„Und ich sitze hochvergnügt am Schreibtisch und arbeite, daß man versucht wäre zu glauben, die ganze civilisirte Welt schrie nach mir und meinen Werken. Vergnügt bin ich, weil ich stets Fortschritte mache, und das unermeßliche Glück genieße, ein Musikus zu sein.“ So schreibt ein Vollblutmusiker im Vollbesitz seiner Kräfte: Heinrich von Herzogenberg (1843–1900). Die Schubladen-Musikwissenschaft hat ihn uns ja immer als den Epigonen par excellence dargestellt: blasser Nachahmer seines Freundes Johannes Brahms. Nachgeprüft worden ist das selten oder nie. cpo gibt jetzt die Möglichkeit dazu und liefert gleich die Revision des Urteils mit. Gerade im Bereich der Kammermusik hat Herzogenberg prachtvolle, durchaus eigene Beiträge geliefert, wie erst jüngst unsere Veröffentlichung des Klavierquartetts
op. 95 gezeigt hat. Diesen Monat nun präsentieren wir die 3 Cellosonaten opp. 52, 64 und 94. Claudius Herrmann, Cello und Saiko Sasaki, Klavier machen die Entdeckung perfekt.㌳
Press comments
FonoForum 4 / 2001: "Vielfältige und dicht gearbeitete
Kompositionen. Herrmanns und Sasakis Spiel ist kräftig,
doch flexibel. Herrmanns großer Ton eignet sich für dieses
Repertoire außerordentlich gut. Das Begleitheft ist
erstklassig."
Klassik heute 11 / 2001: "Meisterhafte Kompositionen. Die
Küsntler zeigen sich den erheblichen technischen
Schwierigkeiten der Werke völlig gewachsen und gestalten
mit Liebe und Feingefühl die reichen Emotionen dieser
Musik."
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NoteCD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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