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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    898 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Bülent Rambichler und der störrische Karpfen

    Anja Bogner
    Bülent Rambichler und der störrische Karpfen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.11.2019

    Zu viel

    Im Heimatort von Bülent wird der zweite Bürgermeister tot aufgefunden. Noch ist unklar, ob Unfall oder Mord. So muss Hauptkommissar Bülent leider seinen geliebten Schreibtisch verlassen und eine Untersuchung anstellen, denn der Hauptverdächtige ist sein Vater Erkan. Doch wie erwartet, laufen die Untersuchungen keineswegs glatt.

    Der zweite Teil der Reihe schließt nahtlos an den ersten an. Er ist relativ gut lesbar und einige Teile sind wirklich auch amüsant. Allerdings sind alle Figuren gnadenlos überzogen, so dass sich der Witz irgendwann totläuft. Leider fehlt auch durchweg völlig die Spannung. So kann ich das Buch wirklich nur einem Liebhaber eines bayerischen Regionalkrimis empfehlen, der eher Unterhaltung und weniger Spannung sucht.
    Naoura, S: Superflashboy/ Geheimnis von Shao-Shao

    Naoura, S: Superflashboy/ Geheimnis von Shao-Shao (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.11.2019

    Idee gut

    Torben Henrik wäre gern ein großer Held, er kann eine Menge Liegestütze und fühlt sich so gar nicht wohl mit seiner Familie, die eher auf Musik steht und nicht auf Helden. Zufällig gerät er in die Stadt Hero City. Dort wohnen alle bekannten Superhelden. Er trifft sein Vorbild Flashboy und wird erst einmal enttäuscht. Denn der hat seine Muskeln durch Schaumstoff aufgefüllt und würde lieber ein Musiker und kein Held sein. Vertauschte Rollen also. Das geht erst mal gut, bis Torben merkt, dass einige Kinder verschwinden … da wird er als Superheld gefragt.

    Ich bin bei der Bewertung des Buches unentschlossen. Mir war es alles ein wenig zu viel „super“ und auch zu Durcheinander. Obwohl die Idee an sich gut ist. Teile des Buches haben mir gefallen – so ist Freundschaft wichtig, Einstehen füreinander und für seine Ideen. Und dass man auch ein Held sein kann, ohne ein sogenannter Superheld zu sein.
    Nicht gefallen hat mir das viele Englisch (immerhin ist das Buch für Leser ab 8 gedacht, die sollten vielleicht erst mal richtig Deutsch können). Insgesamt denke ich, dass das Buch eher Jungs anspricht. Für mich persönlich war es ein wenig zu chaotisch in den vielen Wechseln. Da ich aber nicht wirklich die angedachte Lesergruppe bin, gibt es eine neutrale Bewertung.
    Hotel Cartagena

    Simone Buchholz
    Hotel Cartagena (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.11.2019

    Schwach

    In einem guten Hotel im Hamburger Hafen feiern einige Kollegen der Polizei einen Geburtstag. Plötzlich wird die Bar gestürmt und ein Teil der Leute als Geiseln genommen.

    Viel mehr muss man über den Inhalt des Buches nicht schreiben. Leider hat es mich völlig enttäuscht. Ich kannte einige der Vorgängerbände und sie haben mir gut bis sehr gut gefallen. Interessante Handlungen, eine sehr lockere Sprache. Leider schließt das Buch daran nicht an. Die Sprache ist nicht nur locker, sie ist extrem verkürzt, teilweise Slang – wo keiner sein muss. Ich musste mehrere Sätze öfter lesen, um den Inhalt zu verstehen. Ich dachte immer, ich habe die Grammatik nicht richtig gelesen. Aber nein, es war die für mich furchtbare Sprache bzw. der Stil. Außerdem war die Handlung total unrealistisch. Polizisten, die als Geisel genommen werden, betrinken sich nicht in aller Ruhe weiter. Eine Staatsanwältin (ebenfalls Geisel) denkt nur an Sex, obwohl sie ja eigentlich an Blutvergiftung leidet und später halluziniert (was mich so genervt hat, dass ich diese Seiten, um nicht ganz abzubrechen, quergelesen habe).
    Aus dem Buch hätte man etwas richtig Gutes machen können, aber leider kann ich dafür keine Leseempfehlung aussprechen.
    Wisting und der Tag der Vermissten

    Wisting und der Tag der Vermissten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.11.2019

