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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    892 Rezensionen

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    Wolff, C: Magier von Paris

    Wolff, C: Magier von Paris (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.05.2020

    Familienstreit

    Claire und Rafael sind Magier. Ihre Väter hatten einen Unfall und jetzt müssen die beiden zusammenhalten, obwohl sie eigentlich gegeneinander kämpfen sollen. Denn ihre Familien Delune und Belleson haben schon seit gefühlten Ewigkeiten Streit miteinander und bekämpfen sich. Doch das kann so nicht weitergehen, denn jetzt gibt es noch einen Gegner in Paris.

    Die Geschichte erinnert natürlich stark an Romeo und Julia. Da das Buch aber für 10-jährige Leser gedacht ist, werden diese mit Shakespeare noch nicht viel anfangen können. Und so gesehen ist es eine interessante Abwandlung. Zumal man hier auch die anderen Familienangehörigen kennenlernen darf, wenn auch auf ungewöhnliche Weise. Denn eigentlich sind sie ja tot, aber als Magier leben sie quasi als Geister weiter. Einige davon sind schon sehr speziell oder habe spezielle Vorlieben. Das macht das ganze teilweise sehr witzig.
    Der Kampf untereinander und gemeinsam gegen den einen Magier und die Gründe für die Familienfehde sind interessant. Für meine Begriffe manchmal allerdings vom Stil her nicht so richtig spannend.
    Das Cover möchte es noch erwähnen, ich finde es gut gelungen. Ebenso die Illustrationen im Buch.
    Scheller, A: Ravensb. Exit Room Rätsel: Gefangen in der Burg

    Scheller, A: Ravensb. Exit Room Rätsel: Gefangen in der Burg (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.05.2020

    Gute Beschäftigung

    Das Buch enthält – ähnlich aufgebaut wie Escape Rooms – zwei Rätselgeschichten, die aber miteinander verbunden sind. Es zählt zu einer Reihe ähnlicher Bücher, die nur an verschiedenen Orten spielen. Gedacht ist es für 8-jährige Rätsler. Ich denke, das ist auch die absolute Untergrenze. 1 – 2 Jahre älter kann nicht schaden. Hier geht es um eine Burg, in dem die Rätsel zu lösen sind. Der Leser geht durch eine falsche Tür, diese fällt zu und damit ist er gefangen und muss sich irgendwie befreien. Der Aufbau ist gut – man muss die Seiten erst selbst öffnen, die Rätsel sind komplett unterschiedlich. Manche sind einfach, was das Frustlevel klein hält. Manche sind anspruchsvoll, so dass auch Zeit in Anspruch genommen werden muss. Dazu sind verschiedenen Materialien zu nutzen – sei es Schere, Stifte, Kleber. Ist man durch – kann das Buch naturgemäß kein zweites Mal benutzt werden. Dies in Verbindung mit dem Preis von 13 € gibt für mich den Punktabzug.
    Ansonsten ist es ein liebevoll gemacht, schöne Bilder, gute Ideen, kindgerechter Text. Am Ende gibt es eine Auflösung und eine Art Wertung, wie gut man war. Mir gefällt auch, dass sich die Kinder damit sowohl allein befassen können, dass man aber das ganz auch als Familie oder als Team mit mehreren Personen spielen kann. Ich finde das Buch auch als Geschenkidee sehr gut.
    Löwenberg, U: Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Fun

    Löwenberg, U: Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Fun (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.05.2020

    Gute Beschäftigung

    Das Buch enthält – ähnlich aufgebaut wie Escape Rooms – zwei Rätselgeschichten, die aber miteinander verbunden sind. Es zählt zu einer Reihe ähnlicher Bücher, die nur an verschiedenen Orten spielen. Gedacht ist es für 8-jährige Rätsler. Ich denke, das ist auch die absolute Untergrenze. 1 – 2 Jahre älter kann nicht schaden. Hier geht es um einen Funpark (man hätte es sicher auch Kirmes oder Rummel nennen können), in dem die Rätsel zu lösen sind. Der Aufbau ist gut – man muss die Seiten erst selbst öffnen, die Rätsel sind komplett unterschiedlich. Manche sind einfach, was das Frustlevel klein hält. Manche sind anspruchsvoll, so dass auch Zeit in Anspruch genommen werden muss. Dazu sind verschiedenen Materialien zu nutzen – sei es Schere, Stifte, Kleber. Ist man durch – kann das Buch naturgemäß kein zweites Mal benutzt werden. Dies in Verbindung mit dem Preis von 13 € gibt für mich den Punktabzug.
    Ansonsten ist es ein liebevoll gemacht, schöne Bilder, gute Ideen, kindgerechter Text. Am Ende gibt es eine Auflösung und eine Art Wertung, wie gut man war. Mir gefällt auch, dass sich die Kinder damit sowohl allein befassen können, dass man aber das ganz auch als Familie oder als Team mit mehreren Personen spielen kann. Ich finde das Buch auch als Geschenkidee sehr gut.
    Der Sommer der Islandtöchter

    Der Sommer der Islandtöchter (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.05.2020

    Nett

    In dem Buch geht es um Hannah, die zusammen mit ihrem kleinen Sohn Max nach Island kommt, um dort ein Jahr zu verbringen und die Trennung von ihrem Mann zu verarbeiten. Sie hilft in einem kleinen Café und lernt den Handwerker Jon kennen und verliebt sich in ihn.
    40 Jahre vorher ist ihre Mutter Monika ebenfalls auf Island gewesen und der Urlaub endet ganz anders, als sie sich ihm vorgestellt hat.

