Der Klaviervirtuose als Kammermusiker
Georg Schumann ist zwar kein Nachfahre von Robert Schumann, stammt aber aus der gleichen fruchtbaren sächsischen Kulturlandschaft und ist einer hochmusikalischen Familie entsprossen. Früh entwickelte er sich zu einem glänzenden Pianisten, der schon als Jugendlicher anspruchsvolle Klavierkonzerte vorzutragen vermochte. Er war aber keineswegs allein am solistischen Klaviervortrag interessiert. Schon am Leipziger Konservatorium machte er mit Kommilitonen Kammermusik, und die Kammermusik begleitete ihn sein ganzes Leben. So entstanden im Lauf der Jahre eine Cellosonate, 2 Violinsonaten, 2 Klavierquintette, ein Klavierquartett und 2 Klaviertrios, all dies zunächst für eigene Konzertauftritte. Als Schumann 1900 nach Berlin kam, um die Direktion der Sing-Akademie zu übernehmen, gründete er alsbald mit dem Geiger Carl Halir und dem Cellisten Hugo Dechert ein Klaviertrio, mit dem er auch auf Tournee ging. Sein erstes Trio allerdings war noch in Bremen entstanden, wo er Dirigent des Philharmonischen Orchesters war. 1916 entstand dann sein zweites Trio, melodiengesättigt, in reifer Spätromantik.
Product Information
The Piano Virtuoso as a Chamber Musician
Although Georg Schumann was not a descendant of Robert Schumann, he hailed from the same productive Saxon cultural landscape and was born to a highly musical family. He early developed into a brilliant pianist who already as a youth was able to perform challenging piano concertos. But he was by no means interested only in solo piano performance. Already at the Leipzig Conservatory he presented chamber music with his fellow students, and chamber music accompanied him throughout his life. Over the course of the years he wrote one cello sonata, two violin sonatas, two piano quintets, one piano quartet, and two piano trios – all of them initially for his own concert appearances. When Schumann moved to Berlin in 1900 to assume the post of director of the Sing-Akademie, he immediately founded a piano trio with the violinist Carl Halir and the cellist Hugo Dechert and went on tour with it. He had composed his first trio while still in Bremen, where he had served as conductor of the Philharmonic Orchestra. He wrote his second trio in 1916 – a work saturated with melodies and of fully matured late romanticism. Reger.
Press comments
klassik-heute 11 / 11: "Da flirrt freilich auch schon das
eine oder andere Körnchen Gold, wie's der Wiener
Wunderknabe Erich Wolfgang nachher besonders in seiner
großen Sinfonie verteilte; und es hüft tatsächlich, wie
im beiliegenden Kommentar zur Produktion richtig bemerkt,
der Richard Strauss des 'Till Eulenspiegel' durchs
Finale. Geradezu närrisch macht mich der dritte Satz: Ich
kenne dieses Lied, das dem zauberhaften Allegretto
zugrunde liegt - aber so sehr ich auch meine inwendigen
Datenbanken bemühe, es will mir nicht einfallen, woher!"
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
Note
Information on availability or release dates for items is based on information that we receive from our suppliers. These dates are not guaranteed and are subject to change at any time.