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Violinsonaten Nr. 1-3 (opp. 37, 54, 78)
+Phantasie op. 15 für Violine & Klavier;Legenden op. 62 für
Viola & Klavier
  • Artist: Christian Altenburger (Violine & Viola),Oliver Triendl (Klavier)
  • Label: CPO , DDD, 2008/2009
  • Order number: 5304398
  • Release date: 15.11.2011

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Herzogenbergs Violinwerke

Unsere Edition mit Werken Heinrich von Herzogenbergs schreitet zügig voran. Mit jeder Veröffentlichung wird deutlicher, dass wir es hier mit einem äußerst facettenreichen Komponisten zu tun haben, der trotz seiner Nähe zu Brahms (oder wohl eher wegen...) mit achtungsgebietendem Ehrgeiz um einen eigenständigen Stil und Ton gekämpft hat. Es stellt sich nun immer mehr heraus, dass seine Stärken im Bereich der Kammer- und der Chormusik lagen. Und es stellt sich auch heraus, dass es zwei Herzogenbergs gibt: den jungen, wilden der frühen Jahre, von Wagner und Liszt infiziert und den klassizistischen der späten Jahre unter dem Bann des bewunderten Brahms. Auch in unserer aktuellen Veröffentlichung aller Werke für Violine und Klavier finden Sie klingende Zeugnisse für diese Dualität: In der Fantasie op. 15 gehen mit dem jungen Komponisten „ gelegentlich auf hinreißende Weise die Pferde durch“, wie unsere Booklet-Autor van den Hoogen treffend schreibt, während er zur 10 Jahre später entstandenen ersten der drei Violinsonaten bemerkt: „Der Tonfall hat sich vom jugendlichen Ungestüm zum oftmals ganz klassizistischen, immer nahe an Brahms vorübersegelnden Duktus verwandelt.“

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Herzogenberg’s Violin Works Our edition of Heinrich von Herzogenberg’s music continues steadily on its course. With each new release it becomes increasingly apparent that we are dealing with a highly multifaceted composer who – despite his closeness to Brahms (or rather precisely because of it) – fought with admirable ambition to work out his own independent style and tone. It is also becoming increasingly apparent that his strengths lay in the field of chamber and choral music. And it has been shown that there were two Herzogenbergs: the young, wild Herzogenberg of his early years, inspired by Wagner and Liszt, and the classicistic Herzogenberg of his later years, under the spell of his venerated Brahms. Signs of this duality are also found in all the works for violin and piano on our current release. In the Fantasy op. 15 the young composer is at times a captivating mount as »he rides around on his high horse,« as our booklet author Eckhardt van den Hoogen fittingly puts it, while remarking of the first of the three Violin Sonatas composed ten years later, »The tone has been transformed from youthful tempestuousness into what is often an entirely classicistic character sailing closer and closer by Johannes Brahms.«

Press comments

klassik-heute. com 01 / 12: "Überraschendes findet sich allerorten: der tiefgründige Mittelsatz und das ungarisch gewürzte Finale aus op. 32, das köstliche Allegretto und das ausdrucksstarke Adagio aus op. 54 oder die feinsinnigen Variationen über ein litauisches Volkslied und die brillante Schluss-Tarantella aus op. 78. Der kammermusikerfahrene österreichische Geiger Christian Altenburger und der immer wieder vorzügliche Pianist Oliver Triendl spielen Herzogenbergs Musik bestens aufeinander abgestimmt, sorgfältig und einfühlsam. Auch die Aufnahmetechnik spielt mit und vermittelt ein wunderbar ausgewogenes Klangbild."

EUR 19.99*

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