Detailinformationen

  • Künstler: Ruth Sandhoff, Kirsten Blaise, Franco Faglioli, Sophie Marin-Degor, Stefano Ferrari, Netta Or, Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele, Michael Hofstetter
  • Label: Oehms, DDD, 2007
  • Bestellnummer: 8470995
  • Erscheinungstermin: 9.5.2008

Disk 1 von 2

Ezio (Oper in 3 Akten) (Gesamtaufnahme)

  1. 1 Sinfonia: Allegro Start
  2. 2 Signor, mai non più fasto la prole di Quirino (1. Akt) Start
  3. 3 Signor, vincemmo Start
  4. 4 Cara, di te più degno torna il tuo sposo Start
  5. 5 Pensa a serbami, o cara, i dolci affetti tuoi Start
  6. 6 E soffrirai, che sposa abbia la figlia Start
  7. 7 Pria che sorg l'aurora, mora Cesare, mora Start
  8. 8 Ezio sappia ch'io bramo seco parlar; che qui l'attendo Start
  9. 9 So chi t'accese: basta per ora Start
  10. 10 Fulvia, tu vuol sua sposa Cesare al nuovo di Start
  11. 11 Ferma, sentimi, Onoria Start
  12. 12 Va, ma tremo al tuo periglio Start
  13. 13 Qual silenzio è mai questo! (2. Akt) Start
  14. 14 Se nel trono in tanti affanni non ritrovo un cor fedele Start
  15. 15 E puoi d'un tuo delitto Ezio incolpar? Start

Disk 2 von 2

  1. 1 Che fo? Dove mi volgo? Start
  2. 2 Recagli quell'acciaro Start
  3. 3 Varo, se amasti mai, de'nostri affetti pietà dimostra Start
  4. 4 Folle è colui che al tuo favor si fida, instabile fortuna Start
  5. 5 Onoria, ascolta. Oggi, per mio riposo tu devi ad uno sposo Start
  6. 6 Olà, qui si conduca il prigionier Start
  7. 7 Ah temerario! ah ingrata! Start
  8. 8 Passami il cor, tiranno! Start
  9. 9 Olà! Varo si chiami (3. Akt) Start
  10. 10 Se il fulmine sospendi, se ottengo il zuo perdono Start
  11. 11 Varo, eseguisti il cenno? Start
  12. 12 Vuoi consigli? Il chiedi invano. T'abbandono al tuo perdono Start
  13. 13 Cesare, alla mia fede troppo ingrato sei tu, se ne sospetti Start
  14. 14 Sono il mezzo a un' onda infesta Start
  15. 15 Partì una volta: ah, lascia, mia speme, mio sostegno Start
  16. 16 Misera, dove son! L'aure del Tebro son queste ch'io respiro? Start
  17. 17 Inorridisci, o Roma: l'Attila lo spavento Start
  18. 18 Della vita nel dubbio cammino Start

Produktinfo

Gelungenes Recycling
Gluck galt lange als einer der großen Erneuerer der Operngeschichte, der mit Orfeo ed Euridice der italienischen Oper eine neue musikalische Richtung gewiesen habe, so wie er mit Iphigénie en Aulide dem französischen Musiktheater neue Wege gebahnt habe. Heutzutage wird diese Rolle zurückhaltender beurteilt. Hatte die ältere Musikgeschichtsschreibung Glucks Wirken in den Fokus der Opernreformen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gerückt, ist heute klar, dass hier eine ganze Gruppe von Komponisten am Werke war und Niccolo Jommelli oder Tommaso Traetta sicherlich eine ebenso bedeutende Rolle bei dieser Entwicklung zukommt.

Im übrigen warf Gluck die alte Opera seria keineswegs auf den Abfallhaufen: Schon ein Jahr nach Orfeo ed Euridice brachte er in Wien Ezio auf die Bühne, die Neuversion einer Oper auf ein Libretto von Metastasio, die er 1750 für Prag komponiert hatte. Da die meisten Opern damals selten länger als eine Saison aufgeführt wurden, konnte Ezio in Prag mit einer Wiederaufnahme in der folgenden Saison durchaus schon als Erfolg gelten.

Im übrigen war die Wiederverwertung bereits geschriebener Werk gang und gäbe. Auch bei Gluck spielte diese Praxis eine wichtige Rolle, wie besonders aus den Bearbeitungen seiner italienischen Werke für die französische Opernszene bekannt ist. So wurde beispielsweise mit korrigierenden Eingriffen wie dem Ersatz des in Frankreich weniger beliebten Kastraten durch einen Tenor aus Orfeo ed Euridice für Paris Orphée et Eurydice. Bei der Wiederaufnahme eines alten Opernstoffes musste Gluck indessen vorsichtig mit dem Altmaterial umgehen, da er möglicherweise inzwischen Teile bereits für andere Zwecke verwendet hatte: So fiel beim Wiener Ezio eine Arie des Prager Vorbilds dem Umstand zum Opfer, dass sie bereits mit einem anderen Text im Jahr zuvor eine Erfolgsnummer in Orfeo ed Euridice gewesen war.

Pressestimmen

FonoForum 07 / 09: "In der für einen Altkastraten geschriebenen Titelrolle beeindruckt der junge argentinische Countertenor Franco Fagioli mit kraftvollem, charakteristischem Timbre und hohen darstellerischen Qualitäten. Kirsten Blaise hat als seine Geliebte Fulvia einen klaren, sicher geführten Sopran zu bieten, der auch in ihrem dramatischen "Misera! Dove son" die Leuchtkraft nicht einbüßt. Überzeugend mit heroischen Untertönen Ruth Sand hoff als Kaiser Valentiniano. Sophie Marin-Degor gibt die kaiserliche Schwester Onoria stimmschön und kompetent."

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