Detailed Information

Sound Format: stereo & multichannel (Hybrid)
  • Artist: Mark Morouse, Alfred Reiter, Tansel Akzeybek, Ingeborg Greiner, Chor des Theater Bonn, Beethoven Orchester Bonn, Stefan Blunier
  • Label: MDG , DDD/LA, 2010
  • Order number: 4300316
  • Release date: 22.9.2010

Disk 1 von 2

Der Golem (Musikdrama in 3 Akten)

  1. 1 Introduktion (1. Akt) Start
  2. 2 Bring ihn, den Gast Start
  3. 3 Bin ich dir unbekannt? Start
  4. 4 Dies war nur Gaukelei Start
  5. 5 Aus welchem Land holt mein Vater taubstumme Diener? Start

Disk 2 von 2

  1. 1 Introduktion (2. Akt) Start
  2. 2 Jetzt sprech ich Lea allein Start
  3. 3 Sag, da wir allein sind Start
  4. 4 Über die Schwelle darf ich nicht treten Start
  5. 5 Unbewegt! Warum hattest du dich gewehrt? Start
  6. 6 Wir sind verraten Start
  7. 7 Vater! Meister! Start
  8. 8 Introduktion (3. Akt) Start
  9. 9 Rabbi! Rabbi! Start
  10. 10 O, meine Seele Start
  11. 11 Auf dunklen Wogen kommt Schlaf gezogen Start
  12. 12 Beide gehören zusammen Start
  13. 13 Ruhe auch du, Golem Start

Product Information

Die Legende des Golem, dieser menschenähnlichen Gestalt aus Lehm und Ton, beschäftigt die Juden in aller Welt seit Jahrhunderten. In musikalische Form gegossen wurde sie erst 1926 von Eugen d’Albert. Das Beethoven Orchester Bonn und der Chor des Theaters Bonn brachten das Musikdrama unter der Leitung von Stefan Blunier Anfang 2010 auf die Bühne. Eine Rarität, die sich die MDG-Techniker für ihre „Live“-Reihe nicht entgehen lassen wollten.

Im Prager Ghetto des 16. Jahrhunderts liegt die Grundlage für das Drama: Rabbi Löw soll damals den Golem aus dem lehmigen Boden des Moldauufers ausgegraben und mit Hilfe mystischer Rituale zum Leben erweckt haben. Der Golem sollte schweigend den Befehlen seines Meisters gehorchen und sich bei Anfeindungen schützend vor die Ghettobewohner stellen. Lea, Ziehtochter des Rabbi, bringt dem Golem aber das Sprechen bei und - Lea und Golem verlieben sich... Der Rabbi trennt das Paar und löst damit einen verheerenden Wutausbruch des Golem aus: Hervorragender Stoff für großes Musiktheater.

Der Golem ist eine von 21 Opern aus der Feder von Eugen d’Albert. Die dicht erzählte Geschichte setzt der Komponist in seinem Spätwerk in klanggewaltige, eruptive, mitunter auch poetische Tonsprache um. Die Partitur bietet ein reiches Farbenspektrum, das von zarten, lichten, überirdisch-sinnlichen Klängen bis in dunkle, tiefe, mystische Schattierungen reicht. Auf großes Ensemble wird verzichtet, die solistische Besetzung ist wie ein Kammerspiel aufs Minimum reduziert, bei dem Chor und reich besetztes Orchester den klanglichen Rahmen bilden.

Das Beethoven Orchester Bonn zählt längst zur Spitzenklasse der deutschen Orchester. In erfolgreicher Kooperation mit MDG hat das Orchester eine Gesamtaufnahme sämtlicher Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch eingespielt. Die SACD-Produktion des selten aufgeführten Oratoriums Christus von Franz Liszt wurde mit einem ECHO Klassik belohnt. Seit dem Antritt von Stefan Blunier erfährt das Orchester-Repertoire erneut eine beeindruckende Erweiterung mit dieser aufwändigen SACD-Aufnahme.

Press comments

FonoForum 01 / 11: "Auch die Bonner Aufführung überzeugt: Geführt vom den eruptiven Klangstrom differenziert bändigenden Dirigenten Stefan Blunier profiliert sich ein beachtenswertes Sängerensemble, aus dem Alfred Reiters sonorer Rabbi Löw, Mark Morouses markanter Golem und Ingeborg Greiners ausdrucksstarke Lea ragen."

EUR 34.99*

nur noch 1 Stück am Lager. Danach versandfertig within a week (soweit verfügbar beim Lieferanten)

Free shipping within Germany