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    Thrillertante

    Aktiv seit: 24. April 2024
    "Hilfreich"-Bewertungen: 1

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    59 Rezensionen

    Der Wolf im dunklen Wald

    Sia Piontek
    Der Wolf im dunklen Wald (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.03.2025

    Zweiter Fall für Carla Seidel

    Das Cover dieses Krimis zeigt einen grünlichen Nebelwald mit einem Hochsitz. Der Titel hätte mich eher angesprochen als das Cover.
    Es handelt sich hier um den zweiten Fall der Kommissarin Carla Seidel, die sich aus dem Hamburger Morddezernat ins beschauliche Wendland versetzen ließ.
    Man kann die Story auch ohne den ersten Band gut lesen, es werden allerdings immer wieder kurze Rückblicke ingestreut. So erfährt man, dass ihr Ex Sören Arp gewalttätig war. Er hat auch bis jetzt keinen Kontakt zu Carlas Tochter Lana, die fast 18 Jahre alt ist.
    Heiko von Boenning ist Jagdleiter und bläst zur Jagd. Dabei wird Thomas Winkels ermordet. Der Tote wurde mit einem Messer brutal erstochen. Er hatte viele Affairen, war ein Lebemensch und wurde bewundert, aber auch verabscheut. Heikos Sohn Fabian ist zur Mordzeit im Wald, er erzählt seiner Freundin Lana davon. Was hat er beobachtet? Lana muss diese Tatsache ihrer Mutter erzählen, sie befürchtet, dass Fabian etwas mit dem Mord zu tun hat, möchte aber ihren Freund schützen. Das belastet das Mutter/Tochter Verhältnis sehr. Carla bemüht sich sehr um ihre Tochter, das macht sie für den Leser sehr sympathisch.
    Es stellt sich heraus, dass Fabians Mutter Sex mit dem Toten hatte. Und dann gibt es einen weiteren Toten: Andreas Küster, den Geschäftspartner von Winkels.
    Wer steckt hinter den Morden? Carlas Arbeit ist sehr aufwendig, es gibt viele Verdächtige, bis sich am Schluss die Lösung einstellt.
    Der Roman ist ein solider Krimi mit einigen Längen, da es viele Verdächtige gibt. Aber der Leser ist gut unterhalten und kann besonders die Handlungsweise von Carla gut nachvollziehen.
    Krimiliebhabern kann man diesen Roman empfehlen.
    Haus Waldesruh

    David Krems
    Haus Waldesruh (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.03.2025

    Ein idyllischer Ort?

    Das Cover dieses Romans zeigt ein einsames Haus am Waldrand, das einen eher einladenden Eindruck macht. Der Titel deutet auf einen ruhigen Roman hin.
    Zum Inhalt: Anna kommt mit gemischten Gefühlen zum Haus Waldesruh. Ihr alter Schulfreund Marco hat sie eingeladen und sie wollen sich dort mit anderen alten Schulkameraden treffen, um ein geruhsames Wochenende miteinander zu verbringen. Nach und nach kommen die anderen Gäste: Annas Freundin Lea, der Immobilienmakler Ferdinand und ein Unbekannter, Frank, den Lea unterwegs kennengelernt hat. Sie wollen sich auch zurückerinnern an Max, der vor fünfzehn Jahren Selbstmord begangen hat.
    Anna macht den Vorschlag, jeder von ihnen soll ein Geheimnis preisgeben, das die anderen noch nicht wissen. Ferdinand beginnt als erster und erzählt, dass er völlig pleite ist und seine Firma vor dem Bankrott steht.
    Die Situation im Haus wirkt aufgeladen, der Leser hat das Gefühl, die Lage wird eskalieren. Was sind wohl die Geheimnisse der anderen Personen? Wer ist der geheimnisvolle Frank wirklich? Kennt er das Haus? Hat Max wirklich Selbstmord begangen?
    Der Roman lässt sich ohne Probleme zügig durchlesen, da er auch relativ kurz ist. Die Lösung am Schluss ist nicht ganz überraschend, aber doch unerwartet. Ich bin mit den Personen nicht so ganz warm geworden, dennoch kann ich den Roman für Krimiliebhaber, die es nicht so blutig wollen, weiterempfehlen.
    Für Polina

    Takis Würger
    Für Polina (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.03.2025

    sehr anrührende Liebesgeschichte

    Das Cover dieses Romans zeigt die Zeichnung einer jungen Frau. Sie blickt ernst und etwas traurig. Ist sie die Protagonistin Polina?
    Zum Inhalt: Die blutjunge Fritzi Prager wird nach einem One Night Stand schwanger und bekommt einen kleinen Jungen, den sie Hannes nennt. Im Krankenhaus lernt sie die Türkin Günes kennen, die von einem Mädchen, Polina, entbunden wird. Die beiden Mütter freunden sich an und die Kinder wachsen gemeinsam auf. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Hannes ist sehr ruhig, schüchtern und introvertiert, er hat schon fast autistische Züge. Polina ist sehr offen, lebenslustig und findet sofort Kontakt zu allen Mitmenschen. Fritzi findet im alten, skurilen Heinrich Hildebrand einen neuen Vermieter und gleichzeitigen Freund.
    Hannes spürt schon bald, dass er eine außergewöhnliche Beziehung zur Musik hat. In ihr findet er Ruhe und er bringt sich alleine das Klavierspielen bei. Mit dreizehn Jahren komponiert er seine erste Klaviersonate, die er Polina widmet.
    Jahre später geht Polina zum Studieren nach England, Hannes will nach dem Unfalltod seiner Mutter kein Klavier mehr spielen. Seine Musik ist verstummt. Er zieht nach Hamburg, dort arbeitet er bei einem Transportunternehmen, das hauptsächlich Klaviere transportiert. In Bosch findet er einen treuen Freund.
    Polina ist weg, der Kontakt ist abgebrochen, obwohl sie noch miteinander geschlafen haben vor ihrer Abreise. Hannes fällt in ein tiefes Loch, er singt nicht mehr und musiziert nicht mehr. Seine einzige Hoffnung ist, dass Polina zu ihm zurückkehren wird.
    Wird sich diese Hoffnung erfüllen? Kann Hannes sie vielleicht mit seiner Musik doch noch erreichen?
    Daraus entwickelt sich ein sehr sensibler, einfühlsamer Liebesroman, der mich doch berührt hat. Takis Würger schreibt in einer gewaltigen, treffsicheren Sprache, die mich einfach überrollt hat. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen und das passiert mit sonst nur bei spannenden Thrillern. Daher ist dieser Roman für mich ganz klar die Höchstpunktzahl wert!

    Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin

    Jodi Lynn Anderson
    Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.02.2025

    Kann Rosie ihre Mama retten?

    Das wunderschöne Cover dieses Jugendbuches hat mich gleich angesprochen. Es zeigt in warmen Braun-Goldtönen ein Mädchen, das den Leser prüfend und ernst anschaut. Woran denkt es?
    Im Prolog entbindet Annabelle Oaks ein Mädchen. Es erscheinen zwei Hexen, die ein Baby entführen und ins Meer werfen wollen. Annabelle hat ihr Baby versteckt und damit vor den Hexen gerettet.
    Rosie, Annabelles Tochter, ist inzwischen in der sechsten Klasse. Sie hat nur eine richtige Freundin, Keim, der sie ihre eigenen Geschichten erzählen kann. Sie lebt ein trauriges Leben: Ihre Mutter kümmert sich nicht um sie, sie ist teilnahmslos und scheint ihre Tochter gar nicht wahrzunehmen. Rosie muss den ganzen Haushalt organisieren und dafür sorgen, dass niemand etwas merkt.
    Eines Nachts erscheint im Haus ein junger Geist namens Ebb, der Rosie zu einem geheimnisvollen Buch führt, dem "Handbuch der Hexenjagd". Dieses Buch gehört Annabelle, die in ihrer Jugend die letzte Hexenjägerin war. Rosie findet heraus, dass ihre Mutter von der Hexe namens Erinnerungsdiebin verhext wurde und keine Erinnerungen an ihr früheres Leben und ihre Tochter hat. Rosie möchte ihre Mutter von dem Fluch befreien und die Hexe töten.
    Findet Rosie ihre eigene Waffe zur Hexenbekämpfung? Kann sie ihre Mutter retten? Wer wird ihr wohl zur Seite stehen?
    Es entwickelt sich eine spannende, märchenhafte Geschichte mit der sehr sympathischen Rosie. Dabei geht es nicht nur um Abenteuer, sondern auch um Mut, Freundschaft und Liebe zur Familie. Das macht diesen ersten Band der Reihe auf jeden Fall lesenswert. Weitere Bände werden folgen und ich denke, die Reihe hat das Potential, von einer größeren Gruppe von jugendlichen Lesern zur Nummer eins zu werden!
    Dunkle Asche

    Jona Thomsen
    Dunkle Asche (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    31.01.2025

    Wer ist Sannas Mörder?

    Das Cover dieses Ostseekrimis ist ganz in dunklen Tönen gehalten. Es zeigt das Meer mit dunkelgrünen Wellen unter einem Gewitterhimmel. Die Szene wirkt bedrückend und bedrohlich und passt gut zum Thema "Krimi".
    Eine junge Frau, Sanna Hansen, wird brutal erstochen und danach in ihrem Haus verbrannt.
    Dieser Cold Case wird dreißig Jahre später von der Polizei wieder aufgegriffen. Gudrun Möller und Judith Engster sollen den Fall neu bearbeiten. Der todkranke Heinz Wullrecht beschuldigt seine Tochter Brigitte, die Mörderin zu sein. Gudrun kennt Brigitte, da sie selber zum Zeitpunkt des Mordes ebenfalls in der Gegend lebte und sich am Tatort aufgehalten hat. Das verschweigt sie allerdings ihrer Kollegin. Gudrun kennt auch alle anderen Verdächtigen aus der Gegend: Manni, den Hauptverdächtigen und Freund von Sanna, den schwulen Schauspieler Benni, den Feuerwehrmann Achim und Sannas ganze Familie.
    Die Suche wird kompliziert, es gibt mehrere Tote und zu viele Geheimnisse bis es zu dem überraschenden Showdown kommt, der mich allerdings nicht völlig überzeugt hat.
    Der Roman ist eine gute Lektüre für Krimifans, auch wenn er für mich einige Längen und einen nicht ganz überzeugenden Schluss hat. Die Ermittlerinnen sind ein gutes Duo, ich denke, wir werden noch mehr von ihnen lesen.
    To Die For

    Lisa Gray
    To Die For (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    31.12.2024

    Wer verdient sich eine Million?

    Das Cover dieses Romans ist eher nichtssagend. Auf einem dunklen Hintergrund sehen wir Die Hälfte eines Frauengesichts mit einem zerbrochenen Brillenglas.
    Zum Inhalt: Am Strand von Malibu soll ein Traumhaus verkauft werden. Dabei geht es um eine Maklerprovision von einer Million Dollar. Andi Hart ist Maklerin und würde sich gerne das Geld verdienen, weil sie sich selbständig machen will. Aber ihre vier Maklerkollegen wollen das Geld natürlich auch für sich ergattern. Ihre Kollegen sind Hunter Brooks, Myles Goldman, Krystal Taylor und Verona King. Jeder hat so seine Probleme, warum er unbedingt das Geld möchte. Bald werden harte Bandagen ausgepackt: Hunter schreckt vor tätlichen Angriffen nicht zurück, Krystal probiert es mit Sex, Verona hat Angst vor einer tödlichen Krankheit, sie möchte ihre Familie versorgt wissen.
    Bei der Hausbesichtigung wird im Pool die Leiche eines Mannes entdeckt. Wer ist er und wer hat Schuld an seinem Tod?
    Alle Makler haben etwas zu verbergen, jeder könnte der Mörder sein.
    Die Autorin wechselt immer wieder die Zeitebene, um jeden der Makler als Verdächtigen dastehen zu lassen. Die Handlung zieht sich etwas, ich habe sie nicht allzu spannend empfunden. Auch die Lösung am Schluss konnte mich nicht wirklich überzeugen, sie klang für mich sehr konstruiert.
    Der Roman lässt sich flüssig und ohne Schwierigkeiten lesen, aber für einen Thriller hätte ich mehr Spannung erwartet!
    The Twenty

    Sam Holland
    The Twenty (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    31.12.2024

