Inhalt Einstellungen Privatsphäre
jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite
  • Portofrei ab 20 Euro
  • Portofrei bestellen ab 20 Euro
  • Portofrei innerhalb Deutschlands Vinyl und Bücher und alles ab 20 Euro
0
EUR
00,00*
Warenkorb EUR 00,00 *
Anmelden
Konto anlegen
    Erweiterte Suche
    Anmelden Konto anlegen
    1. Startseite
    2. Alle Rezensionen von raschke64 bei jpc.de

    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    898 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Nordwestnacht

    Svea Jensen
    Nordwestnacht (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.05.2022

    Guter Krimi

    In St. Peter-Ording ist ein Filmteam unterwegs, um eine vierteilige Krimiserie für das Fernsehen zu drehen. Doch schon kurz nach Beginn wird der Aufnahmeleiter tot aufgefunden, ertrunken in der See, angekettet an einem Pfahlhaus. Kurze Zeit später ist die neue zweite Hauptdarstellerin verschwunden. Anna von der Vermisstenstelle und Hendrik von der örtlichen Polizeistation beginnen die Untersuchungen und stellen schnell fest, dass beide Fälle zusammenhängen.

    Der dritte Teil der Reihe um St. Peter-Ording ist ein guter solider Krimi. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar, die örtlichen Gegebenheiten werden geschickt eingebaut und die privaten Geschichten der Ermittler sind gut integriert, ohne in den Vordergrund zu kommen. Eine gewisse Spannung ist vorhanden und man tappt eine längere Zeit im Unklaren, was die Gründe der Fälle angeht. Die Hauptpersonen sind sympathisch, aber Menschen mit Ecken und Kanten, die auch Fehler machen. Alles in allem eine gute lokale Krimireihe, für die ich eine Leseempfehlung aussprechen.
    Die Knochenleser

    Jacob Ross
    Die Knochenleser (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.05.2022

    Anders

    Michael Digson, genannt Digger, wird eher unfreiwillig Polizist und landet bei einer Spezialeinheit auf der Karibikinsel Camaho. Ein Jahr in England bleibt ihm, um sich weiterzubilden und eine Art Forensiker zu werden. Das braucht er auch bald, um mehrere Fälle aufzuklären.

    Die Beurteilung des Buches ist für mich etwas schwierig. Es ist ganz anders als die üblichen Krimis. Zum einen spielt es in einer selten beschriebenen Gegend. Zum anderen sind die Hauptfiguren, wie überhaupt die gesamte Polizei, sehr speziell und anders. Ich habe mich durch die ersten zwei Drittel des Buches ziemlich durchgekämpft. Ich kam mit dem Stil nicht zurecht und vor allem der spezielle Slang, der geschriebene wirklich furchtbar zu lesen ist, hat mir nicht gefallen und mir viel Lesespaß genommen. Erst gegen Ende der Geschichte konnte ich flüssiger lesen. Alles in allem finde ich das Buch nicht richtig schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung angedacht ist. Ich glaube nicht, dass ich sie lesen möchte.
    Polizeiärztin Magda Fuchs - Das Leben, ein wilder Tanz

    Helene Sommerfeld
    Polizeiärztin Magda Fuchs - Das Leben, ein wilder Tanz (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.05.2022

    Abschluss

    Berlin 1924. Magda ist weiterhin Polizeiärztin und führt ihre eigene Praxis. Doris wird immer erfolgreicher im Filmgeschäft und Celia hat Probleme in ihrer Ehe. Ein Mord an einer adeligen Holländerin wird untersucht und alle Beteiligten sind irgendwie mit der Geschichte verbunden. Denn sie zieht ihre Bahnen bis in die höchsten Kreise.

    Das Buch ist der Abschluss der Trilogie um die Polizeiärztin Magda. Aber wie in den Vorgängerbänden auch schon geht es hier nicht ausschließlich um Magda, sondern auch um ihre Freundinnen, Bekannte und auch Angestellte. Durch diese vielen unterschiedlichen Personen ist es möglich, in jeweils andere Milieus einzutauchen und auf diese Art und Weise Menschen in verschiedenen Lebenssituationen kennenzulernen. Ob bitterarm oder steinreich – das alles ist wirklich sehr gut beschrieben und miteinander verbunden. Neben dem Lesevergnügen lernt man so eine wilde, aber auch sehr interessante Zeit kennen. Von mir eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auf die neue Reihe.
    Grue, A: Tod im Trödelladen

    Grue, A: Tod im Trödelladen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.05.2022

    Geht so

    Eine kleine Stadt in Dänemark mit einem Trödelladen, der von einer Reihe Rentner ehrenamtlich betrieben wird. Als kurz hintereinander drei Leute davon sterben, wird Anne-Maj misstrauisch und beginnt eigenmächtig und teilweise gegen den Willen der Polizei, die Fälle zu untersuchen.

