Detailinformationen

  • Künstler: NDR Radiophilharmonie, Frank Beermann
  • Label: CPO, DDD, 2001
  • Bestellnummer: 4318156
  • Erscheinungstermin: 27.10.2004

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 10

  1. 1 1. Poco adagio - Allegro molto assai Start
  2. 2 2. Andante con moto Start
  3. 3 3. Scherzo: Presto Start
  4. 4 4. Finale: Allegro molto assai Start

Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 13

  1. 5 1. Poco adagio - Allegro molto Start
  2. 6 2. Adagio ma non troppo Start
  3. 7 3. Scherzo: Presto Start
  4. 8 4. Finale: Allegro molto Start
  1. 9 Cantemire (Ouvertüre) Start

Produktinfo

Symphonische Entdeckungen

In der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts war es nicht nur Beethoven, der Symphonien geschrieben hat, auch wenn sich in den Konzertsälen dieser Eindruck aufdrängt. Unsere Editionen mit Werken von Onslow und Ries belegen eindrücklich, dass auch neben diesem Riesen gute und originäre Musik entstand und fördern wahre Juwelen zutage. Eine wirkliche (weitere) Entdeckung ist da Friedrich Ernst Fesca mit seinen drei Symphonien. Er war der Vater von Alexander Fesca, den viele durch unsere wunderbare Einspielung seiner Septette durch das Linos-Ensemble kennen (Bestellnummer 853 98 63, € 15, 49). Friedrich Fescas biographische Hauptstationen waren Magdeburg, Leipzig, Kassel und Karlsruhe. Er war ein gut ausgebildeter Geiger, der durchaus in den Konzerten von Spohr, der ihn sehr schätzte, als Solist brillieren konnte. Besonders seine gut gearbeiteten Streichquartette festigten früh seinen Ruf als Komponist, und Carl Maria von Weber nahm sie zum Anlass, in einem Essay Grundsätzliches über Fescas Musik zu äußern. Die Affinität ist einsehbar: Die Musiksprache Webers z. B. in seinen beiden Symphonien ist der Fescas im Charakter verwandt. Wir beginnen diesen Monat mit Fescas zweiter (um 1810) und dritter (1816) Symphonie, die mit ihrer eigentümlichen Mischung aus kraftvoller Energie und gefälliger Eleganz, ihrer absolut originellen Themenerfindung und virtuoser (1. Violinen!) Orchesterbehandlung sofort gefangen nehmen. Als Zugabe gibt es noch die mitreißende Ouvertüre zu seiner Oper Cantemire (1819). Mit seiner durch glasklare Phrasierung bestechenden Interpretation ist der junge Dirigent Frank Beermann mit der NDR Radiophilharmonie ein wahrer Glücksfall für diese Entdeckung. Fortsetzung folgt!

Pressestimmen

Pizzicato 10 / 2003: "Wunderschöne Fesca-Symphonien. Diese CD war für mich die Überraschung im Sommer 2003. Zwei melodienfreudige Symphonien und eine spritzige Ouvertüre erfreuten mehrmals mein Ohr." Music Web: "Tolle Platte, exzellente Darbietung." International Record Review: "Ohne Zweifel werden Sie überrascht und begeistert sein wie ich es war."

EUR 7,99*

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