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    2. Alle Rezensionen von Gilasbuecherstube bei jpc.de

    Gilasbuecherstube

    Active since: November 15, 2022
    "Helpful" ratings: 3

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    117 reviews

    Das Zeitensilber - Wales

    Tanja Neise
    Das Zeitensilber - Wales (Buch)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Dec 3, 2024

    Schöne Zeitreise Story

    Um das Leben seiner Frau Abigal zu retten, macht Matt sich auf die Suche nach dem magischen Silber. Durch seine Schwägerin Josi, weiß er, dass es damit die Möglichkeit gibt, durch die Zeit zu reisen und Matt will so das Unglück abwenden und den Versuch unternehmen, seine Frau zu retten. Seine Suche führt ihn wochenlang durch Großbritannien und tatsächlich trägt sie irgendwann Früchte und er landet im 16. Jahrhundert. Eigentlich will er nur die Geschichte ändern, indem er sich einen Brief schreibt und dann zurück ins Jahr 1932 reisen. Doch dann landet er auf der Burg Conwy Castle und ihm wird seine zukünftige Braut Adley vorgestellt.
    Ich liebe Zeitreisen-Geschichten und habe bereits die Zeitenmedallion – Reihe von Tanja Neise verschlungen. Ihr Schreibstil ist mir aber auch vielen ihrer anderen Bücher bekannt und ich mag ihn sehr. Er ist lebendig, durch eine wunderbare Leichtigkeit angenehm zu lesen und so konnte die Autorin mich wieder schnell erreichen und in den Bann ziehen.
    Nach Irland, Schottland und London handelt es sich hier um das vierte Buch der Zeitensilber-Reihe. Die Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen, aber es kann vorkommen, dass uns immer wieder Charaktere aus den vorherigen Bänden begegnen.
    Die zentrale Figur in dieser Geschichte ist Matt und aus seiner Sicht verfolgen wir auch die Handlung. Ich mag diese Perspektive sehr, denn so fällt es mir leicht, mich ihn die Gefühle und Emotionen des Hauptprotagonisten hineinzuversetzen.
    Die Nachfahren der Sidhe haben die Fähigkeit, mithilfe des magischen Silbers durch die Zeit zu reisen. Bisher war es in jeder Geschichte so, dass die Protagonisten mit ihrer Zeitreise überrascht wurden. Das ist hier etwas anders.
    Als Matt durch ein tragisches Unglück seine Frau und sein ungeborenes Kind verliert, beschließt er, selbst nach dem magischen Silber zu suchen und in die Vergangenheit zu reisen. Dort will er sich einen Brief schreiben und davor warnen, Abigal zu schwängern, bzw. sie überhaupt zu heiraten. Er hofft, so ihr Leben in der Zukunft zu retten. Doch Matt landet weit zurück in der Vergangenheit. Er befindet sich plötzlich auf einer Burg im Jahr 1523 und soll die Tochter des Burgvogts heiraten.
    Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht und nur so durch die Seiten geflogen. Doch irgendwie lieft mir alles etwas zu glatt ab. Das Matt sich schnell mit den Gegebenheiten abfindet, war für mich nachvollziehbar, denn er ist ja bewusst in die Vergangenheit gereist. Gestört hat mich aber etwas, dass der richtige Matthew Wellington die Burg erst sehr spät erreicht und Matt in der Zwischenzeit nichts versucht, um die drohende Gefahr, die sein Auftauchen mit sich bringt, abzuwenden.
    Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Schauplätze. Sie sind malerisch und detailliert beschrieben und ich hatte die Burg bildhaft vor Augen.

    Auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist, sorgt eine latente Spannung dafür, dass es nicht langweilig wird. Allerdings fehlte mir ein richtiger Antagonist, denn dieser tauchte erst sehr spät im Verlauf der Geschichte auf. Am Ende spitzt sich die Lage dann jedoch nochmal zu und es wird richtig spannend.
    Fazit:
    Trotz kleinerer Kritikpunkte ist es eine gelungene Story und ich bin gespannt, ob es eine weitere Reise mit dem magischen Silber geben wird.
    Für „Das Zeitensilber – Wales“ gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Fable - Das Geheimnis der Mitternacht (Fable 2)

    Adrienne Young
    Fable - Das Geheimnis der Mitternacht (Fable 2) (Buch)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Nov 25, 2024

    Intrigen, Verschwörungen und Machtkämpfe

    Das Geheimnis der Mitternacht“ ist der zweite und finale Teil der Romantasy-Dilogie. Die Bände schließen nahtlos aneinander an und es ist erforderlich die Bücher der Reihe nach zu lesen.
    Fable freut sich auf eine gemeinsame Zukunft mit West, doch dann wird sie ausgerechnet von Zola, einem verfeindetet Händler gefangen genommen und entführt. Auf seinem Schiff, der Luna, muss sie sich unterordnen und für ihn arbeiten. Fable lässt nichts unversucht, um zu flüchten und zurück zu West und ihrer „Familie“, der Mannschaft der Marigold zu kommen. Aber Zola hat andere Pläne mit ihr. Ihr Weg führt sie nicht zurück nach Ceros, sondern nach Jeval und dann weiter nach Bastian zu Holland, einer mächtigen Händlerin. Fable ahnt nicht, dass schon bald verborgene Familiengeheimnisse ans Tageslicht kommen und ihre Beziehung zu West auf eine harte Probe gestellt wird.
    Nachdem Band 1 mich bereits in den Bann gezogen hat, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.
    Der leichte und sehr lebendige Schreibstil machte es mir auch nicht schwer, wieder in die Handlung einzutauchen.
    Adrienne Young hat mich wieder mitgenommen auf eine abenteuerliche Reise über das Meer.

    Fable ist auch in der Fortsetzung eine starke junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und sich überall durchbeißt. Sie entwickelt sich wunderbar weiter und handelt nicht mehr ganz so impulsiv wie im ersten Teil. Im Laufe der Handlung erfahren wir nach und nach mehr über ihre Familie und besonders über ihre Mutter.
    Während wir Fable auf der Luna begleiten, bleibt West im zweiten Teil leider lange im Hintergrund. Doch als er dann wieder ins Spiel kommt, lernen wir ihn immer besser kennen und erfahren endlich, warum er ist wie er ist.
    Ich fand es etwas schade, dass die Liebesgeschichte der beiden etwas unter der Entfernung litt.
    Auch das Found Family Gefühl aus Band 1 ist nicht mehr so spürbar, wie in Band 1, denn die Mannschaft der Mariegold driftet immer mehr auseinander.

    Doch es kommen auch neue Charaktere ins Boot.
    Clove, den sie als ihren langjährigen Freund und Steuermann ihres Vaters kannte, begegnet zu Fables zu ihrer großen Überraschung auf der Luna. Arbeitet er jetzt etwa für Zola?
    Auch die Händlerin Hollander betritt die Bühne und wird für eine große Überraschung sorgen.

    Es werden viele Intrigen geschmiedet und es dreht sich alles um politische Interessen, denn nicht nur Fables Vater Saint, sondern auch Zola und Hollander beanspruchen die Handelsmacht über die Meere für sich.

    Das Setting ist wieder wunderschön beschrieben und es fiel mir nicht schwer, die Schauplätze vor meinen Augen lebendig werden zu lassen.

    Es gibt viele Intrigen, Verschwörungen und Machtkämpfe, aber auch viele Emotionen.
    Auch wenn mir Band 1 etwas besser gefallen hat und ich persönlich mich über etwas mehr Romance gefreut hätte, hat mir die Dilogie richtig gut gefallen.
    Für den zweiten Teil gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für diese tolle Dilogie.
    A Whisper of Wings

    Carina Schnell
    A Whisper of Wings (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Nov 12, 2024

    Eine fantastische Fortsetzung

    Im zweiten Teil der Reihe begeben wir uns erneut in die magische Fantasy Welt nach Middengard.
    Smilla ist die neue Anführerin der gefürchteten Söldnertruppe die Wilde Jagd und sie hat nur ein Ziel. Das Land von den mordlüsternen Walküren zu befreien. Doch um den Kampf gegen die Walküren zu gewinnen, benötigen sie die Hilfe der Götter. Die Gruppe macht sich auf den Weg nach Addangard, um die Götter aus dem Gefängnis zu befreien und die Bestien mit ihrer Unterstützung zu vernichten. Doch in Odins Hallen wartet nicht nur eine Überraschung auf sie….

    Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es ist, im Gegensatz zum ersten Band, in dunklen Farben gehalten und zeigt in der Mitte eine weiße Feder.
    Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, in dem die Namen und Begriffe erklärt werden.

    Bereits der erste Teil hat mich begeistert und ich habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Geschichte gewartet.
    Was soll ich sagen?! Ich wurde nicht enttäuscht, denn im finalen Band hat die Autorin uns ein wahrhaft episches Finale geliefert.

    Da der erste Teil noch ziemlich präsent in meinem Kopf war, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen. Es geht rasant weiter und ich wurde direkt wieder in die Handlung hineingeworfen.
    Bereits nach wenigen Seiten hatte Carina Schnell mich mit ihrem wundervoll lebendigen, dynamischen und sehr flüssigen Schreibstil wieder in ihren Bann gezogen.

    Im zweiten Teil bekommt nun auch die nordische Mythologie wesentlich mehr Raum, denn die Götter kommen ins Spiel.
    Smilla ist mit ihrer Söldnertruppe auf der Jagd nach Walküren und braucht die Hilfe der Götter.
    Ich konnte mich gut in Smilla hineinversetzen und habe ihre innere Zerrissenheit zu jeder Zeit gespürt. Sie will Rache nehmen, aber ihre Gefühle machen es ihr oft schwer, denn auch wenn sie Gent für das, was er ihrer Familie angetan hat, hasst, kann sie ihn nicht vergessen. Zeitweise wirkt sie mutlos und verzweifelt und man spürt eine tiefe Traurigkeit in ihr.
    Aber auch alle anderen Charaktere, die ich schon aus Band 1 kannte, sind wieder sehr facettenreich gestaltet, sind authentisch und bekommen immer mehr Tiefe. Eine Figur, die ich im ersten Teil eigentlich gar nicht mochte, schleicht sich nun in mein Herz.
    Etwas schade fand ich, dass es keine Liebesgeschichte im eigentlichen Sinne mehr gab. Das hat mir ein wenig gefehlt.
    Fantastische Plot Twist und große Emotionen sorgten jedoch immer wieder dafür, dass ich es nicht schaffte, dass Buch zur Seite zu legen.

    Fazit

    Eine fantastische, düstere, mitreißende und emotionale Story, voller Action und Spannung, die förmlich nach einem dritten Teil schreit.
    Dafür gibt es verdiente 5 Sterne
    Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert

    Tricia Levenseller
    Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert (Buch)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Nov 11, 2024

    Auftakt mit kleinen Schwächen

    Alosa ist im Auftrag ihres Vaters, des berüchtigten Piratenkönigs Kalligan, auf eine Mission geschickt worden. Sie soll sich von einem Piraten gefangen nehmen lassen und einen Teil einer Schatzkarte stehlen, die sich auf dem Piratenschiff befindet.
    Eigentlich kein Problem für Alosa, denn ihr Vater hat sie nicht nur in einem brutalen Training zu seiner Geheimwaffe ausgebildet, sondern sie verfügt zusätzlich über eine besondere Kraft. Alosa glaubt, dass es ein Kinderspiel für sie wird, doch sie hat nicht mit dem ersten Maat Riden gerechnet, der nicht nur unverschämt gut aussieht, sondern scheinbar auch gegen ihre Kräfte immun ist.

    Ich liebe nicht nur Romantasy, sondern lese auch Piratengeschichten gerne. Daher stand, als ich das Buch entdeckte, schnell fest, dass ich es unbedingt lesen möchte.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, deshalb fiel es mir nicht schwer, in die Handlung einzutauchen. Erzählt wird die Geschichte aus Alosas Perspektive und so bekam ich einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.