    Adam jagt Serienmörder

    Das Cover dieses Romans zeigt ein blutrotes X auf einem schwarzen Hintergrund, es ist also eindeutig ein Thriller. Den Autor kannte ich bis jetzt noch nicht, doch er hat mich sehr überzeugt, denn ich konnte sein Buch fast nicht mehr aus der Hand legen bis zum Ende.
    Detective Constable Inspector Adam Bishop wird zu einer illegalen Mülldeponie gerufen. Dort findet die Polizei fünf unterschiedlich alte Leichen, in deren Körpern die römischen Zahlen zwölf bis sechzehn eingraviert sind und die durch Ausbluten verstorben sind. Nachdem bald eine weitere Leiche gefunden wird, wird Adam klar, dass der Mörder vermutlich nicht aufhören wird, bis er auf Null heruntergezählt hat.
    Adams Exfrau Romilly hat Angstzustände, sie scheint den Mörder zu kennen. Ist es ihr eigener Vater, Elijah, der als verurteilter Serienmörder im Gefängnis sitzt? Das ist doch nicht möglich, aber dennoch ähnelt die brutale Vorgehensweise der ihres Vaters.
    Es gibt in diesem Thriller immer wieder Einschübe unter dem Titel "damals". Hier wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der unter einem sehr brutalen Vater solange leidet, bis ihn die Mutter ersticht. Wer ist der Junge?
    Der Autor schafft es eine sehr spannende Handlung zu konstruieren. Der Leser ist bis zum Schluss gefesselt und wird einige Male überrascht. Das gefällt mir sehr gut und ich kann den Roman mit voller Punktzahl empfehlen. Für mich ist der neue Autor ein Highlight, von dem ich gerne noch mehr lesen möchte!
    Minus 22 Grad

    Quentin Peck
    Minus 22 Grad (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.12.2024

    Mein Highlight für November

    Das Cover dieses Thrillers zeigt einen vereisten See mit einem Loch im Eis. Auffällig ist auch, dass sich dieses Bild auf dem Innenklappentext fortsetzt. Die Atmosphäre darauf wirkt kalt.
    Die junge Laura Gehler wird entführt und in einem Plexiglaskäfig gefangen gehalten.
    Parallel dazu lernen wir Ariane kennen, eine alte, einsame Frau, die einen jungen Mann, Tom, vor dem Ertrinken im Eis rettet.
    Der dritte Handlungsstrang handelt von dem Kommissar Lukas Johannsen, er leitet die Ermittlungen im Entführungsfall Laura.
    Um den Leser noch mehr zu verwirren, werden immer wieder merkwürdige Mitschriften einer Audiodatei in die Handlung eingeschoben.
    Wie hängen die verschiedenen Handlungsstränge zusammen? Was verbindet sie? Der Autor schafft das auf wunderbare, spannende Weise. Man har zwar als Leser ab der Mitte einen vagen Verdacht, aber dennoch ist die Lösung verblüffend und realistisch. Die Protagonisten werden stimmig charakterisiert, man hat Mitleid mit Laura und fiebert mit mit Lukas, auch Ariane erscheint immer undurchsichtiger. Die Handlung entwickelt einen Sog, dem man sich als Leser nicht entziehen kann!
    Besonders gefallen haben mir die düsteren Ortsbeschreibungen. Der Autor kann mit seiner Sprache eine atmosphärisch dichte Beschreibung herstellen, die dem Leser eine Gänsehaut beschert. Das hat mich sehr beeindruckt.
    Ich würde diesen Roman als mein persönliches Highlight im November bezeichnen und kann ihn absolut empfehlen!

    Blutrotes Karma

    Jean-Christophe Grangé
    Blutrotes Karma (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    01.11.2024

    Paris-Kalkutta-Rom

    Das Cover dieses neuen Romans von Grangé ist ganz in den Thrillerfarben rot und schwarz gehalten, nur der Titel erscheint in Weiß.
    Der Leser muss bei diesem umfangreichen Werk schon ein gewisses Durchhaltevermögen besitzen, sechshundert Seiten sind nicht alltäglich. Ich muss allerdings auch sagen, dass es dem Werk gutgetan hätte, einige Szenen zu kürzen.
    Der Roman beginnt in Paris 1968 zur Zeit der Studentenunruhen. Der Student Hervé Jouhandeau ist hier aktiv. Er findet seine Freundin Suzanne ermordet in ihrer Wohnung. Die Leiche hängt in einer Yogapose an der Decke und ist grausam verstümmelt. Der Undercoverpolizist Jean-Louis Mersch, der Hervés Halbbruder ist, soll ermitteln. Die beiden Brüder haben nicht viel gemeinsam, sie sind getrennt aufgewachsen und kennen ihre Väter nicht. Hervés Freundin Nicole hilft den Brüdern bei der Suche nach dem Mörder. Als die zweite Freundin Hervés, Cecile, ebenfalls ermordet wird, ist sicher, dass die Morde mit Hervé direkt zusammenhängen. Die Spur führt das Trio nach Indien und am Schluss nach Rom.
    Die Suche ist ziemlich verzwickt und stellenweise etwas langatmig. Grangé beschreibt detailliert Szenen aus Paris und Kalkutta, die mir als Leser zu langatmig waren. Sie haben mich immer wieder aus der Thrillerhandlung herausgerissen, obwohl sie sicher sehr gut recherchiert und historisch korrekt sind.
    Die Lösung des Falles ist ziemlich mysteriös, Grangé hat mir bei seinen "purpurnen Flüssen" eindeutig besser gefallen.
    Broken Crystal

    Tobias Miller
    Broken Crystal (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.10.2024

    letzter Einsatz für "Ich"

    Das Cover dieses Romans ist eher unspektakulär, der Titel und Verfasser stehen auf einem dunkelblauen Hintergrund. Wahrscheinlich hätte dieser Roman in einer Buchhandlung eher nicht meine Aufmerksamkeit erregt.
    Der Inhalt hat mich dann doch positiv überrascht und ich hattte ein paar angenehme Stunden mit dem Autor.
    Zum Inhalt: Ein Reporter kommt nach Istanbul und soll dort einen gesuchten Terroristen interviewen. Der Gesuchte, vom dem wir nur den Namen "Ich" erfahren, erzählt dem Reporter, wie sich seiner Meinung nach die Geschichte wirklich zugetragen hat. Ich ist ein ehemaliger Militärberater, der viele Undercovereinsätze erledigt hat. Nun möchte er aussteigen und nimmt noch einen letzten Auftrag an: Er soll die Milliardärstochter Crystal Mc Cray nach Hause holen. Diese ist aktiv in einer militanten Umweltschutzorganisation tätig. Ich bekommt Unterstützung von der FBI Agentin Brenda Collins. Er schafft es, sich in die Gruppe einzuschleusen und deren Aktionen der Polizei zu verraten. Allerdings denkt Crystal gar nicht daran, nach Hause zurückzukehren. Sie ist kokainsüchtig und hat eine toxische Beziehung zu ihrem Freund Mickey.
    Wird es Ich schaffen, Crystal heimzubringen? Die Gruppe radikalisiert sich immer mehr. Und wer ist der geheimnisvolle Sponsor der Aktionen?
    Millers Roman lässt sich leicht und locker lesen. Besonders gefallen hat mir der unerwartete Schluss der Geschichte, der den Leser überrascht. Haben die Umweltaktivisten wirklich das Recht, auch radikale Mittel einzusetzen? Wie steht es mit sogenannten Kollateralschäden? Miller gibt uns da doch einige Impulse, über die sich das Nachdenken lohnt!
    Das Parfüm des Todes

