Inhalt Einstellungen Privatsphäre
jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite
  • Portofrei ab 20 Euro
  • Portofrei bestellen ab 20 Euro
  • Portofrei innerhalb Deutschlands Vinyl und Bücher und alles ab 20 Euro
0
EUR
00,00*
Warenkorb EUR 00,00 *
Anmelden
Konto anlegen
    Erweiterte Suche
    Anmelden Konto anlegen
    1. Startseite
    2. Alle Rezensionen von raschke64 bei jpc.de

    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    892 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Code: Orestes - Das auserwählte Kind

    Maria Engstrand
    Code: Orestes - Das auserwählte Kind (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2020

    Rätselhaft

    Malin und Orestes haben einen Brief. Dieser ist voller Rätsel und vor allem mit einem Code. Dadurch angestachtelt, gehen sie auf eine Art „Schatzsuche“, um die Codes zu knacken.

    Das Buch ist für Leser ab 10 Jahre. Für meine Begriffe ist es altersgerecht geschrieben und macht vor allem sehr neugierig und lädt unbedingt zum Miträtseln ein. Es ist sowohl aktuell (Internet und die Probleme und Gefahren dabei) wie auch „historisch“, denn welches 10-jährige Kind kennt heute z. B. noch eine Schreibmaschine. Oder überhaupt Sachen aus dem vorigen Jahrhundert. So erfährt der Leser quasi nebenbei viel Wissenswertes. Man kann einen eigenen Code „erfinden“ oder einfach der Geschichte folgen. Einiges weist auch auf den nächsten Band hin und macht so neugierig auf die Fortsetzung. Gut gefallen hat mir, dass hier ein Mädchen und ein Junge gemeinsam agieren und somit auch die Leser beiderlei Geschlechts direkt angesprochen werden.
    Palast der Miserablen

    Abbas Khider
    Palast der Miserablen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.04.2020

    Unbekannte Welt

    Irak: Shams lebt mit seiner Familie im Süden des Landes inmitten seines Stammes in einem einfachen Dorf. Alle sind mehr oder weniger arm, versuchen sich aber, bestmöglich durchzuschlagen. Trotzdem ist Shams Kindheit glücklich. Doch mit dem Krieg und dessen Folgen ändert sich das, der Vater beschließt, mit der Familie nach Bagdad zu ziehen. Sie landen im Blechviertel, eine Art Slum.

    Mich hat das Buch beeindruckt. Ein Blick hinter die Kulissen in eine unbekannte Welt. Vom Irak bekam ich nur mit, was über den Krieg und das Embargo berichtet wurde. In dem Buch lernt man das Leben der eher einfachen Leute kennen. Wie viel sie auf sich nehmen, wie viel sie entbehren und wie sie trotzdem immer versuchen, etwas besser zu werden, um die Runden zu kommen. Man merkt, dass der Autor weiß, worüber er schreibt. Alles ist sehr authentisch, auch wenn die Figuren leicht distanziert beschrieben sind. Ich fand nur das (fast) offene Ende ein wenig schade, doch trotzdem hat mich das Buch sehr beeindruckt.

    Edition Piepmatz: Such mich! Wo bin ich?

    Edition Piepmatz: Such mich! Wo bin ich? (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.04.2020

    Sehr schön

    Ein Wimmelbuch für die ganz kleinen ab 2 Jahre. Wunderschöne Bilder mit den verschiedenen Tieren, ob Hund und Katze, Schaf und Hahn, aber auch Otter, Biber, Eule und Eichhörnchen. Tiere in der heimischen Umgebung, aber auch in der „Wildnis“.

    Ein großes Bild wird dann quasi „zerteilt“. Es gibt eine Seite im Park, auf der Wiese, im Wald usw. Zu den Bildern kurze Gedichtchen zum Vorlesen. Während man die vorliest (herrlich die Geräusche zu den entsprechenden Tieren), kann das Kind auf dem Bild suchen und finden.

    Das Buch hat stabile, aber nicht sehr dicke Seiten. Sie wirken beschichtet und halten auch mal ein leichtes Anknabbern durch die kleinen „Leser“ aus. Auch als Geschenk finde ich das Buch ideal.
    Die Schlange

    Die Schlange (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2020

    Starker Beginn

    Die Journalistin Susanne hat noch mit den Folgen ihrer vorherigen Ermittlungen zu kämpfen, gesundheitlich ist sie schwer angeschlagen und finanziell am Ende. Auch aus ihre Bewerbung bei einer großen Hamburger Zeitung wird nichts. So kommt ihr der Auftrag einer großen Immobilienfirma gerade recht. Sie soll deren Machenschaften bezüglich ihrer Mieter aufdecken. Doch damit kommt sie vielen Leuten ins Gehege.

