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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    892 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Die Töchter der Ärztin

    Helene Sommerfeld
    Die Töchter der Ärztin (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.01.2023

    Es geht weiter

    Es ist es Jahr 1928. In Berlin hat die Ärztin Ricarda erneut eine eigene Praxis. Während des ersten Weltkrieges hatte sie in der Charité gearbeitet, doch danach gab es die üblichen Probleme, dass Frauen nicht wirklich anerkannt sind. Ihre Tochter Henny lebt in Amerika, ihr Mann arbeitet in Hollywood. Die jüngere Tochter Toni wird ebenfalls Ärztin und entscheidet sich, nach Afrika zu gehen.

    Das Buch setzt fast nahtlos an die Vorgängerreihe an. Fast deswegen, weil einige wenige Jahre dazwischen liegen. Wer die Vorgänger nicht mehr ganz so exakt im Kopf hat, kann die teilweise leicht verwirrenden Familienverhältnisse anhand eines Stammbaumes am Ende des Buches nachlesen. Das empfinde ich als eine gute Idee. Ansonsten ist das Buch gewohnt gut geschrieben, für mich allerdings gibt es ein wenig zu viele Abenteuer, Anschläge, Verwicklungen, Unfälle und Ähnliches (für genauere Beschreibungen müsste ich zu viel spoilern). Und auch, wenn es in dem Buch zu allererst um die Töchter geht, habe ich zum Beispiel einige Figuren vermisst - in erster Linie den Bruder Georg, dessen interessante Geschichte leider überhaupt nicht erwähnt wird, was die Zwischenjahre angeht. Trotzdem zeigt das Buch wieder Weltgeschichte auf, die auf eine Familie runtergebrochen ist. Die damalige Zeit wird nacherlebbar gemacht. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.
    Totes Moor

    Lars Engels
    Totes Moor (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    23.01.2023

    Guter Start einer neuen Reihe

    Der junge Kriminalkommissar Janosch Janssen ist in seinem kleinen Heimatort in die Rhön zurückgekehrt, da es seiner Mutter sehr schlecht geht. Vor neun Jahren ist Matilda, eine Bekannte von ihm, spurlos verschwunden. Die damaligen Ermittlungen ergaben, dass sein Vater in die Angelegenheit verwickelt ist. Daraufhin nimmt er sich das Leben. Die Schuld daran gibt Janosch seiner jetzigen Chefin, Kriminaloberrätin Diana Quester. Keine einfache Zusammenarbeit, zumal jetzt die Leiche von Matilda gefunden wird…

    Das Buch ist ein guter Beginn einer geplanten neuen Reihe. Die Besonderheiten der Rhön, speziell des Roten Moores, werden sehr gut in die Geschichte eingebunden und wenn man sich dort ein bisschen auskennt, merkt man, wie gut es gelungen ist. Die Geschichte selbst ist ein Regionalkrimi, der die üblichen Merkmale aufweist. Keine Hochspannung, aber gelungene Ermittlungen, die erst relativ spät auf den Täter hinweisen. Vorher gibt es genug Verdächtige und auch im Kommissariat ein nicht einfaches Zusammenspiel, das die Geschichte ein wenig bereichert. Alles in allem würde ich gern eine Fortsetzung lesen und kann eine Leseempfehlung aussprechen.
    Die Siegel des Todes

    Peter Orontes
    Die Siegel des Todes (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.01.2023

    Historienschmöker

    Anfang des 14. Jahrhunderts im Schwarzwald arbeitet der Junge Elias bei einem Abdecker. Er weiß nicht, woher er stammt. Einzige Erinnerungen hat er in seinen Albträumen und in einem Medaillon, das eine lateinische Inschrift trägt und das ihn immer wieder in Gefahr bringt. So kommt er von einem Abenteuer in das nächste, reist mit dem fahrenden Volk und muss immer öfter um sein Leben fürchten.

