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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    898 Rezensionen

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    Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten

    Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.01.2020

    Gelungen

    Käthe lebt auf dem Land mit ihren Freunden, Tieren, der Natur und natürlich ihrer über alles geliebten Oma. Sie ist absolut glücklich. Leider muss sie umziehen, denn ihre Eltern verändern sich beruflich. Und so kommt Käthe in die große Stadt – in dem Fall wörtlich gemeint, denn sie landet in Berlin. Und dort ist alles anders. Sie muss sich neue Freunde suchen, es gibt viel weniger Grün als vorher und die Oma fehlt natürlich sehr.

    Das Buch ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht. Das ist gut gelungen, denn die Kapitel sind von der Länge her so gewählt, dass sie sich gut zum Vorlesen eignen, für etwas ältere Kinder aber auch zum Selbstlesen taugen. Dazwischen sehr schöne Illustrationen, die auch ohne Vorlesen gut angeschaut werden können. Käthe ist ein sehr sympathisches Kind, aufgeschlossen, mit Humor und dem Herz auf dem rechten Fleck. Irgendwie ein kleines Vorbild.
    Dazu kommt noch, dass auf pädagogisch wertvolle, aber ziemlich unaufdringliche Art dem Leser beigebracht wird, wie wichtig die Natur ist und wie man sie auch in einer großen Stadt integrieren kann. Ebenso wichtig Freunde und Familie, in dem Fall besonders die Oma.
    Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch.
    1794

    1794 (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.01.2020

    Bessere Fortsetzung

    Stockholm 1794. Häscher Cardell ist wieder ganz unten angekommen, täglich betrunken, Streit suchend, als er von einer Mutter um Hilfe gebeten wird. Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht getötet, angeblich vom noch sehr jungen Ehemann. Dieser kommt nach der Tat ins Irrenhaus. Doch die Mutter glaubt nicht an diese Version. Und Cardell soll helfen, die Sache aufzuklären.

    Ich fand das Buch besser als der erste Teil. Wieder ist es in einzelne Geschichten aufgeteilt, die ineinander greifen und sich teilweise auch auf den Vorgängerband beziehen. Vor allem die Anfänge zogen mich sehr in den Bann. Die Grausamkeiten war man schon aus dem ersten Teil „gewöhnt“ und auch der Stil ist gleich. Es waren schwere Zeiten, vor allem für die einfache Bevölkerung, und dort speziell für Frauen. Sie hatten so gut wie keine Chancen in dieser Stadt. Das Ende allerdings fand ich irgendwie unbefriedigend.
    Kunrath, B: Geteilt durch zwei

    Kunrath, B: Geteilt durch zwei (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.01.2020

    Suche nach Familie

    Nadja ist Anfang 40. Sie wurde als kleines Kind adoptiert. Ihre richtigen Eltern sind bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Sie selbst hat einen Mann und eine erwachsene Tochter, als sie im Radio zufällig eine Stimme hört, die ihrer eigenen und der ihre Tochter sehr ähnelt. Sie macht sich auf die Suche und findet Pia, ihre Zwillingsschwester. Anfangs ist es ein großes Glück für beide Frauen, doch nach und nach gibt es auch große Unterschiede.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wird vor allem aus Sicht von Nadja erzählt, in einigen Abschnitten aber auch in früheren Zeiten aus Sicht einiger Beteiligter. Ich kann die Suche nach der Familie und damit den eigenen Wurzeln gut verstehen. Die Gefühle, die Nadja dabei hat, werden hervorragend beschrieben. Auch die späteren Zweifel oder die Differenzen sind gut erklärt und nachvollziehbar. Es ist eine Geschichte, die sich um die Vergangenheit dreht und um Familienverhältnisse. Es ist aber auch eine Geschichte, die zeigt, was Lügen und Verschweigen anrichten können.
    Gröner, S: Leles Geheimclub, Band 1: Keine Kings im Hauptqua

    Gröner, S: Leles Geheimclub, Band 1: Keine Kings im Hauptqua (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.01.2020

    Macht neugierig

    Lele hat mit ihren Freundinnen einen Geheimclub gegründet – die Queens. Auf dem Dach von Cleos Haus ist ihr Hauptquartier, gleichzeitig Rückzugsort, ein Ort zum Chillen und Träumen. Doch die Idylle ist in Gefahr. Die Kings, ein Trupp von Jungen, wollen den Club finden. Die Mädchen versuchen mit allen Mitteln, dies zu verhindern. Dazu verwenden sie sogar eine Geheimsprache. Doch auch die Jungs sind clever und gehen mittels einer Drohne zum Lausch- und Spähangriff über. Die Mädchen können die Drohne zwar noch einmal abwenden, doch die Jungs entführen dafür einen Hund, auf den Lele aufpassen sollte. Mehr Durcheinander geht nicht.