    Das Buch beginnt ganz stark. Die Probleme von Susanne sind gut beschrieben und nachvollziehbar. Der Umgang mit den Mietern ist zwar extrem krass, doch ich kann mir so etwas gut vorstellen. Es ist auch eine gewisse Spannung da, weil man nicht weiß wer wirklich ein reales Spiel treibt und wer falsch spielt. Doch je weiter die Geschichte vorwärts geht, desto mehr lässt sie auch nach. Zum einen wiederholt sich immer das gleiche Muster, Susanne stürzt sich ohne große Überlegungen in diverse Abenteuer. Vieles ist auch nicht wirklich nachvollziehbar. So ist sie als Verdächtiger eines Brandanschlages bei der Polizei. Wenn die Polizei nur ansatzweise korrekt arbeitet, wäre Susanne erkennungsdienstlich behandelt worden. Nachdem sie kurze Zeit später einen Mond entdeckt, verlässt sie das Haus, ohne etwas zu unternehmen. Schon hier hätte sie die Polizei festnehmen müssen. So gibt es einige weitere Ungereimtheiten. Durch diverse Wiederholungen zieht sich die Geschichte dann auch etwas hin und aus einem interessanten Krimi mit einem guten Thema wird leider nur Durchschnitt.
    Die Toten vom Lärchensee

    Joe Fischler
    Die Toten vom Lärchensee (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2020

    Spannungslos

    Inspektor Arno Bussi muss mal wieder nach Tirol. Im dortigen Lärchensee ertrank vor fünf Jahren ein Wirt. Es war Mord. Der Täter wurde nie gefasst. Arno soll das endlich aufklären. Während er noch sucht und Fragen stellt, geschieht ein erneuter Mord. Der Bruder des ersten Opfers wird tot aufgefunden. Schon bald steht ein Täter fest. Doch Arno hat seine Zweifel…

    Das Buch kann man unter Regionalkrimis einordnen. Wie immer geht es sehr viel um Spezielles aus der Gegend. Wie auch öfter leidet darunter die Spannung. In diesem Buch sogar sehr. Es ist fast spannungslos. Irgendwie fand ich es auch nicht sehr witzig. Manche Dialoge waren gut, manche Wortspiele richtig Klasse. Aber gleich danach waren wieder Teile dabei, die ich ziemlich grauslich fand. Auch Bussi wird irgendwie als komische Gestalt dargestellt und wirkt ein wenig blöd. Alles in allem hat mich das Buch nicht so wirklich begeistert. Man kann es lesen, man muss es aber nicht. Im Gedächtnis wird es mir nicht bleiben.
    Die Herren der Zeit

    Die Herren der Zeit (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    31.03.2020

    Gelungener Abschluss

    In Vitoria gibt es wieder Morde, grausame Morde nach Ritualen aus dem frühen Mittelalter. Und die Morde wurden „vorhergesagt“ – in einem historischen Roman über die Stadt im Mittelalter. Inspektor Ayala – genannt Kraken – ermittelt mit seinem Team. Doch sowohl als Team als auch er sind dann persönlich sehr betroffen.

    „Die Herren der Zeit“ ist der gelungene Abschluss um Inspektor Ayala. Er spielt in verschiedenen Zeitebenen. Einmal der historische Roman, der aber so eingebaut ist, dass man vergisst, dass es ein Buch ist. Dann natürlich die Ermittlungen in der Gegenwart und die entsprechenden Verwebungen. Mir gefielen speziell die Teile in der Vergangenheit, wobei ich generell gern historische Romane lese. Die detaillierten Erklärungen zu der speziellen Krankheit waren mir dann manchmal etwas zu viel. Doch generell fand ich das Buch spannend und bedauere ein wenig, dass die Reihe um Ayala damit zu Ende ist.
    Der Empfänger

    Ulla Lenze
    Der Empfänger (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    31.03.2020

    Möglichkeiten verschenkt

    Josef Klein aus Deutschland will zusammen mit seinem Bruder in die USA auswandern. Doch ein Unfall seines Bruders zwingt ihn dazu, die Reise in den 1920er Jahren allein zu machen. In New York beginnt er ein neues Leben. Es soll besser wie in Deutschland werden, doch eigentlich ändert sich nicht wirklich viel. Sein Leben dümpelt so vor sich hin. Er ist kein Deutscher mehr, wird von den Amerikanern aber auch nicht wirklich anerkannt. So beschäftigt er sich mehr und mehr mit seinem Hobby, dem Amateurfunken. 1939, die Nazis herrschen in Deutschland, wird er von Nazis in Amerika angesprochen und soll für sie Spionagenachrichten funken. Anfangs begreift er gar nicht, was er da macht. Als er es endlich versteht, hat er nicht die Kraft und auch nicht den Willen, sich von den Nazis zu lösen.