    Das Buch hat mich ein wenig enttäuscht. Zum einen wird extrem viel Nebensächliches sehr ausführlich beschrieben und das Ganze wirkt dadurch langatmig und zum Teil auch sehr langweilig. Zum anderen hat man ganz schnell eine bestimmte Person in Verdacht, welche sich dann auch bestätigt, auch wenn man das Motiv nicht wirklich weiß. Alles in allem kann man das Buch lesen, es stellt keine besonderen Herausforderungen. Allerdings bleibt es auch nicht wirklich im Gedächtnis haften. Auch wenn das Genre schon mal prädestiniert dafür ist, mit wenig Spannung auszukommen, bei diesem Buch gab es gar keine.

    Klönne, G: Für diesen Sommer

    Klönne, G: Für diesen Sommer (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.05.2022

    Macht nachdenklich

    Heinrich ist alt und gebrechlich und wird von seiner ältesten Tochter Monika schon länger betreut. Doch als diese eine Auszeit braucht, wird die jüngere Tochter Franziska ins Haus geholt. Diese ist aber schon viele Jahre nicht mehr dort gewesen und im Streit vom Elternhaus weg. Die Gräben sind tief. Und es ist schwierig, wieder zueinander zu finden, weil es sehr viele Familiengeheimnisse gibt.

    Mir hat das Buch gut gefallen. Zum einen hat es einen angenehmen, gut lesbare Stil. Zum anderen die Geschichte an sich. Ich mag Familiengeschichten. Hier vermischen sich die Erlebnisse im zweiten Weltkrieg mit der Zeit der Nachkriegsgeneration und dem Aufbegehren junge Leute. Das alles ist in eine Familie gepackt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, wie man im Alter selbstbestimmt leben und wie weit die Familie eingreifen kann und vor allem darf. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Das Thema kommt früher oder später sicherlich auf jeden zu.
    Flug 416

    T. J. Newman
    Flug 416 (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.05.2022

    Wow

    Flug 416 ist gerade gestartet, als Kapitän Bill Hoffmann einen unerwarteten Anruf im Cockpit erhält. Seine Familie wurde gekidnappt und der Entführer verlangt von ihm, dass er entweder das Flugzeug zum Absturz bringt oder dass seine Familie sterben wird. Verhandlungen sind sinnlos. Bill gelingt es zwar, seine Crew zu informieren, doch das reicht nicht aus. Denn im Flugzeug befindet sich ein Komplize des Entführers.

    Wow – was ist das für ein Debüt? Es ist lange her, dass ich ein Buch wirklich in einem Rutsch gelesen habe, noch dazu eins, das 400 Seiten hat. Doch dieses Buch konnte ich einfach nicht aus den Händen legen. Dabei ist die Geschichte an sich gar nicht so neu, doch die Umsetzung ist absolut gelungen und super spannend. Vor allem auch, weil hier normale Menschen beschrieben werden, keine Superhelden. Sie versuchen, mit beschränkten Mitteln, das Beste aus der Situation zu machen. Das ist so realistisch beschrieben, dass man das Gefühl hat, man ist bei dem Flug dabei. Ehrlich gesagt, bin ich im Moment froh, dass meine für dieses Jahr geplanten Flüge alle schon hinter mir liegen. Ich glaube, ich hätte bei einem Flug in nächster Zeit ein sehr ungutes Gefühl. Von mir gibt es eine
    Sommerschwestern

    Monika Peetz
    Sommerschwestern (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.05.2022

    Familie

    Henriette lädt ihre vier Töchter mit ihren Familien völlig überraschend nach Holland ein. Dort hatte die Familie auf einem Campingplatz stets ihre Sommerferien verbracht. Die Schwestern haben sich dort gut verstanden, was zu Hause nicht so funktionierte. Allerdings ist die Erinnerung an unbeschwerte Sommerferien auch damit verbunden, dass ihr Vater dort aufgrund eines Unfalls ums Leben kam. Und so ist ein Rückkehrer dahin schwierig.

