Eugene d' Albert (1864-1932): Der Golem
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Der Golem (Musikdrama in 3 Akten)
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Introduktion (1. Akt)
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Bring ihn, den Gast
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Bin ich dir unbekannt?
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Dies war nur Gaukelei
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Aus welchem Land holt mein Vater taubstumme Diener?
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Introduktion (2. Akt)
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Jetzt sprech ich Lea allein
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Sag, da wir allein sind
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Über die Schwelle darf ich nicht treten
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Unbewegt! Warum hattest du dich gewehrt?
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Wir sind verraten
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7
Vater! Meister!
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8
Introduktion (3. Akt)
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9
Rabbi! Rabbi!
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O, meine Seele
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Auf dunklen Wogen kommt Schlaf gezogen
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12
Beide gehören zusammen
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Ruhe auch du, Golem
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Product Information
Die Legende des Golem, dieser menschenähnlichen
Gestalt aus Lehm und Ton, beschäftigt die Juden in
aller Welt seit Jahrhunderten. In musikalische Form
gegossen wurde sie erst 1926 von Eugen d’Albert.
Das Beethoven Orchester Bonn und der Chor des
Theaters Bonn brachten das Musikdrama unter der
Leitung von Stefan Blunier Anfang 2010 auf die
Bühne. Eine Rarität, die sich die MDG-Techniker für
ihre „Live“-Reihe nicht entgehen lassen wollten.
Im Prager Ghetto des 16. Jahrhunderts liegt die
Grundlage für das Drama: Rabbi Löw soll damals den
Golem aus dem lehmigen Boden des Moldauufers
ausgegraben und mit Hilfe mystischer Rituale zum
Leben erweckt haben. Der Golem sollte schweigend
den Befehlen seines Meisters gehorchen und sich bei
Anfeindungen schützend vor die Ghettobewohner
stellen. Lea, Ziehtochter des Rabbi, bringt dem Golem
aber das Sprechen bei und - Lea und Golem
verlieben sich... Der Rabbi trennt das Paar und löst
damit einen verheerenden Wutausbruch des Golem
aus: Hervorragender Stoff für großes Musiktheater.
Der Golem ist eine von 21 Opern aus der Feder von
Eugen d’Albert. Die dicht erzählte Geschichte setzt
der Komponist in seinem Spätwerk in klanggewaltige,
eruptive, mitunter auch poetische Tonsprache um. Die
Partitur bietet ein reiches Farbenspektrum, das von
zarten, lichten, überirdisch-sinnlichen Klängen bis in
dunkle, tiefe, mystische Schattierungen reicht. Auf
großes Ensemble wird verzichtet, die solistische
Besetzung ist wie ein Kammerspiel aufs Minimum
reduziert, bei dem Chor und reich besetztes
Orchester den klanglichen Rahmen bilden.
Das Beethoven Orchester Bonn zählt längst zur
Spitzenklasse der deutschen Orchester. In erfolgreicher
Kooperation mit MDG hat das Orchester eine
Gesamtaufnahme sämtlicher Sinfonien von Dmitri
Schostakowitsch eingespielt. Die SACD-Produktion
des selten aufgeführten Oratoriums Christus von
Franz Liszt wurde mit einem ECHO Klassik belohnt.
Seit dem Antritt von Stefan Blunier erfährt das
Orchester-Repertoire erneut eine beeindruckende
Erweiterung mit dieser aufwändigen SACD-Aufnahme.
Press comments
FonoForum 01 / 11: "Auch die Bonner Aufführung überzeugt:
Geführt vom den eruptiven Klangstrom differenziert
bändigenden Dirigenten Stefan Blunier profiliert sich ein
beachtenswertes Sängerensemble, aus dem Alfred Reiters
sonorer Rabbi Löw, Mark Morouses markanter Golem und
Ingeborg Greiners ausdrucksstarke Lea ragen."
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