Sonaten f. Oboe, Violine & Bc in e & g;
Sonaten f. Oboe, Violine, Fagott & Bc in d & F;
Sonate f. Fagott & Bc in C;Kanon f. Blockflöte & Bc;
Sonate f. Blockflöte, Oboe, Violine & Bc in B
Nach ihren erfolgreichen Einspielungen der Werke von Heinichen und Schaffrath, widmet sich das Ensemble Epoca Barocca jetzt Johann Friedrich Fasch, dessen "Musique de chambre"-Qualität die Musiker in vorliegender Aufnahme hinreichend zur Geltung bringen. 1735 durfte sich die Hofkapelle in Darmstadt über einen Neuzugang freuen: den virtuosen Fagottist Christian Klotsch. In seinem Gepäck brachte er Abschriften von Sonaten mit, die aus der Feder des Zerbster Kapellmeisters Johann Friedrich Fasch stammten. Einige dieser Werke wurden für diese CD eingespielt. An allen Höfen schätzte man die Triosonaten und Quartette des Zerbster Hofkapellmeisters wie die kaum eines anderen Komponisten der Zeit. Die letztlich entscheidenden Anregungen in Faschs Leipziger Schuljahren verdankte er einem rührigen Studenten an der dortigen Universität: Georg Philipp Telemann. Die Nähe zur Kammermusik Telemanns, wie sie die Werke dieser Einspielung allenthalben zu erkennen geben, erklärt sich nach Faschs eigenem Bekenntnis daraus, dass er sich in Leipzig und auch später noch Telemanns Werke zum Vorbild nahm. Fasch schrieb seine bewunderte Kammermusik für die unterschiedlichsten instrumentalen Kombinationenen. Neben die traditionellen Instrumente höfischer Virtuosen des Barock, Geige und Gambe, traten damals auch Oboe und Fagott, zwei Instrumente, die ihren Siegeszug durch Europa gerade erst angetreten hatten. Gerade sie spielen in Faschs Trios und Quadros eine herausragende Rolle. Der Musiktheoretiker Johann Adolph Scheibe betitelte Faschs Quartette mit Oboen und Fagotten als ideales Muster der Gattung. Epoca Barocca zeigt erneut eine barocke Klangwelt mit vielfältigen Klangfarben, die Fasch in vielen Schattierungen einzusetzen wusste.
Product Information
Epoca Barocca & J. F. Fasch
After its successful recordings of compositions by Heinichen (cpo 777 115-2) and Schaffrath (cpo 777 116-2), Epoca Barocca now turns to Johann Friedrich Fasch on this recording spotlighting his musique de chambre quality. In 1735 the Darmstadt court ensemble welcomed a new member in the person of the virtuoso bassoonist Christian Klotsch. In his
baggage he brought with him copies of sonatas penned by the Zerbst music director Johann Friedrich Fasch, some of which have been recorded for this CD. At all courts the trio sonatas and quartets of the Zerbst court music director were valued like those of hardly any other composer of the times. During his Leipzig school years Fasch had received what turned out to be decisive inspiration from a highly motivating university student there by the name of Georg Philipp Telemann. The proximity to Telemann’s
chamber music everywhere apparent in the works recorded here has a simple explanation: Fasch, as he himself admitted, modeled his composing on Telemann’s works while in Leipzig and later as well. Fasch wrote his admired chamber music for all sorts of different instrumental combinations — for the violin and gamba, the traditional instruments of baroque court virtuosos, and even then for the oboe and bassoon, two instruments that
had just begun to establish themselves throughout Europe. And it is precisely these latter two instruments that play an outstanding role in Fasch’s trios and quadros. The music theoretician Johann Adolph Scheibe termed Fasch’s quartets featuring oboes and bassoons the ideal model of the genre. Epoca Barocca again spreads out a baroque sound canvas radiating with the tone colors employed by Fasch in many nuanced shadings.
Press comments
klassik-heute. com 04 / 07: "Es sind geistreiche, zugleich
auch liebliche Stücke voller melodischer Erfindungen und
pointierter Konstraste. Frisch und vital, dann wieder
sanft und empfindsam."
klassik. com 07 / 07: "Für alle Jene, denen Johann Friedrich
Fasch noch kein Begriff sein sollte, ist diese
meisterhafte Einspielung seiner Werke eine lohnende
Entdeckung. Eine wahre Bereicherung."
Toccata 03 / 08: "Diese Aufnahme kann ohne Einschränkungen
empfohlen werden. Neben der Camerata Köln gehört dieses
Ensemble wohl zu den besten Interpreten deutscher
Kammermusik des 18. Jahrhunderts."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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