    Die Geschichte ist ganz nett. Sie lebt davon, dass sie auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Man erfährt einiges über die Landschaft und die Sitten in Island. Wie immer ist eine Familiengeschichte mit viel Dramatik dabei, die sich am Ende in Wohlgefallen auflöst, wie es das Genre scheinbar verlangt. Ansonsten stellt das Buch keine größere Herausforderung vom Inhalt her. Es ist gut lesbar, ein nettes Sommerbuch. Nicht mehr und nicht weniger.
    Ich bleibe hier

    Marco Balzano
    Ich bleibe hier (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    25.05.2020

    Zweigeteilt

    In dem Buch geht es um die Geschichte der beiden Dörfer Graun und Reschen in Südtirol in der Zeit von etwa 1920-1950. Erzählt wird alles von der Lehrerin und Bäuerin Trina an ihre verschwundene Tochter. Besonders geht es aber um die Zeit ab 1939, als die Menschen sich entscheiden mussten, ob sie nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz ziehen, um Deutsch bleiben zu können. Oder ob sie in ihrer Heimat bleiben, aber damit Italiener 2. Klasse werden . Der Krieg kommt dazu und danach der Kampf gegen den Bau eines Stausees, der beide Dörfer vernichten wird.

    Für mich ist die Beurteilung des Buches zweigeteilt. Zum einen ist da die historische Geschichte, die interessant, aber auch sehr berührend und aufwühlend ist. Das Buch hat mich neugierig gemacht und ich habe mehr über die Hintergründe recherchiert.
    Gleichzeitig fand ich aber den Stil nicht so gut, eher kalt und irgendwie emotionslos geschrieben. Mehr wie ein Bericht, ohne Wertung und ohne Gefühl, fast wie ein Protokoll.
    Einen weiteren Punktabzug gibt es für mich wieder einmal für den Text auf der Rückseite des Buches. Da wird das ganze so dargestellt, als ist Trina DIE Widerstandskämpferin gegen alles. Dabei ist sie es nur am Anfang, als sie den Kindern heimlich Unterricht gibt. Danach ist sie eigentlich mehr als passiv und schließt sich eher ihrem Mann an. Dieser will nicht wegziehen, also bleibt sie auch. Dieser desertiert, also geht sie mit. Dieser kämpft gegen den Stausee. Sie ist die ganze Zeit eher eine Art Mitläuferin.
    Martin, N: Raffael - Das Lächeln der Madonna

    Martin, N: Raffael - Das Lächeln der Madonna (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.05.2020

    Gelungen

    Das Buch beschreibt das Leben des Malers Raffael vom etwa 17. Lebensjahr bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1520. Seine Ausbildung, seinen erst langsamen, aber dann nahezu unaufhaltsamen Aufstieg zu einem der besten. Maler seiner Zeit. Dabei schafft es der Autor, den Maler als Mensch darzustellen, gleichzeitig aber auch die wichtigsten politischen Ereignisse dieser Zeit aufzuzeigen, ohne zu langweilen. Er macht bekannt mit weiteren berühmten Künstlern, wie Michelangelo oder da Vinci. Aber noch mehr haben mir die - teilweise fiktiven - Nebengestalten gefallen. Hier wurden mehr Facetten erreicht, als bei den bekannten Leuten.
    Ich habe schon Bilder von Raffael im Original sehen dürfen, aber nach dem Lesen des Buches werde ich sie mir jetzt erneut - und mit anderen Augen - ansehen. Raffael wurde in vielen Büchern oft als Schönling und eher seichter Maler beschrieben. Jetzt habe ich ein anderes Bild von ihm.
    Harel, M: Monty, Castor und der Findelfuchs

    Harel, M: Monty, Castor und der Findelfuchs (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2020

    Liebenswert


    Waschbär Monty und Biber Castor wohnen auf einer Verkehrsinsel. Es geht ihnen ganz gut, aber irgendwie wollen sie mehr und so wächst die Sehnsucht nach dem Stadtpark, in dem es angeblich allen gut geht. Ausreichend Futter auf jeden Fall. Dann finden sie einen kleinen Fuchs. Foxi will unbedingt in diesen Stadtpark und die beiden Freunde sind der Meinung, er ist zu klein, um dorthin allein zu kommen. Also gehen sie mit. Und so beginnt für die 3 unterschiedlichen Freunde eine ganz spannende Reise.