    Das Buch ist in meinen Augen wirklich sehr gut. Es handelt von Freundschaft und von Mädchen, die ziemlich clever sind. Es ist im kindgerechten Stil geschrieben. Auf den Seiten sind viele kleine Bilder, die die Leserin – ich denke mal, das Buch ist wirklich in erster Linie für Mädchen geeignet – neben dem Lesen noch ausmalen kann. Dazu kommen in den einzelnen Kapiteln noch kleine Aufgaben. Ebenso gut gefällt mir am Ende das Glossar mit den Fremdwörtern und auch die Auflösung der Geheimsprache. Alles in allem rundum gelungen und die Fortsetzung wird sicher ähnlich gut.
    Diabolic - Fatales Vergehen

    Lisa Jackson
    Diabolic - Fatales Vergehen (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.01.2020

    Guter Anfang, aber

    Shiloh, Kat und Ruth sind Teenager, als sie eines Nachts auf die Idee kommen, in einem See nackt zu baden. Dabei werden sie nicht nur beobachtet, sondern von einem Mann angegriffen. Shiloh und Kat können fliehen, Ruth wird vergewaltigt. Sie können dem Mann aber entkommen, Ruth verlangt von beiden, dass sie nie über diese Sache erzählen werden. Shiloh verlässt kurz danach den Ort und auch Ruth zieht weg. Nach 15 Jahren kommen sie zurück und müssen sich ihren Ängsten stellen. Gleichzeitig bekommen sie Post: ein Foto, dass sie nackt zeigt. Und wieder verschwinden Mädchen.

    Das Buch beginnt richtig gut. Die Szene am See mit dem Angriff auf die Mädchen ist wunderbar beschrieben, auch danach die Ängste und Entscheidung der Mädchen sind relativ deutlich und auch sehr verständlich. Danach baut das Buch aber immer mehr ab. Die Entscheidungen der Frauen sind nicht wirklich nachvollziehbar. Kat ist inzwischen Polizistin und schweigt immer noch über den Vorfall. Ruth ist Psychologin und rät anderen Frauen, wie sie sich bei einer Vergewaltigung zu verhalten haben, sie selbst hält sich aber nicht an ihre eigenen Ratschläge. Die Männer im Ort werden mehr oder weniger fast alle als sexgestört beschrieben. Die Frauen sind aufgrund der neuen Vorfälle zwar völlig verängstigt, stürzen sich aber nach kürzester Zeit in die Arme eines Liebhabers und landen auch nur im Bett. Ich hatte immer mehr das Gefühl, ich lese keinen Thriller, sondern einen billigen Porno. Normalerweise spoilere ich in den Bewertungen nicht, hier kann ich aber ohne Probleme sagen, der Täter ist derjenige, der im Buch am wenigsten erwähnt wird. So ist das Ende zwar eine Überraschung, aber eine völlig unlogische, weil mit keiner Silbe erwähnt wird, warum der Mann das überhaupt tut. Das ist frustrierend und nicht wirklich logisch. Von daher ist das Buch eher eine Enttäuschung.
    Die Schwestern vom Ku'damm

    Die Schwestern vom Ku'damm (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.01.2020

    Gefällt

    Berlin 1952. Nach dem Krieg hat sich das Kaufhaus Thalheim in Westberlin neu aufgestellt. Langsam wird es besser. Die Leute haben wieder genug zu essen, sie haben Arbeit und damit auch Geld für neue Kleidung, für Kultur und auch Kunst. Silvie arbeitet nur zeitweise im Kaufhaus mit, stattdessen arbeitet sie als Rundfunkredakteurin beim Rias und hat dort eigene Sendungen. Ihr Zwillingsbruder Oskar kommt auch endlich nach Hause nach dem Krieg und der Gefangenschaft. Er soll als Geschäftsführer in das Kaufhaus einsteigen, doch er macht dabei viele Fehler, die das Kaufhaus bedrohen.

