A World Of Our Own - The UK & Irish Folk Explosion of 1965 auf 3 CDs
A World Of Our Own - The UK & Irish Folk Explosion of 1965
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Cherry Red
- Aufnahmejahr ca.:
- 1965
- Artikelnummer:
- 12612322
- UPC/EAN:
- 5013929435933
- Erscheinungstermin:
- 24.4.2026
- Gesamtverkaufsrang: 8055
- Verkaufsrang in CDs: 3344
Drei-CD-Box mit Highlights der britischen Folk-Explosion von 1965. Mit 86 Titeln der wichtigsten britischen Szene-Pioniere und zahlreicher amerikanischer Gäste.
Bob Dylans Aufstieg in den Jahren vor 1965 erschütterte die britische Folk-Szene. Sein Einfluss war sofort spürbar und weitreichend. Doch bereits 1965 entwickelten britische Folk-Musiker ihren eigenen Stil.
Einige Künstler knüpften an die Folk-Tradition an, modernisierten sie aber, um dem zeitgenössischen Geschmack zu entsprechen. Beispiele hierfür sind die Ian Campbell Folk Group, Shirley Collins, Dominic Behan, The Dubliners, Martin Carthy und The Watersons.
Zu dieser Zeit wurde auch die Popmusik vom Folk beeinflusst, wie Singles von Künstlern wie Donovan, The Seekers, Chad & Jeremy, Unit Four Plus Two, Peter & Gordon und vielen anderen belegen.
1965 war auch das Jahr, in dem weibliche Folk-Sängerinnen in Großbritannien in den Vordergrund traten, allen voran Julie Felix, die enorme Popularität erlangte. Als „Britanniens First Lady des Folk“ gefeiert, war Felix die erste Folk-Künstlerin, die die Royal Albert Hall ausverkaufte, und gleichzeitig die erste Pop-Künstlerin, die in Westminster Abbey auftrat. Marianne Faithfull veröffentlichte im Mai 1965 Folk-Material, und auch Vashti Bunyans Debütsingle erschien in diesem Monat.
In diesem Jahr erschienen außerdem wichtige Veröffentlichungen von Künstlern, deren Werk die Brücke zwischen Folk und Rock schlagen sollte. Davy Graham war ein brillanter Gitarrist, der traditionelle Folkmusik mit vielfältigen Einflüssen verschmolz und so etwas Neues und Lebendiges schuf. Bert Jansch war ein weiterer bahnbrechender Gitarrist, dessen eigenwilliger Stil von vielen nachfolgenden Musikern übernommen wurde. Das Werk beider Künstler sollte großen Einfluss auf Bands wie The Yardbirds, Led Zeppelin und viele andere ausüben.
Obwohl Großbritannien seinen eigenen Weg ging, gab es weiterhin US-amerikanische Einflüsse, wie die hier aufgenommenen Künstler wie Paul Simon, Jackson C. Frank und Jesse Fuller belegen. Auch zahlreiche Coverversionen US-amerikanischer Songs sind hier enthalten, unter anderem von Dorris Henderson, Dave Helling, dem Malcolm Price Trio, Patrick Small, Dedicated Man's Jugband und anderen, die ihr Material allesamt aus Amerika bezogen.