Inhalt Einstellungen Privatsphäre
jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite
  • Portofrei ab 20 Euro
  • Portofrei bestellen ab 20 Euro
  • Portofrei innerhalb Deutschlands Vinyl und Bücher und alles ab 20 Euro
0
EUR
00,00*
Warenkorb EUR 00,00 *
Anmelden
Konto anlegen
    Erweiterte Suche
    Anmelden Konto anlegen
    1. Startseite
    2. Alle Rezensionen von raschke64 bei jpc.de

    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    898 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Die Schule am Meer

    Die Schule am Meer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.03.2020

    Überrascht

    1925. Ein Schüler wird von seinem Direktor sexuell missbraucht. Einige Lehrer lehnen sich gegen die Vertuschung auf und müssen die Schule verlassen. Sie gründen auf Juist die Schule am Meer. Es wird eine reformpädagogische Einrichtung, in der die Schüler sehr freiheitlich und komplex erzogen werden sollen. Von Anfang an steckt die Schule in finanziellen Schwierigkeiten und nur durch die Familie einer jüdischen Lehrerin kann sie überhaupt existieren und sich erweitern. Doch trotz dieser Schwierigkeiten ist die Schule von Anfang an etwas ganz Besonderes. Leider mehren sich schnell die Stimmen, die gegen das Konzept sprechen und mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus wird es immer schwieriger für Lehrer und Schüler.

    Das Buch hat mich überrascht. Und zwar im positiven Sinn. Die Geschichte der Schule wird anhand verschiedener Anekdoten aus dem Leben der Lehrer und Schüler erzählt. Was anfangs als großartige ideelle Idee begann, wird in der praktischen Umsetzung nach und nach immer schwieriger. Zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen aber auch, weil einige der Lehrer beginnen, ihre Arbeit über die der anderen zu stellen und wichtiger zu empfinden. Trotzdem war es interessant für mich, über diese spezielle Schule zu lesen. Und beim Lesen stellte ich immer wieder fest, dass ich jegliches Zeitgefühl verlor und erstaunt war, wie viel ich in kurzer Zeit gelesen habe.
    Goodbye, Bukarest

    Astrid Seeberger
    Goodbye, Bukarest (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Mehr erwartet

    Die Autorin erzählt in dem Buch über Teile ihrer Lebensgeschichte beziehungsweise die ihrer Familie und speziell über die Suche nach ihrem verschollenen Onkel. Dabei geht die Suche von Schweden aus über Russland Rumänien und auch Deutschland.

    Ich habe von dem Buch mehr erwartet. Ich liebe solche Familiengeschichten und lese sie gern. Doch in dem Buch ging es extrem viel um Musik und Literatur. Natürlich verstehe ich, dass Kunst in den sowjetischen Lagern und auch im normalen Leben wichtig war und ist. Aber während in dem Buch darüber sehr ausführlich berichtet wird, werden wesentliche Teile der Familiengeschichte nach meinem Geschmack viel zu sehr zusammengefasst oder gänzlich ausgelassen. So beschreibt die Autorin, dass sie mit 17 Jahren Ende der 1960er Jahre nach Schweden ging, weil sie mit dem, was Deutsche in der Nazizeit angerichtet haben, auch in der späten Nachkriegszeit nicht zurecht gekommen ist. Gleichzeitig bricht sie damit mit großen Teilen ihrer Familie und auch mit ihrer Mutter, ohne dass das näher erläutert wird. Als sie dann erfährt, dass ihre Mutter einen Bruder und sie damit einen Onkel hat, von dem sie wusste, dass er angeblich schon lange tot ist, begibt sie sich auf Spurensuche nach diesem Mann. Denn er soll den Krieg überlebt haben. Mich wundert, mit welchem Antrieb sie auch dann noch weiter sucht, als sie erfährt, dass ihr Onkel Pilot bei der Wehrmacht war. Eigentlich hätte sie doch hier schon abbrechen müssen. Bei der weiteren Suche erfährt sie von ihrem Onkel fast aus schließlich etwas über Dritte. Leider ist die Beschreibung für mich so geraten, dass alle Figuren irgendwie flach und blass blieben und ich weder eine richtige Vorstellung von ihnen bekommen noch irgendwie mit ihnen warm werden konnte.
    Das Haus der Frauen

    Das Haus der Frauen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Palast der Frauen

    Soléne. Ist eine sehr erfolgreiche Anwältin und geht komplett in ihrer Arbeit auf. Es gibt keine Freizeit, keinen Urlaub, keine Erholung. Als sich einer ihrer Mandanten das Leben nimmt, gerät Soléne in eine große Krise und verfällt in Depressionen. Nach längerer Zeit schlägt ihr Therapeut ihr vor, sie sollte eine ehrenamtliche Arbeit übernehmen. Soléne entscheidet sich nach einiger Zeit, ehrenamtlich als öffentlicher Schreiber im Palast der Frauen zu arbeiten. Dort lernt sie wirkliche Not kennen, aber auch große Hilfe, Liebe und Freundlichkeit.