    Klassischer Krimi


    Kommissar Wisting hat zu Hause immer noch die Akten zu einem mehr als 20 Jahre lang offenem Fall liegen. Eine junge Frau verschwand spurlos. Der Ehemann hat ein Alibi, alle anderen Spuren verliefen ins Leere. So trifft er sich seitdem jedes Jahr zum Tag es Verschwindens mit dem Ehemann und über die Jahre hat sich eine Art Freundschaft herausgebildet. Als Ermittler Stiller in einem anderen Fall einer Entführung dazukommt und auf einmal an Zusammenhänge zwischen beiden Fällen sieht, bekommt Wisting einen sehr speziellen Auftrag …

    Das Buch ist ein ganz klassischer Krimi. Ich habe vorher nie von dem Autor etwas gelesen und muss sagen, dass war wohl ein Fehler. Denn „Wisting“ hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wird zwar ruhig, aber trotzdem keinesfalls spannungslos erzählt. Die Ermittler haben einen privaten Hintergrund, der aber nie die Hauptrolle spielt und bei Wisting sogar sehr geschickt in die Ermittlungen eingebunden wird. Es ist ganz klassische ordentliche Polizeiarbeit, irgendwelche aufsehenerregenden Dinge sind überhaupt nicht nötig. Das finde ich einfach richtig gut und werden den Nachfolger gern lesen.
    Little People, Big Dreams: Jane Austen

    María Isabel Sánchez Vegara
    Little People, Big Dreams: Jane Austen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.11.2019

    Super

    Die Kinderbuchreihe „Little People, Big Dreams“ ist für Kinder ab 4 Jahre gedacht und soll ihnen Menschen nahebringen, die in ihrem Leben viel erreicht haben und berühmt wurden – und zwar wichtige Menschen für die ganze Menschheit, also Autoren/innen, Wissenschaftler/innen und ähnliches. In kindgerechter Form wird hier erzählt, wie aus kleinen Menschen große Persönlichkeiten wurden. Abseits von Superstars, Youtubern usw. Das finde ich enorm wichtig.

    In diesem Band geht es um die Schriftstellerin Jane Austen. Die lebte zwar schon vor reichlich 200 Jahren, aber ihre Werke sind immer noch gern gelesen (und verfilmt) und werden so den Kindern nahegebracht. Die schönen Zeichnungen unterstützen das Ganze. So kann man lesen, dass Jane in der damaligen Zeit eine Ausnahme war, denn sie durfte lernen und war nicht nur als Frau in der Küche und für Kinder „gedacht“. Die kurzen Erklärungen zum Vorlesen sind ausreichend. Für die Vorleser sind am Ende weitere Erläuterungen angefügt. So kann dem Kind mehr erklärt werden und auf Fragen direkt eingegangen werden.

    Ein absolut empfehlenswertes Buch. Gern mehr aus der Reihe.
    In den Klauen des Falken

    In den Klauen des Falken (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.11.2019

    Etwas zu viel

    Zack Harry kann in Stockholm in letzter Minute ein Selbstmordattentat in der U-Bahn verhindern, indem er das junge Mädchen erschießt. Diese Tat verfolgt ihn noch eine ganze Weile. Doch er muss sich eigentlich damit beschäftigen, den Mord an einem Undercover-Polizisten zu untersuchen. Dabei versucht er, in Kontakt mit einem zweiten Undercover-Polizisten zu kommen, damit sie es schaffen, einen bedeutenden Drogendealer und Kriminellen zu fassen. Doch diese Sache wird immer gefährlicher...

    Mir fällt die Beurteilung des Buches nicht ganz leicht. Besonders hervorheben möchte ich erst einmal das wirklich tolle Cover. Leider hält der Inhalt dann damit nicht ganz mit. Das Buch ist der fünfte Teil einer Reihe, man kann es auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher relativ gut verstehen. Es fehlen natürlich einige Sachen, besonders in den privaten Bereichen. Aber die Geschehnisse sind teilweise nicht wirklich realistisch, die Polizisten handeln oft so, als wären sie selbst Kriminelle. Zack wird dann zu einer Art Superhelden und alles wirkt nicht mehr sehr glaubwürdig. Dabei ist das Buch über weite Strecken doch spannend, es ergeben sich einige überraschende Wendungen. Aber insgesamt hätte man mehr daraus machen können.

    Heimat ist ein Sehnsuchtsort

    Heimat ist ein Sehnsuchtsort (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.11.2019

    Starker Beginn, aber ...


