Detailinformationen

  • Künstler: Roman Trekel, Oliver Pohl
  • Label: Oehms, DDD, 2007
  • Bestellnummer: 4860171
  • Erscheinungstermin: 11.4.2008

Winterreise op. 89 D 911 (Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller)

  1. 1 Nr. 1: Gute Nacht Start
  2. 2 Nr. 2: Die Wetterfahne Start
  3. 3 Nr. 3: Gefror'ne Tränen Start
  4. 4 Nr. 4: Erstarrung Start
  5. 5 Nr. 5: Der Lindenbaum Start
  6. 6 Nr. 6: Wasserflut Start
  7. 7 Nr. 7: Auf dem Flusse Start
  8. 8 Nr. 8: Rückblick Start
  9. 9 Nr. 9: Irrlicht Start
  10. 10 Nr. 10: Rast Start
  11. 11 Nr. 11: Frühlingstraum Start
  12. 12 Nr. 12: Einsamkeit Start
  13. 13 Nr. 13: Die Post Start
  14. 14 Nr. 14: Der greise Kopf Start
  15. 15 Nr. 15: Die Krähe Start
  16. 16 Nr. 16: Letzte Hoffnung Start
  17. 17 Nr. 17: Im Dorfe Start
  18. 18 Nr. 18: Der stürmische Morgen Start
  19. 19 Nr. 19: Täuschung Start
  20. 20 Nr. 20: Der Wegweiser Start
  21. 21 Nr. 21: Das Wirtshaus Start
  22. 22 Nr. 22: Mut Start
  23. 23 Nr. 23: Die Nebensonnen Start
  24. 24 Nr. 24: Der Leiermann Start

Produktinfo

„Kennen Sie lustige Musik? Ich weiß von keiner!“
Dieser Ausspruch von Franz Schubert kann vielleicht erklären, warum er von den traurigen und verzweifelten Gedichten Wilhelm Müllers (1794-1827), die er in der Bibliothek seines belesenen Freundes Schober entdeckt hatte, so angetan war, dass er seine zwei vollendeten Liederzyklen, Die schöne Müllerin und Winterreise, auf Gedichte aus Müllers 1821 erschienenem Debütwerk 77 nachgelassene Gedichte aus den Papieren eines reisenden Waldhornisten schrieb. Der in Dessau geborene Wilhelm Müller nahm als Student ab 1813 als Freiwilliger im preußischen Heer an den Befreiungskriegen teil, wurde Lehrer am Gymnasium seiner Heimatstadt Dessau, später Herzoglicher Bibliothekar. Seinem bedingungslosen Einsatz für den Freiheitskampf des griechischen Volkes verdankt er seinen Beinamen „Griechen-Müller“. 1826 erkrankte er an Keuchhusten, trotz mehrerer Kuraufenthalte erlag er der Krankheit im folgenden Jahr. Müllers Gedichte wurden bereits zu seinen Lebzeiten häufig als mittelmäßig abgetan – das war übrigens ein beliebter Trick der Zensur, Dichter, die politischer Missliebigkeit verdächtig waren, durch Verleumdungen zu behindern. Goethe, der klassische Übervater der deutschen Literatur, hielt von Müller offensichtlich ebenso wenig wie von Schubert; sein sauertöpfisches Urteil äußerte er in einem Brief: „Unangenehme Personnage, süffisant, überdies Brillen tragend“.

Pressestimmen

FonoForum 06 / 08: "Trekel stattet diesen Zyklus mit einer signifikanten Bildhaftigkeit aus, er beherrscht die Verinnerlichung durch zahlreiche Piano-Abstufungen ebenso wie den exzessiven Ausbruch - Hilferufe einer rastlosen Seele, Zeichen dauerhaft drohender Abgründe. Betörend sein gellendes "Es ist nichts als der Winter"."

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