    Das Buch hat mir gut gefallen und es lässt sich gut lesen. Kritik gibt es in erster Linie an dem Titel. Er suggeriert, dass es um ein Frauenhaus geht, wie man es in Deutschland kennt: also versteckt, die Adresse nicht bekannt, relativ abgesichert. Im Französischen heißt das aber Palast der Frauen und es ist ein riesiges Gebäude in Paris, zu dem Frauen in Not kommen können. Das Haus ist aber relativ offen und die Adresse ist bekannt. Im Buch erfolgt ein Wechsel zwischen dem aktuellen Geschehen um Soléne und dem Geschehen mehr als 100 Jahre zurück, als eine mutige Frau - beziehungsweise ein Ehepaar - der Heilsarmee dieses Haus gegründet hat. Eigentlich ist es furchtbar, dass nach 100 Jahren so ein Haus immer noch so dringend nötig ist. Die Autorin hat versucht, alle möglichen Fälle, die Frauen betreffen könnten, in dem Buch unterzubringen. Mir war das manchmal ein wenig zu viel und vor allem im historischen Teil ein wenig zu pathetisch. Trotz allem ist es ein wichtiges Buch und ein Buch, das auch viel Wärme gibt.
    Falkner, A: Silberflut (1). Das Geheimnis von Ray's Rock

    Falkner, A: Silberflut (1). Das Geheimnis von Ray's Rock (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Teils - Teils

    Eine Klassenfahrt auf eine Insel in der irischen See endet anders als geplant, denn durch eine „Silberflut“ sind auf einmal alle Lehrer weg und viele Schüler. Nur 7 Kinder bleiben übrig. Sie haben es nicht leicht, denn zum Teil verstehen sie sich untereinander nicht und andererseits ist es auch schwierig, plötzlich alleine klarzukommen. Ohne Handyempfang, ohne Hilfe von außen. Das kennen sie nicht und zu allem Übel scheinen die Pflanzen auf einmal riesig zu werden. Gleiches gilt für die Tiere. Und damit wird es erst einmal richtig gefährlich. Denn sie sind nicht allein auf der Insel …

    Mich lässt das Buch etwas gespalten zurück. Es ist gut lesbar und auch sehr spannend. Die Erklärungen und Zeichnungen unterlegen gut das Geschehen. Die Kapitel wechseln sich ab und werden abwechselnd von einem Mädchen (Milla) und einem Jungen (Eddie) erzählt. Das macht das Buch interessant für beide Geschlechter. Es ist ab 10 Jahre vorgesehen. Daran habe ich ein bisschen meine Zweifel. In erster Linie finde ich einige Abenteuer ziemlich heftig. Aber vor allem stört mich die Sprache. Generell ist es in einer frechen Art geschrieben und diesbezüglich schon jugendlich, aber oft gleitet die Sprache regelrecht ab. Sozusagen sehr unterstes Niveau. Selbst, wenn einige auf der Straße heute so sprechen. Das muss man nicht unbedingt in den Büchern für Kinder dieses Alters noch so sehr unterstützen.
    Auch das Ende ist … leider sehr unabgeschlossen.
    Eine fast perfekte Welt

    Eine fast perfekte Welt (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Verständnislos

    Ester lebt auf Sardinien. Nach dem zweiten Weltkrieg will sie ihren Verlobten Raffaele eigentlich nicht heiraten, denn sie bildet sich ein, dass er sie nicht liebt. Sie ist so ziemlich mit allen und jeden unzufrieden und versteht sich überhaupt nicht mit ihrer Mutter. So willigt sie doch in eine Heirat ein und zieht weg von Sardinien. In Genua bekommt sie eine Tochter und drängelt so lange, bis die Familie zurück auf die Insel geht. Doch dort wird es nicht besser.

    Das Buch lässt mich relativ verständnislos zurück. Angeblich geht es um ein ursprüngliches Sardinien und dessen Erhaltung. Und es geht um eine Familie in drei Generationen. Doch ich hatte das Gefühl, dass in dem Buch fast ausschließlich Menschen beschrieben werden, die irgendwie nicht normal sind. Unzufrieden mit sich und anderen. Nicht in die Zeit passen. Dinge tun (z. B. aus dem Fenster springen und sterben, weil der Sohn eine durch einen Unfall im Gesicht gezeichnete Frau heiraten will). Keine dieser Figuren war mir überhaupt sympathisch. Nicht wirklich irgendeine. Ich war mehr und mehr versucht, das Buch abzubrechen. Zum Glück hatte es nur 200 Seiten. Durch die habe ich mich aber regelrecht gequält. Ich glaube, ich werde von der Autorin kein weiteres Buch lesen.
    Die Galerie am Potsdamer Platz

    Die Galerie am Potsdamer Platz (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Gut lesbar

    Alice kommt aus Wien nach Berlin. Sie war Kunststudentin und will jetzt ihre Familie kennenlernen. Ihr Vater lebt in München, ihre Mutter ist verstorben und hatte davor viele Jahre keinen Kontakt mit Alices Großmutter. Diese ist eine sehr harte Frau, Alice will sie zur Rede stellen, was nicht funktioniert. Trotzdem wird sie von ihren beiden Onkeln und auch ihrer Tante in die Familie aufgenommen und sie wollen zusammen eine Galerie eröffnen.

    Das Buch ist gut lesbar. So gut lesbar, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe. Es kommt ein wenig Kunst darin vor, es geht viel um Familie, Liebe, auch ein wenig um die Zeit von 1930 bis 1933 und dem Aufkommen der Nazis. Das alles spielt zwar eine Rolle, aber größtenteils geht es um die Probleme innerhalb der Familie. Das Buch handelt zu einem sehr großen Teil in diesem familiären Bereich. Die Familie beziehungsweise ihre einzelnen Mitglieder sind auch ziemlich speziell. Natürlich muss dann noch eine große Liebe untergebracht werden. Das finde ich ein bisschen schade. Das Ende ist erwartungsgemäß so angelegt, dass der nächste Band folgen wird. Insgesamt ist es ja auf eine dreiteilige Reihe ausgelegt. Alles In allem nicht schlecht, aber man hätte auch mehr draus machen können.