    Die Geschichte an sich ist interessant, ich meine damit die Erlebnisse, die Deutsche in dieser Zeit in den USA hatten. Darüber war mir wenig bekannt. Doch leider wurde in dem Buch eine große Menge an Potenzial verschenkt. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen, einmal die Zeit in den USA, einmal die Rückkehr nach Deutschland, am Ende die Flucht nach Südamerika. Immer ist Josef, oder Joe - wie er in den USA genannt wird -, eine eher tragische Figur. Schiebt man ihn nach links, geht er nach links. Schubst man ihn nach rechts, geht er nach rechts. Er hat relativ wenig eigenen Willen, keinen wirklichen Ehrgeiz und ist irgendwie immer und überall eine Art Mitläufer, wenn auch teilweise unfreiwillig. Die Hauptfigur bleibt dabei ziemlich blass. Auch die Nebenfiguren hinterlassen keinen wirklichen Eindruck. Das ist für mich das große Manko an diesem Buch.
    Die Geheimnisse meiner Mutter

    Die Geheimnisse meiner Mutter (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    31.03.2020

    Abgebrochen

    Rose ist ein Baby, als ihre Mutter sie verlässt. Rose wächst bei ihrem Vater auf und möchte immer wissen, warum die Mutter nicht mehr da ist. Erst mit Mitte 30 erzählt der Vater ihr, dass die Mutter Elise eine Weile mit einer berühmten Schriftstellerin zusammengelebt hat, bevor sie ganz verschwand.
    Rosa schleicht sich unter falschem Namen in den Haushalt der Schriftstellerin ein und arbeitet dort als eine Art Mädchen für alles, um mehr über ihre Mutter herauszufinden.

    Ich bin etwas schwer in das Buch hineingekommen, ich fand den Stil ziemlich langatmig. So habe ich mich 150 Seiten regelrecht vorwärts gekämpft. Ich fragte mich die ganze Zeit, warum die Leute dort alle so eine Art Verlierer sein müssen. Rose ist Mitte 30 und hat in ihrem Leben nichts erreicht - außer viel Träumereien, wie es sein könnte. Auch ihr Freund ist nicht gerade ein Durchreißer. Ihre Mutter eigentlich auch nicht. Alle leben nach dem gleichen Muster und lassen alles mit sich geschehen, agieren aber nicht selbst oder sehr wenig. Das hat mich ziemlich genervt. Weitere 100 Seiten habe ich dann quer gelesen. Aber immer mehr habe ich mich gefragt ob ich meine Lesezeit wirklich mit dem Buch verbringen will. Heraus kam ein klares Nein und so habe ich das Buch etwa in der Hälfte abgebrochen.
    Nylund, M: Rikka

    Nylund, M: Rikka (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    31.03.2020

    Gefällt mir

    Rikka ist 10 und so langsam wird das bisher „kindliche“ Leben komplizierter. Denn ihre beste Freundin Lise verlangt einen für Rikka irgendwie noch unmöglichen Freundschaftsdienst: Lese hat sich in Tom verliebt, der in die Nachbarklasse geht. Und nun soll Rikka auf Tim zugehen und die beiden zusammenbringen. Doch Rikka will das eigentlich gar nicht, denn sie fürchtet um die enge Freundschaft mit Lise. Sie will nicht das 3. Rad am Wagen sein.
    Denn genau so fühlt sie sich oft in der Familie. Ihre Eltern sind getrennt, jeder hat sich neu verliebt und die Familie ist jetzt Patchwork. Der Vater lebt nicht mehr im gleichen Ort und sie sieht ihn nur jedes 2. Wochenende. Das alles macht ihr Probleme.
    Und dann … zieht plötzlich eine neue Familie ins Nachbarhaus ein. Mit einem Jungen, den Rikka auf einmal richtig toll findet.

    Das Buch ist für Leser ab 9 Jahren gedacht. Ich glaube, es ist genau richtig für dieses Alter – auch wenn ich glaube, es werden eher Mädchen lesen. Die können sich aber sicher sehr gut in Rikka hineinversetzen. Ähnliche Probleme, eine Sprache, die verständlich und passend ist. Rikka ist so normal wie ein Mädchen aus der gleichen Klasse z. B. Das Buch ist in relativ kurzen Kapiteln aufgeteilt. So werden auch Lese“muffel“ nicht überfordert.
    Clark, J: Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau

    Clark, J: Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    31.03.2020

    Hat mich nicht völlig überzeugt

    Mina will ihren 11. Geburtstag mit ihren Freunden richtig gut feiern. Nur komisch – keiner der Freunde kommt. Stattdessen ist da ein Junge. Nur Mina kann ihn sehen. Und er will sie auch nicht einfach nur besuchen, sondern Julius – so heißt er – ist eigentlich ein Geist. Er ist aus dem Himmel geflogen, weil er nicht mehr genug Karmapunkte hat. Mina hat echt keine Lust, ihm zu neuen Punkten zu verhelfen.

    Das Buch ist für Leser ab 9 Jahren gedacht. Möglich, dass sie das Buch gut finden werden. Ich bin nicht mehr diese Zielgruppe und ich fand es nicht so wirklich gut. Die Figur von Mina war irgendwie eigenartig. Da steht ein Typ vor der Tür und verlangt ungewöhnliche Sachen – und Mina fragt eher wenig und hinterfragt vieles gar nicht. Wieso wird gerade sie ausgewählt? Ist sie hilfsbereiter, schlauer und „dümmer“ als andere.
    Auch der Stil war irgendwie sehr bemüht für mich – bemüht witzig, was mich nach einer Weile irgendwie langweilte. Ich habe das Buch zum Lesen geliehen bekommen und bin froh darüber, bei einem Kauf hätte ich mich wohl eher geärgert.
    ministeps: Wenn kleine Kinder müde sind

    ministeps: Wenn kleine Kinder müde sind (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.03.2020

    Liebevoll

    Ein kleines, sehr liebevoll gestaltetes Buch. Damit meine ich sowohl die Aufmachung wie den Inhalt. Das Cover glitzert und hat ein kleines Fenster. Die Kinder schauen hinein und so auf die nächste Seite. Die Seiten sind sehr stabil. Dadurch hält es auch den ungelenken Händen der kleinen „Leser“ stand, die natürlich erst lernen müssen, wie man mit einem Buch umgeht. Aber dieses können sie gut halten.

