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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    892 Rezensionen

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    Dieses schöne Leben

    Mikki Brammer
    Dieses schöne Leben (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.11.2023

    Steigert sich

    Clover ist Sterbebegleiterin. Ansonsten ist sie (sorry für den Ausdruck) „eine arme Sau“, denn sie hat so gut wie keine sozialen Kontakte, keine Freunde und ist einsam. Von einem schönen Leben kann keine Rede sein…

    Die ersten 150 Seiten des Buches waren extrem schwierig für mich. Denn es ging nur um den Tod. Gut, den Teil der Sterbebegleitung fand ich in Ordnung und oft sehr berührend. Aber Clover hat nichts anders als den Tod: sie hat Thantalogie studiert und sie besucht als einzige Freizeitaktivität Death-Cafés. Ich habe mich mit dem Tod beschäftigt und in unserer Familie wird er nicht verschwiegen. Aber hier die ganze Zeit nur damit beschäftigt zu sein, machte mich depressiv und gleichzeitig fühlte ich mich genervt. Wie kann ein Leben so schieflaufen. Clover sieht die Welt nur durch Liebesfilme, steigert sich da rein und wenn in echt jemand nicht dem entspricht, zieht sie sich beleidigt und oft zu Unrecht verletzt auf Jahre in ihr Schneckenhaus zurück. Sie hätte dringend psychologische Hilfe gebraucht. Das alles ist supergut beschrieben und lesbar, nur das Thema machte mich immer reizbarer und ich wollte tatsächlich das Buch abbrechen.

    Allerdings änderte es sich danach. Da passieren viele gute Dinge und es fallen kluge Sätze und das Buch dreht sich. Und die Autorin schafft es, dass es an keiner Stelle unrealistisch wird und vor allem nicht kitschig. Ich hatte dies auch für das Ende befürchtet – aber nein, auch hier gut gelungen. Und so wird dieses Buch dann eben doch noch richtig gut und ich kann eine Leseempfehlung ausprechen.
    In Liebe, deine Lina

    Barbara Leciejewski
    In Liebe, deine Lina (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.11.2023

    Schöne Familiengeschichte

    Ende des 19. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf in der Pfalz. Dort steht die Zeit scheinbar still und die Dorfgemeinschaft hält sich an alte Sitten und Bräuche und möchte möglichst keine Veränderung. Lina ist die Tochter eines Steinbrucharbeiters. Sie wächst in einer Kindergemeinschaft im Dorf auf und als Jugendliche verliebt sie sich in ihren alten Freund Albert. Dieser ist Sohn des Dorfkaufmanns und Schmieds. Somit die gehobene Gesellschaft im Dorf. Als Lina schwanger wird, will Albert sie zwar heiraten, hält sie aber eine Weile hin und seine Familie verbietet die Hochzeit. Albert beugt sich der Entscheidung der Familie und Lina wird vom Dorf als ledige Mutter gemieden und gemobbt. Karl, ebenfalls ein ehemals uneheliches Kind aus dem Dorf, bietet ihr einen Ausweg an und die Familie zieht nach Bremen um.

    Das Buch ist eine schöne Familiengeschichte und gleichzeitig ein Zeitzeugnis über das Leben in einem kleinen Dorf sowie in Bremen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die großen Ereignisse der damaligen Zeit spielen zwar in das Leben der Familien hinein, sind aber nicht Hauptsache des Buches. Es geht in erster Linie um Liebe und Familie und Entscheidungen, die das Leben verändern können. Wie immer ist es der Autorin hervorragend gelungen, die Figuren facettenreich zu zeichnen und die Geschichte gut zu erzählen, ohne kitschig zu werden. Von daher gibt es für mich von mir eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auf die angekündigte Fortsetzung.
    Tief im Schatten

    Tief im Schatten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.11.2023

    Spannend

    Es ist Winter und sehr kalt. Mehr zufällig wird im Wald ein toter Mann gefunden, der gefesselt und schwer misshandelt wurde. Bald stellt sich heraus, dass er ein früher sehr bekannte und erfolgreicher Sportler war, der heute eine Klempnerfirma hat. Scheinbar hat er keine Feinde und alle sind zufrieden mit ihm. Es gibt wohl keinen Grund für die Ermordung...


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich fand es über große Strecken auch sehr spannend. Auch wenn man ungefähr ab der Hälfte des Buches eine Ahnung hatte, warum der Mord erfolgt ist, so gibt es im weiteren Verlauf noch einige Überraschungen. Besonders gut hat mir allerdings gefallen, wie die Polizei ermittelt hat und wie die Probleme bei den Ermittlungen auch in private Bereiche hinein ragen. Die Autorin kann sehr gut schreiben und das beweist sie in diesem Buch auch wieder. Von mir eine absolute Leseempfehlung.
    Das Nachthaus

    Das Nachthaus (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.10.2023

    Völlig anders

    Eine Kleinstadt in der tiefsten Pampa. Nach dem Tod von Richards Eltern lebt er jetzt bei Onkel und Tante und fühlt sich in der Schule und im Ort überhaupt nicht wohl. Sein ziemlich einziger Freund Tom ist ebenso ein Außenseiter. Eines Tages gehen die beiden in den Wald und nur Richard kommt zurück. Die fantastische Geschichte, die er erzählt, glaubt ihm niemand. Alle denken, er hat Tom in den Fluss gestoßen und will das nicht zugeben. Kurz danach verschwindet erneut ein Jugendlicher und wieder ist Richard der letzte, der ihn gesehen hat...

