Musik wie Champagner – Die Septette von Alexander Fesca
Seine Lebensstationen waren nicht gerade durch Metropolen bestimmt: Karlsruhe, wo er 1820 geboren wurde und auch den größten Teil seines Lebens verbrachte, und Braunschweig, wo er sich 1842 als Kammervirtuose des Fürsten von Fürstenberg niederließ, aber schon 1849, noch nicht 29-jährig, an einem Lungenleiden starb: Alexander Fesca, in dem Schumann „ein beherrschtes, doch reiches musikalisches Gemüt“ erblickte. In seiner kurzen Lebensspanne hat Fesca einen beachtlichen Katalog von 60 mit Opus-Nummern gezählten Werken geschaffen, darüber hinaus über 120 Lieder. Neben vier Opern galt sein Hauptaugenmerk dabei der Klavier- und Kammermusik. Sicherlich zwei Hauptwerke seines Schaffens sind
die beiden Septette opp. 26 und 28 für die seltene Besetzung Klavier, Oboe, Horn, Violine, Viola, Cello und Kontrabass, die das Linos-Ensemble nun für uns eingespielt hat. Das ist Unterhaltungsmusik auf höchstem Niveau, berückend einfallsreich in der Thematik, voll lyrischer Intensität in den langsamen Sätzen, prickelnd wie Champagner in den schnellen. Eine wundervolle Entdeckung!
Pressestimmen
ZDF Text 36.Woche 2001: "Temperamentvoll und klanglich
brillant meistert das Linos-Ensemble in altbewährter
Versiertheit die hörbaren technischen Hürden und bringt
die orchestralen Färbungen der Septette gelungen zum
Ausdruck."
Fanfare 6 / 2002: "Glänzende Darbietungen, prächtige
Musik."
EUR 7,99*
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