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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    898 Rezensionen

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    The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum

    The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.11.2017

    Enttäuscht

    Die Geschichte wird aus der Sicht einer jungen Frau erzählt. Sie fährt mit ihrem Freund Jake das erste Mal zu seinen Eltern. Mitten im Winter bei Kälte und schlechten Straßenverhältnissen. Unterwegs überlegt sich die Frau, die im ganzen Buch nicht einmal mit Namen benannt wird, dass sie eigentlich mit Jake Schluss machen will. Warum, erschließt sich mir nicht wirklich. Außerdem belästigt sie noch ständig ein Stalker per Telefon. Und Jakes Eltern sind ebenfalls sehr komisch...

    Die Geschichte beginnt eher langsam mit vielen Gesprächen und psychologischen Anmerkungen, vielen schlauen und guten Gedanken. Das liest sich gut weg, ich kam schnell vorwärts und war interessiert. Auch wenn mich mit der Zeit diese Sachen etwas langweilten für einen Psychothriller. Vieles war für mich nicht logisch – die plötzliche Idee der Trennung z. B.. Erst im Elternhaus von Jake baut sich sowas wie eine Art Spannung auf, die jedoch auf dem Heimweg wieder kaputtgemacht wurde durch so viele absurde Begebenheiten, dass ich mich regelrecht durch das Buch "frass" - aber nicht, weil es so spannend war, sondern weil ich einfach nur zu einem Ende kommen wollte. Leider war das dann für mich das schlimmste am ganzen Buch, weil so weit vorhersehbar und ohne Überraschung.
    Das Buch hat viele Vorschusslorbeeren bekommen, aber ich konnte damit nicht wirklich viel anfangen und bin sehr enttäuscht. Einen Vergleich mit King oder Hitchcock auf Augenhöhe - ich sehe ihn nicht.
    Niemals

    Andreas Pflüger
    Niemals (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.10.2017

    Gute Fortsetzung

    Jenny Aaron ist zurück in ihrer alten Spezialeinheit und sofort steht ein neuer Fall an, der sie auch noch sehr persönlich betrifft. Ihr Todfeind hat ihr in Marrakesch ein Bankkonto mit einer riesigen Summe hinterlassen und sie muss persönlich dorthin. Natürlich hängt noch einiges mehr daran und sie und das Team befinden sich quasi ständig in Lebensgefahr, zumal wohl auch Interna verraten wurden ...

    Die Fortsetzung von „Endgültig“ ist in der gleichen hohen Qualität. Der Stil wechselt zwischen interessanten erklärenden Teilen zu fast stakkatoartig kurzen Sätzen mit unheimlich viel Spannung. Gut gefallen hat mir, dass vieles erklärt wurde und Jenny nicht mehr nur die Superfrau ist, sondern man viele Sachen direkt nachvollziehen konnte. In diesem 2. Teil wirkte sie auf mich menschlicher und nicht mehr nur als eine Kampfmaschine.
    Gestört hat mich wie schon im ersten Teil die Aufzählung diverser 10 Dinge. Und manchmal waren mir die kurzen Sätze oder Satzteile einfach wirklich zu abgehackt. Doch alles in allem ein tolles spannendes Buch und auf die Fortsetzung freue ich mich.
    Erwähnen möchte ich noch die hochwertigere Aufmachung des Buches. Durch die Gelbfärbung des Schnittes klebten die Seiten manchmal leicht aneinander und ich empfand es als ein besonderes Lesevergnügen, wenn ich sie voneinander lösen konnte. So war ich wirklich der erste Leser.
    Borge, Ø: Kreuzschnitt

    Borge, Ø: Kreuzschnitt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.10.2017

    Ganz stark

    Der Osloer Kommissar Bogart Bull ist ganz unten. Seine Familie wurde ermordet, er selbst lebt danach nur vom Alkohol. Seine Chefin ermöglicht ihm eine Entziehungskur und bietet einen Auslandsjob an. In Südfrankreich wird Axel Krogh ermordet. Ein reicher Norweger, derr ein Firmenimperium hat und zurückgezogen lebt. Er wird furchtbar zugerichtet und offenbar fehlt nur ein kleines unscheinbares Bild. Doch er bleibt nicht der einzige Tote ...