    Das Buch ist sehr liebenswert. Die drei unterschiedlichen Tiere sind auch völlig unterschiedlich in ihrer Art. Monty ist brummelig und auch ein wenig arrogant. Doch im Ernstfall ist er eben auch sehr hilfsbereit. Castor dagegen ist so etwas wie der „Vater“ der Gruppe -s ehr fürsorglich, sehr achtsam und manchmal in dieser Richtung ein bißchen zu sehr. Und Foxi quasi als „Kind“ ist abenteuerlustig, schlau, aber auch manchmal zu wagemutig und denkt nicht bis zum Ende.
    So ergänzen sich die drei ausgezeichnet und es entsteht eine wunderschöne und liebenswerte Geschichte über eine Freundschaft. Unterlegt mit ebenso liebenswerten Zeichnungen eignet sich das Buch hervorragend zum Vorlesen, wird aber auch Erstleser begeistern können.

    Szillat, A: Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie

    Szillat, A: Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2020

    Herrlich schräg

    Eddie – also eigentlich korrekt Graf Edward – ist gerade 299. Jahre alt geworden. Naja, theoretisch. Denn er ist schon lange tot – also in der Realität. Gestorben ist er mit 10. Da wurde er als Junge von den Müller-Söhnen in den Burggraben geworfen. Die folgende Krankheit hat er nicht überstanden. Das Endergebnis ist allerdings, dass er seitdem als Gespenst auf der heimischen Burg unterwegs ist und sich dort gut eingerichtet hat. Er fühlt sich wohl, zaubert ab und zu mit mäßigem Erfolg und hat auch eine nette Freundin: Tilla, die Fledermaus. Liebenswert, aber extrem kurzsichtig, was ihr einige Unfälle beschert.
    Doch mit der Ruhe ist es vorbei. Die Menschen fallen ein und aus der verschlafenen Burg soll eine Schule werden. Eddie ist entsetzt. Seit seinem frühen Tod hat er ein Trauma bezüglich Kindern zurückbehalten. Und jetzt will er mit aller Macht verhindern, dass es wieder Kinder in seinem Reich gibt.

    Das Buch ist einfach herrlich schräg. Da ist eine liebenswerte Fledermaus und ein eigentlich am Ende auch liebenswerter Geist, der sich umstellen muss und so nach und nach lernt, was Freundschaft bedeutet und dass man alte Gewohnheiten und Ängste ablegen muss, um etwas neues zu bekommen.
    Die Kapitel sind für Erstleser ab 8 Jahren in der richtigen Länge. Geübte Leser kommen schnell weiter, weil es genug Spannung gibt. Nicht so geübte Leser können sich auch an den Zeichnungen festhalten. Für mich ist das alles eine sehr gute Mischung und es gibt eine Leseempfehlung.
    Löwenberg, U: Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen auf de

    Löwenberg, U: Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen auf de (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.05.2020

    Gute Beschäftigung

    Das Buch enthält – ähnlich aufgebaut wie Escape Rooms – zwei Rätselgeschichten, die aber miteinander verbunden sind. Es zählt zu einer Reihe ähnlicher Bücher, die nur an verschiedenen Orten spielen. Gedacht ist es für 8-jährige Rätsler. Ich denke, das ist auch die absolute Untergrenze. 1 – 2 Jahre älter kann nicht schaden. Hier geht es um eine Insel, auf der die Rätsel zu lösen sind. Man landet durch einen Sturm ungewollt dort. Der Aufbau ist gut – man muss die Seiten erst selbst öffnen, die Rätsel sind komplett unterschiedlich. Manche sind einfach, was das Frustlevel klein hält. Manche sind anspruchsvoll, so dass auch Zeit in Anspruch genommen werden muss. Dazu sind verschiedenen Materialien zu nutzen – sei es Schere, Stifte, Kleber. Ist man durch – kann das Buch naturgemäß kein zweites Mal benutzt werden. Dies in Verbindung mit dem Preis von 13 € gibt für mich den Punktabzug.
    Ansonsten ist es ein liebevoll gemacht, schöne Bilder, gute Ideen, kindgerechter Text. Am Ende gibt es eine Auflösung und eine Art Wertung, wie gut man war. Mir gefällt auch, dass sich die Kinder damit sowohl allein befassen können, dass man aber das ganz auch als Familie oder als Team mit mehreren Personen spielen kann. Ich finde das Buch auch als Geschenkidee sehr gut.
    Scheller, A: Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Hote

    Scheller, A: Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Hote (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.05.2020