    Katniss Hsiao
    Das Parfüm des Todes (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2024

    Yang Ning riecht nur den Tod

    Das Cover dieses Romans ist ganz in den Thrillerfarben schwarz/rot gehalten. Es zeigt auf einem schwarzen Hintergrund nur einen Parfümflakon mit dem Titel.
    Die Hauptperson ist die 28jährige Yang Ning, die als Tatortreinigerin in Taipeh arbeitet. Ihr ist seit dem Tod ihres kleinen Bruders der Geruchssinn abhanden gekommen, sie riecht nur noch den Tod an ihrem Arbeitsplatz. Ihr Bruder hat wohl Selbstmord begangen und Ning macht sich Vorwürfe, sich nicht genug um ihren Bruder gekümmert zu haben.
    Eines Abends übernimmt sie allein einen Auftrag. Die 19jährige Zhan Jiajia hat sich in ihrer Wohnung umgebracht. Ning säubert die Wohnung. Kurz danach hat die Polizei den Verdacht, dass es doch Mord war und Ning wird als Mörderin verdächtigt, da sie alle Beweise vernichtet hat.
    Der einzige Beweis, dass noch jemand in der Wohnung war, ist ein ganz leichter Duft eines Parfüms, der in der Gardine hängt. Sie sucht verzweifelt das Parfüm, von dem dieser Duft stammt. Sie erhofft sich Hilfe von dem psychopathischen Serienmörder Cheng Chunjin, der auch eine feine Nase hat. Sie will bei ihm das Innenleben eines Mörders kennenlernen, um so auch den Mörder von Zhan zu finden. Wird ihr das gelingen?
    Die Autorin hat mich mit ihrer Wortgewalt beeindruckt. Sie beschreibt einige Szenen auch ziemlich brutal, sodass der Roman nichts für schwache Nerven ist. Wird Ning den Mörder finden? Wie entwickelt sich die morbide Beziehung zu Cheng? Wird Ning selber zur Psychopathin?
    Der Roman hat mich gefesselt und die Hauptperson ist eine Gestalt, mit der sich der Leser schon etwas schwer tut. Der Schlussteil konnte mich leider nicht mehr so sehr überzeugen, es wurde kompliziert und schwer durchschaubar. Aber dennoch lohnt es sich den Namen dieser neuen Autorin im Gedächtnis zu behalten!
    Lauf wie der Wind, Sky!

    Rosanne Parry
    Lauf wie der Wind, Sky! (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2024

    Schnelligkeit ist überlebenswichtig

    Das Cover zeigt die Zeichnung eines braunen Wildpferdes im Galopp mitten in der Prärie.
    Dieses Wildpferd ist die Hauptperson des Jugendbuches. Sein Name ist Sky und es berichtet aus seinem Leben in der Ich-Form.
    Sky wird 1856 in seiner Herde wilder Pferde geboren. Seine Freundin Storm hilft ihm, sich zurechtzufinden. Die Herde ist ständig auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Sky weiß, dass er als Junghengst irgendwann seine Herde verlassen muss, nur die Stuten bleiben zusammen. Er möchte nicht um die Vorherrschaft kämpfen und verlässt die Herde zusammen mit Storm. Leider fällt Sky in die Hände von Menschen, die versuchen, ihn zu zähmen und ihm ihr Brandzeichen ins Fell drücken. Storm kann entkommen.
    Wie wird es Sky bei den Menschen ergehen? Wird er Storm wiedersehen? Findet er seine Familie wieder?
    Der Leser kann hautnah miterleben, wie es mit Sky weitergeht. Er muss wohl etliche Abenteuer bestehen bis zum Schluss.
    Mir gefällt die Ich-Perspektive in diesem Roman ganz gut. Sky versteht die Menschen ja nicht und gibt ihren Gegenständen eigene Namen. Das ist ganz interessant. Die vielen Zeichnungen lockern das Buch auf, sodass jugendliche Leser gut damit zurechtkommen.
    Am Ende des Buches findet sich ein ausführlicher Anhang mit vielen nützlichen Infos über die Geschichte der Wildpferde in Nordamerika und Skys Lebensraum. Die Autorin appelliert an ihre Leser, für die Natur und deren Erhaltung einzustehen!
    Mythen der Monster 1: Medusa

    Katherine Marsh
    Mythen der Monster 1: Medusa (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.09.2024

    griechische Götterwelt

    Das Cover dieses Jugendromans ist dunkel gehalten und wirkt geheimnisvoll. Es sit Nacht und ein Mädchen schaut um die Ecke mit einer hellen Laterne. Das Mädchen ist Ava Baldwin. Sie und ihr älterer Bruder Jax gehen in eine normale Schule. Als Ava Probleme in der Schule bekommt, werden sie und ihr Bruder in das Internat Accademia del Forte nach Venedig geschickt. Diese Schule wird geleitet von Nachfahren der alten griechischen Götter. Avas DNA weist darauf hin, dass sie eine sterbliche Nachfahrin von Göttern oder Monstern ist. In der Schule sollen die Schüler lernen, mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten umzugehen und selber entscheiden, ob sie diese für Gut oder Böse einsetzen.
    Ava kann männliche Wesen zu Stein erstarren lassen, sie ist wohl eine Nachfahrin von Medusa. Sie findet Freunde in der Schule: Fia, die Feuer spucken kann und Layla, die ihre Gestalt verändern kann. Die Mädchen merken, dass etwas in der Schule nicht ganz so ist, wie es die Halbgötter erzählen und glauben machen wollen. Ava will die Akte ihrer Mutter lesen, da diese auch in dieser Schule war. Werden die Mädchen es schaffen, das Geheimnis zu entschlüsseln?
    Es entwickelt sich eine abenteuerliche, spannende Geschichte, in der der Leser immer wieder Hintergrundwissen über die griechische Mythologie erfährt. Das hat mir gut gefallen, zur Information dient auch das anhängende Glossar über alle griechischen Götter. Ava ist eine sehr sympathische Protagonistin, die auch lernt, dass man mit Freunden alles schaffen kann. Sie ist auch bereit, für die Freundschaft ein gefährliches Risiko einzugehen, das ist vorbildlich und gut zur Identifikation für jugendliche Leser geeignet.
    Mir hat der Roman gut gefallen und ich denke, eine Fortsetzung dieser Reihe ist empfehlenswert.
    Invictum