    Das Buch ist ganz stark. Eines der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und das bei einem Erstling. Zum einen ist da dieser Stil. Ich habe mich regelrecht festgelesen und kann nicht mal sagen, warum das so ist. Denn es ist weder sehr reißerisch, noch besonders brutal, sondern eher nüchtern erzählt. Trotzdem könnte ich schwer unterbrechen.
    Zum anderen ist da diese Figur des Kommissars Bull. Ein gebrochener Mann, der mit der Vergangenheit zu kämpfen hat. Doch er macht seine Arbeit und er macht sie gut. Im Buch werden private Sachen angesprochen, doch sie sind nicht die Hauptsache. Es geht immer um die Ermittlungen.
    Und dann ist die Vergangenheit. Erzählt wird das Buch auf drei Ebenen, der Gegenwart mit den Ermittlungen und der Vergangenheit in zwei unterschiedlichen Zeiten. Dieser Wechsel verwirrt nicht, sondern steigert die Spannung. Mehr Details möchte ich nicht nennen, um nicht zu spoilern. Und das Ende bietet noch extra Überraschungen.
    Ich denke mal, eine Fortsetzung ist angedacht. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, mehr von dem Autor und über Bogart Bull zu lesen.
    Ich soll nicht lügen

    Ich soll nicht lügen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.10.2017

    Stark

    Abe liegt im Koma, er stürzte aus dem 4. Stock ins Treppenhaus. Die Polizei meint, dass es Selbstmord ist, und seine Verlobte Jody bestätigt das. Abes Schwester Mags kommt extra aus Amerika. Sie ist Anwältin und kann nicht an den Selbstmord glauben. Und sie findet heraus, das Abe gar nicht verlobt war und Jody so einige Lügen erzählt...

    Auch wenn ich das Buch nicht als Thriller bezeichnen würde, ist es für mich ganz stark. Die Kapitel sind aus der jeweiligen Sicht von Jody, Mags oder auch einer Nachbarin geschrieben. Dazwischen sind Rückblenden in eine grauenvolle Vergangenheit und Kindheit der Mädchen. Man weiß allerdings lange nicht, um wen es sich dabei handelt. Und so steckt man mitten in der Suche nach der Wahrheit. Das alles ist spannend geschrieben und richtig gut zu lesen. Auch wenn ich eigentlich etwas anderes erwartet hatte, das Buch hat mich sehr überrascht - im positiven Sinn.
    Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe

    Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.10.2017

    Nettes Mädchenbuch

    Die 15-jährige Liv lebt mit ihrer Mutter in München. Ihren Vater kennt sie nicht, was sie aber nicht wirklich stört. Dann steht plötzlich Roberto in ihrem Leben – der neue Freund ihrer Mutter, Italiener und Vater der Zwillinge Angelo und Sonia. Mit Sonia hat Liv nicht so viel am Hut, aber bei Angelo gehen sofort alle Lichter an und Liv verliebt sich. Und auch Roberto kann sie überzeugen – nämlich mit seiner Leidenschaft fürs Kochen …

    Ich war mit dem Buch ziemlich schnell durch und denke, es ist ein nettes, wenn auch typisches Mädchenbuch. Jungen werden damit wohl eher nicht viel anfangen können. Liv ist 15 mit genau den Problemen einer 15-jährigen. Die Mutter hat eine neue Liebe gefunden, doch sie selber ist noch ungeküsst. Mal findet sie sich selber gut, mal hat sie an sich und allem anderen was rumzumeckern und zu –zicken. Also ganz typisch für Mädchen dieses Alters. Das ist gut umgesetzt und die jungen Leserinnen werden sich darin wiedererkennen. Ansonsten ist das Buch eher leicht, mit den bekannten Zutaten und dem erwarteten Ende. Nett, aber durchschnittlich. Es wird sicherlich seine Leserinnen finden, aber es wäre auch mehr drin gewesen.
    Wildfutter

    Wildfutter (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.10.2017

    Unspannend komisch

    Rosenheim - idyllische Stadt in Bayern, bis der Ex-Kommissar Vitus im Wildpark eine Hand findet. Es ist der Rest des verschwundenen Jugendfußballtrainers Tiger. Vitus Nachfolger tappt im Dunkeln und Vitus ermittelt zusammen mit seiner Tochter Jo, die als Journalistin arbeitet. Und dabei stellt sich heraus, dass Tiger nicht nur auf dem Fußballplatz gespielt hat, sondern auch reichlich mit den Müttern seiner Schüler trainiert hatte...

    Mein erster Gedanke nach dem Lesen des Buches war, dieses komplett zu verreißen, denn mit einen Krimi hat es wenig bis gar nichts zu tun. Spannung kommt nicht auf, Ermittlungen gibt es wenige. Es kommt ziemlich viel Fußball darin vor - okay, bei einem Opfer, das als Trainer arbeitet noch verständlich. Doch im Laufe des Buches hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass ich eine Art Softporno lese, bei dem die Autorin alle ihre Wünsche untergebracht hat.
    Trotz allem ist das Buch nicht so schlecht, wie es meine Eingangssätze vermuten lassen. Man darf es nur eben nicht als Krimi lesen. Ansonsten ist es nämlich über große Strecken richtig witzig mit vielen direkten und versteckten Anspielungen auf die Fußballwelt, dem heilen (bayerischen) Familienleben und den dortigen Bräuchen. So habe ich öfter schmunzeln und lachen können und aus diesem Grund beurteile ich das Buch noch als "gut".
    Nachts am Brenner

