Georg Friedrich Händel (1685-1759): Clori,Tirsi e Fileno-Kantate
- Georg Friedrich Händel (1685–1759)
- Clori,Tirsi e Fileno-Kantate
- CD i **;
Detailinformationen
- Künstler: Le Blanc, Waschinski, Cordier, Lautten Compag- ney, Katschner
- Label: NCA, DDD, 1997
- Bestellnummer: 4874324
- Erscheinungstermin: 11.4.2008
- 1 Clori, Tirsi E Fileno Hwv 96 (Kantate) Start
- 2 Ouvertüre (1. Teil) Start
- 3 Arie: Cor fedele Start
- 4 Rezitativ: Povero Tirsi Start
- 5 Arie: Quell'erbetta Start
- 6 Rezitativ: Se il guardo Start
- 7 Arie: Va col canto Start
- 8 Rezitativ: Dubbia cosi Start
- 9 Arie: Sai perché Start
- 10 Rezitativ: Vezzoso pastorello Start
- 11 Arie: Conosco che mi piaci Start
- 12 Rezitativ: Dunque sperando in vano Start
- 13 Arie: Son come quel nocchiero Start
- 14 Rezitativ: S'altra pace Start
- 15 Duett: Scherzando sul tuo volto Start
- 16 Duett: Fermati! (2. Teil) Start
- 17 Rezitativ: Creder d'un ange Start
- 18 Arie: Tra le fere Start
- 19 Rezitativ: Tirsi, mio caro Tirsi Start
- 20 Arie: Barbaro! Start
- 21 Rezitativ: Pur cederti mi è forza Start
- 22 Arie: Amo Tirsi, ed a Fileno Start
- 23 Rezitativ: Va, fidati a promessa Start
- 24 Arie: Povera fedelità Start
- 25 Rezitativ: Non ti stupir Start
- 26 Arie: Un sospiretto Start
- 27 Rezitativ: Tirsi, amico e compagno Start
- 28 Arie: Come la rondinella Start
- 29 Rezitativ: Cosi, felici e avventurosi amanti Start
- 30 Terzett: Vivere e non amar Start
Produktinfo
Il caro Sassone„In unserer Stadt ist ein Deutscher angekommen, ein ausgezeichneter Cembalospieler und Komponist, der heute seine Geschicklichkeit bewiesen hat, indem er die Orgel in der Kirche S. Giovanni spielte und allgemeines Erstaunen hervorrief.“ Dieser Tagebucheintrag des römischen Bürgers Valesio vom 14. Januar 1707 dokumentiert Händels erstes Auftreten in Rom. Wie viele andere deutsche Komponisten hatte es auch Händel ins gelobte Land der Musik gezogen. Zuvor hatte sich der ehemalige Hallenser Jurastudent, der nach dem Willen seiner Familie keinesfalls Musiker werden sollte, schon als Komponist in Hamburg mit italienischen Opern einen Namen machen können.
In Italien lernte der 22jährige indessen eine völlig andere Kunstwelt kennen: Mäzene wie die Kardinäle Panfili, Ottoboni und Colonna oder der Marchese Ruspoli betrieben in ihren Palästen großzügige Förderung der Künste. Sie beschäftigten glänzende Gesangsvirtuosen und unterhielten eigene Kapellen, in denen hervorragende Instrumentalisten wie beispielsweise Arcangelo Corelli wirkten. Zwar waren im Kirchenstaat alle Opernaufführungen untersagt, doch wussten die geistlichen Musikliebhaber Auswege, sich das „sündige Musiktheater“ in anderer Form zu Ohren zu führen: In halbprivaten szenischen Aufführungen gingen in ihren Palästen Kantaten und Oratorien über die Bühne. Händels Werke in diesen Gattungen wie Clori, Tirsi e Fileno gehörten zu den Lieblingen der römischen Gesellschaft und machten ihn so berühmt, dass man ihn bald mit dem Beinamen „il caro Sassone“, der geliebte Sachse, ehrte.
Pressestimmen
M. Hengelbrock in FonoForum 12 / 97: "In der Lautten Compagney findet dieses hübsche Werk sehr engagierte Interpreten, die in jedem Takt dicht an der Musik bleiben und mit packendem Zugriff die Spannung halten. Nimmt man die bessere Klangqualität und die höhere Ausgewogenheit der musikalischen Darstellung hinzu, so dürfte außer Frage stehen, daß die vorliegenden Neu- einspielungen als deutlicher Gewinn zu erachten ist."EUR 14,99*
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