    Das Buch ist der zweite Teil um die Geschichte der Familie Thalheim. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, was ein Fehler war. Nicht im Sinne, dass ich das Buch nicht verstanden habe, sondern deshalb, weil mir das Buch sehr gut gefallen hat und ich bedaure, dass ich die Vorgeschichte nicht im Detail gelesen habe. Zum Verständnis des zweiten Teils ist es überhaupt kein Problem, die Vorgeschichte wird immer kurz angerissen und man versteht alles gut. Ansonsten ist das Buch sehr gut geschrieben und ebenso gut lesbar. Es ist eine typische Familiengeschichte des Bürgertums in der Nachkriegszeit. Hier wird durch die verschiedenen Mitglieder der Familie die Zeitgeschichte präsentiert. Und es wird auch immer Bezug genommen auf die wirkliche Geschichte. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, das die historischen Tatsachen, die in der Zeit des Buches spielen, aufführt. Das hat mir gut gefallen. Ich freue mich auf den nächsten Teil und werde ihn auch gern lesen.
    Die Zeit des Lichts

    Die Zeit des Lichts (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.01.2020

    Viel Schatten

    Paris in den 1930er Jahren. Die Amerikanerin Lee Miller ist Fotomodell und will in Paris selbständig werden. Dort lernt sie den berühmten Künstler und Fotografen Man Ray kennen. Sie wird seine Assistentin und lernt viel über Fotografie. Dann beginnen sie eine Beziehung.

    Das Buch wurde hochgelobt. Doch für mich hat es auch sehr viele Schattenseiten. Natürlich geht es in erster Linie um die 1930er Jahre und um die Beziehung der beiden Künstler, obwohl das nur ein geringer Teil im Leben beider ist. Dazwischen ist immer eingeflochten ein Kapitel aus der Zeit von Lee Millers Arbeit als Kriegsreporterin. Anfangs konnte ich das überhaupt nicht richtig einordnen und so informierte ich mich außerhalb des Buches über Lee Miller. Erst mit diesem Kontext verstand ich das Buch besser. Auch wenn es natürlich in erster Linie um die Beziehung der beiden in Paris ging, fehlte mir sehr viel aus dem Leben von Lee Miller. So wurde im Buch der erste Ehemann von Lee Miller überhaupt nicht erwähnt, der zweite relativ kurz und der Sohn ebenfalls überhaupt nicht. Und ich habe sehr bedauert, dass zwar sehr viel über die Fotos im Detail geschrieben wurde, aber kein einziges zum Beispiel im Anhang beigefügt ist. Irgendwie blieben mir dadurch beide Hauptfiguren sehr abstrakt und fremd.
    Pages & Co.

    Anna James
    Pages & Co. (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.12.2019

    Fantasievoll

    Matilda ist 11 und lebt bei ihren Großeltern. Nicht ganz freiwillig, denn ihre Mutter ist weg, was ziemlich eigenartig ist. Doch sie fühlt sich bei den Großeltern wohl, denn die besitzen eine Buchhandlung. Und Matilda liebt Bücher über alles. Doch eines Tages werden Personen aus den Büchern – nämlich u. a. Alice und Anne – urplötzlich lebendig. Und Matilda stellt fest, sie kann ihnen in die Bücher folgen, denn sie ist eine Buchwandlerin. Damit geht das Abenteuer erst richtig los.


    Ich fand das Buch einfach Klasse. Das beginnt schon mit dem tollen Cover und setzt sich im „Inneren“ mit netten kleinen Ideen und schönen Bildern fort. Das ist aber nur das rein optische. Auch die Geschichte selbst ist sowas von fantasievoll. Wer möchte nicht gern selbst in die Geschichten der Bücher real eintauchen, sie direkt erleben und vielleicht beeinflussen. Es wird hier auf viele Klassiker Bezug genommen. Ich kannte nicht alle und ich denke, auch die Zielgruppe der ab 10-jährigen Leser wird das nicht. Doch das schmälert den Lesefluss gar nicht. Im Gegenteil – eigentlich macht es einfach Lust, nun auch noch die anderen Geschichten zu lesen. Ganz davon abgesehen, dass ja eine Fortsetzung schon in Arbeit sein dürfte …
    Lorentz, I: Wanderschriftsteller

    Lorentz, I: Wanderschriftsteller (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.12.2019