    Das Buch ist eine gute Familiengeschichte. Die vier Schwestern sind völlig unterschiedlich und leben auch völlig unterschiedliche Leben. So ist es kein Wunder, dass sie hier bei einem Aufeinandertreffen nicht unbedingt harmonisch miteinander umgehen. Dazu kommt noch die Mutter, die relativ manipulativ mit ihren Töchtern ist. Das alles ist gut erzählt und für den Leser nachvollziehbar. Wohl jeder kennt ähnliche Konstellationen aus den eigenen Familien. Gut hat mir gefallen, dass das Ende nicht einfach nur positiv abgehandelt wird, sondern es einige offene Fäden gibt und das Ganze dadurch realistischer wird. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
    Der Tod macht Urlaub in Schweden

    Anders De La Motte
    Der Tod macht Urlaub in Schweden (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.05.2022

    Gern mehr davon

    Kommissar Peter Vinston soll sich aufgrund gesundheitlicher Probleme eigentlich in Österlen erholen. Außerdem wohnt dort auch seine Exfrau zusammen mit seiner Tochter, mit der er mehr Zeit verbringen will. Das Ganze funktioniert aber nur teilweise, denn in einem mondänen Haus wird die Maklerin Jessie Anderson tot aufgefunden. Angeblich soll es ein Unfall sein, doch Peter hat seine Bedenken, die er mit der örtlichen Ermittlerin Tove Esping teilt.

    Das Buch wird als erster Band einer sommerlich heiteren Krimireihe beschrieben. Das weckt den Eindruck, als wäre es ein Buch, dass man mal so zwischendurch weg lesen könnte und danach vergessen. Aber genau das ist es nicht. Die Figuren sind zum Teil liebenswert, zum Teil auch etwas schräg. Aber die Geschichte selbst gibt genügend Spannung, damit man miträtseln kann. Und erst ganz am Ende gibt es eine Auflösung, die in großen Teilen überrascht. Von mir daher eine Leseempfehlung und gern mehr aus dieser Reihe.
    Der große Fehler

    Jonathan Lee
    Der große Fehler (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    11.05.2022

    Schwer durchgekämpft

    Andrew Green ist 83 Jahre alt, als er vor seinem Haus erschossen wird. Der Mörder wird sofort gefasst und kommt ins Gefängnis. Trotzdem nimmt Inspector McClusky die Ermittlungen auf. Den Andrew Green ist ein bekannter Bürger von New York, der für den Bau des Central Parks oder der New York Public Library verantwortlich zeichnet.

    Das Buch wird von The Guardian als der beste amerikanische Roman des Jahres bezeichnet. Ehrlich gesagt, frage ich mich, wie die schlechteren Romane dann aussehen. Denn ich habe mich durch dieses Buch regelrecht und sehr schwer durchkämpfen müssen. Anfangs fand ich die Geschichte von Andrew Green berührend und sehr interessant. Doch nach und nach tauchten immer mehr Nebenfiguren auf, die ausführlichst beschrieben wurden und die für mich für die Geschichte nicht wirklich wichtig waren. Die Figur von Andrew Green wurde mehr und mehr in meinen Augen verzerrt. Und der Stil wurde immer langatmiger und langweiliger. Von mir gibt es daher keine Lese Empfehlung.
    Kaltherz

    Henri Faber
    Kaltherz (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.05.2022

    Steigert sich

    Die kleine fünfjährige Marie ist verschwunden. Sie wurde entführt, während ihre Mutter auf einem Parkplatz nur kurz auf der Toilette war. Die einzige Spur führt zu ihrem verschwundenen Kindermädchen. Kim Lansky ist eine sehr spezielle Kommissarin und erhält in der Vermisstenabteilung ihre letzte Chance, ihre Arbeit bei der Polizei zu behalten. Denn sie ist eher eine Einzelgängerin und hat sehr spezielle Methoden zur Ermittlung.

    Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die jeweils mit einem Namen beginnen. In dem Kapitel wird die Geschichte dann aus Sicht der Person erzählt, deren Namen am Anfang steht. Auf diese Art erfährt man das Ganze aus wechselnden Perspektiven. Anfangs ist es ganz extrem undurchsichtig und man erkennt kaum Zusammenhänge. Die Kommissarin Kim war für mich auch absolut unsympathisch. Nach und nach bekommt die Geschichte immer mehr Spannung und immer mehr Personen werden aus den verschiedensten Gründen verdächtig. Am Ende gibt es noch einige sehr überraschende Wendungen. Ein gut geschriebener, sehr interessanter Thriller, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.