    Alosa ist eine Protagonistin, wie ich sie eigentlich nicht erwartet habe. Sie muss sich in einer Männerdominierten Welt beweisen.
    Ihr Vater regiert als Piratenkönig über die Meere Manerias und hat seine Tochter mit brutalen Methoden trainiert. Daher konnte ich die bedingungslose Loyalität von Alosa ihrem Vater gegenüber nicht so richtig nachvollziehen.
    Sie ist eine starke Charaktere. Sehr selbstbewusst, scharfsinnig, schlagfertig und pfiffig aber auch teilweise skrupellos. Sie hat gelernt zu kämpfen und lässt ohne mit der Wimper zu zucken, Mitglieder ihre Mannschaft töten, wenn es notwendig ist, um die Mission zu erfüllen.
    Irgendwie konnte ich mich jedoch mit Alosa nicht anfreunden. Sie war mir zu sehr von sich selbst überzeugt.
    Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Riden hat mich nicht wirklich gecatcht.
    Ich kann gar nicht genau beschreiben, woran das lag, aber ich habe sie einfach nicht gefühlt.
    Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr Charakterentwicklung gewünscht.

    Die Handlung schreitet zügig voran. Es gibt actionreiche Szenen, die die Spannung auf einem guten Level halten.
    Insgesamt war die Story für mich jedoch etwas zu vorhersehbar.

    Fazit
    Auch wenn die Geschichte schön zu lesen und unterhaltsam war, hat mich der Auftakt nicht zu 100% überzeugt. Ich werde Band 2 aber noch eine Chance geben und schauen, wie die Geschichte sich weiterentwickelt.
    Für Band 1 gibt es 3,5 Sterne
    Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert

    Tricia Levenseller
    Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert (Buch)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Nov 11, 2024

    Auftakt mit kleinen Schwächen

    Alosa ist im Auftrag ihres Vaters, des berüchtigten Piratenkönigs Kalligan, auf eine Mission geschickt worden. Sie soll sich von einem Piraten gefangen nehmen lassen und einen Teil einer Schatzkarte stehlen, die sich auf dem Piratenschiff befindet.
    Eigentlich kein Problem für Alosa, denn ihr Vater hat sie nicht nur in einem brutalen Training zu seiner Geheimwaffe ausgebildet, sondern sie verfügt zusätzlich über eine besondere Kraft. Alosa glaubt, dass es ein Kinderspiel für sie wird, doch sie hat nicht mit dem ersten Maat Riden gerechnet, der nicht nur unverschämt gut aussieht, sondern scheinbar auch gegen ihre Kräfte immun ist.

    Ich liebe nicht nur Romantasy, sondern lese auch Piratengeschichten gerne. Daher stand, als ich das Buch entdeckte, schnell fest, dass ich es unbedingt lesen möchte.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, deshalb fiel es mir nicht schwer, in die Handlung einzutauchen. Erzählt wird die Geschichte aus Alosas Perspektive und so bekam ich einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.

    Alosa ist eine Protagonistin, wie ich sie eigentlich nicht erwartet habe. Sie muss sich in einer Männerdominierten Welt beweisen.
    Ihr Vater regiert als Piratenkönig über die Meere Manerias und hat seine Tochter mit brutalen Methoden trainiert. Daher konnte ich die bedingungslose Loyalität von Alosa ihrem Vater gegenüber nicht so richtig nachvollziehen.
    Sie ist eine starke Charaktere. Sehr selbstbewusst, scharfsinnig, schlagfertig und pfiffig aber auch teilweise skrupellos. Sie hat gelernt zu kämpfen und lässt ohne mit der Wimper zu zucken, Mitglieder ihre Mannschaft töten, wenn es notwendig ist, um die Mission zu erfüllen.
    Irgendwie konnte ich mich jedoch mit Alosa nicht anfreunden. Sie war mir zu sehr von sich selbst überzeugt.
    Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Riden hat mich nicht wirklich gecatcht.
    Ich kann gar nicht genau beschreiben, woran das lag, aber ich habe sie einfach nicht gefühlt.
    Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr Charakterentwicklung gewünscht.

    Die Handlung schreitet zügig voran. Es gibt actionreiche Szenen, die die Spannung auf einem guten Level halten.
    Insgesamt war die Story für mich jedoch etwas zu vorhersehbar.

    Fazit
    Auch wenn die Geschichte schön zu lesen und unterhaltsam war, hat mich der Auftakt nicht zu 100% überzeugt. Ich werde Band 2 aber noch eine Chance geben und schauen, wie die Geschichte sich weiterentwickelt.
    Für Band 1 gibt es 3,5 Sterne
    Court of Shadows

    C. N. Crawford
    Court of Shadows (Buch)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Nov 1, 2024

    Schöner Auftakt der Reihe

    Arianna ist eine Halb-Fae. Eigentlich sollte sie in einem Fae-Reich leben und nicht bei den Menschen. Sie versucht deshalb ein unauffälliges Leben zu führen, nachdem sie der Gladiatorenarena entkommen ist. Doch ihr ehemaliger Mentor Baleros hat andere Pläne mit ihr.
    Er erpresst Arianna und sorgt dafür, dass sie von den Shadow Fae rekrutiert wird.
    Dort soll sie von einem der Magieschlächter namens Ruadan den Weltenschlüssel für ihn zu stehlen.
    Im Institut der Shadow Fae angekommen muss sie sich ausbilden lassen und mit anderen Novizen in tödlichen Prüfungen und Kämpfen messen.
    Ihr Ausbilder und Mentor ist ausgerechnet Ruadan. Er hat nicht nur eine gefährliche Ausstrahlung und ist dafür bekannt, schon einige seiner Novizen getötet zu haben, sondern es ist auch schwierig, mit ihm zu kommunizieren, denn er hat ein Schweigegelübde abgelegt.
    Arianna fühlt sich zu ihm hingezogen, doch um ihre Freundin zu retten, muss sie ihre Gefühle ausschalten und einen Kampf auf Leben und Tod führen. Denn sollte sie verlieren, steht nicht nur das Leben ihrer Freundin auf dem Spiel.

    Das düstere Cover und der interessante Klappentext haben mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Außerdem liebe ich die Tropes: Enemies to Lovers und Found Family. Deshalb stand schnell fest, dass ich das Buch lesen möchte.

    Hinter C.N. Crawford stehen Christine und Nick Crawford. Ich habe vorher noch keine Bücher des Autorenduos gelesen und war sehr gespannt auf die Geschichte.
    Der Schreibstil ist lebendig und flüssig und das Buch lässt sich gut lesen.

    Wir befinden uns mitten in London, in einer Welt, in der sich Vampire, Hexen, Fae und andere Lebewesen und Spezies vor den Menschen versteckt halten.
    Durch die Gladiatorenkämpfe hatte ich eigentlich erwartet, dass es sich um ein Mittelalter-Setting handelt. Als plötzlich die Rede von einer Mailbox und einem Handy war, hat mich das etwas irritiert. Es passte in meinem Kopf einfach nicht zusammen.
    Was das Worldbuilding betrifft, ist dieses definitiv noch ausbaufähig. Aber ich denke, dass das in den nachfolgenden Bänden noch vertieft wird.

    Die hier gewählte Ich-Perspektive sorgte dafür, dass es mir leicht fiel, die Gedanken und Emotionen von Arianna nachzuempfinden.
    Arianna ist eine mutige und schlagfertige Protagonistin und hat einen etwas sarkastischen Humor. Aber sie ist auch kratzbürstig und provoziert gerne. Doch sie hat ein gutes Herz und ist einem hohen emotionalen Druck ausgesetzt. Das Leben hat es bisher nicht gut mit ihr gemeint und nun steht das Leben ihrer besten Freundin auf dem Spiel.
    Ich habe mich allerdings etwas gewundert, dass sie diesen Gedanken oft sehr leicht beiseitschieben konnte. Nur ab und zu kam er zum Vorschein und beeinflussten ihr Denken und Handeln.
    Bei Ruadan hat es etwas gedauert, bis ich mich mit ihm angefreundet habe. Er ist umgeben von Schatten, undurchschaubar, verschlossen und geheimnisvoll.
    Doch er ist eine spannende Figur, die mir sehr gefallen hat.
    Allerdings ging mir die Entwicklung zwischen den beiden etwas zu schnell voran. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich keinen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Ruadan hatte.
    Vielleicht hätten mehr gemeinsame Momente (bevor es spicy wird) der Story gut getan.

    Actionreiche Kampfszenen sorgen dafür, dass es spannend bleibt und keine Langeweile aufkommt.

    Ich hoffe, dass ich in Band 2 noch etwas mehr über Ariannas Vorgeschichte und über das Magiesystem erfahren werde.

    Obwohl ich eigentlich keine so langen Reihen mag, bin ich neugierig auf die Fortsetzung und werde sie weiter verfolgen.
    Für Band 1 gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Die schottische Bäckerei zum Glück

    Emma Bishop
    Die schottische Bäckerei zum Glück (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Oct 29, 2024

    Wunderschöne Liebesgeschichte

    Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich nicht nur Schottland, sondern auch Geschichten mit Happy-End liebe?
    In der Isle-of-Mull-Reihe von Emma Bishop finde ich beides und schon das ist ein Grund, warum ich ihre Bücher liebe.
    Die drei Freundinnen Hailey, Allison und Lin leben in Tobermory. Es ist eine Stadt auf der Isle of Mull, einer Insel vor der Nordwestküste Schottlands.
    Alle drei haben jeweils ein eigenes Geschäft. Ally besitzt einen kleinen Buchladen, Lin einen Blumenladen und Hailey nennt eine kleine Bäckerei mit einem angegliederten Café ihr Eigen.

    An einem regnerischen Abend taucht in Haileys Bäckerei ein fremder Mann auf. Er ist völlig durchnässt, trägt zerrissene Kleidung und ist völlig verwirrt. Der erste Name, der ihm einfällt, ist Arran Hamilton, doch er weiß weder, ob er wirklich so heißt, noch woher er kommt. Er kann sich nur daran erinnern, dass er am Strand zu sich gekommen ist und hat keine Ahnung, was mit ihm passiert ist.
    Er weiß nur, dass es besser ist, wenn er weder einen Arzt, noch die Polizei aufsucht.
    Hailey, die ein großes Herz für Bedürftige hat, nimmt ihn bei sich auf ohne zu ahnen, wem sie da Obdach gewährt. Obwohl sie, geprägt durch ihre Vergangenheit, keine Beziehung möchte, kommt Arran ihr gefährlich nahe. Doch Hailey hat Angst, verletzt zu werden und versucht auf Abstand zu gehen.

    Das Cover passt perfekt zur Reihe und gefällt mir sehr gut.
    Der wunderbar lebendige Schreibstil der Autorin ist mir bereits aus Band 1 und aus ihren Fantasybüchern bekannt.
    Mit ihrer bildhaften Ausdrucksweise erweckt die Autorin das Setting förmlich zum Leben.
    Ich hatte das kleine Hafenstädtchen Tobermory direkt wieder vor Augen, roch die Seeluft in der Nase und spürte den Wind im Gesicht.

    Im zweiten Teil der Reihe treffen wir wieder auf die drei Freundinnen Allison, Hailey und Lin.
    Nachdem wir im ersten Band Allison begleitet haben, steht nun Hailey im Fokus.
    Ich bin schnell in die Handlung eingetaucht und hatte gleich dieses Gefühl des „Nachhausekommens“.
    Am ersten Tag habe ich über 300 Seiten gelesen und konnte das Buch kaum zur Seite legen.

    Ich finde die Freundschaft der drei jungen Frauen so toll. Sie halten fest zusammen und unterstützen sich gegenseitig wo immer es nötig ist. Doch sie lassen sich auch Freiräume und akzeptieren, wenn eine von ihnen über irgendwas nicht reden möchte.