    Gute Beschäftigung

    Das Buch enthält – ähnlich aufgebaut wie Escape Rooms – zwei Rätselgeschichten, die aber miteinander verbunden sind. Es zählt zu einer Reihe ähnlicher Bücher, die nur an verschiedenen Orten spielen. Gedacht ist es für 8-jährige Rätsler. Ich denke, das ist auch die absolute Untergrenze. 1 – 2 Jahre älter kann nicht schaden. Hier geht es um ein Hotel, in dem die Rätsel zu lösen sind. Der Aufbau ist gut – man muss die Seiten erst selbst öffnen, die Rätsel sind komplett unterschiedlich. Manche sind einfach, was das Frustlevel klein hält. Manche sind anspruchsvoll, so dass auch Zeit in Anspruch genommen werden muss. Dazu sind verschiedenen Materialien zu nutzen – sei es Schere, Stifte, Kleber. Ist man durch – kann das Buch naturgemäß kein zweites Mal benutzt werden. Dies in Verbindung mit dem Preis von 13 € gibt für mich den Punktabzug.
    Ansonsten ist es ein liebevoll gemacht, schöne Bilder, gute Ideen, kindgerechter Text. Am Ende gibt es eine Auflösung und eine Art Wertung, wie gut man war. Mir gefällt auch, dass sich die Kinder damit sowohl allein befassen können, dass man aber das ganz auch als Familie oder als Team mit mehreren Personen spielen kann. Ich finde das Buch auch als Geschenkidee sehr gut.
    Margos Töchter

    Margos Töchter (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.05.2020

    Schwächer

    „Margos Töchter“ ist der Fortsetzungsband des erfolgreichen Buches „Ab heute heiße ich Margo“. Leider empfand ich ihn insgesamt als wesentlich schwächer. Während im ersten Teil die Figur von Margo sehr kraftvoll ist und die historischen Begebenheiten in die Geschichte gut eingearbeitet wurden, hatte ich bei diesem Buch eher das Gefühl, dass es zuerst eine Liste mit historischen Geschehnissen in Ost- und vor allem Westdeutschland gab und die Geschichte danach darum aufgebaut wurde. Für mich wurde damit mehr Wert auf Sachdetails gelegt, als auf die Figuren selbst. So blieben sie für mich lange Zeit eher blass. Erst ab Mitte des Buches wird die Geschichte ein wenig persönlicher und man kommt den Figuren näher. Es ist immer noch ein gutes Buch, dass die Geschichte Deutschlands in der näheren Vergangenheit verarbeitet. Leider erinnerte es mich oft eher an ein Sachbuch. Daher der Punktabzug.
    Weber, S: Land unter bei Samuel

    Weber, S: Land unter bei Samuel (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.05.2020

    Klima

    Samuel muss umziehen mit seiner Familie. Dabei geht es gar nicht so weit weg, er zieht von einem Ende Berlins an das andere, denn sein Vater – der Klimawissenschaftler ist – hat dort eine neue Arbeit bekommen. Und trotzdem ist es für die Kinder eine riesige Entfernung und damit verbunden eine große Veränderung. Samuel, aber auch seine Schwester Kiara, vermissen ihre alten Freunde, die Schule, die gewohnte Umgebung. Allein aufgrund des Berufs des Vaters beschäftigt sich die Familie sehr viel mit dem Klima(wandel). Und so hat Samuel plötzlich eine Art Ziel, als er von der Insel Kiribati hört und den dortigen und künftigen Problemen. Er will helfen und er lernt, dass Hilfe schon mit ganz kleinen Sachen anfangen kann.

    Das Buch ist für Leser ab 9 Jahren gedacht. Es beschäftigt sich kindgerecht mit einem wichtigen Thema. Zum Glück geht es aber daneben auch noch um ganz normale Alltagsprobleme: neue Freunde finden, in der neuen Schule klarkommen, Zoff mit der Schwester.
    Die Kapitel sind kurz. So werden auch kleine Leser, die dies noch nicht so gut können oder wollen, bei der Stange gehalten. Untermalt mit schönen Bildern ist es ein Buch, das ich empfehlen kann.
    Die Mitte ist ein guter Anfang

    Franka Bloom
    Die Mitte ist ein guter Anfang (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.05.2020

    Schade

    Arne macht Eva einen Heiratsantrag. Das kommt mehr als überraschend, denn beide sind schon über 20 Jahre zusammen und haben eine große Tochter. Eva ist 49. Und sie wird nach dem Antrag immer misstrauischer. Warum bekommt sie jetzt um diese Zeit plötzlich einen Antrag? Da muss doch mehr dahinter stecken…

