Nicht nur in seinem - von cpo wiederentdeckten - Weihnachtsoratorium, sondern auch in seinem jetzt veröffentlichten "Te Deum" zeigt sich Carl Heinrich Graun, von 1740 bis zu seinem Tod 1759 Opernkapellmeister und Hofkomponist Friedrichs II. in Berlin, als ein meisterlicher Komponist seiner Epoche. Zwar verzichtet er entgegen dem pompösen Charakter anderer Te Deum-Vertonungen - dem lyrisch-empfindsamen Grundcharakter seiner Tonsprache entsprechend - auf "laute" Instrumente und sieht lediglich zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Fagotte, zwei Hörner, Streicher und B. c. vor, aber durch effektvolle Wechsel zwischen chorischen Partien mit klangstarker Besetzung und Arien entsteht ein farbiger Abwechslungsreichtum und eine das Gemüt berührende Intensität. Überhaupt lässt Graun dem Chor in seinem Te Deum eine vorrangige Rolle zukommen, der das Werk mit dem festlichen Eingangssatz "Te Deum laudamus" eröffnet. Ergänzt wird die Aufnahme mit drei exemplarischen Motetten, die in Grösse und Ausgestaltung durchaus mit den Motetten von JS Bach vergleichbar sind. All die Werke erfahren durch die Solisten Monika Mauch, Elisabeth von Magnus, Bernhard Gärtner, Klaus Mertens, dem auf historischen Instrumenten spielenden Ensemble L'arpa festante und den Basler Madrigalisten unter der Führung von Felix Näf eine sensible und nuancenreiche Interpretation!
Product Information
C. H. Graun’s Te Deum
Carl Heinrich Graun, who was King Frederick II’s opera conductor and
court composer from 1740 until his death in 1759, proves to be a master
composer of his epoch not only in his Christmas Oratorio, a previous cpo
rediscovery (cpo 999 707-2), but also on our new release of his Te Deum.
True to the lyrical sensibility of his musical language, Graun counters the
pompous character of other Te Deum settings and does without “loud”
instruments, calling for a mere two flutes, two oboes, two bassoons, two horns,
strings, and basso continuo. The effective alternation between choral parts of
big sound and arias produces a colorful and varied musical interplay and an
intensity stirring the emotions. The choir begins the work with the festive “Te
Deum laudamus” opening number, and Graun on the whole assigns a preeminent
role to the choir in this work. Three exemplary motets comparable to Bach’s
motets in their dimensions and elaboration round off the recording. The soloists
Monika Mauch, Elisabeth von Magnus, Bernhard Gaertner, and Klaus Mertens,
the members of L’arpa festante performing on historical instruments, and the Basel
Madrigalists under the conductor Felix Naef interpret all these works with a fine
touch and in all their rich nuances!
Press comments
City-trends. de 10 / 06: "Carl Heinrich Graun inszeniert ein
intimes Gebet mit kunstvoll, aber ökonomisch gebauten
Chorsätzen und ausdrucksstarken Arien, die den
obligarotischen Bach-Vergleich nicht zu scheuen brachen.
Eine Referenzaufnahme."
swo. de 11 / 06: "Zeitlose Schönheiten eines Meisterwerks.
Eine Referenzaufnahme."
Märkische Allgemeine 11 / 06: "Die Doppel-CD vereinigt
exemplarisch, was an der Donau um 1700 musikalisch en
vogue war. Duftschmid & Co. musizieren so energetisch
wie sensitiv, affektgeladen, ohne Effekthascherei,
technisch makellos ohne Virtuoseneitelkeit."
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NoteSACD (Super Audio CD)
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller Super Audio CD-Player benötigt. Heute sind aber bereits Kombi-Player auf dem Markt, die alle Formate abspielen können. Dank Hybrid-Funktion (jeweils in unseren Artikeldetails angegeben) sind viele SACDs auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD.
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