    Interessant

    Anfangs habe ich einige Bücher des Schriftstellerehepaares Iny Lorentz gelesen, und das auch gern. Doch mit der Zeit fand ich, dass sich gerade die historischen Romane sehr ähnelten. Zwar andere Orte, andere Personen, etwas andere Zeiten, doch inhaltlich war es immer das gleiche Muster, so dass ich aufgehört habe, diese Bücher zu lesen. Ich bin somit kein Fan dieses Schriftstellerpaares. Trotzdem fand ich das vorliegende Buch sehr interessant. Es geht um die Reisen des Paares und um die Recherchen zu ihren verschiedenen Büchern. Man erfährt Hintergründe, wie so ein Buch entsteht. Noch mehr fand ich es interessant, Einblicke in das Verlagswesen zu bekommen. Ich meine damit, wie die Autoren doch gedrängt werden, in zeitlich kurzen Abständen neue Bücher zu liefern. Es hat schon sehr viel Ähnlichkeit mit Fließbandarbeit. Und damit wurde mir auch klar, warum sich die Bücher dann doch sehr ähnlich sind. Auch wurde mir klar, warum nach einem großen Erfolg immer wieder auf Bücher in gleicher Machart gedrängt wird. Nichts desto trotz ist das vorliegende Buch nicht nur für Fans interessant und zum Lesen geeignet.
    Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod

    Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.12.2019

    Lesbar

    Ein Flugzeugabsturz mitten in der Wildnis der Rockies. Allison überlebt ihn zwar, doch sie muss sich fast ohne Hilfsmittel zur Zivilisation durchkämpfen. Dabei ist ihr aber jemand auf den Fersen und versucht, sie umzubringen. Während dessen muss ihre Mutter Maggie versuchen, mit ihrer Trauer fertig zu werden, denn sie hat schon zwei Jahre keinen Kontakt zu ihrer Tochter gehabt. A ls sie im Internet recherchiert, muss sie feststellen, dass ihre Tochter ein völlig anderes Leben geführt hat. Und bei ihren Recherchen gerät sie in Lebensgefahr.

    Das Buch ist durchaus lesbar. Die Geschichte wird jeweils aus Sicht von Ellison und Maggie erzählt. Über weite Strecken fehlt allerdings die Spannung für einen Thriller. Die Spannung kommt erst gegen Ende der Geschichte auf. Die Auflösung ist dann aber auch nicht wirklich überraschend. Ich kann den Hype um dieses Buch nicht verstehen. Es ist solide, gut geschrieben, aber für mich eher Durchschnitt. Die Figuren sind größtenteils sehr flach, zum Teil auch sehr klischeehaft. Einzig Maggie in ihrer Trauer und Verarbeitung ihrer Familiengeschichte wirkt glaubwürdig. Allison dagegen macht eine Wandlung in relativ kurzer Zeit durch, die für mich nicht wirklich nachvollziehbar ist. So ist mein Fazit am Ende: man kann das Buch lesen. Man muss es aber nicht wirklich.
    Die Weihnachtsgeschwister

    Die Weihnachtsgeschwister (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.12.2019

    Wunschdenken

    Alle Jahre wieder treffen sich die drei Geschwister, mittlerweile zwischen 30 und 40, mit ihren Familien bei den Eltern, um Weihnachten zu feiern. Wobei feiern nicht der richtige Ausdruck ist. Denn alle Jahre wieder fahren sie eigentlich schon genervt und auf Krawall gebürstet hin und es kommt schon beim ersten Zusammentreffen zum Streit und zu Beleidigungen.

    Das Buch ist ganz nett, kleines Format, wenige Seiten. Man ist schnell durch. Wer aber eine nette Weihnachtsgeschichte erwartet, wird enttäuscht werden. Das Ganze ist zwar gut geschrieben, wirkt aber wie ein modernes Märchen mit mehr als einem erhobenen Zeigefinger und sehr konstruiert. Die Geschwister vereinen so ziemlich jede schlechte Eigenschaft auf sich. Und wenn nicht sie selbst, dann ihre Partner. Einzige Ausnahme ist der neu in die Familie eingeführte Freund, der wiederum alle guten Eigenschaften abbekommt. Soweit noch verständlich. Dass sich aber die Geschwister innerhalb von wenigen Minuten zur geläuterten Musterfamilie verwandeln, wo alles plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen ist ... leider ideales Wunschdenken, schlecht umgesetzt, nicht glaubhaft und damit für mich als Buch auch nicht weiterzuempfehlen.
    Knochengrab

    Knochengrab (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.12.2019

    Wow

    FBI-Agentin Sayer Altair macht aufgrund ihrer Verletzung aus dem letzten Fall noch Innendienst. Doch das FBI ist in eine große Anhörung verwickelt und deshalb völlig unterbesetzt. Als in einem Nationalpark in einer Grube viele Knochen gefunden werden, bekommt Sayer den Fall übertragen. Doch aus dem Cold Case werde ganz schnell ein aktueller Fall, denn in der Grube werden die Leichen von zwei Frauen gefunden, die nur wenige Tage beziehungsweise Wochen dort gelegen haben. Sayer hat nur ein kleines Team und stößt auf große Widerstände.

    Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Für mich ist das immer ein Zeichen, dass es ein sehr gutes Buch ist. Hier kommen mehrere Sachen zusammen. An sich ist der Fall sehr interessant und birgt einige Verwicklungen und man hat mehrere Leute im Verdacht, der Täter zu sein. Dazu kommt, dass man auch einige interessante Sachen lernt. So über die Arbeit der modernen Suchhunde oder auch über spezielle Sachen, die mit der DNA zu tun haben. Je weiter man in dem Buch vorwärtskommt, desto spannender wird es auch. Für mich ein klarer Fall für eine volle Punktzahl. Und da in dem Buch noch einige Sachen offen sind, hoffe ich auf eine baldige Fortsetzung.
    Gernhäuser, S: Mein schönstes Sachen suchen

    Gernhäuser, S: Mein schönstes Sachen suchen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.12.2019

    Schönes Wimmelbuch

    In diesem Wimmelbuch geht es um viele verschiedene Sachen. Das macht es so interessant. Es ist aus fester Pappe und damit für die Zielgruppe ab 2 Jahre ideal. Jede Doppelseite ist in sich abgeschlossen. Egal ob der Bauernhof mit den vielen verschiedenen Tieren, ob der Kindergarten oder die Baustelle mit den Bauarbeitern, ob der Zoo mit ebenfalls vielen dieses Mal exotischen Tieren, der Wald mit den heimischen Tieren und Bäumen usw. Die Seiten sind bunt und so vielseitig, dass sich die Kinder lange und oft damit beschäftigen können, immer etwas Neues entdecken und sich nicht langweilen. Der Text ist sehr kurz, was ich in Ordnung finde. So werden nur Anregungen gegeben und man kann als „Vorleser“ schön weiter zu den Bildern erzählen und eigene Geschichten erfinden. Gerade aufgrund der Vielfältigkeit ist das Buch auch ein ideales Geschenk.
    Das Geheimnis von Shadowbrook

    Susan Fletcher
    Das Geheimnis von Shadowbrook (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.12.2019

    Ruhig

    Clara hat die Glasknochenkrankheit. Als Kind darf sie deswegen das Haus nicht verlassen, trotzdem bricht sie sich bei jeder Gelegenheit die Knochen. Erwachsen geworden, wird es besser. Trotzdem kann sie nur mit einem Stock laufen und muss immer noch sehr aufpassen, dass sie sich nicht verletzt. In einem Garten in London lernt sie, wie Pflanzen zu pflegen und zu behandeln sind. Dann kommt ein Brief aus Shadowbrook. Der dortige Besitzer fordert viele Pflanzen für sein neues Gewächshaus an und auch eine Person, die diese pflanzt und betreut. Clara übernimmt die Aufgabe. Doch in Shadowbrook lernt sie nicht nur den Besitzer gar nicht kennen, sondern es gehen merkwürdige Dinge vor und es geht das Gerücht, dass es einen Geist aus der Vergangenheit gibt.

    Das Buch ist sehr ruhig. Clara ist eine sympathische Hauptfigur, die trotz ihrer Krankheit und Behinderung versucht, nach dem Tod ihrer Mutter eine gewisse Selbstständigkeit zu erreichen. Trotz des “Gespenstes“ und der Aufklärung der Sache ist das Buch nicht spannend. Insgesamt fand ich es manchmal sogar ein wenig zu getragen und zu ausführlich. Der Stil ist ein wenig altmodisch und erinnert an Bücher zum Beispiel von Jane Austen. Trotzdem ließ es sich gut lesen und beschrieb den Aufbruch einer jungen Frau vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges in eine in ihrer Zeit schwierige Selbstbestimmung.
    Umarmst du mich mal?

    Eoin McLaughlin
    Umarmst du mich mal? (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.12.2019

    Rührend


    Ein kleiner Igel möchte umarmt werden. Doch alle lehnen das ab, denn sie fürchten seine Stacheln. So ist der Igel sehr traurig. Genauso ergeht es einer Schildkröte. Auch sie möchte eine Umarmung, doch die anderen finden den Panzer einfach zu hart, zu unbequem und so gar nicht zum Umarmen. Als sich die beiden Tiere finden, ist es einfach perfekt. Die Schildkröte kann den Igel problemlos umarmen, denn der sonst so „störende“ dicke Panzer schützt wunderbar vor den Stacheln.

    Das Buch ist einfach rührend und zugleich sehr menschlich (auch wenn es hier um die Tiere geht). Jeder sehnt sich nach Liebe und die Ablehnung tut weh. Erzählt wird das ganze mit wenig Text und wunderschönen Bildern jeweils aus Sicht des Igels und aus Sicht der Schildkröte von einer Seite des Buches aus. In der Mitte treffen sich beide und die Umarmung ist perfekt.