    Schlesien 1928. Laurent, jüngerer Sohn einer Bauernfamilie und Musiker/Komponist verliebt sich in Annemarie. Sie heiraten, bekommen ein Mädchen Kathie, später noch die kranke Franzi. Laurent muss unerwartet den Hof übernehmen und verbindet sich mehr und mehr mit der Scholle. Annemarie fällt die Eingewöhnung auch aufgrund ihrer eher gefühlskalten Schwiegermutter schwer. Doch trotz allem sind sie glücklich, auch wenn Annemarie ein großes Geheimnis hat. Dann beginnt der 2. Weltkrieg ....

    Anfangs hat mir das Buch richtig gut gefallen. Anhand einer Familien in einem kleinen schlesischen Ort werden die Probleme der damaligen Zeit und das Zusammenleben der Deutschen und Polen gut beschrieben. Der Stil ist ordentlich, kurze Kapitel machen das Lesen leicht. Immer wieder werden historische Ereignisse eingeflochten, wenn manchmal auch ein wenig zu konstruiert für meine Begriffe. Doch die Geschichte geht flüssig vorwärts. Und ich wollte das Buch sehr positiv beurteilen. Leider war aber dann für mich das Ende zu wundersam und zu unrealistisch bis märchenhaft. Daher nur Durchschnitt. Schade.
    Poet X

    Poet X (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.10.2019

    Nicht meins

    Xiomara wächst in einem schwierigen Viertel und einer schwierigen Lage auf. Ihre Mutter ist tiefgläubig und verlangt dies auch von ihrer Tochter. Doch das Viertel in New York, in dem die Familie lebt, wird eher von der Gewalt regiert. Xiomara behält ihre Gedanken und Gefühle für sich. Sie schreibt sie auf und versteckt das Geschriebene für lange Zeit.

    Das Buch war nicht meins. Dabei ist Xiomara eine interessante Person und hat meine volle Sympathie.
    Doch das Buch ist in Poetry-Slam-Stil geschrieben. Das ist sicher besonders. Es wird einigen Leuten gefallen. Nur war es mir nach einer Weile einfach zu anstrengend, es zu lesen. Es ist nicht mein Stil, ich war eher genervt und hätte die Geschichte gern als normalen Roman gelesen. Tut mir leid.
    Ein neues Blau

    Ein neues Blau (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.10.2019

    Etwas blass

    Anja ist 18 und macht gerade eine sehr schwere Zeit durch. Regelmäßig schneidet sie sich und kommt mit ihren Eltern überhaupt nicht zurecht. Mehr zufällig wird sie als Gesellschafterin für eine alte Dame namens Lili engagiert. Nach und nach erzählt Lili ihr ihre Geschichte. Als junges Mädchen lebte sie mit ihrem jüdischen Vater (die christliche Mutter ist verstorben) und zusammen mit dem Halbjapaner/-chinesen Takeshi in Berlin und lernt zufällig den damaligen Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin kennen. Durch ihn erhält sie die Möglichkeit, in Halle eine Ausbildung als Porzellanmalerin und später auch als Porzellangestalterin zu machen. Doch die Nazis kommen an die Macht und für Juden wird es immer schwieriger…

    Das Buch erzählt über eine interessante Frau in einer interessanten Zeit. Doch leider bleibt es eigentümlich blass. Die Kindheit und Jugend von Lili wird mehr als ausführlich geschildert, die Zeit ihrer Ausbildung noch etwas reichlicher, doch danach erfährt man nur noch in kurzen Sätzen und großen Abschnitten Teile der weiteren Geschichte. Das habe ich sehr bedauert. Die gesamte spätere Geschichte von Lili und ihrer Familie ist völlig ausgespart. Auch wenn der Autor nur Teile der Geschichte erzählen wollte, erschließt sich mir dann nicht, warum er mit Anja eine Figur einführt, die außer dem jüdisch Sein so überhaupt keine Verbindung zu Lili hat. Dadurch hatte ich weder zu Lilli noch zu Anja irgendeine nähere Beziehung und die Figuren hatten für mich keine Tiefe. Vom Stil her ist das Buch allerdings wunderbar geschrieben. Nur auf die kurzen Sätze der Kapitelüberschriften hätte der Autor verzichten können. Alles in allem ist es kein schlechtes Buch, aber auch kein überragendes
    Die Leben der Elena Silber

    Die Leben der Elena Silber (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.10.2019

