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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    892 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Verschieben wir es auf morgen

    Verschieben wir es auf morgen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    05.11.2018

    Starke Frau, Buch mit Schwächen

    Miriam Maertens hat Mukoviszidose. Und zwar zu einer Zeit, als diese Krankheit noch wenig erforscht und kaum behandelbar war und nur wenige Lebensjahre bedeutete. Die Eltern versuchen, sie möglichst von allem Schädlichen fern zu halten, die Brüder behandeln sie normal und sie selbst verdrängt die Krankheit nach Möglichkeit und versucht, möglichst mit den Gesunden mitzuhalten. Teilweise so sehr, dass es lebensgefährlich ist. Am Ende bleibt ihr nur die Transplantation, die erfolgreich ist.

    Mir fällt die Beurteilung des Buches schwer. Da ist diese unheimlich starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, die um ihre Selbständigkeit kämpft, nicht blind auf die Ärzte hört, sondern sich viel von ihrem Gefühl leiten lässt und oft instinktiv die richtigen Entscheidungen trifft.
    Da ist aber auch ein Buch, das rein stilistisch deutliche Schwächen hat. Oft wirken die Abschnitte sehr abgehackt und ohne Übergang. Manche Zeitabschnitte sind sehr lang beschrieben, dass es manchmal etwas langweilig wird. Bei anderen wiederum werden wichtige Entscheidungen nur ganz kurz angerissen. Die Familie kommt nicht zu Wort, dabei ist sie enorm wichtig und ihre Sicht hätte das Ganze sicher sehr bereichert. Die Autorin ist eindeutig eine bessere Schauspielerin als Schriftstellerin.
    Doch trotz allem ist es ein wichtiges Buch, dass für direkt Betroffene Mut macht und persönliche Erfahrungen mitteilt. Und allen anderen zeigt, was mit man viel Willen erreichen kann.
    Befreit

    Befreit (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.10.2018

    Schwierig

    Tara Westover wächst als jüngstes Kind von 7 auf einem Berg in Idaho auf. Die Familie gehört zu den Mormonen und nur die älteren Kinder besuchen zeitweise eine Schule. Die jüngeren haben nicht mal eine Geburtsurkunde. Sie müssen schon bezeiten mitarbeiten auf dem Schrottplatz vom Vater und das ist mehr als lebensgefährlich. Zumal sie auch nicht ins Krankenhaus sollen. Tara schafft es mit 17 auf eine Universität zu kommen. Doch damit beginnen andere Probleme.

    Das Buch empfand ich als sehr schwierig. Das hat mehrere Gründe. Zum einem ist es furchtbar, über das normale Leben dieses Mädchens zu lesen. Der Vater ist geisteskrank, der Bruder gewalttätig, die Mutter unterwürfig. Eine Aneinanderreihung von schlimmen Vorfällen, Unfällen und Demütigungen. Allerdings war diese Art Aufzählung dann gleichzeitig nicht immer nachvollziehbar. Sollte wirklich niemand in der Umgebung mitbekommen haben, was da wirklich abgelaufen ist? Und dass es nicht mit den Grundsätzen der Mormonen übereinstimmte?
    Was Tara dann bei ihrem Studium geleistet hat, ist bewundernswert. Quasi aus dem Nichts an Bildung in relativ kurzer Zeit bis zum Doktor. Allerdings habe ich nicht verstanden, warum sie mit fortschreitender Bildung immer wieder in die Rolle des Mormonenmädchens fiel und obwohl sie genau wusste, was sie zu Hause erwartete, trotzdem immer wieder freiwillig hinfuhr. Sie war gedanklich mehr als einmal soweit, alles aufzugeben und sich wieder komplett unterzuordnen. Man kann froh sein, dass daraus nichts wurde.
    Dass der Vater krank ist, ist schon schlimm genug. Aber das eine Mutter so gefühlskalt ist und lieber ihre Tochter verstößt, als den gewalttätigen Sohn auch nur zu kritisieren und dass das alles in einem hochzivilisierten Land stattfindet, das werde ich nicht verstehen. Tara spricht am Anfang des Buches davon, dass sie die Religion nicht mit einfließen lassen will. Ich glaube aber, genau diese Religion ist eine Hauptursache und das kann man nicht ignorieren.
    Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund

    Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2018

    Nicht überzeugend

    Ich hatte mir das Buch von einer Freundin ausgeliehen, da ich es eigentlich verschenken und mir vorher einige Details ansehen wollte. Jetzt bin ich froh darüber, denn das Buch hat mich nicht überzeugt und die Beschenkte wäre wohl eher enttäuscht worden.

