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    Schnuck55

    Aktiv seit: 16. Juli 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 1

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    90 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Gretas Erbe

    Nora Engel
    Gretas Erbe (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.07.2022

    Interessanter Familienroman

    Als uneheliches Kind wächst Greta bei der sechsköpfigen Winzer-Familie Hellert in der Pfalz auf. Ihre Mutter Marie war dort Magd, als sie jung bei Gretas Geburt verstirbt. Der Vater ist unbekannt. Fast täglich bekommt Greta zu spüren, dass sie nicht dazugehört und nur eine billige Arbeitskraft ist.

    Doch Gretas ist stark, sie hat Erwartungen und Hoffnungen an ihr Leben. Sie ist intelligent, eine gute Schülerin und möchte Lehrerin werden. Besonders mit ihren Ziehbrüdern Robert und Mats versteht sich Greta gut. Als sie sich in Robert verliebt, wird das Leben auf dem Hof immer schwieriger für sie.

    Das Autoren-Duo unter dem Pseudonym Nora Engel legt hier einen gut recherchierten, angenehm leicht lesbaren Familienroman über den Alltag auf einem Winzerhof vor. Der Leser erfährt viel Neues über den Weinanbau, die Lebensumstände auf dem Hof, die Rolle der Frau Anfang der 70er Jahre und taucht quasi in die Geschichte ein. Die Charaktere mit ihren Eigenheiten und Wissenszügen sind realistisch dargestellt. Vor allem mit Greta leidet und fiebert man als Leser sehr mit.

    Der Pfälzer Dialekt schafft Identität und Lokalprägung. Durch den Prolog wird schnell klar, wer etwas vererben wird, es ist aber erst kurz vor dem Ende soweit. Das Cover ist leider etwas unscheinbar. Playlists scheinen in Büchern gerade in zu sein, ich persönlich bräuchte sie für den Lesegenuss nicht.

    4,5 Sterne
    Himmel über dem Salzgarten

    Tabea Bach
    Himmel über dem Salzgarten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.07.2022

    Freud und Leid auf der Insel

    Julia und Alvaro wohnen inzwischen glücklich vereint im Meson Flor de Sel. Die offizielle Eröffnungsfeier des liebevoll restaurierten Lokals steht an. Julia und ihre Freunde haben sich viel Mühe gegeben und ein opulentes Buffet aufgebaut. Es könnte alles so schön werden, würde nicht Jens plötzlich mit einem Bus voller Touristen die Feier stören und das Buffet stürmen. Da ist Streit vorprogrammiert. Doch das ist noch nicht alles: Julia und Alvaro erfahren, dass El Aleman, wie Jens abwertend genannt wird, in der Bucht unterhalb des Restaurants Felsen sprengen und ein Tauchstation errichten will. Damit würde nicht nur die Bucht mit ihrer einzigartigen Unterwasserwelt zerstört, auch der Salzgarten wäre bedroht. Können Julia und Alvaro die Dorfbewohner zur Gegenwehr mobilisieren?

    Tabea Bach hat im zweiten Band der Salzgarten-Saga wieder alle Personen charakterlich gut skizziert. Manche der Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Geschichte positiv, andere eher negativ. So wächst Tanja über sich hinaus, Julia ist großherzig wie immer, Emil ist hin und her gerissen zwischen seinem Vater und seiner Tante und den Freunden, Alvaro mutiert zeitweise zum Macho, Jens ist und bleibt ein Ekel und unbelehrbar.

    Die tollen Landschaftsbeschreibungen, die Atmosphäre im Restaurant, in der Imkerei, der Töpferei, im Blumengarten und in der Bucht sind detailliert und anschaulich beschrieben und vermitteln ein schönes sommerliches Urlaubsgefühl.

    Die spannende Geschichte ist leicht und fließend zu lesen. Das harmonische Ende ist ein Muss! Gefallen haben mir auch die Namenszusammenstellung und die Bonus-Rezepte in den Buchklappen. Das Cover mit Julia auf dem Dach über dem Salzgarten hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist sehr passend zum Roman. Mit Vorfreude warte ich auf die Folge-Bände!
    Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 7: Fußball

    Sandra Noa
    Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 7: Fußball (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.07.2022

    Toll für fußballbegeisterte Erstleser

    Im siebten Band der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser dreht sich alles um Fußball. Das Cover lässt gleich erkennen, dass es sich um einen Reihentitel handelt. Der Grundaufbau ist bei allen Titeln gleich: Ein Inhaltsverzeichnis zeigt farblich gekennzeichnet die verschiedenen Kapitel. Zu jedem Kapitel gibt es knifflige Leserätsel, die das Leseverständnis überprüfen. Zunächst erfährt der junge Leser viel über die Geschichte des Fußballs und die wichtigsten Regeln. Dann geht es um den Werdegang des Fußballers, um Techniken und das Training. Im dritten Teil wird vorgestellt, was Profikicker ausmacht. Ein Kapitel über die verschiedenen Fußballwettbewerbe folgt am Ende.

    Uns hat das Buch wieder gut gefallen. Die Schriftgröße ist genau passend für Leseanfänger und die vielen Bilder motivieren zusätzlich und sorgen dafür, dass man den Text besser versteht. Gerade, weil in diesem Jahr wieder eine Weltmeisterschaft stattfindet, kommt dieser Titel zu einer passenden Zeit und wir konnten unser Wissen über das Runde, das in das Eckige muss auffrischen. Nur das "Abseits" hat gefehlt. Vor allem auch die vorgestellten Stadien haben uns staunen lassen. Ganz toll waren die Rätsel, die gar nicht so einfach zu knacken sind, aber die Herausforderung haben wir gerne angenommen. Die Lösungen sind super für die Selbstkontrolle. Wir sind und bleiben Fans - von Fußball und von dieser Erstleser-Reihe.

    5 Sterne
    Mueller, D: Der kleine Raubdrache

    Mueller, D: Der kleine Raubdrache (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.07.2022

    So haben wir das schon immer gemacht

    Der kleine Drache ist entsetzt, als bei der Vorführstunde zum ordnungsgemäßen Raub von Prinzessinnen so einiges schief geht und der Drachenlehrer sogar von zu Hilfe eilenden Rittern verletzt wird. Was soll das denn? Nie im Leben wird er freiwillig eine Prinzessin rauben. Und dann taucht der Prinz, der die geraubte Prinzessin Poppy rauben soll noch nicht mal auf, um sie zu retten, weil er zu ängstlich ist. Was bleibt den Drachen übrig, als eine weitere Prinzessin zu rauben? Doch auch die ist so ganz anders. Ob es vielleicht Zeit ist, beim Raub von Prinzessinnen etwas zu ändern?