    Als Hailey Arran in ihrem Schuppen Unterschlupf gewährt, ahnt sie noch nicht, das sich zwischen ihnen schon bald Gefühle entwickeln werden.
    Arran entpuppt sich nicht nur als sehr aufmerksam und einfühlsam, sondern auch als sehr empathisch und hilfsbereit. Auch die Clique nimmt ihn schnell in ihrer Mitte auf, doch Hailey ist geprägt durch ihre Kindheit. Sie hat Angst davor, enttäuscht und alleingelassen zu werden.

    Obwohl ihre Freundinnen nicht alle Hintergründe kennen, sind sie zu jeder Zeit für sie da und unterstützen sie. Auch ihre anderen Freunde helfen, wo immer sie können.
    Die Charaktere haben ausreichend Tiefe und eine latente Spannung sorgt dafür, dann man immer weiterlesen möchte. Die Emotionen waren zu jeder Zeit spürbar und zwischendurch habe ich auch ein paar Tränen vergossen, wenn ich mit Hailey mitgelitten habe.

    Gut gefallen hat mir, dass es bei beiden auch sehr um die inneren Werte des anderen geht (obwohl Arran natürlich auch mit seinem guten Aussehen punktet).

    Besonders gut hat mir auch gefallen, dass Schottland und seine wunderschöne Natur während der Ausflüge detailliert beschrieben wurde und ich die Landschaft bildhaft vor Augen hatte.

    Fazit:
    Wer einen wunderschönen Wohlfühlroman sucht, in dem es um Freundschaft, Vertrauen, Verlust und Liebe geht ist hier auf jeden Fall richtig.
    Ich freue mich schon auf Band 3 der Reihe und die Geschichte von Lin.
    Wiener Zuckerbäckerei

    Bernadette Wörndl
    Wiener Zuckerbäckerei (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Oct 14, 2024

    Ein Must-Have für alle Freunde der Wiener Kaffeehauskultur

    Schulz war die Direktrice der Zuckerbäckerei im luxuriösen Grand Hotel in Wien.
    Ihre Rezepte notierte sie akribisch in einem kleinen Büchlein, dass später über ihre Nichte an die Urgroßnichte Eva Scheiringer weitergegeben wurde.
    Bernadette Wörndl hat diese 100 Jahre alten Rezepte aus dem letzten Jahrhundert übersetzt, und an die heutigen Maßstäbe angepasst.
    So entstand ein wunderschönes Backbuch mit Rezepten zu 75 traumhaften Süß- und Mehlspeisen.
    Begrüßt werden wir zu Beginn mit einem Rückblick in die 1920er Jahre Wiens. Wir lernen die Schwestern Theresa und Cilli kennen und erfahren, wie Theresa dazu inspiriert wurde, ihre neuen Rezeptideen in einem kleinen Büchlein zu skizzieren, dass hundert Jahre später als Inspirationsquelle für die „Wiener Zuckerbäckerei“ dienen sollte.
    Aufgeteilt ist das wunderschöne Hartcover in mehrere Kapitel. Neben dem Vorwort und der Einleitung folgen die Rezepte, die in „Kuchen & Tartes“, „Torten“, Schnitten & Rouaden“, „Teegebäck“, „Mehlspeisen“, Weihnachtsgebäck“ und Puddings, Cremes & Eingekochtes“ aufgeteilt sind.

    Von Marmorgugelhupf und Kaffeeschaumroulade, Kaiserschmarren,böhmischen Dalken und verschiedenen Grundrezepten, bis zu den Punschkrapferl, der Sachertorte und der spanischen Windtorte finden Liebhaber der österreichischen Süßspeisen alles was das Herz begehrt.

    Zu allen Rezepte gibt es nicht nur eine Liste der Zutaten und eine genaue Backanleitung, sondern auch kleine Tipps, um den Kuchen & Torten zum Beispiel eine moderne Note zu verleihen.
    Außerdem findet man wunderschöne Fotos der Rezepte, neue und alte Bilder aus Wien, sowie Auszügen aus den Originalrezepten von Theresa Schulz. Diese Kombination aus alten Traditionsrezepten und modernen Interpretationen stimuliert die Sinne und macht Lust aufs Backen.

    Ich probiere gerne alte und neue Rezepte aus und da wir uns gerade im Herbst befinden, lachte mich die gedeckte Apfeltorte an. Ich habe mich deshalb gleich ans Backen gemacht und meiner Familie mit diesem wunderschönen Rezept den Sonntag versüßt.

    Ich bin begeistert von diesem wunderschönen Backbuch und werde bestimmt noch viele dieser tollen Rezepte ausprobieren.
    Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 2)

    Anna Fleck
    Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 2) (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Oct 5, 2024

    Eine fantastische Fortsetzung

    Elvy weiß nicht, ob sie je in ihre Heimat zurückkehren wird, als sie gemeinsam mit der Aelfar-Prinzessin Simàja und Tomte Teda die letzte Pforte nach Ymatàja durchschreitet.
    Doch sie hat ein Ziel. Elvy will Erik aus den Fängen der Kalten Herrscherin befreien.
    Aber die Zeit wird knapp.
    Die Kraft der Schneekönig nimmt beständig zu und der Sieg des Winters steht kurz bevor.
    Elvy macht sich gemeinsam mit Simàja und Tomte Teda auf die Suche nach Verbündeten.

    Während Simàja verzweifelt versucht, die Völker zu vereinen, um gemeinsam den Kampf gegen die kalte Herrscherin aufzunehmen und sich dabei einer großen Gefahr aussetzt, träumt sich Elvy Nacht für Nacht zu Erik und sucht nach einem Weg um ihn zu retten.
    Doch der Frostprinz, der die Arme der Ysrika anführt, hat es auf sie abgesehen und will sie zu seiner Prinzessin machen. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und Elvy geht Nacht für Nacht größere Risiken ein, um Erik aus den Fängen der Schneekönigin zu befreien.

    Bereits Band 1 sorgte bei mir für Schnappatmung, als ich das Buch in den Händen hielt und auch die Fortsetzung ist wieder ein richtiger Eycatcher.
    Die wunderschönen Prägungen des Hartcovers und der fantastische Farbschnitt sind sehr hochwertig gestaltet. Auch die Druckfarbe im Innenteil ist etwas ganz besonderes, denn sie ist passend zum Buch in Blau gehalten.
    Für mich sind es auf jeden Fall die schönsten Cover/Bücher des Jahres.

    Endlich ist die Fortsetzung der Geschichte da und ich durfte wieder in die eisige Welt Ymatàjas eintauchen. Der leichte, flüssige und sehr atmosphärische Schreibstil von Anna Fleck machte es mir aber auch nicht schwer wieder in die Handlung hineinzufinden.

    Gemeinsam mit Elvy, Simàja und Tomte Teda lernen wir das verwunschene Reich hinter dem Eis nach und nach kennen. Dabei saßen uns die Frostkrieger der Ysirka immer im Nacken.
    Wir begegnen in den Tunneln den Grautrollen, suchen die Somarfejra auf und die Somaelfar und besuchen die Versammlung der Vintaelfar.

    Das Worldbuilding ist einfach fantastisch und wunderbar bildhaft beschrieben. Ich habe es geliebt, gemeinsam mit unseren Charakteren die Völker dieser Welt zu entdecken.
    Besonders gut hat mir diesmal Elvy gefallen, denn ihre innere Zerrissenheit zwischen dem Wunsch ihre große Liebe Erik zu befreien und der Rettung der Welt, war für mich zu jedem Zeitpunkt spürbar.
    Meine Lieblingsfigur ist immer noch Tomte Teda. Ich musste oft über die Kaffeesüchtige Wichtelin lachen. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ich mag ihre schonungslos ehrliche Art und die Mischung aus Herzlichkeit und A*tritt. Aber auch Nuk und Nîm habe ich sofort ins Herz geschlossen.

    Der Cliffhanger am Ende lässt mich nun ungeduldig auf Band 3 warten. Wie soll ich die lange Wartezeit überbrücken?

    Fazit
    Oft ist der zweite Teil einer Trilogie etwas schwächer, doch die Autorin hat bewiesen, dass das nicht sein muss. Im Gegenteil! Mir hat Band 2 fast noch besser gefallen als der erste Teil.

    Eine tolle Story, die mich mit unvorhersehbaren Wendungen, Action, aber auch eine gute Portion Humor und vielen emotionalen Momenten gepackt hat.
    Ich habe die Geschichte förmlich verschlungen.
    Anna Fleck sorgte mit ihrer illustrativen Ausdrucksweise auch in der Fortsetzung wieder dafür, dass ich diese wundervolle magische Welt bildhaft vor Augen hatte und die Kälte Ymatàjas überall spüren konnte.
    Für diesen Pageturner gibt es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung


    Birovljev, N: Sommerpfade in Arrowwood

    Birovljev, N: Sommerpfade in Arrowwood (Buch)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Sep 28, 2024

    Das Warten hat ein Ende

    Das Warten hat ein Ende und endlich darf ich mich wieder auf den Weg nach Arrowwood machen und die Sleeping Lake Ranch besuchen. Alle Geschichten spielen in Arrowwood, können aber unabhängig voneinander gelesen werden.

    Auch wenn diesmal die Geschichte von Lainey und Robyn erzählt wird, habe ich mich sehr gefreut, liebgewonnene Bekannte wiederzusehen. Denn natürlich haben auch Nicky, Granny und Tom ihren Platz in der Geschichte.
    Es gibt zwei Handlungsstränge.
    Grandpa Bill hat Lainey und ihre jüngere Schwester Robyn zu gleichen Teilen seine Farm vererbt.
    Robyn, die als berühmte Konzertpianistin ständig unterwegs ist, hat eigentlich gar kein Interesse an der Farm und Lainey, obwohl sie sie im Sinn ihres Großvaters gerne weiterführen möchte, hat keine Ahnung von der Landwirtschaft. Doch um die Ranch zu ihrem Zuhause zu machen, muss sie nicht nur viel lernen, sondern auch ein eigenes Konzept dafür entwickeln und sich mit ihrer Schwester auseinandersetzen.
    Um die Zeit bis zur Übernahme der Farm sinnvoll zu nutzen, begleitet sie ihre Tante Beth nach Arrowwood. Sie hofft, auf der Sleeping Lake Ranch so viel wie Möglich über das Betreiben einer Ranch zu lernen. Auf dem Gnadenhof gibt es jedoch nur einen Job als Pflegerin von Nickys Gandma und nicht nur deren Demenz bringt einiges durcheinander, sondern auch das Auftauchen von Clayton, ihrem Ex-Freund.

    Im zweiten Handlungsstrang steht Rabbit vor einigen Herausforderungen. Das Verhältnis zu seinem Vater Jeremy ist zerrüttet, doch dann quartiert dieser sich plötzlich, für scheinbar längere Zeit bei ihm ein. Jeremy mischt sich sogleich in alles ein und weiß alles besser. Für Rabbit ist nicht nur das eine schwierige Situation, denn auch bei der Übernahme der Lederwerkstatt von Tom läuft für Rabbit nicht alles nach Plan.

    Das Cover passt perfekt zu den zwei anderen Bänden und gefällt mir sehr gut.
    Auch der Schreibstil von Natascha Birovjlev ist wie gewohnt leicht und lebendig. Ich fühlte mich schon nach wenigen Seiten wieder heimisch und hatte das Gefühl Arrowwood gar nicht verlassen zu haben.

    Lainey ist eine selbstlose junge Frau, die in der Familie immer hinter ihrer berühmten Schwester zurückstecken muss und das auch bereitwillig tut. Ihre Mutter ist völlig darauf fixiert, Robnys Karriere zu fördern und vergisst darüber, dass sie noch eine weitere Tochter hat, die sie vielleicht ab und zu mal braucht.
    Ich hätte mir gewünscht, dass Lainey etwas mehr für das, was sie möchte kämpft und vielleicht wenigstens am Ende, auch ihrer Mutter gegenüber Klartext redet.