    Das Internat der bösen Tiere, Band 1: Die Prüfung

    Gina Mayer
    Das Internat der bösen Tiere, Band 1: Die Prüfung (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.02.2020

    Buch gut - Titel leider nicht

    Noël ist 13 und es geht ihm nicht sehr gut. Er hat gerade erfahren, dass seine Mutter eigentlich seine Tante ist. Er wurde adoptiert, als seine richtige Mutter nach der Geburt verschwunden ist und auch der Vater nicht vorhanden war. Das bringt natürlich sein Leben und seine Gefühle völlig durcheinander. Und er hat es eh in dem Alter nicht leicht: da ist das Mädchen, das er mag. Da sind die üblichen Probleme in der Schule, Streiche/Handlungen – die schon sehr ausarten. Und dann ist er noch anders als alle – denn ihn begleiten ständig Tiere, die sprechen können. Und er versteht sie sozusagen. Sehr merkwürdig.

    Das Buch ist für Leser ab 10 Jahren gedacht und ich denke, es wird in erster Linie Jungen ansprechen. Gut gelungen ist die Gestaltung des Covers. Jedes der großen 3 Hauptkapitel beginnen mit einer schönen Zeichnung. Die Geschichte an sich hat sehr viel reales (Stress in der Schule, in der Familie, Erwachsenwerden), aber auch viel märchenhaftes (die sprechenden Tiere, die Reise usw.). Diese Mischung macht es interessant und auch spannend. Es ist gut lesbar und spricht die Zielgruppe an. Der 1. Teil ist in sich komplett abgeschlossen, am Ende gibt es aber eine Leseprobe für Teil 2.
    Den Punktabzug gibt es von mir für den Titel. Auch wenn im Buch die Tiere gar nicht böse sind – finde ich die Bezeichnung „böse“ Tiere nicht richtig. Hier hätte man etwas passenderes finden können.
    Familie von Stibitz - Der Riesenlolli-Raub

    Anders Sparring
    Familie von Stibitz - Der Riesenlolli-Raub (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.02.2020

    Lustig mit Lerneffekt

    Familie von Stibitz besteht au den Eltern, der Hauptperson des Buches Ture, seiner Schwester Ella und dann gibt es noch den Hund Schnüffler. Die Familie hat den richtigen Nachnamen, denn sie klauen so ziemlich alles, was sie brauchen oder einfach wollen. Das landet dann teilweise zum Lagern in der Garage. Ture ist allerdings in der Familie ein bisschen der Außenseiter, denn er möchte niemanden weh tun und nicht stehlen. Dumm nur, dass er sich zum Geburtstag einen großen Lutscher gewünscht hat. Und der Rest der Familie will genau diesen Riesen-Lolli stehlen.

    Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren gedacht. Es ist gut geeignet für Erstleser, aber auch noch zum Vorlesen. Mir hat am besten gefallen, dass die Geschichten um das Stehlen zwar witzig rüberkommen, dass aber immer gezeigt wird, was für Schaden und für schlechte Gefühle damit angerichtet werden. Die Erkenntnis, dass Stehlen nichts gutes ist, kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger rüber, sondern ist kindgerecht gut verpackt. Das macht das Buch gut lesbar/vorlesbar – und für mich ist es auch ein schönes Geschenk.
    Der Sommer, in dem Einstein verschwand

    Der Sommer, in dem Einstein verschwand (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.02.2020

    Gut lesbar

    1923: Göteborg feiert 300 Jahre. Aus diesem Anlass gibt es eine Jubiläumsausstellung. So ähnlich wie eine Weltausstellung. Diese verschafft einigen Leuten unerwartet Arbeit. So dem 13-jährigen Otto vom Land, der mit seinem Esel Bella eine kleine Berühmtheit wird. Oder der 19-jährigen Ellen aus reichem Haus, die als „neue Frau“ als Journalistin arbeiten will. Sie alle lernen Albert Einstein kennen, der in diesem Jahr in Göteborg nachträglich seine Nobelpreisrede halten will. Doch er kommt verspätet an, denn man trachtet ihm nach dem Leben.

    Das Buch ist gut lesbar. Das liegt zum einen an den verschiedenen Perspektiven der Menschen. Aus ihrer Sicht wird das Leben 1923 beschrieben und speziell diese besondere Sommerzeit mit der Ausstellung. Der Autorin gelingt der Aufbau einer ganz eigenen Spannung, fast wie in einem Krimi. Sie versteht es sehr geschickt, Fiktion und Wahrheit zu vermischen. Am Ende des Buches erklärt sie dann aber, was echt und was erdacht war. Albert Einstein wird in diesem Buch als brillanter Wissenschaftler beschrieben, wirkt aber auch fast durchweg wie eingGütiger Opa. Ich glaube, dass war er nicht wirklich. Trotzdem von mir eine Leseempfehlung.
    Feuerland

    Feuerland (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.02.2020

    Steigert sich

    In Stockholm ist Kommissarin Vanessa Frank betrunken Auto gefahren, sie wartet jetzt darauf, dass entschieden wird, ob sie ihren Job verliert. Nach einem Überfall auf einen Uhrenladen, bei dem nichts gestohlen wurde, werden nach einiger Zeit zwei steinreiche Männer entführt und gegen Lösegeld frei gelassen. Die Polizei am mittelt und Vanessa hilft dabei mit. Im Zuge der Ermittlungen kommt sie der so genannten Legion in die Quere, die neben Drogenhandel und anderen kriminellen Taten auch beginnt, Straßenkinder und Flüchtlingskindern zu verschleppen und nach Chile zu bringen.