    Verwirrend

    Russland im Februar 1905. Der Vater von Elena wird von einem wütenden Mob hingerichtet. Er hat sich gegen den Zaren aufgelehnt und mehr zufällig Reformen gefordert. Die Mutter flieht mit Elena und deren Bruder in die nächstgrößere Ortschaft. Elena ist zweieinhalb. Bald hat sie einen Stiefvater, lernt ihren deutschen Ehemann kennen und zieht Mitte der 1930er Jahre nach Berlin. Später geht sie zu den Schwiegereltern nach Schlesien. Inzwischen hat sie fünf Töchter und als der zweite Weltkrieg zu Ende ist, muss sie fliehen. Eine Tochter ist im Krieg gestorben. Die anderen lässt sie in Bayern bei Bauern zurück und sie selbst geht wieder nach Berlin

    Das Buch soll eine große Familiengeschichte sein. Doch ehrlich gesagt, lässt sie mich ziemlich verwirrt zurück. Die Geschichte wird in der Gegenwart und auch in der Vergangenheit erzählt. Einmal von Elena selbst, dann auch von ihrem Enkel Konstantin. So ziemlich niemand in der Familie ist irgendwie sympathisch. Die Enkelgeneration bekommt nichts auf die Reihe, ihre Mütter sind untereinander zerstritten und ziemlich gehässig, Elena als Oma erzählt sich ihre Geschichte, wie sie sie gerade braucht und wie sie ihr passt. So bleibt man als Leser mit vielen ungeklärten Fragen zurück, die Geschichten passen irgendwie nicht wirklich zusammen.
    Man weiß am Ende überhaupt nicht mehr, was ist Wahrheit, was ist erfunden. Darüber habe ich mich stark geärgert.
    Wann wird diese Hölle enden?

    Wann wird diese Hölle enden? (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.10.2019

    Zeitzeugnis

    Mary ist 1939 15 Jahre alt, als Deutschland Polen überfällt. Sie ist Jüdin, wie ihre ganze Familie. Ihre Mutter ist allerdings amerikanische Staatsbürgerin. Die Familie flieht nach Warschau, kommt dort bald in das Ghetto und Mary führt Tagebuch.

    Das Tagebuch von Mary ist auf jeden Fall ein Zeitzeugnis. Die unmenschlichen Bedingungen im Getto werden geschildert. Trotzdem hat mich das Buch nur in Teilen überzeugt. Die Übersetzung empfinde ich als gelungen, da eine relativ moderne Sprache gewählt wurde. Das macht das Buch heute sehr gut lesbar. Als nicht so gut empfinde ich das extrem lange Vorwort, dass viele Teile des eigentlichen Tagebuches schon vorwegnimmt und damit zu unnötigen Doppelungen führt. Weiterhin ist die Autorin keine „gewöhnliche“ Jüdin, sie stammt aus der reichen Oberschicht. Gerade am Anfang des Tagebuches wird das sehr deutlich klar. Oft äußert sie sich überheblich, zumindest aber sehr naiv über ihre Mitbürger im Getto. Gerade am Anfang fehlt oft das Mitgefühl. Das ändert sich erst im Laufe der Zeit, als sie und ihre Familie selbst mehr betroffen sind. Trotz alledem mahnt das Buch daran, diese schlimmen Zeiten niemals zu vergessen.
    Bis ihr sie findet

    Bis ihr sie findet (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.10.2019

    Nicht schlecht

    Im Wald werden die Reste eine Leiche gefunden. DCI Johna Sheens weiß sofort, wer das ist. Aurora. Seit 30 Jahren wird die damals 14-jährige vermisst, ihr letzter Aufenthaltsort war ganz in der Nähe des Fundortes der Leiche. Damals war sie mit einigen Freunden campen und verschwand spurlos. Der Fall ist immer noch ungeklärt.

    Das Buch ist nicht schlecht. Abwechselnd werden die damaligen Ereignisse aus Sicht der Freunde erzählt. Im nächsten Kapitel geht es um die aktuellen Ermittlungen. Durch diesen Wechsel erfährt man als Leser immer ein Stück mehr der Geschichte, ohne dass man allerdings auch mehr zu dem Täter erfährt. Anfangs sind ausschließlich die Freunde aus der Clique im Verdacht. Doch nach und nach gerät auch ein Lehrer ins Visier, und selbst Sheens ist in die Geschichte verwickelt. Auf diese Weise ist immer eine gewisse Spannung vorhanden. Das Buch ist gut lesbar.

    Die Charité. Aufbruch und Entscheidung

    Ulrike Schweikert
    Die Charité. Aufbruch und Entscheidung (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.10.2019

    Absolut gelungen

    Berlin 1903. Rahel Hirsch will unbedingt Ärztin werden. Doch schon die Ausbildung ist sehr schwierig. Endlich erhält sie an der Charité eine vor erst unbezahlte Assistentinnenstelle. Sie ist die erste Frau überhaupt, die dort im „gehobenen Dienst“ arbeiten darf. Ihre männlichen Kollegen sind zum größten Teil ablehnend. Sie hält nur wenig Unterstützung. Erst nach und nach erarbeitet sie sich die Achtung der Kollegen, die der Patienten erhält sie schnell. So wird sie die erste Frau Doktor. Später wird sie ebenfalls die erste Professorin in Deutschland.