    Das Buch hätte richtig gut werden können. Da ist jemand fast 50 und bekommt noch so langer Zeit einen Heiratsantrag. Da beginnt diese Person, sich tiefe Gedanken über ihr Leben zu machen und was sie davon noch erwartet. Eine Frau sozusagen im besten Alter, das hätte interessant werden können, witzig und mit viel Tiefgang. Doch leider endet diese Phase bereits nach wenigen Zeilen und es beginnt das übliche Hin und Her zur Vorbereitung einer Hochzeit. Immer mehr hatte ich das Gefühl, die handelnden Personen sind Kinder. Andauernde Streitereien über jeden noch so kleinen unwichtigen Mist, ein Benehmen, dass an Pubertierende erinnert. Und damit rutscht das ganze Buch auf ein Niveau, dass leider wieder nur der übliche Durchschnitt ist. Zwar gut lesbar, teilweise auch unterhaltsam, aber eben auch nur Mittelmaß. Schade, das wäre mehr möglich gewesen.
    Wie uns die Liebe fand

    Wie uns die Liebe fand (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.05.2020

    Etwas anderes erwartet

    Ein kleines Dorf im Elsass. Madame Nanon ist 92 und erzählt aus ihrem Leben.

    Allerdings hätte ich vor allem auch nach dem Klappentext etwas komplett anderes erwartet. Da wird in Bezug auf das Elsass auf die Geschichte verwiesen. Doch die Geschichte kommt in dem Buch eher am Rande und nur in ganz kurzen Abschnitten vor. Eigentlich geht es in erster Linie um Dorftratsch. Wer mit wem und warum. Oder warum eben auch nicht. Das ist nicht direkt schlecht geschrieben, es ist gut lesbar und aus der Sicht der Ich-Erzählerin Nanon sogar teilweise richtig humorvoll. Auch das Cover ist passend dazu. Trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich mitgenommen. Es fehlt mir irgendwie der Tiefgang. Oder ein Höhepunkt. Alles lief so gleichmäßig vor sich hin, die Figuren blieben eigenartig blass, teilweise wirkten sie komisch. Mehr und mehr langweilte ich mich irgendwie dabei. Am Ende ist dann noch ein großer Teil mit Rezepten aus dem Elsass. Alles in allem mein Fazit: man kann das Buch lesen, aber ich würde es nicht direkt empfehlen.
    Pandatage

    Pandatage (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.04.2020

    (Be-)Rührend

    Eine kleine Familie – heile, glückliche Welt. Doch dann stirbt die Mutter bei einem Verkehrsunfall. Vater Danny und Sohn Will bleiben zurück. Jeder trauert für sich. Will spricht seit dem Unfall kein Wort mehr. Danny ist komplett überfordert und versucht, die Familie mit viel Arbeit über Wasser zu halten. Doch auch ein Jahr später hat sich nichts geändert. Nur die Situation ist schlimmer geworden, denn die Mietschulden werden höher und der Vermieter droht. Dann wird Danny auch noch arbeitslos …

    Das Buch ist einfach (be-)rührend. Es ist wunderbar geschrieben, aber ohne auf die Tränendrüsen zu drücken. Man kann sich völlig hineinfühlen und die beiden „Männer“ verstehen. Diese Vater-Sohn-Beziehung ist so gut beschrieben. Doch auch die weiteren Figuren, ob es Dannys Freund und Arbeitskollege ist oder Wills bester Freund Mo. Wobei mir am besten die Szenen mit Danny und Will allein gefielen.
    Einzige Kritik meinerseits bezieht sich auf den Buchrückentext, wo von „saukomisch“ die Rede ist. Ich fand vieles witzig und humorvoll, aber nichts saukomisch. Das wird bei einer Verfilmung sicher anders sein.
    Dem Autor ist auch noch etwas sehr gut gelungen: er schafft es, jede kitschige Situation zu umgehen. So gibt es weder eine große Liebesgeschichte, die alles rettet, noch ein Lottogewinn oder ähnliches. Es gibt eine ungewöhnliche, aber herzliche Lösung am Ende.
    Ich kann das Buch nur uneingeschränkt weiterempfehlen.
    Mehr Achtsamkeit im Alltag

    Mehr Achtsamkeit im Alltag (Div.)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.04.2020

    Hübsch

    Das Tagebuch „Mehr Achtsamkeit im Alltag“ ist ein hübsches kleines Büchlein. In der Einleitung wird darauf hingewiesen, dass man den Alltag stressfreier und gelassener gestalten soll. Dafür bietet das Buch verschiedene Zitate und Denkanstöße sowie kleine Übungen. Ehrlich gesagt, kann ich damit nicht so wirklich viel anfangen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Auffällig am Buch ist, dass es als Tagebuch verwendet keinerlei Daten oder Einteilungen hat. Man kann also so viel einschreiben und so oft, wie man möchte. Man ist in keinen festen Rahmen gepresst. Die Seiten werden immer wieder unterbrochen durch wunderschöne mandalaähnliche Malereien. Die Seiten selbst sind angemessen dick. Ich denke, man kann sowohl mit Kuli wie mit Tinte schreiben. Ich konnte es nicht ausprobieren da ich das Buch nicht behalten möchte. Ebenfalls gut gefallen hat mir das Lesebändchen und der Gummi außen sowie am Ende eine Art kleines Fach für Fotos oder Sammeln von anderen Kleinigkeiten. Den Punktabzug gibt es von mir für den doch etwas dünnen Umschlag. Ich denke, wenn man das Buch öfter und länger verwendet, wird er sich schnell abgreifen.
    Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen

    Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.04.2020

    Wichtig

    „Tagesschau & Co. – Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen“ ist in meinen Augen ein wichtiges Buch. Gedacht für Kinder ab 10 Jahren erklärt es so ziemlich alles, was man – teilweise auch als Erwachsener – schon immer mal über die Nachrichten, die Sender dazu und auch die Sprecher wissen wollte. Dabei ist der Autorin – die selbst Redakteurin bei einer Nachrichtensendung war – eine Art „Spagat“ gelungen. Sie erklärt das ganze kindgerecht, ohne irgendwie banal oder stark vereinfachend rüberzukommen.

    Mir hat besonders gut gefallen, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Sendern erklärt wurden und auch den Grund dafür. Auch die Interviews mit bekannten Nachrichtensprechern und -sprecherinnen sowohl aus dem privaten wie dem öffentlich-rechtlichen Bereich fand ich richtig gut.

    Dabei gibt es nicht nur den informierenden Text, sondern auch kleine Illustrationen oder einfache Tabellen zur weiterführenden Erklärung. Ebenso immer mal wieder kleine Rätsel für die Kinder – das lockert auf, macht Lust am Weiterlesen und hält auch Spaß am Rätsel selbst bereit.

    Ich halte dieses Buch für definitiv eins der besten Sachbücher in der letzten Zeit für Kinder. Auch ein tolles Geschenk für die kleinen Leser.
    Beute

    Beute (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2020

    Interessanter Politik-Thriller

    Griessel und Cupido bekommen in Südafrika einen neuen Fall auf ihren Tisch. Ein Mann wurde tot neben den Gleisen gefunden. War es Selbstmord oder hat ihn jemand aus dem Zug gestoßen. Die Ermittlungen bringen immer mehr Merkwürdigkeiten zu Tage.
    Gleichzeitig lebt in Frankreich Daniel. Er ist vor Jahren untergetaucht und hat sich ein neues einfaches Leben aufgebaut. Jetzt bekommt er den Auftrag, den südafrikanischen Präsidenten zu töten.

    Das Buch ist ein interessanter Polit-Thriller. Der Autor gibt Einblicke in das heutige Südafrika und die entsprechenden Probleme. Die Geschichte wird im Wechsel zwischen Frankreich und Südafrika erzählt. Der Strang, der in Frankreich spielt, hat mir besser gefallen. Es liegt sicher auch daran, dass ich besser einschätzen konnte, dass der Autor die Gegend wirklich realitätsnah beschreibt. Ich war dort und habe vieles im Buch wiedererkannt. Auch fand ich einfach spannender, wie der Protagonist mit sich kämpft, ob er den Auftrag ablehnen oder annehmen soll, und was es dafür für Gründe gibt. Die Ermittlungen in Südafrika dagegen fand ich teilweise etwas langatmig beschrieben und dementsprechend zäher zu lesen. Gut gelungen ist die Zusammenführung beider Fälle und ein doch überraschendes Ende.
    Das war mein erstes Buch dieser Reihe. Ich hatte, was die Fälle betrifft, keine Probleme mit dem Verständnis. Allerdings fehlte mir im Privatbereich der Ermittler das entsprechende Vorwissen.
    Alles in allem ein gutes Buch, aber für mich kein herausragendes.
    Helsin Apelsin und der Spinner

    Stefanie Höfler
    Helsin Apelsin und der Spinner (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2020

    Ein besonderes Mädchen

    Helsin ist 8 und ein wenig anders bzw. besonders. Sie muss ihre Gefühle, gleich welcher Art, immer sofort rauslassen. Wenn sie fröhlich ist, dann macht sie die Leute um sich herum ebenfalls fröhlich. Aber wenn sie sich ärgert oder wütend ist, dann gewinnt der sogenannte „Spinner“ die Überhand und sie verliert die Kontrolle. Das passiert, als Louis neu in ihre Klasse kommt und zuerst einmal Helsin ärgert. Er nennt sie „Helsin Apelsin“ und Helsin sieht darauf hin „rot“ und schlägt zu. Nicht die beste Idee von Helsin…

    Der Autorin ist es gut gelungen, Helsin zu beschreiben. Ihre Art „Wutanfälle“ nennt sie Spinner und gibt dem ganzen damit einen kindgerechten Namen. Auch die Beschreibung, was dabei in Helsin passiert, ist gut formuliert und wohl jeder kann sie nachvollziehen bzw. hat sie schon mal so ähnlich erlebt.
    Die Geschichte umfasst dann sehr viel. Sie ist gut geschrieben und mit schönen Bildern unterlegt. Gut geeignet sowohl zum Vorlesen wie auch zum Selberlesen. Gedacht ist es für 8-jährige Leser und sie werden mit dieser gleichaltrigen Hauptfigur und ihren Freunden mitfiebern und sich wiedererkennen können. Dabei gibt es auch lustige und lehrreiche Stellen. Mir hat es gefallen.
    Blutgott