    Ich bin am Anfang nur sehr schwer in das Buch hineingekommen. Das lag zum einen an der extrem kleinen und dünnen Druckschrift. Nach längerem Lesen ermüdete ich dadurch relativ schnell. Außerdem erschweren die vielen verschiedenen Handlungsstränge und Namen am Anfang die Orientierung sehr. Doch im Laufe des Buches wird das alles immer besser und vor allem auch klarer und je mehr man die Zusammenhänge versteht, desto mehr kommt auch entsprechend die Spannung auf. Hier werden verschiedene Sachen im Buch miteinander gut verwoben, sei es Organhandel, sei es die Colonia Dignidad, das organisierte Verbrechen und ähnliches. So stellt sich das Ganze am Ende als doch sehr lesenswert heraus.
    Rote Kreuze

    Sasha Filipenko
    Rote Kreuze (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.02.2020

    Schicksal

    Alexander zieht nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag nach Minsk. Beim Einzug lernt er seine 91-jährige Nachbarin kennen. Diese ist extrem neugierig, erklärt ihm andererseits aber auch, dass sie an Alzheimer leidet. Anfangs muss er sich ihre Geschichte anhören, doch nach und nach will er immer mehr davon erfahren. Denn Tatjana hat ein sehr schweres Schicksal zu erleiden. Nach dem zweiten Weltkrieg, bei dem ihr Mann in rumänische Gefangenschaft kommt, wird sie verhaftet, von ihrer Tochter getrennt und in ein Lager gesteckt, wo sie zehn Jahre bleiben muss.

    Das Buch berichtet in gut lesbarer Form über ein Frauenschicksal in der UdSSR. Es ist einerseits ein Einzelschicksal, andererseits aber auch stellvertretend für die vielen Männer und Frauen, die gleiches getroffen hat. Zu Sowjetzeiten wurde das alles totgeschwiegen. Und auch jetzt ist es schwierig, über Einzelfälle zu recherchieren. Doch diese Zeit und die Schicksale dürfen nicht vergessen werden. Ein wichtiges Buch, das aber zugleich auch gut lesbar ist und zum Nachdenken anregt.
    Eisige Dornen

    Jonas Moström
    Eisige Dornen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.02.2020

    Solide


    Der Fußballstar Henrik Borg wird tot aufgefunden. Alles sieht nach Selbstmord aus, bis auf eine blaue Rose. Doch schnell stellt sich heraus, es war Mord. Und es bleibt nicht der einzige. Alle haben eine blaue Rose dabei. Die Suche nach dem Täter beginnt und das Team muss sich aufteilen, da die Morde in verschiedenen Städten über das ganze Land verstreut untersucht werden müssen.

    Das Buch ist der 4. Teil der Reihe. Wie immer gut geschrieben. Der Fall hat mir gut gefallen. Man ahnt, warum der Täter das tut – auch wenn ich zumindest bei den Verhältnissen auf der falschen Fährte war. Aber irgendwie fehlt auch ein klein wenig die Spannung. Es ist ein klassischer Krimi, bei dem auch klassisch ermittelt wird. Allerdings wird mir die Figur der Psychiaterin Nathalie mehr und mehr unsympathisch. Irritiert hat mich auch das Cover. Es zeigt den tiefsten Winter – die Geschichte spielt aber im Sommer. Doch trotz allem ein guter Krimi mit einem interessanten Motiv. Ich hatte zumindest ein bisschen Verständnis für das Motiv des Täters.
    Abgefackelt

    Abgefackelt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.02.2020

    Gute Fortsetzung

    Weil Dr. Paul Herzfeld noch mit den Nachwirkungen des letzten Falls zu kämpfen hat, wird er zeitweise von Kiel nach Itzehoe versetzt. Dort soll er im Klinikum den verstorbenen Pathologen ersetzen. Doch auf seine Fragen nach dem Kollegen gerät er an eine Mauer des Schweigens. Bei weiteren Nachforschungen riskiert er sein Leben…

    Abgefackelt ist eine gute Fortsetzung der Reihe. Wieder ist der Stil klar und direkt, kurze Kapitel sorgen für ein schnelles Fortkommen im Buch. Für Spannung ist ausreichend gesorgt. Mir gefällt, dass die verschiedenen Fälle immer klar erklärt werden. Man merkt, der Autor ist vom Fach. Ebenso gut gefallen mir die Erklärungen am Buchende. Dort wird die beschriebene wissenschaftliche Untersuchung weder bestätigt noch komplett negiert. Der Leser wird aufgefordert, sich selbst eine eigene Meinung zu bilden und nach weiterem Wissen in der Sache zu forschen. Und natürlich ganz am Ende der Verweis auf das nächste Buch, ich freue mich darauf.
    Ein wenig Glaube