    Das Buch betrachte ich als absolut gelungen. Zum einen hat es einen gut lesbaren Stil, der geschichtliche Ereignisse mit privaten Erlebnissen vermischt. Neben der ersten Frau Doktor kommen andere Figuren aus der Arbeiterklasse, dem Adel, dem Bürgertum beziehungsweise dem Judentum vor und werden problemlos im Lauf der Geschichte vorgestellt. Diese Mischung aus Wahrheit und Fiktion ist interessant. So wird sowohl der Verlauf des ersten Weltkrieges, wie z. B. die Entwicklung der Medizin in dieser Zeit auch für Laien verständlich beschrieben. Nebenbei gibt es die Anfänge des Fliegens, die Anfänge der Frauenbewegung, alles gut lesbar in einem Roman der ebenso unterhält. Für mich ist das die volle Punktzahl wert.
    Russo, A: Green Witch

    Russo, A: Green Witch (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2019

    Kleine Hexe

    Lizzy, vollständig Elisabeth Aurora Vermeer, ist eine sogenannte Junghexe. Sie ist 11 und erwartet sehnsüchtig ihren 12. Geburtstag. An diesem wichtigen Tag, wird sich entscheiden, welche Tante für ihre künftige Hexenausbildung zuständig ist und was sie da lernen wird. Denn es gibt unterschiedliche Hexen und damit auch unterschiedliche Kenntnisse. Doch Lizzy soll zu Tante Camilla – eine Kräuterhexe. Lizzy ist eher enttäuscht. Noch mehr, als sie von Tante Camilla als Geschenk eine Vogelspinne erhält. Wenigstens darf sie ihre Freundin mit zur Tante begleiten. Dort angekommen, passieren merkwürdige Sachen. Und so wird die Ausbildung von Lizzy am Ende doch sehr spannend.

    Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht. Ich persönlich glaube, dass es wohl eher Mädchen anspricht und diese es lesen werden. Die Figuren sind altersgerecht (besonders Lizzy und ihre Freundin) und sehr sympathisch. Die Geschichte wird quasi von Lizzy erzählt, dadurch hat der Leser sofort Verständnis und eine Bindung. Er erlebt die Abenteuer quasi mit.
    Ganz nett ist auch die Vogelspinne, aber ich mag überhaupt keine Spinnen, von daher war diese Figur nicht mein Favorit.

    Normalerweise würde ich für das Buch, das toll gemacht ist, die volle Punktzahl vergeben. Doch leider, leider – mich stört sehr stark die so häufige Verwendung von Schimpfwörtern. Das sollte meiner Meinung nach in einem Kinderbuch in der Häufigkeit und der Art einfach vermieden werden. Zumal sicher in der Hexenwelt dafür auch andere Ausdrücke gefunden werden könnten.
    McPartlin, A: Furchtlosen Fünf

    McPartlin, A: Furchtlosen Fünf (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2019

    Gelungen

    Dublin 1990. Irland nimmt zum 1. Mal an der Fußballweltmeisterschaft teil und das ganze Land fiebert mit der Mannschaft mit.
    Oder jedenfalls fast alle, denn die Freunde Jeremy, Walker, Sumo, Charlie und Johnny haben andere Sorgen. Johnnys Mutter hat Krebs und in Irland kann keiner mehr so richtig helfen. Sozusagen der letzte Versuch wäre eine Reise in die USA. Dort soll es schon bessere Heilungschancen geben. Doch dafür fehlt der Familie das Geld. Deshalb haben die Freunde eine Idee: Während der WM, wenn alle beschäftigt sind, wollen sie eine Tankstelle überfallen, die in dieser Zeit nur von einer alten Dame betreut wird. Doch ist das wirklich so eine gute Idee? Und wie geht es danach weiter?

    Das Buch ist in einem jugendgemäßen Stil geschrieben, und zwar aus der Sicht von Jeremy in einer Art Rückblende. So hat der Leser das Gefühl, es erzählt ein Gleichaltriger und nicht eine ältere Autorin. Das empfand ich als gelungen. Die für mich eher schlechte Idee eines Tankstellenüberfalls wird zumindest mit dem Grund – der Krebserkrankung der Mutter – etwas relativiert. So gibt es sowohl traurige Momente, aber auch in der Umsetzung der Idee ziemlich komische. Wie das Leben eben so ist. Das Ende fand ich etwas offen, aber vielleicht ist es auch für eine Fortsetzung gedacht.