    Das Buch eignet sich wunderbar zum Zeigen und zum Vorlesen (bei der angedachten Altersgruppe ist der wenige Text ausreichend). Allein schon beim Betrachten der Bilder erklärt sich fast alles von allein. Super Buch.
    Draußen

    Draußen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.12.2019

    Anders

    Cayenne und Joshua leben zusammen mit Stephan überwiegend im Wald. Stephan ist nicht ihr Vater, aber er drillt sie regelrecht im Überleben. Je älter sie werden, desto mehr rebelliert vor allem Cayenne dagegen. Doch schneller als gedacht, wird sie alles Erlernte brauchen.

    Das Buch ist anders, auch anders als erwartet. Die Autoren wollten ein Buch ohne den Humor der Kluftinger-Krimis schreiben. Den Wunsch haben sie sich erfüllt. Gleichzeitig haben sie sich wohl auch den Wunsch kleiner/großer Jungen nach einem Outdoor-Abenteuer erfüllt. Mir persönlich gefallen die humorvollen Bücher mehr, das hat aber eher keinen Einfluss auf die Beurteilung. „Draußen“ ist ein sehr hartes Buch. Durch den Wechsel von Wald, Tagebuch und Politik sowie dem Szenario eines kompletten Black Outs kommt schon Spannung auf. Und die Autoren können gut schreiben. Allerdings kann ich nicht die volle Punktzahl vergeben, denn das Buch hat für mich einen logischen Fehler. Niemand wusste, dass Stephan noch lebt. Wenn er also mit den Kindern in Land außerhalb Europas gezogen wäre (z. B. in die Großstadt von New York oder die Wildnis Kanadas) und dort ein normales Leben geführt hätte, wäre überhaupt nichts passiert. Denn es wurde nicht nach ihm gesucht und mir ist auch entgangen, dass nach den Kindern gesucht wurde, bevor sie auf einem Foto – bewusst platziert – aufgetaucht sind.
    Rulantica (Bd. 1)

    Michaela Hanauer
    Rulantica (Bd. 1) (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.12.2019

    Abenteuerlich

    „Rulantica – Die verborgene Insel“ liegt hinter einer undurchdringlichen Nebelwand. Dort kommen Menschen nur schwer hin, umgekehrt haben es auch die dort lebenden Meermenschen nicht einfach. Es sind zwei komplett unterschiedliche Welten. Das Meermädchen Aquina ist die Hauptfigur. Sie erfährt, dass sie einen Bruder hat – bei den Menschen. Und natürlich will sie ihn treffen. Dabei hat sie keine Ahnung, was sie damit anrichtet …

    Das Buch hat mir gut gefallen. Anfangs war es ein wenig schwer, in die Geschichte zu finden. Doch das änderte sich bald. Zum einen, weil die Hauptfigur Aquina sehr sympathisch ist und auch nicht viel anders als ein Mensch – sie denkt manchmal nicht nach und ist sehr impulsiv, sie ist neugierig und hat Freunde an ihrer Seite. Dazu kommen noch viele fantasievolle Figuren, die aber über die Sagenwelt bekannt sind (so z. B. die Kelpies von Schottland). Die etwas mehr als 300 Seiten sind für 10-jährige Leser genau richtig. Sie können in die Geschichte eintauchen. Verstärkt wird das ganze noch durch die wunderschönen Illustrationen.
    Ein Schweinebär im Schlafanzug

    Andreas Langer
    Ein Schweinebär im Schlafanzug (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.12.2019

    Zwiegespalten


    Familie Laimann: Vater, Mutter, Jule und der kleine Sascha. Alles eigentlich normal. Nur Sascha wird von seinen Eltern Schweinebär genannt, weil er am Tisch eher eine Mischung aus Schwein und Bär als ein Mensch ist. Seine Essgewohnheiten lassen sehr zu wünschen übrig. Doch eines Tages ist Sascha auf einmal wirklich ein Schweinebär und damit kommen viele Probleme auf die Familie zu, denn eigentlich wollen sie ihn lieber zurück als Mensch.