    Lenz Koppelstätter
    Nachts am Brenner (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.09.2017

    Schwächer

    Grauner und Saltapepe stehen vor einem kniffligen Fall. Ein alter Mann wird grausam ermordet, von einem Pferd zu Tode geschleift. Während die Ermittlungen anlaufen, wird der nächste Tote gefunden. Wieder ein alter Mann und ein Bekannter des ersten Toten. Während sich die Ermittlungen in Richtung Drogenhandel bewegen, entdeckt Grauner Unterlagen, die mit dem Mond an seinen Eltern zusammenhängen und begibt sich auf einen gefährlichen Alleingang...

    Im Vergleich zu den beiden Vorgängern fand ich dieses Buch schwächer. Zum einen hatte ich das Gefühl, Grauner wird immer mehr als ein kauziger rückwärtsgewandter Mensch dargestellt, der eigentlich mit seiner Polizeiarbeit nur hadert. Zum anderen fehlte mir eine durchgehende Spannung. So wirklich Verdächtige gab es für mich nicht, weil so ziemlich jedes mögliche Verbrechen als Motiv herhalten musste. Ich bekam mehr und mehr das Gefühl, auf dem kleinen Stück Brenner gibt es nur noch Verbrecher. Alles musste irgendwie untergebracht werden. Das nahm mir etwas die Lust am Lesen und ich kämpfte mich über große Strecken durch das Buch. Selten hatte ich das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu wollen. Gut gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen und die Eigenheiten der Menschen in der Region. Alles in allem für mich ein eher durchschnittliches Buch mit einigen Längen und für mich von den drei bisher vorliegenden Bänden das am wenigsten interessante.
    Hamstersaurus Rex

    Hamstersaurus Rex (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.09.2017

    Herrlich schräg

    Sam geht in die 6. Klasse und ist nicht unbedingt so ganz glücklich mit dem Schulleben. Da steht auf einmal ein Hamster in der Klasse. Keiner weiß, woher der kam. Und Sam tauft ihn aufgrund seiner Ähnlichkeit zum Hamstersaurus Rex – denn er hat kurze Arme und knurrt. Sam denkt sofort an einen Dino. Wie nahe er damit liegt, ahnt er nicht. Denn Rex verschwindet schnell wieder, schnappt sich einen Powerriegel vom Sportlehrer und mutiert zu einer Art Hamster-Dino mit kleinem Schwanz und immerwährenden pausenlosen Hunger. Das gefällt einigen nicht und so steht Sam und Rex einiges bevor …

    Das Buch ist herrlich schräg. Gedacht für Kinder in Sams Alter hat es aber mir als Erwachsenem viel Freude gebracht. Zum einen die schönen Bilder – damit es ist auch vorlesetauglich. Zum anderen der schräge Humor. Und trotzdem ist es nicht nur Klamauk – es beschreibt den Schulalltag der Kinder, erzählt von Freundschaft – und kommt bei all dem ohne Belehrungen und Zeigefinger aus, sondern vermittelt pures Lesevergnügen.
    SOG

    SOG (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.09.2017

    Schwer

    Nach dem letzten Fall wurden sowohl Kommissar Huldar wie auch Psychologin Freyja degradiert. Freyja muss sich bewähren und will eigentlich nicht mehr mit der Polizei zusammenarbeiten. Huldar bekommt untergeordnete Arbeiten und Fälle. So wird nach 10 Jahren bei einem Schulprojekt u. a. eine Liste mit Namen ausgegraben, die eine Art Todesliste sein soll. Huldar geht dem nach und ahnt nicht, in was für einen Fall ihn die Ermittlungen führen werden.

    Nach DNA ist es das 2. Buch mit Huldar und Freyja. Man muss den Vorgängerband nicht kennen, um „SOG“ folgen zu können. Doch es ist hilfreich, um die persönlichen Beziehungen zwischen Huldar und Freyja zu verstehen, denn die nehmen in dem Buch einen großen Raum ein, mir war es manchmal zu viel. Der Fall selbst - ich würde ihn nicht als Thriller, sondern als soliden Krimi bezeichnen - ist schwer zu verdauen. Mir hat ein wenig die Spannung gefehlt und ich ahnte relativ bald schon, wer der Täter sein könnte, ohne allerdings die ganzen Verwicklungen und Zusammenhänge zu erkennen. Alles in allem war das Buch trotz einiger Längen gut lesbar, die Geschichte heftig, die Reaktionen nachvollziehbar. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
    Frogner, M: Green Bonanza

    Frogner, M: Green Bonanza (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    22.09.2017

