Detailinformationen

  • Künstler: Sprecher: Bruno Ganz Roman Trekel (Bariton),Oliver Pohl (Klavier)
  • Label: Oehms, DDD, 2003
  • Bestellnummer: 8435327
  • Erscheinungstermin: 2.1.2006

Disk 1 von 2

Die schöne Magelone (15 Romanzen) op. 33 (Ludwig Tieck)

  1. 1 Text: "In der Provence herrschte..." Start
  2. 2 Keinen hat es noch gereut Start
  3. 3 Text: "Der Jüngling hörte still..." Start
  4. 4 Traun! Bogen und Pfeil sind gut für den Feind Start
  5. 5 Text: "Er kam noch vielen Tagesreisen..." Start
  6. 6 Sind es Schmerzen, sind es Freuden Start
  7. 7 Text: "In derselben Nacht war Magelone..." Start
  8. 8 Liebe kam aus fernen Landen Start
  9. 9 Text: "Dieses Lied rührte Magelone" Start
  10. 10 So willst du des Armen dich gnädig erbarmen? Start
  11. 11 Text: "Der Ritter befand sich am..." Start
  12. 12 Wie soll ich die Freude, die Wonne den tragen Start
  13. 13 Text: "Jetzt war die Zeit da..." Start
  14. 14 War es dir, dem diese Lippen bebten Start
  15. 15 Text: "Peter hatte seine Geliebte indessen..." Start
  16. 16 Wir müssen uns trennen Start
  17. 17 Text: "Die bestimmte nacht war gekommen.." Start
  18. 18 Ruhe, Süßliebchen Start
  19. 19 Text: "Peter war durch seinen Gesang..." Start
  20. 20 So tönet denn, schäumende Wellen Start

Disk 2 von 2

  1. 1 Text: "Magelone erwachte, nachdem sie sich Start
  2. 2 Wie schnell verschwindet so Licht als Glanz Start
  3. 3 Text: "Ein furchtbarer Glanz schwang sich..." Start
  4. 4 Muß es eine Trennung geben Start
  5. 5 Text: "So verstrich eine Woche..." Start
  6. 6 Geliebter, wo zaudert dein irrender Fuß Start
  7. 7 Text: "Peter erschrak im Herzen..." Start
  8. 8 Wie froh und frisch mein Sinn sich hebt Start
  9. 9 Text: "Als das Morgenrot aufging..." Start
  10. 10 Treue Liebe dauert lange Start

Produktinfo

www. klassik-heute. com


In der Konzertpraxis werden die 15 Romanzen aus Ludwig Tiecks Die wundersame Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter aus der Provence (1797) meist ohne ihren erzählerischen Kontext gegeben, was ihr inhaltliches Verständnis erheblich erschwert. Bei Schallplattenproduktionen ist man deshalb seit längerem dazu übergegangen, den notwendigen Bezug zum Prosatext wiederherzustellen – auch wenn dabei deutlich wird, daß die Musik des jungen Brahms (1855) eine gedankliche und stilistische Distanz zu Tiecks ironisch gebrochener Darstellung des Mittelalters herstellt.

In der vorliegenden Neuaufnahme ist der erzählerische Part bei Bruno Ganz in guten Händen, der ganz uneitel und ungekünstelt den romantischen Tonfall Tiecks findet, nämlich jene zweite Naivität, die bei aller Belesenheit und Bildung des kindlichen Staunens noch fähig ist.

Unvermittelt wird der Hörer in den Sog der Geschichte hineingezogen. Der Bariton Roman Trekel geht in der Darstellung der Romanzen einen anderen Weg. Bei ihm steht das intellektuelle Kalkül vor der emotionalen Durchdringung. Er läßt sich nicht in die Stimmungen hineinfallen, sondern produziert Wirkungen. Sein heller lyrischer Bariton zeigt dabei viele Farben, erweist sich flexibel und in den wenigen Verzweiflungsausbrüchen auch belastbar. Doch es fehlt seinem Vortrag etwas an Biß, sowohl in vokaler Hinsicht als auch in sprachlicher. Streckenweise kann man dem gesungenen Text nur unter Zuhilfenahme des Beihefts folgen. Da haben Fischer-Dieskau und in jüngerer Zeit der Tenor Christoph Prégardien andere Maßstäbe gesetzt.

Oliver Pohl reizt die erzählerischen Möglichkeiten seines Klavierparts überzeugend aus.
Ekkehard Pluta

Bewertung:
Künstlerische Qualität: 7Klangualität: 8Gesamteindruck: 7

Pressestimmen

Klassik-heute. com: "Roman Trekels heller lyrischer Sopran zeigt viele Farben, erweist sich flexibel und in den wenigen Verzweiflungsausbrüchen auch belastbar. Oliver Pohl reizt die erzählerischen Möglichkeiten seines Klavierparts überzeugend aus."

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