    Danielle Trussoni
    Invictum (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.09.2024

    Mike löst jedes Rätsel

    Das Buch hat ein sehr schönes Cover. Auf einem blau/schwarzen Hintergrund stehen in metallicsilber die Namen der Autorin und ihr Titel. Dazu kommt ein schwarz/blauer Farbschnitt, sodass das Buch ein echter Hingucker ist.
    Es ist dies schon der zweite Band der Reihe um Mike Brink, einem Mann, der durch ein Schädelhirntrauma zu einem mathematischen Savant geworden ist, der alle möglichen Rätsel lösen kann. Ich kenne den ersten Band nicht, habe mich aber in diesem zweiten Band gut zurechtgefunden.
    Mike bekommt eine Einladung nach Japan. Er soll dort das geheimnisvolle Drachenkästchen öffnen, das noch keiner öffnen konnte. Alle Versuche bisher waren vergeblich und jeder ist gestorben, der sich daran versuchte.
    Das Kästchen kann nur alle zwölf Jahre zur Vollmondzeit geöffnet werden, aber es enthält ein Geheimnis, das die Welt verändern könnte und für viele mächtige Leute von Bedeutung ist.
    Mike erhält Hilfe von Sakuro Nakamoto, einer Gesandten des japanischen Kaisers.
    Es entspinnt sich nun ein Kampf um das Kästchen. Auch Sakuros Schwester Ume will das Kästchen für sich und ihre revolutionäre Vereinigung.
    Wird Mike das Rätsel lösen können und was befindet sich im Kästchen? Welche Rolle spielen die beiden Schwestern? Diese Geschichte ist sehr interessant und der Leser bekommt nebenbei viele Informationen über Japans Geschichte und Könighäuser. Trussonis Stil ist gut zu lesen und es hat Spaß gemacht, die Rätsel mit zu verfolgen.
    Wer gerne spannende und phantasievolle Geschichten mag, der kommt hier auf seine Kosten!
    In Zeiten des Todes

    Luca D'Andrea
    In Zeiten des Todes (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    08.09.2024

    Serienmörder in Bozen

    Der Roman beeindruckt zuerst mit seinem Umfang: 724 Seiten sind schon ungewöhnlich. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es ist ganz in Grau/Weiß gehalten und zeigt eine verschneite, vereiste Waldlandschaft.
    In Bozen wird 1992 eine junge Prostituierte erstochen. Der noch etwas unerfahrene Polizist Luther Krupp soll in dem Fall ermitteln. Sovrintendente Capo Arianna Lici wird ihm als Hilfe zugeteilt. Beide sollen dem Ispettore Mario Lopez zuarbeiten, der die rechte Hand von Chef Levada ist. Krupp möchte für Gerechtigkeit sorgen, muss aber feststellen, dass seine Kollegen nicht immer seiner Meinung sind, sondern sogar ein gesetzwidriges, korruptes Verhalten zeigen.
    Parallel dazu ermittelt auch der Reporter Alex Milla, der sich gerne einen Presseausweis erarbeiten will.
    Die Geschichte zieht sich jetzt ziemlich in die Länge, es gibt viele Verdächtige und viele Irrwege, dazu kommen noch etliche Tote mehr. Die Ermittlungen verzögern sich immer wieder, für den zeitlichen Ablauf schiebt der Autor einige "Schnelldurchläufe" ein.
    Ich denke, der Leser braucht einen langen Atem, um durch die ganze Geschichte zu kommen. Mir hat dieser doch immer wieder gefehlt, ich habe einige Abschnitte überschlagen. Dadurch kann ich diesen Roman nicht ohne Einschränkungen empfehlen. Er ist für mich auch eher ein Krimi und kein Thriller.
    Klippo

    Tobias Goldfarb
    Klippo (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.09.2024

    Wer ist Klippo?

    Dieses Jugendbuch hat ein wunderschönes Cover. Der Titel ist goldfarben, der Hintergrundwird von dunklen Felsen gebildet, dazwischen erscheint als Silhouette in Silber der Umriss eines Jungen.
    Die Geschichte fängt schon spannend an: Klippos Eltern fliehen mit ihm vor den gefürchteten Salpeter. Schiefbart, der Anführer der Salpeter ist ihnen schon auf den Fersen. Aber mit Hilfe des alten Kapitän Maddox gelingt die Flucht auf die Insel Narom Rok, wo sie sicher sind. Klippo erfährt, dass seine Eltern eigentlich Spione sind, die keine Kinder bekommen sollten. Auf der Insel lernt er Agnes kennen. Sie erzählt ihm, dass er eigentlich gar nicht Klippo sei, sondern ein Junge der Insel, der eine Gehirnerschütterung hatte.
    Was stimmt jetzt? Hat Klippo sein voriges Leben nur geträumt? Hat er sein Gedächtnis verloren? Warum sind seine Eltern plötzlich verschwunden?
    Es ist dies eine spannende Geschichte für junge Leser, die das Abenteuer lieben und sich gut mit Klippo identifizieren können. Die geheimnisvolle Agnes hilft Klippo bei der Aufklärung aller Rätsel und ihre Freundschaft wird dabei öfters auf die Probe gestellt. Aber wahre Freundschaft siegt!
    Ich denke, die Geschichte hat eine weitere Fortsetzung verdient!
    Tode, die wir sterben

    Roman Voosen
    Tode, die wir sterben (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.08.2024