    Inhaltlich geht es um diverse Einschlafrituale und auch Orte, an denen kleine Kinder schlafen können. So gibt es den Vater oder die Mutter, die dabei sind, Schmusetiere, andere Kinder. Die Illustrationen sind schön bunt und so gestaltet, dass man das Buch öfter ansehen kann und immer wieder etwas schönes findet.

    Dazu ein paar kurze Zeilen in Reimform. Für mich ist das Buch sehr gelungen und auch ein schönes Geschenk.
    Die Königin von Berlin

    Die Königin von Berlin (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.03.2020

    Eigenartig

    Karoline wächst in einer gutbürgerlichen Familie auf. Der Vater ist allerdings sehr tyrannisch und verlangt von ihr eine solide Ausbildung. Erst als er stirbt, bricht sie völlig unvorbereitet aus ihrem Bankarbeitsleben aus und will Schauspielerin werden. Doch schon in der ersten Nacht trifft sie die Einsamkeit mit voller Wucht und sie hält es nicht aus. Später wird aus Karoline Carola und eine besonders in Berlin an der Bühne berühmte Schauspielerin.

    Das Buch war für mich eigenartig. Und in großen Teilen auch extrem schwer zu lesen, ich musste mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Das lag nicht an dem Thema des Buches. Ich hatte vorher nie von dieser berühmten Schauspielerin gehört und so war es für mich sehr interessant, etwas über sie zu erfahren. Doch leider war der Stil des Buches für mich überhaupt nicht gut. Vor allem im Teil, der die Vergangenheit behandelt, fand ich gerade die wörtlichen Reden oft sehr hölzern und auch gestelzt wirkend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen damals so gesprochen haben sollen. Das hat mir das Lesen des Buches nicht besser gemacht. Es ist schade darum, denn in dem Teil, in dem es um die Gegenwart ging, wurde der Stil viel besser und auch realer.
    Die Kleider der Frauen

    Natasha Lester
    Die Kleider der Frauen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.03.2020

    Gefällt mir

    Paris 1940. Estella kopiert die Mode der Haute-Couture und die Zeichnungen gehen noch Amerika. Damit verdient sie sich Geld dazu. Eigentlich ist sie Schneiderin. Zufällig gerät sie in eine Aktion der Résistance. Dabei lernt sie auch Alex kennen, muss aber kurz darauf nach Amerika fliehen. Denn ihre Mutter ist im Widerstand gegen die Nazis beteiligt und will ihre Tochter in Sicherheit wissen. In New York versucht Estella, eine Arbeit zu finden und später als Modedesignerin zu arbeiten. Das ist nicht leicht. Doch sie hat konkrete Vorstellungen über die Kleider für moderne Frauen.

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist interessant zu lesen und auch gut geschrieben. Auf zwei Zeitebenen, nämlich ab 1940 und in der Gegenwart, gibt es erst mal die Geschichte um Estella. Als Frau, als Designerin und als Kopf eines neuen Modelabels. In der Gegenwart geht es um die Enkelin von Estella. Gleichzeitig erfährt man viel Geschichtliches über die Mode, aber auch über die damaligen Zeiten im Widerstand und dem Leben in New York, was sehr gegensätzlich ist. Leider war die private Geschichte für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu übertrieben und zu kitschig. Da war einfach zu viel gewollt. Dabei hätte das das Buch gar nicht nötig gehabt, denn die Geschichte an sich ist interessant. Trotz allem von mir eine Leseempfehlung.
    Verkauft

    Verkauft (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.03.2020

    Nicht warm geworden

    Alma ist Psychiaterin und wegen einer Fehlgeburt in einer Klinik. Dort gibt es einen Todesfall, der vertuscht wird. Anna ist zusammen mit ihrer Mutter so neugierig und will den Grund herausbekommen. Die Ermittlungen führen in ein Flüchtlingsheim.

