk wurde eine 16-stimmige
a cappella-Messe. Hermann Max, die Rheinische Kantorei und das Kleine Konzert konfrontieren jetzt Vater und Sohn auf einer CD: Johann Friedrich mit zwei Kantaten und einer Ouvertürensuite und Carl mit dem Psalm 119 für 8-stimmigen a cappella-Chor. Eine aufregende Begegnung. h
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Klassik-heute. de: "Opulent bestückte Streifzug durch den
heutzutage fraglos etwas im Bachschen Kantatenschaffen
stehenden Schaffensbereich J. F.Faschs bereiten den
'Mitreisenden' großen Hörgenuss."
FonoForum 6 / 2002: "Glänzend aufgelegter Chor und
Orchester."
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Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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