Isabelle Faust spielt Violinkonzerte
Konzert für Violine und Orchester "Dem Andenken eines Engels"
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1
1. Andante - Allegro
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2
2. Allegro - Adagio
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Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
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3
1. Allegro ma non troppo - Adagio
Start
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4
2. Larghetto
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5
3. Rondo: Allegro
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Product Information
Gleichrangige Dialoge
Der Begriff »Dialog« umschreibt wohl am besten die Idee, die sich hinter der Kombination dieser beiden berühmten Violinkonzerte verbirgt. Ganz bewusst hat Berg sein letztes Werk im Spannungsfeld zwischen Tradition und Revolution, zwischen tonaler Musik und heraufziehender »serieller« Ästhetik angesiedelt – und er beschwor damit all das Verlorene, das ihm einst so teuer war. Ein Jahrhundert zuvor schon hatte Beethoven die klassizistische Formensprache dekonstruiert, um der Solovioline zu ihrem eigenen Recht zu verhelfen und sie in den Status eines Subjekts zu erheben. Dieser leidenschaftliche Austausch zwischen der »Seele« der Violine und dem »Chor« des Orchesters ist das Ergebnis einer wunderbaren Begegnung zwischen zwei ganz großen Künstlern unserer Zeit.
"Meine erste Erfahrung mit Claudio Abbado 2008 mit dem Mahler Chamber Orchestra öffnete mir die Tür zu einem neuen Verständnis und Erleben des Violinkonzertes von Beethoven. Claudio Abbado wünschte sich daraufhin eine Aufführung des Violinkonzertes von Alban Berg, diesmal zusammen mit dem Orchestra Mozart. Es schien ihm eine offensichtliche und naheliegende Weiterführung des Projektes, eben diese beiden Kompositionen dann in erneuten Proben und im Konzert mitzuschneiden und daraus eine CD zu produzieren. Mit Claudio Abbado zu musizieren ist ein unendliches Glück, ein wahrer Schlüssel zur Magie der Musik. Ihm gilt meine größte Dankbarkeit für sein Vertrauen und unendliche Bewunderung für seine Kunst." Isabelle Faust
Rezensionen
Preis der deutschen Schallplattenkritik 2 / 2012:
,,Die originelle, aber einleuchtende Zusammenstellung der Violinkonzerte von Beethoven und Berg vereint zwei Werke, die in ihrer Ausgewogenheit von formaler Strenge und expressiver Dichte singulär sind. Isabelle Faust und Claudio Abbado verwirklichen dies nicht nur technisch perfekt, sondern mit jener unaufdringlichen Dezenz und Werkdienlichkeit, wie sie eigentlich selbstverständlich sein sollte, in einem an äußerlichen Events orientierten Musikleben aber zu oft in subjektivistischen Deutungen untergeht. Hier aber erlebt man die Kernaussage der Werke in vollkommener Natürlichkeit."
Press comments
Stereoplay 04 / 12: "Der silberhelle Klang ihrer Stradivari
verkündet seriösen Klassizismus und eine noble
Sensibilität, die Grobes wie Sentimentalisches verbannt.
Das Finale lodert vor Brio und Bravour. Und Claudio
Abbados Orchestra Mozart schürt kräftig mit, während man
sonst mit üppig besetzten, aber superb artikulierenden
Streichern einen plausiblen Mittelweg zwischen
kammermusikalischer Hellhörigkeit und philharmonischer
Fülle beschreitet."
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