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    Gilasbuecherstube

    Aktiv seit: 15. November 2022
    "Hilfreich"-Bewertungen: 3

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    117 Rezensionen

    Asrai - Die Magie der Drachen

    Liane Mars
    Asrai - Die Magie der Drachen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.07.2024

    Ein richtiger Pageturner

    Eigentlich sollte Elaja sich darüber freuen, dass ihr Drache endlich geschlüpft ist.
    Aber Manila ist ganz anders, als Elaja es sich vorgestellt hat. Er ist eine Waffe, die kaum zu stoppen ist, kriegerisch, dominant und herrschend.
    Doch Manila ist nicht die einzige Gefahr, denn in Elaja erwacht eine uralte gefährliche Asrai-Magie und versucht die Kontrolle über sie zu erlangen.
    Um zu verhindern, dass ein Krieg ausbricht und der Mann, den sie liebt, getötet wird, versucht sie die Asrai in ihr unterdrücken.

    Das Cover hat mich wieder richtig gecatcht. Es passt hervorragend zum ersten Teil und auch der Farbschnitt ist wunderschön.
    Bereits Band 1 hat mich begeistert und ich habe der Fortsetzung sehnsüchtig entgegengefiebert. Oft ist es jedoch so, dass bei einer Reihe der zweite Teil etwas schwächer ist.
    Doch das ist hier nicht der Fall. Band 2 ist für mich sogar noch etwas stärker.

    Die Geschichte geht nahtlos weiter. Ich war sofort wieder mittendrin und es fiel mir richtig schwer, dass Buch zwischendurch zur Seite zu legen.
    Der Schreibstil von Liane ist wieder richtig toll. Herrlich leicht, flüssig und bildgewaltig führt sie mich durch die Seiten. Sie hat einfach ein Händchen dafür, Worte in eine wundervolle Geschichte umzuwandeln, die vielschichtig, facettenreich und emotional ist.

    Ich verfolge die Handlung diesmal aus den Perspektiven von Elaja und Ian. Die Gedanken und Gefühle der beiden waren so zu jeder Zeit für mich greifbar.
    Besonders gut ist es der Autorin gelungen, die Zerrissenheit, mit der Ian und Elaja zu kämpfen haben, darzustellen.
    Bei Elaja und Manila dauert es seine Zeit, bis sie sich anzunähern. Die Entwicklung von Manila hat mir sehr gefallen. Auch die Dialoge zwischen ihren sind sehr gelungen. Sie brachten mich so manches Mal zum Schmunzeln.

    Mit einem rasanten und sehr emotionalen Plot sorgte Liane Mars wieder dafür, dass mein Puls nicht nur einmal in die Höhe getrieben wurde. Diesem immensen Sog konnte ich mich einfach nicht entziehen. Am Ende blieb ich völlig schockiert und mit verheulten Augen zurück und erst das Lesen des Epilogs konnte mich ein wenig beruhigen.
    Es war eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle. Haltet auf jeden Fall die Taschentücher bereit!

    Wer auf epische Romantasy steht und Lust auf einen richtigen Pageturner hat, sollte sich Astrai nicht entgehen lassen.
    Auch wenn Band 3 noch aussteht, hat die Reihe für mich schon jetzt Bestseller Niveau!
    Ich frage mich wirklich, warum diese fantastische Geschichte 20 Jahre in der Schublade auf die Veröffentlichung warten musste.
    Ich muss mich jetzt bis zum 8. Oktober 2024 gedulden, denn dann erscheint mit „Asrai - Das Herz der Drachen“ Band 3.
    Tod im Chiemgau

    Mathias Lehmann
    Tod im Chiemgau (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.06.2024

    Ein packender Regio-Krimi

    Zehn Jahre nachdem sein bester Freund Toni, vor seinen Augen mit dem Auto in eine Schlucht stürzte und tödlich verunglückte, kehrt Hans in seine Heimat Reit im Winkl im Chiemgau zurück. Er will seinen todkranken Vater besuchen, doch er kommt zu spät. Sein Vater ist bereits verstorben und seine Mutter überschüttet ihn mit Vorwürfen.
    Aber auch bei einigen anderen Bewohnern des Ortes ist Hans nicht willkommen. Hans will gleich nach der Beisetzung seines Vaters den Ort wieder verlassen, doch bevor es so weit kommt, gibt es einen erneuten tödlichen Unfall, bei dem Hans Zeuge ist. Trachtet ihm jemand nach dem Leben? Der Vater von Toni begegnet ihm mit offener Feindseligkeit und gibt ihm die Schuld am Tod seines Sohnes.
    Gemeinsam mit Oberkommissarin Roxana Mayrhofer versucht Hans herauszufinden, ob auch der Unfall von Toni vor 10 Jahren bereits ein Mordanschlag auf ihn war.

    Unter dem Namen Mike Landin hat der Autor bereits die Romane „Rote Tränen“ und „Flucht“ herausgebracht. Ich habe beide Bücher gelesen und bin seitdem ein Fan seines Schreibstils.
    Ich liebe Intrigen und Rätsel, doch eigentlich bin ich keine große Krimi-Leserin. Der Klappentext von „Tod im Chiemgau“ hat mich jedoch gleich neugierig gemacht auf die Geschichte und so habe ich mich mal wieder auf einen Kriminalroman eingelassen. Was soll ich sagen?! Ich habe es nicht bereut.

    Der Autor machte es mir mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil leicht, in das Buch einzusteigen. Ich konnte der Geschichte sehr gut folgen und kam schnell durch die Seiten.

    Wir verfolgen die Handlung aus den Perspektiven von Hans und der Hauptkommissarin Roxana. Mir hat das sehr gut gefallen, denn so lernte ich beide Figuren schnell besser kennen.

    Hans leidet unter Schuldgefühlen, seit sein Freund Toni in seinem Fahrzeug tödlich verunglückte.
    Ich konnte seine Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen und mich in ihn hineinversetzten.
    Michael Lehmann hat definitiv ein Händchen dafür, dafür interessante und authentische Figuren zu erschaffen. Obwohl das Buch relativ kurz ist, sind die Charaktere sehr plastisch und realistisch gestaltet, haben ausreichend Tiefe und sind alles andere als stereotypisch.

    Die Spannung steigt immer wieder an den richtigen Stellen an und es gibt einige Überraschungen.
    Besonders gut hat mir die wunderbare Beschreibung der Schauplätze gefallen.
    Mathias Lehmann hat die Atmosphäre gekonnt eingefangen und ich hatte Reit im Winkl und die Umgebung zu jeder Zeit bildhaft vor Augen.
    Bis zu Schluss habe ich gerätselt und bin nicht auf die Lösung gekommen.
    Obwohl das Buch nur 255 Seiten hat, hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas fehlt.
    Im Gegenteil. Es gab keine langatmigen Längen, die das Lesevergnügen getrübt hätten.

    „Tod im Chiemgau“ ist ein packender und fesselnder Regio-Krimi, der verdiente 5 Sterne erhält und den ich gerne weiterempfehle. Ich würde mich freuen, noch weitere Fälle gemeinsam mit Roxana zu lösen.

    Die Macht aus Nebel und Schatten

    Jenny Pieper
    Die Macht aus Nebel und Schatten (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.06.2024

    Fortsetzung konnte mich nicht wirklich überzeugen

    Um Ihren Großvater zu retten, ist Myrra weit gegangen. Doch sie hat den Falschen vertraut und muss nun einen hohen Preis dafür zahlen. Die dunkle Gottheit, die aus der Welt verbannt war wurde befreit und deren Schatten nehmen nun das Land ein.
    Hinzukommt, dass nicht nur ihre Gefühle für den Hexer Roran. die auf einen falschen Zauber errichtet worden waren, nun zerstört sind, sondern auch das Vertrauen in ihn.
    Doch auch Roran weiß nicht, wem er noch trauen kann.
    Obwohl ihre Verbindung zerbrochen ist, kämpfen Myrra und Roran gemeinsam gegen die Finsternis und um eine Welt, in der es eine Zukunft gibt.

    Der Drachenmondverlag ist bekannt für seine tollen Cover und auch hier ist Alexander Kopainski seinem Ruf wieder gerecht geworden. Es passt sehr gut zu Band eins und spiegelt die Geschichte perfekt wider. Auch die Innengestaltung des Buches ist wieder wunderbar gelungen.

    Es handelt sich um die Fortsetzung und den finalen Teil der Fluchmagie-Reihe. Die Bände schließen nahtlos aneinander an und es ist erforderlich die Bücher der Reihe nach zu lesen.

    Der Schreibstil ist angenehm, doch während Band 1 mich noch in den Bann gezogen hat, konnte die Fortsetzung mich nicht mehr richtig überzeugen.
    Der Inhalt hat mich nicht richtig gepackt und ich habe das Buch mehrfach zur Seite gelegt.
    Mit Schuld daran dürfte die Storyline sein, die für mein Empfinden größtenteils sehr schleppend verläuft.
    Zwischendurch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich die Handlung sehr zog und dem Plot so viel Spannung nahm.
    Vielleicht war auch ein Grund, dass wir die Geschichte aus der Sichtweise mehrerer Protagonisten verfolgen und so spannende Situationen durch den Perspektivenwechsel unterbrochen wurden.

    Myrra muss sich neuen Herausforderungen stellen, um das Unheil aufzuhalten und den drohenden Angriff der Schatten abzuwehren. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist gut spürbar.
    Für Ihre Familie und Freunde opfert sie viel, aber manchmal handelte sie mir auch etwas zu unüberlegt.
    Roran kämpft mit seinen widersprüchlichen Gefühlen Myrra gegenüber. Beide müssen erst wieder lernen, sich zu vertrauen.
    Die Autorin hat diesen Konflikt und die Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen den beiden sehr gut herausgearbeitet.

    Das Worldbuilding ist wieder sehr schön beschrieben und es fiel mir nicht schwer, mir die Umgebung bildlich vorzustellen.
    Schön eingefangen hat die Autorin auch die düstere Atmosphäre.
    Gut gefallen hat mir das Ende der Geschichte, dass mit einem schönen Epilog abschließt.