    Der Autor beschreibt in dem Buch mehr als ausführlich einzelne Teile der Gerichte, also Gemüse, Fisch usw. Ausführlich ist hier wörtlich gemeint, gut die Hälfte befasst sich mit dieser Art von Warenkunde.
    Der Rezeptteil ist dann sehr kurz und knapp gehalten. Nach einer Einleitung folgt das jeweils eigentlich Rezept. Nach der vorherigen Warenkunde erstaunlicherweise mit relativ wenig Obst- und Gemüseanteil. Damit ist es eher kein Kochbuch. Zumal ich die Rezepte zumindest vom Durchlesen her auch nicht als alltagstauglich einstufen möchte.
    Die entsprechenden Fotos dazu sind auch nur in Teilen überzeugend.
    Alles in allem kann ich das Buch in keine richtige Kategorie einordnen und mit diesem „von jedem ein bisschen was“ finde ich viel Potential verschenkt.
    Mayer, G: Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Ge

    Mayer, G: Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Ge (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2018

    Geheimnisse

    Das kann vorkommen: Joelles Mutter hat ein falsches Ziel ins Navi eingegeben und es kommt, wie es kommen muss, die Familie Fröhlich landet nicht im gebuchten Super-Hotel. Sie kommt zwar ans Meer, doch in ein altes kleines Strandhotel. Das ist sehr verschroben. Ein ausgestopfter Adler, der nachts wieder fliegt. Komische Hotelbesitzer(innen). Ein Dachboden mit einer Unmenge von Traumfängern. Ein Dackel namens Dornröschen, eine Gans namens Agathe … als sehr komisch, alles sehr mysteriös. Und so macht sich Joelle gemeinsam mit ihrem Bruder Lancelot auf die Spur, um die Geheimnisse zu lüften.

    Ein schönes Buch für Kinder ab 9. Die Illustrationen sind gut gelungen. Die Geschichte ist nachvollziehbar mit viel Spaß. Manchmal war sie mir ein wenig „zahm“, weil alles immer gleich und sofort geklärt wurde. Allerdings eignet sich das Buch dann auch gut zum Vorlesen vor dem Einschlafen für Kinder, die noch nicht selber lesen können (oder wollen). Es werden einige Themen aufgegriffen, die für Kinder in dem Alter wichtig sind (Hilfe für den Freund z. B.). Insgesamt empfand ich das Buch als positiv und würde es auch an Kinder (ehrlich gesagt – eher an Mädchen) in diesem Alter verschenken.
    Bülent Rambichler und die fliegende Sau

    Anja Bogner
    Bülent Rambichler und die fliegende Sau (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2018

    Zu viel

    Bülent, deutsch-türkischer Franke, ist Polizeikommissar, aber ein eher bewusst erfolgloser. Um dem abzuhelfen, wird er mit seiner Assistentin Astrid in seinen Heimatort geschickt, um den Mord an einer jungen Frau aufzuklären.

    Anfangs fand ich das ganze Buch noch recht witzig, man merkt natürlich deutlich, dass hier über weite Strecken Eberhofer das Vorbild war. Auch wenn Bülent noch eine Assistentin beigegeben wurde, an das Original kommt dieses Buch nicht ran. Das liegt meiner Meinung nach auch daran, dass alles gnadenlos überzogen wurde. Von der Sprache bis zu den Personen oder den Vorkommnissen. Es war am Ende einfach zu viel. So nutzte sich der Humor auch schnell ab. Zumal Spannung fast völlig fehlte, auch wenn man die in einem Regionalkrimi dieser Art nicht vordergründig erwartet. Alles in allem ganz nett zu lesen, aber mehr für mich nicht.
    Nachtwild

    Nachtwild (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2018

    Kein Thriller

    Joan ist mit ihrem 4-jährigem Sohn Lincoln mal wieder im Zoo. Kurz vor der Schließung kommt es zu einer Schießerei und Joan versteckt sich in einem leeren Tiergehege. Doch dir Täter durchkämmen mehrfach den Zoo...