    Das bunte Cover mit der so untypischen und mürrisch dreinblickenden Prinzessin hat meiner Enkelin sofort gefallen. Die bunten Illustrationen ziehen sich durch die komplette Geschichte. Auch die Seitenzahlen und -ränder sind ganz verspielt dekoriert. Wirklich süß gemacht! Zudem sind die Flüche und Ausrufe der verschiedenen Figuren im Text meist größer und in Farbe (jeder hat seine eigene) gedruckt. Und geflucht wird jede Menge, weil kaum etwas so klappt, wie es soll. Dabei haben die Drachen, Prinzessinnen und Prinzen das doch schon immer so gemacht.

    Der Text ist leicht verständlich und vor allem als Vorlesegeschichte geeignet. Die Geschichte zeigt sehr schön, dass man auch Traditionen mal überdenken kann und sich Dinge automatisch verändern. Jede Prinzessin kann so sein, wie sie möchte. Und wenn sie keinen Prinzen möchte, ist das auch in Ordnung und ganz allein ihre Entscheidung. Eine schöne Botschaft. Wir hatten beim Lesen viel Spaß und freuen uns auf den zweiten Band.

    5 Sterne
    Die Hafenärztin. Ein Leben für das Lachen der Kinder

    Henrike Engel
    Die Hafenärztin. Ein Leben für das Lachen der Kinder (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.07.2022

    Packend bis zum Schluss

    Hamburg 1911: Die junge Ärztin Anne Fitzpatrick arbeitet weiterhin in ihrer eigenen Praxis für die Armen und Kranken und engagiert sich außerdem im Hamburger Auswandererhafen für die unter Quarantäne stehenden, traumatisierten Familien. Besonders die Kinder liegen ihr dabei am Herzen. Ihre Freundin Helene Curtius besucht mittlerweile ein Lehrerinnenseminar und unterrichtet als Praktikantin die Auswandererkinder im Hafen.

    Als es unter den Kindern mysteriöse Todesfälle gibt, ziehen die Beiden ihren Bekannten Kommissar Rheydt ins Vertrauen. Gemeinsam kämpfen sie gegen das Unrecht. Eine dramatische, spannende Jagd nach einem Giftmörder beginnt.

    Das Cover ziert wieder die Hafenärztin vor einer Hamburger Kulisse. Besonders der edle Golddruck fällt sofort auf.

    Die Autorin Henrike Engel erzählt wiederum sehr flüssig, detailliert und bildhaft über die Zustände im Hamburger Hafen. Nicht nur die Giftmorde, sondern auch die Frauenbewegung, Zwangsprostitution und Menschenhandel spielen eine Rolle. Die historische Handlung ist äußerst spannend und packend beschrieben, auch die Schicksale bewegen. Ich war mittendrin und es war schwer das Buch zwischendurch wegzulegen. Die Reihe der Hafenärztin ist so zu meiner Lieblingsserie avanciert.

    Ich freue mich auf Band 3, der im November 2022 erscheinen soll.
    Kirschner, S: Buch der (un)heimlichen Wünsche 1: Auf Safari

    Kirschner, S: Buch der (un)heimlichen Wünsche 1: Auf Safari (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.07.2022

    Abenteuerliche Safari in der Stadt

    Als Noah mal wieder seinen Rucksack im Biologie-Saal der Schule vergisst, schmuggelt die geheimnisvolle Hausmeisterin Wilmine Wunderlich das "(un)heimliche Buch der Wünsche hinein und befreit dabei versehentlich eine Schlange. Zum Glück gelingt es Noah trotzdem, den Rucksack zu holen. Als er das Wunschbuch findet ist er neugierig und liest darin von einer Abmachung: Wenn er Malee ihren größten Wunsch erfüllt, wird das Buch ihm anschließend ebenfalls eine Wunsch erfüllen. Da gibt es nur zwei Probleme: Wer ist Malee? Und wer ist der grummelige, alte Mann, der ihn verfolgt und es auf das Buch abgesehen hat? Prompt schlittert Noah in ein tierisches Abenteuer.

    Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, da es ein Szene daraus zeigt, die actionreich und lustig wirkt, vielleicht auch schon ein bisschen viel vorwegnimmt. Für Kinder ist es aber sehr ansprechend und wirkt auch etwas magisch.

    Am Anfang werden wichtige Charaktere aus dem Buch näher vorgestellt, auch solche, die erst später zum Geschehen hinzustoßen. Hinten im Buch wäre diese Übersicht vielleicht besser gewesen. Der Schreibstil ist für Kinder gut zu verstehen, auch die Schriftgröße ist sehr angenehm. Etwa ab der Hälfte der Geschichte kommt so viel Bewegung hinein, dass man sehr konzentriert lesen muss, um zu verstehen und sich die Szenen richtig vorstellen zu können. Wir waren teilweise etwas verwirrt.

    Noah gefiel uns sehr gut, er ist ein bisschen ängstlich und zurückhaltend und muss erst einmal seinen ganzen Mut zusammennehmen, um das Abenteuer "Wunscherfüllung" zu bestehen. Wer gerne Tiere mag, der kann sich schon mal auf jede Menge davon freuen. Auch das Thema Tierschutz spielt eine Rolle und ganz besonders geht es um Freundschaft und Zusammenhalt. Die Illustrationen in schwarz-weiß sind tierisch gut gemacht und sorgen dafür, dass man sich alles besser vorstellen kann.

    Eine turbulente Stadtsafari mit tollen Illustrationen

    4 Sterne
    Café Meerblick

    Christin-Marie Below
    Café Meerblick (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.07.2022

    Wohlfühlroman mit Herz

    Seit fast einem Jahr ist Monas beste Freundin Sophie nun schon tot. Noch immer ist sie in ihrer Trauer gefangen. Das ändert sich, als Sophies Schwester Franzi Mona am ersten Todestag ein Päckchen ihrer Freundin übergibt. Kurzentschlossen reist Mona nach Norderney, wo sie mit Sophie so viele Jahre gemeinsam ihren Urlaub verbracht hatte. Durch Sophies hinterlassenes Tagebuch und die Botschaften dahinter werden für Mona viele Erinnerungen wach. Die Bekanntschaft mit Caro, die vom Wesen her eine gewisse Ähnlichkeit mit Sophie hat, baut Mona auf, sie traut sich, einen ihrer gemeinsamen Lebensträume zu realisieren. Und dann ist da noch Tjark, zu dem sie sich hingezogen fühlt.

