Imminence: Axis Mundi (Translucent Red & Black Vinyl) auf 2 LPs
Axis Mundi (Translucent Red & Black Vinyl)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- Sumerian
- Aufnahmejahr ca.:
- 2026
- Artikelnummer:
- 12840131
- UPC/EAN:
- 0823375168560
- Erscheinungstermin:
- 2.10.2026
Weitere Ausgaben von Axis Mundi |
Preis |
|---|---|
| 2 LPs, (Brown & Bone Merge Vinyl) | EUR 36,99* |
| CD | EUR 18,99* |
- Gesamtverkaufsrang: 6450
- Verkaufsrang in LPs: 2135
Die schwedischen Metalcore-Visionäre Imminence kehren mit ihrem mit Spannung erwarteten neuen Album „Axis Mundi“ zurück.
Nach dem bahnbrechenden Erfolg von „The Black“ baut die Band auf ihrem neuesten Album ihre charakteristische Mischung aus cineastischer Orchestrierung und modernem Metal über 11 kraftvolle Tracks hinweg weiter aus und liefert damit ihr bislang ehrgeizigstes und emotional bewegendstes Werk ab.
Mit den Singles „The Sword That Never Bends“ und „Crestfallen“ im Gepäck präsentiert sich „Axis Mundi“ als das bislang mutigste Werk von Imminence.
Imminence standen an einem Wendepunkt. Nach Jahren, in denen sie Alben veröffentlicht und sich europaweit einen Namen gemacht hatten, erlangte das schwedische Quintett dank seines internationalen Durchbruchs mit dem 2024 erschienenen Album The Black endlich weltweite Anerkennung. Zum ersten Mal tourten sie rund um den Globus und spielten vor ausverkauften Häusern in Nord- und Südamerika, Australien und Japan, bevor sie in die offenen Arme ihres europäischen Publikums zurückkehrten. Es war der Höhepunkt eines Jahrzehnts voller Musik, doch das Triumphgefühl mischte sich mit neuem Druck und der Notwendigkeit, sich der Situation zu stellen; die Band verarbeitete diese bewegte Zeit und ging daraus mit ihrem bislang ehrgeizigsten Album hervor.
„Was auch immer mit *The Black geschah – wir wussten, dass es nur einen Weg nach vorn gab“, sagt Gitarrist Harald Barrett. „Wir mussten uns entscheiden: Wenn wir das wirklich wollen, befinden wir uns auf einer Reise, die wir auch zu Ende bringen müssen. Wir mussten alles daransetzen, den aufgebauten Schwung zu nutzen und zu einer der führenden Bands unseres Genres zu werden. Für einen Rückzug war es zu spät.“
In den tourfreien Wochen kamen Barrett und Sänger Eddie Berg wieder zusammen und schrieben weiter an neuer Musik. Angesichts des turbulenten Lebens, das sie in jener Phase führten, beschäftigten sie sich mit tiefgreifenden existenziellen Themen: Schicksal, Bestimmung und der Frage, wie man den Jahren, die einem auf Erden bleiben, einen Sinn verleiht. Auch wenn Imminence nun größere Erfolge feierten, waren es keine einfachen Jahre. Die einzelnen Bandmitglieder hatten private Herausforderungen zu meistern: Bassist Christian Hoijer wurde Vater, und Gründungsmitglied sowie Schlagzeuger Peter Hanström verließ die Band – an seine Stelle trat später Tour-Schlagzeuger Mikael Noren. „Als uns die Realität der Situation bewusst wurde, dachten wir intensiv darüber nach, wo wir in 20 Jahren stehen wollten“, erinnert sich Berg. „Und wir wollen genau das hier tun.“ Bald darauf versammelten sich Berg, Barrett, Hoijer und Gitarrist Alex Arnoldsson, um Axis Mundi aufzunehmen – ihr sechstes Album.