    Ich bin mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden. Es hat einige Vorgängerbücher. Doch das ist für das Verständnis unwesentlich. Normalerweise komme ich oft in Versuchung, dass ich dann auch die anderen Bücher der Reihe lesen will. In diesem Fall ist das nicht so. Die Autorin ist Österreicherin und schreibt auch für Österreicher. D. h., sie verwendet oft spezielle Wörter und Ausdrücke. Diese sind dann als Fußnoten übersetzt. Das war für mich in Ordnung. Weiterhin wird aber – für mich oft sehr unverständlich eingesetzt – Latein verwendet, wiederum in Fußnoten übersetzt. Auch viele medizinische Begriffe werden übersetzt. Das alles störte meinen Lesefluss sehr stark. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Autoren einerseits ein witziges, andererseits ein spannendes Buch schreiben wollte. Leider ist ihr beides nicht gelungen. Die Personen wirken auf mich oft einfach nur überdreht. Witzig fand ich es nicht. Die Ermittlungen wurden größtenteils eher unrealistisch, spannend fand ich das auch nicht. Alles in allem war das Buch für mich einfach nicht gut.
    Die Frauen vom Alexanderplatz

    Die Frauen vom Alexanderplatz (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.03.2020

    Ganz nett

    Berlin 1918. Der erste Weltkrieg ist gerade vorbei, die Stadt kämpft aber noch mit den Nachwirkungen, viele Kriegsheimkehrer können nicht mehr arbeiten. Es gibt auch nicht genug Arbeitsplätze, das Essen ist immer noch rationiert. In dieser Zeit haben drei junge Frauen komplett unterschiedliche Probleme. Fritzi kommt nach Berlin, um ihren Verlobten wiederzusehen und ihm mitzuteilen, dass er eine 4-jährige Tochter hat. Doch ihr Verlobter Benno ist inzwischen mit Vera zusammen. Die möchte ein Modeatelier eröffnen, ihr Bruder allerdings spielt weiter Krieg. Dann ist noch Hanna. Aus reichem Hause stammend, will sie Krankenschwester werden. Doch ihre Eltern sind dagegen.

    Das Buch ist ganz nett und gut lesbar. Es steht in einer Reihe mit den in letzter Zeit sehr vielen erschienenen Büchern über diese Zeit und über die Frauen, die versuchen, in dieser Zeit selbstständig zu werden. Leider verschenkt das Buch vieles. Es ist für mich gutes Mittelmaß. Die Figuren bleiben zum Teil etwas blass beziehungsweise sehr klischeehaft. Das gute Ende für alle am Ende ist leider auch relativ unrealistisch. So sortiere ich das Buch unter gute Unterhaltung ein, es hinterlässt aber auch keinen tiefen bleibenden Eindruck.
    Wieso? Weshalb? Warum? Mein junior zum Hören, Band 1: Bauern

    Wieso? Weshalb? Warum? Mein junior zum Hören, Band 1: Bauern (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.03.2020

    Gelungen

    In diesem kleinen Buch geht es um einen Bauernhof und die verschiedenen Tiere, die dort leben (können). Vor allem für Stadtkinder ist es oft die erste „Begegnung“. Die Bilder sind kindgerecht gewählt und der relativ einfach gehaltene Text passt dazu. Gedacht ist es für 2-jährige. Denen kann man das vorlesen und zusätzlich erklären, aber sie können sich die Bilder auch allein anschauen und immer etwas neues entdecken.
    Der Clou sind natürlich die Klappen mit den Hörbeispielen. Das ist eine gute Idee, so wird das Fahrzeug mit dem entsprechenden Ton in der Realität verbunden.

    Das ist gut gedacht, hapert in der Umsetzung aber ein wenig an der Technik. Denn das Geräusch soll mit dem Öffnen der entsprechenden Klappen erfolgen. Das funktioniert aber nur bei wirklich genügend Licht. Oft muss man das Buch in mehrere Richtungen drehen und wenden, damit es funktioniert. Das löst bei dem kleinen „Leser“ manchmal eher Frust aus bzw. überfordert sie. Daher der Punktabzug. Ansonsten ein sehr schönes Buch und auch ein schönes Geschenk.
    Wieso? Weshalb? Warum? Mein junior zum Hören, Band 2: Einsat

    Wieso? Weshalb? Warum? Mein junior zum Hören, Band 2: Einsat (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.03.2020

    Gelungen

    In diesem kleinen Buch geht es um die verschiedenen Einsatzfahrzeuge bei der Feuerwehr, Polizei oder Rettungswagen usw. Die Bilder sind kindgerecht gewählt und der relativ einfach gehaltene Tex passt dazu. Gedacht ist es für 2-jährige. Denen kann man das vorlesen und zusätzlich erklären, aber sie können sich die Bilder auch allein anschauen.
    Der Clou sind natürlich die Klappen mit den Hörbeispielen. Das ist eine gute Idee, so wird das Fahrzeug mit dem entsprechenden Ton in der Realität verbunden.