    Schon das bunt gestaltete Cover vermittelt ein angenehmes Urlaubsgefühl. Durch die herzliche, sympathische Ausstrahlung der Protagonisten und die bildhafte, flüssige Erzählung in der Ich-Form fühlte ich mich sofort voll in die Geschichte einbezogen. Man spürt die Sommerbrisen auf der Haut, riecht das Meer, den Duft der Backwaren und fühlt sich gleich auf der Insel willkommen.

    Auch die Trauer, das langsame Loslassen und Freiwerden hat die Autorin Christin-Marie Below emotional gut und sehr berührend beschrieben. Ein Wohlfühlbuch, das man gerne liest und mich positiv gestimmt zurücklässt. Die Rezepte am Buchende sind ein besonderer Bonus!
    Cassinelli, A: Ich lese!

    Cassinelli, A: Ich lese! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.07.2022

    Lesen in seiner ganzen Vielfalt

    Wann lesen wir? Mit wem lesen wir? Wo lesen wir? Und für wen?


    Der Zeichenkünstler Attilio zeigt in diesem nahezu quadratischen und sehr handlichen Bilderbuch die Vielfalt des Lesens und die Liebe zum Buch auf eine sehr eindrucksvolle Weise, die Kinder sofort verstehen, obwohl die Zeichnungen sehr klar, einfach und flächig gehalten sind. Keine kleinen Details lenken von der Botschaft ab, die der Autor vermittelt. Auch die Farben sind begrenzt. Auf jeder weißen Doppelseite kann man links einen prägnanten Satz vorlesen, zu dem es rechts ein Bild gibt. Die Tiere, die hier lesen wirken fröhlich, befreit, neugierig, wissbegierig, aufmerksam und freudig. Und all diese Reaktionen zeigen sie, weil sie lesen.


    Schon für meine jüngste Enkelin mit nicht mal 2 Jahren ist dieses Buch wunderbar zum Anschauen geeignet, mal abgesehen davon, dass es keine dicken Pappseiten hat. Es ist kein Buch, das man einmal liest und dann im Schrank verstaut. Man blättert tatsächlich immer wieder darin. Den Kindern hat es auch viel Spaß gemacht, die Situationen auszuprobieren und zu erzählen, wie und wo sie selbst schon ein Buch angesehen haben. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so wirkt, ist es ein ganz bezauberndes Bilderbuch, das das Lesen in den Mittelpunkt rückt und auch erwachsenen Lesern ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
    Die Dorfschullehrerin

    Die Dorfschullehrerin (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.06.2022

    Gemeinsam schafft man alles

    Nach drei Jahren in Frankfurt, die sie zur Weiterbildung genutzt hat, kehrt Helene 1964 als neue Rektorin zurück nach Kirchdorf, dem kleinen Ort an der Zonengrenze in der hessischen Rhön. Sie tut dies mit gemischten Gefühlen, weiß sie doch, dass sie dort auf den Dorfarzt Tobias treffen wird, ihre ehemalige Liebschaft. Ihre Tochter Marie wird langsam ein Teenager und ist nicht sehr begeistert über den Umzug.

    Helenes Vater Reinhold lebt mittlerweile ebenfalls mit seiner Frau Christa und deren Mutter in Kirchdorf. Er betreibt dort eine Tierarztpraxis. Helene wird vor große Herausforderungen gestellt, denn sie soll mehrere Dorfschulen zu einer Mittelpunktschule zusammenführen. Das erfordert ihre ganze Zeit und Aufmerksamkeit, da sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Marie fühlt sich derweil vernachlässigt. Ganz andere Probleme hat Helenes Freundin Isabell, die mit einem afroamerikanischen GI liiert ist und ein Kind von ihm erwartet.

    Eva Völler zeichnet ein realistisches dörfliches Leben in einer Zeit des Umbruchs nach. Beschrieben werden ganz authentische Menschen wie du und ich. Manche mag man mehr, manchen weniger. Die zwischenmenschlichen Begegnungen mit allen Höhen und Tiefen des Lebens sind gut skizziert. Besonders die Frauen in Kirchdorf zeigen Stärke.

    Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und detailliert. Es gibt spannende und emotionale Szenen. Zum Ende des Buches kommt Fahrt auf und alles wendet sich zum Guten. Die mundartlichen Passagen geben der Geschichte Identität und Authentizität. Ich habe den Roman gern gelesen und fühlte mich als Kirchdorfer. Das Cover ist schlicht, aber ansprechend und man erkennt die Zugehörigkeit zur Reihe. 4,5 Sterne
    Das verschlossene Zimmer

    Das verschlossene Zimmer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.05.2022

    Was Liebe alles vermag

    Polen 1939: Die 17-jährige Marie Karski lebt mit ihrem Vater Dominik, einem angesehenen Arzt und Chirurgen in Krakau. An ihre Mutter hat sie kaum Erinnerungen, da sie die Familie vor vielen, vielen Jahren verlassen hat. Ihr Vater hat Marie aufgezogen, von ihm bekommt sie keinerlei Auskünfte über die Mutter. Sie hält diese Ungewissheit nicht länger aus und verschafft sich heimlich Zutritt in das einzige verschlossene Zimmer im Haus. Unter einer losen Bodendiele findet sie eine Dose mit einem blonden Zopf, der nur von ihrer Mutter stammen kann. Verstohlen stellt sie weitere Nachforschungen an. Gerne möchte Marie Ärztin werden, doch zum Studium lässt man sie als Frau nicht zu. Nach Jahren trifft sie in der Stadt ihren früheren Freund und Nachbarn Ben Rosen und die alte Zuneigung flammt wieder auf. Trotzer aller Warnungen möchte Marie zum jüdischen Glauben konvertieren.

    In Rückblenden ist die Geschichte von Helena Kolikov eingefügt, die 1918 in der Apotheke des alten Herrn Karski als Dienstmagd arbeitet und sich in den folgenden Jahren mit dessen Sohn Dominik anfreundet und dann in ihn verliebt.

    Die Autorin Rachel Givney erzählt ausführlich und detailliert die Geschichte zweier Lieben in schwierigen Zeiten. Es werden viele Themen angesprochen, wie die nationalsozialistischen Einflüsse, der Judenhass, Verfolgung, Krieg, Flucht, aber auch über den Klinikalltag und die Rolle der Frau in damaliger Zeit und vorallem, was aufopfernde, selbstlose Liebe alles vermag.

    Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Das Ende überrascht, ist für mich aber nachvollziehbar. Ein starker, ergreifender und durchaus lesenswerter Roman - gerade in diesen Zeiten leider wieder aktuell.

