Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klaviersonaten Vol.3
Sonate für Klavier Nr. 13 B-Dur KV 333 (315c)
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1. Allegro
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2
2. Andante cantabile
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3
3. Allegretto grazioso
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8 Variationen über Ein Weib ist das herrlichste Ding aus Schacks Der dumme Gärtner F-Dur KV 613
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Thema
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Variation 1
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6
Variation 2
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7
Variation 3
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Variation 4
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9
Variation 5
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Variation 6
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11
Variation 7
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Variation 8
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13
Fantasie für Klavier Nr. 1 c-moll KV 396 (385f)
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Sonate für Klavier Nr. 12 F-Dur KV 332 (300k)
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1. Allegro
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15
2. Adagio
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16
3. Allegro assai
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Product Information
"Märchenprinz des Fortepianos"
Diesen Ehrentitel verlieh der Bayerische Rundfunk Kristian Bezuidenhout und sah durch ihn "Mozarts Klavierwerk aus dem Dornröschenschlaf befreit". Oswald Beaujean brachte in der ZEIT die Besonderheit von Bezuidenhouts Mozartspiel auf den Punkt: "Bezuidenhout nimmt Mozarts Klaviermusik so blutig ernst wie nur wenige große Pianisten vor ihm. […] Er räumt mit dem Grundsatz auf, Mozart sei von vornherein anders zu spielen als Beethoven. […] Mit herrlich fließenden Tempi, ständigen Licht- und Farbwechseln erzählt er Geschichten: von zurückhaltenden und scheuen, von selbstbewussten oder melancholischen, von anmutigen und kecken Wesen. Gefällig oder harmlos, wie wir Mozarts Klaviermusik so gerne serviert bekommen, ist hier nichts mehr."
Die Verwendung des Fortepianos ist gerade zur Darstellung der Ausdrucksvielfalt und der Farbigkeit von Mozarts Klaviermusik von Bedeutung, wie Beaujean ebenfalls einleuchtend ausführt: »Inzwischen müsste auch dem Letzten dämmern, dass wie jeder Fortschritt auch der in der Klaviertechnik mit Verlusten erkauft wurde. Der Zuwachs an Klangvolumen führte zu einer Nivellierung der wunderbaren Vielfalt an Klangfarben, Kontrasten und Schattierungen, die die guten der sogenannten Hammerflügel überreich bieten«. Bezuidenhout verwendet auf dieser Aufnahme den Nachbau eines Fortepianos aus der Wiener Werkstatt Anton Walter & Sohn – Mozart schätzte die Flügel von Walter außerordentlich und nahm sein eigenes Instrument, das er sich 1782 gekauft hatte, zu allen Konzerten mit, die er vor dem kaiserlichen Hof, in Adelspalais oder als Akademien in Eigenregie gab. »Deines Bruders Fortepiano-Flügel ist wenigstens zwölfmal, seitdem ich hier bin, aus dem Hause ins Theater oder in ein anderes Haus getragen worden«, berichtete Leopold Mozart 1785 brieflich von dem Besuch bei seinem Sohn in Wien, als dieser auf dem Zenit seines Ruhmes als Pianist stand.
Rezensionen
Preis der deutschen Schallplattenkritik 2 / 2012:
,,Dass Mozarts Klaviermusik auf einem Hammerflügel der Mozartzeit interessanter klingen kann als auf einem modernen Steinway, haben uns schon andere Pianisten vor Kristian Bezuidenhout hin und wieder bewiesen. Durch die dynamische Tiefenstaffelung der Register und durch die Trennschärfe der Klangfarben gewinnt diese Musik eine unerhörte Beredsamkeit. Bezuidenhout aber liest seinen Mozart im Originalklangkostüm quasi von rückwärts, er nimmt sich romantische Freiheiten heraus, wie Pedal- und Rubatospiel, gestaltet dramatisch-gesanglich. Jede einzelne Folge dieser Gesamtaufnahme aller Mozartschen Klavierkompositionen (hier ist es die dritte) zeigt uns überraschende Seiten des scheinbar Bekannten."
Press comments
FonoForum 03 / 12: "Dazu passt, dass Bezuidenhout seinen
Mozart gerne hie und da ein bisschen variiert und mit
Verzierungen versieht. Dabei geht der Übermut des
Improvisators auch einmal mit ihm durch, etwa im Adagio
der Sonate KV 332, in der er Lesarten von Autograph und
Erstdruck mit eigenen Ideen bunt mischt. Dafür entführt
er seine Hörer in der expressiven Durchführung des
Andante aus KV 333 nach allen Regeln der Kunst in ein
bezauberndes nächtliches Schattenreich."
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