    Fazit
    Eine vielschichtige Story, der es, für mein Empfinden letztendlich hauptsächlich an Spannung fehlte.
    Die Bucht der Träume

    Elena Sonnberg
    Die Bucht der Träume (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.06.2024

    Ein wunderschöner Sommerroman

    Sara leitet erfolgreich eine Eventagentur. ‚Frisch geschieden, lebt sie alleine mit ihrer 14-jährigen Tochter Mimi. Zu ihrem Vater, der in Italien lebt, hat sie seit vielen Jahren keinen Kontakt und auch nicht vor das zu ändern. Doch dann wird sie vom Anruf eines Notars kalt erwischt.
    Ihr Vater ist verstorben und hat ihr, ausgerechnet an dem Ort, an dem sie viele glückliche Sommer verlebt hat, ein Haus hinterlassen.
    Für Sara steht sofort fest, dass sie das Haus verkaufen will und macht sie sich gemeinsam mit Mimi auf den Weg nach Italien an den Gardasee. Innerhalb einer Woche will sie alles regeln und so schnell wie möglich zurück nach Deutschland.
    Doch dort entpuppt sich nicht nur der von ihrer Assistentin engagierte Makler, als ihre Jugendliebe Matteo, sondern Pepe und alle anderen Freunde ihres Vaters nehmen sie sofort in ihrer Mitte auf.
    Die völlig überrumpelte Sara muss sich nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen, sondern auch mit der Geschichte ihres Vaters.

    Das Cover des Buches passt perfekt zu diesem tollen Sommerroman und vermittelt einem Italienfeeling pur.
    Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so habe ich mich auf die Reise nach Italien begeben.

    Wir haben Mitte Juni und das Wetter ist alles andere als Sommerlich. Da trifft es sich gut, dass Emena Sonnberg uns mit ihrer Geschichte Urlaubsfeeling pur bietet und uns mitnimmt nach Italien.
    Wer bisher nicht den Wunsch hatte, den Gardasee zu besuchen, wird ihn auf jeden Fall nach dem Lesen dieses Romans haben.

    Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht, denn der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht, flüssig und angenehm zu lesen. Innerhalb kurzer Zeit habe ich das Buch beendet.
    Wir verfolgen die Handlung aus der Perspektive von Sara und ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Sie hat jahrelang keinen Kontakt zu ihrem Vater gehabt. Warum das so ist, erfahren wir nach und nach.

    Zu Beginn habe ich die gleiche Wut verspürt wie Sara, doch mit der Zeit gab es auch immer wieder Momente, in denen ich ihr Verhalten nicht so ganz nachvollziehen konnte.
    Die Autorin hat die Charaktere sehr facettenreich und authentisch beschrieben und besonders Pepe und ihre Tochter Mimi habe ich sofort ins Herz geschlossen.

    Allerdings habe ich so manches Mal das Gefühl gehabt, dass die Protagonisten ständig um den heißen Brei herumreden und man die Probleme viel schneller aus der Welt hätte schaffen können.
    Doch dann hätten wir keine so wunderbar leichten Sommerroman zu lesen bekommen. ;-)

    Mit wunderschön bildhafte Beschreibungen der Schauplätze rundet die Autorin die Story perfekt ab.

    Fazit.
    Ein wunderbarer Wohlfühlroman, der Lust macht auf einen Sommerurlaub am Gardasee.
    Schuttwolf, J: Ion

    Schuttwolf, J: Ion (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.06.2024

    Eine Story, die Lust auf mehr macht

    Wir befinden uns im Jahr 2024. Als der Werbetexter Andy nach einem Flugzeugabsturz in einem Krankenhaus in Australien erwacht, kann er sich an nichts erinnern. Bei der Suche nach seinen persönlichen Sachen fällt ihm im Schrank ein mysteriöses Tagebuch in die Hände.
    Um sich die Zeit zu vertreiben, beginnt er die Geschichte eines Mannes namens ION zu lesen. ION befindet sich in einer fernen Zukunft Australiens, in der das Land zu einem großen Teil unter Wasser liegt, und in der Cyborgs die Herrschaft übernommen haben. Jeden Tag muss er, in einem fast menschenleeren Sydney ums Überleben kämpfen.
    Wer ist dieser Autor, der diese rätselhaften Eintragungen gemacht hat und was hat das alles mit Andy zu tun?

    Ich lese gerne Zeitreisebücher und auch Dystopien kann ich immer wieder etwas abgewinnen. Als ich das Buch von Jo Schuttwolf entdeckt habe, war deshalb schnell klar, dass ich es lesen muss.
    Doch wie es oft so ist, fehlt einem oft die Zeit und die Ruhe zum Lesen. Doch Gott sei Dank ist mir das Buch wieder in die Hände gefallen und ich habe mir nun endlich die Zeit genommen, in die Geschichte einzutauchen. Denn sonst hätte ich wirklich eine tolle Story verpasst.

    Jo Schuttwolf ist es schnell gelungen, mich mit seinem lebendigen und ausdrucksvollen Schreibstil in den Bann zu ziehen.
    Das grandiose Setting ist fantastisch in Szene gesetzt und mit ausdrucksstarken Beschreibungen hat Jo ein detailliertes Bild der Zukunft gezeichnet, das ich bildhaft vor Augen hatte. Zusätzlich runden Fotos, die immer wieder eingestreut wurden, das Bild perfekt ab.

    Wir befinden uns in einer fernen, düsteren Zukunft, in der Australien durch den fortgeschrittenen Klimawandel zu großen Teilen überflutet ist, und von Menschen, die mit Hilfe von maschinellen Bauteilen aufgepimpt wurden, regiert wird. ION ist gemeinsam mit Inala und Djalu auf dem Weg nach Katoomba, um am Corroboree, einer traditionellen Zeremonie der Aborigines teilzunehmen. Doch dann werden sie von Borg überfallen und ION von einer Borg namens Tris entführt.

    Wir verfolgen die Geschichte aus zwei Zeitebenen und bekommen so von beiden Seiten Einblicke in die Handlung. Ich will nicht zu viel verraten, um euch nicht zu spoilern.
    Während Andy sich auf die Suche nach der Identität des Autors begibt und quer durch Australien reist, erfahren wir in Tagebuchform, was Ion in der Zukunft erlebt.

    Ich habe lange Zeit im dunkeln getappt und gerätselt, welche Rolle Andys in dieser Geschichte spielt.
    Die Story macht Lust auf mehr und hätte gerne etwas länger sein dürfen. Am Ende werden zwar alle offenen Fäden miteinander verknüpft, aber es lässt mich trotzdem auf eine Fortsetzung hoffen.

    Von mir gibt es für „ION“ 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Zone 9

    Mascha Fekete
    Zone 9 (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.06.2024

    Kyras Geschichte geht weiter

    Während Kyra nur noch daran denken kann, Ava zu rächen, müssen die Verschollenen sich einer großen Gefahr stellen. Hat Keno sie verraten? Er befindet sich in der Residenz und kennt ihr Versteck. Es gibt keine Möglichkeit zur Flucht, denn die Morts können das Quartier nicht verlassen und viele der Immunen sind so schwer verletzt, dass sie es nicht durch die Wüste schaffen würden.
    Die Rebellen müssen sich auf das Schlimmste einstellen und sich auf einen großen Krieg vorbereiten.
    Balbor will, im Gegensatz zu Kyra, dass sie gemeinsam mit ihrer Schwester das Quartier verlässt und in einem anderen Versteck Schutz sucht. Doch Kyra will kämpfen. Um bleiben zu dürfen, muss sie jedoch bis Ende des Monats die schwere Prüfung zur Wüstenläuferin bestehen. Aber nicht nur die Ausbildung ist lebensgefährlich….

    Das Cover passt sehr gut zu Band 1 und spiegelt das Szenario perfekt wider.

    Nachdem mich bereits der erste Teil begeistern konnte, habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Mascha hat mich direkt wieder ins Geschehen geworfen und wir beginnen dort, wo Band 1 endete. Es ist daher erforderlich, die Bücher der Reihe nach zu lesen.
    Der wunderbar leichte und flüssige Schreibstil der Autorin sorgte schnell dafür, das ich schnell wieder in die Geschichte gezogen wurde.

    Wir treffen bekannte Gesichter wieder, aber es kommen auch neue Figuren ins Spiel.
    Kyra weiß nicht, wem sie überhaupt noch trauen kann. Um im Quartier bleiben zu können, muss sie eine schwere Prüfung ablegen. Schon die Trainingseinheiten verlangen ihr einiges ab. Kyra ist eine mutige, taffe Protagonistin, doch in Band 2 wird deutlich, dass sie den letzten Rest Naivität abgelegt und sich im Laufe der Handlung wunderbar weiterentwickelt hat.
    Doch auch alle anderen Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und zeigen sehr unterschiedliche Facetten. Gut gefallen hat mir, dass es auch eine kleine Liebesgeschichte gibt, die sich jedoch nicht in den Vordergrund drängt.

    Die Spannung steigt im Laufe der Handlung kontinuierlich an. Es gibt wieder viele Actionszenen, die dafür sorgten, dass mein Puls zwischendurch immer wieder in die Höhe getrieben wurde. Das Ende lässt mich sehr auf einem dritten Teil hoffen.

    Fazit
    „Zone 9 : Die Verschollenen“ eine mitreißende, packende und emotionale Fortsetzung der Dystopie, die Lust auf mehr macht!
    Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Magnolia Bay 1: Magic so Pure and Evil

    C. F. Schreder
    Magnolia Bay 1: Magic so Pure and Evil (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.06.2024

    Ein schöner Auftakt

    Kari ist der letzte Paradiesvogel in der Familie der Gestaltwandler. Um die Familienschulden zu begleichen, übergeben ihre Eltern sie mit 11 Jahren an Daishiro Nemea, den Don des Skarabäusclans. Als „Adoptivtochter“ des Dons führt sie ein Leben im goldenen Käfig. Sie genießt zwar den Schutz und den Wohlstand des Clans, wird verhätschelt, beneidet und gefürchtet, aber ist niemals frei. Doch dann ändert sich plötzlich alles. Als sie am morgen erwacht, erkennt niemand Kari mehr. Um ihr Leben zu retten, bleibt ihr nur die Flucht. Doch die Situation hat auch Vorteile, denn zum ersten Mal ist sie frei. Es folgen ihr keine Leibwächter mehr auf Schritt und Tritt und sie erregt kein Aufsehen, denn niemand weiß noch, wer sie ist.
    Kari will wissen, was geschehen ist. Doch man ist auf der Suche nach ihr und so flieht sie in die Walled City. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Nael und seine Schwester, der Knochenmagierin Zora.

    Eigentlich mag ich Bücher mit einem asiatischen Setting gar nicht so gerne, aber der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
    Wir starten 10 Jahre zurück in der Vergangenheit und verfolgen, wie Kari von ihren Eltern an den Don des Skarabäusclans übergeben wird.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Sie schreibt wunderbar lebendig und sehr flüssig.
    Trotzdem konnte die Geschichte mich zu Beginn nicht wirklich catchen und es dauerte etwas, bis ich richtig in der Handlung angekommen war.
    Das erste Drittel fühlte sich für mich relativ lang an und ich habe das Buch ein paarmal zur Seite gelegt. Doch irgendwann bin ich in der Story angekommen und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.