    Das ist gut gedacht, hapert in der Umsetzung aber ein wenig an der Technik. Denn das Geräusch soll mit dem Öffnen der entsprechenden Klappen erfolgen. Das funktioniert aber nur bei wirklich genügend Licht. Oft muss man das Buch in mehrere Richtungen drehen und wenden, damit es funktioniert. Das löst bei dem kleinen „Leser“ manchmal eher Frust aus bzw. überfordert sie. Daher der Punktabzug. Ansonsten ein sehr schönes Buch und auch ein schönes Geschenk.
    Simmons, J: Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getaus

    Simmons, J: Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getaus (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.03.2020

    Gute Idee

    Jonny hat die Nase voll, und zwar von Ted. Der ist sein großer Bruder und nervt ohne Ende. Immer, wenn Jonny etwas zu langsam erledigt oder etwas noch nicht so gut kann, verspottet und mobbt er ihn und stellt ihn – teilweise sogar öffentlich – bloß. Jonny hat genug und entdeckt mehr zufällig im Internet eine Seite, die anbietet, Geschwister zu tauschen. Für Johnny ist das die Lösung und er füllt den Antrag aus. Schon am nächsten Tag ist Ted endlich weg … und Jonny bekommt neue Brüder, nacheinander. Doch einer ist eigentlich schräger und schlimmer als der nächste und irgendwie wird die Situation nicht wirklich besser.

    Das Buch ist für Leser ab 9 Jahre gedacht und ich glaube – auch wenn es die gleichen Probleme bei Mädchen gibt – es werden wohl eher Jungen das Buch lesen. Was ganz einfach an den „männlichen“ Hauptfiguren liegt.
    Der Stil ist kindgemäß und gut lesbar. Die Schrift ist etwas größer, so werden auch etwas ungeübte Wenigleser nicht gleich abgeschreckt von der Textmenge. Dazwischen gibt es immer wieder witzige Zeichnungen. Die Botschaft – jeder ist anders, das ist aber nicht schlecht – ist gut versteckt in den verschiedenen Abenteuern und Begebenheiten. Witzig erfährt man, dass man einfach andere Lösungen finden soll, als gleich zu „tauschen“.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
    Violet

    Tracy Chevalier
    Violet (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.03.2020

    Sanfte Emanzipation

    Violet ist Mitte 30 und lebt bei ihrer Mutter. Ihr Verlobter ist im ersten Weltkrieg gestorben und sie trauert ihm nach den vielen Jahren immer noch nach. Mit ihrer Mutter versteht sie sich sehr schlecht, denn diese ist nach dem Tod ihres Sohnes und ihres Mannes ebenfalls in Trauer, gleichzeitig aber auch sehr herrisch und tyrannisch. Violet beschließt, in die nächste Stadt zu ziehen und dort eine Arbeit anzunehmen und allein zu leben. Das ist nicht leicht in der damaligen Zeit und erst langsam schließt sie Bekanntschaften. Zufällig gerät sie in der Kathedrale in Winchester an eine Gruppe von Frauen, die dort Kissen für die Kathedrale stickt. Sie schließt sich der Gemeinschaft an und lernt so nach und nach, immer selbstständiger zu werden.

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es zeichnet sehr deutlich die Rolle der Frau in den 1930er Jahren in England nach. Entweder sie sind verheiratet oder sie werden alte Jungfern, dazwischen gibt es nur wenig. Es ist auch unüblich, dass eine Frau ihren Unterhalt allein verdient. Sie haben nur sehr eng begrenzte Möglichkeiten. Violett ist sehr sympathisch, sie ist keine Rebellin, sondern versucht erst nach und nach, selbstständiger zu werden und sich auch zu emanzipieren. Das alles ist gut und einfühlsam geschrieben. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass das Buch kein übliches Frauenbuch ist, bei dem am Ende sich alles in Wohlgefallen auflöst. Hier ist das Ende zum Teil überraschend, aber auch viel realistischer.
    Die Schule am Meer

    Die Schule am Meer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.03.2020

    Überrascht

    1925. Ein Schüler wird von seinem Direktor sexuell missbraucht. Einige Lehrer lehnen sich gegen die Vertuschung auf und müssen die Schule verlassen. Sie gründen auf Juist die Schule am Meer. Es wird eine reformpädagogische Einrichtung, in der die Schüler sehr freiheitlich und komplex erzogen werden sollen. Von Anfang an steckt die Schule in finanziellen Schwierigkeiten und nur durch die Familie einer jüdischen Lehrerin kann sie überhaupt existieren und sich erweitern. Doch trotz dieser Schwierigkeiten ist die Schule von Anfang an etwas ganz Besonderes. Leider mehren sich schnell die Stimmen, die gegen das Konzept sprechen und mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus wird es immer schwieriger für Lehrer und Schüler.

    Das Buch hat mich überrascht. Und zwar im positiven Sinn. Die Geschichte der Schule wird anhand verschiedener Anekdoten aus dem Leben der Lehrer und Schüler erzählt. Was anfangs als großartige ideelle Idee begann, wird in der praktischen Umsetzung nach und nach immer schwieriger. Zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen aber auch, weil einige der Lehrer beginnen, ihre Arbeit über die der anderen zu stellen und wichtiger zu empfinden. Trotzdem war es interessant für mich, über diese spezielle Schule zu lesen. Und beim Lesen stellte ich immer wieder fest, dass ich jegliches Zeitgefühl verlor und erstaunt war, wie viel ich in kurzer Zeit gelesen habe.
    Goodbye, Bukarest

    Astrid Seeberger
    Goodbye, Bukarest (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Mehr erwartet

    Die Autorin erzählt in dem Buch über Teile ihrer Lebensgeschichte beziehungsweise die ihrer Familie und speziell über die Suche nach ihrem verschollenen Onkel. Dabei geht die Suche von Schweden aus über Russland Rumänien und auch Deutschland.

