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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    898 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Der Salon der kühnen Frauen

    Clare Pollard
    Der Salon der kühnen Frauen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.08.2024

    Interessante Sichtweise

    Paris und Versailles in der Regierungszeit Ludwig des XIV., des Sonnenkönigs. Am Hof lebt man prunkvoll und maßlos. Das Volk muss arbeiten, hungert und friert in einem furchtbar kalten Winter. Doch auch die Adeligen sind nicht sicher. Einige höhergestellte Frauen treffen sich zu einem sogenannten Salon, um sich gegenseitig Märchen zu erzählen. Es sind alte Märchen, die sie in moderner Form wiedergeben. Doch selbst das ist sehr riskant und man kann dafür ins Gefängnis kommen....

    Ich muss gestehen, ich hatte mir unter dem Buch etwas komplett anderes vorgestellt. So musste ich mich anfangs etwas einlesen und auf den ungewöhnlichen Inhalt auch einlassen. Ich war überrascht, wie alt die Märchen, die wir heute als Märchen der Gebrüder Grimm kennen, wirklich sind. Und ich war ebenso überrascht, wie die Märchen, wenn man sie nur ein wenig verändert, plötzlich auf die aktuelle Situation speziell der Frauen zu Zeiten des Sonnenkönigs passen. Das Ganze ist sehr gut beschrieben und hat einen sehr eigenwilligen Sog. Die Geschichten offenbaren sich plötzlich in einem ganz anderen Licht und die tatsächlichen Geschehnisse erschrecken und faszinieren zugleich. Von daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.
    Und dahinter das Meer

    Laura Spence-Ash
    Und dahinter das Meer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.08.2024

    So schön

    Es ist der II. Weltkrieg und 1940 fallen Bomben auf London. Die Eltern der 11-jährigen Bea beschließen, sie in die USA zu einer Gastfamilie nach Boston zu geben. Besonders der Mutter fällt diese Entscheidung extrem schwer. Doch sie wollen ihr Kind in Sicherheit wissen. Anfangs hat es Bea nicht einfach, sich einzufügen – alles ist so anders und ungewohnt. Doch bald wird ihre Ersatzfamilie zu einer richtigen Familie. Die beiden Brüder sind ihr ganz nahe und zum Ende des Krieges wird es immer schwerer für sie, an eine Rückkehr zu denken.

    Was für ein Romandebüt dieser Autorin! Es ist einfach so schön. Dabei ist es eigentlich eine ganz einfache Geschichte von zwei Familien. Doch nicht nur die Sprache ist wunderbar, die Geschichte selbst ist so erzählt, dass man jede Entscheidung und jedes Gefühl irgendwie nachvollziehen kann. Man hat großes Mitgefühl für alle Beteiligten, man fiebert mit, das bestimmte Sachen einfach gut ausgehen, man trauert bei Verlusten und das Ende ist gleichzeitig überraschend wie vorhersehbar und dabei überhaupt nicht kitschig. So wie das ganze Buch. Es ist mit unheimlich viel Empathie geschrieben und sehr warmherzig. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
    Savannah - Aufbruch in eine neue Welt

    Malou Wilke
    Savannah - Aufbruch in eine neue Welt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.08.2024

    Empfehlenswert

    In 1732 in einem kleinen Ort in Preußen wird die junge Nellie von ihrem Vater aus dem Haus geworfen, weil sie schwanger ist. Ungewollt und aufgrund einer Vergewaltigung eines Bekannten des Vaters. Sie schlägt sich zu einem Cousin durch. Dort lebt sie eine Weile und bekommt das Kind. Durch einen Zufall erhält sie die Möglichkeit, in das heutige South Carolina auszuwandern. Es wird mehr als nur ein entbehrungsreiches Abenteuer...

    Das Buch vereinigt einige sehr gute Sachen. Zum einen ist es eine schöne Familiengeschichte, auf der anderen Seite eine Art Abenteuerbuch. Und wiederum ist es eine historische Erzählung über die Anfänge und die Besiedlung von Savannah. Die so völlig andere Natur und die unterschiedlichen Menschen sind sehr gut beschrieben. Ebenfalls gefallen hat mir, dass die Hauptfigur auch starke Rückschläge entgegennehmen muss und ihr nahestehende Menschen verliert. Das macht das Buch sehr realistisch. Überhaupt sind die Beschreibungen der damaligen Zeit für mich nachvollziehbar und zeigen, wie schwierig es damals war, sich ein neues Leben aufzubauen. Und wie schwierig auch, mit alten Gewohnheiten zu brechen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich freue mich auf die Fortsetzung.
    Glutmoor