    Das Buch ist ein sehr guter Historienschmöker im besten Sinne. Wahre Begebenheiten werden aufgegriffen und mit fiktiven Erlebnissen so verbunden, dass sich das Ganze richtig gut lesen lässt und man trotzdem nebenbei noch einiges aus dem Mittelalter lernt. Die Hauptfiguren sind gut dargestellt, die Bösen allerdings manchmal ein wenig zu arg gezeichnet. Doch insgesamt ist das Ganze stimmig und unterhält sehr gut. Da man fast bis auf die letzte Seite nicht weiß, was ist mit dem mysteriösen Medaillon auf sich hat, durchzieht das Buch eine gewisse Grundspannung. Die Auflösung ist interessant, allerdings sehr kurz gehalten. Alles in allem gibt es von mir eine Leseempfehlung.
    Die Tochter der Hungergräfin

    Annette Spratte
    Die Tochter der Hungergräfin (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.01.2023

    Echte Geschichte

    Ernestine von Sayn und Wittgenstein ist noch nicht mal zehn Jahre alt, als ihr jüngerer Bruder stirbt. Er ist der letzte männliche Erbe der Familie und ihre Mutter, Gräfin Louise Juliane, hat ein großes Problem. Obwohl ihr verstorbener Mann ihr die Grafschaft vererbt hat, machen die mächtigen Männer, allen voran die Kurfürsten von Köln und Trier, ihr das Erbe streitig. Das geht soweit, dass ihre Schlösser und Burgen belagert und sie ausgehungert werden sollen. Erst durch eine abenteuerliche Flucht gelingt der Restfamilie, vorerst einen sicheren Unterschlupf und entsprechenden Schutz durch höherrangige Personen zu bekommen. Im immer noch währenden 30-jährigen Krieg das Beste, was passieren kann. Doch niemals geben sie den Kampf um ihr Erbe auf.

    Der Autorin gelingt es, eine den Fakten noch wahre Geschichte mit Leben zu erfüllen. Geschickt ist es, dass die Geschichte aus Sicht der Tochter erzählt wird. Am Anfang fand ich den Stil leicht gewöhnungsbedürftig und zu einfach, doch im Laufe des Buches gab sich das und das Lesen war interessant, lehrreich und vor allem auch angenehm. Ich kannte die Geschichte der mutigen Frau bisher nicht und so habe ich viel lernen können. Die ab ungefähr der Hälfte in meinen Augen etwas stark eingestreute Werbung für den christlichen Glauben hätte es nicht gebraucht. Das hat mich ein wenig abgeschreckt. Doch davon ganz abgesehen ist es ein wunderbares Buch darüber, wie ungewöhnliche Frauen auch in schwierigen Zeiten erreichen konnten, was sie sich vorgenommen haben. Wenn teilweise auch unter großen Opfern und schweren Verlusten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
    Isengrim

    Isengrim (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.01.2023

    Mittelalter mit Humor

    In der Stadt Krems wird die Bademagd Magdalena tot aufgefunden, aufgeschnitten und verstümmelt. Da die Leiche vor dem Haus des jüdischen Geldverleihers liegt, wird dieser festgenommen, gefoltert und zum Tode verurteilt. Der Spielmann Niki glaubt allerdings nicht daran, dass der Jude der Mörder ist, und möchte den Fall aufklären. Dazu tritt er zusammen mit seinem Freund Bertram der Stadtwache bei und betätigt sich als Detektiv. Allerdings eher mit mangelndem Erfolg…

    Das Buch ist der dritte Teil um den Zeitreisen Nikolaus, der unbeabsichtigt Mittelalter landet und dort als Spielmann Blondie bekannt wird. Man kann das Buch auch ohne Kenntnis der beiden Vorgängerbände lesen, die auch mehr als Abenteuerroman angelegt sind. Allerdings schaden die Vorkenntnisse nicht, denn so versteht man erst viele Feinheiten und auch Anspielungen. Isengrim selbst ist als historischer Kriminalroman beschrieben. Für mich hat dieser gerade im Mittelteil nicht unbedingt große Spannung, aber das hat mich nicht gestört. Denn gerade die Anspielungen auch auf die Gegenwart fand ich immer sehr witzig. Die Auflösung birgt dann noch einiges an Überraschungen, ging aber relativ schnell. Trotz dieser Anmerkungen fand ich das Buch sehr lesenswert und würde mich über eine Fortsetzung der Reihe sehr freuen.
    Meyer, K: Bücher, der Junge und die Nacht

    Meyer, K: Bücher, der Junge und die Nacht (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    16.01.2023

    Abenteuerlich

    Leipzig 1933. Der Buchbinder Jakob Steinfeld hat ein Problem mit den Aufkommen der Nazis. Weil er sich auf persönlicher Ebene mit einem anlegt, landet er für mehrere Monate im Gefängnis. Frisch entlassen, lernt er die junge Juli Pallandt kennen. Mit ihrer Familie hat er ebenfalls Probleme, denn der Vater von Juli versucht, ihm die Kapelle, in der sich sein Büchergeschäft und seine Buchbinderwerkstatt befindet, abzukaufen. Jakob lehnt es ab. Alles zusammen hat für ihn schwere Konsequenzen…