    Rabbit habe ich schon in Band 2 ins Herz geschlossen. Er möchte die Lederwerkstatt von Tom übernehmen und mit Emily glücklich werden. Doch dann taucht sein Vater auf und schafft es, dass Rabbit plötzlich an sich selbst zweifelt. Man spürt förmlich seine innere Zerrissenheit, Ich habe mit ihm gelitten und von Seite zu Seite gehofft, dass entweder Rabbit oder sein Vater den Mund aufmacht und sie ein klärendes Gespräch beginnen.

    Beide Charaktere müssen im Laufe der Handlung lernen, ihren eigenen Weg zu gehen und sich nicht von den Erwartungen anderer beeinflussen zu lassen.

    Allerdings wurde mir zu viel um den heißen Brei geredet und die viele Schwindeleien und Geheimnisse empfand ich als etwas übertrieben.
    Schön fand ich, dass auch alte Bekannte aus Band 1 und 2 wieder dabei waren, auch wenn sie hier nur eine Nebenrolle spielten. Vor allem die Passagen mit Granny und Tom ließen mir das Herz aufgehen und ich ffeiere ihre späte Liebe.

    Natascha Birovljev hat wieder geschafft, nicht nur die Atmosphäre und das Kanadafeeling gekonnt einzufangen, sondern mich mitgenommen auf eine emotionale Reise mit tiefgründigen Charakteren.

    Für Band 3 gibt es daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung
    Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel

    April Wynter
    Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Sep 10, 2024

    Eine wunderschöne Fantasy Story mit Tiefgang

    Das Land Aldaketa leidet immer häufiger unter Klimakatastrophen. Die Temperatur ist stark gefallen und unterliegt unkontrollierbaren Schwankungen. Sintflutartige Regenfälle überfluten die Schluchten und Erdbeben und Lawinen löschen ganze Dörfer aus. Die Magie, die von der Bevölkerung genutzt wird, schwankt immer mehr. Endlos lange Nächte sind die Folge und viele Tiere überstehen die langen Winter nicht mehr.
    Die Welt ist nicht mehr zu retten. Um wenigstens der Bevölkerung die Chance auf ein neues Leben zu geben, schickt Königin Estrella vier Außenseiter auf eine Mission. Sie sollen der Legende des Spiegeldrachen nachgehen und das geheimnisvolle Portal finden, dass in eine neue, bessere Welt führen sollen.
    Das Cover hat mich sofort begeistert, denn ich lese Geschichten, in denen Drachen eine Rolle spielen sehr gerne.

    Der Schreibstil der Autorin ist mir durch ihre anderen Bücher bekannt. Er ist angenehm und sehr flüssig zu lesen.
    Doch ich muss gestehen, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzukommen und schon kurz davor war, aufzugeben.
    Es zog sich am Anfang etwas in die Länge. Erstmal vergeht viel Zeit damit, die vier Protagonisten genauer kennenzulernen. Bis die Gruppe sich dann endlich auf den Weg machte, um den Drachen zu suchen, dauerte es deshalb ziemlich lange.
    Einerseits finde ich es grundsätzlich gut, wenn ich die Figuren und das Worldbuilding richtig kennenlerne, andererseits mag ich es aber auch, wenn die Geschichte zügig vorangeht.
    Was das betrifft, bin ich deshalb etwas zwiegespalten.
    Für die Autoren ist es auch wirklich schwierig, mich als Leserin zufriedenzustellen. ;-)
    Doch im Nachhinein bin ich froh, dass ich weitergelesen habe, denn sonst hätte ich eine echt tolle Story verpasst.

    Doch kommen wir zu den Protagonisten.
    Auf die Mission geschickt werden die Assassine Aylia, der Eigenbrötler Taran, die Prostituierte Langara und Rylo, der Leibwächter der Königin.
    April hat es geschafft, die Charaktere so authentisch zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte, mich mitten im Geschehen zu befinden.
    Die Perspektiven wechseln immer wieder und so lernen wir das Quartett, das alles andere als stereotypisch ist, nach und nach besser kennen und bekommen etwas tiefere Einblicke in die Hintergründe.
    Jede Figur hatte besondere Stärken, die immer wieder geschickt genutzt wurden.

    Sehr gut gefallen hat mir, dass es April wunderbar gelungen ist, ein erstes Thema, wie den Klimawandel, geschickt in eine Fantasy-Story einzupflegen.

    Es gibt unterschiedliche Handlungsstränge, doch am Ende wurden alle Fäden gut miteinander verknüpft und es blieben keine Fragen offen.
    Ich wusste, dass es am Ende kein klassisches Happyend geben würde und hatte etwas Angst vor dem Schluss, aber ich muss sagen, dass es wunderbar passt und nicht besser hätte gestaltet werden können!


    Für mich ist „Der Spiegel des Drachen“ letztendlich ein wundervoller epischer Fantasy-Roman, den ich gerne weiterempfehle.


    Fable - Der Gesang des Wassers (Fable 1)

    Adrienne Young
    Fable - Der Gesang des Wassers (Fable 1) (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Sep 6, 2024

    Ein toller Auftakt der Dilogie

    Vierzehn Jahre ist Fable alt, als ihr Vater, ein einflussreicher Händler, sie auf der berüchtigten Diebesinsel Jeval aussetzt.
    Seitdem sind vier Jahre vergangen und sie verbringt jeden Tag damit, als Schürferin in den Riffs nach Edelsteinen und Mineralien zu tauchen. Sobald sie genug Geld gesammelt hat, um die Schiffsfahrt zu bezahlen, will sie ihrem Vater suchen und ihren rechtmäßigen Platz an seiner Seite einnehmen.
    Doch dann muss sie die Insel schneller verlassen als geplant. Fable hat Glück, dass sie auf der Mariegold, einem kleinen Handelsschiff, anheuern kann und Kapitän West sich bereit erklärt, sie bis nach Ceros mitzunehmen. Während der Überfahrt muss Fable aufpassen, das niemand hinter ihr Geheimnis kommt. Aber auch West und seine Crew scheinen einiges vor Fable zu verbergen.

    Für mich war es das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe.
    Der Klappentext hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht und so stand schnell fest, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte.
    Durch den lockeren, leichten und sehr detaillierten Schreibstil der Autorin war ich innerhalb von Minuten in der Geschichte gefangen!

    Adrienne Young hat mich mitgenommen auf eine abenteuerliche Reise über das Meer.
    Sie hat nicht nur ein tolles Setting erstellt, sondern wunderbare Charaktere geschaffen, die sehr gut herausgearbeitet wurden, authentisch beschrieben sind und über ausreichend Tiefe verfügen.
    Im Fokus steht Fable und sie war mir als Protagonistin schnell sympathisch. Sie ist eine starke und mutige junge Frau. Teilweise ist sie etwas streng mit sich selbst, denn sie versucht, sich an die fünf Regeln zu halten, die sie von ihrem Vater mit auf den Weg bekommen hat.
    Obwohl die letzten Jahren ein stetiger Kampf für sie waren, nimmt sie ihr Leben in die Hand und ist für ihre 18 Jahre sehr reif. Sie hat es zu Beginn nicht leicht mit der Mannschaft der Mariegold, denn sie muss das Geheimnis, dass sie hütet, vor ihnen verbergen.
    Doch sie beißt sich schnell durch und lässt sich nicht unterkriegen.
    West ist nicht nur für Fable undurchschaubar, auch wenn ich schnell eine kleine Ahnung hatte, wie sich seine Figur entwickeln würde. Ich bin gespannt, was wir in Band 2 noch so alles mit ihm erleben werden.
    Besonders gut gefallen hat mir, dass wir neben Fable und West auch die Crew der Mariegold mit ihren eigenen Geschichten nach und nach besser kennenlernen. Besonders Willa und Auster habe ich schnell ins Herz geschlossen.

    Die Slow-Burn-Romance gefällt mir sehr gut, denn ich mag es, wenn sich Gefühle langsam entwickeln und die Liebe nicht vom Himmel fällt.
    Schade, fand ich hingegen, dass der Fantasyanteil doch sehr gering ist. Ich habe wirklich lange überlegt, ob es außer der Gabe von Fable noch anderer Fantasyelemente gibt, aber keine entdeckt.

    Fazit
    Fable ist eine „Fantasy-Story“, die sich von vielen anderen in diesem Genre unterscheidet.
    Auch wenn ich keine Jugendliche mehr bin, sondern im, sagen wir mal, etwas reiferem Alter, hat mich die Geschichte von Fable begeistert und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

    Für Band 1 gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung
    Die Prinzen des Winters: Eisglut

    K. T. Steen
    Die Prinzen des Winters: Eisglut (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Sep 4, 2024

    Eine Fantasy-Reihe mit Sogwirkung

    Die Geschichte von dem Feuermädchen Eyra geht weiter.
    Estoria versinkt in Eis und Schnee. Der Palast und alle Häuser im Umkreis sind nicht mehr bewohnbar und die Straßen versinken in Schneemassen.
    Die Prinzen wollten den langen Winter beenden, doch der Orden hat im letzten Augenblick die Macht des Eiskristalls an sich gerissen. Das Feuermädchen Eyra fühlt sich verantwortlich für diese Misere. Gemeinsam mit ihren Gefährten macht sie sich auf die Suche nach dem Feuerrubin, um mit seiner Hilfe den Winter aus dem Süden zu bannen.

    Es handelt sich um Band 2 der Reihe „Die Prinzen des Winters“.
    Das Cover ist wieder traumhaft schön und ein richtiger Eycatcher.

    K.T. Steen erschafft mit ihren Büchern nach und nach den märchenhaften Kontinent Mirilor, mit vielen unterschiedlichen Ländern. Wir waren mit „Die Krone der Feen“ in Oritea und mit „Die Feen der Nacht in Nasca. In der Geschichte „Die Prinzen des Winters“ befinden wir uns in Estraoria.
    Mirilor ist eine Welt voller Feen, Elfen, Drachen und vielen anderen märchenhaften Geschöpfen.
    Auch wenn alle Bücher in einer Welt spielen, sind es Geschichten mit jeweils völlig anderen Protagonisten, die unabhängig voneinander gelesen werden können.
    Heute tauchen wir erneut in die märchenhafte Welt Estraoras ein.

    Ich habe bisher alle Bücher von K.T. Steen gelesen und ihr Schreibstil ist mir so vertraut, dass er bei mir das Gefühl des „Nachhausekommens“ auslöst.
    Bei jedem Buch, das ich von ihr lese, denke ich, es kann nicht besser werden, doch immer wieder schafft K.T. Steen es, eine Schippe drauf zu legen und mich mit jeder neuen Geschichte in den Bann zu ziehen. Mit Band 2 der Eisfeuer-Saga hat sie auf jeden Fall wieder ein Meisterwerk abgeliefert.

    Mit ihrer eloquenten Ausdrucksweise führt sie leicht und klar durch die Handlung. Sie erschafft eine magische, atmosphärische Märchenwelt, in die ich schon nach wenigen Zeilen eingetaucht bin und die Lust auf mehr macht.

    Obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich Band 1 gelesen habe, konnte ich ohne Probleme wieder in die Geschichte hineinfinden.
    Eyra hat den Eiskristall zurückgebracht und den Fluch von den Prinzen genommen. Doch ihr Plan, damit das Land zu retten, ist gescheitert. Lorelai hat die Macht an sich gerissen und durch die schneidende Kälte herrscht nun Armut und Hunger im Land.
    Eyras Gefährte hat sich geopfert und ist als Pfand zurückgeblieben. Doch Eyra gibt nicht auf und versucht alles, um ihn aus den Fängen des Ordens zu befreien und gemeinsam mit ihm gegen den Winter in Estraora aufzubegehren. Doch dafür muss sie sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit begeben.
    Die Handlung ist wieder sehr facettenreich gestaltet und es kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Es gibt immer wieder spektakuläre, spannende Situationen, Action und viel Magie.
    Aber auch die Emotionen und die Gefühle kommt natürlich nicht zu kurz.
    Der zweite Teil endet an einer spannenden Stelle, aber es gibt keinen fiesen Cliffhanger.