    Ich finde es schade, dass das Buch als Thriller eingestuft wurde, denn es für mich absolut keiner, auch wenn das tolle Cover darauf schließen lässt. Doch für einen Thriller ist die Spannung vor allem im Mittelteil viel zu gering. Die dauernden Rückblenden, wie Lincoln als kleines Kind war, sind zu lang. Außerdem erfährt man fast nichts über die Täter bis auf einen, ihre Motive und Hintergründe. Und auch nur ganz wenig über die mit Eingeschlossenen. Diese Randfiguren wirken fast wie Staffage. Auch wenn die Autorin sich auf eine Mutter in einer Extremsituation beschränken will, werden dadurch leider viele Möglichkeiten verschenkt.
    Der einsame Bote

    Der einsame Bote (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.06.2018

    Enttäuscht

    Kommissar Tommy Bergmann ist isoliert und sucht alleine nach der immer noch verschwundenen Amanda. Offiziell wurde sie für tot erklärt und ihr Mörder auch. Doch Tommy sucht solo weiter und fliegt sogar dafür nach Litauen ...

    Mich hat dieses Buch enttäuscht. Zum einen wirkt Tommy mehr und mehr unglaubwürdig als einsamer Cowboy und Rächer. Es ist einfach nicht realistisch. Zum anderen verhalten sich seine Kollegen ebenso. Zuerst lehnen sie ziemlich alles ab, um dann ganz schnell und geschlossen umzuschwenken. Gleichzeitig verhält sich auch seine Kollegin Susanne total unprofessionell. Das passt alles nicht zusammen.
    Dazu kommt aber noch, dass dieses Buch die direkte Fortsetzung des Vorgängerbuches ist. Es wird nur nirgendwo auch andeutungsweise erwähnt und so hat man ohne diese Vorkenntnisse fast keine Chance, diese verworrenen Zusammenhänge auch nur ansatzweise zu verstehen. Es fehlen einfach zu viele Fakten und Hintergründe. Wirklich schade, doch so kommt es für mich nicht über Mittelmaß hinaus.
    Der Alphabetmörder

    Lars Schütz
    Der Alphabetmörder (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.06.2018

    Ganz stark

    Die Fallanalytiker Jan und Rabea werden in den Westerwald gerufen. Dort wurde im Wildpark in einem Bisongehege eine zertrampelte Leiche gefunden mit dem eintätovierten Buchstaben A. Wenig später eine weitere mit B. Eine Mordserie kündigt sich an. Und gerade für Jan sind die Ermittlungen mehr als schwierig, denn er stammt aus dem Westerwald und wollte nie wieder dahin zurück. Bis er merkt, dass auch er als Opfer vorgesehen ist …

    Das Erstlingswerk dieses Autors ist ganz stark. Das Team besteht auch nicht unbedingt einfachen Menschen, doch sie sind nicht als „durchgeknallte Typen“ dargestellt. Die Fallanalytiker sind normale Menschen, die nicht in eine „Glaskugel“ schauen, sondern deren Erkenntnisse man nachvollziehen kann. Gleiches gilt für die Ermittlungen: logisch, nachvollziehbar und trotzdem spannend. Generell fand ich das Buch insgesamt als sehr spannend. Auch wenn ich mit dem Täterverdacht nicht direkt falsch lag – die Motive überraschten und bis fast zum Ende war die Spannung durchgehend sehr hoch. Ich habe das Buch – gut lesbar – in einem Rutsch durchgelesen. Von mir die volle Punktzahl und ich freue mich auf den angekündigten Nachfolger.

    Der Kreidemann

    Der Kreidemann (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.06.2018

    Steigerungsfähig

    Eddie ist 12. Zusammen mit seinen Freunden bilden sie eine Bande, machen Dummheiten und haben eine Geheimschrift mit Kreidezeichen. Beim Besuch des Jahrmarktes wird er Zeuge eines schweren Unfalles wird, bei dem ein Mädchen schwer verletzt wird. Zusammen mit einem Lehrer rettet er ihr das Leben. Doch nur Monate später ist das Mädchen tot – ermordet. Und zu der Leiche führen Kreidezeichen …

    Das Buch ist ein Erstlingswerk und als solches ist es gut gelungen. Man merkt allerdings deutlich das Vorbild von Stephen King. Die Geschichte wird in wechselnden Kapiteln erzählt. Einmal Mitte der 1980er Jahre, als alle noch Kinder waren. Und einmal in der Gegenwart, in dem erneut Morde geschehen. Normalerweise mag ich solche Wechsel, doch hier fehlte mir über große Strecken die Spannung. Es hätte auch ein Buch über das Leben und die Kindheit in einem kleinen Ort sein können. Der Mord läuft „am Rande“ mit. Alles ist sehr ausführlich und teilweise zu langatmig. Auch die eingestreuten „mysteriösen Untoten“ hoben für mich die Spannung nicht sehr – ich wollte eigentlich nur noch wissen: war Ed in dem Zustand betrunken oder hatte er einen Albtraum. Gruselig war es nicht. Erst im letzten Drittel wird die Geschichte schneller, spannender und hat noch einige unerwartete Wendungen. Von daher gebe ich keine ausdrückliche Leseempfehlung, möchte aber auch niemanden davon abhalten. Für mich ist das Buch steigerungsfähig.
    Dos Santos, J: Schlüssel des Salomon