    Mehr erwartet

    Ich habe mir dieses Kochbuch geborgt, da ich nicht sicher war, ob es das richtige für mich ist. Ich bin kein Vegetarier, probiere aber immer gern mal wieder solche Rezepte aus. Daher war ich auf das Kochbuch gespannt. Für mich war es aber rein inhaltlich nur Durchschnitt, und zwar besonders aus folgendem Grund. Insgesamt etwas mehr als 50 Rezepte für 24 € empfand ich als zu teuer. Oder anders gesagt, es waren nicht so viele neue Informationen bei den allgemeinen Zwischenteilen. Es wurde viel über die Autorin berichtet, das ist zwar recht nett, mir war es für ein Kochbuch zu viel. Auch einige Aufzählungen (Was darf in der Küche nicht fehlen) empfand ich als unnötig. Gut dagegen fand ich die Aufstellung der wichtigsten Zutaten und vor allem die Erklärungen zu eher ungewöhnlichen Zutaten.

    Die Rezepte selbst sind interessant, teils aber auch extrem aufwendig in der Zubereitung bzw. in der Anzahl der Zutaten. Schnell mal „nebenbei“ ist eher nicht und selbst für ein Wochenendessen war mir vieles dann schlicht zu aufwendig. Natürlich nicht alles: Ofenkartoffeln gehen z. B. schnell und sind einfach. Wobei die Erklärungen aller Rezepte sehr ausführlich und nachvollziehbar sind. Das hat mir gut gefallen. Leider fehlt die Angabe, wieviel Zeit zur Herstellung ungefähr eingeplant werden sollte.

    Alles in allem waren es mir insgesamt zu wenig Rezepte und zu viel „Nebenbei“, das für mich nicht nötig gewesen wäre.
    Meine DIY-Küche

    Meine DIY-Küche (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.09.2017

    Ganz nett

    Das Buch ist ganz nett in meinen Augen, aber... ich war doch sehr froh, dass ich es mir zum Lesen erst einmal nur ausgeborgt hatte. Die 44 Rezepte sollen zum Selbermachen/-kochen anregen und zumindest einige haben das bei mir auch ausgelöst. Allerdings waren das die wenigsten. Ich fand die Fotos und die Erklärungen gut und auch nachvollziehbar. Aber einige Rezepte waren für mich schlicht zu einfach und alltäglich (z. B. Aromasalze) und andere wiederum so aufwändig und an Zutaten schwer nachzubeschaffen, dass ich die Lust daran schnell verlor. Zum Teil auch schon ohne „Ausprobieren“ allein von der Aufstellung am Buchbeginn her. Gut gefallen hat mir die handliche Größe, doch insgesamt fand ich den Preis für das Buch zu hoch und würde es mir nicht kaufen wollen.
    Die drei Magier - Das magische Labyrinth

    Die drei Magier - Das magische Labyrinth (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.09.2017

    Viel Magie

    In dem Buch geht es um verschiedene magische Wesen und den schlechten Zauberer Rabenhorst, der in das magische Labyrinth mit den drei Zauberstäben kommen will. Eine Welt voller Zauber und teils komischen, teils verrückten Figuren.
    Auf der anderen Seite gibt es Conrad und Vicky, die in der realen Welt leben und sich vor einem Nachsitzen in der Schule drücken und lieber an den See gehen zusammen mit Mila. Sie werden vom Wasser verschlungen und landen … in Algravia – einer Zauberwelt…

    Das Ganze ist für Leser ab 8 Jahren gedacht. Doch ich glaube, auch jüngeren Kindern wird das Vorlesen der kurzen Kapitel gefallen. Noch mehr die tollen Zeichnungen, in die man sich verlieben kann und die die Fantasie des Lesers und Zuschauers wecken. Und auch als Erwachsener hat man seinen Spaß daran. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das die Fantasie anregt und auch die Lust am gleichnamigen Brettspiel weckt. Von mir gibt es eine Empfehlung dafür.
    Slawa und seine Frauen

    Slawa und seine Frauen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.09.2017

    Enttäuscht ratlos

    Das Buch lässt mich etwas enttäuscht und teilweise ratlos zurück. Der Titel und der Untertitel lassen etwas anderes erwarten: nämlich eine Art überraschende Biografie über das wahre Leben des Großvaters des Autors. Dieser begleitet seine Mutter in die Ukraine und nach Israel, als diese sich auf Spurensuche nach ihrem Vater begiebt. Der Autor wirkt anfangs mäßig interessiert und will eigentlich nur ein Buch darüber schreiben.
    Anfangs liest sich das Buch richtig gut. Die Unterschiede der beiden Familien mit ostdeutsch-kommunistischen Wurzeln, die sich nach der Wende neu einrichten muss, sowie der jüdisch-sowjetischen, deren Heimatland jetzt die Ukraine ist, sind sehr groß. Der Autor berichtet witzig bis bissig ironisch darüber, ohne für eine Seite Partei zu ergreifen und die andere zu verurteilen.
    Leider verliert sich das im Laufe des Buches. Das Leben des Vaters/Großvaters wird eher im Schnelldurchlauf abgehandelt. Für mich war er nie eine reale Person, er kam mir immer unpersönlich vor. Die Ausflüge zu den in Israel lebenden Familienmitgliedern waren eher langweilig. Und so frage ich mich jetzt, etwas der Autor eigentlich aussagen wollte, falls es nicht nur um die rein persönliche Familienzusammenführung ging.