    Wir verfolgen die Geschichte aus vier unterschiedlichen Perspektiven und zwei Handlungssträngen, die gut ineinander greifen. Bei vier Sichtweisen dauerte es etwas länger, bis ich mich in alle Figuren hineinversetzen konnte. Doch nach und nach lernte ich Kari, Nael, Zoe und auch Lycien immer besser kennen.

    Im Fokus der Geschichte steht Kari. Sie ist eine spannende Protagonistin, denn sie hat in den letzten 10 Jahren gelernt, sich mit einem Eispanzer zu umgeben und keine Gefühle zu zeigen. Ihr wurde schon früh beigebracht, dass Angst ein Zeichen von Schwäche ist. Dadurch ist sie lange Zeit sehr verschlossen, auf Distanz bedacht und beantwortet jede Annäherung mit kühler Zurückhaltung. Doch mit der Zeit kann sie sich etwas öffnen und das Knistern zwischen ihr und Nael ist spürbar.
    Zoe und Nael sind, obwohl sie Geschwister sind, wie Tag und Nacht. Zoe ist im Gegensatz zu ihrem Bruder die Fröhlichkeit in Person. Nael wirkt zwar etwas mürrisch, sagt aber von sich selbst, das Mitgefühl seine größte Schwäche ist. Er liebt seine Schwester über alles.
    Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und sehr facettenreich gestaltet ohne dabei zu klischeehaft zu wirken. Sie haben Tiefe und sind zu jeder Zeit greifbar. Mein geheimer Liebling ist dabei jedoch das Schwein. :-)

    Richtig begeistert hat mich das Worldbuilding. Es ist einfach großartig beschrieben und ich hatte die Schauplätze immer bildhaft vor Augen. Besonders die Karte auf der ersten Seite hat mir gut gefallen.

    Magie, Emotionen und Action bilden das Gerüst zu einer facettenreichen Story.
    Wer Romantasy liebt und auf Gestaltwandler, Magier und auch auf Drachen nicht verzichten will, ist hier richtig. Für mich ein richtig guter Auftakt der Reihe, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Dafür gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Das Licht der Cambra

    Almut Halaski
    Das Licht der Cambra (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.06.2024

    Eine tolle Fortsetzung

    Cloe ist inzwischen 15 Jahre alt und nachdem sie versprochen hat, sich im Unterricht nicht mehr zurückzunehmen, mach sie schnell große Fortschritte. Jetzt erfährt sie auch alles über die Dämonen und über ihr Schicksal als Cambra.
    Wird sie es schaffen die Erwartungen zu erfüllen? Seit ein Dämon versucht hat, sie zu entführen, quälen sie immer wieder die Erinnerungen daran.

    Ich habe lange auf die Fortsetzung gewartet und mich sehr gefreut, als Band 3 endlich erschienen ist. Ein bisschen Zeit habe ich gebraucht, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Doch nach einigen Seiten befand ich mich wieder in der Wolkenwelt und das Abenteuer konnte weitergehen.
    Der wunderbar lebendige, leichte und sehr flüssige Schreibstil der Autorin machte es mir aber auch nicht schwer.
    Leider bin ich viel zu schnell am Ende des Buches angekommen und muss nun wieder warten bis der nächste Teil erscheint.

    Auch im dritten Band der Reihe muss Cloe wieder einige Abenteuer bestehen. Alleine ist das kaum zu schaffen, doch ihre Freunde Anna, Felix und Jan sind immer an ihrer Seite und unterstützen sie. Auch Hans und Henry helfen, wo immer sie können.

    Cloe habe ich schon in Band 1 ins Herz geschlossen. Man spürt, wie sie im Laufe der Zeit langsam in die Pubertät kommt, die ersten Schmetterlinge fliegen und es kommt zu ersten Eifersüchteleien. Ihre emotionale und soziale Entwicklung ist zu jeder Zeit nachvollziehbar und glaubwürdig.
    Auch wenn Cloe sehr talentiert ist und ihr als Cambra alles etwas leichter fällt, lässt sie sich das ihren Freunden gegenüber nicht anmerken. Im Gegenteil. Es ist ihr teilweise sogar unangenehm, dass sie schneller lernt als sie.
    Man merkt auch immer wieder, wie der ständige Wechsel zwischen der Wolkenwelt und ihrem Alltag zu Hause ihr zu schaffen macht.

    Die Handlung ist wieder gut durchdacht und die Autorin hat die Atmosphäre wunderbar eingefangen. Unvorhersehbare Wendungen und viel Action sorgen wieder dafür, dass es nicht langweilig wird und es keine Längen gibt.
    Auch das Worldbuilding und insbesondere die Wolkenwelt sind wieder ausdrucksstark und bildhaft beschrieben.

    Wenn Du also Geschichten liebst, in denen eine geheime Organisation, Engel und Dämonen eine Rolle spielen und es Action, Spannung und Magie gibt, dann solltest Du Dir die Reihe unbedingt näher anschauen.
    Ich bin gespannt, wann wir erfahren, wie es mit Cloe weitergeht und freue mich auf den nächsten Teil.
    Der ewige Fluch der Götter

    Karen A. Moon
    Der ewige Fluch der Götter (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.06.2024

    Ein fantastisches Finale

    Liam weiß nicht, wo er sich befindet und was passiert ist, als er in einem dunklen Raum erwacht.
    Doch dann erinnert er sich. Das letzte Bild, dass er vor Augen hat, ist Valea, wie sie leblos neben dem Bett liegt.
    Die Trauer droht ihn zu übermannen, doch er ist nicht alleine, denn Batman hat sich entschlossen, ihn zu begleiten. Als Liam erfährt, wer ihn entführt hat und warum, schöpft er neuen Mut. Doch zuerst muss er lernen, sich zu verteidigen und sich im Schwertkampf, Bogenschießen und Nahkampf üben.

    Band 2 schließt nahtlos an den ersten Teil an und daher ist es erforderlich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

    Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung sich die Geschichte weiter entwickeln würde und welche Rollen Liam und der Untote spielen. Voller Spannung habe ich daher den finalen Teil der Reihe erwartet.

    Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Er ist leicht, unbeschwert und sehr lebendig und mit ihrer bildhaften Erzählweise hat sie mich wieder innerhalb weniger Zeilen in den Bann gezogen.
    Da ich den ersten Teil vor nicht allzu langer Zeit gelesen hatte, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen.
    Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich das Buch wahrscheinlich an einem Tag beendet.

    Wir verfolgen die Handlung wieder aus den Perspektiven von Liam, Valea und des Untoten.
    So bekam ich von mehreren Seiten Einblicke in die Geschichte und die Gedanken und Gefühle der Protagonisten und lernte sie nach und nach immer besser kennen.
    Richtig toll beschrieben hat Karen A. Moon die widersprüchlichen Gefühle, mit denen Valea zu kämpfen hat.
    Besonders überrascht und fasziniert hat mich auch der Untote. Er bietet viel Potenzial und ist ein ganz besonderer Charakter. Oft ist er emotional überfordert und man hat das Gefühl, dass er nicht weiß, wie er mit dem Gefühlschaos umgehen soll.
    Auch Liam ist eine tolle Figur. Er tut alles für Valea und wächst über sich selbst hinaus.
    Und Batman? Muss ich dazu noch etwas sagen? Ich liebe den kleinen Kerl einfach!
    Doch es gibt auch noch andere Charaktere, die mich unheimlich überrascht haben. Ich möchte jedoch nicht Spoilern, deshalb kann ich hier nicht mehr dazu sagen.

    Es gibt viele Plot-Twists, die einen immer wieder in den Bann ziehen und dafür sorgen, dass die Spannung auf einem hohen Niveau bleibt. Erst ganz zum Schluss ist der Groschen bei mir gefallen und ich ahnte, in welche Richtung es sich ungefähr entwickeln könnte.

    Diese Dilogie hat wirklich alles, was ein gutes Fantasybuch braucht.
    Wenn Du also Vampire, Götter, Dämonen und Hexen liebst und Geschichten magst, die magisch, geheimnisvoll, spannend und spicy sind, dann bist Du hier richtig.
    „Tale of Curses“ ist eine spannende und mitreißende Romantasy-Dilogie ab 16 Jahren zum Mitfiebern und Genießen.
    Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Blut der Mächte

    Zara Kent
    Blut der Mächte (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.05.2024

    Blut der Mächte geht in die zweite Runde

    Gerade fängt Lucy an, glücklich zu sein, und Johns Zuneigung zu genießen, da wird dieser von einem Lykaner getötet. Damit nicht noch mehr Menschen sterben, die ihr etwas bedeuten, will sie endlich wissen, ob sie Magie in sich trägt und lernen diese zu nutzen. Deshalb lässt sie sich von Bellamy zur Uni bringen.
    Dort muss sie sich nicht nur mit dem Tod ihres Freundes auseinandersetzen, sondern auch mit der Legende von Bellamys Familie. Außerdem sind da noch die Gefühle für Lian, die sie unterdrücken muss und diese mysteriöse Stimme, die immer wieder zu ihr spricht.

    Das tolle Cover sticht einem direkt ins Auge. Es passt perfekt zu Band 1 und hat mich sofort begeistert.
    Ich liebe die „Spiel der Mächte“ -Reihe der Autorin und auch die nächste Generation hat mich schnell in den Bann gezogen.
    Die Kinder von Eric, Rachel, Vincent und Mia sind erwachsen geworden und kämpfen genau wie ihre Eltern mit Problemen.
    Obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich Band 1 gelesen habe, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen. Bereits nach wenigen Seiten hatte Zara Kent mich mit ihrem lebendigen, dynamischen und sehr flüssigen Schreibstil wieder in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit regelrecht verschlungen.

    Wir verfolgen die Geschichte wieder aus den Perspektiven von Bellamy, Lian und Lucy und tauchen immer tiefer in die Geschichte ein.
    Ich mag es, wenn ich die Handlung durch die Augen mehrerer Protagonisten verfolgen kann, denn so bekommen ich von allen Seiten gute Einblicke in die Geschehnisse und in die Gefühle und Emotionen der Charaktere. Zara ist es wieder wunderbar gelungen, die Figuren so zu gestalten, dass sie Ecken und Kanten haben und lebendig und glaubwürdig bleiben.

    Bellamy mag Lucy und spürt, das sie etwas verbindet, dass über Pflichtgefühl oder Liebe hinausgeht. Doch da ist auch noch Lucys Freundin Tara. Sie ist eine Quoti und löst ganz andere Gefühle in ihm aus. Aber warum verlangen alle, dass Bellamy sich von Lucy und Lian fernhält?
    Und Lian?
    Nun, ich will nicht zu viel verraten und nicht näher auf die Handlung eingehen, um Euch nicht zu Spoilern. Lest das Buch am besten selbst.