    Das Buch ist irgendwie eine Art Abenteuerroman. Er ist gut geschrieben und zeugt von ganz viel Liebe zu alten und zu neuen Büchern und den entsprechenden Handwerken dazu. Ich kenne Leipzig ein wenig, aber das Graphische Viertel war mir völlig unbekannt und ich habe beim Lesen sehr viel Neues gelernt. Vor allem die Geschichte in der Vergangenheit ist sehr gut und die Figuren anschaulich beschrieben. In der Gegenwart, in der es um Jakobs Sohn Robert geht, hat mich das ganze weniger begeistert. Warum ich trotzdem nicht über ein Mittelmaß hinaus komme liegt ganz einfach daran, dass ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, dass ich das Buch unbedingt weiterlesen muss. Im Gegenteil, ich bin mehrmals darüber eingeschlafen. Irgendwie hat mich am Ende nicht mehr interessiert, wie die Geschichte ausgeht. Ganz überraschend war es bis auf einige Details dann auch nicht wirklich.
    Wunn, A: Saubere Zeiten

    Wunn, A: Saubere Zeiten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.01.2023

    Schweigen

    Jakob arbeitet als Journalist in Berlin. Er lebt getrennt von Frau und Sohn und hat zu seinem Vater sehr wenig Kontakt. Erst als dieser im Krankenhaus im Sterben liegt, fährt er zurück in sein Heimathaus. Dort findet er von seinem Vater besprochene Tonbänder sowie Tagebücher seines Opas. In der Familie wurde kaum über die Vergangenheit gesprochen und so lernt er erst jetzt etwas davon kennen.

    Das Debütbuch des Autors hat mich überzeugt. Anfangs fand ich das Cover etwas altmodisch, doch es passt absolut zum Inhalt des Buches. Der Stil ist geradlinig und direkt und irgendwie nicht sehr emotional. Trotzdem kann man sich als Leser alles genau vorstellen und unheimlich mitfühlen. Die Geschichte an sich ist interessant. Der Autor schreibt selbst darüber, dass die Fakten wahr sind, die Geschichte aber von ihm ausgedacht. Was davon stimmt, bleibt sein Geheimnis. Aber das ist auch nicht wichtig. Denn es geht auch darum, dass in den Familien Schweigen über die Vergangenheit herrscht und damit viele gute Gelegenheiten vergeben werden, sich besser kennenzulernen und als Familie zusammenzuhalten. Beim Inhalt des Buches geht es speziell um die Beziehung vom Vater zum Sohn. Doch es betrifft nicht nur Männer. Alles in allem hat mich das Buch absolut überzeugt und bekommt von mir eine Leseempfehlung.
    Fräulein Anna, Gerichtsmedizin

    Petra Aicher
    Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.01.2023

    Leider enttäuscht

    Anna ist 19 und stammt vom Land. Nach ihrer Ausbildung als Krankenschwester in einem Orden kommt sie nach München, um dort als Hilfskraft in der Gerichtsmedizin zu arbeiten. Ihr gefällt es schnell sehr gut und sie ist wissbegierig und lernt gern und viel. Gleich bei ihrem ersten Fall einer älteren Schauspielerin lernt sie den Reporter Friedrich/Fritz kennen, der eigentlich ein Adliger ist und sie sehr ausnutzt.