    Das Cover mit dem versteckten Schlüssel im Rücken deutet auf etwas Verbotenes, Geheimnisvolles hin. Auch das passt perfekt zu diesem Buch.

    Insgesamt bekommt es von mir 4,5 Sterne.
    Clover, P: Sheltie - Wie Sheltie zu uns kam

    Clover, P: Sheltie - Wie Sheltie zu uns kam (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.05.2022

    Pony unter Verdacht

    Emma muss mit ihrer Familie aufs Land ziehen. Davon ist sie zunächst gar nicht begeistert. Doch gleich am ersten Morgen im neuen Heim entdeckt sie ein Shetlandpony auf den Grundstück. Tatsächlich gehörte es zum neuen Heim dazu und heißt Sheltie. Die Vorbesitzerin unterrichtet Emma im Reiten und schon fühlt sie sich richtig wohl. Bis Sheltie von einem Nachbarn verdächtigt wird, etwas gestohlen zu haben. Emma muss unbedingt Shelties Unschuld beweisen.

    Das farbenfrohe und fröhliche Cover und auch der tolle Serien-Schriftzug sind richtig gut gelungen und machen Lust auf diese Ponygeschichte. Vor allem für viele Mädchen dürfte das ein Genre sein, zu dem es gar nicht genug Lesefutter geben kann. Diese Geschichte ist wegen der Krimi-/Detektiv-Elemente ebenso für Jungen geeignet.

    Die Hauptperson Emma ist ein Mädchen, mit dem sich Kinder sicher gut identifizieren können und bei dem man gut mitfühlen kann, wenn es fröhlich, enttäuscht oder traurig ist. Auch die anderen Personen sind sehr authentisch und freundlich, bis auf den Nachbarn, der sehr miesepetrig erscheint und so nicht gerade die Sympathie auf sich zieht. Sheltie ist ein hübsches und sehr kluges Pony, das man einfach gern haben muss.

    Die Geschichte enthält sowohl lustige als auch spannende Elemente, was für genug Abwechslung sorgt. Die Illustrationen lockern die Geschichte gut auf und sind sehr detailreich. Für ein Erstlesebuch gibt es schon ordentlich viel zu lesen, wobei die Schreibweise sehr kindgerecht und der Inhalt nicht allzu schwer zu verstehen ist. Außerdem sorgen Kapitel dafür, dass man auch mal eine Lesepause einlegen kann.

    Meiner Enkelin hat das Buch total gut gefallen und sie hat sich gefreut, dass sie mit ihm auch Antolin-Punkte sammeln konnte.
    Die kleine Buchhandlung im alten Postamt

    Rachael Lucas
    Die kleine Buchhandlung im alten Postamt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.05.2022

    Die besten Dinge im Leben kommen ganz plötzlich

    Die 35-jährige selbstlose Hannah lebt mit ihrem arbeitswütigen Mann Phil und dem pubertierenden Sohn Ben in der Nähe von Manchester. Phil ist selten zu Hause und Ben droht durch falsche Freunde abzurutschen. Als Hannah das Angebot erhält den Dorfladen ihrer Cousine Beth in Little Maude zu übernehmen, zögert sie nicht lange und nutzt diese Chance, sich selbst zu verwirklichen. Mit Ben zieht sie in das kleine Dorf in den Cotswolds, wo er gleich Anschluss im Fußballverein findet. Ehemann Phil will nach der Auflösung des Hausstandes nachkommen.

    Allmählich wird Hannah in die eingeschworene Dorfgemeinschaft aufgenommen und kann sich ihren Traum von einem kleinen Buchladen erfüllen. Doch Phil macht sich immer rarer und meldet sich selten. Dafür lässt Jake, ein ehemaliger Fußballnationalspieler und Trainer ihres Sohnes, Hannahs nicht kalt.

    Die kleine Buchhandlung im alten Postamt ist mein erster Roman dieser Autorin, sie war mir vorher nicht bekannt. Das Cover war sehr ansprechend, farbenfroh, aber auch romantisch angehaucht. Es ergänzt den Inhalt perfekt. So stelle ich mir ein englisches Dorf vor.

    Mir gefällt an der Geschichte besonders der leichte fließende Text mit einem Schuss Romantik. Die Dorfbewohner und das Dorfleben sind sehr bildlich, sympathisch und zuweilen etwas schrullig beschrieben, so wie ich es aus englischen Serien kenne und mag. Dass es zu einem Happy End kommen könnte, wird bald klar. So lädt der Roman zu entspannten und gemütlichen Lesestunden ein, ohne dass man beim Lesen groß nachdenken müsste. Ein gelungener Wohlfühlroman mit englischem Flair, der mir nach einem anspruchsvollen Buch gelegen kam. Nun würde ich jederzeit zu weiteren Büchern der Autorin greifen.
    Klönne, G: Für diesen Sommer

    Klönne, G: Für diesen Sommer (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.05.2022

    Lebenslinien einer Familie

    Auf Bitten ihrer älteren Schwester Monika kehrt die 50-jährige Franziska nach Jahren zurück in ihr Elternhaus, um sich um ihren alten, gebrechlichen Vater Heinrich zu kümmern. Nach dem plötzlichen Tod der Mutter Johanne hatte Monika diese Aufgabe übernommen. Nun muss sie jedoch wegen eines Burnouts behandelt werden.

    Monika war immer die Mustertochter gewesen, während Franziska schon im Teenageralter als aufmüpfig und rebellisch galt. Früh hat sie sich dem Umweltschutz verschrieben und konnte nicht begreifen, dass ihr Vater als Ingenieur und Planer für Straßen und Landebahnen ganze Wälder geopfert hat.

    Bereits nach dem Abitur hat sie deshalb die Familie verlassen, ihr Glück erst in Berlin dann in diversen Ashrams und auf einem Hof gesucht. Nun trägt sie die Verantwortung für den Vater, der weder die beantragte Kur antreten will, noch dem behindertengerechten Ausbau des Hauses zustimmt. Können Franziska und ihr Vater die alten Ängste und Zwänge vergessen, ihre Konflikte lösen, sich annähern und die verbleibende Zeit friedvoll verbringen?

    Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mit dem Roman warm wurde. Die vielen Rückblicke - mal aus Sicht von Franziska, mal aus Heinrichs - haben die Leselust zunächst etwas behindert. Im Nachhinein muss ich aber zugeben, dass der Roman dadurch sehr geschickt aufgebaut ist. Es lohnt sich wirklich dranzubleiben. Man erfährt von der Kindheit der Eltern in den Kriegsjahren bis hin zur Gegenwart, wer wann wie warum gehandelt hat und versteht dadurch vieles, was in der Familie im Argen liegt, besser. Der Schreibstil ist fließend und bildhaft.