    Wie geht die Geschichte um Eyra und Lazar weiter und was werden wir noch alles mit Belgor erleben?
    Ich kann kaum abwarten bis der dritte, finale Teil der Eisfeuer-Sagea erscbeint. Band 2 steht seinem Vorgänger auf jeden Fall um nichts nach und hat Suchtpotenzial.
    Dafür gibt es 5 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung.
    Laforge, E: Melodie der Unsterblichkeit

    Laforge, E: Melodie der Unsterblichkeit (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Sep 2, 2024

    Vamire-Story abseits des Mainstreams

    Liebst Du Vampir-Romane nach dem Schema: Junge Frau verliebt sich in einen Vampir und will selbst ein Vampir werden? Nun, dann bist Du hier falsch, denn so eine Geschichte findest Du hier nicht.

    Musik ist die große Leidenschaft der 18-jährigen Alyssa und sie träumt von einem Musikstipendium, doch ihr Traum droht zu platzen, als sie eines Nachts von einem Vampir gebissen wird.
    30 Tage dauert die Verwandlung und während dieser Zeit muss sie sich entscheiden. Will sie ein vollwertiger Vampir werden, oder sich als Halbvampir den Jägern anschließen.
    Doch beide Varianten haben Nachteile. Als vollwertiger Vampir droht ihr der Verlust ihrer Menschlichkeit und als Halbvampire untersteht sie den Jägern und gibt ihre Selbstbestimmung auf.
    Der gutaussehende Jäger Alec und die Vampirin Mary sollen sie während des Prozesses der Verwandlung begleiten und sie in die ihr fremde Welt des Übernatürlichen einführen. Beide versuchen Alyssa auf ihre Seite zu ziehen. Der Countdown läuft. Wie wird sie sich entscheiden?

    Das wunderschöne Cover gefällt mir sehr und es spiegelt die Handlung perfekt.

    Ich liebe Vampir-Geschichten und es macht mir auch nichts aus, wenn ab und zu alte Klischees bedient werden. Aber ich lasse mich auch gerne von neuen Storys, wie sie Emilia Laforge mit ihrer Reihe bietet, überraschen.
    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar dynamisch, lebendig und sehr flüssig. Ich wurde direkt in die Geschichte hineingezogen und musste mich jedes Mal aufraffen, das Buch beiseite zu legen.

    Wir verfolgen die Handlung aus den Perspektiven von Alyssa und Alec. Es fiel mir dadurch leicht, die Gefühle der beiden nachzuvollziehen.
    m Fokus steht Alyssa. Sie ist eine außergewöhnliche Protagonistin und ich mochte ihre Art sofort sehr. Sie ist eine Einzelgängerin und für ihre Mitschüler ein Gothic-Girl und Freak, denn sie treibt sich nachts gerne alleine auf Friedhöfen herum.
    Ihre Charakterentwicklung ist toll. Sie sagt offen ihre Meinung, kontert geschickt und lässt sich weder einschüchtern, noch unterkriegen, obwohl die 30 Tage für sie eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle sind.

    Alec ist zu Beginn ziemlich arrogant. Er hat eigentlich gar keine Lust, den Mentor für Alyssa zu spielen und verhält sich dementsprechend. Am liebsten hätte ich ihn zwischendurch mal kräftig geschüttelt. Es hat etwas gedauert, bis er ein paar Pluspunkte bei mir gesammelt hatte.
    Die Dynamik zwischen den beiden war aber ganz nach meinem Geschmack. Die lebendigen Dialoge, das Geplänkel und die Streitereien besonders zwischen Alyssa und Alec sorgten immer wieder für ein Grinsen in meinem Gesicht. Auch wenn ich ständig darauf gewartet habe, dass die beiden endlich zusammenfinden, hat es mir gut gefallen, dass die Liebesgeschichte sich langsam entwickelt und nicht vom Himmel fällt.

    Die Nebenfiguren, wie zum Beispiel Mary, Ben, Kylie und viele andere, die sehr wichtig für die Story sind, passen perfekt, sind zu jeder Zeit greifbar, tiefgründig und wunderbar authentisch gestaltet. Man spürt regelrecht, mit wie viel Liebe und Herzblut Emilia sie gezeichnet hat.

    Unvorhersehbare Wendungen und zahlreiche Geheimnisse sorgen dafür, dass die Spannung aufrechterhalten wird.

    Fazit
    Spannende Plot-Twist, fesselnde Dramatik und emotionale Momente sorgen für einen tollen Auftakt einer Vamire-Story, die alles andere als stereotypisch ist.
    Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird.
    Band 1 bekommt schon mal verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

    THE CHOICE: Die Erwählten

    Sophia Hunter
    THE CHOICE: Die Erwählten (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Aug 31, 2024

    Ein toller Auftakt der Reihe

    Julianas Familie geht es seit dem Tod ihres Vaters finanziell nicht besonders gut. Sie möchte ihre Mutter gerne unterstützen, doch arbeiten darf sie erst ab ihrem 21. Geburtstag.
    Doch bevor es so weit ist, verlangt das Gesetz, dass sie sich, genau wie alle anderen heiratsfähigen Frauen in ihrem Alter, der THE CHOICE Jury stellen.
    Juliana rechnet sich keine reale Chance aus, denn es ist allgemein bekannt, dass nur adelige Kandidaten gewinnen und Juliana glaubt nicht an das Märchen von Cinderella.
    Überraschend für alle, wird sie jedoch eine der Erwählten und muss, gemeinsam mit 45 anderen Mädchen, in den Palast ziehen. Dort erwarten sie die acht Kandidaten.
    Begleitet von einem Kamerateam beginnt der Kampf um die Herzen der vier zukünftigen Könige. Doch welche der acht Männer sind die wahren Prinzen?
    Juliana möchte am liebsten sofort wieder nach Hause, doch dann verspricht ihr nicht nur einer der Kandidaten ihre Familie mit Essen zu versorgen, solange sie im Palast bleibt, sondern sie verliert ihr Herz an einen der Männer.

    Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch dieses wunderschöne Cover und den Klappentext, der mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher und ein toller Blickfang.

    Wow! Sophia Hunter hat mit „The Choise – Die Erwählten“ einen wahnsinnig fesselnden und mitreißenden Auftakt der Romantasy-Reihe geschrieben.
    Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, denn die Autorin schreibt wunderbar lebendig, herrlich locker und sie hat einen wunderschönen bildhaften Stil. Es fiel mir richtig schwer, dass Buch zwischendurch zur Seite zu legen.

    Die zentrale Figur der Geschichte ist Juliana. Schnell gerät sie in einem Strudel voller Geheimnisse und Intrigen. Aber Juliana ist eine unheimlich starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt. Auch wenn sie immer wieder in schwierige Situationen gerät, hat sie die Kraft, nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen.
    Es gibt jedoch einen Punkt, der mich an ihr etwas gestört hat. Juliana ist zwar noch nie verliebt gewesen und kann deshalb ihre Gefühle schlecht einschätzen, aber sie hat mir doch etwas zu viel für einige der Kandidaten geschwärmt.

    Neben den Juliana und Mark, gibt es natürlich eine ganze Reihe weiterer Charaktere. Für einige hegte ich Sympathien und für andere Antipathien. Ich sage nur „Sir Kotzbrocken“ ;-)
    Besonders gut hat mir Norma gefallen. Aber auch Lorena habe ich schnell ins Herz geschlossen.

    Sophia Hunter versteht es, mit ihrer ausdrucksstarken und bildhaften Beschreibung, eine wunderbare atmosphärische Stimmung zu erschaffen. Die Spannung steigt im Laufe der Geschichte immer mehr an. Wer ist für den Mord verantwortlich? Ich habe einen Verdacht, aber erfahren werden wir es wohl erst im zweiten Band der Reihe.

    Gerne hätte ich auch noch etwas mehr über die „Alte Welt“ erfahren und darüber, wie der Prolog in die Geschichte passt. Aber ich hege die Hoffnung, dass es im nächsten Teil noch ein paar Infos dazu gibt.

    Am Ende gibt es einen richtig gemeinen Cliffhanger, der mich mit offenem Mund zurückgelassen hat.
    Bis Teil 2 in den Handel kommt, müssen wir uns leider noch gedulden.
    Für mich ist Teil 1 ein toller Auftakt der Reihe und für dieses tolle Lesevergnügen gibt es natürlich eine Leseempfehlung und die Höchstpunktzahl.
    Magnolia Bay 2: Love so Bitter and Sweet

    C. F. Schreder
    Magnolia Bay 2: Love so Bitter and Sweet (Buch)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Aug 30, 2024

    Ein schöner Abschluss der Fantasy-Dilogie

    Die Geschichte von Kari, Nael, Lycien und Zora geht weiter und wie schon in Band 1, verfolgen wir die Handlung aus ihren Perspektiven.
    Es sind für meine Verhältnisse ungewöhnlich viele Sichtweisen, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Gut gefällt mir dabei, dass ich jeweils einen Gedanken des Protagonisten als Überschrift mit in das Kapitel hineinnehme.
    Daishiro Nemea, der skrupellose und unbarmherzige Anführer des Skarabäusclans will die Macht über ganz Magnolia Bay an sich reißen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er sich mit dem Sydikat der Brennenden Lilie verbündet.
    Kari und ihre Freunde wollen ihn stoppen, doch dafür benötigen sie Verbündete. Wo, wenn nicht beim Klauenclan, der Daishiro schon lange ein Dorn im Auge ist, könnten sie diese finden. Doch ist ihre Audienz wirklich erfolgreich?
    Zusätzlich kämpft Kari mit einem merkwürdigen Gefühl von Sehnsucht. Doch dann bekommt die Leere in ihrer Brust einen Namen.
    Währenddessen suchen Lycien und Zora nach einer Möglichkeit, um Lucien von der lebensbedrohlichen Krankheit, den Silfurvenen zu heilen.

    Das Cover passt wunderbar zum ersten Teil der Magnolia Bay -Dilogie und gefällt mir ausgesprochen gut.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig, flüssig und angenehm zu lesen.
    Es ist auch noch nicht so lange her, dass ich Band 1 beendet habe und so habe ich ziemlich schnell wieder in die Geschichte hineingefunden.
    An die häufigen Wechsel der Sichtweisen habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Ich bekam so immer wieder aus allen Perspektiven Einblicke in die Geschichte, aber so richtig anfreunden konnte ich mich damit nicht.
    Obwohl ich sehr gespannt auf die Fortsetzung war, konnte sie mich, wie auch schon Teil 1 lange Zeit nicht so richtig catchen. Ich hatte das subjektive Gefühl, dass es nicht richtig voranging und durch die ständigen Wechsel der Perspektiven spannende Situationen unterbrochen wurden.
    Zu Beginn habe ich das Buch öfter zur Seite gelegt und überlegt, ob ich überhaupt weiterlesen möchte.
    Aber ich war auch neugierig darauf, zu erfahren, wie die Geschichte endet.
    Als Lucien und Zora beim Opaclan ankamen, war es dann endlich so weit. Der Punkt, an dem ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen, war erreicht.

    Im zweiten Band wird es richtig magisch. Unsere Charaktere lernen neue Fähigkeiten. Wir bereisen neue Orte und lernen neue Clans und auch einige neue Figuren kennen.
    War Kari im ersten Teil noch lange Zeit sehr verschlossen und auf Distanz bedacht, so öffnet sie sich im Laufe der Handlung spürbar. Es knistert und prickelt auch etwas mehr.

    Das Worldbuilding ist wieder großartig beschrieben und durch die Karte auf den ersten Seiten des Buches, fiel es mir leicht, die Reisen der Protagonisten zu begleiten.
    Begeistert hat mich vor allem die Vielfalt der Geschichte. Es gibt Gestaltwandler in den unterschiedlichsten Formen. Paradiesvogel,Tiger, Löwen, Geparden. Jaguare, Drachen, Magier und Hexen.