    Das Buch hat mich leider etwas enttäuscht. In letzter Zeit ist ein regelrechter Boom ausgebrochen von Frauenfiguren, die Anfang des 20. Jahrhunderts um ihre Ausbildung oder ihr Studium kämpfen oder in Berufe einsteigen, die bis dahin ausschließlich Männern vorbehalten waren. Das ist oft ganz interessant, aber zum einen wird es langsam ein wenig viel und zum anderen hat man inzwischen gewisse Ansprüche an ein solches Buch oder Reihe. Und diese erfüllt „Fräulein Anna“ leider nicht. Die Figuren wirken auf mich teilweise nicht stimmig und fast karikativ. Allen voran der Adlige Fritz. Wie sein Freund ist er verarmt und hat eine Bürgerliche geheiratet, um finanziell abgesichert zu sein. Es ist eine Zweckheirat auf beiden Seiten. Nur erwartet er, dass er ohne Gegenleistung (vom Namen mal abgesehen) alle Vorteile nutzen kann und möglichst keine Leistung bringen muss (1 x im Jahr ein Einsatz in der Firma des Schwiegervaters ist ihm zu viel). Gleichzeitig nutzt er die finanziellen Möglichkeiten für seine Hobbys und für Beziehungen zu Frauen, die „bei 3 nicht auf dem Baum“ sind. Seine Frau wird als „strohdumm“ beschrieben und adligkeitshörig. Auf der anderen Seite verehrt er Anna geradezu, obwohl sie ebenfalls nicht unbedingt als sehr gebildet beschrieben wird. Aber sie hört ihm zu, wenn er erzählt. Und sie unterhält er (Wohnung, Geschenke) völlig ohne Gegenleistung mit dem Geld seiner Frau. Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden.
    Auch z. B. der andere Gehilfe in der Gerichtsmedizin. Er kann nicht mit Leichen arbeiten, verweigert sich vielen und ist ständig betrunken – behält aber seine Arbeitsstelle? Nicht glaubwürdig.

    Unabhängig davon war das Buch nur mäßig spannend, was den Fall angeht. Allerdings ist das in meinen Augen keinen Punktabzug wert, weil das Buch als Roman bezeichnet wird. Nicht als Krimi, wie man vom Titel her erwarten könnte. Mir persönlich kam allerdings die Gerichtsmedizin der damaligen Zeit viel zu kurz. Alles in allem ist das Buch für mich eher Durchschnitt und ich werde die Fortsetzung nicht lesen.
    Blutmond

    Blutmond (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.01.2023

    So muss ein Krimi sein

    Harry ist in Los Angeles. Weil er dort Geld für eine Bekannte braucht, kehrt er nach Oslo zurück, um für einen reichen Immobilienmakler den Auftrag zu übernehmen, einen Serienmörder zu finden und damit den Immobilienmakler zu entlasten. Harry umgibt sich mit Freunden und Bekannten und beginnt zu ermitteln. Doch er kommt dem Täter nicht näher, stattdessen mordet dieser weiter.

    Blutmond ist für mich ein Krimi, wie er sein sollte. Ermittlungen, die nachvollziehbar sind. Einige Verdächtige, die alle irgendwie in Frage kommen könnten, doch auf den richtigen bin ich nicht gekommen. Spannung durch einige Wendungen. Dazu ein interessanter wissenschaftlicher Ansatz, bei dem ich einiges gelernt habe. Auch wenn ich es mir in Echt nicht wirklich vorstellen möchte. Dazu ein Fortgang der Geschichte und ein Ende, dass auf einen neuen Fall hoffen lässt. Alles in allem beweist der Autor erneut, warum er zu den besten in seinem Fach gehört. Von mir eine absolute Leseempfehlung.
    Kuckuckskinder

    Kuckuckskinder (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.12.2022

    Fjällbacka vom Feinsten

    Kurz vor einer Vernissage wird der berühmte Fotograf Rolf in seiner Galerie ermordet aufgefunden. Nur wenig später geschieht auf einer kleinen Insel sogar ein Dreifachmord. Der Schriftsteller Henning Bauer, der kurz vor dem Erhalt des Literaturnobelpreises steht, verliert einen Sohn und zwei Enkelkinder. Patrick und seine Kollegen ermitteln, doch sie kommen nicht wirklich vorwärts. Der Hauptverdächtige wird mittels Indizien überführt, doch Patrick hat seine Zweifel. Erica dagegen recherchiert für ein neues Buch zu einem Mord in den 1980er Jahren und ahnt nicht, dass alle Vorfälle doch irgendwie zusammenhängen…

    Endlich gibt es eine Fortsetzung zu der Reihe um Fjällbacka. Ich finde, dass diese Reihe zu den besten der Autorin gehört. Obwohl ich normalerweise nicht sehr mag, wenn zu viel Privates von den Ermittlern in die Fälle einfließen, finde ich es bei dieser Reihe einfach besonders gut gelungen und passend. Der Krimi „Kuckuckskinder“ ist eher ruhig und über weite Strecken hat man überhaupt kein Gefühl, wohin sich die Geschichte entwickelt. Die Rückblicke auf eine besondere Person und die Geschehnisse der Gegenwart scheinen nicht zusammenzugehören. Die Auflösung dann birgt mehrere überraschende Wendungen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und die Hoffnung, dass die Krimireihe bald fortgesetzt wird.
    Rote Sirenen

    Victoria Belim
    Rote Sirenen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.12.2022

    Sehr gutes Debüt

    Victoria ist Ukrainerin, doch bereits als Jugendliche wanderte sie in die USA aus und lebt heute in Brüssel. Trotzdem fühlt sie sich immer wieder in ihr altes Heimatland zurückgezogen und besucht ihre Großmutter, um mehr über ihre Familie und vor allem den verschwundenen Urgroßonkel Nikodim zu erfahren. Doch ihre Reise in die Vergangenheit ist nicht so einfach. Zum einen fehlen ihr viele Informationen, zum anderen gibt es unterschiedliche Auffassungen von dem Geschehen und am Ende kommt Corona dazwischen.