    Eine Warnung vorweg: Wer erwartet, in diesem Buch etwas Ähnliches zu finden, wie die Bücher z. B mit Harry Hole, wird maßlos enttäuscht sein. Auch ich konnte mich mit dem Buch nicht so wirklich anfreunden. Um mehr zu begründen, müsste ich aber etwas tun, was ich nicht will: spoilern, spoilern. spoilern. So erwähne ich nur die positiven Sachen. Die Geschichte greift vor allem am Anfang in Richtung Horror, was nicht unbedingt mein Geschmack ist. Trotzdem ist das ganze sehr spannend, was ich wiederum mag. Der Autor schreibt gewohnt gut und die Auflösung ist interessant. Zumal es zur Auflösung eine Auflösung und eine Auflösung gibt. Trotzdem ist das Buch etwas völlig anderes, was ich normal mal lese und was ich auch erwartet hätte. Von daher fällt es mir schwer, eine Leseempfehlung auszusprechen. Ich würde aber auch niemanden davon abhalten, das Buch zu lesen. Es wird wahrscheinlich eines dieser Bücher werden, dass man entweder komplett hasst oder komplett liebt. Momentan geht es bei mir eher in die erste Richtung. Trotzdem vergebe ich mehr Punkte für die Idee und die gute Umsetzung.
    Kleine Probleme

    Nele Pollatschek
    Kleine Probleme (Buch)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    17.10.2023

    Abgebrochen

    Es ist Silvester und Lars hatte eine Woche Zeit, allein zu Hause diverse Arbeiten und Aufträge zu erledigen. Es ist nichts passiert. Gar nichts. Silvester bekommt er eine Art Panik und fängt mit einigen der Sachen an.

    Das Buch hat ein schönes Cover. Allerdings weiß ich nicht so richtig, was der Vogel mit dem Inhalt zu tun hat. Vielleicht hätte sich dies im Verlaufe des Buches noch erklärt. Doch ich habe das Buch abgebrochen nach ¼. Das mache ich wirklich sehr selten, doch ich fand so gar keinen Zugang dazu und wollte meine Lesezeit nicht mehr damit verbringen. Dabei ist der Stil richtig super und es hat sich gut gelesen. Aber ich bin mit dem Inhalt nicht klargekommen. Die Hauptperson ist faul, stinkend faul. Anders kann man es nicht bezeichnen. Wenn er nur halb so viel etwas gemacht hat, wie er sich Ausreden dafür ausdachte – kein Mensch hätte ein Problem gehabt. So wurde ich immer wütender und genervter. Tut mir leid für die Autorin, aber mit einem anderen Thema lese ich sie gern wieder.
    Wie ein Stern in mondloser Nacht

    Marie Sand
    Wie ein Stern in mondloser Nacht (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    17.10.2023

    Schwach

    Berlin in den 1950er Jahren. Die ganz junge Henni lebt mit Mutter und Bruder zusammen im zerstörten Berlin in einer Kellerwohnung. Als sie ihre erkrankte Mutter auf einer Putzstelle vertritt, lernt sie Ed kennen - den Sohn aus reichem adligem Hause. Dessen Vater ist Arzt und macht für viel Geld Abtreibungen für reiche Frauen. Ed und Henni verlieben sich und Henni wird schwanger. Eds Mutter zwingt sie, das Kind abzutreiben. Ihre eigene Mutter unterstützt das, weil sie so an Geld kommt, um mit dem erkrankten Sohn an die Ostsee zu ziehen (es ist hier nie die Rede davon, dass Henni nachkommt, dabei ist sie noch nicht mal volljährig). Letztendlich bricht Henni die Schule ab und zwingt Eds Vater, ihr eine Ausbildung als Hebamme zu ermöglichen. Später richtet sie einen Geburtsraum ein und die erste Babyklappe, in dem Fall eine Kiste, von Berlin…