    Dos Santos, J: Schlüssel des Salomon (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.05.2018

    Durchgekämpft

    Im CERN in Genf wird während eines wichtigen Experiments die Leiche von Frank Bellamy gefunden. Er ist der Direktor der CIA und hat in der Hand einen Zettel mit dem Namen von Tomas Norohna. Die CIA hält ihn für den Mörderund jagt ihn gnadenlos...

    Ich habe mich durch dieses Buch regelrecht durchgekämpft. Der Autor versucht ein wenig die Quadratur des Kreises: auf der einen Seite die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, vor allem auf dem Gebiet der Physik auf höchstem Niveau. Auf der anderen Seite einen spannenden Thriller. Beides gelingt in meinen Augen nur bedingt. Ich gebe zu, für Physik interessiere ich mich nur mäßig. Insofern war ich bei den eher sachbuchmäßigen Aussagen schlicht überfordert und sehr schnell sehr gelangweilt. Die Thrillerteile lasen sich besser, allerdings war hier im Gegensatz zum 1. Teil Tomas weibliche Begleitung zu unrealistisch. Eine ganz normale Leiterin eines Altersheimes nimmt es mit der CIA auf und macht so fast ohne Folgen alles Gefährliche mit. Unglaubhaft. So war ich mit dem Buch nicht wirklich glücklich.
    Sternschnuppengeflüster

    Sternschnuppengeflüster (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    22.05.2018

    Bedenklich

    Die Sommerferien stehen an. Da finden drei Mädchen, die sich nicht kennen, eine Wunsch-App, die ihre Wünsche erfüllen soll. Die Mädchen Leni und Amelie sind 14, Paula 16 und über die App lernen sie sich kennen.
    Das Buch hat mich nicht völlig überzeugt. Die Geschichte ist sehr nett geschrieben und gut lesbar. Allerdings glaube ich, dass sie nur Mädchen lesen werden. Das Lesealter ist mit 11 angegeben, die Mädchen im Buch sind doch einiges älter und das ist für mich schon etwas schwierig. Dazu kommt, dass vor allem Leni für mich nicht das richtige Bild zeigt. Sie hat sich verliebt und will sich für den Jungen komplett ändern, vor allem abnehmen. Dabei hat sie für mich nicht wirklich Übergewicht und hier wird wieder dieses Bild vermittelt, dass nur völlig schlanke Mädchen einen Freund finden. Bedenklich.
    Gleiches gilt für das Mädchen Amelie, die mit dem Geld quasi nur so um sich wirft. Auch wenn sie ihren Freundinnen viel spendiert, ist das das Ziel? Und die Wunsch-App ist irgendwie auch nur als Aufhänger gedacht, um die drei Mädchen zusammen zu haben.
    Alles in allem, ganz nettes Buch, aber für mich mit vielen falschen Ansätzen.
    Eyssen, R: Grab unter Zedern

    Eyssen, R: Grab unter Zedern (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    16.05.2018

    Solide

    In dem kleinen Ort Le Lavandou geschehen mehrere aufregende Sachen. Nach 5 Jahren Gefängnis wird ein angeblicher Kindermörder als unschuldig entlassen. Der Ort steht Kopf. Kurz danach wird ein toter Mann am Strand gefunden. Der angenommene Unfall stellt sich nicht als solcher heraus. Dann wird auf der vorgelagerten Insel ein Knochen gefunden... Dr. Ritter ist wieder mittendrin in den Ermittlungen und wie immer wird ihm nicht geglaubt.

    Den 4. Band um Dr. Ritter empfand ich als schwächer. Es ist immer noch ein sehr gut lesbarer und solider Krimi, aber für mich waren einige Sachen einfach zu viel. Zum einen sind gleich alle gegen Dr. Ritter - sein eigener Chef sorgt schon für Ersatz, der Polizeichef lehnt seine Ergebnisse ab. Zum anderen macht mir Dr. Ritter viel zu viel mit Intuition und im Alleingang und ist der große Held, der alle irgendwie rettet. Das ist in der Menge dann doch etwas unglaubwürdig.
    Der Zopf

    Der Zopf (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.05.2018

    Ganz stark

    Das Buch handelt von 3 Frauen. Eine ist eine Unberührbare in Indien, die sich entschließt, für ihre Tochter aus dem alten Leben auszubrechen. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt und am Ende opfert sie ihre Haare.
    Eine ist eine junge Frau auf Sizilien, deren gutes Leben zu Ende ist, als der Vater ins Koma fällt und sie feststellen muss, dass die Familienfirma, die seit Generationen Perücken herstellt, pleite ist.
    Und eine ist eine Staranwältin in Kanada, die es weit gebracht hat und plötzlich erkennen muss, dass sie mit Brustkrebs zu einer „Aussätzigen“ wird.