    Man muss sich nur trauen

    Renate Bergmann
    Man muss sich nur trauen (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.04.2022

    Das Cover ist lustig

    Renate Bergmann war vier Mal verheiratet gewesen und hat da ja große Erfahrungen, mit denen sie ihre beste Freundin Gertrud nebst Hund unter die Haube bringen wird. Natürlich ist die Vorbereitung das Wichtigste und Renate packt kräftig mit an. Ob der Bräutigam und die Braut wollen oder nicht, steht gar nicht zur Auswahl. Renate hilft, wo sie nur kann.

    Ich habe alle Renate Bergmann-Bücher gelesen und bin eigentlich ein Fan dieser Reihe. Doch bei diesem Buch muss ich sagen, für mich war das Cover fast das lustigste am ganzen Buch. Die Ausführungen über die Vorbereitung einer Hochzeit sind ganz nett, aber extrem langatmig und dann werden sie mit der Zeit auch extrem langweilig. Für mich fehlte der sonst gewohnte Witz und nur ein paar gewollte Rechtschreibfehler reichen meiner Meinung nach nicht aus. Schade, ich hatte mir mehr versprochen.
    Die andere Schwester

    Die andere Schwester (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.04.2022

    Gute Fortsetzung

    Eigentlich möchte John nach dem ersten Fall um seinen Bruder die Polizei in Schweden verlassen und in Deutschland untertauchen. Doch es kommt ihm ein Mord in die Quere und er soll auch diesen Fall um eine ermordete Chefin einer Dating-Agentur aufklären. Leider ist ihm seine Vergangenheit auf den Fersen und er schwebt ständig in Lebensgefahr. Deswegen muss er einige Entscheidungen treffen, die mit normaler Polizeiarbeit nichts zu tun haben.

    Die Fortsetzung des ersten Bandes ist wiederum sehr gelungen. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Die Geschichte um den reinen Kriminalfall sowie auch die Geschichte um Johns Vergangenheit ist gut miteinander verbunden. Und der Kriminalfall selbst birgt am Ende noch einige überraschende Wendungen. Einzig das Cover konnte ich mir in Verbindung mit dem Fall nicht wirklich erklären. Unabhängig davon gibt es von mir für das Buch aber eine Leseempfehlung.
    Glaser, B: Kaiserstuhl

    Glaser, B: Kaiserstuhl (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.04.2022

    Lesenswert

    1962. Im Folgejahr soll ein großer deutsch-französischer Vertrag unterzeichnet werden. Doch im Vorfeld dessen wird eine alte Champagnerflasche gesucht. Sie soll bei dem Festakt geöffnet werden. Aber eigentlich steht hinter der Flasche noch ein Geheimnis. Weitere Geheimnisse gibt es in der deutschen und der elsässischen Familie, um die sich der private Teil des Buches rankt.

    Das Buch ist absolut lesenswert und erhält von mir eine Leseempfehlung. Die Autorin schafft es, interessant zu schreiben und neben einer privaten Geschichte auch noch große Politik einzubauen. Außerdem zeichnet sie ein sehr genaues Bild der 1960er Jahre und der Verbindungen zu alten Nazis, aber auch zu neuen Seilschaften. Frauen hatten es immer noch schwer und sollten hinter den Männern in der zweiten Reihe stehen. Alte Nazis witternden Morgenluft und nutzten die Verbindungen. Die Jugend fängt mehr und mehr an, eigene Wege zu gehen und alte Selbstverständlichkeiten infrage zu stellen. Das alles ist lebhaft beschrieben und in die Geschichte eingebaut.
    Schwarzlicht

    Schwarzlicht (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.04.2022

    Lahmer Anfang, starkes Ende

    Vincent ist Mentalist und hat seit Jahren eine eigene Show. Er ist etwas überrascht, als er von der Stockholmer Kommissarin Mina um Hilfe bei einem speziellen Fall gebeten wird. Eine Frau wurde in einer Art Zauberkiste gefunden, mit Schwertern durchbohrt. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich ziemlich schwierig, denn die Ermittlungskommission, die dafür zuständig ist, ist mit sehr speziellen Typen besetzt.