    Das Buch hätte richtig gut sein können. Denn es ist ein wichtiges Thema und die Geschichte zur Erfindung der Babyklappe ist interessant. Doch leider ist etwas herausgekommen, dass ich mit viel gutem Willen allenfalls als schwach bezeichnen kann. Zum einen dreht sich einen Großteil des Buches nur um die Beziehung zwischen Ed und Henni. Henni ist wenigstens noch sympathisch, was sie allerdings an dem sehr egoistischen und wankelmütigen Ed findet, erklärt sich mir nicht (von der anfänglichen jungen Liebe mal abgesehen). Dazu kommen eine Menge Logikfehler. Ein Beispiel: Henni ist zu jeder Zeit telefonisch erreichbar, gleichzeitig ist sie aber auch ständig in der gesamten Stadt Berlin - Ost wie West - unterwegs. Sie unterhält die Beziehung zu Ed, bringt Kinder auf die Welt und irgendwie ist sie weder müde noch gestresst. Das passt nicht zusammen. Ein anderes Beispiel: Im Osten der Stadt wird sie quasi von Biene erpresst, die eine Freundin von Eva war. Die Geschichte mit Eva passierte aber, als Henni noch im Krankenhaus arbeitete. Damals hatte sie noch gar keinen eigenen Geburtsraum/Babykiste und wieso kommt Biene dann an ihre Adresse? Auch die Geschichte in der Gegenwart hat viel zu viele konstruierte Zufälle. Die einzige Person, die mir durchweg wirklich sympathisch und authentisch war, ist Marta. Auch die Gründe der Ost-West-Unterschiede in den Lebensbedingungen (Stichwort: Waschmittel z. B.) werden mit keinem Wort erwähnt. Im Westen ging es durch den Marshallplan sehr schnell aufwärts, der Osten hat noch lange Reparationen an die Sowjetunion zahlen müssen. Das alles hat mir mehr und mehr den Spaß am Buch genommen. Dazu kommt noch, dass durch einige Nebenstränge die Geschichte teilweise ziemlich langatmig wurde und gar nichts mehr mit dem Hauptthema Babyklappe zu tun hatte. Das bedauere ich, denn das Thema hätte viel mehr Tiefgang verdient. So spreche ich keine Leseempfehlung aus.
    Eine glückliche Familie

    Jackie Kabler
    Eine glückliche Familie (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    11.10.2023

    Viel verschenkt

    Beth ist 10 Jahre alt, als ihre Mutter die Familie überraschend verlässt und sich nie wieder bei ihr meldet. Viele Jahre sind vergangen und Beth hat inzwischen eine eigene Familie. Sie lebt zusammen mit ihren beiden Kindern. Ihr Mann hat eine neue Freundin, doch sie konnten die Trennung gut regeln und sind glücklich. Da steht eines Tages eine ältere Dame vor der Tür und behauptet, dass sie Beths Mutter ist. Beth nimmt sie auf und lernt auch ihrer Halbschwester kennen. Alle sind glücklich, scheinbar ...

    Das Buch wird wahlweise als Thriller oder Krimiroman beworben. Viele bemängeln, dass dafür nicht genug Spannung vorhanden ist. Das stimmt. Nur steht auf dem Bucheinband eben einfach nur Roman. Mich hat etwas ganz anderes gestört. Praktisch von den ersten Kapiteln an weiß man über einen dunklen Punkt in Beths Vergangenheit Bescheid und so hat man immer im Hinterkopf, dass es nur darum gehen könnte. Man kommt gar nicht auf die Idee, dass die Geschehnisse andere Gründe hätten. So ist gerade der Anfang extrem langatmig und teilweise auch langweilig. Etwa nach einem Drittel nimmt das Buch Fahrt auf. Ab hier lässt es sich relativ gut lesen. Doch leider ist das Ende dann auch wieder sehr vorhersehbar und auch hier ist man relativ zeitig auf etwas festgelegt. Das bedauere ich sehr, denn damit verschenkt das Buch unheimlich viel Potenzial und kommt leider nicht über Mittelmaß hinaus.
    Sandmann, E: Porträt auf grüner Wandfarbe

    Sandmann, E: Porträt auf grüner Wandfarbe (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    09.10.2023

    Zu viel

    Nicht lange nach der Wende wird die in England lebende Gwen von ihrer Tante gebeten, sie zusammen mit ihrer Freundin nach Polen zu begleiten, um die Stätten ihrer Kindheit zu besuchen. Diese Bitte beunruhigt Gwen und sie nimmt sie als Anlass, zum einen ihr Leben zu ändern und zum anderen nach der Vergangenheit ihre Familie zu forschen, denn dort gibt es viele weiße Flecken und gegenseitige Beschuldigungen...

    Das Buch ist ein groß angelegter Familienroman der über zwei Weltkriege und insgesamt rund 80 Jahre dauert. Gerade der Anfang ist absolut verwirrend, weil man als Leser die vielen Namen und die wie zueinander stehenden Person schwer auseinanderhalten kann. Hilfreich ist dabei das beigelegte Lesezeichen, auf dem die wichtigsten Personen kurz skizziert sind. Trotzdem ist gerade der Anfang für mich extrem schwer zu lesen gewesen. Um nicht zu sagen, in Teilen auch etwas langatmig. Die Geschichte wird in Gegenwart und Rückblenden in der Vergangenheit erzählt. Ungefähr ab der knappen Mitte des Buches wurde es dann für mich auch richtig interessant und ich konnte das Buch auch relativ flott weiterlesen. Leider war das Ende für mich dann so kitschig, dass ich doch etwas enttäuscht war und das Buch so nur als Mittelmaß einstufen muss. Da wäre mehr möglich gewesen
    Marly, M: Glanz der Zukunft. Loulou de la Falaise und Yves S

    Marly, M: Glanz der Zukunft. Loulou de la Falaise und Yves S (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.10.2023

    Interessantes Leben

    Loulou versucht, sich von ihrer Mutter zu lösen, und sie schafft es letztendlich nur durch eine Heirat mit dem irischen Ritter Desmond. Doch schon nach kurzer Zeit merkt sie, dass er sie eher enttäuscht. Sie interessiert sich vor allem für Mode. In den Swinging Sixties in London kommt sie mit bekannten Persönlichkeiten dieser Zeit zusammen, so z. B. Rolling Stones. Doch letztendlich lernt sie in Paris Yves Saint Laurent kennen und damit ändert sich ihr Leben endgültig...