    Alle drei Frauen verbinden die Haare. Aber eigentlich sind sie nur das symbolische Bindeglied, denn alle drei Frauen sind sehr stark und kämpfen gegen verschiedene Widerstände für sich, ihr Glück, ihre Familien und ihre Überzeugungen.
    Das Buch ist ganz stark. Es ist eines der wenigen in letzter Zeit, das ich an einem Stück lesen musste. Ich konnte nicht aufhören. Zum einen birgt es eine Spannung, ob die Frauen ihren Kampf gewinnen. Zum anderen enthält es viele Lebensweisheiten, die nicht mit einem erhobenen Zeigefinger kommen. Keine der Frauen wird für ihr so unterschiedliches Leben und Entscheidungen verurteilt. Und am Ende gibt es kein billiges Happy End. Im Gegenteil. Ich hätte gern gelesen, wie es mit den Frauen weitergeht. Ich kann nur die absolute Höchstpunktzahl für dieses Buch vergeben.
    Kühn hat Ärger

    Kühn hat Ärger (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.05.2018

    Aktuell

    Kommissar Kühn muss einen Mord aufdecken an einem jungen Ausländer. Dieser wurde zusammengeschlagen und starb an den Folgen. Die rechte Szene begrüßt den Mord. Und Kühn kommt nur langsam voran. Er hat eine Menge andere Probleme mit der Familie, der Gesundheit, seiner Kollegin …

    Die ist der 2. Teil um Kommissar Kühn. Ich kenne den Vorgängerband nicht, konnte aber problemlos dem Geschehen folgen. Das Buch ist ein Krimi in einem Roman. Denn die Ermittlungen laufen eher nebenher. Stattdessen schafft es Weiler sehr gut, die heutige Gesellschaft – speziell in München – mit sehr reich und sehr arm, rechts und gut bürgerlich darzustellen. Natürlich arbeitet er da mit starken Klischees und vereinfacht manches. Trotzdem erkennt man in den Figuren die aktuelle Zeit gut wieder. Oft verfällt er auch in einen ironischen Stil. Auf jeden Fall ist das Buch gut lesbar und der eigentlich wenig sympathische Kühn wächst einem irgendwie ans Herz.
    Kluftinger: Kriminalroman

    Kluftinger: Kriminalroman (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.05.2018

    Klufti eben

    Kommissar Kluftinger ist Opa geworden und überglücklich. Doch leider bleibt es nicht so. Auf dem Friedhof gibt es ein Kreuz mit seinem Namen, ebenso eine Todesanzeige, Sterbezettel und er wird direkt bedroht. Auf der Suche nach dem Täter gibt es gleich mehrere mögliche Altfälle von früher …

    Was soll ich sagen: Kluftinger eben. Wie immer einfach gut lesbar, man hat viel Spaß dabei. Dabei geht es dieses Mal erst einmal weniger um die Ermittlungen. Man erfährt viel aus Kluftingers Jugend und genau diese Seiten fand ich einfach nur herrlich. In der Gegenwart ist Kluftiger aufgrund des Enkelkindes viel weniger grantig als sonst und in der Vergangenheit kommt er auf einmal als moderner aufgeschlossener Mensch daher, der viel Ärger mit seinem Vater hat, der doch sehr konventionell ist. Wie sich doch alles gleicht später. Ich habe mich darüber köstlich amüsiert. Die Ermittlungen selbst fand ich dieses Mal nicht ganz so spannend, doch das störte mich nicht. Kluftiger ist einfach Kult.
    Lost in Fuseta - Spur der Schatten

    Lost in Fuseta - Spur der Schatten (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.04.2018

    Schwächer

    Leander Lost ist immer noch im Austauschjahr in Portugal. Eine Kollegin der portugiesischen Polizei wird vermisst und später ermordet aufgefunden. Das scheint aber nicht das einzige Verbrechen zu sein...