    Lars Engels
    Glutmoor (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.08.2024

    Sehr gute Fortsetzung

    Janosch und seine Chefin/Schwiegermutter Diana werden zu einem Mordfall gerufen. Gleich vier Leute einer Familie wurden erschossen. Die einzige Überlebende ist die Tochter Carina, die auf Arbeit war. Sie ist die Freundin von Janoschs Frau Helen und deshalb nehmen die beiden sie bei sich zu Hause auf, sehr zum Ärger von Diana, die diese privaten Verwicklungen mit dem Fall nicht möchte. Die Ermittlungen gestalten sich mehr als schwierig. Es gibt zwar eine ganze Reihe von Verdächtigen, aber so richtig geht es bei der Aufklärung nicht weiter

    Das Buch ist der zweite Teil der Reihe um Janosch und die Kriminalfälle in der Rhön. Ich kenne mich dort ein wenig aus und kann mich gut in die örtlichen Gegebenheiten hineinversetzen. Es spielt in einem sehr heißen Sommer und da derzeit die Temperaturen ebenfalls extrem heiß sind, ist auch das alles gut nachvollziehbar. Die Beschreibungen sind authentisch und man kann die Ermittlungen gut nachverfolgen und die verschiedenen Verdächtigen bauen eine gewisse Spannung auf. Das Ende ist dann unerwartet überraschend, obwohl ich dachte, dass ich schon ab Mitte des Buches eine ungefähre Ahnung habe. Mit der Ahnung lag ich zwar nicht komplett falsch, mit der Lösung des Falles dann aber doch. Daher von mir eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auf die angekündigte Fortsetzung, zumal am Ende doch ein ziemlich fieser Cliffhanger war.
    Mitternachtsschwimmer

    Roisin Maguire
    Mitternachtsschwimmer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.07.2024

    Schöne Geschichte

    Evan hat große Probleme. Nach dem Tod seiner Tochter steht es mehr als schlecht um die Ehe und so fährt er für eine Woche in einen kleinen Ort an der irischen Küste. Seine Vermieterin Grace ist sehr speziell und wird im Ort oft auch als Irre bezeichnet. Die ersten Tage fallen Evan sehr schwer, doch dann kommt Corona und der Lockdown und er muss im Ort bleiben. Die Probleme werden größer, als sein taubstummer Sohn zu ihm kommt.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum einen ist der Stil sehr gut lesbar. Zum anderen ist die Geschichte auch gelungen. Da treffen Menschen aufeinander, die alle auf ihre Art schwere seelische oder auch körperliche Wunden haben. Von der Allgemeinheit oft ausgestoßen oder zumindest nicht anerkannt, lernen sie - mehr oder weniger freiwillig – gemeinsam, sich zu öffnen und so glücklicher zu werden. Das hat mich sehr berührt und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung für das Buch.
    Der 1. Patient

    Michael Tsokos
    Der 1. Patient (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.07.2024

    Hochaktuell

    Bei einer ganz normalen Operation stirbt der Patient überraschend an einem allergischen Schock. Die operierende Ärztin wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Es wäre ein normaler Prozess geworden, wenn nicht bei der Operation eine KI zum Einsatz gekommen wäre. Und so stellt sich die Frage nach der wirklichen Schuld und die Öffentlichkeit beteiligt sich aktiv daran.

    Das Buch ist wie die gesamte Reihe etwas Besonderes. Zum einen ist es ein absolut spannender Krimi und sehr gut geschrieben. Zum anderen ist es aber auch hochaktuell. Der Einsatz von KI wird kontrovers diskutiert und zumindest im Bereich der Medizin wird hier über eine interessante Möglichkeit berichtet, eingebettet in einen Kriminalfall. Auf diese Art und Weise kann man als Leser für sich selbst entscheiden welchen Standpunkt man einnimmt. Man bekommt neutrale Informationen, die dem heutigen Stand entsprechen. Und man merkt, dass Profis am Werk sind, die das Buch geschrieben haben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
    Toskanisches Verhängnis

    Camilla Trinchieri
    Toskanisches Verhängnis (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.07.2024

    Was für den Urlaub

    Nico genießt sein Leben in der Toskana, seine Arbeit in der Restaurantküche und seine Freundin Nelli. Doch so ganz kann er seine Vergangenheit als Polizist in New York nicht vergessen, denn als eine reiche Witwe tot in ihrer Villa gefunden wird, benötigt die örtliche Polizei seine Hilfe. Die einzige Zeugin spricht kein Wort italienisch und Nico muss ins Englische dolmetschen. So wird er in die Ermittlungen in diesem Fall erneut eingebunden.