    Das Buch beschreibt ein interessantes Leben und eine interessante Persönlichkeit. Ich bin mit der Modewelt wenig vertraut und hatte vorher noch nie von Loulou gehört. So war für mich alles neu und ich habe ihren Lebensweg mit großem Interesse verfolgt. Das Buch ist gut geschrieben und man trifft dort viele Persönlichkeiten aus der kulturellen Szene von London, New York und vor allem Paris. Während es anfangs vor allem um Loulou geht, ändert sich das mit ihrer Einstellung und ihrer Freundschaft mit Yves Saint Laurent. Im letzten Teil des Buches geht es mehr um diesen großen Modemacher.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
    Terafik

    Nilufar Karkhiran Khozani
    Terafik (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    09.10.2023

    Zwischen den Welten

    Nilufer ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und ihre Eltern stammen aus Iran. Nach der Scheidung geht der Vater irgendwann zurück in sein Heimatland und kümmert sich so gut wie nicht nur um die Tochter. Erst als sie erwachsen ist, kommt es zu einem Besuch des Irans und ihrer dortigen Familie.

    Das Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Zum einen spürt man genau, wie Nilufer sich praktisch zwischen den Welten befindet und sich für kein Land so richtig entscheiden kann oder will. Sie fühlt sich in Deutschland nicht wohl und im Iran gleich gar nicht. Das kann ich zwar mit dem Kopf verstehen, aber ich fühle es nicht beim Lesen. Weil das Buch mich seltsam unberührt zurücklässt. Nilufers Familie versucht alles, ihr den Besuch so angenehm wie möglich zu machen. Doch ihr Vater ist weiterhin distanziert und wirkt gefühllos und sie ihm gegenüber auch irgendwie. Irgendwie dachte ich die ganze Zeit, dass sie doch eigentlich gar nicht richtig was miteinander zu tun haben wollen. So war ich am Ende irgendwie nur froh, dass die Geschichte aufhört und sie nach Deutschland zurückkehren kann.
    Leichenblass im Fass

    Joost Jensen
    Leichenblass im Fass (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    09.10.2023

    Gefährliches Tüdelbräu

    Die Friesenbrauerin Gesine wird von ihrem Dorf für den norddeutschen Brauwettbewerb angemeldet. Mit einer Stimme Mehrheit gewinnt sie diesen sogar. Danach ist nichts mehr, wie es war. Über das Internet wird ihr Tüdelbräu bekannt und das Dorf von Touristen überrannt. Das sorgt zwar für Umsätze, bringt aber Unfrieden in den Ort. Dies steigert sich noch, als ihr größter Konkurrent beim Schützenfest auftaucht und wenig später tot ist. Gesine steht unter Mordverdacht…

    Der zweite Teil der Reihe nimmt aktuelle Bezüge zu Internethypes und deren Folgen. Der Krimi selbst ist nicht besonders spannend, weil es gar nicht viele Verdächtige gibt und ich schon ungefähr ab Mitte des Buches wusste, wer es war. Gut gefallen hat mir allerdings die oft witzige Beschreibung der Dorfbevölkerung. Alles in allem ein netter Regionalkrimi, den ich als guten Durchschnitt einordnen würde.
    Schwarzvogel

    Frida Skybäck
    Schwarzvogel (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.10.2023

    Sehr gut

    Fredrika ist Polizistin und kehrt nach einem Vorfall zurück in ihre alte Heimat, um dort in der Mordkommission zu arbeiten. Eine junge Frau bricht im Eis ein und Fredrikas Oma beobachtet das Ganze und ist der Meinung, das ist kein Unfall. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Fredrika ist zum einen persönlich involviert, weil sie so ziemlich den gesamten Ort und kennt und ihre Familie scheinbar ebenfalls betroffen ist. Zum anderen muss sie mit einem neuen Kollegen zusammenarbeiten Henry ist so ganz anders als sie und es dauert ein wenig, bis sie gut miteinander arbeiten können.

