Warning (UK Doom Band): Rituals Of Shame (Oxblood Vinyl) auf LP
Rituals Of Shame (Oxblood Vinyl)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- Relapse
- Artikelnummer:
- 12682563
- UPC/EAN:
- 0781676764914
- Erscheinungstermin:
- 19.6.2026
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Preis |
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Während sich WARNING auf die Veröffentlichung von „Rituals of Shame“ – ihrer ersten neuen Musik seit zwanzig Jahren – vorbereitet, gibt sich Sänger und Gitarrist Patrick Walker bescheiden, was zu diesem Moment geführt hat. In den letzten zwei Jahrzehnten schrieb und veröffentlichte er weiterhin Musik, zufrieden damit, mit WARNING seine Ziele erreicht zu haben. In diesen Jahren wuchs das Interesse an WARNING stetig und die Band baute sich organisch eine treue Fangemeinde auf. Insbesondere das Album „Watching from a Distance“ aus dem Jahr 2006 erlangte Kultstatus.
In einer Phase des Umbruchs in seinem Leben wandte sich Walker dem Songwriting zu, und es wurde schnell klar, dass diese Songs zu WARNING gehörten. Anfang Januar 2025 begann er mit einem völlig leeren Blatt Papier und füllte es Stück für Stück mit Ideen, die sich zu den Songs von „Rituals of Shame“ entwickelten. Sein Engagement für das Projekt wurde zu einer Vollzeitbeschäftigung.
Nachdem die fünf Songs erfolgreich als Demo aufgenommen worden waren, zog sich Walker in ein abgelegenes Haus auf einem Hügel außerhalb von Florenz zurück, um die Texte zu verfeinern. Die Aufnahmen fanden im The Arch Studio statt, einer 140 Jahre alten ehemaligen Kirche in Southport, Großbritannien. Chris Fullard (Idles, Sunn O))), Ulver) übernahm Aufnahme und Mix.
Walkers lebenslange musikalische Inspirationen lassen sich in „Rituals of Shame“ nachverfolgen. Die ambitionierten Arrangements erinnern an Marillions komplexe, aber mitreißende episodische Songs. Sie bewahren eine Kargheit, die an June Tabors sparsame Arrangements erinnert: melodisch dicht, aber dennoch von einer gewissen Leichtigkeit durchdrungen. Patrick nennt John Brenner von Revelation als eine seiner prägendsten Inspirationsquellen und schreibt ihm zu, die Idee eingeführt zu haben, wie man harter Musik eine tiefe emotionale Dimension verleihen kann.
Walker, der sich oft weigert, über die Details seiner Texte zu sprechen, räumt ein, dass die Entstehung dieses Albums eine direkte Reaktion auf die unmittelbaren Sorgen seiner damaligen Lebensphase war. Auch in „Rituals of Shame“ greifen die immer wiederkehrenden Themen und Fixierungen auf, die den Großteil seines Werkes geprägt haben: Schuld, Scham, persönliches Versagen, Besessenheit, Sehnsucht und Trennung, aber vor allem, so sagt er, Liebe.