    Das Buch ist ein für mich typischer Urlaubskrimi. Die Ermittlungen laufen ganz ruhig vor sich hin, es gibt nicht wirklich sehr viel Spannung und es geht mehr um Land und Leute. In diesem Fall eher um Essen und Leute. Die Toskana kommt fast nur in den Gerichten vor, ansonsten könnte der Fall überall in Italien spielen. Sehr, sehr ausführlich geht es um die Familien und Freunde der beteiligten Ermittler. Das war mir manchmal zu viel, denn der Fall rückte dadurch oft die den Hintergrund. So konnte auch das Ende das Ganze nicht wirklich herausreißen. Für mich guter Durchschnitt.
    Feuerjagd

    Tana French
    Feuerjagd (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.07.2024

    Heißer Sommer

    Der Sommer in Irland ist extrem heiß und trocken. In dem kleinen Dorf am Rande der Berge machen sich die Menschen große Sorgen. Es drohen komplette Ernteausfälle und die Unterversorgung des Viehs. In dieser schon aufgeheizten Situation kommt Johnny zurück. Er ist seit 4 Jahren verschwunden und seine Familie hat ihn abgeschrieben. Doch er kommt nicht allein, sondern bringt noch einen reichen Engländer mit, der wohl Vorfahren in dem Ort hat und jetzt nach Gold suchen will. Und schon beginnen die Probleme im Ort, denn jeder hat seine eigenen Interessen und diese sind oft sehr gegensätzlich.

    Das Buch ist die Fortsetzung von „Der Sucher“. Ich kenne das Vorgängerbuch, hatte daher überhaupt keine Probleme, hier einen erneuten Einstieg zu finden und die entsprechenden Figuren und Geschichten zusammenzubringen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es ohne Vorkenntnisse doch ziemlich schwierig ist. Die Menschen im Dorf wirken zum Großteil nicht wirklich sympathisch und haben so ihre sehr eigenen Vorstellungen. Mit diesen war ich nicht immer wirklich einverstanden. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Allerdings fand ich sie im ersten Drittel manchmal ein wenig langatmig. So richtig vorangekommen ist das Buch etwa ab der Hälfte der Seiten, es wurde dann richtig spannend. Die Lösung am Ende ist auch wieder sehr speziell. Alles in allem gibt es von mir eine Leseempfehlung.

    Unter dem Moor

    Tanja Weber
    Unter dem Moor (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.07.2024

    Stark

    Das Buch erzählt die Geschichte von drei Frauen. In der Gegenwart ist es die Berliner Ärzte Nina , die nach einem Burnout für einen Monat ans Stettiner Haff fährt. Zusammen mit ihrer Hündin, die im Wald Knochen ausbuddelt. Diese stellen sich als menschlich heraus. Und haben mit einer Frau in der DDR zu tun. 1936 wird am gleichen Ort die 14-Jährige Regine zu einer Art „Arbeitsjahr“ für 8 Monate verpflichtet. Die Trennung von ihrer Familie und ihren Freunden in Berlin verkraftet sie nur schwer und als sie dann auch noch vergewaltigt wird, behält sie ein lebenslanges Trauma. Es wird sich herausstellen, dass all das miteinander verbunden ist.

    Das Buch ist ganz stark. Zum einen ist es ein sehr gut lesbarer Stil. Zum anderen sind die jeweils wechselnden Geschichten in den verschiedenen Zeiten sehr interessant. Sowohl die Zeit des Nationalsozialismus, wie auch die Zeit in der DDR und in der Gegenwart sind gut beschrieben und die drei Frauen als Hauptpersonen erwecken beim Leser viel Empathie. Die verwobenen Geschichten greifen ineinander und das ist sehr gut beschrieben und gelöst. Ich kann nur absolut eine Leseempfehlung aussprechen
    Der falsche Vogel

    C. L. Miller
    Der falsche Vogel (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.07.2024

    Etwas lahmer Vogel

    Freya lebt in London und ist gerade im Krieg mit ihrem Ex-Mann, der endlich ihr Haus verkaufen will, weil ihre Tochter inzwischen in Amerika lebt. Doch damit kann sie sich jetzt nicht befassen, denn ihre Tante bitte sie um Hilfe, weil ihr Bekannter und gleichzeitig Freyas Ex-Chef gestorben ist. Es stellt sich heraus, er wurde ermordet. Und das hat mit seinem Antiquitätengeschäft zu tun. Freya versucht, den Fall aufzuklären...

    Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen und auch nicht fesseln. Auch wenn es als Cozy-Krimiroman beschrieben ist und ich dort generell etwas Abstriche mache, fehlt mir fast die gesamte Zeit die Spannung. Die Geschichte wird in jedem Detail ausführlich von allen Seiten beleuchtet und dadurch wird es auch sehr zäh. Selbst eine weitere Leiche und verschiedene Verdächtige haben mich nicht dazu verleitet, das Buch unbedingt weiter lesen zu müssen. Im Gegenteil, ich habe mich ein wenig dazu gezwungen, um endlich zum Ende zu kommen. So kommt das Buch für mich leider über Durchschnitt nicht hinaus.
    Wir waren nur Mädchen

    Buzzy Jackson
    Wir waren nur Mädchen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    11.07.2024

    Gute Geschichte, Umsetzung weniger

    Das Buch erzählt die Geschichte der Niederländerin Hannie Schaft von 1940 bis 1945. Hanni studiert Jura. Doch als die Nazis verlangen, dass die Studenten sich für Deutschland entscheiden, beendet sie das Studium und schafft es, ihre beiden jüdischen Freundinnen bei ihren Eltern illegal unterzubringen. Sie selbst geht mehr und mehr in den aktiven Widerstand und wird eine der wenigen Frauen sein, die Nazis bzw. niederländische Kollaborateure töten werden. Ihren aktiven Widerstand bezahlt sie mit dem Leben...

    Das Buch erzählt eine interessante und wichtige Geschichte über eine mutige Frau. Ich hatte vorher von ihr noch nie gehört und habe mich nach dem Lesen des Buches etwas intensiver mit ihr befasst und musste feststellen, dass sie über einige Jahre quasi totgeschwiegen wurde. Das Buch selbst lässt mich zwiegespalten zurück. Die Geschichte an sich ist sehr interessant. Doch leider lässt für mich die Umsetzung viel zu wünschen übrig. Ungefähr zwei Drittel des Buches waren für mich insofern schwierig, dass die Figur der Hannie für mich nicht wirklich nachvollziehbar war. Ihre Entscheidungen wirkten oft sehr spontan und sie war gefühlt eine sehr kalte Person, die auch schlimme Erlebnisse sofort abhaken konnte ohne Rücksicht auf Freundinnen oder Familie. Erst im letzten Drittel wird sie als Person menschlicher und nachvollziehbarer. Das finde ich schade und das ist für mich auch nicht ganz stimmig. Ich gebe trotzdem eine Leseempfehlung ab, weil ich es wichtig finde, dass die Geschichte dieser Frau bekannter wird
    Signum

    John Ajvide Lindqvist
    Signum (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.07.2024

    Super Fortsetzung

    Kim hat seinen früheren Arzt Rudbeck entführt und hält ihn gefangen. Er will Antworten auf einige Fragen, doch durch eine Art Unfall stirbt Rudbeck und Kim hat mehr als nur ein Problem. Er hat eine Leiche und die Polizei ist ihm auf den Fersen...

    Das Buch ist der zweite Teil der Reihe und in meinen Augen eine super Fortsetzung. Die Geschichte wird in kurzen, schnell wechselnden Kapiteln erzählt und so relativ rasant vorwärts getrieben. Eigentlich müsste man kein Verständnis für die Hauptpersonen haben und auch nicht für ihre Taten, trotzdem hat man eine Art Sympathie für sie und Verständnis. Auch der Fall an sich ist ein bisschen schräg und irgendwie gleichzeitig witzig. Aber auch spannend. Im Hintergrund ist dann auch noch CES, dessen Identität völlig ungeklärt ist. Daneben gibt es auch viel aus dem aktuellen Schweden zu erfahren. Auf jeden Fall freue ich mich auf die Fortsetzung und spreche eine Leseempfehlung aus
    Hast du Zeit?

    Andreas Winkelmann
    Hast du Zeit? (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.07.2024

    Wem gehört die Zeit?

    Mehrere junge Frauen fühlen sich beobachtet. Doch niemand will sie ernst nehmen. Als nach und nach immer wieder eine von ihnen verschwindet, beruft sich die Polizei auf die mysteriösen Nachrichten per SMS und sucht nicht wirklich nach den jungen Frauen. Deshalb begibt sich die Lebensgefährtin einer dieser Frauen zusammen mit einem ehemaligen Polizisten, dessen Tochter ebenfalls verschwunden ist, mehr oder weniger privat auf die Suche. Sie entdecken immer mehr und mehr ähnliche Fälle und es betrifft nicht nur Frauen...