    Hammer, H: Durch alle Zeiten

    Hammer, H: Durch alle Zeiten (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.09.2017

    Eigenwillige Frau

    Elisabeth kommt aus einfachsten Verhältnissen in einem Bauerndorf in den österreichischen Alpen. Schon jung muss sie schwer arbeiten, setzt es aber trotzdem durch, eine hauswirtschaftliche Ausbildung zu erhalten. Dann geht sie nach England und wird dort als eine Art Au-pair-Mädchen schwanger. Zwar ungewollt, doch in den Kindslagen ist sie schwer verliebt. Sie kommt zurück in ihren Heimatort und sucht dort nach einem Mann, der sie heiratet...

    Das Buch ist die Lebensgeschichte einer starken und eigenwilligen Frau. Sie arbeitet ihr Leben lang hart und schwer. Sie findet immer Liebe, aber stets außerhalb ihrer Ehen. Die Kinder sind jeweils von anderen Männern, ihre Ehemänner erfahren erst spät oder nie, dass sie nicht Vater geworden sind. Die echten Väter sind oft eher Feiglinge. In der damaligen Zeit überschreitet sie viele moralischen Grenzen. Ihr Leben ist nicht leicht und sie nimmt, etwas sie kriegen kann. Trotzdem hielt sich meine Sympathie in Grenzen. Das Buch war zwar gut lesbar, doch mich hat der Stil der vielen wechselnden Rückblenden gestört. Es dauerte oft eine Weile, bis ich dem einzelnen Kapitel entnehmen konnte, wann es spielte und welches Kind gerade geboren oder gezeugt wurde, welcher Mann aktuell war. Für mich wäre eine chronologische Erzählweise sinnvoller und besser gewesen. Auch das Cover fand ich unpassend, denn ich erinnere mich an keine einzige Tanzveranstaltung, an der die Hauptperson teilgenommen hat
    Haebel, F: It's Market Day

    Haebel, F: It's Market Day (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.08.2017

    Untypisch

    Das Buch ist eine besondere Mischung. Kein richtiges Reisebuch, kein richtiges Kochbuch, keine richtige Sammlung von Biografien … von jedem ein wenig. Die Mischung ist interessant, doch auch ein wenig schwierig.

    Zum einem macht es großen Spaß, die verschiedenen Märkte per Text und Bild nachzuverfolgen. Man spürt förmlich die Liebe des Autors zu den Märkten, man kann sie nachvollziehen und hat selbst eigene Bilder und Gerüche im Kopf. Es verleitet dazu, diese Märkte auch besuchen zu wollen. Die schönen Fotos werden abgerundet durch Texte über die Besonderheiten der Märkte, der Länder und der Menschen. Allerdings empfand ich die Texte manchmal als ein wenig steif, wenn es um die Fakten ging – und als ein wenig zu sehr werbend bei den anderen Sachen. In diesen Teilen war es eine Mischung aus Sach- und Reisebuch.

    Schwieriger waren für mich dann doch die Rezepte. Landesspezifisch – ja, aber teilweise schwierig im Nachmachen (jedenfalls für mich). Ich scheiterte zum Teil schon an den Zutaten. Und auch teilweise an den Erklärungen. Und damit sind wir wieder bei meinen Eingangsworten: es ist von allem ein bißchen und damit fehlen für mich aber auch einige Teile in der Tiefe. Als Kochbuch würde ich es nicht empfehlen, ansonsten war es aber gut.
    H1: Vong

    H1: Vong (Buch)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.08.2017

    Absolut NEIN

    Ein jüngeres Familienmitglied hat mir dieses Buch geborgt und fand es lustig. Ich hatte vorher nie von VONG gehört und dachte mir, es kann ja nicht schaden, sich auch mal in dieser Richtung weiterzubilden. Zum Glück hatte das Buch gerade mal etwas mehr als 100 Seiten und so war ich schnell durch. Gelesen würde ich das nicht nennen, was ich mir da antun musste. Bin ich wirklich zu alt für so was? Ich fand es nicht lustig, nicht mal ansatzweise witzig. Unsere Sprache wird im Alltag schon so stark verhunzt, jetzt werden noch Bücher dazu gedruckt. Zumal ich rein inhaltlich auch nicht überzeugt wurde. Eine Art Begriffsbeschreibung (wenige Begriffe, für mich auch eher wahllos ausgesucht), ein Interview mit dem Autor (langweilig), ein paar gähnend langweilige Sprüche und Wünsche (die ich nie jemanden schicken würde), eine Art Tagebuch des Autors … ich könnte jetzt die Aufzählung noch etwas fortführen, aber ehrlich gesagt, ich will mich mit diesem Quatsch nicht mehr beschäftigen. Es ist echt schade um jeden Euro, der dafür ausgegeben wurde. Absolut ein Ding, das die Welt wirklich nicht braucht. Leider kann ich keine Minuspunkte vergeben.
    Fritzi Klitschmüller 1