    Ich fand dieses Buch schwächer als sein Vorgänger. Das lag vor allem daran, dass sich im großen Mittelteil die Ermittlungen ewig lang hinzogen und wegen der ausschweifenden Erklärungen zu allen möglichen Sachen und auch zu den Besonderheiten von Aspergern oft langweilig wurden und gar keine Spannung mehr da war. Hier hätte eine Straffung gut getan. So wurde in meinen Augen viel verschenkt und das Buch ist für mich ein durchschnittlicher Krimi. Gut getroffen sind dagegen wieder die Schilderungen von Land und Leuten, das wirkt sehr authentisch.
    Kleine Feuer überall

    Kleine Feuer überall (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    17.04.2018

    Heile Welt?

    Shaker Heights ist das Paradies auf Erden. Der Ort wurde geplant aufgebaut und alles so ideal wie möglich gemacht, allerdings auch mit sehr vielen Regeln und Auflagen. Familie Richardson ist die perfekte Familie. 2 Söhne, 2 Töchter, Mutter arbeitet ein wenig als Redakteurin, Vater ist Anwalt. Und es geht ihnen finanziell gut. Dass die jüngste Tochter aus dem Rahmen fällt, wird hingenommen. Dann kommen Mia und ihre Tochter Pearl in den Ort und es ändert sich einiges ...

    Das Buch ist ganz stark. Da wird eine ideale Welt aufgezeigt mit nur guten Leute, die das Beste wollen und Gutes tun. Doch je mehr man in dem Buch liest, bekommt die heile Welt immer mehr Risse und man fragt sich, was davon eigentlich wahr ist. Denn als Gegenentwurf gibt es da ganz die unkonventionelle Künstlerin Mia, die sich in keine Schublade pressen lässt und die allen den Spiegel vorhält.
    Mir hat gut gefallen, wie die so gegensätzlichen Leben gegenübergestellt werden. Die Beschreibung ist sehr bildhaft, man kann mitfühlen und da man das Ende, nämlich das Legen des Feuers durch Izzy, kennt, baut sich trotzdem die ganze Zeit eine unterschwellige Spannung auf, denn man weiß eben das Ende doch nicht. Supergut geschriebenes Buch.
    Gallert, P: Tiefer denn die Hölle

    Gallert, P: Tiefer denn die Hölle (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.04.2018

    Gut gemacht


    Polizeiseelsorger Martin Bauer muss in einen Bergbauschacht einfahren. Sein katholischer Kollege Vaals ist dort zusammengebrochen beim Anblick einer Leiche, die massive Schnittverletzungen aufweist und mit Honig übergossen wurde. Und sein Kollege scheint in die Sache verwickelt zu sein ...

    Der 2. Teil um Martin Bauer ist gut gemacht. Manche Sachen erscheinen mir zwar nicht realistisch in Bezug auf die wirkliche Ermittlungsarbeit, aber es ist ein Buch. Die Arbeit der Mordkommission dagegen ist nachvollziehbar und für mich realitätsnah. Geschickt wird hier mit aktuellen Themen wie dem Missbrauch durch Priester gespielt und eine Spannung aufgebaut. Auch familiäre Probleme von Bauer sind glaubhaft verarbeitet. Doch der Fall steht im Vordergrund. Alles in allem ein guter Krimi.
    Spreewaldrache

    Christiane Dieckerhoff
    Spreewaldrache (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.04.2018

    Verwirrend

    Im idyllischen Spreewald wird auf einer Insel ein junger Mann niedergeschlagen. Die Ermittlungen dazu laufen gerade an, obwohl das Team um Klaudia arg dezimiert ist, als ein alter Penner erschlagen aufgefunden wird - ebenfalls auf dieser Insel…

    Der nächste Krimi im Spreewald spielt noch mehr mit der schönen Natur dort. Auch das Ermittlerteam hat sich weiterentwickelt. Mir hat gut gefallen, dass die privaten Sachen nicht mehr ganz so stark im Vordergrund standen und auch die gesundheitlichen Probleme von Klaudia nicht mehr die Hauptrolle spielten. Stattdessen klassische Ermittlungsarbeit und ein Fall, der stark in die Vergangenheit reicht. Allerdings waren für mich am Ende die Familienverhältnisse zu verwirrend. Ich wusste nicht mehr, wer denn nun vom wem der Vater, der Sohn, die Schwester usw. war und warum derjenige was getan hat. Der Cliffhanger am Ende deutet eine Fortsetzung schon an.
    Zijl, A: Die amerikanische Prinzessin

    Zijl, A: Die amerikanische Prinzessin (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.04.2018

    Interessant

    Allene wird Ende des 19. Jahrhunderts in einfachen bürgerlichen Verhältnissen geboren. Weit vor der Hochzeit schwanger, ist sie eigentlich nicht mehr gesellschaftsfähig. Doch mit Sturheit, Durchsetzungsvermögen, Fantasie, viel Arbeit und Glück schafft sie es immer wieder, auch nach schweren persönlichen Niederlagen - Scheidungen, Tod der Kinder - und gesellschaftlichen Problemen - Kriege und Börsencrashs - auf die Beine zu komm, das Beste aus ihrem Leben zu machen und zu versuchen, glücklich zu sein.