    Die Charaktere der Protagonisten sind realistisch und nachvollziehbar dargestellt durchaus bewegendes Buch, zu dem das Cover, ein ansprechendes Bild aus schönen Sommertagen, auf dem zwei Mädchen an einem tiefblauen See sitzen, sehr gut passt.
    Dachs und Rakete. Ab in die Stadt!

    Jörg Isermeyer
    Dachs und Rakete. Ab in die Stadt! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.05.2022

    Ein tolles Team in der Stadt

    Dachs und Schnecke Rakete sind die besten Freunde, spielen gerne Kricket, essen, was sie angebaut haben und genießen das Leben. Doch eines Tages wird ihr schönes Heim samt Garten einfach platt gemacht, weil dort ein Freizeitpark gebaut werden soll. Sie können gerade noch das Nötigste einpacken. Doch wo sollen sie nun wohnen? Zusammen machen sie sich auf den abenteuerlichen Weg in die Stadt. Doch dort ist so einiges anders, als sie es gewohnt sind.

    Das rasante, bunte Titelbild hatte es uns sofort angetan, weil es so lebendig und actionreich ist. Im Buch ist der Anteil von Text zu Bild genau richtig für eine schöne Vorlesezeit. Manchen Illustrationen gehen über zwei Seiten und lockert den Text auf. Die Bilder sind wirklich richtig toll, wir konnten uns gar nicht satt sehen. Sie passen hervorragend zum Text.

    Dachs und Rakete sind zwei ganz sympathische Wildtiere, die sich blendend verstehen, auch wenn der Dachs manchmal mehr Aufgaben übernehmen muss, als Rakete. Sie verstehen sich einfach gut und verlassen sich aufeinander, auch, als ihr schönes Heim kaputt gemacht wird. Hier konnte man wirklich mitleiden.

    Es war allerdings sehr lustig, wie sie nach und nach ihre geretteten Sachen umbauen oder stehen lassen müssen. Der Dachs ist wirklich ein talentierter Handwerker. Auch in der Stadt machen die beiden jede Menge neue Erfahrungen von Einkaufen bis Straßenbahnfahren. Man merkt, dass es für jemanden vom Land gar nicht so einfach ist, sich zurecht zu finden. Doch die beiden lassen sich nie unterkriegen. Auch lernen sie jede Menge andere Tiere kennen uns schließen neue Freundschaften. Manches läuft geradezu ideal. Das wäre im echten Leben vermutlich nicht ganz so leicht.

    Dachs und Rakete - Ab in die Stadt! ist ein kurzweiliges Vorlesebuch, das richtig toll illustriert ist und Laune macht. 5 Sterne
    Der Papierpalast

    Der Papierpalast (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.03.2022

    Die Entscheidung: Gehen oder bleiben?

    Zeit ihres Lebens verbringt die 50-jährige Elle Bishop jeden Sommer zusammen mit der Familie in Cape Cod in den Black Woods in einer Blockhütte, die ihr Großvater einst errichtet hat. Da sie innen mit Pappe verkleidet ist, wurde sie "Papierpalast" getauft.

    Eines Abends bei einer Feier trifft sie dort ihren alten Spielgefährten und ihre große Jugendliebe Jonas wieder, mit dem sie viele Sommer in Cape Cod verbracht hat. Sie spüren sofort wieder die starke Verbundenheit der früheren Jahre. Während Elles Familie und Jonas' Frau in der Hütte spielen, schleichen sich die beiden nach draußen, um sich zu lieben. Am nächsten Morgen erwacht Elle mit Gewissensbissen, denn sie liebt auch ihren Mann Peter und ihre drei Kinder. Eine schwierige Entscheidung steht an!

    Ich konnte mich erst nicht so recht auf das Geschehen einlassen und musste das Buch einige Zeit beiseite legen. Beim zweiten Anlauf gelang mir der Einstieg besser. Mit der Zeit fühlte ich mich dann fast in die Geschichte integriert, sie lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab.

    Miranda Cowley Heller erzählt anschaulich und emotional 24 Stunden lang minutiös getaktet über Elle und ihren Entscheidungsprozess: Gehen oder bleiben? Parallel dazu erfahren wir Stück für Stück von den schwierigen und komplizierten Verhältnissen in Elles Familie. Auch verstörenden Szenen werden unbeschönigt erzählt (Vergewaltigung, Missbrauch, Mord). Für sensible oder vorbelastete Leser könnte dies ein Problem sein.

    Wie Elles Entscheidung auch ausfällt, sie wird immer falsch sein und immer weh tun. Das Ende des Romans lässt mich etwas ratlos zurück. Das farbenfrohe Cover erinnert an Sommer und Urlaub und passt zum Thema des Buches.

    4 Sterne
    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.03.2022

    Magische Schulgeschichte

    Elena zieht mit ihren Eltern in ein verschlafenes Örtchen auf dem Lande und ist gar nicht glücklich darüber, dass sie ihre Freundin zurücklassen muss. Eigam ist in ihren Augen ein richtiges Kaff und die Schule eine Bruchbude. Leider sagt sie das laut und gerät gleich mit Friedlinde aneinander, die am ersten Schultag auch noch zu Elenas neuer Klasse gehört. Das kann ja heiter werden. Doch dann verschwindet die Katze des Hausmeisters in einem vergessenen Klassenzimmer und statt einem unangenehmen Schultag erlebt Elena mit ihren Mitschülern ein magisches Abenteuer.

    Das Buch startet ganz anders als erwartet mit einer Rückblende in das Jahr 1950. Ein Junge mit dem Namen Alois bringt ein verbotenes Buch mit in die Schule und damit setzt er seltsame und magische Dinge in Kraft. Es ist schön, wie in dem Kapitel ein bisschen rauszulesen ist, wie Schule in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts ablief. Ich glaube das wissen die Kinder heute gar nicht mehr. Meiner Enkelin hat das super gefallen und sie fragte mich dann auch gleich über meine Schulzeit aus.

    Das zweite Kapitel beginnt mit einer ziemlich ärgerlichen und ein bisschen traurigen Elena. Sie fühlt sich auf dem Hof, den ihre Eltern gekauft haben zunächst nicht wohl. Kinder können sich in diese Situation toll hineinversetzen. Wer lässt schon gern seine Freunde zurück und ist der einzige Neue in der Klasse. Die Gefühle und Zweifel hat die Autorin wirklich perfekt getroffen. Es ist aber sehr schön, wie sich Elena durch die Ereignisse in der Schule weiterentwickelt und durch neue Bekanntschaften Hoffnung schöpft. Sehr lustig ist der Lehrer, der immer erst direkt ist und dann seine Redeweise korrigiert. Auch den trödelnden Felix fanden wir sehr sympathisch.