    Veit Etzold
    Blutgott (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2020

    Heftig

    Furchtbare Morde geschehen. Das allein ist schon schlimm genug, aber sie geschehen auf Befehl aus dem Internet. Der sich selbst so nennende „Blutgott“ sucht neue Anhänger. Diese sind alle unter 14 Jahren. Die Jungen sind damit noch nicht in einem Alter, in dem sie für ihre Taten bestraft werden können. Sie können sozusagen straffrei morden. Und die Morde werden immer heftiger und brutaler.

    Mich hat an dem Buch einiges erschreckt. Weniger die Taten selbst, diese sind so oder so ähnlich schon beschrieben worden. Aber die Aktualität des Buches. Und die Möglichkeit, dass minderjährige Täter diese Taten ungestraft tun dürfen, dass die Politik und die Gesellschaft dabei zusieht oder zusehen muss. Dass nichts geändert wird. Auch die medizinischen Beschreibungen fand ich für mich persönlich ziemlich grausam. Ansonsten vermittelt das Buch auch sehr viel Wissen im Bereich Darknet, Medizin und Rechtswissenschaften. Trotzdem ist es spannend zu lesen, wenn für mich das Ende zwar zum Teil überraschend, aber nicht ganz schlüssig ist. Auf jeden Fall ist eine Fortsetzung schon geplant.
    Echo des Schweigens

    Markus Thiele
    Echo des Schweigens (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.04.2020

    Stark

    Ein Anwalt verteidigt seinen Mandanten und ist von seiner Unschuld komplett überzeugt. Bis ihm ein Zeuge präsentiert wird, der etwas anderes beweisen will. Soll der Anwalt weiter und wider seine Überzeugung die Verteidigung vornehmen? Und dabei auch noch seine private Beziehung riskieren?

    Das Buch ist ganz stark. Anhand eines bekannten und aktuellen Falles, der hier literarisch verarbeitet wird, werden viele Fragen aufgeworfen und bei der Beantwortung ganz nebenbei einige Rechtsfragen beantwortet. Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen. Die Aufgabe eines Verteidigers ist nicht, die Wahrheit zu finden, sondern für seinen Mandanten das Beste rauszuholen. Das erklärt so manche Entscheidungen, die im Gerichtssaal getroffen werden. Dazu gibt es noch eine Liebesgeschichte und einen Blick in die nahe Vergangenheit. Anfangs dachte ich bei beiden, dass es zwar super geschrieben, doch eigentlich für die Geschichte - der Gerichtsaal war für mich interessant genug -gänzlich unnötig ist. Bis der Autor es schafft, das alles so gut miteinander in Zusammenhang zu bringen. Und dabei noch einige Fragen der Moral und Ethik zu stellen. Eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe und das trotz dieser nicht leichten Fragen nebenbei noch gut lesbar und unterhaltsam ist.
    Petrowitz, M: Dragon Ninjas, Band 1: Der Drache der Berge

    Petrowitz, M: Dragon Ninjas, Band 1: Der Drache der Berge (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2020

    Exotisch

    Das Buch „Dragon Ninjas – Der Drache der Berge“ ist das 1. Buch einer neuen Reihe für Leser ab 8 Jahren. Es geht um magische Waffen, Drachen und Ninjas. Und erst mal um Lian. Er ist gerade 10 geworden und hat Drachenblut in sich. Damit kann er in ein Ninja-Internat, um dort als ein echter Dragon Ninja ausgebildet zu werden. Zusammen mit seinen Freunden vom Internat muss Lian große Abenteuer bestehen, denn der Drache O-Gonsho will das magische Schwert Katana-0. Damit hat er gute Chancen, Weltherrscher zu werden – ein böser Herrscher. Die Schüler wollen das verhindern. Aber schaffen sie es auch?

    Gut, mit echten Ninjas hat das ganze nicht sehr viel zu tun. Aber das ist für mich nicht wichtig. Hier geht es um Fantasie, es werden mit viel Abenteuer und Exotik eigentlich ganz alltägliche Werte vermittelt: Lernen, Mut, Freundschaft, Zusammenhalt. Die Schüler sind sehr unterschiedlich und ergänzen sich dadurch eben auch sehr gut.
    Das Buch ist in kurze Kapitel aufgeteilt und mit schönen Bildern unterlegt. Gerade richtig für die Zielgruppe. Wobei ich glaube, es wird mehr die Jungs ansprechen.
    Am Ende gibt es noch eine Übersicht einiger japanischer Begriffe. Gelungen in meinen Augen.
    Little People, Big Dreams: Hannah Arendt

    María Isabel Sánchez Vegara
    Little People, Big Dreams: Hannah Arendt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.04.2020

    Wieder toll

    Ein neues Buch aus der Reihe Little People, Big Dreams – dieses Mal geht es um Hannah Arendt – und auch dieses Mal ist das Buch wieder toll. In der Reihe geht es darum, kleinen Kindern wichtige Persönlichkeiten nahezubringen.