    Der abschließende Showdown war ganz nach meinem Geschmack und bildetet einen perfekten Abschluss der Story.

    Wer Hight Fantasy liebt, in denen Gestaltwandler, Schattenmagier, Hexen, Dämonen und Göttinnen eine Rolle spielen und wer auch auf Drachen nicht verzichten will, ist hier richtig.
    Dafür gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Moon, K: Wings and Claws

    Moon, K: Wings and Claws (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Aug 19, 2024

    Ein toller Auftakt der Fantasy-Reihe

    Eclaria, eine Insel im magischen Reich Brysalias, ist durch einen Fluch in zwei Gebiete gespalten. In der Wüste leben die Jäger und in den Bergen, die Drachenreiter. Laut einer uralten Prophezeiung kann nur die Heirat zwischen einer Jägerin und einem Reiter, der des Königs Erbe in seinem Blute trägt, Frieden bringen.
    Die junge Jägerin Jadina lebt seit 13 Jahren alleine in der Wüste und kämpft täglich ums Überleben. Als sie von einem Sandsturm geschwächt, versucht in ihr Lager zurückzufinden, wird sie von einem Trupp Drachenreiter entdeckt und in den Palast gebracht.
    Dort soll sie sich, genau wie drei andere Anwärterinnen, auf die tödlichen Drachenreiterprüfungen vorbereiten.
    Denn nur die Jägerin, die diese Prüfungen besteht, ist dazu vorbestimmt, als Königin der Drachenreiter in den Bergen zu herrschen.
    Auch wenn Jadina nicht glaubt, dass sie die Auserwählte ist und sie auch nicht vorhat, den König zu heiraten, nimmt sie die Herausforderung an, denn es ist ihre einzige Chance, um zu überleben.
    Sie lässt sich von Kayden, dem Anführer der Drachenreiter trainieren.
    Schon bald weiß Jadina nicht mehr, wer Feind und wer Freund ist und auch ihre widersprüchlichen Gefühle für Kayden machen die Situation nicht einfacher.

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und liebe ihren Schreibstil sehr. Er ist flüssig und ausdrucksstark, dynamisch und wunderbar lebendig. Mit ihren bildhaften Beschreibungen machte sie es mir leicht, in die Handlung einzutauchen.

    Die Seiten flogen nur so dahin und innerhalb kürzester Zeit, war ich schon am Ende der Geschichte angekommen.

    Wir verfolgen die Handlung aus der Perspektive von Jadina.
    Sie ist eine mutige junge Frau, die es gewohnt ist, alleine durchs Leben zu kommen. Seit ihre Eltern vor 13 Jahren nicht von der Jagd zurückkamen, schlägt sie sich alleine durch.
    Im Palast findet sie sich, obwohl sie dieses Leben nicht kennt, erstaunlich schnell zurecht. Mir ging es zu Beginn schon fast etwas zu schnell, wenn man bedenkt, dass sie 13 Jahre lang mit keinem Menschen geredet hat.

    Jadina entwickelt sich im Laufe der Handlung konstant weiter. Sie beweisst Stärke, großen Mut und Kampfgeist. Sie lässt sich nicht unterkriegen und stellt sich allen Herausforderungen.
    Hilfe bekommt sie nicht nur von Kayden, sondern auch von seinen Freunden Lenn, Nayda und Dex.

    Kayden. Hm, was soll ich zu ihm sagen?! Ich liebe ihn! Reicht das?! ;-)
    Macht Euch bitte selbst ein Bild von ihm.

    Nayda, die Drachendame Elara und Limicu, der kleine Baby-Adler haben mir besonders gut gefallen, aber ich habe auch Lenn und Dex sofort ins Herz geschlossen.

    Alle Charaktere sind vielschichtig und interessant gestaltet, ohne dabei zu klischeehaft zu wirken.
    Sie passen perfekt in die Story und sind wichtig für den Verlauf der Geschichte.

    Die Handlung ist reich an unvorhersehbaren Wendungen und es gibt viel Action.
    Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz (Enemies to lovers lässt grüßen) und es gibt eine geballte Ladung an Emotionen.
    Ich bin mega gespannt auf die Fortsetzung, denn mein Kopf ist voller Fragen.

    Du liebst Romantasy und High Fantasy? Drachen? Enemies to lovers und Slow burn? Dann musst Du dieses Buch unbedingt lesen!

    Von mir gibt es für Band 1 verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

    Das Leuchten vergangener Sterne

    Rena Fischer
    Das Leuchten vergangener Sterne (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Aug 14, 2024

    Eins weiß ich ganz gewiss! Im nächsten Jahr möchte ich nach Andalusien!

    Die 28 -jährige Nina ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, doch ihr Job ist auch sehr nervenaufreibend. Vor allem, seit es immer wieder Ärger mit ihrer Kollegen Nils gibt. Als sie für einen großen Kunden ein archäologisches Projekt in Andalusien prüfen soll, will sie deshalb zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und plant gleich für den Anschluss einen entspannten Urlaub ein.
    Da Nina von Archäologie keine Ahnung hat, unterstützt der Sachverständiger Olando Torres sie dabei, die Ausgrabungen vor Ort zu begutachten.
    Angekommen in Sevilla trifft Nina auf den Grabungsleiter Dr. Taran Sternberg. Taran liebt seine Arbeit, aber das ewige Zittern darum, ob seine Projekte verlängert werden, genug Gelder reinkommen und er sie fortführen kann, zermürben ihn langsam.
    Da kommt die Chance darauf, dass ein deutsches Unternehmen sein Projekt fördern will genau zur rechten Zeit. Doch ist sein Projekt wirklich förderungswürdig? Und welche Rolle spielt Orlando Torres in der Geschichte?

    Bisher habe ich von der Autorin ausschließlich Fantasy-Romane gelesen und war von jedem ihrer Bücher begeistert. Doch auch mit diesem Genre-Mix konnte Rena Fischer mich schnell packen.
    Der Schreibstil der Autorin ist absolut fantastisch. Sie versteht es, mich durch eine sehr lebendige und bildhafte Erzählweise in den Bann zu ziehen und eine wunderbar, atmosphärische Stimmung zu erschaffen.
    Rena hat die Schauplätze wunderbar beschrieben und ich hatte das Gefühl, bei den großen Prozessionen dabei zu sein und die Landschaft Andalusiens bildhaft vor meinen Augen zu sehen.

    Wir verfolgen die Geschichte aus den Perspektiven der drei Hauptprotagonisten.
    Nina war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine taffe, erfolgreiche und selbstbewusste junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und auch einen kühlen Kopf behält, wenn nicht alles nach Plan läuft. Selbst als ihr Kollege Nils sie hinter ihrem Rücken in der Firma in ein schlechtes Licht rückt und beginnt, ihre Arbeit zu sabotieren, bleibt sie ruhig.
    Taran ist mit Leib und Seele Archäologe, doch wenn sein aktuelles Ausgrabungsprojekt nicht verlängert wird, muss er sich nach einem neuen Job umsehen. Er ist deshalb auf das Geld von Ninas Kunden und somit von ihrem Gutachten abhängig.
    Der dritte Protagonist ist Orlando. Er ist eine etwas zwielichtige Figur. Er hat den Job nur angenommen, um sein archäologisches Image etwas aufzupolieren. Er gerät schnell mit Taran aneinander, denn die beiden vertreten nicht nur unterschiedliche Ansichten was die aktuelle Forschung anbelangt, sondern interessieren sich auch noch für dieselbe Frau.

    Die Figuren haben Tiefgang und sind alle vielschichtig und interessant gestaltet. Doch auch die Nebenfiguren Romón und Sofia habe ich sofort ins Herz geschlossen.
    Die Gefühle sind nachvollziehbar und die Liebe fällt nicht einfach vom Himmel.
    Hervorheben möchte ich am Ende noch die tolle Recherchearbeit, die die Autorin geleistet hat. Egal, ob es sich dabei um das Thema Archäologie handelt und das große Fachwissen, dass dafür erforderlich ist, um das Setting Andalusiens oder um traditionelle Feste und Bräuche der Gegend. Alles ist perfekt recherchiert.

    Diese Story ist ein richtiger Gernre-Mix und so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Neben der Lovestory lernen wir nicht nur auf einem Roadtrip das wunderschöne Andalusien kennen, sondern lernen viel über Archäologie und erleben nebenbei einen Krimi, in dem es um Hehlerei mit antiken Kunstschätzen und organisierter Kriminalität geht.
    Mich hat Rena Fischer mit ihrer Story überzeugt und ich kann Euch das Buch nur wärmstens ans Herz legen.
    Der Fluch der Goldenen Fee

    Karola Löwenstein
    Der Fluch der Goldenen Fee (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Aug 14, 2024

    Ein fantastischer Auftakt

    Vor 50 Jahren hat die goldene Fee die Elfen verflucht. Seitdem haben sie keine Flügel mehr, keine spitzen Ohren und keine Kräfte. Sie können sie ihre Heimat Eldasien nicht mehr betreten, ohne tödlichen Gefahren ausgesetzt zu werden.
    Nola glaubt nicht, dass die Elfen jemals in ihre Heimat zurückkehren werden. Ihre Liebe zu Tiago ist an dem sinnlosen Kampf um Eldasien bereits zerbrochen, denn er gehört zur Königsgarde und versucht den Fluch zu lösen.
    Ihre kleine Schwester Mevia ist da anderer Meinung. Sie glaubt, dass ihre Zukunft in der alten Heimat liegt. Als Mevia plötzlich gemeinsam mit ihrer großen Liebe Lirion nach Eldasien aufbricht, um die goldene Fee zu suchen, hat Nola keine andere Wahl. Obwohl sie weiß, welche Gefahren dort auf sie warten, reist sie ihnen hinterher, um Mevia wieder in Sicherheit zu bringen.
    An ihrer Seite ist nicht nur Neregir. Schon bald taucht auch Tiagos auf und rettet im letzten Moment ihr Leben.

    Ich lese gerade unheimlich gerne Geschichten, die nicht nur in einer magischen Welt voller Feen, Elfen und Drachen spielt, sondern in denen es auch eine wunderschöne Liebesgeschichte gibt.

    Karola Löwenstein fackelt nicht lange, sondern wirft ihre LeserInnen direkt ins Geschehen. Dank ihres wunderbar leichten und angenehmen Schreibstils, konnte ich mich schnell in die Geschichte fallen lassen.
    Wir verfolgen den Plot aus der Perspektive von Nola. Es fiel mir nicht schwer, in ihre Gefühls- und Gedankenwelt einzutauchen.

    Eigentliche will Nola nur übers Wochenende ihre Familie besuchen, doch dann muss sie sich in ein großes Abenteuer stürzen, um ihre kleine Schwester vor den Gefahren zu retten, die in der magischen Welt Eldasien auf sie warten.
    Denn dort lebt nicht nur die dunkle Fee, sondern es gibt neben Drachen, Kobolden, Sirenen, Zyklopen, Dunkeltrolle, Mantikore und Augengeier viele andere gefährliche Tiere und Pflanzen.

    Nola ist eine sehr sympathische und mutige junge Frau. Um ihre Schwester zu finden und zurückzubringen, nimmt sie viele Gefahren in Kauf. Unterstützung erhält sie nicht nur durch Tiagos, sondern auch durch Neregir. Um wen es sich dabei handelt möchte ich hier nicht verraten, um Euch nicht zu spoilern, aber soviel verrate ich Euch: Er ist meine Lieblingsfigur und vor allem die Dialoge mit ihm fand ich richtig toll. ;-)

    Zitat:
    ….ohne Magie kannst Du nichts gegen sie ausrichten. Ich wünsche Dir einen schmerzlosen Tod.“
    „Was?“.schreie ich und sehe panisch nach oben.
    „Ich wünsche Dir einen schmerzlosen Tod“, wiederholt Neregir freundlich.