    Besonders lustig wird es, als die Klasse das verschlossenen Klassenzimmer betritt und viele seltsam magische Dinge passieren. Friedlinde kriegt zwar einiges ab, ist danach aber gleich viel netter. Am Ende findet sich sogar eine Verbindung zwischen der Vergangenheit im Anfangskapitel und der Gegenwart. Leider endet das Buch dann ziemlich schnell. Wir hoffen, dass die Geschichte noch fortgesetzt wird, weil sie uns sehr gefallen hat.

    Das Buch eignet sich super für Kinder, denen Erstlesebücher zu einfach sind, aber richtig dicke Bücher noch zu schwer. Der Schriftgrad ist ziemlich groß und es gibt noch recht viele, ganz tolle Illustrationen, die das Gelesene unterstützen. Das Cover sieht einfach total magisch aus und hat uns dazu verführt, das Buch zu lesen. Auch kann man dafür Punkte bei Antolin sammeln. 5 Sterne
    The Maid

    The Maid (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.03.2022

    Eine lesens- und liebenswerte Maid

    Molly Gray alias Molly Maid ist ein unscheinbares Zimmermädchen mit autistischen Zügen im altehrwürdigen Londoner Regency Grand Hotel. Sie liebt ihre Arbeit über alles, ihre strukturierte Arbeitsweise und akribische Reinlichkeit zeichnen sie aus. Die aufgestellten Regeln und Lebensweisheiten ihrer verstorbenen Gran, bei der sie aufgewachsen ist, sind ihr heilig. Außerhalb ihrer Arbeit pflegt die scheue Molly keinerlei Kontakte, ihre Welt ist das Hotel. Von ihren vermeintlichen Freunden, denen sie vertraut, wird sie belächelt und benutzt.

    Eines Tages findet sie den bekannten Mr. Black tot in seinem Hotelbett auf. Schnell fällt der Verdacht an Hand von Indizien auf Molly. Mit Hilfe ihrer wahren Freunde und detektivischem Gespür versucht sie, den wahren Täter zu stellen.

    Dies ist wirklich ein gut gelungener Debütroman der Autorin Nita Prose. Der fließende und moderne Schreibstil lässt sich leicht lesen. Die Protagonisten und das ganze Hotelwesen werden sehr detailliert, aber nicht langatmig beschrieben. Nach etlichen Seiten ist die Handlung zwar etwas vorhersehbar, das tut aber der Spannung keinen Abbruch. Der Epilog hält noch eine Überraschung bereit.

    Ein größeres Schriftbild und vielleicht ein deutscher Titel wären für mich wünschenswert gewesen. Das Cover mit dem "Bitte nicht stören!"-Anhänger und dem Blutspritzer passt hingegen sehr gut zur Geschichte und wird in der Buchhandlung auf sich aufmerksam machen.
    Sonne über dem Salzgarten

    Tabea Bach
    Sonne über dem Salzgarten (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.03.2022

    Glaube an deine Träume

    Die sympathische, weltoffene Sterneköchin Julia begleitet ihren Neffen Emil, der aus dem Internat abgehauen ist, auf die Insel La Palma, um ihn zu ihrem Bruder Jens zu bringen. Während ihres kurzen Aufenthaltes entdeckt sie eine einsam gelegene Finca, in die sie sich sofort verliebt. Doch nicht nur das Haus sondern auch der Einheimische Alvaro zieht sie in seinen Bann. Kann sich Julia trotz aller Widerstände ihren Lebenstraum von einem eigenen kleinen Lokal auf der Insel erfüllen?

    Die Bestseller-Autorin Tabea Bach hat mich mit dem ersten Band der Salzgarten-Reihe auf die Insel La Palma entführt, hat mir Land, Leute, Kultur und Kulinarik näher gebracht. Die Erläuterungen zur Salzgewinnung und die vorgestellten Rezepte haben mich von ihrer guten Recherche überzeugt. Der Erzählstil ist bildhaft und fließend. Man fühlt sich regelrecht auf die Insel gebeamt. Manchmal waren mir die Handlungen zwar etwas zu unrealistisch, aber Träume wahr werden lassen ist ja erlaubt. Das ist Tabea Bach mit diesem Buch gut gelungen. Denn genau dieses Streben der Protagonistin nach der Erfüllung ihrer Träume macht sie so sympathisch. Das Cover mit Julia in den Salzfeldern, den Strelitzien und dem wehenden Schal passt gut zur Geschichte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
    Wieso? Weshalb? Warum? junior: Wie helfe ich der Umwelt? - Band 43

    Patricia Mennen
    Wieso? Weshalb? Warum? junior: Wie helfe ich der Umwelt? - Band 43 (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.02.2022

    Jedes Kind kann helfen

    Band 43 der belieben Reihe Wieso? Weshalb? Warum? junior beschäftigt sich mit der Frage: Wie helfe ich der Umwelt? Eine in der heutigen Zeit sehr wichtige Frage. Kinder wollen nicht nur hören, dass es der Umwelt nicht gut geht oder gar Angst deswegen bekommen, sie möchten aktiv helfen und etwas beitragen. Da kam mir dieses Buch gerade recht, denn meine jüngste Enkelin erfasst jetzt gerade so richtig, was um sie herum passiert und wie alles zusammenhängt. Auf den wunderschönen Illustrationen entdeckt man immer wieder neue Details, wie zum Beispiel den kleinen Jungen, der sein Bonbonpapier neben den Mülleimer in die Natur schmeißt oder Müll im Wasser. Ganz sachlich zeigt das Buch, wie man es besser machen kann.


    Es zeigt das richtige Verhalten in der Natur, wie der Müll richtig getrennt wird, wie verschmutzt unsere Meere schon sind und man daher am besten Müll vermeidet. Dabei finde ich es herausragend vom Verlag, dass er das Ausleihen von Büchern in der Bücherei tatsächlich als Möglichkeit Ressourcen zu sparen in einem seiner Bücher möglich macht. Das habe ich so noch nicht gesehen. Auch das Sparen von Wasser, Strom und Abgasausstoß wird thematisiert.