    Das Buch stellt interessante Fragen zum Umgang mit der Zeit und wem sie eigentlich wie gehört. Trotzdem hatte ich das Gefühl, es ist nicht das beste Buch des Autors. Mir fehlten irgendwie einige Begründungen, warum der Täter auf wen so reagierte. Bei einigen war es klar, bei anderen wirkte es ein wenig wie ein komischer Zufall. Und auch das Ende fand ich ein wenig abrupt und zu kurz. Trotzdem gab es dazwischen genügend Spannung und mögliche Täter, so dass das Buch immer noch gut lesbar bleibt.
    Der Totenarzt

    Chris Carter
    Der Totenarzt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.07.2024

    Carter ... anders

    Bei einer Obduktion wird festgestellt, dass das Opfer eines Verkehrsunfalls schon länger tot war und vorher gefoltert wurde. Hunter und Garcia beginnen ihre Ermittlungen. Aber es gibt es so gut wie keine Anhaltspunkte. Auch als eine zweite Leiche bei der Obduktion Folterungen aufweist, kommen sie nur ganz langsam weiter.

    Wer Bücher von Carter liest, weiß, dass er sich auf sehr blutige und ausschweifende Beschreibungen von furchtbaren Taten einlässt. Und das alles sehr detailliert. Doch dieses Mal ist Carter anders. Es gibt natürlich auch wieder einen Serientäter und es gibt auch genügend Folterungen. Aber hier sind es bei weiten nicht so viele Details und oft gibt es nur Andeutungen. Ist deshalb das Buch langweilig? Nein, auf keinen Fall. Dieser Carter ist anders, aber auf keinen Fall schlechter. Die Ermittlungen kann man detailliert nachvollziehen und auch ohne ausschweifende Beschreibungen ist die Handlung ausreichend. Und vor allem spannend bis zum Schluss. Dieses Mal gibt es auch weit weniger aus dem Privatleben vor allem von Garcia. Auch das habe ich nicht wirklich vermisst. Die Konzentration in dem Buch liegt eindeutig auf dem Fall. Das tut dem Buch sehr gut. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung.
    Weißglut

    Tobias Quast
    Weißglut (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.07.2024

    Plätschert so vor sich hin

    Sarah flieht relativ überstürzt nach Finnland. Zu Hause erwartet Sie eine Scheidungsschlammschlacht, die Medien verfolgen sie. Sie will eigentlich nur ihre Ruhe. Doch in Finnland findet sie am ersten Morgen vor ihrem heruntergekommenen Häuschen eine Leiche im See. Schnell stellt sich heraus, das Haus ist gar nicht das richtige. So wird sie verdächtigt, den Mann im See umgebracht zu haben.

    Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte plätschert so friedlich vor sich hin, wie der besagte See in Finnland. Die Ermittlungen wirken dilettantisch und werden auch relativ kurz nur beschrieben. Sarah wirkt wie eine Tussi und das ist in meinen Augen komplett überzeichnet. Ihre Ermittlungen sind ebenfalls eher dilettantisch und auch die weiteren Personen wirken irgendwie eher wie Karikaturen. Spannung ist nur sehr mäßig vorhanden. Ich hätte da viel mehr erwartet. Alles in allem kommt das Buch für mich nicht über Durchschnitt hinaus.
    Dunkler Abgrund

    Ruth Lillegraven
    Dunkler Abgrund (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.07.2024

    Schwierig

    Clara ist die neue Justizministerin von Norwegen. Sie ist damit ganz oben angekommen, trotz Anfeindungen aus den eigenen Reihen. Sie stürzt sich in die Arbeit und will alles besser machen als ihr Vorgänger. Doch darunter leidet vor allem das häusliche Leben. Für ihre beiden Söhne hat sie so gut wie keine Zeit. Dazu kommen noch Drohbriefe und eines Tages sind beide Söhne verschwunden. Für Clara ist klar, dass sie entführt wurden. Sie hat auch schon verschiedene Verdächtige im Blick...