    Ich finde, das Buch ist ein wunderbares Debüt der Autorin. Sie beschreibt ihre eigene Geschichte und ihre Familiengeschichte. Das gelingt ihr in klaren Sätzen mit einem großen Mitgefühl, ohne allzusehr in Sentimentalitäten abzuschwenken. Man begleitet sie bei ihrer Reise und man kann ihre Ängste nachvollziehen. Ich habe unheimlich viel über die Ukraine lernen können, das meine ich vor allem auf menschlicher Ebene. Mir wurde klar, wie schwierig es für die Menschen ist, ihre Vergangenheit einzuschätzen und einzuordnen. Die Aktualität der Ereignisse hat man immer im Hintergrund und man versteht, warum die Menschen so um ihre Heimat kämpfen und so große Entbehrungen auf sich nehmen. Von mir gibt es für das Buch eine absolute Leseempfehlung.
    Amissa. Die Überlebenden

    Frank Kodiak
    Amissa. Die Überlebenden (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.12.2022

    Schwächer

    Rica hat ihren Mann Jan begraben müssen und kämpft jetzt fast allein weiter gegen die Verbrecherorganisation, die Amissa unterwandert hat und die bis in höchste Kreise reicht. Dafür kehrt sie u. a. in ihre Heimat zurück. Doch dieser Kampf fordert immer mehr Opfer…

    Amissa - Die Überlebenden ist der dritte und letzte Teil der Trilogie. Ich fand die beiden Vorgänger sehr gut und unheimlich spannend. Leider trifft das für mich auf den Abschlussband nicht mehr zu. Gefühlt zog sich das Ganze in die Länge und die Auflösung barg zwar einige Überraschungen, war aber irgendwie für mich unvollständig. Ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll. Vielleicht hatte ich einfach mehr und zu viel erwartet. Auch die Einbeziehung von Voodoo konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Trotzdem war das Buch sehr gut lesbar und der Autor weiß zu schreiben.
    Ginsterhöhe

    Anna-Maria Caspari
    Ginsterhöhe (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.12.2022

    Deutsche Geschichte

    1919. In dem kleinen Dorf Wollseifen in der Eifel kehrt Albert aus dem ersten Weltkrieg zurück. Sein Gesicht ist völlig zerstört und seine Frau hat damit große Probleme. Nach und nach lebt sich Albert wieder im Dorf ein und auch seine Ehe wird langsam besser. Die Leute arbeiten hart, aber langsam geht es aufwärts. Nach der Geburt seiner kleinen Tochter entschließt sich Albert, in Bonn sein Gesicht operieren zu lassen. Danach ist er wie ein anderer Mensch. Doch die Nazis werfen ihre langen Schatten voraus…


    Das Buch erzählt deutsche Geschichte der neuen Vergangenheit. Dieses Mal aus der Sicht eines schwer gezeichneten Kriegsheimkehrers des ersten Weltkrieges und auch eines Bauern in einem kleinen Dorf mit kargen Böden und schwerer Arbeit. Das ist gut beschrieben. Die Menschen sind realistisch gezeichnet. Vor allem nicht nur sehr einseitig. Die Geschehnisse in Deutschland werden geschickt eingeflochten durch Tagebuchaufzeichnungen des Lehrers. Das Besondere an dem Buch ist noch, das es die wahre Geschichte des Dorfes in der Eifel beschreibt. Das gibt dem Ganzen noch mehr Gewicht. Alles in allem ist es der Autorin gelungen, mir die Menschen und die Geschichte des Ortes näher zu bringen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
    Der Strand: Vermisst

    Karen Sander
    Der Strand: Vermisst (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.12.2022