    Ich habe von dem Buch mehr erwartet. Ich liebe solche Familiengeschichten und lese sie gern. Doch in dem Buch ging es extrem viel um Musik und Literatur. Natürlich verstehe ich, dass Kunst in den sowjetischen Lagern und auch im normalen Leben wichtig war und ist. Aber während in dem Buch darüber sehr ausführlich berichtet wird, werden wesentliche Teile der Familiengeschichte nach meinem Geschmack viel zu sehr zusammengefasst oder gänzlich ausgelassen. So beschreibt die Autorin, dass sie mit 17 Jahren Ende der 1960er Jahre nach Schweden ging, weil sie mit dem, was Deutsche in der Nazizeit angerichtet haben, auch in der späten Nachkriegszeit nicht zurecht gekommen ist. Gleichzeitig bricht sie damit mit großen Teilen ihrer Familie und auch mit ihrer Mutter, ohne dass das näher erläutert wird. Als sie dann erfährt, dass ihre Mutter einen Bruder und sie damit einen Onkel hat, von dem sie wusste, dass er angeblich schon lange tot ist, begibt sie sich auf Spurensuche nach diesem Mann. Denn er soll den Krieg überlebt haben. Mich wundert, mit welchem Antrieb sie auch dann noch weiter sucht, als sie erfährt, dass ihr Onkel Pilot bei der Wehrmacht war. Eigentlich hätte sie doch hier schon abbrechen müssen. Bei der weiteren Suche erfährt sie von ihrem Onkel fast aus schließlich etwas über Dritte. Leider ist die Beschreibung für mich so geraten, dass alle Figuren irgendwie flach und blass blieben und ich weder eine richtige Vorstellung von ihnen bekommen noch irgendwie mit ihnen warm werden konnte.
    Das Haus der Frauen

    Das Haus der Frauen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Palast der Frauen

    Soléne. Ist eine sehr erfolgreiche Anwältin und geht komplett in ihrer Arbeit auf. Es gibt keine Freizeit, keinen Urlaub, keine Erholung. Als sich einer ihrer Mandanten das Leben nimmt, gerät Soléne in eine große Krise und verfällt in Depressionen. Nach längerer Zeit schlägt ihr Therapeut ihr vor, sie sollte eine ehrenamtliche Arbeit übernehmen. Soléne entscheidet sich nach einiger Zeit, ehrenamtlich als öffentlicher Schreiber im Palast der Frauen zu arbeiten. Dort lernt sie wirkliche Not kennen, aber auch große Hilfe, Liebe und Freundlichkeit.

    Das Buch hat mir gut gefallen und es lässt sich gut lesen. Kritik gibt es in erster Linie an dem Titel. Er suggeriert, dass es um ein Frauenhaus geht, wie man es in Deutschland kennt: also versteckt, die Adresse nicht bekannt, relativ abgesichert. Im Französischen heißt das aber Palast der Frauen und es ist ein riesiges Gebäude in Paris, zu dem Frauen in Not kommen können. Das Haus ist aber relativ offen und die Adresse ist bekannt. Im Buch erfolgt ein Wechsel zwischen dem aktuellen Geschehen um Soléne und dem Geschehen mehr als 100 Jahre zurück, als eine mutige Frau - beziehungsweise ein Ehepaar - der Heilsarmee dieses Haus gegründet hat. Eigentlich ist es furchtbar, dass nach 100 Jahren so ein Haus immer noch so dringend nötig ist. Die Autorin hat versucht, alle möglichen Fälle, die Frauen betreffen könnten, in dem Buch unterzubringen. Mir war das manchmal ein wenig zu viel und vor allem im historischen Teil ein wenig zu pathetisch. Trotz allem ist es ein wichtiges Buch und ein Buch, das auch viel Wärme gibt.
    Falkner, A: Silberflut (1). Das Geheimnis von Ray's Rock

    Falkner, A: Silberflut (1). Das Geheimnis von Ray's Rock (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Teils - Teils

    Eine Klassenfahrt auf eine Insel in der irischen See endet anders als geplant, denn durch eine „Silberflut“ sind auf einmal alle Lehrer weg und viele Schüler. Nur 7 Kinder bleiben übrig. Sie haben es nicht leicht, denn zum Teil verstehen sie sich untereinander nicht und andererseits ist es auch schwierig, plötzlich alleine klarzukommen. Ohne Handyempfang, ohne Hilfe von außen. Das kennen sie nicht und zu allem Übel scheinen die Pflanzen auf einmal riesig zu werden. Gleiches gilt für die Tiere. Und damit wird es erst einmal richtig gefährlich. Denn sie sind nicht allein auf der Insel …