    Das Buch ist für mich extrem schwierig zu beurteilen. Auf der einen Seite ist es durch die unterschiedlichen kurzen Kapitel aus Sicht der jeweils handelnden Personen sehr interessant, man kommt recht schnell vorwärts und es ist gut lesbar. Trotzdem hatte ich im Verlauf des Buches mehr und mehr Schwierigkeiten vor allem mit Clara. Ihre Lösungsansätze waren für mich eher eine Katastrophe und ihr Umgang mit den Menschen einfach furchtbar. Auch ihr Chauffeur und Leibwächter Stian hat mich nicht komplett überzeugt. Außerdem waren manche Sachen für mich einfach nicht nachvollziehbar und die Hauptfigur wird mir immer unsympathischer. Aus diesem Grund kann ich keine direkte Leseempfehlung aussprechen und bin am Überlegen, ob ich die Fortsetzung lesen möchte
    Der Club der Bücherfreundinnen

    Amy Lynn Green
    Der Club der Bücherfreundinnen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.07.2024

    Bücherliebe

    1942 an der Küste von Maine, USA. Louise ist eine reiche Erbin, die unter anderem von ihrem Vater eine private Bücherei bekommen hat. Sie allerdings interessiert sich selbst nicht für Bücher und malt lieber. Während immer mehr Männer in die Army eintreten, übernehmen die Frauen nach und nach entsprechende Tätigkeiten. So auch Avis, die von ihrem Bruder die Betreuung der Bibliothek übernimmt. Dabei liest sie selbst eigentlich nur Zeitschriften. Trotzdem gefällt ihr die Tätigkeit nach und nach sehr und sie ist entsetzt, dass Louise die Bibliothek im Herbst aufgeben will, um einen Kindergarten einzurichten. Avis gründet einen Buchclub, um Louise zu überzeugen, die Bibliothek zu behalten. Es scheint allerdings aussichtslos...

    Das Buch ist eine Hommage an Bücher, Bibliotheken und ihre Leser. Es ist gut geschrieben und in den kurzen Kapiteln erfährt man viel über die Vergangenheit der unterschiedlichen Frauen, die sich anfangs am Buchclub beteiligen. Die der Titel ist leicht irritierend, denn es sind auch Männer im Buchclub dabei. Interessant für mich war, wie es in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges in den USA zuging. Von den dortigen Maßnahmen in Richtung Verdunklung, Aufrüstung der Armee bzw. Einsatz sogar privater Schiffe für die Kontrolle auf dem Meer hatte ich vorher nichts gewusst. Ich hatte angenommen, das ist für die normalen Menschen kaum Einschränkungen gab. Auch das mehr und mehr Zueinanderfinden der unterschiedlichen Menschen ist gut beschrieben. Und natürlich steht die Liebe zu Büchern im Mittelpunkt. Von daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.
    Meeresfriedhof

    Aslak Nore
    Meeresfriedhof (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.06.2024

    Sehr komplex

    1940 im Zweiten Weltkrieg wird vor der norwegischen Küste ein Hurtigrutenschiff versenkt. Eine Menge Zivilisten und deutscher Soldaten sterben dabei. Gerettet wird Vera Lind und ihr kleiner Sohn Olav. Letzterer führt inzwischen das Familienimperium. Doch 75 Jahre später stirbt Vera und hinterlässt ein Buchmanuskript und ein Testament. Dieses wird bei Veröffentlichung alles verändern. Die zweigeteilte Familie versucht alles, an der Macht zu bleiben und die Veröffentlichung zu verhindern.

    Das Buch ist sehr komplex. Es behandelt sowohl die Zeit im Zweiten Weltkrieg, als auch eine Familiengeschichte, die sich bis in die Neuzeit hinein erstreckt und in der es vor allem um Macht geht. Macht, die rücksichtslos ausgenutzt wird, aber es geht auch um Staatsgeheimnisse und um heute es stattfindende Kriege. Das alles ist miteinander verwoben. Manchmal fand ich es schwierig, weil ich nicht auf Anhieb die Zeiten, in denen das jeweilige Kapitel spielt, erkennen konnte. Es sind auch sehr viele Personen involviert und es dauert eine Weile, bevor man erkennt, wer zu wem gehört. Aber eigentlich wechseln einige auch oft die Seiten. Das ist gut beschrieben und ist deine Mischung aus Krimi, Roman und Familiengeschichte. Zufällig habe ich das Buch auf einer Reise in Norwegen gelesen und so waren mir viele Orte direkt vor Augen. Ich spreche eine Leseempfehlung aus und werde auch die Fortsetzung lesen.
    Mord im Antiquitätenladen

    Waldi Lehnertz
    Mord im Antiquitätenladen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.06.2024

    Unterhaltsam

    Siggi hat einen Antiquitätenladen. Als er vom Angeln mit seinem Freund zurückkommt, ist der Laden jedoch aufgebrochen worden und als er durch die Räume geht, findet er in einem Sessel einen toten Mann. Als die Polizei kommt, gibt es keine Leiche mehr. Und es wird auch nicht ermittelt. Doch Siggi weiß, was er gesehen hat, und findet kurz darauf auch ein altes Bild, dass ihm nicht gehört...