„Jemand sagte zu uns: ‚Ihr seid eine so cineastische Band – ihr solltet den nächsten Schritt wagen und einen Film drehen.‘ So etwas kann man einer Band wie Imminence nicht einfach so sagen“, scherzt Barrett. Aufbauend auf der jahrelangen Entwicklung einer eigenen Welt durch Album-Artworks, Musikvideos und Bühnenshows entwickelte sich Axis Mundi zu einem umfassenden Konzeptalbum, das in Zusammenarbeit mit einigen wichtigen Partnern realisiert wurde. Berg und Barrett entwickelten gemeinsam mit Jakob Koc – einem langjährigen Partner der Band, der für alle ihre Albumcover verantwortlich zeichnet – ein erstes Moodboard und das Grundkonzept. Es nahm eine Geschichte Gestalt an, an der Berg und Barrett feilten, bevor sie die neue Musik an den Drehbuchautor Juan Felipe Zul weiterreichten; dieser begann daraufhin, die Erzählung von Axis Mundi detailliert auszuarbeiten. Schließlich holten sie den Regisseur Pavel Trebukhin ins Boot, der ein Konzept für einen Kurzfilm entwarf, welcher die Geschichte des Albums anhand miteinander verknüpfter Musikvideos erzählt.
Parallel dazu arbeiteten Berg und Barrett intensiv an einem Album, das an den kreativen Höhepunkt von The Black anknüpfte und neue Wege beschritt. „Wir gehen bei einem neuen Album nie mit der Absicht heran, im Vorfeld festzulegen, wie es klingen soll“, erklärt Berg. „Ich hatte das Gefühl, dass The Black sehr düstere Themen berührte, und wollte tiefer in diese Materie eintauchen. Dieses Album ist der Versuch, aus dieser Dunkelheit herauszufinden und den Weg zurück ins Licht zu finden.“ Auf Axis Mundi entfaltet die Band das gesamte, über Jahre hinweg entwickelte Potenzial: An der Speerspitze des Metalcore angesiedelt, besticht das Album durch die gewohnte Härte, geprägt von Bergs nahtlosen Übergängen zwischen emotionalem Klargesang und kraftvollen, aggressiven Ausbrüchen. Bergs Geigenspiel nimmt dabei eine wichtigere Rolle ein als je zuvor; es unterstreicht den cineastischen Charakter des Albums und wird durch Streicherarrangements des Filmkomponisten Lukas Geppert ergänzt – ein Zusammenspiel, das den für die Band typischen Einsatz orchestraler Elemente weiterentwickelt. Die Band produzierte das Album zunächst in Eigenregie bei Malmö und nahm es anschließend in Göteborg mit ihrem Toningenieur Henrik Udd auf, wobei Drew Fulk zusätzliche Impulse zur Produktion beisteuerte.
Das Ergebnis ist ein Sound, der der mythologischen Prämisse, die sich Berg, Barrett, Koc, Zul und Trebukhin ausgedacht haben, in seiner epischen Weite vollauf gerecht wird. Axis Mundi und der dazugehörige Kurzfilm erzählen die Geschichte eines Ritters, der dazu verdammt ist, auf der Suche nach seinem eigenen Tod ewig umherzuwandern. Der Ritter fungiert dabei oft als Symbolfigur; er durchquert eine trostlose Welt, um die „Axis Mundi“ zu erreichen – jene Brücke zwischen der Welt der Lebenden und der Toten, deren Konzept von verschiedensten folkloristischen Traditionen inspiriert ist. Schließlich nimmt der Ritter widerwillig einen Gefährten an seine Seite: einen Hund. Gemeinsam fliehen sie vor dem „Schatten“ – einem siamesischen Zwilling und bösen Gegenpart des Ritters, der in dem Moment ins Dasein trat, als der Fluch über unseren Protagonisten verhängt wurde. Obwohl Imminence nicht gezielt geplant hatten, ein Konzeptalbum in einer Fantasy-Welt zu erschaffen, benötigten sie etwas Jenseitiges, Mystisches, um die Gefühle auszudrücken, die sie an diesem Punkt ihrer Karriere bewegten. „Wir fühlten uns zu der Figur des Ritters hingezogen: jemand mit einem Ziel, einer Mission“, erklärt Barrett. Ohne das Ende vorwegzunehmen: Für die Band war der Ritter die perfekte Verkörperung der Themen, die sie erforschen wollten – die Erkenntnis, dass das Leben gerade deshalb einen Sinn hat, weil wir um seine Endlichkeit wissen, und dass dieser Sinn aus dem Mut erwächst, zu entscheiden, wer wir sein wollen, solange wir hier sind.
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