    Britta Sabbag
    Fritzi Klitschmüller 1 (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.08.2017

    Klasse

    Fritzi, die eigentlich Friederike heißt, wünscht sich zum Geburtstag unbedingt ein Skateboard. Das passt zu ihr, genau wie der Name Fritzi. Denn sie ist frech und sehr jungenhaft. Doch stattdessen bekommt sie ein Prinzessinnenkleid. Die Enttäuschung ist groß, hält aber nicht so lange vor, denn sie beschließt zusammen mit ihren Freund Thies, sich selbst das gewünschte Skateboard zu besorgen …
    Ich bin mehr zufällig an dieses Kinderbuch gekommen, da ich eigentlich nicht die Zielgruppe dafür bin. Doch das Cover machte einen lustigen Eindruck und so habe ich es einfach mal zwischendurch gelesen. Und wurde angenehm überrascht. Fritzi ist so gar kein typisches Mädchen und mit ihren Einfällen und Idee kämpft sie für die Umsetzung ihrer Träume, auch wenn die erst mal materiell sind. Auf jeden Fall kommt sie unheimlich sympathisch rüber und so ist das Buch auch aufgrund ihrer Abenteuer nicht nur für Mädchen geeignet.
    Gut gefallen hat mir auch das Buchende, kein moralischer Zeigefinger und trotzdem kommt gut rüber, dass man auf „geraden Wegen“ auch ans Ziel kommen kann. Habe mir das Buch als Geschenk vorgemerkt, weil ich es als gelungenes Mitbringsel empfinde.
    Dem Kroisleitner sein Vater

    Dem Kroisleitner sein Vater (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    16.08.2017

    Schade

    Der 104 Jahre alte „Dorfkönig“ Kroisleitner wird mit aufgeschürften Knien und blauer Zunge auf dem Berg tot aufgefunden. Sein eigener Sohn verhält sich eigenartig und auch eine alte Nachbarin kommt ins Gefängnis. Doch komische Dinge passieren weiterhin im Ort....

    Anfangs fand ich das Buch richtig gut. Einige witzige Einfälle und Anspielungen, viel Lokalkolorit und ein großes Spielen mit diversen Klischees machte das Buch zu einem Lesevergnügen über ca. 2/3 hinweg. Auch wenn es bis dahin um eine Menge Nebenhandlungen ging und nicht wirklich viel Spannung vorkam. Das störte mich nicht. Ja, wenn dann nicht zum Ende hin und vor allem in der Auflösung des Falles nicht viel zu viel Chaos, Unglaubwürdiges und Übertriebenes passiert wäre. Zumal die eigentliche Aufklärung dann auch recht schnell abgehandelt wurde. Das Buch ist ein bisschen Krimi, ein bisschen Heimatschnulze, ein bisschen Geschichte, ein bisschen Comic, ein bisschen Gesellschaftskritik – eben von allem nur ein bisschen, aber nichts richtiges. Schade, hier wurde für mich das viele Positive regelrecht kaputt gemacht und großes Potential verschenkt.

    Finster ist die Nacht

    Finster ist die Nacht (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.08.2017

    Solide Fortsetzung

    Detectiv Macy fährt bei einer nächtlichen Heimfahrt einen Mann an. Sie selbst ist im Auto eingeschlossen und muss hilflos mit ansehen, wie der Mann vor ihren Augen getötet wird. Es stellt sich heraus, dass der Mann ein bekannter Radiomoderator ist, der bei seinen Recherchen schon einigen auf die Füße getreten war und sich Feinde gemacht hat …

    Dieses Buch ist der 3. Teil um Detectiv Macy. Man kann ihn aber problemlos ohne die Vorgängerbände lesen, da er in sich abgeschlossen ist. Ich würde ihn als einen sehr soliden Krimi bezeichnen. Ein Mord geschieht und die Polizei verschiedener Orte beginnt mit den Ermittlungen. Polizeiarbeit in einem dünn besiedelten Gebiet. Ganz nebenbei – ohne sich in den Vordergrund zu drängeln – geht das private Leben der Ermittler weiter. Alles ist sehr normal. Hier agieren Menschen, keine Superhelden oder durchgeknallte Einzelgänger. Der Stil ist auch eher ruhig, manchmal ein wenig spannungslos. Bei all den Erzählungen vor allem in der Mitte habe ich manchmal vergessen, dass eigentlich ein Mörder gesucht wird. Auch das Motiv am Ende war mir ein wenig „dünn“. Doch alles in allem ist es ein sehr solider Krimi, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.
    Projekt Orphan