    Schwedenkrimi mit neuem Ermittlerduo

    Ich kannte das Autorenduo noch nicht, muss aber sagen, sie haben mir ein paar spannende Lektürestunden bereitet.
    Dieser neue Krimi spielt in Malmö. Dort arbeitet bei der Polizei der frisch verwitwete Jon Nordh. Seine Frau Linda ist bei einem Autounfall gestorben und Jon ist allein mit seinen beiden kleinen Kindern. Er trauert heftig und sucht Vergessen bei seinem neuen Fall: Ein 13jähriger Junge wird bei einem Schusswechsel wegen eines Drogenkrieges getötet. War es nur ein unglücklicher Zufall oder steckt mehr dahinter? Hilfe bekommt Jon von der strafversetzten Svea Karhuu, die als verdeckte Ermittlerin gearbeitet hat. Sie versucht jetzt, einen Jungen mit Motorroller und auffälligem Helm zu finden, der bei dem Attentat gesehen wurde. Ist er ein wichtiger Zeuge?
    Bei dem Attentat wurde auch Akimov darin verwickelt. Er rettet zwei Jungs, aber kurze Zeit später brennt sein Haus vollständig ab und seine Leiche wird darin gefunden. Hat das eine Bedeutung für die beiden Ermittler?
    Der Fall gestaltet sich schwierig, die Presse und Jons Chefin vermuten einen terroristischen Hintergrund. Jon soll der Fall entzogen werden. Kann er ihn trotzdem noch lösen?
    Der Leser bekommt auch Hilfe von den eingerückten Rückblenden von zwei Jungs, von denen sich einer als der Tote und der andere als dessen Freund herausstellt. Was haben sie mit den Drogendealern zu tun?
    Die beiden Autoren stellen mit Jon und Svea ein etwas ungewöhnliches Ermittlerduo vor. Er, der trauernde Witwer und sie, die strafversetzte Martial Arts Kämpferin. Beide kommen aber sehr sympathisch rüber und ich würde gerne auch den nächsten Band mit diesen Ermittlern lesen.
    All das Böse, das wir tun

    Sandrone Dazieri
    All das Böse, das wir tun (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.08.2024

    Rache oder Gerechtigkeit?

    Das Cover dieses Buches wirkt sehr düster: Auf einem schwarzen Hintergrund stehen in Blutrot nur der Autor und der Titel.
    Die Geschichte selbst spielt auf zwei Zeitebenen. Die eine befindet sich dreißig Jahre vor der anderen. Hier hat der Serienmörder "Der Perser" einige Mädchen verschleppt und ermordet. Die Polizistin Itala Caruso verhaftet einen Verdächtigen, Giuseppe Contini, dem sie allerdings Beweismittel untergeschoben hat. Contini wird verurteilt und stirbt später im Gefängnis. Itala bekommt Gewissensbisse und versucht, den wahren Täter zu finden.
    Die zweite Ebene ist im Jetzt. Amala, die Nichte der Anwältin Francesca Cavalcante, wird entführt. Zuvor sind schon vier andere Mädchen verschwunden und getötet worden. Ist der "Perser" wieder da? Francesca macht sich auf die Suche nach ihrer Nichte, dabei lernt sie den dubiosen Gerry kennen, der ihr helfen will.
    Es entwickelt sich nun eine etwas verwirrende Suche. Was treibt Gerry an? Wo ist Amala? Obwohl die Kapitel mit "damals" und "heute" überschrieben sind, ist es mir oft schwergefallen, den roten Faden zu erkennen. Früher und heute erscheinen oft merkwürdig verschmolzen und es braucht eine gewisse Konzentration, um der Handlung folgen zu können. Der Schlussteil nimmt sber dann doch noch Spannung auf, das hat mich mit dem Autor wieder etwas versöhnt.
    Mit fünfhundert Seiten ist der Roman realtiv lang, er könnte ruhig etwas gekürzter sein, damit der Leser nicht den roten Faden verliert. Gut gefallen haben mir aber die Kapitel mit Amala. Ich habe mit ihr mitgelitten! Auch könnte ich mir eine Fortsetzung mit Gerry vorstellen!
    Yoko

    Bernhard Aichner
    Yoko (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.08.2024

    Aichner macht süchtig!

    Das Cover dieses neuen Aichnerromans sieht in seiner Farbgebung sehr zart und idyllisch aus. Aber diese rosa/lila/hellblaue Farbkombination täuscht gewaltig über den Inhalt dieses Thrillers!
    Die Protagonistin und gleichzeitige Titelheldin heißt Yoko, nach der Beatlesfrau von John Lennon. Yoko ist gelernte Metzgerin und erbt nach dem Tode ihres Vaters die heimische Fabrik. Sie möchte aber nicht mehr mit totem Fleisch und Blut leben und startet ihre eigene Fabrik zur Glückskekseherstellung. Bei der Auslieferung ihrer Kekse will sie einem kleinen Hund helfen, der von zwei Chinesen zu Tode gequält wird. Aber ihr Eingreifen verändert ihr Leben schlagartig: Die Chinesen entführen sie und vergewaltigen sie im Wald. Yokos Freundin und Geliebte Maren will sie zur Polizei schicken, aber Yoko hat zu viel Angst. Sie schweigt. Immer mehr überkommt sie das Gefühl, Rache nehmen zu müssen. Als sie dann die Namen der Chinesen erfährt, tötet sie einen mit ihrem Messer. Daraufhin entwickelt sich eine Spirale der Gewalt, auch ihre geliebte Freundin und deren Bruder werden ermordet. Yoko denkt nur noch an Rache!
    Aichner schafft es, Yokos Verwandlung von einer lieben Frau zu einem kaltblütigen Racheengel so zu beschreiben, dass es dem Leser nahezu folgerichtig erscheint und er viel Sympathie für eine Mörderin entwickelt. Kann wirklich jeder morden, wenn es die Umstände erforderlich erscheinen lassen? Aichners Erzählstil bringt uns Yoko so nahe, dass wir ihre Entscheidungen nachvollziehen und sogar verstehen können!
    Wird es Yoko schaffen, aus dieser Spirale von Gewalt und Tod herauszufinden?
    Aichner macht wirklich süchtig, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und war in kurzer Zeit damit durch. Ich vergebe sehr gerne volle Punktzahl und warte schon auf den nächsten Roman!
    Verbrannte Gnade

    Margot Douaihy
    Verbrannte Gnade (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.08.2024

