Johannes-Passion (Bearbeitung von Robert Schumann)
2 Super Audio CDs
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Detailed Information
Sound Format: stereo & multichannel (hybrid)
Artist: Veronika Winter, Elisabeth Scholl, Gerhild Romberger, Jan
Kobow, Ekkehard Abele, Clemens Heidrich, Rheinische Kantorei,
Das Kleine Konzert, Hermann Max
1829 hatte Mendelssohn die Matthäus-Passion in Berlin zur ersten öffentlichen Wiederaufführung im 19. Jahrhundert gebracht, und damit überhaupt Bach wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht. Das befreundete Ehepaar Schumann griff begierig diese Entdeckung auf: für Robert wurde Bach noch mehr zum Zentrum alles Schaffens als für Mendelssohn. Was die Passionen betrifft, so fiel seine Vorliebe allerdings auf die Johannes-Passion, der Mendelssohn sich nie gewidmet hatte. Als Schumann 1850 das Angebot erhielt, als Musikdirektor nach Düsseldorf zu kommen, war sein erstes Hauptprojekt die dort bis dahin nie aufgeführte Johannes-Passion im April 1851. „....sie ist um vieles kühner, gewaltiger, poetischer als die nach Matthäus. Diese scheint mir nicht frei von Breiten und über das Maß lang – die andere dagegen wie gedrängt, wie durchaus genial, und von welcher Kunst!“ Wie Mendelssohn passte Schumann die Bachsche Musiksprache seiner eigenen Zeit an, ersetzte Instrumente, die nicht mehr gebräuchlich waren, orchestrierte um etc. Hermann Max hat jetzt eine Rekonstruktion dieser denkwürdigen künstlerischen Anverwandlung vorgenommen.
Product Information
Bach from Schumann’s Perspective
Felix Mendelssohn’s performance of the St. Matthew Passion in Berlin in
1829 was the first new presentation of this work in the nineteenth century. It
once again made Bach a known quantity in the larger music world, and
Mendelssohn’s friends Robert and Clara Schumann responded eagerly and
enthusiastically to this rediscovery. Bach’s music came to occupy more of
a central position for Schumann than for Mendelssohn. As far as Bach’s
passions were concerned, Schumann preferred the St. John Passion, with
which Mendelssohn never occupied himself. When Schumann was offered
the post of music director in Duesseldorf in 1850, his first main project was
to perform the St. John Passion, which had never been presented there, in
April 1851: »It is much bolder, more powerful, and more poetic than the
St. Matthew. This one seems to me not to be free of diffuseness and to be
exceedingly long, but the other – how compact, how thoroughly genial,
and of what art!« Like Mendelssohn, Schumann adapted Bach’s musical
language to his own times, replaced instruments that were no longer in use,
and orchestrated the original anew – together with other changes. Hermann
Max has now undertaken a reconstruction of this remarkable artistic assimilation.
Press comments
Concerto 10 / 07: "Mit den hervorragenden Solisten, allen
voran Jan Kobow als ausgewiesener Evangelist, gelingt Max
eine Aufnahme, die dem Hörer aus ungewohnter historischer
Perspektive erstaunliche Einblicke in Bachs
Johannes-Passion vermitteln kann. Ganz gewiss ein
wertvoller und lohnender Beitrag mit hohem editorischen
Wert!"
Hessisch-Niedersächsische Allgemeine 01 / 08: "Eine
beeindruckende Neuaufnahme. Das Ergebnis ist keine
romantische Barockpolyfonie, sondern ein neuer
Blickwinkel auf das Schaffen des Thomaskantors."
Toccata 03 / 08: "Mit dieser Produktion wird ein wichtiges
Ereignis in der Geschichte der Bach-Pflege dokumentiert."
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NoteSACD (Super Audio CD)
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller Super Audio CD-Player benötigt. Heute sind aber bereits Kombi-Player auf dem Markt, die alle Formate abspielen können. Dank Hybrid-Funktion (jeweils in unseren Artikeldetails angegeben) sind viele SACDs auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD.
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