    Das Buch ist der erste Teil einer neuen Reihe und ich muss sagen, dass ich schon jetzt ein Fan davon bin. Ich habe es quasi in einem Ritt durchgelesen und mich keine Minute gelangweilt, obwohl es nicht immer an jeder Stelle hochspannend war. Aber interessant war die Konstellation, wie jemand in einem kleinen Ort, wo er jeden kennt, ermitteln muss. Und wie der Zwiespalt ist, wenn scheinbar die eigene Familie, vielleicht sogar der eigene Vater, in den Fall verwickelt sein könnten. Die Hauptpersonen haben Ecken und Kanten, sind aber sehr sympathisch. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar. Von mir eine absolute Leseempfehlung.
    Nur eine Lüge - Zwei Familien, eine tödliche Verbindung

    Malin Stehn
    Nur eine Lüge - Zwei Familien, eine tödliche Verbindung (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.09.2023

    Ganz stark

    Eine große Hochzeit steht an. Das Schwierige daran ist, dass die beiden Familien seit acht Jahren nichts mehr miteinander zu tun haben wollen. Denn damals gab es einen schwerwiegenden Vorfall und danach ist nichts mehr, wie es war. Doch mehr oder weniger verläuft bei der Feier erstmal alles wie geplant, kleinere Fehltritte werden übersehen.... doch dann findet man eine Leiche...

    Das Buch wird zwar als Roman bezeichnet, es hätte das Etikett Thriller oder Psychothriller auf jeden Fall verdient. Es ist für mich das zweite Buch der Autorin, dass ich lese. Und wie auch der Vorgänger ist dieses unheimlich spannend. Die Kapitel werden aus Sicht der verschiedenen handelnden Personen erzählt und man hat sowohl in der Vergangenheit wie in der Gegenwart nie das Gefühl, dass man ansatzweise weiß, um was es geht. Es ist keine Minute langweilig und man will einfach immer nur weiterlesen.
    Die Erfindung des Lächelns

    Tom Hillenbrand
    Die Erfindung des Lächelns (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    25.09.2023

    Zu viel

    Paris 1911. Aus dem Louvre wird das damals nicht sehr bekannte Gemälde von Leonardo da Vinci Mona Lisa gestohlen. Zu der Zeit war es einfach ein Bild unter vielen. Verschiedene Polizeiinstitutionen versuchen, die Täter und vor allem das Bild wiederzufinden. Doch das scheint aussichtslos...

    Das Buch hätte richtig gut werden dann können. Die Geschichte an sich ist interessant und spannend und birgt viel Stoff für einen guten Roman. Doch in meinen Augen wollte der Autor einfach zu viel. Da werden große Persönlichkeiten mit dem Bild in Verbindung gebracht. Das ist an sich gar nicht schlecht. Doch es wird dazu ausführlich, um nicht zu sagen sehr ausführlich, über diverse Nebenstränge berichtet und das wird irgendwann langatmig und dann auch zum Teil langweilig. Vor allem die nahezu ausufernde Verwendung diverse Fremdwörter hat mich irgendwann nur genervt. Anfangs habe ich noch nachgeschlagen, doch irgendwann wurde mir das zu viel und ich habe es gelassen. Es hat mir den Spaß in dem Buch etwas verdorben. So ist das Ergebnis letztendlich für mich leider nur Durchschnitt und ich kann nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen.
    Die Triade von Madrid

    Andreas Storm
    Die Triade von Madrid (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.09.2023

    Sehr umfangreich

    Der zweite Fall der Reihe bringt Lennard Lomberg nach Spanien, genauer gesagt nach Grenada. Dort wurde ein Gemälde gestohlen, das eigentlich schon als verloren galt. Der Verteidigungsminister der BRD beauftragt Lomberg, sich der Sache anzunehmen und das Gemälde zu finden, ohne dass davon etwas an die Öffentlichkeit gerät. Denn das Gemälde hat eine bewegte Vergangenheit, die geheim bleiben soll...

    Die Geschichte in diesem Buch ist unheimlich komplex. Sie spielt auf vier verschiedenen Zeitebenen und hat mich manchmal überfordert. Teilweise wusste ich nicht, wer die handelnden Personen sind und in welchem Zusammenhang sie stehen. Dazu kamen noch viel mehr Details, die das Ganze ziemlich in die Länge zogen und die Spannung aus dem Buch nahmen. Mir kam es mehr wie ein Roman und weniger wie ein Krimi vor. Dabei ist die Geschichte an sich äußerst interessant. Aber in der Umsetzung gibt es noch Luft nach oben.
    Der Weg ins Apfelreich

    Anna Fredriksson
    Der Weg ins Apfelreich (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.09.2023

    Etwas mehr erwartet

    In einem kleinen Ort in Südschweden leben Vanja, deren Tochter Sally und ihre Enkelin Josefin, und zwar jede ihr eigenes Leben, aber räumlich nah beieinander. Josefin betreibt mit ihrem Mann einen alternativen Hof und Sally eine Pension. Vanja ist eine bekannte Malerin. Doch das Verhältnis zueinander ist nicht leicht, besonders Vanja tut sich schwer, mit der Vergangenheit und der Gegenwart klarzukommen