    Das Buch ist sehr unterhaltsam. Neben einem Krimi bietet es auch viel Interessantes aus der Welt des Antiquitätenhandels, aber natürlich auch aus dem Leben des Autors. Denn das Besondere an dem Buch ist, dass 80 €-Waldi viel über sich und sein Leben schreibt, natürlich etwas verfremdet und angepasst. Trotzdem hat man immer seine Stimme beim Lesen im Ohr und die Geschichte ist so wie Waldi auch: unterhaltsam, unangepasst, auf seine eigene Art etwas chaotisch und gleichzeitig auch witzig. Alles in allem gibt es von mir eine Leseempfehlung.
    Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording

    Tanja Janz
    Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.06.2024

    Urlaubskrimi

    In St. Peter-Ording wird ein Fernsehkrimi gedreht. Doch der Hauptdarsteller taucht zur Premiere seines vorherigen Films nicht auf und man stellt schnell fest, er wurde in seinem Ferienhaus ermordet. Die Ermittlungen gehen leider nur schleppend vorwärts und alle Verdächtigen haben ein Alibi. Doch da kommt den Polizisten wie immer Hilfe von der Seite zugute. Die Lehrerin Ilva, Schwester eines Polizisten, und Ede, pensionierter Hauptkommissar und Vater eines Polizisten, mischen kräftig mit.

    Das Buch ist eine gute Mischung aus Regional- und Urlaubskrimi. Auch wenn ich den Titel nicht ganz verstehe, inhaltlich gibt es keine Probleme. Gut und flott geschrieben und ebenso gut und flott zu lesen. Die Eigenheiten der Bewohner und der Nordseeküste sind gut dargestellt. Es gibt genügend Verdächtige, wenn die Spannung auch nicht super hoch ist. Es gibt reichlich sympathische Personen und auch das Mordmotiv ist nachvollziehbar. Alles in allem gibt es daher von mir eine Leseempfehlung.
    Was der See birgt

    Lenz Koppelstätter
    Was der See birgt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.06.2024

    Neue Reihe

    Im Gardasee wird ein junger Mann tot aufgefunden. Er wurde ermordet und in seinem Hals steckt einen goldener Fischanhänger. Gianna Pitti ist eine junge Reporterin und sie schafft es, an den Auffindungsort zu kommen. Um dort erkennen zu müssen, dass sie den jungen Mann kannte und wohl eine der letzten war, die mit ihm gesprochen hat. Auch sie hat so einen Fischanhänger von ihm geschenkt bekommen. Die Recherche für diesen Todesfall führt sie in höchste Lebensgefahr zusammen mit ihrer Chefin Elvira und ihrem Onkel Francesco.

    Das Buch ist der erste Teil der neuen Reihe des Autors. Ich kenne alle Bände der ersten Reihe und fand sie sehr gut. Auch hier schafft es der Autor wieder, Land und Leute gut darzustellen und mit einem außergewöhnlichen Fall zusammenzubringen. Die Spannung ist nicht super hoch, aber unterhaltsam genug, dass man an der Geschichte dranbleibt. Die Hauptfigur hat viel Potenzial und die Gegend dürfte für einige weitere Bücher gut sein. Von daher freue ich mich auf eine Fortsetzung und kann eine Leseempfehlung aussprechen.
    Vergebens

    Christiane Dieckerhoff
    Vergebens (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.06.2024

    Endlich eine Fortsetzung

    Hanka sucht mit ihrem Hund Pilze und findet dabei eine männliche Leiche. Sie ist übel zugerichtet. Klaudia und ihr Team versuchen, den Mörder zu finden. Der Tote ist Gerichtsvollzieher und hat mehr als nur einen Feind. Doch alle haben mehr oder weniger ein Alibi. Kurze Zeit später ist auch Hanka tot und auch hier scheint es kein Selbstmord zu sein...