    Das Buch begann für mich extrem lahm. Vincent wird öfter einmal ermahnt: Du bist nicht Wikipedia. Und genau das dachte ich auch. Viele spezielle Erklärungen, die jegliche Spannung im Keim erstickt haben. Auch wenn sie oft wichtig sind, für mich waren sie einfach zu viel und zu lang. Noch dazu die extrem vielen Ausführungen über den privaten Bereich, besonders bei Vincent und Mina. Doch je weiter das Buch vorwärts ging, desto spannender wurde es. Die Geschichte war richtig interessant und das Ende schon ziemlich spektakulär. Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie und ich werde auch die beiden anderen Teile gern lesen.
    Das Land, von dem wir träumen

    Anna Thaler
    Das Land, von dem wir träumen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.04.2022

    Familie in schwierigen Zeiten

    Südtirol nach dem ersten Weltkrieg. Familie Bruggmoser bewirtschaftet einen Hof und betreibt vor allem Vieh- und Milchwirtschaft. Zwei Söhne sind im ersten Weltkrieg geblieben. Der älteste Sohn verfällt dem Alkohol, der jüngste will nur weg. Franziska ist Lehrerin. Doch Südtirol gehört jetzt zu Italien und die Behörden verlangen, dass nur noch italienisch gesprochen wird. Franziska kann das nicht und so kann sie auch nicht als Lehrerin arbeiten. Verbotenerweise gibt sie den Dorfkindern Unterricht in Deutsch und Heimatkunde. Doch das ist gefährlich.

    Das Buch erzählt eine Familiengeschichte in schwierigen Zeiten. Der Vater versucht, mit der neuen Zeit und den Behörden klarzukommen. Die Tochter rebelliert dagegen. Die Söhne versuchen auf ihre Weise, sich mit den Verhältnissen zu arrangieren. Das alles ist gut beschrieben und zeigt innerhalb einer Familie, welche schwierigen Entscheidungen die Menschen damals treffen mussten. Und wie sie von den Behörden drangsaliert und verfolgt wurden. So kann man gut nachvollziehen, was damals passiert ist. Ganz unabhängig davon ist das Buch sehr gut lesbar. Der Aufbruch in eine neue Zeit ist nachvollziehbar, die Schwierigkeiten, die dabei entstehen, ebenfalls. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
    Schallplattensommer

    Schallplattensommer (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.04.2022

    Etwas enttäuscht

    Es sind Sommerferien und die am Anfang der Geschichte 16-jährige Maserati arbeitet in der Gaststätte ihrer Oma mit. Das ist allerdings kein Ferienjob, sie ist auch nicht wirklich viel in die Schule gegangen. Denn sie will verhindern, dass jemand merkt, dass es ihrer Oma nicht mehr wirklich gut geht. Ihre Befürchtung ist, dass sie in dem Fall in eine Pflegefamilie kommen könnte. Es wird kein normaler Sommer, denn das Nachbargrundstück wird ausgebaut und von einer Familie bezogen mit zwei Jungen in ihrem Alter...

    Mich lässt das Buch etwas enttäuscht zurück. Ich fand die Vorgängerbücher der Autorin wesentlich ausdrucksstärker und direkter. Wie gewohnt, ist der Schreibstil sehr gut. Vor allem die Beschreibungen des Sommers am See und im Wald beziehungsweise in der Kirschplantage schaffen es, dass man sofort einen eigenen Feriensommer vor Augen hat. Zumindest dann, wenn man ihn einmal auf dem Dorf verbracht hat. Was die Geschichte selbst angeht, bin ich damit nicht wirklich glücklich geworden. Ich schwanke, ob ich Maserati bedauern soll oder ob sie mich nervt. Das liegt in erster Linie daran, dass vieles immer nur angedeutet und man sozusagen im Regen stehen gelassen wird, weil man nicht weiß, welche Zusammenhänge bestehen. Das zieht sich durch das ganze Buch. Erst spät wird einiges davon aufgeklärt, doch für mich war das zu spät, um das Buch mehr als Durchschnitt zu bewerten.
    Mord in Montagnola

    Mascha Vassena
    Mord in Montagnola (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    12.04.2022

    Wohlfühlkrimi

    Moira arbeitet eigentlich als Übersetzerin in Deutschland. Auch weil ihr Vater einen Schlaganfall hatte, kommt sie nach Montagnola ins Tessin zurück. Dort ist sie auch aufgewachsen. Ihre Jugendliebe Luca lebt ebenfalls mit seiner Familie in dem kleinen Ort. In einem alten Eiskeller wird eine Leiche gefunden und Moira wird gebeten, bei der Polizei als Dolmetscherin mitzuarbeiten. Die Arbeit macht ihr großen Spaß, obwohl sie sich nicht nur Freunde macht.