    Die Reihe besteht ja aus mehreren Teilen und im zweiten Band dreht sich vieles um die Gefühle zwischen den Protagonisten. Doch wer jetzt glaubt, es wird langweilig, der täuscht sich.
    Immer wieder sorgen Überraschungen und unvorhersehbare, dramatische Situationen dafür, dass es spannend bleibt.

    Band 2 endet mit einem richtig fiesen Cliffhanger und ich warte nun ungeduldig auf die Fortsetzung.
    Der zweite Teil erhält von mir verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Mit Felix durch Österreich

    Annette Langen
    Mit Felix durch Österreich (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.05.2024

    Mit Felix durch Österreich

    Felix begleitet Sophie schon, solange sie denken kann und ist immer an ihrer Seite. Die beiden sind eigentlich unzertrennlich, doch manchmal reist Felix durch die ganze Welt. Aber er schreibt Sophie von unterwegs immer Briefe und kehrt jedes Mal zu ihr zurrück.
    Als Felix mit Sophie und ihrer Familie am Bodensee Urlaub macht, verschwindet er plötzlich während einer Theateraufführung. Gemeinsam mit dem Adlermädchen Adele reist er durch Österreich und erlebt viele Abenteuer, von denen er Sophie in seinen Briefen erzählt.

    Für mich war es das erste Buch aus der Reihe, dass ich meinem 5 jährigen Enkel geschenkt habe.
    Wir haben es mit in den gemeinsamen Urlaub genommen (leider nicht nach Österreich) und jeden Abend eine der Geschichten gelesen.

    Jannes war sehr begeistert und konnte es abends kaum abwarten, weiterzulesen. Wir begleiteten Felix nicht nur bei seinen Abenteuern, sondern lernten auch Österreich nach und nach kennen. Selbst für mich war es spannend, mehr über das Land und seine geschichtlichen und kulturellen Hintergründe zu erfahren.
    Zu Beginn gibt es eine tolle Landkarte, auf der man die Stationen, an denen Felix halt machte, genau verfolgen konnte.
    Die Reise führte uns von Innsbruck, Salzburg ins Salzkammergut, über den Großglockner zum Wörthersee und zum Wiener Prader. In 6 Briefen hält Felix Sophie über seine Reise auf dem Laufenden.
    Ergänzt werden die Geschichten durch viele farbenfrohe Illustrationen.
    Jannes war zwar noch etwas zu jung, um zu verstehen, dass Österreich neun Bundesländer hat, aber das tat seiner Freude über die Abenteuer des reiselustigen Hasen keinen Abbruch.
    Sehr gut hat mir gefallen,

    Einen Stern muss ich allerdings abziehen.
    Die Briefe, die Felix schreibt, sind eigentlich sehr schön.
    Mich hat jedoch ziemlich gestört, dass sie alle in Großbuchstaben geschrieben sind. Texte, die in Versalien geschrieben werden, lassen sich deutlich schlechter lesen.
    Bei den gleichförmige Zeilen bleibt der Blick nirgendwo hängen und das Auge hat keine Orientierung. Ich finde das macht das Lesen mühsamer und es ist alles andere als leserfreundlich.
    Mein Lesefluss stockte aus dem Grunde des öfteren und das hat nicht nur mich gestört.

    Fazit

    Ein wunderschönes, kindgerechtes Buch, das mit viel Liebe zum Detail erstellt wurde.
    Für Kinder nicht nur spannend und lustig ist, sondern auch pädagogisch wertvoll. Wir werden bestimmt noch weitere Felix-Bücher lesen und gemeinsam mit ihm auf die Reise gehen.
    Dafür gibt es 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
    Zwischen den Zeilen passiert das Leben

    Sarah Weber
    Zwischen den Zeilen passiert das Leben (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.05.2024

    Tiefsinnig, gut durchdacht und überraschend starkes Debüt

    Kennst Du noch die Zeit, als wir in der Schule kleine Zettel geschrieben haben, mit Willst Du mit mir gehen? Ja, Nein, Vielleicht…
    So ähnlich lernen auch Emma und Jonathan sich während der Sommerferien, auf der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum kennen. Der kleine, schüchterne Jonathan traut sich, Emma zu schreiben:
    Ich mag dich. Gehst du mit mir ein Eis essen?

    Damit beginnt die Geschichte einer tiefen Freundschaft. Auch als sie durch Studium und Job getrennte Wege gehen, bleibt der Kontakt bestehen. Während Jonathan sich für Meeresbiologie begeistert und nach Borkum zurückkehrt, arbeitet Emma in einem Zeitungsverlag als Journalistin. Eigentlich war das immer ihr Traum, doch wirklich glücklich ist sie nicht.
    Irgendwann beginnen die Beiden, sich wieder Briefe zu schreiben.
    Doch dann schlägt das Schicksal mit aller Kraft zu und Jonathan erkrankt an Krebs. Emma lässt alles stehen und liegen, um an seiner Seite zu sein und ihn zu unterstützen.

    Wow, irgendwie weiß ich im Moment gar nicht, wie ich die richtigen Worte finden soll, die dieses Buch beschreiben und der Geschichte gerecht werden.
    Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, auf jeden Fall nicht so eine emotionale Geschichte und so einer Achterbahnfahrt der Gefühle.

    Sarah Weber zeigt mit ihrem Debüt ihr großes, schriftstellerisches Talent. Sie schreibt emotional, ohne dabei kitschig zu werden und hat es geschafft, mich mit ihrem Schreibstil und ihrer Ausdrucksweise unheimlich zu beeindrucken.
    Einerseits vermittelt sie eine unglaubliche Leichtigkeit und Lebensfreude, aber dann hat sie mir auch immer wieder beim Lesen das Herz schwer gemacht.

    Die Autorin verknüpft zu Beginn mit den eingestreuten Briefen sehr anschaulich Vergangenheit und Gegenwart und die Lebensumstände von Jonathan und Emma werden gut nachvollziehbar geschildert.
    Immer wieder gab es im Laufe der Geschichte Momente, in denen ich die Beiden am liebste geschüttelt hätte, weil sie sich selbst ihre Gefühle nicht eingestehen konnten und so Chancen nicht wahrgenommen haben. Der Titel »Zwischen den Zeilen passiert das Leben« beschreibt diese Momente perfekt.
    Ich bekam tiefe Einblicke in das Seelenleben von Emma und Jonathan und ihre Verzweiflung und Trauer waren zu jeder Zeit spürbar.

    Eine wundervolle, tiefgründige Geschichte über Freundschaft, Liebe, Selbstfindung, aber auch über verpasste Chancen, Verlust, Abschiednehmen und den Tod.
    Tiefsinnig, gut durchdacht und überraschend stark.
    „Zwischen den Zeilen passiert das Leben“ ist für mich nicht nur ein Jahreshighlight, sondern ein absoluter Geheimtipp der noch lange in mir nachklingen wird.
    Zurück ins Leben

    Nadine Neu
    Zurück ins Leben (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.04.2024

    Eine sehr emotionale Geschichte

    Ted Myers lebt im kleinen Örtchen Shepherd’s Creek. In der Nähe befindet sich der Rocky Mountain Nationalpark, in dem er als Ranger arbeitet. Ted liebt seinen Job, seine Familie, seine Freunde und vor allem seine Frau Susan, doch ab und zu braucht er eine Auszeit. Dann zieht es ihn allein in die Berge. Dort bekommt er den Kopf frei und schöpft er Kraft für seinen Job.
    Als er nach einer Tour nicht zur versprochenen Zeit zurück ist, macht Susan sich, hochschwanger auf den Weg zum Woozle Lake, um ihn zu suchen. Doch durch einen tragischen Unfall stürzt sie ab und stirbt. Ted, der seine große Liebe verloren hat, gibt sich selbst auf und verkriecht sich allein in den Bergen. Doch dann taucht ein Fremder auf und zeigt ihm, dass Weglaufen und Aufgeben keine Option ist.

    Normalerweise gehörten Bücher aus diesem Genre nicht zu meiner bevorzugten Lektüre, doch der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so habe ich den Blick über den Tellerrand gewagt und mich auf die Geschichte eingelassen.

    Nach dem tragischen Tod seiner Frau Susan verzweifelt Ted am Leben und verliert jeglichen Halt.
    Auch wenn ihm alle die Zeit geben wollen, die er braucht, sind Entscheidungen zu treffen. Doch Ted ist dazu nicht in der Lage. Nicht einmal seine Familie und sein bester Freund Aaron kommen an ihn heran und er verkriecht sich allein in den Bergen.

    Der Schreibstil von Nadine Neu ist sehr angenehm. Sie punktet mit einer lebendigen, anschaulichen und sehr gefühlvollen Schreibweise. Damit hat sie geschafft, dass ich Teds Schmerz, seine Ängste und seine Schuldgefühle zu jeder Zeit wahrgenommen und mit ihm gelitten habe.
    Die Charaktere sind nicht übertrieben dargestellt, sondern glaubwürdig und sehr realistisch gestaltet. Besonders berührt hat mich auch die Geschichte von Cheyenne.
    Aber auch die Schauplätze sind so wunderbar beschrieben, dass ich die Landschaft bildhaft vor Augen hatte.

    Fazit
    Die Geschichte ist mit einer Tiefe gefüllt, die mir beim Lesen immer wieder das Herz schwer gemacht hat.
    Nadine Neu spart nicht an großen Gefühlen und die Kombination aus Liebe und Tod, sowie Trauer und Hoffnung machen die Geschichte extrem emotional.
    Dafür gibt es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung
    Sternenhell (Nachtschwarz-Sternenhell, Bd. 2) Aufregende Urban-Fantasy-Dilogie über die Magie der Sterne und eine große Liebe - Buchumschlag mit Perlmuttglanzeffekt + Character Card in der 1. Auflage!

    Saskia Louis
    Sternenhell (Nachtschwarz-Sternenhell, Bd. 2) Aufregende Urban-Fantasy-Dilogie über die Magie der Sterne und eine große Liebe - Buchumschlag mit Perlmuttglanzeffekt + Character Card in der 1. Auflage! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.04.2024

    Ein fantastisches Finale

    Nachdem mich bereits der erste Teil der Dilogie begeistert hat, habe ich mich sehr auf den zweiten und finalen Teil gefreut.

    Billie muss einiges verarbeiten, seit sie mit ihrem Vater nach Amber Lake gezogen ist. Gehört sie wirklich zu den Sternenhütern, die sich vor der Königin der Nacht auf der Erde verstecken? Aber warum sind ihre Kräfte anders und vor allem, warum kann sie Ash, zu dem sie sich immer mehr hingezogen fühlt, nicht berühren ohne ihm zu Schaden? Ist sie schuld daran, dass das Schutzschild Risse bekommen hat und immer öfter Kinder der Sternenhüter verschwinden?
    Nach einem erneuten Angriff der Dunkelritter kommt Billie ein furchtbarer Verdacht...

    Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Besonders der Sternenhimmel mit den vielen Sternenbildern unter dem Schutzumschlag fand ich wunderschön. Die Character Card (in der 1. Auflage) ist das kleine -iTüpfelchen.

    Saskia Louis hat einen leichten, moderne und magischen Schreibstil und wie schon im ersten Teil, gelingt es ihr, die Emotionen für mich zu jeder Zeit greifbar zu machen.
    Während des ganzen Plots hatte ich die Schauplätze bildhaft vor Augen und konnte mich so wunderbar in die Geschichte fallen lassen.

    Billie und Ash entwickeln immer mehr Gefühle füreinander, doch ihre „Beziehung“ hat keine Zukunft, denn sobald sie sich berühren, bringen sie nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch alles, was sich in ihrem Umfeld befindet.

    Billie entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer mutigen jungen Frau, die selbstlos handelt, um ihre Freunde zu schützen. Aber sie macht auch Fehler und ist keine Superheldin. Geliebt habe ich auch ihren teilweise etwas spöttischer und sarkastischer Humor.
    Ash...Nun, was soll ich sagen?!
    Fand ich ihn im ersten Teil noch etwas arrogant, bin ich jetzt nur noch verliebt. :-)

    Gut gefallen hat mir auch, dass die Beziehung zwischen Billie und ihrem Vater nicht außer Acht gelassen wurde und sich wunderbar einfügt in die Handlung.
    Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Geschichte sich weiterentwickelte, die Grenzen zwischen gut und böse verschwammen, offene Fragen aus Band 1 beantwortet wurden und die Lücken sich nach und nach alle schlossen.
    Überraschende Wendungen und emotionale Szenen sorgten dafür, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde.

    Fazit:
    Das Finale ist der krönende Abschluss der fesselnden und magischen Fantasy-Dilogie und bekommt verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Klaus muss wech | Der humorvolle Cosy Crime aus Ostfriesland

    Sonja Zimmer
    Klaus muss wech | Der humorvolle Cosy Crime aus Ostfriesland (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.04.2024

    Kurzweiliger Wohlfühlkrimi

    Veronika liebt die Krimi-Serie „Friesenwache“ und möchte sich endlich einmal die Schauplätze genauer anschauen und im schönen Leer einen Urlaub verbringen.
    Doch leider haben ihre Freundinnen keine Zeit sie zu begleiten, deshalb reist Veronika alleine an.
    Gut gelaunt kommt sie in Leer an und freut sich darauf, ein paar Tage am Meer zu verbringen. Als sie sich am nächsten Tag jedoch auf den Weg dorthin begeben will, gibt es die ersten Probleme, denn weit und breit ist kein Strand in Sicht. Die Wegbeschreibung des Seebären Fiete hilft ihr auch nicht weiter und so verläuft Vroni sich im Rheiderländer-Nirgendwo. Doch unterwegs macht sie eine eigenartige Beobachtung, denn ein großer Aufsitzmäher, der eine Schubkarre zieht, fährt an ihr vorbei. Und als ob das nicht schon merkwürdig genug wäre, schauen aus der Karre auch noch zwei Beine heraus.
    Als sie am nächsten Tag in der Zeitung liest, dass es einen Leichenfund im Rheiderland gegeben hat, geht sie direkt zur Polizei, um eine Aussage zu machen.
    Doch dort glaubt ihr niemand.

    Ich liebe die Krimi-Serie Friesland Krimi und habe mich deshalb sehr gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe.
    Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und so bin ich schon nach wenigen Sätzen mitten in der Geschichte angekommen.

    Zu Beginn habe ich über die doch etwas naive Veronika etwas den Kopf geschüttelt, denn wer fährt in eine Stadt, ohne sich vorher wenigstens etwas zu informieren?!
    Aber unsere Protagonistin ist so begeistert von ihrer Lieblingsserie „Friesenwache“, dass sie nach zwei Flaschen Sekt spontan einen Urlaub in Leer bucht.
    Ob sie wohl gefahren wäre, wenn sie geahnt hätte, dass sie einen Mordfall lösen muss?!
    Unterstützung bekommt sie ausgerechnet von brummigen Seebären Fiete, der es sich eigentlich schon am ersten Urlaubstag mit Veronika verscherzt hat.
    Gemeinsam machen sie sich auf Fietes Roller auf die Suche nach dem Mörder.

    Die Protagonisten sind liebenswürdig und wunderbar realistisch beschrieben, so dass ich schon nach wenigen Seiten das Gefühl hatte, sie alle persönlich zu kennen.
    Die lebendigen und mit Witz gepaarten Dialoge haben mich immer wieder zum Lachen gebracht.
    Auch wenn die Charaktere nicht wahnsinnig viel Tiefe haben (das erwarte ich bei einem Cosy Krimi auch gar nicht), hat jede Figur seinen ganz eigenen Charme und ist auf seine Art besonders.
    Vor allem Talea und Dini sorgten dafür, dass ich ein Dauergrinsen im Gesicht hatte.
    Die kleine Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist glaubwürdig beschrieben.

    Toll fand ich, dass es zwischendurch ein paar Ausschnitte aus Veronikas Reiseführer Ostfriesland gibt.

    „Aus Veronikas Reiseführer:
    Der Ostfriese an sich ist eher wortkarg unterwegs. Dabei ist er aber keinesfalls unhöflich, sondern offen, herzlich und hilfsbereit. Er ist schwer aus der Ruhe zu bringen und begegnet den Dingen mit einem eigenen, trockenen Humor. Oft wird dem Ostfriesen nachgesagt, er sei stur, dabei ist er nur meinungsstabil.“

    Auch wenn ich aus der Nähe von Leer komme und alle Schauplätze kenne, sind sie wunderbar authentisch und sehr realistisch beschrieben. So hatte ich den Museumshafen mit der Waage, den alten Traditionsschiffen und das Rathaus im Hintergrund bildhaft vor Augen.

    Es machte Spaß zu beobachten, wie Sonja Zimmer mit den Klischees,Stereotypen und Vorurteilen spielt.
    Ein wunderschöner, kurzweiliger Wohlfühlkrimi mit interessanten Figuren, jeder Menge Klamauk und Situationskomik, den ich gerne weiterempfehle.
    A Midsummer's Nightmare

    Noah Stoffers
    A Midsummer's Nightmare (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024

    Bin leider nicht mit der Geschichte warm geworden

    Als Ari zum Trimester auf die schottische Insel Saint Hilma an das Elite College zurückkehrt, ahnt dey nicht, was für ein Sommer den Studenten bevorsteht.
    Sie müssen sich nicht nur auf ihre Prüfungen vorbereiten, sondern proben außerdem für ein Shakespeare-Stück, das aufgeführt werden soll.
    Doch dann geschehen plötzlich merkwürdige Dinge. Studenten verschwinden spurlos und Ari und drei andere Mitglieder der Theatergruppe entdecken, dass sie übernatürliche Fähigkeiten haben.
    Als würde das nicht reichen, wird Ari noch vom rachesüchtigen Geist eines Mädchens verfolgt.

    Ich liebe Urban Fantasy und wenn die Story dann auch noch in einem Elite College in Schottland spielt, dann reicht es aus, um mich voller Begeisterung zum Buch greifen zu lassen.

    Das Cover ist mit den Goldelementen ein richtiger Eyecatcher und passt hervorragend zur Story. Doch leider hat die Folie sich beim Lesen schnell gelöst und so sah es am Ende nicht mehr so schön aus.. :-(

    Auch wenn der Schreibstil eigentlich sehr angenehm ist und die mystische und etwas düstere Atmosphäre des Settings gut vermittelt wurde, habe ich mich ziemlich schwer damit getan, in die Geschichte hineinfinden und das Buch mehrfach zur Seite gelegt.

    Als Ari für das nächste Trimester ans College zurückgekehrt ist, passieren merkwürdige Dinge. Dey sieht nicht nur plötzlich Geister und kann mit ihren kommunizieren, sondern es verschwinden Mitstudenten spurlos. Jamie taucht Tage später wieder auf, allerdings weiß er nicht, was in der Zwischenzeit mit ihm geschehen ist. Mit der Zeit stellt Ari fest, dass auch Ren, Jamie und Rayna übernatürliche Fähigkeiten haben, die sie sich nicht erklären können.
    Gemeinsam versuchen sie die Geheimnisse rund um die Todes- und Vermisstenfälle zu lösen.

    Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Ari.
    Deren Gedanken und Gefühle sind sehr authentisch geschildert, auch wenn ich ein wenig Probleme hatte, sie nachzuvollziehen.
    Ari ist nicht binär und trans maskulin und kämpft mit den Folgen eines Coming-outs.
    Als Protagonist war dey mir gleich sympathisch. Die Sorgen, Probleme und Selbstzweifel, die Ari hat, sind immer wieder Thema während des Plots. Ich konnte jedoch einiges nicht so richtig nachvollziehen. Warum fühlte sich Ari sich (als nicht binär) im Flur der Jungen zum Beispiel wohler, als bei den Mädchen?
    Innerhalb der Studentengruppe ist Ari keineswegs ein Außenseiter, sondern wird von den Studenten akzeptiert. Besonders mit Ren freundet dey sich an und zwischen den Beiden entwickelt sich nach und nach eine Slow Burn Romance, die mir richtig gut gefallen hat.

    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet, gut ausgearbeitet und ergänzen sich perfekt. Mich hat jedoch einerseits etwas gestört, dass ich nicht so richtig verstanden habe, warum sie die Fähigkeiten haben und andererseits, dass sie ihre magischen Kräfte sehr schnell akzeptiert und nicht hinterfragt haben.

    Auch zog die Handlung sich, nach meinem Empfinden, ziemlich. Es fehlte mir an vielen Stellen an Spannung und der Fantasyteil war mir nicht ausgeprägt genug. Außerdem habe ich mich gefragt, ob ich den Zusammenhang zwischen der Geschichte und Shakespeare nicht verstanden, oder überlesen habe.