    Das Buch ist der dritte Teil einer Reihe um die drei Frauen. Ich kenne die beiden Vorgängerteile nicht und hatte besonders auf den ersten 150 Seiten große Probleme, die entsprechenden Personen auseinanderzuhalten und ihre Beziehung zueinander zu verstehen. Das kann ich der Autorin nicht anlasten, allerdings wäre es hilfreich gewesen, wenn zumindest ein Personenregister vorhanden gewesen wäre. So musste ich mich doch durch die Seiten durchkämpfen und habe einige Entscheidungen bzw. Aussagen nicht richtig verstanden. Dazu kommt, dass mir die Person Vanja zutiefst unsympathisch ist. Im Verlaufe des Buches versteht man allerdings mehr und mehr, um was es eigentlich geht. Damit liest es sich auch definitiv leichter. Ich hätte fast eine gute Beurteilung abgegeben, doch leider hat das Ende mich dann wieder in einigen Teilen ziemlich enttäuscht. So bleibt das Buch für mich leider nur Mittelmaß. Ich würde es nur jemanden empfehlen, der die Vorgängerbücher kennt.
    Meine Männer

    Victoria Kielland
    Meine Männer (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.09.2023

    Anders

    Ende des 19 Jahrhunderts arbeitet Brynhild in Norwegen auf einem Hof als Magd. Sie verliebt sich in den Hoferben und als sie ein Kind erwartet, wird dieser gewalttätig. Sie verliert das Kind und geht in die USA zu ihrer Schwester. Sie gibt sich einen neuen Namen und versucht, ein neues Leben zu beginnen. Doch sie hat große Probleme...

    Das Buch ist komplett anders. Anders, als ich es erwartet habe. Aber auch anders, als ich bisher ein Buch gelesen habe. Die Sprache ist sehr besonders. Man kann das schlecht beschreiben, es ist außergewöhnlich. Allerdings hatte dies zur Folge, dass ich emotional mit den Figuren überhaupt nicht zurechtgekommen bin und keinen Zugang fand. Es war ein wenig so: eine überaus wunderschöne und strahlende Verpackung, die den Blick vom Inhalt weggelenkte. Auch fand ich die Hauptfigur gerade am Anfang mehr als naiv und danach zum Teil traumatisiert, aber eben auch irgendwie kalt. Das Buch war nicht mein Fall.
    Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod

    Charlotte Blum
    Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.08.2023

    Alma ermittelt wieder

    In Baden-Baden herrscht das Schachfieber. Das internationale Schachturnier mit fast allen bekannten Schachspielern seiner Zeit lockt viele reiche Menschen in die Stadt. Allerdings auch reichlich Diebe und die Polizei ist gut beschäftigt. Alma arbeitet wie immer im Telefonamt und wird von einer Kollegin gebeten, den Todesfall ihrer Cousine zu untersuchen. Diese wurde in einer Wäschetrommel in einer Wäschefirma gefunden. Die Polizei ist schnell bei Selbstmord bzw. einem Unglücksfall, doch das will die Kollegin nicht glauben. Bei ihren Recherchen gerät Alma einmal mehr in große Gefahr...

    Das Buch ist der dritte Teil der Reihe um die Telefonistin Alma und ihre Freundin sowie Angehörige und Bekannte. Wie immer wird das Zeitgefühl gut eingefangen. Mitte der 1920er Jahre kommen verrückte Tänze der Shimmy auf. Allerdings haben Frauen weiterhin nur wenige Rechte und werden schlecht bezahlt. Auch das Aufkommen des Dritten Reiches wird thematisiert. Die eigentliche Krimihandlung ist wie in den vorherigen Bänden nicht allzu hochspannend, aber immer noch interessant genug, dass man das Buch gern liest. Die Personen sind sympathisch, auch wenn ich einige Gedankengänge gerade gegen Ende des Falles nicht immer nachvollziehen kann. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung
    Kommissar Jennerwein darf nicht sterben

    Jörg Maurer
    Kommissar Jennerwein darf nicht sterben (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.08.2023

    Vielleicht doch?

    Kommissar Jennerwein macht ein paar Tage Urlaub in einem Wellnesshotel. Er soll sich dort allein erholen und auf keinen Fall irgendwelche Fälle lösen. Natürlich bleibt es nicht bei Sauna und sportlichen Unternehmungen, sondern Jennerwein wird von einem koreanischen Mitarbeiter eines riesigen Konzerns engagiert, um herauszufinden, warum ein weiterer Mitarbeiter verschwunden ist und vor allem wohin. Dabei macht die Firma quasi um alles ein Geheimnis und kontrolliert alles. Zusätzlich zu diesen heimlichen Unternehmungen schwebt Jennerwein in Lebensgefahr, denn ein Auftragskiller soll ihn ermorden.