    Ein wenig Glaube (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.02.2020

    Berührend schrecklich

    Lyle und Peg sind Mitte 70. Sie konnten keine Kinder bekommen und so war es ihr größtes Glück, ein Mädchen adoptieren zu können. Shiloh bekam jeden Wunsch erfüllt, doch in der Pubertät suchte sie nach ihrer richtigen Mutter. Immer mehr wandte sie sich von ihren Adoptiveltern ab und mehrere Jahre lang hatten sie kaum Kontakt. Dann wird Shiloh schwanger und kehrt zurück zu ihren Adoptiveltern. Inzwischen ist der Enkel Isaac 5. Und der ganze Stolz der Großeltern. Er wird von ihnen sehr geliebt. Doch Shiloh wendet sich einer Freikirche, mehr einer Sekte, zu und für Isaac wird das ganze lebensbedrohlich.

    Das Buch ist berührend und schrecklich zugleich. Berührend, wie gut diese Familiengeschichte beschrieben ist. Wie sehr sich die Großeltern um den Enkel kümmern und sorgen. Zugleich schrecklich, wie Glaube Menschen verändern kann, wie auch fehlgeleiteter Glaube gefährlich werden kann, wie Menschen dann nicht mehr ansprechbar sind. Ich weiß nicht, wie ich in einer solchen Situation reagiert hätte, vermutlich wäre Shiloh für mich nicht mehr annehmbar gewesen. Schrecklich, dass die Geschichte so enden muss, denn sie ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben. Dass in der heutigen modernen Zeit eigentlich moderne Menschen so etwas zulassen, ist für mich unverständlich. Dem Autor ist allerdings etwas gelungen, nämlich ein sehr gut lesbares Buch zu schreiben trotz des schwierigen Themas. Anfangs war für mich vieles ein wenig zu theoretisch, doch ab dem zweiten Kapitel – das Buch ist in Jahreszeiten unterteilt – ist man völlig drin in der Geschichte. Ich bin Atheist und daher ist für mich dieser bedingungslose Gehorsam unter einen „angeblichen“ Gott nicht nachvollziehbar. Doch in meinen Augen ist Glauben eine private Sache, die jeder für sich selbst entscheiden muss und soll. Nur wenn Glauben anderen Leuten Schaden zufügt, ist er für mich nicht mehr vertretbar. Ein wirklich gut lesbares Buch.
    Gladysz, K: Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere

    Gladysz, K: Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.02.2020

    Gut gemacht

    Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren gedacht. Und dafür ist es sehr gut gelungen. Zuerst einmal das Cover. Es ist haptisch eigenartig und gleichzeitig faszinierend. Man möchte es immer anfassen. Dazu das nette Tier, das für mich irgendwie zu lächeln scheint.

    Im Buch geht es dann so weiter. Die Zeichnungen wirkten auf mich zuerst leicht befremdlich – eben durch diesen eigenartigen Stil. Aber die Kinder werden es mögen und das ist die Hauptsache.

    Im Buch geht es los mit Amphibien und Stück für Stück kommt man den aktuellen Tieren näher. Also Tieren, die gerade erst ausgestorben sind. Oder Tieren, die noch leben – aber niemand weiß, wie lange noch. So „arbeitet“ man sich praktisch in der Zeitgeschichte vor.

    Ergänzt wird das alles durch Erklärungen: Was gibt es derzeit für wissenschaftliche Ansätze, warum Dinosaurier ausgestorben sind. Welche Leute befassen sich mit Paläontologie? Wo gibt es Museen zu dem Thema (und das nicht nur auf Deutschland bezogen).

    Die ganz volle Punktzahl kann ich allerdings nicht vergeben. Manche Erklärungen finde ich für ein Kind in dem Alter einfach zu schwierig und auch als Erwachsener hat man manches Fremdwort vielleicht noch nicht gehört. Da wäre eine andere Wortwahl oder eine größere Beschreibung besser gewesen. Doch alles in allem ein gelungenes Buch und ein schönes Geschenk.
    Wolfspferd

    Sabine Giebken
    Wolfspferd (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.02.2020

    Etwas märchenhaft

    Tala lebt mit ihrer Familie und ihrem Stamm in der Wildnis. Das Leben ist nicht einfach und vor allem im Winter regelrecht hart. Sie müssen schon um alles kämpfen und das Überleben sichern. Andererseits sind sie frei in ihren Entscheidungen. Tala liebt Pferde und besonders ihre Stute Saphira. Die ist auch etwas Besonderes, denn sie ist ein Albino. Deshalb ist sie in der Herde auch eher ein Außenseiter. So ähnlich ist es ein bißchen bei Tala, denn sie möchte am liebsten mit zur Jagd und nicht nur die häuslichen Arbeiten der Frauen verrichten. Doch der Häuptling des Stammes nimmt traditionell nur die Jungen mit.
    Dann passiert etwas Schreckliches. Der Stamm wird überfallen und alle Vorräte gestohlen und das Lager komplett zerstört. Vor dem Winter ist das eine Katastrophe und kann das Ende des Stammes bedeuten.