    Das Buch ist ein Regionalkrimi, in meinen Augen sogar eher ein Wohlfühlkrimi. Der Fall ist nicht. wirklich sehr spannend. In erster Linie wird der Ort im Tessin vorgestellt und seine Bewohner und natürlich Moira und ihre Familie. Die Hauptfigur ist sehr sympathisch, manchmal wird das allerdings etwas übertrieben. Wenn sie als einzige den anderen Menschen hilft oder immer den richtigen Ton trifft. Einige Sachen sind insgesamt auch ein wenig unrealistisch. So die Beschreibung ihres Vaters, der nach zwei Schlaganfällen eigentlich in Reha müsste und am Ende in einer Gaststätte hinter dem Tresen landet. Doch alles in allem kann man diese Sachen überlesen, denn insgesamt ist der Fall interessant und die Auflösung nicht alltäglich.
    Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln 1

    Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln 1 (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.04.2022

    Schwierig

    Elmo ist elf und hat gerade eine schwere Zeit. Sein großer Bruder ist tot und er trauert unheimlich um ihn. Aus der Lethargie reißt ihn ein kleiner Hund, den er im Hof findet und mitnimmt. Seine erste Aufgabe ist, nach dem Herrchen des Hundes zu suchen.

    Mich lässt das Buch etwas zwiegespalten zurück. Es ist für Kinder ab neun Jahre gedacht. Und es behandelt wichtige Themen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich es ein neunjähriges Kind alleine lesen lassen würde. Da geht es um den Verlust des großen Bruders von Elmo und wie Elmo damit umgeht. Wobei man lange Zeit gar nicht erfährt, was passiert ist. Auch die Familie von Elmo ist nicht ganz einfach, die Mutter ist eher wenig da. So ist Elmo ein Kind, das sich viel mit sich allein beschäftigen muss. Erst später in der Geschichte kommen Figuren dazu, die sehr sympathisch sind. Alles in allem ist es witzig und frech geschrieben, in vielem Sachen aber ein ziemliches Durcheinander. Am besten gefallen haben mir eigentlich die Zeichnungen. Alles in allem fällt es mir doch etwas schwer, eine Leseempfehlung abzugeben. Allenfalls für ältere Kinder.
    Für immer und noch ein bisschen länger

    Barbara Leciejewski
    Für immer und noch ein bisschen länger (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.04.2022

    Warmherzig

    Anna geht es sehr schlecht. Vor sechs Jahren verstarb ihr Verlobter Jeremias bei einem Verkehrsunfall. Seitdem hat sie nur noch ihre Arbeit und ansonsten verkriecht sie sich in ihrer Wohnung, in der sie alles an Jeremias erinnert. Genau so will sie es haben. Doch dann kündigt ihr der Vermieter die Wohnung und innerhalb von drei Monaten muss sie in München eine neue Bleibe finden. Das ist ziemlich aussichtslos. So landet sie am Ende in einer Wohngemeinschaft mit vorwiegend alten Leuten, die auch noch so ihre Besonderheiten haben.

    Das Buch ist sehr warmherzig. Ich wollte eigentlich sagen, es ist das beste Buch der Autorin. Doch das würde bedeuten, dass die vorherigen Bücher schlechter sind. Und das sind sie nicht. Die Autorin schafft ist in jedem neuen Buch, ganz normale Menschen vorzustellen, die nach einem schweren Schicksalsschlag versuchen, einen Weg zurück ins Leben zu finden. Dabei geht es um viel Liebe und sehr viel Menschlichkeit. Das alles ist wunderbar beschrieben und genau so wunderbar zu lesen. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
    Doppelporträt

    Agneta Pleijel
    Doppelporträt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.04.2022

    Klein und fein

    London 1969. Agatha Christie und Oskar Kokoschka treffen sich. Nicht auf eigenen Wunsch und auch eher widerwillig. Kokoschka soll die fast 80-jährige Schriftstellerin porträtieren. Eigentlich will er das nicht, doch das finanziell großzügige Angebot kann er nicht ausschlagen. Auf der anderen Seite lehnt auch Christie die Sitzungen ab, fügt sich aber dem Willen ihres Mannes und vor allem ihres Enkels. Die beiden so unterschiedlichen Persönlichkeiten treffen aufeinander und in den sechs Sitzungen entsteht nicht nur ein sehr spezielles Porträt, sondern eine Art Biografie der beiden.