    Aber auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Story ein.

    Wir erfahren viel über diese tolle magische Welt, denn die Autorin hat das Worldbuilding einfach wunderbar bildreich beschrieben.
    Es gibt überraschende Wendungen und Situationen, die ich so nicht habe kommen sehen. Ruhige, emotionale Szenen wechseln sich mit Action-Szenen ab.

    Für mich ist es ein fesselnder, spannender Auftakt der Reihe. Spannung, Action, Gefühle, Humor. Die Story hat alles, was ein gutes Buch braucht und ist daher absolut empfehlenswert für alle Fans von romantischer Fantasy.
    Ich freue mich auf die Fortsetzung der Geschichte.
    Die Wortweberin - Schall und Schein

    Elvira Zeißler
    Die Wortweberin - Schall und Schein (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jul 25, 2024

    Ein Fantasy-Auftakt mit Sogwirkung

    Chiara besitzt eine besondere Magie. Sie kann mit Wörtern Bilder und Illusionen erschaffen und so Geschichten zum Leben erwecken. Seit ihrem 8. Lebensjahr ist sie bereits im Dienst der Kronprinzessin Isida und unterhält sie als Gesellschafterin mit ihrer Gabe. Chiara hat alles, was sie zum Leben braucht und muss sich um nichts sorgen.
    Doch dann bedrohen immer öfter Barbaren die Grenzen es Reiches und ihr Anführer fordert als Preis für den Frieden, die Hand der Prinzessin.
    Doch anstelle der Prinzessin schickt der König Chiara. Sie soll den Fürsten täuschen, ihn ausspionieren und dem König so Zeit verschaffen, um eine Lösung zu finden.
    Chiara muss gehorchen und so bricht sie drei Tage später, begleitet von einigen Wächtern und einer Zofe auf zu einer gefährlichen Reise nach Vlecha, wo der Fürst von Laran sie erwarten wird.

    Ich muss gestehen, dass ich auf den ersten Blick ein Opfer dieses traumhaft schönen Covers und des perfekt darauf abgestimmten Farbschnitts geworden bin. Doch so schön das Cover auch ist, wenn mich der Klappentext und eine Leseprobe nicht neugierig machen, bleibt es in der Buchhandlung zurück.
    Doch „Die Wortweberin“ hat mich nicht nur aufgrund des wunderschönen Covers und Farbschnitts sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch!
    Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und war mehr als froh, dass das Wochenende vor der Tür stand und ich Zeit zum Lesen hatte.
    Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch innerhalb von zwei Tage beendet.

    Chiara ist sehr pflichtbewusst. Von klein auf wurde ihr eingetrichtert, dass sie sich unsichtbar im Hintergrund zu halten hat.
    Sie kennt kein anderes Leben, als im Dienst des Königs, der Kronprinzessin Isida die Langeweile zu vertreiben und für sie Bilder und Illusionen zu erschaffen.
    Zu Beginn habe ich Chiara für sehr naiv gehalten, doch im Laufe der Reise wird sie immer selbstbewusster. Sie beginnt Freundschaften zu schließen, Dinge zu hinterfragen und Stärken in sich zu entdecken. Doch das passiert nicht von einem Tag auf den anderen. Der Prozess geht langsam voran, ist glaubwürdig und authentisch und Chiara entwickelt sich wunderbar weiter.

    Ich muss gestehen, dass ich nicht geahnt habe, wie sich die Geschichte entwickeln würde.
    Es dauerte ein wenig, bis die Handlung richtig Fahrt aufnahm, doch ab etwa der Hälfte des Buches konnte ich nicht mehr aufhören und habe es einfach nur inhaliert.
    Ständig tauchten neue Fragen in meinem Kopf auf. Am Ende wurde ich sehr überrascht und bin nun gespannt wie die Story weitergehen wird.

    Was soll ich sagen? Spannung und viel Gefühl, Geheimnisse, Magie und Action. Es bleiben keine Wünsche offen, denn das Buch hat alles, was eine tolle Fantasystory braucht.
    „Die Wortweberin - Schall und Schein“ ist ein genialer Auftakt der Reihe und ich bin mir schon jetzt ziemlich sicher, dass die Reihe eines meiner Jahreshighlights werden wird.
    Nächte so dunkel

    Sabine Schulter
    Nächte so dunkel (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jul 25, 2024

    Der Start in eine außergewöhnliche und mitreißende Story

    Geschichten über Vampire faszinieren Melody schon seit frühster Kindheit. Damals haben ihre Eltern ihr Gruselgeschichten über Blutsauger erzählt, damit sie abends rechtzeitig nach Hause kam.
    Nun will sie endlich wissen, ob die Gerüchte stimmen und es tatsächlich Vampire gibt, die im Untergrund und teilweise sogar als Mitarbeiter der Nachtpolizei unter ihnen leben.
    Doch dann wird ihr ihre Neugier zum Verhängnis und sie wird von einer bleichen, dürren Kreatur mit spitzen Fangzähnen in den Abwassertunnel gezerrt.
    Hilfe kommt im letzten Moment von einem Vampir der Nachtpolizei. Obwohl sie weiß, dass es gefährlich für sie werden kann, ist ihre Neugier geweckt und sie will nicht nur alles über die Kreaturen wissen, die nur für den Blutdurst leben, sondern auch über ihren gutaussehenden, wortkargen und verschlossenen Retter. Deshalb sucht sie immer wieder die Nähe der Vampire.
    Dabei gerät sie jedoch in den Aufmerksamkeitsradius der Wilden.

    Ich kenne und liebe die Bücher von Sabine Schulter, doch ich muss gestehen, dass mich hier das traumhaft schöne Cover sofort gecatcht hat. Es ist ein richtiger Eyecatcher und spiegelt die Geschichte wunderbar.

    Nach einem kurzen Vorwort werden wir direkt in die Handlung hineingeworfen.
    Melody will endlich wissen, ob die Gerüchte über die Existenz der Vampire stimmen und untersucht gemeinsam mit ihrer Freundin Daisy, die Gitterstäbe der Abwassertunnel.
    Ich liebe den leichten, unbeschwerten und lebendigen Schreibstil der Autorin und mit ihrer eloquenten Ausdrucksweise gelingt es ihr mit wenigen Worten, eine atmosphärische Stimmung zu erschaffen, die es mir leicht machte, in die Geschichte einzutauchen.
    Ich hätte das Buch wahrscheinlich am gleichen Tag beendet, wenn ich am nächsten Morgen keinen Termin gehabt hätte.
    Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Melody und später auch aus der Sicht von Eden. So konnte ich die Gedanken und Gefühle von beiden Protagonisten hineinversetzen.

    Ich muss gestehen, dass ich Melody am Anfang etwas nervig fand. Sie ist zwar herzensgut, intelligent und mutig, aber auch uneinsichtig und leichtsinnig. Merkwürdigerweise hat sie keine Angst vor den Vampiren und vor ihrer Aura. Sie geht Vorurteilsfrei auf die Mitglieder der Nachtpolizei zu und diese schließen sie schnell ins (nicht schlagende) Herz. ;-)
    Nicht einmal die furchtbaren Ereignisse, die sie erlebt, ändern daran etwas. Im Gegenteil, sie ist neugierig und ihr Wissensdurst unersättlich. Doch dann zeigt sie auch eine andere Seite und nach und nach spürt man ihre Angst.
    Zu Eden fühlt sie sich schon nach kurzer Zeit hingezogen und die Schmetterlinge fliegen schnell.
    Der Vampir zu Beginn nur schwer zu durchschauen. Er ist unnahbar, in sich gekehrt, ruhig und wortkarg. Doch man merkt ziemlich schnell, dass er eine sehr emotionale Seite hat und den Kontakt zu Melody mehr genießt, als er eigentlich zulassen will.
    Besonders gut haben mir die Nebencharaktere Ivy, Scott und Rich gefallen. Sie haben sich nicht nur in Melodys Herz geschlichen, sondern auch in meins.
    Sabine Schulter ist es wunderbar gelungen keine 0815- Typen zu erschaffen, sondern den Protagonisten Leben einzuhauchen. Sie sind vielschichtig und authentisch gestaltet und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter.

    Überraschende Wendungen und emotionale Momente sorgten dafür, dass die Spannung auf einem hohen Niveau bleibt. Der Abschluss macht neugierig auf die Fortsetzung, quält mich aber nicht mit einem fiesen Cliffhanger.

    „Blutgefährten“ ist spannend, mitreißend und düster und ein toller Auftakt. Wer Lust auf eine fantastische Vampir-Story hat, sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen!
    Für mich ein Must-Read, für das es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.
    Städte so leuchtend

    Sabine Schulter
    Städte so leuchtend (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jul 25, 2024

    Eine tolle Fortsetzung

    Melody kämpft damit, dass Geschehen, das ihr Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellte, zu verarbeiten. Sie hat ihren Job verloren und außer ihrer Freundin weiß noch niemand, dass sie nicht mehr die ist, die sie einmal war. Besonders vor einer Konfrontation mit ihrem Bruder Tayler hat sie große Angst.
    Doch Eden ist ihr eine große Hilfe und nach und nach könnte sie langsam ihr neues Leben sogar genießen - wenn es da nicht noch ein Problem geben würde.
    Denn Rufus, der Anführer der wilden Vampire hat noch eine Rechnung mit Eden offen.
    Er will Vergeltung und ist so voller Hass, dass die Gefahr besteht, dass die Menschen irgendwann von den Vampiren erfahren. Eden, Melody und ihr Rudel kommen kaum zur Ruhe.
    Eines Nachts finden sie dann heraus, dass Rufus von ihm gestohlenen Tiere auf eine sehr merkwürdige Art und Weise verändert hat. Um zu ergründen, welche Pläne Rufus hat und um ihn endlich zur Strecke zu bringen, schließen sich alle fünf Reviere der Nachtpolizei-Vampire zusammen. Das Melody so auch die Vampir-Zwillinge Toja und Karis kennenlernt, findet Eden jedoch alles andere als gut.

    Das schöne Cover ist wieder ein richtiger Eyecatcher und passt perfekt zum ersten Band.

    Nachdem bereits Teil 1 mich begeistern konnte, habe ich gespannt auf die Fortsetzung gewartet.
    Ich bin gut wieder in die Story hineingekommen und hatte schnell das Gefühl, wieder mitten im Geschehen zu sein.
    Wir verfolgen die Geschichte wieder abwechselnd aus den Perspektiven von Melody und Eden.
    Sabine versteht es einfach, Charaktere zum Leben zu erwecken, die Stimmung einzufangen und so eine Atmosphäre zu erschaffen, der man sich nicht entziehen kann.
    Das Setting ist bildhaft, aber nicht zu ausführlich beschrieben. Ich mag auch keine Beschreibungen, die mich vom Geschehen ablenken, sondern mache mir gerne selbst ein Bild von den Schauplätzen.

    Melodys Leben hat sich von einem Moment auf den anderen geändert. Doch mit der Unterstützung von Eden kommt sie nun langsam in ihrem neuen Leben an. Die Entwicklung von Melody gefällt mir richtig gut. Sie verändert sich nicht ad hoc, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt weiter.
    Toll finde ich auch die langsame Veränderung von Eden, der bisher meist verschlossenen und eher undurchschaubar war und sich nun immer mehr öffnet.
    Auch die Nebencharaktere fügen sich wieder wunderbar in die Handlung ein. Besonders Ivy, Scott, Rich und sogar Scarlett sind mittlerweile für mich unverzichtbar.

    Der Plot ist temporeich und es ist fast unmöglich, sich diesem Sog zu entziehen. Sabine sorgt immer wieder dafür, dass mein Puls in die Höhe getrieben wird.