    „Kommissar Jennerwein darf nicht sterben“ ist mein 1. Buch aus der Reihe. Inzwischen frage ich mich: Vielleicht sollte er doch sterben? Denn ehrlich gesagt hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Anfangs fand ich es ja noch irgendwie lustig, dass sich einige seiner alten Fälle und Täter zusammentun, um sich einen Auftragskiller für Jennerwein überhaupt leisten zu können. Doch das Ganze wirkt mehr und mehr nicht komisch, sondern einfach überdreht und oder mit der Zeit langweilig. Gleiches gilt für die Suche nach dem verschwundenen Mitarbeiter in dieser riesigen Fabrik, wo alles nur noch mit Künstlicher Intelligenz arbeitet und man Mensch und Maschine kaum unterscheiden kann. Auch das war am Anfang etwas witzig, aber mit der Zeit war es mir einfach zu schräg (auch wenn natürlich sehr gut recherchiert, in absehbarer Zeit wird vieles davon so sein oder ist es schon) und ich kann die Lobeshymnen auf die Reihe nicht nachvollziehen. Vielleicht waren die ersten Bücher einfach besser. Meins ist es jedenfalls nicht.
    Marschlande

    Jarka Kubsova
    Marschlande (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.08.2023

    Sehr aktuell

    Britta zieht mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern von Hamburg in die Marschlande. Sie haben dort ein sehr schönes Haus gekauft, doch Britta wird weder mit dem Haus noch mit der Landschaft noch mit den Menschen so richtig warm und fühlt sich nicht wohl. Erst nach und nach erkundet sie die Umgebung und stößt auf eine Straße mit Namen Abelke Bleken. Darüber will sie mehr wissen und findet heraus, dass diese Frau im 16. Jahrhundert als Hexe verbrannt wurde.

    Das Buch erzählt die Geschichte von zwei Frauen. Einmal von Abelke, die im Mittelalter einen eigenen Hof besaß und für ihre Zeit sehr ungewöhnlich war. Zum anderen in der jetzigen Zeit über Britta, die für ihre Familie viel aufgegeben hat und damit nicht glücklich wird. Das Buch ist sehr aktuell, denn bei den parallelen Erzählungen merkt man auf einmal, wie viel von der damaligen Zeit auch jetzt noch gilt. Und wie schwer es Frauen immer noch haben, wenn sie ein wenig anders sind oder wenn sie die gleichen Rechte einfordern, die ein Mann automatisch hat. Dabei ist das ganze gut geschrieben und lässt sich flüssig und interessiert lesen. Das Nachwort am Ende erklärt die wissenschaftlichen Zusammenhänge. Von mir eine absolute Leseempfehlung
    Nicht, dass noch einer sitzenbleibt!

    Renate Bergmann
    Nicht, dass noch einer sitzenbleibt! (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.08.2023

    Viel Wahres

    Renate Bergmanns Enkelin kommt in die Schule. Wie heute üblich, fällt eine Menge des Unterrichts aus und Renate ist damit weder glücklich noch einverstanden. Mehr zufällig kommt sie in die Schule und übernimmt letztendlich eine Stelle als Hilfskraft. Dazu packt sie viel Lebensweisheit, aber auch einige überholte Sachen aus.

    Je weiter die Reihe um die Online-Omi Renate Bergmann fortschreitet, desto mehr hat man sich als Leser an die anfangs sehr witzigen Sachen gewöhnt, wenn sie die englischen Ausdrücke falsch verwendet oder eindeutscht oder mit den aktuellen Gegebenheiten nicht mehr so recht klar kommt. Daher wirkt der Witz jetzt nicht mehr frisch. Trotzdem finde ich, dass das Buch eines der besseren der letzten ist, weil hier sehr viel Wahres angesprochen und der Schulalltag real gezeigt wird und der ist nicht unbedingt lustig. Von daher von mir doch eine Leseempfehlung.
    Kontur eines Lebens

    Jaap Robben
    Kontur eines Lebens (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.08.2023

    Sehr berührend

    Frieda muss nach dem überraschenden Tod ihres Mannes in ein Pflegeheim umziehen. Der Sohn organisiert alles, auch die Auflösung des alten Haushaltes. Dabei kommen Frieda mehr und mehr Erinnerungen an ihre Jugend zurück. Und vor allem die immer noch schmerzliche Erinnerung an die Geburt ihres 1. Kindes, das in den 1960er Jahren unehelich zur Welt kam. Zur damaligen Zeit ein absoluter Skandal...

    Das Buch ist sehr, sehr berührend. Es erzählt die Geschichte einer eigentlich ganz normalen Frau. Aber es erzählt die Geschichte eben auch sehr realistisch. Gerade die ersten Szenen im Pflegeheim sind so wirklichkeitsgetreu, man hat das Gefühl, man ist dabei. Das Geschehen selbst ist für die damalige Zeit gar nicht ungewöhnlich. Es ist vielen Frauen so gegangen und sie haben ihr ganzes Leben lang darunter gelitten. Und genau das beschreibt der Autor sehr genau, ohne kitschig zu werden. Man hat für diese Frauen ein sehr großes Mitgefühl, aber kein Mitleid. Genau das macht das Buch so besonders. Auch die persönlichen Zeilen des Autors (in meinem Buch beigefügt) zeigen das erneut auf und ich hoffe, es gibt bald noch mehr Bücher dieses Autors auf Deutsch. Er hat es verdient. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
    Nova - Aufbruch in die Wildnis

    Megan Wagner Lloyd
    Nova - Aufbruch in die Wildnis (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.08.2023

    Zauberhaft und realistisch

    Die kleine Katze Nova führt ein sorgloses Leben als Wohnungskatze bei Ma Millie in einem Haus mitten im Wald. Ihr geht es gut, sie wird verwöhnt und fühlt sich wohl. Doch Ma Millie wird schwer krank und so entschließt sich Nova, Hilfe beim Nachbarn zu holen. Allerdings ist dieser noch in der Stadt und so bleibt Nova nichts anderes übrig, als den Weg dorthin auf sich zu nehmen. Doch als Wohnungskatze weiß sie wenig über die Gefahren in der Wildnis und ist froh, als sie eine Füchsin trifft. Diese hilft ihr unter großem Einsatz, den Weg in die Stadt zu finden.