    Die Doppelseite "Wie helfen wir Tieren und Pflanzen?" finde ich sehr schön, auch wenn Stadtkinder vermutlich mangels großem Garten daraus nicht so viel mitnehmen können. Auch toll ist, dass erwähnt wird, dass selber zu kochen für die Umwelt viel besser ist, als Essen to go. Ein paar spielerische Fragen und natürlich die vielen Klappen sorgen dafür, dass meine Enkelin schon richtig mitmachen kann. Das Buch schaut sie sehr oft an und es macht ihr sehr viel Spaß. Der Text zum Vorlesen ist absolut kindgerecht. Meiner Meinung nach kann man mit der Umwelterziehung gar nicht früh genug anfangen und dieses Buch bringt dabei noch Freude.
    Stronk, C: Die magische Welt von Leonie Looping - Doppelband

    Stronk, C: Die magische Welt von Leonie Looping - Doppelband (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.02.2022

    Traumhaft schön

    Die magische Welt von Leonie Looping ist ein Doppelband der Reihe und enthält die ersten beiden Abenteuer von Leonie:

    Viele kleine Mädchen träumen davon, in eine magische Welt einzutauchen. Für Leonie sieht es im ersten Band zu Beginn der Ferien allerdings gar nicht rosig aus. Ihre Eltern müssen arbeiten und sie zu Oma Anni. Mürrisch und voller Enttäuschung weiß Leonie erst nichts mit sich anzufangen. Doch dann ist Oma Anni ausgegangen und hat ihr einen Zettel hinterlassen, dass sie nur ja nicht auf den Balkon hinausgeht. Trotzig öffnet sie die Tür und erlebt ein klitzekleines Wunder. Auch der Nachbarjunge Florian scheint ganz nett zu sein.

    Im zweiten Band versuchen Leonie und ihre neuen Freunde dann, die Umweltsünder zu entlarven, die den schönen Waldsee zugemüllt haben, denn dort wächst eine magische Pflanze, die unbedingt geschützt werden muss.

    Meine Enkeltochter hat die enttäuschte Leonie sofort ins Herz geschlossen. Durch die große Fibelschrift kam sie gut voran und war selbst begeistert, wie gut es mit dem Lesen geklappt hat. Die Geschichte hat alles, was ein magisches Abenteuer für kleine Leser mit diesen Interessen braucht: Magische Pflanzen, Zauber und kleine Schmetterlingselfen, mit denen Leonie sich anfreundet. Zusammen erleben sie richtige Abenteuer, bei denen man toll mitfiebern kann. Auch dass dann noch ein Junge mitmischt und sie zusammengearbeitet haben, war sehr schön zu lesen. Zugleich lernt man noch ein bisschen über verschiedene Umweltaspekte.

    Besonders hübsch finden wir beide auch die vielen Bilder zum Text. Überall kann man kleine Tierchen oder andere lustige Details entdecken. Das waren mit Sicherheit nicht die letzten Leonie Looping Bände, die meine Enkelin gelesen hat, denn sie wünscht sich schon die nächsten. Perfekte Motivation!
    Lotta entdeckt die Welt: Am Wasser

    Sandra Grimm
    Lotta entdeckt die Welt: Am Wasser (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.02.2022

    Habe es mir näher an der Realität vorgestellt

    Bei einem Spaziergang mit ihrer Mutter an einem Bach entlang begegnet Lotta unzähligen Tieren und lernt das ein oder andere über die Natur.

    Leider bin ich nicht ganz so begeistert von dem Buch, das mich in der Leseprobe angesprochen hat. Meine Enkelin schaut das Buch zwar gern an, doch meiner Meinung nach, ist es für ein Buch, dass den Kindern die Natur näher bringen soll, einfach nicht realistisch genug. Der Hintergrund kann da nichts dafür, denn der ist, da es sich um Fotografien handelt, naturgetreu. Es sind auch nicht Lotta und ihre Mutter, die sich ganz gut ins Bild einfügen. Es sind die Tiere und ihr unnatürliches Verhalten, sich dauernd in der Nähe der Menschen aufzuhalten und das zu Dutzenden. Das stimmt so einfach nicht. Mir ist schon klar, dass die Autorinnen in dem Buch möglichst viel Abwechslung einbauen wollen, aber mir ist das zu viel. Wenn man Glück hat, begegnet man bei einem Bachspaziergang vielen Tieren, aber so dicht gedrängt nicht. Da wären die Kleinen vermutlich von der Wirklichkeit enttäuscht.

    Ein paar spielerische Hinweise zum richtigen Verhalten gegenüber Tieren und Umwelt fehlen hier völlig. Text und Bild passen nicht immer zusammen. Irgendwie sind die Bilder schon eine nette Idee, aber zufrieden bin ich nicht. Der Text ist einfach geschrieben, durch die "Wortmalerei" aber etwas unruhig, wenn man vorliest. Auch das ist eine nette Idee, aber das Kind selbst hat in dem Alter nichts davon. Am Ende fragte meine Enkelin, woher der Papa weiß, dass Lotta und Mama gerade dort ein Picknick machen und ob sie das Obst schon aufgegessen haben...

    Als Geschichte kann man es mal vorlesen, so richtig die Welt entdecken kann man eher weniger.
    Das Geheimnis des Bücherschranks

    Frida Skybäck
    Das Geheimnis des Bücherschranks (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.01.2022

    Omas Geheimnis

    Die Geschichte beginnt im Kriegsjahr 1943, als Anna unglücklich über ihre bevorstehende Hochzeit ist.

    2007 reist Rebecka nach einem beruflichen Misserfolg und einer unglücklichen Liebe von Stockholm in ihre südschwedische Heimat auf dem Land. Ihre kranke Oma Anna braucht dringend ihre Unterstützung. Während die Oma im Krankenhaus liegen muss, bringt Rebecka ihr altes Haus in Schuss. In einem Bücherschrank findet sie eine Kiste mit Fotos, Briefen und einem Tagebuch der 19-jährigen Anna aus dem Jahr 1943. Viele Ungereimtheiten tun sich vor Rebecka auf. Wer ist Luca, dem ihre Oma damals sehr zugetan war? Was ist geschehen in dieser Zeit? Was hatte Oma mit den Nazis zu tun.

    Nach und nach erzählt Anna ihr aus ihrer Jugendzeit und über ihre große Liebe, die sie bis heute nicht vergessen kann. Doch auch Rebecka findet Hilfe und Freundschaft beim jungen Nachbarn Arvid. Gibt es ein Happy End für alle?