    Guter Anfang

    Die gehörlose Lilly will sich mit ihrer Freundin am Strand treffen. Doch Lilly verschwindet spurlos und die Polizei tappt im Dunkeln. Trotz groß angelegter Suche finden sie keine Spur. Einzig ein Foto, das Lilly ihrer Freundin geschickt hat, zeigt komische Zeichen und scheint eine Art Geheimschrift zu sein. Kriminalhauptkommissar Tom und Kryptologin Mascha ermitteln unter Hochdruck…

    Das Buch ist der gute Anfang einer 3-teiligen Reihe, die auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst spielt. Der Ort Sellnitz ist leider fiktiv. Auch wenn die Autorin am Ende erklärt, warum sie sich dafür entschieden hat, finde ich es ein bisschen schade. Als relativ guter Kenner dieser Gegend konnte ich viele Sachen wiedererkennen. So hätte es mir etwas besser gefallen, wenn auf einen echten Ort zurückgegriffen worden wäre. Doch ansonsten ist das Buch sehr gut lesbar, der Stil gefällt mir und es gibt genügend Verdächtige, auch wenn man bei den meisten noch überhaupt keine Ahnung hat, worum es geht. Nicht so gut gefallen hat mir, dass die komplette Geschichte so offen ist. Ich mag ja in sich abgeschlossene Teile, die aufeinander aufbauen. Daher kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen für Leute, die alle drei Teile lesen möchten. Ansonsten ist es ein wenig frustrierend.
    The Dark

    Emma Haughton
    The Dark (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    15.12.2022

    Nicht immer stimmig

    Kate ist Ärztin in der Notaufnahme und geht in die Antarktis auf eine Forschungsstation, um dort einen verstorbenen Arzt zu ersetzen. Dieser ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Den Winter über sind 13 Personen in der Station und mehr und mehr hat Kate den Verdacht, dass der Arzt nicht verunfallt ist. Dann wird ein weiterer Toter auf der Station gefunden…

    Was am Buch zuerst auffällt, ist das passende und gut gelungen Cover. Das erste Viertel des Buches handelt ausschließlich von dem Leben auf der Station. Es ist kein Stück spannend, trotzdem ist es gut lesbar und vermittelt einen Eindruck, wie es auf solchen, dem Klima extrem ausgesetzten Stationen zugeht. Danach beginnt es mehr und mehr, spannend zu werden. Doch leider ist die Hauptperson Kate für mich absolut nicht stimmig. Sie kommt mit einem schweren Trauma auf diese Station und ernährt sich dort die meiste Zeit von schweren Medikamenten. Es wunderte mich die ganze Zeit, wieso ihre starke Medikamentensucht niemanden auffällt. So viel, wie sie genommen hat, müsste sie die ganze Zeit quasi im Delirium gehandelt haben. Auch die anderen Personen auf der Station sind teilweise nicht glaubhaft. Da wird fröhlich Dope geraucht und niemand will es bemerken. Da sind Wissenschaftler dabei, die selbst einfachste Aufgaben nicht mehr erfüllen und es scheint niemanden zu stören. Das kann ich nicht nachvollziehen und das macht für mich das Buch über viele Strecken eher unglaubwürdig und damit nur Mittelmaß.
    Feldpost

    Mechtild Borrmann
    Feldpost (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.12.2022

    Zutiefst berührend

    Das Buch erzählt die Geschichte der Familie Kuhn in Zeiten des Nationalsozialismus. Der Vater führt eine Spedition und ist mit den Nazis nicht einverstanden. Seine relativ klaren Worte bringen ihn für zwei Jahre ins Gefängnis, die Firma wird enteignet und die Familie versucht, irgendwie durchzukommen. Die Tochter verzichtet auf eine weitere Ausbildung und geht arbeiten, der Sohn beginnt ein Studium. Doch er fühlt sich zu seinem Freund hingezogen und sie beginnen eine homosexuelle Beziehung, die in Zeiten der Nazis lebensgefährlich ist.