    Eine Nonne ermittelt

    Das Cover dieses Romans fällt durch seine bunten Farben auf, es zeigt die Zeichnung einer rauchenden Nonne. Es ist dies der erste Band der Reihe über Schwester Holiday, einer Nonne mit sehr gewöhnungsbedürftigen Eigenschaften.
    Schwester Holiday erzählt in der Ich-Perspektive über ihr jetziges und vergangenes Leben. Sie hat Eigenschaften, die man so gar nicht mit einer Nonne verbindet: Sie raucht heimlich, hat früher Drogen und Alkohol genossen, trägt etliche Tätowierungen und ist keiner Schlägerei aus dem Weg gegangen. Außerdem liebt sie Frauen und Punkmusik und war früher aktiv in einer Punkband tätig.
    Ins Kloster ist sie gegangen, weil sie sich schuldig fühlt am Tod ihrer Mutter, die bei einem Brandunfall ums Leben kam.
    Jetzt lebt sie in der privaten katholischen Klosterschule Saint Sebastian`s School und unterrichtet die Schüler in Musik.
    Eines Tages bricht in der Schule Feuer aus, der Hausmeister stürzt aus dem Fenster und ist tot. Holiday kann zwei Schüler aus den Flammen retten. Sie findet einen feuerfesten Handschuh auf der Straße und eine ihrer schwarzen Blusen ist verschwunden. Dann stirbt eine Mitschwester beim Schülerball und wieder ist auch Feuer im Spiel. Gibt es an der Schule einen Feuerteufel und sind die zwei Toten gar keine Unfall- sondern Mordopfer?
    Holiday vertraut der Polizei nicht und macht sich selber daran, die Fälle aufzuklären.
    Schwester Holiday ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Sie ist mir sehr sympathisch trotz ihres skurilen Wesens. Wer will ihr im Kloster etwas anhängen? Die Geschichte klärt sich nach einigen Verwicklungen doch noch zu ihrem Gunsten auf und beschert dem Leser ein lockeres Lesevergnügen.
    The House Trap

    Emma Read
    The House Trap (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.08.2024

    Wer entkommt dem House Trap?

    Dieses Jugendbuch hat ein sehr schönes Cover, das mich gleich angesprochen hat. Es zeigt ein geheimnisvolles, altes Haus, das einige beleuchtete Fenster hat. Es wirkt dennoch nicht sehr einladend!
    Die Familie von Claude Laurent will umziehen. Sie trifft sich zum Abschied mit Delilahs Familie. Claude und Delilah sind befreundet, aber in letzter Zeit hängt Claude auch viel mit seinem neuen Freund Sam ab. Delilah fühlt sich ausgeschlossen. Claude soll während eines Spiels draußen auf seine kleine Schwester Amity aufpassen, die plötzlich im nahegelegenen Wald verschwunden ist. Claude, Delilah und Sam machen sich auf die Suche nach ihr und finden sie in einem alten Herrenhaus. Dort finden sie einen geheimnisvollen Zetttel, der von einem Escapespiel handelt, das die Kinder jetzt spielen sollen. Die Tür fällt zu und die Kinder sind eingesperrt, sie kommen nicht mehr heraus und müssen das Spiel spielen.
    Es entwickelt sich jetzt eine spannende Geschichte, bei der die Kinder auch in große Gefahr geraten. Was hat die verschwundene Tochter des Hausbesitzers mit dem verwunschenen Haus zu tun? Wem gehören die Stimmen, die aus den Wänden zu kommen scheinen? Dann treffen die Kinder einen Jungen, Leo, der schon dreißig Jahre mit seinem Bruder im Haus lebt. Kann er ihnen helfen? Schwierig wird es, als das Haus sich immer wieder bewegt und die Etagen verschiebt. Wo ist die Maschine, die alles steuert?
    In dieser Fantasygeschichte geht es nicht nur um Rätsel, die zu lösen sind, sondern auch um Freundschaft bei Jugendlichen. Wer ist ein echter Freund und wer spielt vielleicht ein falsches Spiel?
    Ich kann das Buch jugendlichen Leser empfehlen, die gerne spannende Abenteuergeschichten lesen und sich dabei auch ein bisschen gruseln wollen.
    Death. Life. Repeat.

    Louise Finch
    Death. Life. Repeat. (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    31.07.2024

    Immer wieder Freitag

    Das bunte Cover dieses Romans hat mich neugierig gemacht und ich wollte wissen, was es mit dem Untertitel auf sich hat. Wieso soll Clara Hart ein ewiges Leben haben?
    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des jungen James Spencer erzählt. James liebt Chillen und den Alkohol, den es immer in Mengen auf den Partys seines Freundes Anthony gibt. Am Jahrtag zum Tode seiner Mutter findet wieder so eine Party statt. Dabei vergewaltigt Anthony Clara Hart, die aus Verzweiflung aus dem Haus rennt und einen tödlichen Zusammenprall mit einem Auto erleidet. Hätte James das verhindern können?
    In den folgenden Tagen ist James in einer Zeitschleife gefangen und erlebt diesen schrecklichen Tag immer wieder. Er bemüht sich, den Ablauf des Tages auf verschiedene Weise zu verändern, aber es gelingt ihm nicht, den Tod Claras zu verhindern. Woran liegt das? Was macht er falsch? Irgendwann merkt er, dass er auch sich selber ändern muss, um doch noch eine Chance zur Rettung Claras zu haben.
    Der Roman ist nicht so einfach zu lesen. Stellenweise zieht er sich in die Länge, die philosophischen Ansätze darin muss sich der Leser schon konzentriert erarbeiten. Ich denke, viele Jugendliche sind damit überfordert, ohwohl die Idee der Geschichte ganz gut ist. Was wäre, wenn ich den Verlauf eines Tages im Nachhinein verändern könnte? Würde sich der Tag zum Guten wenden? Leider kann dies niemand wissen, sodass die Geschichte eine schöne Utopie bleibt.
    Ein Mann zum Vergraben

    Alexia Casale
    Ein Mann zum Vergraben (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.07.2024

    Wohin mit einer Leiche?