    Das Buch hat etwas mehr als 200 Seiten. Fairerweise muss man aber sagen, dass auf den Seiten sehr viel Platz gelassen wurde. Bei einem normalen Druck wären es vielleicht gerade 100 Seiten geworden. Dafür finde ich den Preis des Buches ziemlich hoch. Unabhängig davon finde ich allerdings das Cover sehr gelungen, das auf der Vorderseite Agatha Christie und auf der Rückseite Oskar Kokoschka zeigt. Ich kannte beide Künstler, wusste aber nicht, dass sie sich wirklich getroffen haben. So habe ich erst mal nachgeschaut, ob es das beschriebene Bild wirklich gibt. Es gibt es – mir gefällt es nicht. Dafür gefällt mir das Buch um zu mehr. Es ist klein, aber fein. Die beschriebene Handlung könnte möglicherweise so stattgefunden haben. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, nichts davon ist erfunden. Die Biografien beschränken sich auf wichtige und prägende Ereignisse im Leben der Künstler. Trotzdem hat man dann noch eine sehr genaue Vorstellung, was das für Menschen gewesen sein könnten. Daher von mir eine Leseempfehlung.
    Das Mädchen und der Totengräber

    Oliver Pötzsch
    Das Mädchen und der Totengräber (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.04.2022

    Vielschichtig

    Wien 1894. Leopold von Herzfeldt arbeitet weiter bei der Polizei. Ihm wird ein relativ komischer Fall übertragen. Im Museum wurde ein ägyptischer Sarkophag gefunden. Doch die Mumie ist nicht aus dem alten Ägypten, sondern der Leichnam eines berühmten Professors, der erst vor wenigen Wochen nach Ägypten gefahren ist. Während die Untersuchung läuft, passieren in Wien grausame Mode. Junge Männer werden erstochen und verstümmelt. Was erst nach Einzelfällen aussieht, verdichtet sich langsam zu einer Serie.

    Das Buch ist ein historischer Krimi, der es schafft, mehrere Fälle sehr gut miteinander zu verbinden. So erfährt man ganz nebenbei etwas über ägyptische Mumien, aber auch die Entwicklung der Kriminalistik und das damalige Leben in Wien. Ebenfalls interessant ist die Wiener Unterwelt. Ganz am Ende wird dann noch erklärt, was davon erfunden ist und was wirklich war. Die Fälle selbst sind nicht immer super spannend, aber aufgrund der Vielschichtigkeit interessant und teilweise auch kurios. Der Autor versteht es, interessant zu schreiben. Einzig der Titel des Buches erschloss sich mir nicht ganz. Trotzdem von mir eine Leseempfehlung.
    Gezeitenmord

    Dennis Jürgensen
    Gezeitenmord (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.04.2022

    Schöner Auftakt

    Bei einer Wattwanderung finden ein Lehrer und sein Schüler eine Leiche. Kurz darauf ist der Lehrer schwer verletzt und der Junge verschwunden. Da die Leiche genau auf der Grenze zwischen Dänemark und Deutschland lag, werden von dänischer Seite aus zu den Ermittlungen Rudi Lehmann aus Flensburg hinzugezogen. Die Leitung der Ermittlungen übernimmt Lykke Teints. Es ist ihr erster eigener Fall.

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es ist ein solider Krimi, bei dem es um reale Ermittlungen geht. Es ist eine gewisse unterschwellige Spannung ständig vorhanden. Das Besondere an dem Fall ist aber die Zusammenarbeit von deutscher und dänischer Seite. Und die beiden unheimlich sympathischen Hauptpersonen. Es blitzt immer mal wieder auch etwas Humor durch. Auf jeden Fall ein sehr guter Auftakt einer Reihe mit hoffentlich genauso guter Folgebücher.
    Die kleine Buchhandlung im alten Postamt

    Rachael Lucas
    Die kleine Buchhandlung im alten Postamt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.04.2022

    Cotswolds zum 2.

    Beth hat bisher den Dorfladen in Little Maudley betrieben. Doch sie will zurück in die Stadt. So überredet sie ihre Cousine Hannah, den Laden zu übernehmen. Hannah, nicht zufrieden in ihrer Ehe mit Phil Und mit den Problemen mit ihrem Sohn Ben beschäftigt, stimmt zu. Bald fühlt sie sich im Dorf mehr als heimisch, hat gute Ideen, um in dem Geschäft noch eine Buchhandlung unterzubringen, von der sie immer geträumt hat. Auch Ben fühlt sich im Dorf wohl, noch dazu als der berühmte Fußballspieler Jake das Training übernimmt.