    Fazit
    Starke queere Charaktere treffen innerhalb eines tollen schottischen Settings auf Dark Academia Vibes, Mystery und Magie.
    „A Midsummer's Nightmare: Dark Academia“ bietet Fans von Dark Academie eine schöne Mischung aus den unterschiedlichsten Themen.
    Auch wenn die Story viele positive Bewertungen hat, bin ich mit ihr nicht so richtig warm geworden. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
    Magic Game

    Tini Wider
    Magic Game (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.03.2024

    Toller Jugendfantasy Roman

    Caro hat es nicht leicht, denn im Gegensatz zu ihrer Schwester Virginie, ist sie magisch unbegabt und es fehlt ihr an Selbstbewusstsein. Zudem ist sie heimlich in Leon, den Ex-Freund von Vinny verliebt.
    Sie träumt davon, irgendwann ihr eigenes Spielecafé zu eröffnen, doch bis es so weit ist, muss sie sich damit begnügen, dass ihre Tante sie im Witches Brew Café Spieleabende durchführen lässt.
    Doch dann findet ein magisches Spiel seinen Weg ins Cafe und nicht nur Caro, sondern auch Leon, ihre Freundin Kim und Max werden in das Spiel hineingezogen.
    In einer Parallelwelt müssen sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester Vinny machen, die vom Spiel entführt wurde.
    Allerdings gibt es keine Spielanleitung und auch die Regeln ändert das Spiel willkürlich. Viele Gefahren warten auf die vier und sie müssen sich nicht nur mit der Lösung der Aufgaben befassen und mit ihren magischen Fähigkeiten auseinandersetzen, sondern sich auch ihren Ängsten stellen., denn verlieren sie das Spiel, müssen sie für immer dort bleiben.

    Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, denn die Goldfolienprägung gibt dem Buch das gewisse Etwas. Auch die Innengestaltung mit dem Overlaypage, dass Caro und Leon zeigt, ist wunderschön.
    Zu Beginn jedes Kapitels machen die Notizen von Antoine Lagrange und Alistair Lynch neugierig auf das was kommt.

    Den Schreibstil von Tini Wider kenne ich bereits von ihren anderen Büchern. Er ist unbeschwert, schön locker und die Sprache passt perfekt. Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, in die Handlung einzutauchen.

    Wir verfolgen die Geschichte aus den Perspektiven der vier Protagonisten.
    Sie spielen „Peur & Peril“, eine schwarz magisches Spiel, dass sich seine Spieler selbst aussucht und sie immer wieder an ihre Grenzen bringt.
    Einmal angefangen, gibt es keine Möglichkeit mehr aus dem Spiel auszusteigen und es muss zu Ende gespielt werden. Es ändert nach Belieben die Regeln und nicht nur die vier Protagonisten wurden immer wieder überrascht.

    Es warten viele Herausforderungen auf die Gruppe und sie müssen sich nicht nur mit der Eiskönigin auseinandersetzen, sondern sich auch in der Wüste und im Dschungel ihren tiefsten Ängsten stellen. Hinzu kommt, dass es Caro zunehmend schwerer fällt, ihre Gefühle für Leon zu verbergen.

    Im Fokus der Geschichte steht Caro. Sie ist eine Hexe ohne Kräfte und obwohl sie versucht, nicht neidisch auf ihre Schwerster Vonny zu sein, setzt es ihr ungemein zu, dass diese, im Gegensatz zu ihr, die „perfekte Tochter“ ist.

    Tini hat mit Caro, Leon, Kim und Max vier sehr unterschiedliche Charaktere gestaltet, die über ausreichend Tiefe verfügen und sich im Laufe der Handlung wunderbar ergänzen.
    Besonders gut hat mir der kleine Nager Nibbles gefallen, der während des Spiels zu ihnen stößt. Schön fand ich auch, dass die kleine Liebesgeschichte sich langsam und glaubwürdig entwickelte.

    Auch wenn die Grundidee, in einem Spiel gefangen zu sein, nicht neu ist, hat mir die Umsetzung sehr gefallen. Es hat Spaß gemacht, die vier auf ihrer abenteuerlichen, spannenden und manchmal etwas unheimlichen Reise zu begleiten.

    Fazit
    „Magic game“ ist ein toller Fantasy-Roman für Jugendliche ab 12/13 Jahren, der 5 Sterne bekommt und den ich gerne weiterempfehle
    Das große Homedeko-Buch

    Das große Homedeko-Buch (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.03.2024

    Tolle DIY-Ideen die leicht umzusetzen sind

    Du suchst kreative Ideen für das ganze Jahr, um Deiner Wohnung oder Deinem Haus ein neues Gesicht zu geben? Du arbeitest gerne mit Naturmaterialien, wie Holz und möchtest ausgediente Gegenstände upcyceln?

    Dann habe ich hier etwas für Dich! Die Deko-Expertin Vonny Camin-Bösch hat in ihrem Buch „Das große Homedeko – Buch“ 70 kreative Ideen gesammelt, mit denen Du Dein Zuhause immer wieder neu gestalten kannst.

    Ich liebe es, mein Haus immer wieder neu zu dekorieren und hier finde ich tolle Ideen für jede Jahreszeit.
    Zu Beginn gibt es eine Übersicht der Materialien und Werkzeuge, die man als Grundausstattung zuhause haben sollte. Ich finde es dabei toll, das gar nicht viel benötigt wird. Ein paar Pinsel in unterschiedlichen Größen, Bleistift, Lineal, Schere und verschiedene Lackstifte und Holzklötzchen sind schnell zu besorgen, oder oft auch schon vorhanden.
    An Ende gibt es noch einige Vorlagen in Originalgröße.
    In einfachen Beschreibungen zeigt Vonny uns genau, wie die einzelnen Techniken funktionieren. Es war wirklich kein Problem den Anleitungen zu folgen.
    Es gibt sowohl „Easy-peasy-Deko“, die schnell gemacht ist, als auch anspruchsvolle Ideen, für die man etwas mehr Zeit benötigt.
    Zu Beginn gibt es eine Liste mit den benötigten Materialien und dann eine Step-by-Step Anleitung mit vielen Tipps der Autorin.

    Ich habe mir schon zahlreiche Inspirationen geholt und mich sofort in den wundervollen Türkranz verliebt. Den Kranz und so einiges andere, dass ich mir rausgesucht habe, werde ich in der nächsten Zeit auf jeden Fall nachmachen.
    Toll finde ich auch die gedeckten Tische, den Wegweiser für den Garten und die tollen Windlichter, die ich für die Terrasse anfertigen werde. Aber es gibt auch tolle Ideen für den Herbst und den Winter. Ich habe also noch so einiges zu tun in diesem Jahr.
    Ein tolles Buch für alle, die gerne ihre Dekoration selbst herstellen möchten.
    Das Mädchen, das dem Meer gehört

    Carolin Herrmann
    Das Mädchen, das dem Meer gehört (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.03.2024

    Eine überraschend starke Geschichte

    Auch wenn die Geschichte im Vordergrund steht, hat mich dieses traumhaft schöne Cover mit dem Farbschnitt sofort begeistert.
    Alexander Kopainski hat sich wieder einmal selbst übertroffen.
    Die wunderschönen Farben spiegeln die Geschichte wirklich perfekt.

    Doch kommen wir zum wichtigeren Teil, der Geschichte.

    Kehlani, genannt Lani lebt als Wassergeist versteckt vor den Menschen im Meer. Regelmäßig gibt es Missionen, in denen Wassergeister an die Oberfläche geschickt werden, um heimlich zu forschen, die Menschen auszuspähen und kennenzulernen. Lani trainiert hart an der Akademie, denn sie möchte unbedingt zu denen gehören, die die Menschenwelt betreten dürfen.
    Es darf jedoch niemand wissen, dass sie noch einen weiteren Grund hat, um an Land zu gehen.
    Sie will ihre Mutter suchen, die eine der ersten war, die an einer solchen Mission teilgenommen hat und ist eines Tages verschwunden ist.
    Um an Land nicht aufzufallen, besucht Lani in der Menschenwelt die Highschool. Dort lernt sie nicht nur Janette Parker und ihre Clique kennen, sondern auch Austin, dessen Vater seit Jahren wie besessen auf der Suche nach Wassergeistern ist.

    Für mich ist es das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Carolin hat eine lebendige, flüssige und sehr anschauliche Schreibweise, wodurch die Geschichte sich leicht lesen lässt. Es fiel mir deshalb nicht schwer, der Handlung zu folgen.

    Lani war mir sofort sympathisch. Sie ist sensibel, aber auch mutig und nimmt viel in Kauf, um ihre Mutter zu finden. Ihr Verhalten ist sehr authentisch und ließ mich so manches Mal schmunzeln. Natürlich kann man auf der Akademie unter Wasser nicht alles lernen und so ist es verständlich, dass sie beim Kochen fast das Haus in Brand steckt und noch nie Nudeln mit Tomatensoße gegessen hat. ?
    Die Autorin hat den Zwiespalt, in dem Lani sich befindet, gut herausgearbeitet. Einerseits fühlt sie sich immer mehr zu Austin hingezogen, andererseits will sie alles tun, um ihre Heimat und ihr Volk zu retten.
    Gut hat mir auch Austin gefallen. Er liebt seine Familie und ist besonders seiner kleinen, im Rollstuhl sitzenden Schwester gegenüber sehr Fürsorglich. Damit seine Eltern mehr Geld für sie zur Verfügung haben, setzt er alles daran, um ein Football Stipendium zu erhalten.
    Erstaunt hat mich Janett. Ich habe eine ganz andere Entwicklung bei ihr erwartet, aber sie hat mich angenehm überrascht.
    Die unterschiedlichen Charakteren haben Tiefe und sind lebendig und realistisch beschrieben.
    Auch das Worldbildung hat mich überzeugt. Die Schauplätze sind detailliert und wirken gut ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl, dass die Unterwasserwelt vor meinen Augen zum Leben erweckt wurde.

    Die Suche nach Lanis Mutter sorgt dafür, dass während der ganzen Zeit eine latente Spannung vorhanden ist. Wer allerdings Action sucht, ist hier an der falschen Adresse.

    Sehr gefallen hat mir, dass die Geschichte zum Nachdenken anregt. Es werden aktuelle Themen wie LGBTQ und der Umweltschutz thematisiert

    Fazit
    Eine überraschend starke Geschichte, voller Gefühl und emotionaler Momente.
    „Das Mädchen, das dem Meer gehört“ ist tiefsinnig, gut durchdacht und regt zum Nachdenken an.
    Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Das Vermächtnis der Hüterin

    Diana S. B. Schneider
    Das Vermächtnis der Hüterin (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.03.2024

    Anders als erwartet

    Es handelt sich hierbei um Band zwei der Fantasy-Dilogie. Allerdings finde ich, dass es auch unabhängig von Band 1 gelesen werden kann.