    Das Buch ist für Leser ab 10 Jahre gedacht. Es ist gut geschrieben. Vor allem die Landschaftsbeschreibungen haben mir gefallen und ich fand sie sehr nachvollziehbar und hatte sofort entsprechende Vorstellungen.
    Es ist sozusagen zweiteilig geschrieben. Einmal aus Sicht von Tara und einmal aus Sicht des Pferdes Saphira. Mir persönlich war das etwas zu märchenhaft. Allerdings bin ich nicht die Zielgruppe und vielleicht sehen das die kindlichen Leser komplett anders. Dafür sind die meisten Figuren wunderbar und sehr persönlich beschrieben, so dass man sofort Zugang findet und sich diese gut vorstellen kann.
    Freischwimmen

    Adam Baron
    Freischwimmen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.02.2020

    Für Jungs

    Cymbeline (was für ein Name und wer denkt da an einen Jungen?), genannt Cym, ist ein Junge, der nicht schwimmen kann. Trotzdem will er da einen Wettkampf machen. Nicht ganz „freiwillig“, aber er kann nicht mehr zurück. Das endet fast ganz schlimm. Doch damit passiert etwas Unerwartetes: er bekommt ein Geheimnis über seine Familie heraus.

    Das Buch ist für Leser ab 10 Jahre gedacht. Ich glaube, in diesem Fall werden es vor allem Jungen lesen. Es hat 28 Kapitel und mehr als 200 Seiten. Aber die Kapitel sind nicht zu lang. So kann man das Buch abschnittsweise lesen und wird nicht überfordert. Es ist gut lesbar und wird durch schwarz-weiße Illustrationen aufgelockert. Erzählt wird es in der Ich-Form durch Cym. Dadurch kann man die Erlebnisse und Gedanken des Jungen gut nachvollziehen und die Dialoge sind kindgerecht und oft auch recht witzig. Er ist ein ganz normaler Junge, mit dem sich die jungen Leser identifizieren können.
    Wolves - Die Jagd beginnt

    Wolves - Die Jagd beginnt (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    05.02.2020

    Anders

    William „Wolf“ Fawkes ist zurück. Nicht ganz freiwillig stellt er sich. Aber sein Mentor und Freund Finlay wird erschossen in einem verschlossenen Zimmer gefunden. Eindeutig Selbstmord. Doch Wolf zweifelt daran und macht eine Untersuchung des Vorfalls mit ihm als Bedingung, um sich für seine vergangenen Tagen „widerstandslos“ zu verantworten. Anfangs sieht es schlecht und weiterhin nach Selbstmord aus, doch Wolf und sein Team finden dann doch Spuren, die einen Mord bestätigen würden.

    Der 3. Teil der Reihe um (Ex)-Detective Wolf ist anders als seine Vorgänger. Diese strotzen gerade zu vor brutalen Morden. Hier geht es für diese Verhältnisse fast „zahm“ zu und bis Mitte des Buches ist es eher klassische Kriminal-Ermittlungsarbeit, was mir gut gefallen hat. Insgesamt ist das Buch sowieso sehr gut und flüssig lesbar.
    Durch entsprechende Rückblenden erfährt man, was sich in der Vergangenheit zugetragen hat. Manchmal waren die allerdings verwirrend, weil zumindest im privaten Teil noch andere Rückblenden dabei waren, die mit dem eigentlichen Tod von Finlay nichts zu tun hatten.
    Ab Mitte des Buches kippt es dann irgendwie. Die Dialoge werden teilweise comichaft und was anfangs noch witzig wirkte, wird mehr und mehr eher lächerlich. Das Ende birgt einige Überraschungen, allerdings ist es für mich teilweise märchenhaft und mit dem vorherigen Vorgehen der Personen nicht immer glaubhaft. Leider kann ich das nicht näher erläutern, dazu müsste ich zu viel spoilern.
    Ich glaube auch, dass man diesen 3. Teil ohne Kenntnis der Vorgängerbände in einigen Teilen nur schwer verstehen wird.
    Slupetzky, S: Im Netz des Lemming

    Slupetzky, S: Im Netz des Lemming (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    04.02.2020

    Aktuell

    Lemmings Sohn Ben hat einen neuen Freund. Mario ist ein sensibler Junge, der eine Hasenscharte hat. Deshalb wird er oft gemobbt. Auf dem Heimweg in der Bahn begleitet ihn Lemming. Mario bekommt eine Internetnachricht, springt darauf hin aus der Bahn und über die Brücke in den Tod. Lemming versucht, es noch zu verhindern, ohne Erfolg. Im Internet wird wenig später verbreitet, dass Lemming ein alter Pädophiler ist, der Mario belästigt hat. Lemmings Bekannter, der Chefinspektor Polivka, wird wenig später seines Amtes enthoben, weil im Internet behauptet wird, dass er die Sache vertuschen will. Auch Lemming verliert seine Arbeit.

    Das Buch ist hoch aktuell. Es ist nicht sehr dick und auch sehr gut und schnell lesbar. Ich kenne keinen der Vorgängerbände, das ist zwar für die Geschichte nicht wirklich hemmend, aber einige der Vorkenntnisse fehlen mir dann doch. So zum Beispiel, wie Lemming zu seinem Namen gekommen ist oder warum er den Polizeidienst verlassen musste. Insgesamt lässt mich das Buch aber etwas zwiegespalten zurück. Es werden sehr viele wirklich aktuelle Dinge angesprochen, aber für einen Krimi fehlt mir durchweg die Spannung. Es ist auch oft in einer Art Wiener Dialekt geschrieben, mit dem ich nicht so viel anfangen kann. Dazu kommt noch, dass der Autor unbedingt seine persönliche Meinung zu Politik und dem österreichischen Staat unterbringen musste. Mir kommt es oft so vor, als wären die Figuren nur dazu da, diese eigene Meinung rüber zu bringen. Mit der Geschichte hatte vieles nicht wirklich zu tun. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings, dass der zumindest indirekte Mord an dem Jungen Mario dadurch eher zu einer Randerscheinung wird. Auch wenn vieles in dem Buch satirisch gemeint ist, fand ich es oft etwas unpassend und sehr überspitzt. So ist es für mich nicht glaubhaft, dass Bens Vater noch nie was von Internet gehört hat und auch vorher nie einer der Ausdrücke von Ben. Alles in allem ist es kein schlechtes Buch, der Autor vertritt eine eindeutige Meinung, trotzdem werde ich die anderen Bücher der Reihe nicht lesen.
    Die englische Gärtnerin - Blaue Astern