    Gut gefallen haben mir die Fußnoten, die wissenswerte Informationen, aber auch einige lustige Sachen vermitteln. Kann man lesen, muss man aber nicht gleich, denn mit der eigentlichen Handlung haben sie nicht so viel zu tun. Eher ein kleines Extra.

    Zimmer 19

    Zimmer 19 (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2019

    Gute Fortsetzung

    Die Berlinale wird eröffnet. Doch statt des erwarteten Films sieht man auf der Leinwand. wie die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller ermordet wird. Tom Babylon wird mit den Ermittlungen betraut und auch Sita ist wieder mit dabei. Doch sie komme nicht richtig vorwärts, denn sowohl der Bürgermeister wie auch Personen in seinem Umfeld helfen wenig bei den Ermittlungen, sondern halten sehr viel an Wissen zurück. So wird die Ermittlung immer gefährlicher.

    „Zimmer 19“ ist eine gelungene Fortsetzung und schließt relativ nahtlos an den Vorgänger an. Trotzdem kann man das Buch wohl auch ohne Vorkenntnisse verstehen. Der Stil ist geradlinig und gut lesbar, kurze Kapitel treiben die Handlung voran. Es ist durchweg eine große Spannung vorhanden und mir hat besonders gefallen, dass der Fall auch mit der Vergangenheit sowohl von Tom wie auch von Sita verbunden ist. Zum Ende hin Wochen es mir dann ein wenig zu viele Abenteuer, die in kurzer Zeit zu überstehen waren, und es wurde ein wenig unrealistisch. Doch insgesamt gibt es von mir eine Leseempfehlung.
    Der Fund

    Der Fund (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2019

    Interessanter Stil

    Rita arbeitet seit fast 20 Jahren als Verkäuferin in einem Supermarkt. Ihre Ehe besteht nur auf dem Papier, ihr Mann ist Alkoholiker und oft auf Montage. Beim Auspacken der Bananenkisten im Geschäft findet sie Kokain und nimmt es mit. Sie hält es für eine gute Idee, um sich so ein besseres Leben zu ermöglichen. Sie ahnt nicht, was sie alles damit auslöst und wie gefährlich ihr Leben werden wird.

    Das Buch war für mich eigenartig. Der Stil ist interessant. Ein Kapitel wird in einer Art Protokoll bzw. Verhör erzählt, dann wieder ist das nächste ganz normal. Über weite Strecken fand ich das Buch zwar interessant, aber nur sehr mäßig spannend. Ich war ein bisschen enttäuscht, denn der Autor ist eigentlich immer für Überraschungen gut. Hier hatte ich das Gefühl, dass ich als Leser schon alles weiß. Doch ich sollte mich täuschen: auch hier gibt es am Ende eine überraschende Auflösung.
    Der Verein der Linkshänder

    Der Verein der Linkshänder (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2019

    Empfehlenswert

    Kommissar Van Veeteren ist schon jahrelang im Ruhestand und bereitet sich auf seinen 75. Geburtstag vor. Da bekommt er Besuch eines alten Kollegen und hinterher ist nichts mehr so, wie es war. Denn der Kollege berichtet über einen vor 21 Jahren abgeschlossenen Fall, bei dem 4 Menschen verbrannt sind und der Mörder unauffindbar war. Jetzt wurden die Reste einer Leiche gefunden – die des angeblichen Mörders. Damit ist der Fall wieder offen und Van Veeteren beginnt erneut mit Hilfe der Kollegen, den Fall zu untersuchen.

    Ich bin bei Hakan Nesser immer zweigeteilt. Es gibt Bücher, die mich völlig langweilen. Und dann gibt es Bücher, die mich völlig begeistern. „Der Verein der Linkshänder“ gehört eher zu den letzteren. Die Geschichte wird sozusagen dreigeteilt erzählt. Zum einen in den 1960ern Jahren, als die Kinder/Jugendlichen den Verein gründen und was sie da machen. Der nächste Erzählstrang spielt 1991, als die Morde und die Verbrennung geschahen. Und dann eben aktuell die Ermittlungen. Das alles ist sehr geschickt miteinander verwoben und lange hat man keine Idee zum Täter, ist aber den Ermittlern durch die Rückblenden immer einen Schritt voraus. Trotzdem bleibt die Spannung erhalten. Selbst, als man den Täter ahnt/erkennt, gibt es noch einige Überraschungen. Und das Zusammentreffen Nessers beider beliebtester Kommissare ist auch super gemacht.
    Jack, der Monsterschreck, und die Zombie-Apokalypse (Jack, der Monsterschreck 1)

