La Banda: La Banda auf LP
La Banda
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- Altercation
- Aufnahmejahr ca.:
- 1979
- Artikelnummer:
- 12757605
- UPC/EAN:
- 4255805501009
- Erscheinungstermin:
- 10.7.2026
Soul, Jazz-Rock, Candombe und Funk verschmelzen zu dem Cocktail, der das erste und einzige Album von »La Banda« ausmacht. Das Ensemble, das oft als Argentiniens erste Supergroup bezeichnet wird, erwarb sich in einer Zeit politischer Unterdrückung einen Ruf für seine explosiven Live-Auftritte. Die sechsköpfige Formation war zwar nur von kurzer Dauer, aber unvergesslich: Sie vereinte erstklassige Jazzmusiker – fünf Argentinier und die uruguayische Ikone Rubén Rada –, um einen tiefgründigen, kraftvollen Sound zu erschaffen, der weit über seine Ära hinaus nachwirkt.
Rada kam gezeichnet in Buenos Aires an – eine gescheiterte Liebesbeziehung und eine Reihe leerer Konzertsäle in Montevideo hatten ihn dazu bewogen, mit 35 Jahren einen Neuanfang zu wagen. Hinter ihm lag ein bemerkenswerter Weg: von der Erfindung des Candombe-Beats mit »El Kinto« über die Leitung der Latin-Rock-Größe »Tótem« bis hin zu Aufnahmen von Cosmic Jazz mit »Opa« an der Seite der Fattoruso-Brüder. Der Trompeter Benny Izaguirre, der Kopf der Band, versammelte eine Reihe von Schwergewichten um sich: den Pianisten Jorge Navarro, seit den 1950er Jahren eine Schlüsselfigur der Jazzszene von Buenos Aires; den Saxophonisten Bernardo Baraj, der bei »Alma y Vida« – den argentinischen Jazz-Rock-Champions – geschmiedet worden war; sowie die unwiderstehliche Rhythmusgruppe aus dem Bassisten Ricardo Sanz und dem Schlagzeuger Luis Ceravolo, beide Veteranen von Astor Piazzollas Quintett. Alle drei – Baraj, Sanz und Ceravolo – waren zudem Teil der »Banda Spinetta«, dem jazzorientierten Projekt der argentinischen Legende Luis Alberto Spinetta.
An den Aufnahmen waren auch zwei Gäste beteiligt, die keiner Vorstellung bedurften: der Gitarrist David Lebón – Veteran von »Pappo's Blues«, »Pescado Rabioso«, »Color Humano« und »Serú Girán« sowie einer der wahren Giganten des argentinischen Rock – und der Gitarrist und Produzent Daniel Homer, eine im Stillen unverzichtbare Figur in der Jazz- und Rockszene von Buenos Aires.
1979 aufgenommen und fast ebenso schnell wieder verschwunden – die kurze Existenz von »La Banda« und dieses einzige Album spiegeln wider, wie Buenos Aires klang, wenn es aufatmen durfte. Zwischen Razzien und dem Verschwinden von Menschen, in jenen gestohlenen Stunden, in denen die Musik lauter war als die Angst.
Rubén Rada: Gesang und Percussion
Ricardo Sanz: Bass
Luis Ceravolo: Schlagzeug
Jorge Navarro: Tastaturen
Bernardo Baraj: Saxophon
Benny Izaguirre: Trompete