    Projekt Orphan (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.08.2017

    Zu viel

    Evan war Orphan X - ein geheimer Kämpfer im Dienst seiner Regierung. Doch er ist ausgestiegen und wird seitdem gejagt. Er selbst jagt allerdings auch und tötet Drogenberater, Kinderschänder usw. Man kann ihn um Hilfe bitten und bei einem dieser Einsätze wird er gefangen und sein Überleben ist eher unwahrscheinlich....

    Ich kenne das Vorgängerbuch nicht. Das war aber kein Problem, denn die wichtigsten Sachen daraus sind auch in diesem Buch enthalten. So war das Verständnis der Vorgänge problemlos möglich.
    Für mich begann das Buch rasant, einfach nur „Wow“. Allerdings musste ich dafür komplett ausblenden, dass Evan zwar sympathisch ist, aber er absolute Selbstjustiz übt. Doch es ist kein Tatsachenbericht, sondern ein Thriller, von daher kann ich das akzeptieren. Leider wurde es mir im Laufe des Buches einfach zu viel. Evan mutierte zu einer Art Mischung aus Superman, MacGyver und Mission Impossible. Er war mehrfach fast tot und stand auf wie ein Stehaufmännchen. Irgendwann nicht mehr glaubwürdig. Außerdem störten mich dann auch die immer gleichen Abläufe und die zu detaillierten Kampfbeschreibungen bis hin zu den einzelnen Namen der Karateschläge (oder was immer das für eine Kampfart ist). Es wurde für mich dann zunehmend langweiliger. Erst zum Ende hin passierte wieder mehr und Evan wurde Mensch und nicht nur Kampfmaschine.
    Alles in allem fand ich das Buch ganz gut lesbar, aber mit deutlichen Längen und zu einseitigen Beschreibungen.
    Wildeule

    Wildeule (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.08.2017

    Schwächer

    Gesine arbeitet weiterhin als Friedhofsgärtnerin. Bei einer Beerdigung im Winter bemerkt sie, dass der Sarg nicht richtig geschlossen ist. Als sie nachsieht, findet sie statt der zu beerdigenden Frau eine Männerleiche. Es ist ein Bestattungsunternehmer und größter Konkurrent ihres Freundes Hannes. Und dieser gerät schnell in Verdacht und verhält sich eigenartig...

    Ich fand dieses Buch schwächer als die beiden Vorgängerbücher. Es war gut und flüssig lesbar – aber: Zum einen nervten mich im ersten Drittel die ständigen Streitereien zwischen Gesine und fast allen anderen im Buch vorkommenden Personen. Gleichzeitig auch der Umgangston im Präsidium. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass so mit den Zeugen umgegangen wird. Und auch, dass so ermittelt wird. Mal ganz davon abgesehen, dass es mich nicht überzeugte, was Gesine herausfand im Alleingang und was die Polizei alles unterließ. Für mich passte das ganze irgendwie nicht zusammen. Ich wurde mit dem Buch einfach nicht warm und war enttäuscht.
    Gut fand ich die wie immer eingestreuten Beschreibungen der Giftpflanzen. Auch wenn es wieder erschreckend ist, welche alltäglichen Pflanzen in Haus und Garten so giftig sind.
    Mir fällt es dieses Mal schwer, eine Leseempfehlung auszusprechen. Gleichzeitig war das Buch aber nicht so schlecht, dass ich vom Lesen abraten würde.
    Tiefe Schuld

    Tiefe Schuld (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.07.2017

    Interessant

    Eine Frau wird im Wald ermordet gefunden. Teilweise fehlt die Bekleidung, dafür sind umso mehr Spuren am ganzen Körper, die von längeren Misshandlungen sprechen. Das Team um Toni ermittelt und bald ist der Ehemann in Verdacht …

    Das Buch ist der 2. Teil der Reihe um Toni, man kann es aber auch ohne Kenntnis des ersten Teils gut lesen, da die wesentlichen Dinge, die man wissen muss, auch hier geschickt eingebaut wurden. Ich fand das Buch sehr gut lesbar und auch sehr interessant. Zum einem merkt man, dass die Autorin selbst bei der Polizei gearbeitet hat. Die Abläufe sind nachvollziehbar und waren für mich auch logisch. In diesem Teil fand ich auch den Spagat der Person Toni besser erklärt: einerseits furchtbare Angst vor ihrem Ex, andererseits ganz eigensinnige und mutige Polizistin. So war es für mich auch sehr verständlich, dass sie lange Zeit ausschließlich den Ehemann in Verdacht hat und um ihre Meinung kämpft. Dass das Buch nicht langweilig wird, liegt auch daran, dass die anderen im Team eigene Gedanken, Ideen und Verdächtige haben. In meinen Augen ein solider Krimi mit ernstem Hintergrund. Ein weiteres Buch der Reihe lese ich gern wieder.
    In tiefen Schluchten