    Jack, der Monsterschreck, und die Zombie-Apokalypse (Jack, der Monsterschreck 1) (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.10.2019

    Sprach mich nicht so richtig an

    Jack ist der große Held (jedenfalls hält er sich dafür). Die Welt wurde von Monstern überfallen und nur wenige Menschen haben überlebt bzw. sind jetzt Zombies. Jack hat sich in sein Baumhaus verkrochen und dort alles ohne Schäden überstanden. Jetzt sucht er nach seinen Freunden Quint und June.

    Das Buch ist als Comic gedacht. Dadurch ist der Inhalt eher sehr einfach, teilweise naiv und oft sehr flach. Ich weiß nicht so recht, welches Alter das Buch lesen sollte. Für die Jüngeren halte ich es aufgrund der Zombies und der teilweisen brutalen Sachen nicht für gut. Für die Älteren ist es meiner Meinung nach zu simpel. Ich weiß jetzt nicht, ob meine Erwartungen da zu hoch sind, aber meine Neffen und Nichten haben da anderes gelesen. Zumal meine Nichten wohl eher die Augen verdrehen wegen des Themas. Vielleicht tue ich dem Buch Unrecht, aber ich würde es wohl eher nicht verschenken.

    Rogler, U: Der kleine Hui Buh Verspukt und zugehext! (Bd. 1)

    Rogler, U: Der kleine Hui Buh Verspukt und zugehext! (Bd. 1) (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.10.2019

    Kleines Schlossgespenst

    Hui Buh das Schlossgespenst – wer kennt es nicht. Wurde ja auch schon öfter verfilmt für Klein und Groß. Warum also noch ein Buch? Weil Hui Buh hier klein – oder besser gesagt jung ist. Er lernt erst einmal, wie man richtig spukt. Und dabei ist er nicht allein, die Hexe Hedda Hex muss auch mit ran. Und so erleben beide – und damit auch die Leser (gedacht ab 5 Jahre) tolle Abenteuer.

    Mir hat das Buch gut gefallen. Die beiden sind sympathisch. Man kann sie beim Lernen begleiten, denn natürlich probieren sie den Spuk auch aus und machen dabei so einiges falsch. Da kann man schmunzeln, kichern und auch ein Besserwisser sein. Das gefällt mir gut. Aber ebenso gefällt mir, dass sie ihren Spuk auch für Sachen einsetzen, die wichtig sind. Hilfe für andere und auch schwächere bzw. untereinander. Ein bißchen größer dabei werden und erfahrener. Trotz allem ist der Stil sehr kindlich. Es lässt sich gut vorlesen und die Kinder werden noch zusätzlich durch die vielen Illustrationen gefesselt. Alles in allem ein schönes Buch.
    Rapunzel, mein

    Rapunzel, mein (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.10.2019

    Leider zu märchenhaft

    In der Nähe eines alten Märchenparks wird ein totes Mädchen gefunden. Sie wurde mit ihren eigenen langen blonden Haaren erdrosselt. Und sie hat keine Hände mehr. Profilerin Rabea hat eine Art Dejavue. Denn ihre kleine Schwester Marie wurde vor Jahren entführt und das einzige, was man von ihr fand, war eine abgetrennte Hand. Rabea versucht, sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Doch das wird ihr verwehrt. So wendet sie sich an Jan, ihren ehemaligen Partner, um Hilfe.

    Die Idee zu dem Buch finde ich an sich nicht schlecht. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und gut lesbar. Allerdings finde ich „Rapunzel mein“ im Gegensatz zu dem ersten Buch wesentlich schlechter und viel zu märchenhaft. Egal, was den beiden Hauptfiguren widerfährt, sie sind nur zu unverwundbar und es ist für mich auch nicht logisch, wieso sie quasi ohne Hilfe jeglicher Polizei losziehen. Mir ist klar, dass ein Thriller nicht unbedingt realistisch sein wird, aber hier finde ich das ganz einfach zu übertrieben.
    Verratenes Land

    Verratenes Land (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.10.2019

    Zäher Beginn

    Marshall MacEwan ist Journalist und besitzt den Pulitzerpreis. Nach fast 30 Jahren kehrt er zurück in seine Heimatstadt Bienville. Sein Vater ist schwer erkrankt und er soll sozusagen die „Familien“Zeitung weiterführen. Da wird Buck Ferris - Archäologe und Ziehvater von Marshall - ermordet. Marshall lässt nicht locker und legt sich mit dem so genannten PokerClub an, einem seit mehr als 150 Jahre bestehenden Geheimclub der Reichen und Mächtigen der Stadt.