    Mich hat das Buch zutiefst berührt. Zum einen ist es wunderbar geschrieben. Die Hauptpersonen sind in ihren Handlungen nachvollziehbar und sehr sympathisch. Zum anderen wird aber auch eine Geschichte erzählt, die sonst eher jüdische Menschen betroffen hat und öfter beschrieben wurde. Hier trifft es eine deutsche Familie, die durch teilweise auch falsche Entscheidungen vor allem gegenüber dem Naziregime alles verliert. Das wird auf zwei Zeit ebenen erzählt. In der Gegenwart wird über die Geschichte der Familie nachgeforscht, gleichzeitig wird in der Vergangenheit chronologisch erzählt, was alles passiert ist und was die Familie auf sich nehmen musste und wie es letztendlich ausging. Ein absolut wunderbares Buch, dass ich jedem zum Lesen empfehle.
    Die letzte Party

    Clare Mackintosh
    Die letzte Party (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.12.2022

    Gelungen

    Rhys ist ein Star, doch sein Ruhm verblasst und seine Ferienhaussiedlung, die er zusammen mit einem Bekannten gebaut hat, muss ein Erfolg werden. Denn er ist auch pleite. Die große Silvesterparty soll die Beziehungen der neuen – vorwiegend englischen - Bewohner mit den Walisern auf der anderen Seeseite verbessern. Doch am Ende ist Rhys tot und die Ermittlerin Ffion steckt tief in der Sache drin und hat einiges vor ihrem Kollegen Leo zu verbergen.

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Am Anfang habe ich mehr als nur geschmunzelt über das Kennenlernen der beiden Ermittler. Der Witz hielt eine ganze Weile vor und hat mich über den Anfang des Buches getragen, das an dieser Stelle noch nicht wirklich spannend war. Doch mit jedem Kapitel gibt es eine neue Möglichkeit, wer der Täter gewesen sein könnte. Quasi jeder hat ein Motiv und die Wendungen und Verwicklungen betrachte ich als äußerst gelungen. Auch die privaten Sachen der Ermittler haben mir gefallen, weil sie nicht im Vordergrund standen, das Geschehen aber ergänzten. Alles in allem kann ich für das Buch nur eine Leseempfehlung aussprechen und würde auch weitere Fortsetzung gern lesen.
    NIGHT - Nacht der Angst

    Riley Sager
    NIGHT - Nacht der Angst (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.12.2022

    Nicht ganz überzeugend

    Charlies beste Freundin Maddy wurde ermordet. Die Freundinnen hatten sich im Streit getrennt. Charlie hat seitdem starke Gewissensbisse und auch eine Art „Filmriss“ – besser gesagt, sie sieht eigene Filme im Kopf unabhängig von der Wirklichkeit. U. a. deshalb will sie die Universität verlassen und sucht und findet eine Mitfahrgelegenheit nach Hause. Der Fahrer allerdings will erst am späten Abend losfahren und so wird es eine Nachtfahrt. Mehr und mehr hat Charlie den Verdacht, dass etwas nicht stimmt und der Fahrer nicht der freundliche Mann ist, den er vorzugeben scheint. Sondern er ist wohl der Campus-Mörder und damit auch der Mörder von Maddy ...

    Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Charlie hatte praktisch ständig Filme im Kopf und auch als Leser weiß man nicht, ob es Wahrheit ist oder wieder irgendein Film. Anfangs war das Ganze noch irgendwie interessant, doch im Laufe des Buches hat es mich eigentlich mehr und mehr genervt und zum Teil auch irgendwie gelangweilt. Erst ab Mitte des Buches gibt es dann einige überraschende Wendungen und das Buch wird ein wenig spannender, allerdings war für mich die Figur Charlie nicht immer stimmig. Die Gegensätze waren einfach zu stark und die Spannung dann nicht hoch genug. Einer der letzten Sätze des Buches lautet: “Ganz okay. Also, nicht überragend, aber auf keinen Fall grottenschlecht. Ein Film eben…“. Genau so würde ich für mich das Buch einschätzen.
    Beverly-Whittemore, M: dunklen Sommer

    Beverly-Whittemore, M: dunklen Sommer (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    05.12.2022

    Nicht meins

    Saskia hat keine Eltern mehr. Nach einem schweren Vorfall in der Familie setzt sich ihre Mutter nach Mexiko ab, stirbt ihr Bruder und kommt ihr gewalttätiger Vater ins Gefängnis. Sie kommt zu einer Art Pflegefamilie. Doch auch dort gibt es Probleme und ihr Pflegevater fährt mit ihr und ihrem Pflegebruder nach Maine. Die Gemeinschaft, die allein in einem Waldgrundstück lebt, gefällt ihr ganz gut. Auch wenn sie bald merkt, dass sie in einer Sekte gelandet ist, fühlt sie sich dort wohl. Zumindest wohler als anderswo. Doch auch hier gibt es einen schweren Vorfall, bei dem sie und ihre Freunde beteiligt sind, und die Sekte löst sich auf. Viele Jahre später holt sie der Vorfall aus der Vergangenheit ein...