    Das Buch ist auf mehreren Ebenen interessant. Da sind die persönlichen Seiten an Allene. Wie schafft sie es, mit all den Niederlagen, Veränderungen oder Schicksalsschlägen fertig zu werden. Welche Möglichkeiten hatten Frauen in den verschiedenen Zeiten. Gleichzeitig ist es aber auch große Welt- und Zeitgeschichte bis hinein in aktuelle Königshäuser, Industriemagnaten und die High society.
    Das Buch ist gut geschrieben, sehr sachlich. Manchmal für meinen Geschmack fast zu sachlich. Punktabzug gibt es für mich für die vielen englischen, und nicht immer übersetzten, Zitate und für einige gravierende Schreibfehler bei den Jahreszahlen. Insgesamt ist das Buch aber empfehlenswert.
    Wo ist Norden

    Wo ist Norden (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    04.04.2018

    Familie

    1990 kauft eine Familie - vor allem auf Wunsch von Mutter Marlene - ein heruntergekommenes Gutshaus in einem kleinen mecklenburgischen Ort am Ende der Welt. Die Kinder sind begeistert, die Eltern habe große Pläne, die Familie gibt Geld und dann wird doch alles ganz anders...

    Anfangs ist die Geschichte einfach die Geschichte einer Familie mit Großeltern, Eltern, Kindern, Katze und Bruder/Onkel in einem alten Herrenhaus. Sie ist eigentlich zeitlos und hätte auch hundert Jahre früher genauso spielen können, nur dass dann Hausbedienstete die Arbeit gemacht und die Kinder weniger Freiheiten hätten. Die Wendezeit mit ihren ganzen Problemen taucht kaum auf. Die Familie hat viele Ideen, treibender Keil ist immer Marlene, die unheimlich viel arbeitet, aber von allen verlangt, dass alle mitziehen und den gleichen Wunsch haben. Dafür nimmt sie die Schwiegereltern im Haus in Kauf, obwohl sie mit der Schwiegermutter nicht zurechtkommt. Sie sind anders als die Dorfbewohner und lassen diese das auch etwas spüren. Leidtragende daran sind später die Kinder. Auch der Bruder wird eingespannt und so oft an einem eigenen Leben zumindest behindert, denn seine finanzielle Unterstützung wird regelrecht eingefordert.

    Das Buch war für mich gut lesbar, aber eben auch zeitlos. Mir hätte hier mehr ein Eingehen auf die spezielle Zeit gefallen. Die Geschichte hätte genauso gut an jedem anderen kleinen Ort spielen können. Eigentlich war für mich die sympathischste Person die in die USA ausgewanderte Schwester Agnes, die als einzige ein eigenes Leben hatte. Familiäre Unterstützung ist schön, aber dieses absolute MUSS hier fand ich abschreckend.
    Wenn Martha tanzt

    Wenn Martha tanzt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.03.2018

    Super

    Thomas ist in New York, um der Versteigerung des Tagebuches seiner Urgroßmutter beizuwohnen. Das Wertvolle daran sind die Zeichnungen von Klee, Feininger, Kandinsky und anderen Künstlern aus der Weimarer Bauhauszeit, denn Thomas Urgroßmutter Martha war dort zur gleichen Zeit in der Ausbildung. Die Versteigerung bringt 45 Mio. Und eine riesige Überraschung ...

    "Wenn Martha tanzt" war für mich eines der besten Bücher der letzten Zeit und gleichzeitig auch eine große und angenehme Überraschung. Zum einen ist da der sehr geradlinige Stil, den ich mag. Zum anderen ist es eine sehr interessante Familiengeschichte, gleichzeitig aber auch ein Bericht über das erste Bauhaus in Weimar, die Abläufe dort, die handelnden Personen, ihre Eigenheiten, inneren Kämpfe, Entwicklungen und das so große Neue in dieser Zeit. Verwoben mit viel Fantasie und einigen Überraschungen in der Familiengeschichte, ohne die Geschehnisse der jeweiligen Zeit auszulassen. Die Figuren sind sympathisch und hatten mein Mitgefühl, die Geschichte hat mich interessiert und gut unterhalten.
    Zu nah

    Zu nah (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.03.2018

    Nicht schlecht

    Detektivin Frankie Sheehan wird zu einem Selbstmord gerufen. Eine angesehene Wissenschaftlerin hat sich erhängt. Doch bald gibt es Zweifel daran und die Untersuchungen fördern zutage, dass es Mord war. Es wird nicht der einzige bleiben...