    Das Buch ist der zweite Teil um den kleinen Ort in den Cotswolds. Einige Figuren aus dem Vorgängerbuch werden übernommen und die Geschichte fortgeführt. Wie auch im Vorgänger geht es um die Geschehnisse im Dorf und hier insbesondere um Hannah. Dem Genre gemäß endet die Geschichte natürlich positiv. Das ist keine Überraschung, aber das Buch löst trotzdem sehr viel Wärme aus. In erster Linie auch wieder deswegen, weil in den Nebenhandlungen sehr viel Realität eingebaut ist. Hier geht es um eine Trennung und wie das ein Jugendlicher verarbeitet. Und auch um die schwierige Phase der Pubertät. Das alles zusammen ergibt ein gut lesbares Buch, das angenehme Gefühle auslöst.
    Violas Versteck

    Marc Raabe
    Violas Versteck (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.03.2022

    Rasantes Finale

    Tom wacht in London in einem Krankenhaus aus, schwer verletzt und ohne Erinnerung. Erst nach und nach wird ihm klar, dass er in London seine Schwester Viola gefunden hat. Und zwar, nachdem in Berlin sein Vater ermordet wurde. Ihm ist überhaupt nicht klar, welche Zusammenhänge bestehen. Und das ist lebensgefährlich für ihn und seine Familie.

    Der vierte Teil der Reihe um Tom Babylon ist gleichzeitig auch ein rasanter Abschluss. Auf verschiedenen Zeitebenen springt die Geschichte vor und zurück und enthüllt nach und nach die ganzen Zusammenhänge. Aber praktisch von Kapitel zu Kapitel kommt eine unerwartete Wendung dazu. Normalerweise würde ich für dieses Buch die höchste Bewertung abgeben, doch bereits wie in den vorherigen Teilen hat mich die „Stimme“ von Toms kleiner Schwester Vi sehr gestört und die Anweisungen und vor allem die Umsetzung durch Tom waren für mich nicht glaubhaft. Das ist allerdings meine einzige Kritik an dem Buch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, allerdings denke ich, man sollte vor diesem Buch unbedingt die Vorgänger gelesen haben.

    Der dreizehnte Mann

    Florian Schwiecker
    Der dreizehnte Mann (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.03.2022

    Realer Hintergrund

    Im zweiten Teil der Reihe um den Anwalt Rocco Eberhardt wird in einem Kanal eine Leiche gefunden. Sie stellt sich als der Freund Jörg von Timo Krampe heraus. Beide Männer wurden in ihrer Jugend sexuell missbraucht und mussten an einer Art Experiment teilnehmen, bei dem Berliner Jugendämter Pflegekinder an pädophile Männer vermittelt haben. Der Tote ist nicht freiwillig in den Kanal gegangen und bei der Untersuchung des Falles kommt ein hochrangiger Politiker in den Verdacht, an der Tötung beteiligt zu sein. Auf jeden Fall war er damals verantwortlich in dem Jugendamt…

    Das Buch lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Ich fand seinen Vorgänger besser. In diesem Fall fehlte mir fast völlig die Spannung. Positiv zu vermerken ist, dass beide Autoren gut schreiben und vor allem wissen, worüber sie schreiben. Von dem Experiment hatte ich vorher noch nie gehört und es hat mich ziemlich schockiert, was offizielle Ämter den ihnen anvertrauten Kindern angetan haben. Es ist gut, dass jemand darüber schreibt, damit das nicht in Vergessenheit gerät. Mit diesem Hintergrund freue ich mich auf eine Fortsetzung, hoffe allerdings, dass diese dann wieder etwas spannender wird.
    326 bis 350 von 898 Rezensionen
    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
    14
    15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
    Vertrag widerrufen
    Newsletter abonnieren
    FAQ- und Hilfethemen
    • Über jpc

    • Das Unternehmen
    • Unser Blog
    • Großhandel und Partnerprogramm
    MasterCard VISA Amex Diners Club PayPal
    DHL
    • AGB
    • Versandkosten
    • Datenschutzhinweise
    • Barrierefreiheitserklärung
    • Impressum
    • Kontakt
    • Hinweise zur Batterierücknahme
    * Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
    ** Alle durchgestrichenen Preise (z. B. EUR 12,99) beziehen sich auf die bislang in diesem Shop angegebenen Preise oder – wenn angegeben – auf einen limitierten Sonderpreis.
    © jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH
    • jpc.de – Leidenschaft für Musik
    • Startseite
    • Feed
    • Pop/Rock
    • Jazz
    • Klassik
    • Vinyl
    • Filme
    • Bücher
    • Noten
    • %SALE%
    • Weitere Bereiche
      • Themenshops
      • Vom Künstler signiert
      • Zeitschriften
      • Zubehör und Technik
      • Geschenkgutscheine
    • Hilfe
    • Anmelden
    • Konto anlegen
    • Datenschutzhinweise
    • Impressum
    • Kontakt