    Das ansprechende Cover mit dem skandinavischen Bücherschrank und der kleinen schwarzen Katze lädt zum gemütlichen Schmökern ein. Die herzergreifenden Geschichten der Protagonistinnen Anna und Rebecka werden abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart erzählt. Durch den gefühlvollen, leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin wird man schnell mit den handelnden Charakteren warm und fühlt mit diesen mit. Der Roman bietet Spannung, Geheimnisse, Emotionen, Verliebtsein und auch einen Blick auf die Kriegszeiten in Schweden. Für mich eine sehr gelungene Mischung. Eine lohnende Reise in die Vergangenheit!
    Fanny und die Liebe

    Sara Ohlsson
    Fanny und die Liebe (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.01.2022

    Kinderalltag für Leseanfänger

    Fanny lernt in der Schule gerade die Buchstaben und Kunst. Ihre Freundin Ester widmet ihr ein Kunstwerk. Sie möchte, dass Fanny in sie verliebt ist. Fanny weiß darauf erstmal nichts zu sagen, so dass Ester sich zurückzieht. Doch das macht Fanny traurig. Gespräche mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrer Oma bringen sie auf eine gute Idee, wie sie sich mit der Freundin wieder versöhnen kann.

    Das Cover zeigt Fanny und Ester wie sie zusammen spielen, bevor Ester den Wunsch hegt, Fanny möge in sie verliebt sein. Hier geht es aber nicht um eine erste gleichgeschlechtliche Liebe, mit der Fanny nicht umgehen kann. Die Inhaltsbeschreibung ist da etwas irreführend. Es ist viel mehr überhaupt ein Ausloten der Gefühle gegenüber nahestehenden Personen. Im Großen und Ganzen handelt die Geschichte von Fannys Alltag mit ihrer Oma, ihrer alleinerziehenden Mutter und eben ihrer Schulfreundin Ester, aber auch viele andere Themen werden kurz angerissen: Aufräumen, Schule, Kunst, was, wenn Oma wegziehen würde, leben mit einer alleinerziehenden, berufstätigen Mutter etc.

    Fanny erzählt ihren Alltag in einer sehr einfachen, kindlichen Sprache, bleibt - wie Kinder eben sind - nicht immer beim Thema, sondern kommt von einem zum anderen, bis sie eine Idee hat, wie sie Ester zurückgewinnen kann. Auch wenn die Sprache sehr einfach ist, ist es doch schon ordentlich viel Text, der sich eher für gut geübte Leseanfänger eignet. Kurze Kapitel sorgen dafür, dass die Kinder beim Lesen Pausen einlegen können.

    Meiner siebenjährigen Enkelin hat vor allem Fanny mit ihren guten Ideen gefallen, so dass wir uns noch den ersten Band der Reihe besorgt haben.
    Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen

    Henrike Engel
    Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.01.2022

    Historie und Kriminalistik in einem

    Dieser (Kriminal-) Roman spielt im Jahr 1910 im Hamburg der Kaiserzeit. Anne Fitzpatrick, eine der ersten studierten Medizinerinnen Deutschlands, kehrt aus England nach Hamburg zurück. Die ist Mitglied der Frauenbewegung und kämpft für ein freies Leben ohne Unterdrückung und Armut. Sie eröffnet nach wenigen Monaten im Hafen "das grüne Haus", eine Anlaufstelle für geschundene, bedürftige Frauen, die Hilfe suchen.

    Helene Curtius, eine wohlbehütete Pastorentochter, möchte nicht als Heimchen am Herd enden, sondern ein selbst bestimmtes Leben führen, sich engagieren. Ihr Weg führt sie in den Hafen, um ein Bild von der Arbeit der Frauenrechtlerinnen zu bekommen. Dabei entdeckt sie im Hafenbecken eine grausam zugerichtete Frauenleiche.

    Der wortkarge Kommissar Berthold Rheydt, der selbst eine Tragödie in seiner Familie verarbeiten muss, bekommt den Fall übertragen. Zusammen mit Anne und Helene trägt er Puzzleteil für Puzzleteil zusammen. Damit begeben sich die drei selbst in große Gefahr.

    Die Autorin erzählt in flüssigem Schreibstil bildhaft und sehr detailliert über die Frauenrechtlerin Anne, ihre Bekannte Helene und Kommissar Rheydt und ihre Zeit. Frauen waren damals minderwertige Lebewesen, es herrschte Armut, Mangel, Not. Die Oberschicht hatte kein Interesse an diesen Menschen, solange sie sie ausbeuten konnte. Vor dieser Kulisse lief die Geschichte wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich fühlte mich sofort mitten im Geschehen dabei. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr gut zu tage getreten. Bis zum Schluss hält die Spannung an. Obwohl ich sonst kein Krimi-Fan bin, habe ich das Buch vollkommen gefesselt und fast in einem Rutsch gelesen. Jetzt freue ich mich auf Band 2 der Hafenärztin, der im Juni 2022 erscheinen wird. Das Cover mit dem Golddruck ist übrigens sehr edel. Ganz dicke Empfehlung!
    Lecoat, J: Die Übersetzerin

    Lecoat, J: Die Übersetzerin (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.11.2021

    Liebe und Freundschaft in Kriegszeiten

    Die junge Jüdin Hedy flüchtet 1940 vor den Nazis aus Wien und findet auf der Kanalinsel Jersey einen Job als Hauslehrerin. Als die Familie die Insel verlässt, bleibt sie zurück und kämpft ums Überleben. Ausgerechnet bei der Deutschen Wehrmacht, die die Insel besetzt, findet sie trotz ihrer Herkunft Arbeit als Übersetzerin.

    Kurt Neumann ist Leutnant bei den Besatzern, agiert aber, wie viele Soldaten nicht aus Überzeugung sondern gezwungenermaßen. Er verliebt sich in Hedy, ohne ihre Religionszugehörigkeit zu kennen. Als Hedy unterschlagene Benzingutscheine verliert, nimmt er die Schuld auf sich. Doch die Besatzer haben Hedy im Visier, sie muss untertauchen.

    Das Cover ist etwas blass, Ton in Ton gehalten. Es zeigt den kopflosen Körper einer Frau, die Papiere in den Händen hält. Als Kaufanreiz würde ich es nicht sehen. Jedoch beschreibt die Autorin recht eindrucksvoll und fesselnd die Situationen von Angst, Hunger, Sorgen, Verfolgung, Hass, Verzweiflung und Intrigen während der langjährigen Besatzungszeit, aber sie schreibt auch von Liebe und wahrer Freundschaft.

    Man leidet mit den Inselbewohnern, ob der gefühlten Ohnmacht den Besatzern gegenüber, die ihre ganze Härte ausspielen. Die Personen bleiben mir jedoch teilweise zu blass und distanziert.
    51 bis 75 von 90 Rezensionen
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