    Das Buch hat mir gut gefallen, zumal für ein Erstlingswerk. Das Team ist sympathisch und überwiegend normal, auch wenn Frankie mit den Folgen eines vorherigen Falles zu kämpfen hat. Ich fand es ein wenig schade, dass das spezielle Kolorit von Irland so wenig genutzt wurde. Praktisch hätten die Morde auch in jeder anderen Großstadt stattfinden können und zumindest in jedem europäischen Land. Trotzdem waren die Ermittlungen über weite Strecken nachvollziehbar. Die Spannung fand ich nicht allzu hoch, eher ein solider Krimi als ein Thriller, aber gut und flüssig lesbar und nicht langweilig. Den Punktabzug gibt es für das Ende. Das Finden des Täters war dann ein wenig zu schnell und zu viel Zufall für mich.
    Bierach, B: Schweigegelübde

    Bierach, B: Schweigegelübde (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.03.2018

    Solider Krimi

    „Schweigegelübde“ ist der 2. Teil um Emma, alleinerziehende protestantische Mutter bei der Mordkommission in Sligo, die aber noch mit weiteren Problemen zu kämpfen hat. Der Ex-Mann sitzt in Untersuchungshaft und soll als IRA-Terrorist verurteilt werden. Sie selbst muss zum medizinischen Check, denn ihr Chef vermutet eine Schmerzmittelabhängigkeit. Und dann ist da noch das Krankenhaus, in dem mehrere Patienten an Herzversagen sterben, obwohl sie eigentlich keine Herzprobleme hatten …

    Das Buch ist ein solider Krimi, der vor allem mit den guten Beschreibungen von Irland und der Mentalität der Iren und der Probleme zwischen Katholiken und Protestanten besticht. Da ich einige der erwähnten Orte kenne, war mir sofort alles wieder sehr präsent. Die Krankenhausmorde sind nicht so wirklich spannend, weil ich ziemlich schnell auf den Täter tippte und damit Recht hatte. Spannender ist zumindest danach erst einmal die andere Mordserie, die an das Vorgängerbuch anknüpft. Leider ist auch da der Täter ziemlich schnell erkannt. Hier waren es einfach zu wenige Verdächtige mit gutem Motiv.
    Doch trotzdem war es für mich ein gutes Buch, auch weil die Ermittlerin sehr sympathisch ist. Eine Fortsetzung würde ich auf jeden Fall wieder lesen.
    Das Glück kurz hinter Graceland

    Das Glück kurz hinter Graceland (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.03.2018

    Elvis?

    Cory ist Ende 30 und arbeitet als nicht sehr erfolgreiche Kneipensängerin, chronisch pleite. Ihre Mutter ist gestorben. Ihr Vater ist nicht ihr wahrer Erzeuger. Als sie in einem Schuppen einen Blackhawk findet, der Elvis Presley gehörte, ist Cory der Meinung, Elvis ist ihr Vater! Denn ihre Mutter hat bei Elvis gesungen. So fährt sie mit dem Auto auf der Route ihrer Mutter nach Graceland auf der Suche nach ihrem Vater und der Vergangenheit …

    Die Geschichte wird in der Gegenwart von Cory erzählt, die auf den unterschiedlichen Stationen ihrer Reise Leute trifft, die ihre Mutter von früher kannten. Danach folgt immer ein Kapitel in der Vergangenheit, in dem ihre Mutter die damaligen Geschehnisse beschreibt. Ich bin mit der Geschichte nicht richtig warm geworden. Vor allem das erste Drittel hat mich so sehr gelangweilt, dass ich abgebrochen habe und zwischendurch ein anderes Buch las. Später wurde „Graceland“ etwas interessanter, auch wenn man – selbst als Nicht-Elvis-Fan – nicht wirklich etwas Neues über den King erfährt. Ich fand zu den Personen einfach keinen wirklichen Bezug und bin auch im weiteren Lesen mehrfach eingeschlafen. Daher mein Fazit: man kann das Buch lesen, aber es hinterlässt keinen bleibenden Eindruck bei mir.
    776 bis 800 von 892 Rezensionen
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