    Das Buch ist für Kinder/Erstleser ab 8 Jahren gedacht. Dafür ist es passend. Die Schrift ist groß und zwischen den Zeilen ist genügend Abstand. Die Kapitel selbst sind kurz. Dadurch eignen sie sich zum Vorlesen, aber auch für Erstleser (mit ein wenig Hilfe bei einigen schwierigeren Wörtern). Dazwischen befinden sich liebenswerte Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Mir hat gefallen, dass bei aller Fantasie (sprechende Tiere) alles realistisch blieb. Die Füchsin ernährt sich von anderen Tieren, der Luchs ist gefährlich. Die Tiere werden großen Gefahren ausgesetzt und kommen nicht immer ungeschoren davon. Trotzdem helfen sie sich gegenseitig und nur aufgrund dieser Hilfe schaffen sie es überhaupt, das Abenteuer zu überstehen. Ebenfalls gefallen hat mir das Ende der Geschichte. auch das ist sehr realistisch dargestellt und zeigt, dass das Leben verschiedene Seiten hat. Und dass man manchmal auch Rückschläge einstecken muss. Diese Mischung macht das Buch zur etwas besonderem. Die kleine Katze Nova ist liebenswert und sympathisch Und das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.
    Salz und Schokolade

    Amelia Martin
    Salz und Schokolade (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.08.2023

    Familiengeschichte

    Halle Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Stadt lebt vor allem vom Salz, doch mehr und mehr auch von der Schokolade. Die Familie des Kakaoimporteurs Leopold Mendel verbindet sich mit der Familie David, die ein Café und eine Schokoladenherstellung besitzt. Aus dieser Verbindung wird eine der größten Schokoladenfabriken des Landes entstehen. Die Kinder der Familien sollen heiraten, doch die Verbindung ist nicht glücklich. Und mehr und mehr nähert sich der 1. Weltkrieg…

    Das Buch beschreibt die Stadt Halle mit ihren speziellen Eigenarten und der Salz-Historie. Wer sich ein wenig auskennt, kann anhand des Buches die genauen Orte nachverfolgen. Das Buch beschreibt ebenfalls den Aufbau einer großen Schokoladenfabrik, die es bis heute in Halle gibt. Gleichzeitig auch die Traditionen der Salzsieder. Aufgrund der unterschiedlichen Menschen, reiche Fabrikant, adlige Armeeangehörige, hoch angesehene Handwerker und die Arbeiter in den Fabriken, können die verschiedenen Klassen beschrieben werden und man bekommt einen Eindruck von ihren damaligen – sehr unterschiedlichen - Möglichkeiten im Leben. Es ist gut geschrieben und liest sich interessant. Daher von mit eine Leseempfehlung.
    Greta Garbo

    Kristina Lüding
    Greta Garbo (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.08.2023

    Große Karriere

    Greta ist 15 und arbeitet in einem guten Stockholmer Kaufhaus als Verkäuferin. Ihr Vater ist vor einem Jahr gestorben und sie unterstützt mit ihrer Arbeit ihre Familie. Doch ihr großer Traum ist die Schauspielerei und dafür würde sie alles tun. Obwohl sie eigentlich sehr schüchtern und auch etwas pummelig ist, glaubt sie an sich. Zufällig lernt sie einen Mann aus der Filmbranche kennen und dieser vermittelt ihr Hilfe und Unterstützung. So steht einer späteren großen Karriere eigentlich nichts mehr im Weg…

    Das Buch beschreibt Jugend und den Aufstieg der unheimlich erfolgreichen Schauspielerin Greta Garbo. In ihrer Zeit war sie eine der bestbezahltesten Frauen beim Film. Sie war Publikumsliebling und weltberühmt. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass sie als Mensch einige Probleme hatte, mit ihrem Ruhm nicht glücklich wurde und unter einem sehr starken Lampenfieber litt. Das ist gut und solide beschrieben und flüssig lesbar. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse wurden eingearbeitet. Die Freiheiten, die sich die Autorin genommen hat, erklärt sie im Nachwort. So bekommt man einen vielschichtigen Eindruck über diese Interessante Frau. Wie immer in der Reihe endet das Buch ca. in der Mitte des Lebens der vorgestellten Frauen. In diesem Fall ist das aber in Ordnung, denn Greta Garbo drehte danach keine weiteren Filme und zog sich komplett ins Privatleben zurück. Somit endete das Buch zum richtigen Zeitpunkt. Von mir eine Leseempfehlung.
    126 bis 150 von 892 Rezensionen
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