    Auch wenn Sarah ihre Familie und das Leben in der modernen Welt manchmal vermisst, hat sie im tiefsten Mittelalter, an der Seite von Ragnar und ihren beiden Kindern einen Ort gefunden, an dem sie sich zuhause fühlt.
    Doch dann verschwindet Ragnar vor ihren Augen spurlos und im nahe gelegenen Dorf greift eine schlimme Krankheit um sich, die viele Opfer fordert.
    Hat die Hexe Valpu ihre Finger im Spiel und etwas mit dem Verschwinden von Ragnar zu tun? Mit der Hilfe des Amuletts macht Sarah sich auf die Suche nach ihr. Unterstützung bekommt sie von zwei Lichtalben und gemeinsam versuchen sie nicht nur Ragnar zu retten, sondern auch die Welten Yggdrasils vor dem Untergang zu bewahren.

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich liebe die dunkle Farbe, die etwas Geheimnisvolles ausstrahlt. In der Mitte zentriert befindet sich der Weltenbaum.

    Ich liebe Zeitreise-Geschichten und Band eins hat mir richtig gut gefallen. Deshalb war ich gespannt auf die Fortsetzung der Reihe.
    Doch ich habe schnell gemerkt, dass hier die Magie im Vordergrund steht und das Thema Zeitreisen nur eine kleine Rolle spielt.
    Wenn man also, wie ich, eine Fortsetzung der Zeitreise-Story erwartet, wird man enttäuscht.

    Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr leicht und lebendig und auch die Schauplätze sind wunderbar detailliert beschrieben.
    Obwohl es schon einige Zeit her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen.

    Im Fokus der Handlung steht Sarah. Gemeinsam mit Ida arbeitet sie an ihren Fähigkeiten und trainiert täglich ihre Zauberkräfte. Sarah wurde schon im ersten Teil zu einer starken Frau, die sich nicht so schnell entmutigen lässt und auch in der Fortsetzung entwickelt sie sich fortlaufend weiter. Sie liebt ihre kleine Familie über alles und geht für sie jedes Risiko ein.
    Witzig fand ich, dass sie auch nach drei Jahren im Mittelalter immer mal wieder moderne Ausdrücke verwendet, die für Unverständnis sorgten. Doch sie ist schlagfertig und weiß jedes Mal die Situation zu retten.
    Toll fand ich auch das Glossar am Ende des Buches, in dem alle Begrifflichkeiten noch einmal erklärt wurden.

    Auch wenn die Geschichte schön zu lesen ist, fehlte es mir insgesamt ein wenig an Spannung. Band 1 habe ich in einem Rutsch gelesen und hier erwischte ich mich öfter dabei, dass ich das Buch zur Seite legte.

    Band 2 konnte mich nicht zu 100 % überzeugen, aber das liegt daran, dass ich andere Erwartungen an die Fortsetzung hatte.

    Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung
    Der Fluch von Düsterstein

    Jenny Rubus
    Der Fluch von Düsterstein (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.03.2024

    Tolle Geistesgeschichte

    Die siebzehnjährige Ellie ist alles andere als begeistert, als sie mit ihrer Familie von Kiel aus in den Thüringer Wald und in das alte Barockschloss „Düsterstein“ zieht, um dort ein Hotel zu eröffnen.

    Düsterstein ist ein Gruselschloss mit einer dunklen Vergangenheit, denn alle vorherigen Besitzer sind angeblich auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Ellie glaubt nicht an Übernatürliches, doch es dauert nicht lange, bis sie dem Geist des verfluchten Grafen Balthasar und einiger ehemaligen Hausangestellten begegnet. Aber warum kann nur sie die Geister sehen und mit ihnen kommunizieren? Doch dann wird Ellie klar, dass sie dazu auserwählt ist, den Jahrhunderte alten Fluch zu lösen.

    Das traumhaft schöne Cover hat mich sofort gecatcht und der Klappentext versprach eine spannende Geschichte und so stand schnell fest, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

    Für mich ist es das erste Buch, dass ich von Jenny Rubus gelesen habe.
    Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und es dauerte nicht lange, bis ich von der Geschichte in den Bann gezogen wurde.

    Im Fokus steht Ellie und aus ihrer Perspektive verfolgen wir auch die Handlung. Es fiel mir so leicht, ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Doch auch die vielen anderen Figuren sind authentisch, sehr facettenreich und lebendig gestaltet und fügen sich mit ihren Ecken und Kanten perfekt in die Geschichte ein.

    Steckt wirklich Graf Balthasar hinter den Morden? Und warum taucht immer wieder dieses monströses Pferd, das mit einem Mann verschmolzen ist, auf? Was hat es mit der verschlossenen Kammer im Stall auf sich?

    Fragen über Fragen und ein ziemliches Gefühlschaos bei Ellie sorgten dafür, dass die Handlung mich fesselte und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

    Auch wenn es manchmal schon etwas gruselig wurde, sind die Dialoge witzige und sehr humorvoll und sorgen für eine unterhaltsame und sehr abwechslungsreiche Story.
    Es gibt interessante und unerwartete Wendungen und ich habe gemeinsam mit Ellie, nach einer Lösung gesucht.

    Für mich hat „Der Fluch von Düsterstein“ alles, was ein gutes Buch braucht.
    Eine tolle Mischung aus Spannung, Emotionen, Gefühl, Melancholie und einer etwas düsteren Atmosphäre sorgen für einen rundum gelungenen Roman, der für alle Altersstufen von 12 bis 99 geeignet ist.
    Nebelflößer

    Sarah Meinhardt
    Nebelflößer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.02.2024

    Was für ein Ende! Ich brauche dringend Teil 2!

    Hast Du schon einmal eine historische Romantasy-Story gelesen?
    Ich bisher nicht und deshalb war ich auch total gespannt auf „Nebelflößer“von Sarah Meinhardt
    Was soll ich sagen?! Ich wurde angenehm überrascht.

    Wir haben das Jahr 1794 und befinden uns im Himmelreich bei den Nebelflößern, irgendwo oberhalb von London.
    Die sechzehnjährige Willow ist zwar auf der Erde geboren, jedoch bei ihrem Ziehvater Martin in der Silbermühle auf einem Wolkenfeld aufgewachsen.
    Auch wenn sie anders aussieht, als die Wolkenbewohner, fühlt sich voll und ganz als Nebelflößerin. Einige der Bewohner des Himmelreichs sehen das jedoch anders und obwohl sie nach dem Gesetz zu ihnen gehört, wird sie nicht von allen als ihresgleichen akzeptiert und teilweise sogar gemobbt.
    Das Mädchen lernt jedoch, sich durchzusetzen und bleibt trotz allem zu jeder Zeit hilfsbereit und rücksichtsvoll.
    Als eines Tages der „Erdling“ Jackson Smith mit seinem Heißluftballon auf ihrem Wolkenfeld landet, erregt er das Interesse des Mädchens. Aber sie darf ihm nicht vertrauen, denn die Erdlinge sind die Feinde der Nebelflößer.

    Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt hervorragend zum Genre. Es zeigt Badal, eine Stadt des Himmelreichs, ein Nebelfloß und den Heißluftballon von Jackson.
    Der Klappentext macht neugierig und so bin ich schnell in die Geschichte eingetaucht.

    Sarah Meinhardt hat mich in eine wundervolle Welt entführt, die auf beeindruckende Weise Fantasy und Historie miteinander vereint.
    Der Schreibstil machte es mir sehr leicht, der Handlung innerhalb kürzester Zeit zu folgen. Dank der wunderbaren und sehr bildhaften und realistischen Beschreibungen fiel es mir leicht, mir das Himmelsreich und die Schauplätze auf der Erde vorzustellen.

    Die Nebelflößer im Himmelreich leben schon lange Zeit geschützt vor ihren Feinden, den „Erdlingen“. Doch dann taucht plötzlich Jackson Smith auf der Wolke von Willow auf und bringt das Himmelsreich in große Gefahr. Denn es gibt Menschen auf der Erde, die hinter den Kometensplittern her sind, die es den Nebelflößern ermöglichen, auf den Wolken zu wandeln.
    Willow erfährt nicht nur, wo ihre Wurzeln liegen, sondern sie muss auch ihre Heimat schützen und einen Krieg verhindern.

    Unsere Protagonistin Willow ist ein sehr mutiges junges Mädchen, doch in ihre Heimat dem Himmelreich eine Außenseiterin. Sie sieht anders aus und wird nicht nur oft ausgegrenzt, sondern auch gemobbt. Trotzdem ist sie immer hilfsbereit und nett und es ist für sie selbstverständlich für andere einzutreten. Besonders für ihre Familie tut sie alles.

    Jackson Smith war mir zu Beginn nicht so sympathisch. Er hat eine etwas arrogante, spöttische Art, ist sehr ehrgeizig und nimmt am Anfang nicht so richtig Rücksicht auf die Gefühle von Willow. Doch im Laufe der Handlung entwickelt er sich wunderbar weiter und konnte so etliche Pluspunkte bei mir sammeln.

    Auch die Nebenfiguren waren zu jeder Zeit für mich greifbar und runden die Geschichte perfekt ab.
    Sarah Meinhardt hat nicht nur sehr gewissenhaft die historischen Fakten recherchiert, sondern auch sehr aktuelle und wichtige Themen mit eingearbeitet und mich damit sehr berührt. Mit dem Ende hat sie mein Herz gebrochen und ich muss jetzt unbedingt bald den zweiten Teil lesen, um zu erfahren, wie es weitergeht.
    Eine Geschichte mit viel Tiefgang, die verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung bekommt.
    Magiestaub

    Anika Miller
    Magiestaub (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.02.2024

    Tolle Fantasy-Story

    Schon seit 1857 ist die Magie aus der Welt verschwunden. Das macht sich auch an vielen Gebäuden bemerkbar. Ein Großteil der Architektur, die damals mit Magie errichtet worden ist, hat sich in modrige Ruinen verwandelt. Sie zerfallen nach und nach und Menschen sterben an Krankheiten, bedingt durch Magiefall.
    Brillante Köpfe suchen seit diesem Tag nach einem Weg, um die Magie zurückzuholen. Bisher vergebens.
    Während sich für die Studenten der Paris-Sorbonne alles um gute Noten dreht, steht für Amelie Fournier viel mehr auf dem Spiel, denn auf sie lastet die gewaltige Aufgabe, die Magie zurückzubringen. Scheitert Amelie, steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel. Das Studium und das Ziel, das sie damit verfolgt hat deshalb für sie oberste Priorität.
    Als es Amelie dann eines Tages gelingt, Magie zu wirken, wird sie heimlich von Raphael Chevalier, dem Sohn ihres Chefs dabei beobachtet.
    Raphael, der als Laborassistent für Asclépios Industrielle arbeitet, erzählt seiner Vorgesetzten davon und bringt damit nicht nur die Forschung und das Leben von Amelie in Gefahr, sondern sorgt auch dafür, dass ihre Gefühle Achterbahn fahren.

    Das wunderschöne Cover hat mich sofort in den Bann gezogen.
    Den Schreibstil von Anika Miller ist herrlich locker und flüssig. Ich habe die Geschichte unheimlich gerne gelesen und bin innerhalb von wenigen Seiten darin eingetaucht.