    Das Buch ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht – also zu Vorlesen. Das finde ich gut, denn ich denke, es ist besser, wenn vorgelesen wird. Denn für mich ist das Buch etwas zwiegespalten. Es ist teilweise sehr lustig geschrieben und es macht klar, dass man Menschen so nehmen soll, wie sie sind. Das ist an sich richtig. Was mir hier gefehlt hat ist, dass man trotzdem seine Essmanieren verbessern kann. Letzteres kam mir ein wenig zu kurz. Daher der Punkt Abzug.
    Gut fand ich die schönen Bilder, lustig, ansehbar. Und natürlich die Seiten am Ende, die mit mit- und nachmachen anregen.
    Winteraustern

    Winteraustern (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.12.2019

    Gut getroffen

    In der Bucht von Arcachon werden schon seit Ewigkeiten Austern gezüchtet. Besonders im Winter wird diese spezielle Meeresfrucht geerntet. Zu dieser Zeit sind allerdings auch die Austerndiebe sehr aktiv. Luc will eigentlich nur seinem Vater eine Freude machen und fährt mit ihm noch einmal mit einem Polizeiboot hinaus. Dabei finden sie einen verletzten Austernfischer und kurze Zeit später zwei tote Jugendliche. Die Ermittlungen reichen letztendlich bis nach Paris.

    Der nächste Band um die Reihe um Kommissar Luc ist gut gelungen. Speziell die Beschreibung des Lebens der Austernzüchter ist sehr treffend. Das Buch verläuft in den ersten zwei Dritteln sehr ruhig und mit wenig Spannung. Erst im letzten Drittel ändert sich das. Trotzdem habe ich mich nicht gelangweilt. Die Beschreibung der Menschen und der Gegend von Arcachon und Bordeaux ist gut getroffen. Ich selbst war vor einiger Zeit dort, habe alles in den Beschreibungen wiedererkannt und hatte sofort die Bilder dieser wunderbaren Gegend vor Augen, den Geschmack der Austern, des Weines. Allein dafür war es das wert, das Buch zu lesen.
    Das Ritual des Wassers

    Das Ritual des Wassers (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.12.2019

    Stark

    Inspektor „Kraken“ hat nach den letzten Ermittlungen immer noch starke gesundheitliche Probleme. Er wurde angeschossen und kann seitdem nicht mehr sprechen. Doch dann findet man eine Frau ermordet. Schwanger, mit dem Kopf in einem alten Kessel mit Wasser an den Füßen aufgehängt wurde sie nach einem uralten keltischen Ritus gerichtet. Es stellt sich heraus, dass es die erste Liebe von Kraken aus seiner Jugendzeit ist. Deshalb beginnt er, sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Und die werden persönlicher, als ihm lieb ist.

    Ich finde das Buch ganz stark. Es ist der zweite Teil der Reihe. Den ersten Teil fand ich nur mittelmäßig. Aber hier gibt es eine deutliche Steigerung. Obwohl es auf den ersten zwei Dritteln des Buches eher sehr ruhig zugeht und ein Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfolgt und auch sehr viel Privates dabei ist, war es nie langweilig. Im letzten Drittel überschlagen sich förmlich die Verdächtigen. Und immer, wenn man denkt, man ist der Auflösung einen Schritt näher, passiert eine totale Wende und alle bekannten Tatsachen werden auf den Kopf gestellt. Von mir eine absolute Leseempfehlung.
    Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough

    Rébecca Dautremer
    Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.12.2019

    Zu früh

    Die Beurteilung dieses Buches fällt mir nicht leicht. Es ist sehr schön. Großes Format, wunderschönes Cover, hervorragende Illustrationen. Also im Prinzip nur vom Besten und Feinsten und dieser Teil des Buches hätte mehr als nur die volle Punktzahl bekommen.

    Aber das Buch ist ab 5 Jahre gedacht und genau hier beginnt mein Problem. Dass es nicht nur von schönen Sachen handelt, auch von Tod und Schmerz z. B. geht für mich völlig in Ordnung. Auch Kinderbücher müssen nicht nur schönen Inhalt haben, sie sollen das Leben zeigen. Nur leider wird hier meiner Meinung viel zu viel vorausgesetzt. Vieles wird nur angedeutet und damit ist der Fortgang teilweise schwierig. Die Hauptschwierigkeit allerdings besteht für mich darin, dass es einfach auch viel zu viele und schwierige Namen gibt. Ich glaube, man hätte das Buch eher für ältere Kinder nehmen sollen. 5 Jahre sind zu früh.
    Missing Boy

    Candice Fox
    Missing Boy (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.12.2019

    Steigerung


    Ein achtjähriger Junge verschwindet spurlos aus einem Hotel. Die Polizei sucht. Aber die Mutter hat kein wirkliches Vertrauen und beauftragt die Privatermittler Ted und Amanda, sich der Sache anzunehmen. Doch die Ermittlungen sind schwierig, denn es gibt aufgrund der Vergangenheit viele Probleme mit Polizei. Und außerdem hat Ted seine kleine Tochter Lillian zu Besuch.