    Mich lässt das Buch etwas gespalten zurück. Es ist gut lesbar und auch sehr spannend. Die Erklärungen und Zeichnungen unterlegen gut das Geschehen. Die Kapitel wechseln sich ab und werden abwechselnd von einem Mädchen (Milla) und einem Jungen (Eddie) erzählt. Das macht das Buch interessant für beide Geschlechter. Es ist ab 10 Jahre vorgesehen. Daran habe ich ein bisschen meine Zweifel. In erster Linie finde ich einige Abenteuer ziemlich heftig. Aber vor allem stört mich die Sprache. Generell ist es in einer frechen Art geschrieben und diesbezüglich schon jugendlich, aber oft gleitet die Sprache regelrecht ab. Sozusagen sehr unterstes Niveau. Selbst, wenn einige auf der Straße heute so sprechen. Das muss man nicht unbedingt in den Büchern für Kinder dieses Alters noch so sehr unterstützen.
    Auch das Ende ist … leider sehr unabgeschlossen.
    Eine fast perfekte Welt

    Eine fast perfekte Welt (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Verständnislos

    Ester lebt auf Sardinien. Nach dem zweiten Weltkrieg will sie ihren Verlobten Raffaele eigentlich nicht heiraten, denn sie bildet sich ein, dass er sie nicht liebt. Sie ist so ziemlich mit allen und jeden unzufrieden und versteht sich überhaupt nicht mit ihrer Mutter. So willigt sie doch in eine Heirat ein und zieht weg von Sardinien. In Genua bekommt sie eine Tochter und drängelt so lange, bis die Familie zurück auf die Insel geht. Doch dort wird es nicht besser.

    Das Buch lässt mich relativ verständnislos zurück. Angeblich geht es um ein ursprüngliches Sardinien und dessen Erhaltung. Und es geht um eine Familie in drei Generationen. Doch ich hatte das Gefühl, dass in dem Buch fast ausschließlich Menschen beschrieben werden, die irgendwie nicht normal sind. Unzufrieden mit sich und anderen. Nicht in die Zeit passen. Dinge tun (z. B. aus dem Fenster springen und sterben, weil der Sohn eine durch einen Unfall im Gesicht gezeichnete Frau heiraten will). Keine dieser Figuren war mir überhaupt sympathisch. Nicht wirklich irgendeine. Ich war mehr und mehr versucht, das Buch abzubrechen. Zum Glück hatte es nur 200 Seiten. Durch die habe ich mich aber regelrecht gequält. Ich glaube, ich werde von der Autorin kein weiteres Buch lesen.
    Die Galerie am Potsdamer Platz

    Die Galerie am Potsdamer Platz (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020

    Gut lesbar

    Alice kommt aus Wien nach Berlin. Sie war Kunststudentin und will jetzt ihre Familie kennenlernen. Ihr Vater lebt in München, ihre Mutter ist verstorben und hatte davor viele Jahre keinen Kontakt mit Alices Großmutter. Diese ist eine sehr harte Frau, Alice will sie zur Rede stellen, was nicht funktioniert. Trotzdem wird sie von ihren beiden Onkeln und auch ihrer Tante in die Familie aufgenommen und sie wollen zusammen eine Galerie eröffnen.

    Das Buch ist gut lesbar. So gut lesbar, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe. Es kommt ein wenig Kunst darin vor, es geht viel um Familie, Liebe, auch ein wenig um die Zeit von 1930 bis 1933 und dem Aufkommen der Nazis. Das alles spielt zwar eine Rolle, aber größtenteils geht es um die Probleme innerhalb der Familie. Das Buch handelt zu einem sehr großen Teil in diesem familiären Bereich. Die Familie beziehungsweise ihre einzelnen Mitglieder sind auch ziemlich speziell. Natürlich muss dann noch eine große Liebe untergebracht werden. Das finde ich ein bisschen schade. Das Ende ist erwartungsgemäß so angelegt, dass der nächste Band folgen wird. Insgesamt ist es ja auf eine dreiteilige Reihe ausgelegt. Alles In allem nicht schlecht, aber man hätte auch mehr draus machen können.

    576 bis 600 von 892 Rezensionen
    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
    24
    25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
    Newsletter abonnieren
    FAQ- und Hilfethemen
    • Über jpc

    • Das Unternehmen
    • Unser Blog
    • Großhandel und Partnerprogramm
    MasterCard VISA Amex Diners Club PayPal
    DHL
    • AGB
    • Versandkosten
    • Datenschutzhinweise
    • Barrierefreiheitserklärung
    • Impressum
    • Kontakt
    • Hinweise zur Batterierücknahme
    * Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
    ** Alle durchgestrichenen Preise (z. B. EUR 12,99) beziehen sich auf die bislang in diesem Shop angegebenen Preise oder – wenn angegeben – auf einen limitierten Sonderpreis.
    © jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH
    • jpc.de – Leidenschaft für Musik
    • Startseite
    • Feed
    • Pop/Rock
    • Jazz
    • Klassik
    • Vinyl
    • Filme
    • Bücher
    • Noten
    • %SALE%
    • Weitere Bereiche
      • Themenshops
      • Vom Künstler signiert
      • Zeitschriften
      • Zubehör und Technik
      • Geschenkgutscheine
    • Hilfe
    • Anmelden
    • Konto anlegen
    • Datenschutzhinweise
    • Impressum
    • Kontakt