    Anne Chaplet
    In tiefen Schluchten (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.07.2017

    Etwas enttäuscht

    Tori lebt nach dem Tod ihres Mannes weiterhin im Süden Frankreichs. Die Gegend ist rau und so richtig gehört sie zum Dorf noch nicht dazu. Eigentlich wurden sie nur über die Vorfahren ihres Mannes, die Hugenotten waren, akzeptiert. Dann verschwindet ein junger Holländer, ein alter Mann aus dem Dorf stirbt und auch sie selbst hat so einige Probleme...

    Ich bin von dem Buch doch etwas enttäuscht. Ich lese gern Bücher der Autorin und ich mag auch solche regionalen Krimis, in denen man viel von der Gegend erfährt. Nur hier war es mir dann doch zu viel und quasi alles ausgewälzt in vielen Einzelheiten bis ins allerkleinste Detail. Hugenotten, Widerstand gegen die Nazis, heutige Vorbehalte der Franzosen gegen Deutsche, alles wurde. ineinander vermischt und war teilweise mit Klischees behaftet. So hieß der Hund der Nachbarin von Tori „natürlich“ Hitler, so wurde sie kaum von den Leuten gegrüßt ... Ich habe Frankreich anders kennengelernt. Gefühlt jedes Mal, wenn Deutsche im Buch Wein tranken, wurde erklärt, dass Franzosen nicht mit den Gläsern aneinander stoßen. Der Krimi kam jedenfalls für mich viel zu kurz und war gänzlich ohne Spannung, das Ende nicht realistisch für die heutige Zeit.
    Wer etwas über die Gegend erfahren will, ist mit dem Buch gut bedient, für Krimiliebhaber würde ich keine Empfehlung aussprechen.
    Schiller, B: Targa - Der Moment, bevor du stirbst

    Schiller, B: Targa - Der Moment, bevor du stirbst (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.07.2017

    Anders

    Targa arbeitet als verdeckte Ermittlern. Sie soll den Serienmörder Falk Sandman überführen. Doch der Auftrag gestaltet sich viel schwieriger, als sie gedacht hat und sie muss einige Grenzen überschreiten...

    Das Buch ist anders als ein üblicher Thriller. Von Anfang an weiß man, wer der Mörder ist und warum er es tut. Und auch Targa bekommt man gut vorgestellt. Sie ist ungewöhnlich und eigentlich auch nicht wirklich sympathisch, trotzdem wird man in ihren Bann gezogen. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und allein das ist schon ein Zeichen dafür, dass mich die Spannung nicht losgelassen hat. Ein paar Nebenhandlungen machen das Ganze noch interessanter, doch das Buch lebt vor allem vom Wechselspiel zwischen Targa und Sandman und dem jeweiligen Sieg eines von beiden in einem sehr gefährlichen Spiel. Ich freue mich auf die angekündigte Fortsetzung ...
    Heuchert, S: Dunkels Gesetz

    Heuchert, S: Dunkels Gesetz (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.07.2017

    Nicht meins

    Dunkel ist ein abgehalfterter Ex-Söldner, der in einem kleinen Kaff im Nirgendwo die Bewachung eines Steinbruches übernimmt. Dort gerät der mit den örtlichen Kriminellen wegen Drogen in Konflikt…

    Mich hat das Buch nicht sehr angesprochen. Mit 186 angegebenen Seiten, von denen man noch eine Menge Leerseiten zwischen den Kapiteln abziehen muss, ist es eher dünn. Und genau so war für mich die Story. Eigentlich keine der Figuren erweckte irgendwie Sympathie bei mir. Fast alle sprachen in einem Gossen- oder Gangsterjargon. Da ich nicht in diesen Kreisen verkehre, hatte ich manchmal Mühe, überhaupt zu verstehen, was damit ausgedrückt werden sollte. Irgendwann nervte es nur noch.
    Gut war, dass es sich aufgrund der kurzen knappen Sätze und direkten Sprache relativ schnell lesen ließ und nicht langweilig war. Die Ödnis dieser Gegend sprang einen direkt entgegen und Dunkel machte einen auf Rächer im „Wilden Westen“, allerdings für mich ziemlich unmotiviert und nicht nachvollziehbar. Alles in allem frage ich mich nach dem Lesen, was mir der Autor eigentlich mit dem Buch sagen wollte. Ich habe es noch nicht herausgefunden.
    826 bis 850 von 898 Rezensionen
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