    Martina Sahler
    Die englische Gärtnerin - Blaue Astern (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    04.02.2020

    Nett

    Charlotte ist die Enkelin eines bekannten Botanikers. Auch sie interessiert sich stark dafür und beendet ihr entsprechendes Studium mit Bestnoten. Sie träumt von einer Anstellung im berühmten Kew Gardens. Doch im England der 1920er Jahre will dort niemand eine Frau als Botanikerin einstellen. Sie schafft es zumindest, eine Anstellung als Zeichnerin zu bekommen, obwohl sie diese Arbeit nicht ausführt. Endlich erhält sie die Chance, an einer Expedition teilzunehmen. Doch ein Unglück in der Familie macht das alles zunichte.

    Ich fand das Buch nett. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es ist gut lesbar und unterhält. Allerdings lässt mich die Hauptfigur zwiegespalten zurück. Einerseits will sie unbedingt Wissenschaftlerin werden und ihr Leben frei gestalten, anderseits hat sie bei sich bietender jeglicher Gelegenheit Tagträume von einemhäuslichen Leben und Erotik. Natürlich geht das zusammen, nur eben kommt es im Buch eigenartig rüber. Auch das Cover finde ich nicht wirklich gelungen. Charlotte wird im Buch überwiegend in praktischer Kleidung mit Brille beschrieben ...
    Alles in allem kann man das Buch lesen. Es hinterlässt bei mir aber keinen bleibenden Eindruck.
    Hardy, V: Wolkenschiff

    Hardy, V: Wolkenschiff (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.02.2020

    Fantasievoll

    Die Zwillinge Marie und Arthur Brightstorm kommen ins Waisenhaus. Natürlich unfreiwillig, denn ihr Vater ist auf einer Expedition auf dem Dritten Kontinent verschollen. Sie selbst können nicht allein leben. Doch im Waisenhaus geht es ihnen sehr schlecht und so sinnen sie auf Veränderung. Die Entdeckerin Harriet will auf den Dritten Kontinent Südpolaris und nimmt sie mit, so dass sie nach ihrem Vater suchen können.

    Das Buch ist für Leser ab 10 Jahre geschrieben und für mich unheimlich abenteuerlich und auch fantasievoll. Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. Da sind die beiden Hauptpersonen – gut gewählt, denn so ist das Buch für Jungen wie für Mädchen interessant. Sie erleben unglaubliches, aber sie müssen eben auch zusammenhalten. Da sind ihre Gefährten – die kühne Harriet, der überraschende Welby oder die einfach liebenswerte Felicitas. Und dann die Reise selbst: Meere, schön, stürmisch, gefährlich. Wüsten, Wildnis, Städte – Hitze und Kälte, Sand und Schnee. Alles, was die Erde zu bieten hat. Und am Ende auch noch eine Art … mmm Geister.

    All das hat mich stark an eine Mischung aus Karl May, Jules Verne, Robert L. Stevenson und ähnliche großartige fantasievolle Schriftsteller erinnert. Nur eben in einer modernen Version. Volle Punktzahl.
    Doggerland. Tiefer Fall

    Doggerland. Tiefer Fall (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.01.2020

    Guter Krimi

    Es ist Weihnachten und Kommissarin Karen immer noch im Krankenstand. Da bittet sie ihr Chef, diesen zu beenden und auf die Nachbarinsel zu fahren und den vermutlichen Unfalltod eines alten Mannes zu untersuchen. Der stellt sich bald als Mord heraus und zu Silvester wird auch noch dessen Enkel ermordet.

    Das Buch ist der 2. Teil der Reihe. Er ist wiederum gut lesbar. Mir haben vor allem die Landschaftsbeschreibungen gefallen. Obwohl die Inseln fiktiv sind, hat man sofort das Gefühl der Realität und genaue Vorstellungen. Leider ziehen sich die Ermittlungen manchmal etwas lang und spannungslos dahin. Auch, weil sich sehr viel um das Privatleben der Ermittlerin dreht. Das wird mir teilweise zu viel. Trotzdem bin ich auf den letzten Teil gespannt.
    Chilli, ich und andere Katastrophen

    Antje Szillat
    Chilli, ich und andere Katastrophen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.01.2020

    Sehr lustig

    Jelko ist 11 und in einem schwierigen Alter bzw. einer schwierigen Zeit. Er will groß sein, doch seine Mutter ist mehr als fürsorglich und will ihn überbehüten. In der Schule hat er Stress mit Bert Branco. Da gelangt er an einen Schuhkarton, aus dem plötzlich etwas rauskommt mit rotem Fell, rotem Schwanz, großen Augen und Ohren und ehe er so richtig weiß, was es ist, will es am liebsten nur noch Senfbrötchen essen. Jelko hat erst die Nase voll, doch das Feuerfrettchen namens Chilli lässt sich nicht so einfach loswerden und so muss Jelko mit dem verrückten Kerl auch noch klarkommen.