    Hier wird Hannah Arendt vorgestellt. Geboren in Deutschland, als Jüdin musste sie ins Exil. Sie hatte es nicht gerade leicht. Trotzdem schaffte sie es zu einer großen Schriftstellerin zu werden und ihre Vorstellungen zu verwirklichen. Da das Buch für kleine Kinder gedacht ist, werden diese ganzen Fakten sehr vereinfacht und kindgerecht rübergebracht. Das ist ein großes Plus der Reihe. So gibt es einen ersten Eindruck, der später im höheren Alter vertieft werden kann. Auf jeden Fall lesenswert und gut geeignet als Geschenk.
    Patrick, S: Dunkelheit der Drachen

    Patrick, S: Dunkelheit der Drachen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.04.2020

    Interessant

    Tiefster Winter. Das kleine Dorf Patterfall ist eingeschneit und eigentlich nicht zu erreichen. Dafür herrscht „innerorts“ das Chaos durch eine unheimlich große Rattenplage. Da kommt auf einmal der 13-jährige Flick in das Dorf, fast erfroren und erst mal auch völlig ohne Plan. Doch die Bewohner sind trotzdem froh, denn Flick scheint der lang ersehnte Pfeiffer zu sein, der die Ratten in den Griff bekommen soll.

    Das Buch ist für Leser ab 10 Jahre gedacht. Und natürlich kommt einem die Geschichte sehr bekannt vor: Der Rattenfänger von Hameln stand ein wenig Pate. Aber eben nur ein wenig, denn zum einen dürfte das Märchen heute nicht mehr so oft Kinder vorgelesen werden, zum anderen schafft der Autor es aber, dass aus dieser alten Geschichte etwas völlig neues und erweitertes entsteht. Da spielt die Musik eine riesengroße Rolle, was ich als enorm wichtig finde. Da gibt es Abenteuer mit Drachen und Magie, was die kleinen Leser begeistern wird. Das Buch ist gut zu lesen, teilweise mit viel Humor, teilweise mit viel Spannung, teilweise mit guten Lerneffekten geschickt eingebaut. Diesen Wechsel empfinde ich als gelungen.
    Die Spionin

    Die Spionin (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    09.04.2020

    Interessante Frau

    Nancy Wake ist Australierin, wird später in Europa Journalistin und heiratet in Frankreich einen sehr reichen und älteren Unternehmer. Mit seiner Bekanntschaft beginnt sie ein Leben im Luxus zu führen. Gleichzeitig unterstützt sie aber auch den Widerstand gegen die Faschisten, muss nach England fliehen, wird dort zur Agentin ausgebildet und geht zurück nach Frankreich, wo sie zusammen mit den Partisanen den Kampf gegen die Faschisten aktiv führt.

    Dem Buch ist eines sehr gut gelungen: eine heute fast unbekannte Frau, die viel für die Befreiung Frankreichs getan hat, bekannter zu machen. Das an sich ist sehr positiv, denn Nancy Wake ist eine sehr interessante Persönlichkeit mit vielen Facetten. Gleichzeitig ist das Buch gut geschrieben oder besser gesagt, sehr gut lesbar. Es hat einen hohen Unterhaltungswert und liest sich teilweise eher wie ein Abenteuerbuch.
    Genau das empfinde ich als negativ. Während des Lesens kam ich mir öfter vor, wie zu DDR-Zeiten: große pathetische Sprüche und Losungen. Diese passten so gar nicht zu der Frau. So habe ich mich zwischendurch mehr über Nancy Wake kundig gemacht. Dabei entdeckte ich viele „Fehler“ im Buch. Im Nachtrag wurden diese dann aber benannt und als künstlerische Freiheit dargestellt. Genau damit habe ich meine Probleme. Nancy Wake ist keine Persönlichkeit, die „uralt“ ist und über die es keine Aufzeichnungen mehr gibt. Man hätte das Buch auch als Unterhaltung sehr nah an der Wirklichkeit bleiben lassen können. Ein SS-Offizier, der persönlich Rache nimmt, den es aber nie gab – wozu?
    Oder man hätte dieses Buch mit einer Hauptfigur anderen Namens laufen lassen und im Anhang erklärt, dass sie nach dem Leben von Nancy Wake „erfunden“ wurde. Dann wären die zugedichteten Sachen für mich in Ordnung. Diese Mischung finde ich leider für die echte Nancy Wake unangebracht.
    551 bis 575 von 892 Rezensionen
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