    Wir verfolgen die Handlung abwechselnd aus den Perspektiven von Amelie und Raphael. Es fiel mir leicht, mich in die Charaktere hineinzuversetzen und ihre Gefühle und Empfindungen nachzuvollziehen.

    Amelie ist eine taffe, starke und ehrgeizige Protagonistin, die trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen beharrlich und ausdauernd daran forscht, die Magie zurück in die Welt zu holen. Sie will niemanden mit ihren Problemen belasten und vertraut sich nicht einmal ihrer Freundin an.
    Allerdings sind einige ihrer Aktionen auch ziemlich waghalsig.
    Mit Raphael konnte ich zu Beginn nicht so richtig warm werden. Er handelt am Anfang, sehr eigennützig, ohne nachzudenken und bringt Amelie dadurch in Gefahr. Doch msn muss ihm zugute halten, dass er sich große Sorgen um seine kranke Mutter macht. Raphael studiert Magiezin, um ein Heilmittel zu finden, dass sie von der, durch den Verlust der Magie ausgelösten Erkrankung heilt. Bei ihm hat mir besonders seine Entwicklung gut gefallen, denn mit der Zeit reflektiert und hinterfragt er vieles.
    Die Nebenfiguren blieben leider etwas blass und ich hätte gerne etwas mehr über Sandrine und auch über David erfahren.
    Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und unerwartete Wendungen und viel Action sorgen immer wieder dafür, dass es nicht langweilig wird.
    Sehr gefallen hat mir auch das Setting.
    Das teilweise zerstörte Paris als Schauplatz der Geschichte passte perfekt zum Plot. Den schiefen Eiffelturm mit seinem maroden Fachwerk hatte ich bildhaft vor Augen und habe Amelie und Raphael beim Spaziergang an der Seine begleitet.

    Fazit

    Mir hat die Geschichte gut gefallen und durch die tolle Mischung aus Fantasy, Action, Romance und Spice überzeugt.
    Raven Wings

    Jenny Pieper
    Raven Wings (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.02.2024

    Schöne Fantasy-Geschichte mit einem interessanten Setting

    Lenny wird seit Jahren von unheimlichen Visionen gequält. Egal was sie auch versucht, um abzuwehren, dass sie wahr werden, nichts hilft. Nicht einmal den Unfalltod ihrer Eltern konnte sie verhindern. Als sie den Tod ihrer Freundin in einer Vision sieht und diese ihr nicht glauben will, wird Lenna alles zuviel. Sie hält es nicht mehr aus, nur hilflos zuzusehen und beschließt an ihrem 18 Geburtstag ihr ehemaliges Leben hinter sich zu lassen und zu verschwinden. Irgendwo weit weg von allem will sie ein neues Leben beginnen. Doch als sie in der Nacht oben auf einem Berg steht, um einen letzten Blick auf ihre Heimat zu werfen, verliert sie das Gleichgewicht und stürzt über das Geländer in den Tod. Als sie aufwacht, befindet sie sich in Ankrov, einer Stadt in der Zwischenwelt. Dort soll sie in der Gestalt einer Krähe, als Schutzengel für die Sicherheit eines Menschen verantwortlich sein. Lenna merkt schnell, dass sie sich hier nicht nur ihren Visionen, sondern auch anderen Gefahren stellen muss. Denn plötzlich hängt von ihrem Auftrag auch noch das Bestehen der Zwischenwelt ab. Und dann ist da auch noch ihr Mentor Xeron, der Gefühle in ihr weckt, die sie verunsichern und irritieren. Ist er mehr in ihr altes Leben involviert, als sie ahnt? Das Cover ist sehr ansprechend und gefällt mir gut! Es zeigt eine junge Frau mit einer Krähe auf der Hand und den Mond im Hintergrund. Damit passt es perfekt zur Story und beinhaltet alle wichtigen Aspekte der Geschichte. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf eine tolle Fantasy-Story. Krähen sind seit dem Mittelalter ein Symbol für Unglück und Tod. Deshalb gefiel mir die Idee, dass sie in einer Fantasy-Geschichte die Rolle des Schutzengels übernehmen, sehr gut. Die flüssige und leichte Schreibweise der Autorin machte es mir leicht, in die Geschichte einzutauchen. Wir erfahren zu Beginn kurz, wie und warum Lenna in der Zwischenwelt gelandet ist und mir hat das erstmal auch als Info gereicht. Im Verlauf der Geschichte hätte ich mir aber ein paar Rückblenden in Lennas Leben gewünscht, um mehr über das Verhältnis zwischen Lenna, Chris und ihrer Freundin Katyn zu erfahren. Lenna ist eine sehr direkte und eigenwillige Propagonistin. Manchmal hatte sie eine ungestüme Art und wirkte sehr starrsinnig auf mich, doch dann war sie plötzlich wieder sehr humorvoll und witzig und neckte Xeron sobald sich die Gelegenheit bot. Bei Xeron fand ich sein widersprüchliches Verhalten sehr spannend. Seine Gefühle und Empfindungen wechselten sehr häufig und das machte ihn zeitweise undurchschaubar. Einmal war er sehr liebevoll und mitfühlend Lenna gegenüber und dann hatte ich das Gefühl, bei ihm wurde ein Schalter umgelegt und er reagierte kühl und abweisend sobald sie sich ihm näherte. Die Autorin hat mit ihnen und den anderen Propagonisten facettenreiche und interessante Figuren geschaffen, die sich gut in die Geschichte einfügen. Allerdings ging mir zuletzt das ewige Geplänkel und Gezanke von Xeron und Lenna auf die Nerven und ich fand es nicht mehr so lustig. So manches Mal hätte ich Beide am liebsten geschüttelt. Bei Lenna hatte teilweise das Gefühl, dass sie den Ernst der Lage nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Die Handlung empfand ich als spannend und die meiste Zeit auch gut nachvollziehbar. Sie war jedoch gleichzeitig auch sehr vorhersehbar und manchmal geriet die Geschichte etwas ins stocken. Ein paar unverhoffte Wendungen hätten dem Plot sicher gut getan. Das Ende kam dann ziemlich abrupt und unverhofft. Für mich ging es etwas zu schnell.

    Fazit Eine schöne Fantasy-Geschichte, mit einem interessanten Setting, dass mich gut unterhalten hat. Gerne hätte ich noch etwas mehr über die verschiedenen Kräfte der Krähen erfahren. Gab es, abgesehen von den Kämpfern, Sehern und Lauschern eigentlich noch weitere Gruppen? Von mir bekommt es eine Leseempfehlung für Liebhaber von Fantasy und Romantasy und gute 3,5 Sterne von 5
    Die Prinzen des Winters: Eisfunken

    K. T. Steen
    Die Prinzen des Winters: Eisfunken (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.02.2024

    Ein fantastischer Auftakt der Romantasy Trilogie

    Das Feuermädchen Eyra hasst die Winterelfen. Sie haben nicht nur in der letzten Schlacht die Feuerwesen niedergerungen und den Winter ins Land gebracht, sondern sind auch dafür verantwortlich, dass ihr Bruder Naran an der Schneekrankheit leidet und seine Emotionen unter einer steinharten Eisschicht vergraben sind.
    Doch dann erhält Eyra aus dem Königshaus eine Einladung zur Brautschau.
    Eigentlich werden zu diesem Ball nur Elfen eingeladen und Eyra ist ein Feuermädchen. Sie wundert sich deshalb etwas darüber, doch es ist nicht nur eine gute Gelegenheit, die Rebellen zu unterstützen, sondern auch ihrem Bruder zu helfen.
    So beschließt sie, an der Brautschau teilzunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, um den Eiskristall, der dem Königshaus die Magie liefert und sie unangreifbar macht, zu stehlen.
    Doch so einfach, wie sie gedacht hat, ist das nicht und plötzlich muss sie eine Prüfung nach der anderen bestehen.
    Erschwerend hinzu kommt, dass nicht nur einer der Prinzen ihrem Herzen gefährlich nahekommt.

    Während „ Die Krone der Feen“ in Oritea spielte und „Die Feen der Nacht“ im Nachbarland Nasca, befinden wir uns nun in Estraora. Auch wenn alle Bücher in verschiedenen Länder einer Welt spielen, sind es Geschichten mit jeweils völlig anderen Protagonisten, die unabhängig voneinander gelesen werden können. „Die Prinzen des Winters -Esfunken“ ist Band 1 einer Trilogie.

    Das Cover ist ein richtiger Hingucker und einfach wunderschön. Doch nicht nur das hat mich begeistert.

    Wow, was für eine Hammer Story!
    Die Autorin wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur wunderbare, märchenhafte Welten erschaffen, sondern ihre LeserInnen auch jedes Mal wieder mit einem fantastischen und magischen Schreibstil begeistern kann.
    Innerhalb weniger Seiten war ich mitten in der Geschichte und konnte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen!


    Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Eyra.
    Das sorgte dafür, dass ich ihre Emotionen und Gefühle wunderbar nachvollziehen konnte und das Gefühl hatte, alles durch ihre Augen zu sehen.
    Eyra muss man einfach gernhaben. Sie ist alles andere als ein schüchternes, kleines Mädchen und verdient sich das Geld, dass sie für sich und ihren Bruder Naran benötigt als Straßenkünstlerin.
    Das Feuermädchen hat das Herz auf dem rechten Fleck und tut alles für ihren Bruder.
    Auch für ihre Stiefschwester Fayette , die als Fee ein völlig anderes Leben führt als sie, bringt sie immer wieder Verständnis auf.
    Fayette musste ich erst etwas besser kennenlernen, um sie ins Herz zu schließen. Zu Beginn habe ich sie als sehr selbstsüchtig empfunden, doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass sie Eyra im Schloss eine große Hilfe ist.
    Aber nicht nur Eyra und Fayette haben mich begeistert. Auch alle anderen Figuren finden in der Geschichte ihren Platz und sind Charaktere, die über Tiefe verfügen und lebendig und authentisch gestaltet sind.
    Besonders die Ausarbeitung der drei Prinzen ist perfekt durchdacht.
    Bis zum Schluss sind sie undurchschaubar und ich habe lange gerätselt, was für Pläne sie haben.

    Und das Ende...??!!??
    Ich hoffe, Kerstin lässt uns nicht zu lange auf die Fortsetzung warten, denn ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen!

    Fazit
    Ein fantastischer Auftakt mit Sogwirkung und eine perfekte Mischung aus Spannung, Action und Romantik.

    Kurz gesagt: Romantasy der Spitzenklasse!
    Dafür kann es nur 5 Sterne geben!
    51 bis 75 von 117 Rezensionen
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