    Ich kenne beide Vorgängerbücher und empfand den dritten Teil als eine Steigerung. Es lag in erster Linie daran, dass Ted hier sehr privat gezeigt wurde, während Amanda irgendwie immer noch sehr schräg und nicht immer nachvollziehbar ist. Der Fall an sich ist lange Zeit spannend, das Ende fand ich dann nicht so ganz stark. Doch insgesamt ist das Buch gut lesbar. Und eine Fortsetzung dürfte sich anbahnen.
    Der Lehrmeister

    Der Lehrmeister (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.12.2019

    Schwierig

    Es ist das Jahr 1518. Der Magier Johann Georg Faustus ist gemeinsam mit seinem Gehilfen Karl und seiner Tochter Greta unterwegs. Sie treten als Zauberer, Gaukler und Ärzte auf und verdienen sich so ihr Geld und ihren Unterhalt. Doch Faustus wird unruhiger, er spürt, dass ein alter Feind auf ihn lauert.

    Der zweite Teil um die Geschichte von Faustus ist für mich etwas schwierig zu beurteilen. Auf der einen Seite ist es eine interessante Geschichte. Besonders die Teile, die in Frankreich spielen, haben mich sehr angesprochen. Kürzlich habe ich eine Reise in diese Gegend gemacht, so konnte ich mir alle Orte wie Ambois oder Chinon bildlich vorstellen. Das macht die Geschichte für mich sehr lebendig. Auf der anderen Seite fand ich das Ende zwar sehr philosophisch, aber auch irgendwie nicht direkt schlüssig. Es war ein wenig zu viel des Guten. Insgesamt war mir das Buch auch ein wenig zu lang. Die Geschichte hätte ein wenig straffer erzählt werden können, teilweise habe ich mich doch etwas gelangweilt, auch aufgrund einiger Wiederholungen, Faustus wird festgesetzt, Faustus wird befreit und alles geht weiter. Insgesamt fand ich den zweiten Teil etwas schwächer als den ersten Teil. Doch er schließt die Geschichte ab.
    Wie kleine Tiere groß werden: Die kleine Raupe

    Wie kleine Tiere groß werden: Die kleine Raupe (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.11.2019

    Wunderschön

    Wie werden kleine Tiere groß? Hier in diesem Buch wird das für eine Raupe vorgestellt. Ein wunderschönes Buch für Kinder ab 2 Jahren gedacht. Die Kleinen bekommen ein stabiles Buch in die Hände mit sehr schönen Bildern. So können sie verfolgen, wie aus einer kleinen Raupe ein wunderschöner Schmetterling wird. Erst klein und unscheinbar kommt nach und nach eine Verwandlung. Das kann kindgerecht verfolgt werden. Dazu gibt es kleine Vorlesetexte und Wörter und als Vorleser kann man reichlich dazu erklären. Die Bilder sind farbig und regen damit zum mehrfachen Ansehen an. Man findet immer irgendeine neue Kleinigkeit und so bleibt das Buch länger interessant. Wirklich sehr gut gelungen und als Geschenk empfehlenswert.
    Downing, S: Meine wunderbare Frau

    Downing, S: Meine wunderbare Frau (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.11.2019

    Mehr erwartet

    Ein Ehepaar mit zwei halbwüchsigen Kindern, einem Haus, Garten, beide arbeiten – jeder denkt, dass sie ein ganz normales Leben führen. Und nach außen hin erscheint es auch so. Doch sie haben ein sehr eigenartiges „Hobby“ – sie ermorden junge Frauen.

    Nach den sehr lobenden Kritiken über das Buch hatte ich mehr erwartet. Doch insgesamt wurde ich enttäuscht. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive des Mannes erzählt. Und vor allem der erste Teil zieht sich doch sehr dahin und ich war mehrmals versucht, aufgrund der Langeweile das Buch abzubrechen. Dazwischen gibt es dann auf einmal wieder Teile, die wirklich gut geschrieben und entsprechend spannend sind. Doch insgesamt hat die Geschichte führ mich zu viele Ungereimtheiten. Das Ende ist überraschend, doch nur deswegen würde ich niemanden empfehlen, das Buch unbedingt zu lesen. Es ist nicht wirklich schlecht, für mich war es Durchschnitt. Überraschend ist allerdings das Cover, dass mehr an eine Liebesgeschichte als an einen Thriller erinnert.
    626 bis 650 von 898 Rezensionen
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