Gloria De Oliveira: The Lying Swans (Coke Bottle Green Vinyl) auf LP
The Lying Swans (Coke Bottle Green Vinyl)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- LA DOUBLE VIE / CARGO
- Aufnahmejahr ca.:
- 2026
- Artikelnummer:
- 12835732
- UPC/EAN:
- 4059251773276
- Erscheinungstermin:
- 30.10.2026
Weitere Ausgaben von The Lying Swans |
Preis |
|---|---|
| LP, (Classic Black Vinyl) | EUR 26,99* |
| CD | EUR 14,99* |
| LP, (White-Blue Marbled Vinyl) | EUR 28,99* |
Nach Compilation und Kollaboration ist Gloria de Oliveiras drittes Album das eigentliche Solo-Debut der in Berlin ansässigen deutsch-brasilianischen Künstlerin!
Das neue Album »The Lying Swans« entfaltet sich wie ein Werk des Magischen Realismus - bevölkert von Vögeln, Heiligen, Sirenen, blutigen Gesichtern, Geisterschiffen und gespenstischen Erscheinungen - und lädt die Hörer und Hörerinnen in ihr bislang unmittelbarstes und komplexestes Werk ein. De Oliveiras drittes Album aber eigentliches Debut wirkt wie ein Werk der Gothic-Literatur, angestoßen durch das Bild einer Frau, die aus einem Spukhaus flieht; dieses zentrale Motiv prägte auch die visuelle Welt des Albums.
Produziert von Randall Dunn (Anna von Hausswolff, Sunn O))), Marissa Nadler) und aufgenommen zwischen Island, New York und Berlin, ist das Ergebnis eine traumhafte Welt, in der Zauber und Gefahr nebeneinander existieren. Nach der EP-Compilation »Fascination« (2020, Reptile Music) sowie »Oceans of Time« (2022, Sacred Bones) - ihrer Zusammenarbeit mit David Lynchs langjährigem Sounddesigner Dean Hurley - führt »The Lying Swans« de Oliveira in neues Terrain. Sowohl thematisch als auch klanglich scheinen diese neun Songs aus den nebligen Gefilden von Hall und ätherischem Fuzz-Sound herauszutreten und eine erdige, greifbarere und damit verletzlichere Seite zu offenbaren.
Dennoch bleibt ihre seraphische, sehnsuchtsvolle Stimme der Mittelpunkt, flankiert von einer beeindruckenden Riege an Musikern: Schlagzeuger Matt Chamberlain (David Bowie, Tori Amos, Pearl Jam), Gitarrist Lennard Zander, Cellistin Gyda Valtysdóttir (múm), Harfenistin Marilu Donovan (LEYA, Eartheater, Julie Byrne) und Keyboarder Ulfur Hansson wirken mit, während Ambient-Ikone Tor Lundvall eine seltene Spoken-Word-Darbietung beisteuert. Lina Andonovskas Querflöte spielt eine tragende Rolle und verleiht den Songs einen ebenso luftigen wie beunruhigenden Klang - inspiriert sowohl von de Oliveiras brasilianischen Wurzeln als auch von den Giallo-Soundtracks der 1970er und 1980er Jahre, jenen atmosphärischen italienischen Horror-Krimis, die stilisierte, drastische Gewalt und Voyeurismus mit prachtvoller Schönheit verbinden.
Inspiriert von Lyrik, Literatur, Film und bildender Kunst ebenso wie von Musik, haben de Oliveira und Dunn ein Album geschaffen, das sich mühelos zwischen dem Spektralen und dem Pastoralen bewegt - ein Werk, in dem Anklänge an Fantasy- und Giallo-Soundtracks, alte Folk-Traditionen sowie die rhythmische Zartheit von Bossa Nova, MPB und Tropicália verschmelzen. Auch die Texte verweben Mythologie mit Anspielungen auf Miltons Paradise Lost*sowie die Lyrik von John Keats, Emily Brontë und Anne Sexton.
Ein durchweg erhabenes Werk.
LP
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1 Leda Saw Eyes
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2 Fading Faces
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3 Sacred Hearts
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4 The Voyager
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5 Wounded Birds
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6 The Wind Took It Away
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7 The Perfect Con
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8 Shadows in the Fog
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9 Cranes in Flight