    In Band 1 habe ich die Autorin noch dafür gelobt, dass es keinen gemeinen Cliffhanger gibt. Und hier???? Wie kannst Du mir das antun?
    Ich hoffe jetzt wirklich, dass ich nicht zu lange auf die Fortsetzung warten muss.

    Wenn Ihr eine fantastische Vampir-Story sucht, die spannend und mitreißend ist, dann greift schnell zu und lest die Reihe!

    Für mich ein Must-Read, für das es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.
    Carlé, A: Leuchtturm der vergessenen Wünsche

    Carlé, A: Leuchtturm der vergessenen Wünsche (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jul 22, 2024

    Ein wunderschöner Roman über die Liebe, Freundschaft und Veränderungen

    Seit vielen Jahren lebt die 60 -jährige Leuchtturmwärterin Rosie Mckenzie alleine in einem kleinen Cottage neben einem alten Leuchtturm. Auch, wenn sie den Rat ihres engsten und einzigen Freundes und Nachbarn Henry schätzt, ist sie eine Einzelgängerin und lässt sich nirgends reinreden.
    Doch dann beschließt die Gemeinde Lockwood, den alten Leuchtturm zu renovieren und ein Bed and Breakfast daraus zu machen. So wollen sie mehr Touristen und Übernachtungsgäste nach Lockwood locken. Rosie will das unter allen Umständen verhindern.
    Da kommt die 19 -jährige June gerade zur richtigen Zeit. Das junge Mädchen strandet nach einem Motorradunfall bei ihr. Rose ist erst alles andere als begeistert, doch dann wittert sie ihre Chance, die Umbaumaßnahmen der Gemeinde zu verhindern. Denn wenn June in den Leuchtturm zieht, können sie nicht mit der Renovierung beginnen.
    Auf die Unruhe, die mit der jungen Graffiti-Künstlerin bei ihr einzieht, ist Rose jedoch nicht vorbereitet.

    Ich lebe gar nicht so weit entfernt von der Küste und liebe nicht nur das Wasser, sondern auch Leuchttürme. Das Cover sprang mir deshalb auch sofort ins Auge und der Klappentext machte mich neugierig auf die Geschichte.
    Der Schreibstil von Anna Carlé ist sehr angenehm zu lesen. Leicht und flüssig führt sie mich durch die Geschichte und nichts lässt erahnen, dass es sich hierbei um das Debüt der Autorin handelt.

    Die Handlung verfolge ich abwechselnd aus den Perspektiven von Rosie und June. Ich mag es, wenn die Sichtweisen wechseln, denn so bekomme ich von beiden Seiten Einblicke in ihre Gedanken und ihre Gefühlswelt.

    Rose lebt als Leuchtturmwärterin seit vielen Jahren abgeschottet in einem kleinen Cottage.
    Viele Jahre hatte sie sich um den Leuchtturm gekümmert und ihn in Schuss gehalten. Doch das Klima an der südenglischen Küste tut dem Gebäude nicht gut.
    Auf den Wänden zeigten sich Wasserflecken, der Putz bröckelte, und die Fenster sind undicht.
    Doch Hilfe annehmen, dass kann und will sie nicht. Und auch ihr einsiedlerisches Leben aufgeben kommt nicht infrage. Sie ist mit ihren Gedanken oft bei ihrer großen Liebe, die sie vor vielen Jahren verloren hat. Doch dann tritt June in ihr Leben.
    June Watters ist neunzehn Jahre alt und das schwarze Schaf in einer wohlhabenden Familie. Ihren Platz in dieser Welt hat die junge Frau noch nicht gefunden. Anstatt in das Familienunternehmen einzusteigen, träumt sie davon an der Kunsthochschule in London angenommen zu werden. June löste sehr zwiespältige Gefühle in mir aus. Einerseits konnte ich ihr Verhalten gut verstehen, aber andererseits wirkte sie mich ab und zu auch etwas zu unreif.
    Obwohl die beiden Frauen sehr unterschiedlich sind, sorgt ein Glas mit gesammelten guten Wünschen letztendlich dafür, dass sie nach und nach eine Verbindung zueinander knüpfen.

    Zitat:
    „Wenn Du anfängst Deine Träume zu leben, fügt sich der Rest von selbst.“

    Die Autorin hat die Charaktere sehr authentisch und lebendig gestaltet.
    Besonders Rose entwickelt sich spürbar weiter und es machte Spaß, ihre gedanklichen Veränderungen zu verfolgen. Von den Nebencharakteren hat sich besonders Henry schnell in mein Herz geschlichen.

    Auch das Setting ist wundervoll beschrieben.
    Ich hatte das Gefühl, die Möwen kreischen zu hören und den Wind durch die undichten Fenster des Leuchtturms zu spüren. Am liebsten hätte ich mich gleich auf die Reise nach Südengland gemacht.

    Die Autorin hat mich mitgenommen auf eine sehr emotionale Reise, die mich die eine oder andere Träne gekostet hat.
    Ein wunderschöner Roman über die Liebe, Freundschaft, Veränderung, Loslassen und Ankommen.
    Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung
    Arcadia - Die Zukunft der Welt

    Yasmin Dreyer
    Arcadia - Die Zukunft der Welt (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jul 9, 2024

    Eine fantastische Fortsetzung

    Es ist kurz vor Weihnachten, als die Schüler der Elite-Akademie erfahren, dass der Klimakollaps kurz bevor steht und die Erdbevölkerung den Folgen des Klimawandels zum Opfer fallen wird.
    Die Schüler der Akademie sind die einzigen, die an einem geschützten Ort überleben sollen, um so den Fortbestand der Menschheit zu sichern.
    Die Evakuierung steht kurz bevor. Ben und Emily sind, genau wie einige andere, nicht bereit, dass einfach so hinzunehmen, denn sie müssen ihre Familien ihrem Schicksal überlassen und werden sie nie wiedersehen. Doch was ist ihnen wichtiger? Ihr eigenes Leben oder das Überleben der Menschen, die sie lieben?

    Das Cover unterscheidet sich von Band 1 nur durch die Farbe und ist ein richtiger Eyecatcher. Es ist elegant und besitzt eine zurückhaltende Tiefe.
    Das Logo in der Mitte symbolisiert die Arcardia-Akademie mit ihren drei Häusern.
    Die Handlung knüpft direkt an Band 1 an und es ist zwingend erforderlich, die Bücher der Reihe nach zu lesen.

    Ich war schon sehr gespannt darauf, zu erfahren, wie die Geschichte um Emily und Ben weitergeht. Obwohl ich fast ein Jahr auf die Fortsetzung gewartet und zwischenzeitliche viele andere Bücher gelesen habe, bin ich ziemlich schnell wieder in die Geschichte eingetaucht.

    Yasmin fackelte nicht lange und hat mich direkt wieder in die Handlung hineingeworfen.
    Mit ihrer wunderbaren Ausdrucksweise ist es ihr gelungen, mich erneut innerhalb weniger Seiten in den Bann zu ziehen. Es entstanden sehr detaillierte Bilder in meinem Kopf, die dafür sorgten, dass ich mir die Protagonisten und die Schauplätze des Geschehens gut vorstellen konnte.

    Nachdem Ben und Emily erfahren haben, was Professor Chase, der Leider der Akademie vorhat, schmieden sie gemeinsam einen Fluchtplan. Doch das ist natürlich mit einigen Gefahren verbunden, denn sie wissen nicht einmal, wo sie sich befinden. Aber sie sind nicht alleine, denn die beiden merken schnell, dass sie nicht die einzigen sind, bei denen sich Widerstand regt. Aber welchen Schülern und welchem Lehrer können sie überhaupt trauen?

    Erzählt wird die Geschichte im Wechsel aus den Perspektiven von Emily und Ben. So bekam ich von beiden Seiten immer wieder Einblicke in ihre Gefühlswelt. Emily ist erwachsen geworden und Ben...nun, er war mir schon in Band 1 sehr sympathisch und das hat sich auch in der Fortsetzung nicht geändert. Doch beiden haben auch Ecken und Kanten, die sie als Charaktere interessant machen. Gut gefallen hat mir auch, dass die Liebesgeschichte konstant im Hintergrund bleibt und sich nicht in den Fokus drängt.

    Die Autorin überraschte mich immer wieder mit spannenden Wendungen und zahlreichen actionreichen Plot-Twists, die meinen Puls in die Höhe trieben. Themen wie KI und der Klimawandel sind heute aktuell wie nie zuvor und wurden geschickt in die Geschichte eingewoben.

    Mein Fazit
    „Arcadia – Die Zukunft der Welt“ ist mitreißend und spannend bis zur letzten Seite und hat alles, was eine gute Fantasystory braucht. Ein fantastischer Abschluss der Dystopie, der verdiente 5 Sterne bekommt und zu meinem Jahreshighlights gehört.
    Ein schottischer Buchladen zum Verlieben

    Emma Bishop
    Ein schottischer Buchladen zum Verlieben (Buch)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jul 4, 2024

    Ein Wohlfühlroman in einem traumhaften Setting

    Die drei Freundinnen Allison, Hailey und Lin leben auf der Isle of Mull in der Hauptstadt Tobermory. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Häuser entlang der Hafenstraße leuchten in Regenbogenfarben und bilden eine traumhafte Kulisse. Sie verleihen der Insel und dem Ort einen außergewöhnlichen Charme. Die kleinen Läden laden zum Stöbern ein. Auch die drei Freundinnen haben hier ihre Geschäfte. Allisons kleinen gemütlichen Buchladen findet man hier genauso, wie den Blumenladen von Lin und die Bäckerei von Hailey.
    Als Allison ihren Freundinnen erzählt, das ein kleines Mädchen immer öfter vor ihrem Buchladen auftaucht und sich die Nase an der Scheibe plattdrückt, erfährt sie, dass sie die Tochter von Jamie Pearson ist. Einem Jungen, den sie noch aus der Schulzeit kennt und der nach vielen Jahren mit seiner Tochter zurück nach Tobermory gekehrt ist.
    Er verdreht Allison schnell den Kopf, doch ihre Freundinnen sind skeptisch und warnen sie. Womit verdient der gutaussehende Mann sein Geld? Hat er etwas zu verbergen?

    Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen. Es macht sofort Lust, nach Schottland auf die Isle of Mull zu reisen und sich die malerischen Häuser anzuschauen.

    Der schöne, lebendige und eloquente Schreibstil der Autorin ist mir bekannt und es fällt mir nicht schwer, bei ihren Büchern schnell in die Geschichten einzutauchen.
    Mit ihrer bildhaften Ausdrucksweise hat die Autorin die Schauplätze förmlich zum Leben erweckt. Ich hatte das Gefühl, die wunderschönen bunten Häuser der Main Street vor mir zu sehen und die Möwen am Hafen schreien zu hören.

    In jedem Teil der Isle of Mull Reihe steht eine der Freundinnen im Fokus der Geschichte.
    Die Magie der Freundschaft, die die drei Frauen verbindet, ist spürbar. Sie sind immer füreinander da und unterstützen sich gegenseitig.

    In Band eins geht es um Allison.
    Ich habe den kleinen gemütlichen Buchladen von Ally bildhaft vor mir gesehen und sie darum beneidet. Es fiel mir auch nicht schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Ihre Gefühle und Gedanken
    waren zu jeder Zeit nachvollziehbar und die romantische Liebesgeschichte entwickelt sich in einem angenehmen, glaubhaften Tempo. Gut gefallen hat mir auch, dass die Story ohne spicy Szenen auskommt.
    Man merkt schnell, das Jamie etwas zu verbergen hat und das erhöht die Spannung natürlich sehr. Am Ende wurde ich ziemlich überrascht von den Entwicklungen.

    Inselfeeling, eine gemütliche Buchhandlung, eine wunderschöne Liebesgeschichte….
    Was will man/Frau mehr? Ich finde, Emma Bishop ist eine tolle Mischung gelungen, die verdiente 5 Sterne bekommt und die ich gerne weiterempfehle.
    26 to 50 of 117 reviews
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