    Das Buch ist für Leser ab 9 Jahre gedacht und kindgerecht beschrieben. Mir gefällt, dass es aufgrund der Hauptperson sicher gern von Jungen gelesen wird. Die Mädchen werden vor allem Chilli gut finden. Es ist durchweg sehr locker geschrieben, Chilli macht gehörig Blödsinn und gleichzeitig ist es auch spannend aufgrund so einiger Abenteuer, die alle erleben.
    Die Zeichnungen sind wie Comics angelegt (leider nur schwarz-weiß – ich vermisse das Rot vom Cover) und sehr lustig. Aber die Geschichte ist eben nicht einfach nur witzig, es geht um Freundschaft und Hilfe.

    Pferdeflüsterer-Academy, Band 5: Zerbrechliche Träume

    Gina Mayer
    Pferdeflüsterer-Academy, Band 5: Zerbrechliche Träume (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.01.2020

    Abenteuerlich

    Zoe ist seit einem Jahr auf dem Internat Snowfields und wird „Pferdeflüsterer“. Ihr gefällt es gut, obwohl sie als einzige keine Vorkenntnisse zu Pferden hatte. Alle anderen können reiten und sind mit Pferden groß geworden. Doch sie hat fleißig geübt und viele Reitstunden mit Cyprian genommen. So fühlt sie sich in der Klasse wohl und mag vor allem Cyprian sehr. Als dieser erfährt, dass sein ehemaliges Pferd Eclipse jetzt bei dem Pferdetrainer Macmillan ist. Dieser ist besonders brutal und so macht sich Cyprian große Sorgen. Zoe will helfen und zusammen mit Cathy haben sie eine Idee – eine nicht direkt sehr einfache und ungefährliche …

    Das Buch ist der 5. Band der Reihe und für Leser ab 10 Jahren gedacht. Rein vom Thema her wird es sicher in erster Linie Mädchen ansprechen. Doch aufgrund der Abenteuer können das auch Jungen gut lesen. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und gut lesbar. Man muss nicht unbedingt alle Vorgängerbücher kennen. Es geht neben den Pferden in erster Linie um Freundschaft und Hilfe. Das ist altersgerecht beschrieben und macht viel Spaß.
    Das Gerücht

    Das Gerücht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.01.2020

    Absolut stark

    Joanna ist alleinerziehend und zieht mit ihren 6-jährigem Sohn Alfie in ein kleines Nest am Meer. Ihre Mutter wohnt dort und so hat sie immer jemanden, der auf Alfie aufpasst. Außerdem hofft sie, dass es Alfie in der neuen Schule besser geht, denn in der alten wurde er gemobbt. Doch auch hier wird er wieder stark ausgegrenzt. Um Dazuzugehören, geht Joanna in den Buchclub und in den Babysitterverein. Als das Gerücht aufkommt, dass eine Kindermörderin in der Stadt unerkannt wohnt, verbreitet sie dies kräftig mit. Doch das verselbständigt sich schneller und heftiger als gedacht und ganz schnell bereut sie es...

    Das Buch ist ganz stark. Obwohl die Geschichte eigentlich ganz ruhig erzählt wird, ist immer eine unterschwellige große Spannung vorhanden. Zuerst konnte ich es nicht fassen, dass man ein 10-jährige Kind, denn so alt war die Mörderin bei der Tat, selbst nach mehr als die 50 Jahren noch so hasst und fürchtet, obwohl sie nie wieder auffällig geworden ist. Dazu kommt, dass niemand weiß, wer es wirklich ist. Und alle beginnen haltlos, jeden zu verdächtigen. Die Autorin baut geschickt Hinweise ein ... um am Ende eine große Überraschung zu präsentieren. Auf dem Niveau gern weitere Bücher.
    601 bis 625 von 898 Rezensionen
    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24
    25
    26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
    Vertrag widerrufen
    Newsletter abonnieren
    FAQ- und Hilfethemen
    • Über jpc

    • Das Unternehmen
    • Unser Blog
    • Großhandel und Partnerprogramm
    MasterCard VISA Amex Diners Club PayPal
    DHL
    • AGB
    • Versandkosten
    • Datenschutzhinweise
    • Barrierefreiheitserklärung
    • Impressum
    • Kontakt
    • Hinweise zur Batterierücknahme
    * Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
    ** Alle durchgestrichenen Preise (z. B. EUR 12,99) beziehen sich auf die bislang in diesem Shop angegebenen Preise oder – wenn angegeben – auf einen limitierten Sonderpreis.
    © jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH
    • jpc.de – Leidenschaft für Musik
    • Startseite
    • Feed
    • Pop/Rock
    • Jazz
    • Klassik
    • Vinyl
    • Filme
    • Bücher
    • Noten
    • %SALE%
    • Weitere Bereiche
      • Themenshops
      • Vom Künstler signiert
      • Zeitschriften
      • Zubehör und Technik
      • Geschenkgutscheine
    • Hilfe
    • Anmelden
    • Konto anlegen
    • Datenschutzhinweise
    • Impressum
    • Kontakt