    Das Buch wird als Thriller bezeichnet. In meinen Augen ist es aber keiner, der Beginn ist extrem zäh und es wird in aller Ausführlichkeit über jedes Detail in Gegenwart und Vergangenheit berichtet. Und zwar so ausführlich, dass ich mehrmals versucht so war, das Buch nicht auszulesen. Ich bin allerdings froh, dass ich das nicht getan habe, denn ab ungefähr der Mitte des Buches wird es plötzlich interessant und auch wesentlich spannender. Bis zum Schluss ist nicht ganz klar, wer warum wie weshalb was getan hat. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, wenn ich auch gern einige Kürzungen gehabt hätte. Außerdem ist es sehr aktuell mit vielen Bezügen zur heutigen Politik und Wirtschaft.
    Wieso? Weshalb? Warum? Das große Wimmelwissen (Riesenbuch)

    Wieso? Weshalb? Warum? Das große Wimmelwissen (Riesenbuch) (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.10.2019

    Wimmelnd

    Das Buch ist groß, sehr groß und das Buch ist schön. Es ist ein großes schönes Wimmelbuch. Auf 16 Seiten gibt es alles mögliche zu entdecken und zu sehen. Dazu noch etwas Text mit einigen Erklärungen. So findet sich wohl für jedes Kind etwas, sei es der Zoo mit den vielen verschiedenen Tieren, sei es der Strand oder der Wald mit Natur. Oder eben die Stadt und die Baustelle mit der Technik (hier werden sicher vor allem die kleinen Jungs begeistert sein). Man kann das Buch „vorlesen“ und erklären, aber die Kinder können sich eben auch sehr gut allein und länger damit beschäftigen. Die vielen verschiedenen Bilder sind gut geeignet, um immer wieder etwas neues zu entdecken. Die Farben sind lebhaft und ansprechend.
    Der magische Blumenladen, Band 10: Ein Brief voller Geheimnisse

    Gina Mayer
    Der magische Blumenladen, Band 10: Ein Brief voller Geheimnisse (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.10.2019

    Eine schöne Fortsetzung

    Violet lebt bei Tante June und Onkel Nick. Das sind aber eigentlich ihre Adoptiveltern. Am liebsten ist sie aber im magischen Blumenladen bei Tante Abigail. Dort fühlt sie sich wohl. Zufällig findet sie einen Brief von ihrem Vater. Gerichtet an ihre verstorbene Mutter. Sie wird sehr neugierig, denn sie weiß gar nichts über ihren Vater. Und so beginnt sie, ihn zu suchen.

    Dieses Buch ist bereits das 10. in der Reihe. Trotzdem kann man es auch problemlos einzeln lesen bzw. vorlesen. Die Zeichnungen sind passend und helfen beim Verstehen. Die Geschichte selbst ist zum Teil witzig, aber eben auch sehr berührend. Da sucht ein Kind seinen unbekannten Vater, da ist immer noch der Verlust der Mutter zu verarbeiten. Es ist das Leben, dass man auch den Kindern in dem Alter nahebringen sollte. Das ist gut gelungen.

    Der lange Weg zu dir

    Der lange Weg zu dir (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.10.2019

    Herzergreifend

    Sonja und Adam lieben ihre Haustiere sehr. Das merkt man auf den zwar nur wenigen, dafür umso liebevolleren Seiten. Und so gibt es eine Geschichte um ganz viel Liebe, aber auch Freundschaft und einige aufregende Abenteuer, bis alle zueinander finden. Aber es kommt eben auch Verlust dazu. Die wunderschönen Bilder tun ein übriges dazu. So ist das Buch mehrfach geeignet. Gedacht für Kinder ab 5 Jahren lässt es sich sehr gut vorlesen. Dabei können die Kinder die Geschichte anhand der Bilder mitverfolgen bzw. sie könnten sie auch ohne Vorlesen noch verstehen. Gleichzeitig ist es aber aufgrund der Kürze und genau der Bilder eben auch gut geeignet für Erstleser. Tiere gehen einfach immer und so werden die Erstleser bei der Stange gehalten, die vielleicht noch mit den Buchstaben kämpfen oder nicht so gern lesen.

    Für mich eine absolute Kaufempfehlung.
    651 bis 675 von 898 Rezensionen
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