    Der lustige Titel und das Cover mit einer Frau, die Arbeitshandschuhe trägt und einen Spaten in der Hand hat, haben mich sofort angesprochen.
    Ist das jetzt ein Krimi? Immerhin geht es ja um Mord oder ist es eine amüsante Geschichte, weil ich als Leser immer mal wieder schmunzeln musste.
    Der Kern der Geschichte ist nicht lustig: Die Ich-Erzählerin Sally erschlägt mit einer gußeisernen Pfanne ihren gewalttätigen Mann Jim in Notwehr. Zwanzig Jahre lang hat sie seine Quälereien der Kinder wegen erduldet. Aber was soll sie jetzt mit der Leiche tun? Sie ruft nicht die Polizei, sie möchte nicht ins Gefängnis. Stattdessen kauft sie Katzenstreu und Desinfektionsmittel und verpackt den Körper in eine Plastikfolie.
    Dann geschieht etwas Merkwürdiges: Sie lernt andere Frauen kennen, die das gleiche Problem haben, auch sie wollen ihre toten Männer entsorgen. Da ist die Türkin Samira,deren Tochter zwangsverheiratet werden soll, sie benutzt Rattengift. Ruths Mann Lionel stirbt durch einen Unfall, als er daheim die Treppe runterstürzt. Sallys langjährige Freundin Janey tötet ihren gewalttätigen Mann Keith. Die Frauen gründen einen geheimen Bund mit der Aufgabe, die Männer zu entsorgen. Das Problem ist nur wie?? Und wie kann die Abwesenheit der Männer in der Familie und bei der Arbeit erklärt werden? Wird die neugierige Nachbarin Edwina zu einem Problem?
    Es entwickelt sich nun eine skurile Geschichte, bei der es die Autorin aber immer wieder schafft, dem Leser ein Schmunzeln zu entlocken trotz des ernsten Inhalts. Ich habe die Lektüre sehr genossen und kann sie unbedingt weiterempfehlen.
    Darwyne

    Colin Niel
    Darwyne (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.06.2024

    düster und beeindruckend

    Das Cover dieses Romans zeigt den giftgrünen Titel auf einem dunklen Wurzelgeflecht. Es passt sehr gut zum Roman, der ja auch im Regenwald des Amazonasgebiets spielt.
    Yolanda Massily und ihr zehnjähriger Sohn Darwyne leben in einem Slum im Amazonasgebiet von Französisch Guayana. Darwyne ist ein merkwürdiges Kind, er ist leicht gehbehindert und wird von seiner Mutter nicht akzeptiert. Sie nennt ihn "Opossum" und bestraft ihn mit drakonischen Mitteln, wenn er ihrer Meinung nach etwas Falsches getan hat. Dennoch giert Darwyne mit aller Macht nach der Anerkennung seiner Mutter. Aber nur seine erwachsene Schwester, die inzwischen ausgezogen ist, bekommt von ihr liebe Worte.
    Die Handlung beginnt, als der Liebhaber Nummer acht, Jhonson, bei Yolanda einzieht.
    Parallel dazu lernen wir Mathurine kennen, eine Sonderpädagogin und Sozialarbeiterin, die sich um Darwyne kümmern soll. Die Mutter macht ihr gegenüber einen ordentlichen Eindruck, es scheint alles zu stimmen in der Familie. Trotzdem entwickelt Mathurine einen besonderen Draht zu Darwyne. Sie würde sehr gerne selber ein Kind haben und hat schon einige vergebliche Versuche hinter sich, die Schwangerschaft künstlich einzuleiten.
    Sie geht mit Darwyne in den Amazonasdschungel. Dort fühlt sich Darwyne geborgen und sicher. Er geht quasi auf in dem Dschungel, kennt alle Tiere und bewegt sich sicher im Urwald.
    Die Geschichte entwickelt nun einen eigenartigen Sog, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Wird Mathurine endlich schwanger? Was hat Darwyne mit dem Verschwinden der ehemaligen Liebhaber seiner Mutter zu tun? Was hat Liebhaber Nummer sieben bei Yolanda erlebt?
    Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und beeindruckt. Der Autor Colin Niel hat seine Auszeichnungen in Frankreich verdient und ich habe mich gefreut, ihn auch auf Deutsch kennenzulernen. Das Buch ist es wirklich wert, von vielen gelesen zu werden und ich vergebe gerne fünf Sterne!
    Gravenbach, P: Das falsche Blut

    Gravenbach, P: Das falsche Blut (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.06.2024

    Ishikli kämpft wieder

    Das Cover dieses Romans deutet klar auf einen Thriller hin: Auf einem schwarzen Hintergrund stehen in Blutrot der Titel und der Name des Autors.
    Die Handlung spielt in Paris. Hauptperson ist die ehemalige Auftragskillerin der türkischen Mafia Ishikli Caner, die mittlerweile zum MAD übergewechselt ist. Ihre verloren geglaubte Halbschwester wird ermordet und ihre kleine Nichte kann gerade noch mit einem Bild von Ishikli fliehen. Das Mädchen hat ein fotografisches Gedächtnis und ist deshalb interessant und gefährlich für einige Gangsterorganisationen.
    Auf der Seite der Polizei stehen Thierry Meissner und seine Mitarbeiterin Yvonne Cassel. Auf der Gegenseite wird es etwas verwirrend: Olchowy steht an der Spitze der polnischen Mafia, Faisal ist Chef der türkischen Mafia, Gislayne O`Connor und ihr Gehilfe Vincent arbeiten im Forschungslabor Kern Pharmaceuticals, wo illegale Menschenversuche vorgenommen werden.
    Für alle ist das kleine Mädchen interessant und alle versuchen, sie in ihre Gewalt zu bringen. Daraus entwickelt sich eine etwas verwirrende Handlung, bei der ich zu Beginn Schwierigkeiten hatte, die einzelnen Stränge zu entwirrren.
    Wer gehört eigentlich zu wem? Wer verfolgt welche Interessen? Wer ist der geheimnisvolle "Ikarus"? Das wird erst im Laufe der Lektüre etwas klarer. Der Autor versucht auch, Spannung aufzubauen, was ihm aber nur stellenweise geglückt ist.
    Ich habe in diesem Roman keine Person gefunden, der ich uneingeschränkt meine Sympathie geben kann. Ishikli kommt mir sehr übertrieben gezeichnet vor, sie schafft es, aus den unmöglichsten Gefahrensituationen fast unbeschadet herauszukommen. Ist sie ein weiblicher James Bond??
    Auch der brummige Meissner mit seiner ordinären Sprache ist mir nicht sehr sympathisch.
    Alles in allem ist dies ein Krimi mit einigen spannende Sequenzen, der mich persönlich aber nicht völlig überzeugen konnte. Aber ich denke, er wird seine Leser finden!
    26 bis 50 von 59 Rezensionen
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