    Ich kenne alle Bände aus dieser Reihe und habe mich riesig gefreut, dass es endlich eine Fortsetzung gibt. Das Buch bzw. die Reihe ist ein typischer Regionalkrimi. Es punktet vor allem mit der sehr genauen und guten Beschreibung der Spezialitäten des Spreewaldes, ich meine damit sowohl Natur, wie auch z. B. Essen oder die Eigenheiten der Menschen oder eben auch die Kanäle und Kähne. Der Fall selbst ist nicht durchgehend hochspannend. Das ist aber für mich kein Problem, weil die Geschichte an sich sehr interessant ist. Es werden mehrere Tätermöglichkeiten präsentiert und gerade zum Ende hin wird es teilweise ziemlich abenteuerlich. Für eine Fortsetzung der Reihe ist genug Stoff angelegt und ich hoffe, dass ich nicht zu lange darauf warten muss
    Mord stand nicht im Drehbuch

    Anthony Horowitz
    Mord stand nicht im Drehbuch (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.06.2024

    Unter Verdacht

    Der Autor hat ein Theaterstück geschrieben. Nach der Aufführung wird es von einer Kritikerin der Sunday Times in Stücke zerrissen. Am nächsten Tag ist die Kritikerin tot und alle Indizien zeigen auf den Autor. Doch der behauptet, unschuldig zu sein. Im Gefängnis bleibt ihm ein einziger Anruf und er entscheidet sich für Daniel Hawthorne ...

    Eine interessante Idee, als Autor sich selbst unter Mordverdacht zu stellen. Es ist irgendwie schräg und doch wieder typisch für die Reihe. Es gibt verschiedene Verdächtige und das Ende ist wie immer ausführlich, aber ganz anders als gedacht. Insofern war das Buch wieder gut lesbar und hatte auch eine gewisse durchgehende Spannung. Was ich dieses Mal allerdings vermisst habe, ist der so typische Humor der Vorgängerbände. Das macht sie zu etwas Besonderem, was in meinen Augen diesem Band ein wenig fehlt. Trotzdem kann ich immer noch eine Leseempfehlung aussprechen.
    Verräterisches Lavandou

    Remy Eyssen
    Verräterisches Lavandou (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.06.2024

    Gute Fortsetzung

    In Lavandou wurde die Leiche einer Frau gefunden. Bestialisch ermordet und mit abgetrenntem Kopf. Die Ermittlungen laufen an und bald stellt sich heraus, dass es vor vielen Jahren schon einen ähnlichen Fall im Ort gegeben hat. Der Täter wurde damals gefasst und sitzt seitdem in der geschlossenen Anstalt ein. Fieberhaft wird nach dem neuen Täter bzw. dem Nachahmer gesucht doch dann passiert ein weiterer Mord...

    Das Buch ist der nächste Teil um die Reihe über Leon und Isabelle und eine gute Fortsetzung. Wie immer sind Land und Leute mit ihren Spezialitäten und Eigenheiten gut eingebaut worden. Wie immer sind die Ermittlungen nachvollziehbar und es gibt auch interessante Erklärungen. Es werden verschiedene mögliche Täter präsentiert. Allerdings muss ich sagen, dass ich sehr zeitig eine später bestätigte Ahnung hatte, wer es denn war. Trotzdem war das Buch gut lesbar und erhält von mir eine Leseempfehlung.
    Das Schweigen des Wassers

    Susanne Tägder
    Das Schweigen des Wassers (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.06.2024

    Zu wenig Spannung

    Kurz nach der Wende: Kommissar Groth kommt von Hamburg zurück nach Mecklenburg-Vorpommern in eine kleine Stadt. Hier ist er als Kind aufgewachsen. Hamburg verlässt er nicht ganz freiwillig, weil es dort berufliche Probleme gibt. Hier ist er jetzt allerdings teilweise der Wessi, teilweise kommen seine Probleme mit. Als ein Toter im See gefunden wird, wird das schnell als Unglücks-/Selbstmordfall unter Alkohol abgelegt. Doch er beginnt zu ermitteln und gerät in einen Fall mit langer Vergangenheit

    Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der Anfang ist gut. Und es hat seine Stärken in der Beschreibung der Nachwendezeit mit den verschiedenen Problemen der Menschen, was z. B. den Abbau von Arbeitsplätzen, die Preissteigerungen und die neuen und alten Seilschaften angeht-Doch leider baut die Spannung des Anfangs mehr und mehr ab und ist gegen Ende hin so gut wie nicht mehr vorhanden. Mich hat eigentlich gar nicht mehr interessiert, wie der Fall ausgeht. Ich wollte einfach nur noch zu Ende lesen. Das ist schade, denn in dem Buch steckt viel Potenzial.
    51 bis 75 von 898 Rezensionen
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