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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    904 Rezensionen

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    Im Sommer wieder Fahrrad

    Im Sommer wieder Fahrrad (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.01.2017

    Beeindruckend

    Lea ist Anfang 30. Sie führt ein Leben, wie sie es sich vorstellt, ist gerade mit ihrem Freund zusammen gezogen und hat Pläne für die Zukunft. Da bekommt sie die Diagnose Lungenkrebs und alles ändert sich. Sie bekommt eine Chemotherapie mit allen bekannten Nebenwirkungen …

    Mich hat dieses Buch stark beeindruckt. Zum einen beschreibt Lea ihren Kampf gegen den Krebs zwar detailliert und mit allen Höhen und Tiefen, Nebenwirkungen, Ekel, Hoffnung und Verzweiflung – bei sich selbst, ihrer Familie, ihrem Freund. Auf der anderen Seite ist es keine Beschreibung über eine Krankheit und ihren Verlauf. Als es ihr richtig schlecht geht, nimmt sie sich einen alten Koffer ihrer Oma vor und erinnert sich an deren Leben. Sie ist in den 1930er Jahren Schauspielerin geworden, hat den 2. Weltkrieg überlebt, ihren halbjüdischen Mann aus dem Arbeitslager geholt, 2 Kinder großgezogen – und viel erlebt. Aus diesen Erlebnissen schöpft auch Lea Kraft. Dabei himmelt sie auf der einen Seite ihre Oma an, auf der anderen Seite erkennt sie auch deren Fehler und Schwächen. Sie macht sich nie lustig über die alte Dame, lacht aber trotzdem viel über sie und ihre Erlebnisse.
    Das besondere an dem Buch ist aber für mich die Leichtigkeit, mit der die Autorin das Leben der Oma und ihren Kampf gegen den Krebs beschreibt. Das Buch drückt nicht nieder, im Gegenteil – man bekommt das Gefühl, man ist mitten drin in der Familie.
    Von mir gibt es dafür eine absolute Leseempfehlung.
    Die Spionin

    Die Spionin (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.01.2017

    Nicht restlos überzeugend

    In dem neuen Buch von Paulo Coelho wird die Geschichte von Margarethe Zelle – besser bekannt als Mata Hari – beschrieben. Und zwar mittels eines fiktiven Briefes, den Mata Hari in ihrer Zelle kurz vor ihrer Erschießung schreibt, und mittels eines fiktiven Briefes, den ihr Anwalt danach schreibt. Coelho vermerkt ausdrücklich, dass das Buch keine Biografie ist. Trotzdem hat es große Züge einer Biografie und genau das ist für mich das Problem. Es hat von allem etwas, aber nichts richtig. Für eine Biografie geht es nicht tief, es kratzt ein wenig an der Oberfläche – das wars. Für einen Roman ist es aber zu kurz und auch zu sehr an eine echte Biografie angelehnt.
    Wie immer schreibt Coelho fantastisch. Direkt, kurz, mit einfachen Sätzen und vielen klugen Gedanken. Doch dieses Mal reicht das für mich nicht. Zu viel wird im Leben von Mata Hari ausgelassen, Jahre direkt übersprungen. Ihre Tochter wird nur am Anfang erwähnt und am Ende mit einem Halbsatz. Hat Mata Hari sie in ihrem „neuen“ Leben wirklich überhaupt nicht vermisst.
    Auf dem Buchrücken ist die Anmerkung, dass Mata Hari wohl eine Art erste Feministin ist. Ehrlich: für mich ist ein/e Feminist/in ein Mensch, der für die Recht von Frauen und Mädchen eintritt. Mata Hari übersprang auf jeden Fall die vorgestecken Grenzen einer Frau ihrer Zeit. Aber Feministin? Auch wenn sie mit 16 Jahren vergewaltigt wurde und danach keine Liebe mehr empfand. Sie trat doch eigentlich in jeder Lebenssituation nur für sich ein – für ein Leben nach ihren Vorstellungen, d. h., Reichtum und Freiheit ohne Rücksicht auf Verluste. Da kamen ihr ihr Mann und später ihre Liebhaber nur Recht. Für mich ist sie mehr eine Art Edelprostituierte. Auch wenn sie völlig zu Unrecht als Spionin verurteilt und hingerichtet wurde (in meinen Augen war sie auch da sehr naiv-dumm), viele Sympathien hat die Frau nicht in mir wecken können. Das ist auch Coelho mit dem Buch nicht gelungen.
    Stiefkind

    Stiefkind (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.01.2017

    Hat mich nicht ganz überzeugt

    Rachel ist glücklich. Aus einfachen Verhältnissen kommend hat sie mit der Heirat von David einen Schritt nach oben getan. Sie lebt jetzt in einem Gut in Cornwell mit Schwiegermutter und Stiefsohn Jamie. Doch es gibt ein Geheimnis. Jamies Mutter kam vor 2 Jahren um und er hat das nicht wirklich verarbeitet. Er sieht sie immer noch überall und obwohl er sich mit Rachel versteht, verkündet er ihr, dass sie noch an Weihnachten sterben wird.

    Mich hat das Buch nicht wirklich überzeugt. Bis ca. zur Hälfte musste ich mich wirklich quälen. Es gab ein paar eher unterschwellige Andeutungen, die etwas Spannung brachten. Doch im Großen und Ganzen war es bis dahin eher langweilig zu lesen und ich habe das Buch mehrfach unterbrochen. Danach wurde es etwas besser und es gab auch mehr Spannung. Nach einer so glücklichen Ehestart waren beide Partner in ganz kurzer Zeit soweit, dass eine Trennung anstand. Ich dachte, ich habe da irgendwas überlesen, denn alles kam so plötzlich und war für mich nicht wirklich logisch. Erst mit dem 2. Teil des Buches kam etwas Spannung auf, die Lösung barg einige Überraschungen, aber das Ende passte für mich nicht wirklich. Es ähnelte keinem Thriller, eher einem Kitsch-Roman. Schade, da hätte man viel mehr draus machen können.
    Callaghan, H: DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich ni

    Callaghan, H: DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich ni (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.01.2017

    Unerwartet und gut

    Margot arbeitet als Lehrerin. Mehr durch Zufall arbeitet sie auch als „Kummerkastentante“ für eine Zeitung und nennt sich dort Amy. Eine ihrer Schülerinnen verschwindet spurlos. Sie soll nach Problemen von zu Hause ausgerissen sein. Doch Margot glaubt nicht wirklich daran.
    Da bekommt sie über die Zeitung Briefe von einer Bethan Avery. Es stellt sich heraus, dass diese vor 20 Jahren auch entführt wurde und für tot gehalten wurde. Doch die Briefe sind neu und wohl echt. Margot lässt das keine Ruhe und zusammen mit der Polizei und psychologischer Hilfe will sie Bethan finden. Es wird nicht leichter für sie, dass sie gerade in einer schmutzigen Scheidung steckt und selbst psychische Probleme hatte …

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen und auch überrascht. Anfangs war es gar nicht so sehr spannend, denn die vorgestellten Männer kamen für mich als Täter irgendwie nicht wirklich in Betracht. Trotzdem konnte ich mich richtig festlesen und staunte immer, wie viel ich las, ohne es zu merken. Die Zweifel und die Spannung kamen dann schnell, denn immer habe ich überlegt, ob Margot sich nicht doch alles nur einbildet. Die Lösung ist dann sehr überraschend und gut gelangen. Alles in allem hat mich das Buch überzeugt und ich hoffe, die Autorin schreibt weiter auf diesem Niveau.
    901 bis 904 von 904 Rezensionen
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