    Ich hatte von dem Buch mehr erwartet. Aber es stellte sich heraus, es ist nicht meins. Ich habe schwer in die Geschichte hineingefunden. Sie wird in teilweise extrem kurzen Kapiteln immer abwechselnd in Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Doch gerade am Anfang ist es völlig verwirrend, weil man nur schwer erkennt, was was ist. Es gab immer wieder Abschnitte, bei denen ich wirklich schwer mit dem Inhalt und dem Stil des Buches kämpfte. Dann gab es wieder Abschnitte, die ich relativ leicht lesen konnte. Am Ende gibt es zwar noch einige Überraschungen, doch einiges war auch absolut vorhersehbar. Relativ genervt haben mich die andauernde Verwendung der lateinischen Namen für Pflanzen oder Tiere. Das störte in meinen Augen den Lesefluss erheblich. Alles in allem fällt es mir schwer., für das Buch eine Leseempfehlung auszusprechen. Ich wüsste niemanden, dem ich das Buch empfehlen könnte.
    Weinberg, J: Gut Erlensee - Margaretas Traum

    Weinberg, J: Gut Erlensee - Margaretas Traum (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.12.2022

    Schöne Familiengeschichte

    Der erste Weltkrieg ist noch nicht lange zu Ende und aus diesem sind Vater und Sohn Lamprecht zurück auf ihr Gut Erlensee in der Nähe von Kiel gekommen. Doch der Sohn leidet unter einem Kriegstrauma und der Vater übernimmt wieder die Familiendruckerei, der ist extrem schlecht geht. In Kriegszeiten haben seine Tochter Margareta und seine Mutter versucht, die Firma einigermaßen über Wasser zu halten. Jetzt allerdings gibt nimmt der Vater wieder allein alles in die Hand und die Töchter sollen möglichst lukrativ verheiratet werden, um die Schulden der Druckerei bezahlen zu können. Doch die Töchter haben eigentlich andere Pläne…

    Das Buch ist eine schöne Familiengeschichte. Gut geschrieben und ebenso gut lesbar. Mir hat gefallen, wie unterschiedlich die verschiedenen Familienmitglieder beschrieben sind. Auf diese Art kommen fast alle Probleme dieser Zeit in der Familie vor. Natürlich wird dem Genre gemäß am Ende so ziemlich alles gut. Doch bis dahin ist es interessant zu lesen, mit welchen Problemen Kriegsheimkehrer zu kämpfen hatten beziehungsweise wie die Frauen in dieser Zeit nur langsam zu ihrem Recht kommen. Das letzte Kapitel verweist auf eine Fortsetzung der Reihe. Von mir gibt es dazu eine Leseempfehlung.
    Krüger, M: Wintersterben

    Krüger, M: Wintersterben (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.12.2022

    Spannend

    In den Walliser Alpen wird eine männliche Leiche gefunden. Es stellt sich heraus, dass der Mann ein ehemaliger deutscher Kriminalbeamter war. Interpol schickt Valeria Ravelli, um die Sache aufzuklären. Doch obwohl sie versucht, inkognito zu ermitteln, stellt sich schnell heraus, dass in dem kleinen Dorf so ziemlich alle Menschen Bescheid wissen. Und so gerät sie bald selbst in Gefahr…

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist der 2. Teil der Reihe, allerdings problemlos lesbar, ohne den 1. Teil zu kennen. Es gibt nur wenig direkte Bezüge zum Vorgänger. Über weite Strecken ist es unheimlich spannend, weil man überhaupt keine Ahnung hat, wohin die Geschichte geht. In dem Dorf tauchen verschiedene, zum Teil etwas unheimliche Gestalten auf. Man kann nicht zuordnen, was sie sind und was sie tun. Bis kurz vor Ende des Buches steht man quasi im Dunkeln da. Die Auflösung ist dann zwar ein wenig schnell, aber sie verweist gleichzeitig auch auf eine Fortsetzung. Diese werde ich auf jeden Fall lesen, ebenso wie den Vorgänger.
    Blutige Stufen

    Chris Carter
    Blutige Stufen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.11.2022

    Klassisch

    Garcia und Hunter sind einem Serienkiller auf der Spur. Seine „Spezialität# sind spezielle Tötungsmethoden, die die Opfer besonders quälen und für die Angehörigen nicht auszuhalten sind. Trotz verschiedener Hinweise des Täters kommen die Detektive nicht wirklich weiter, da sie keinen Anhaltspunkt haben, wie die Morde zusammenhängen können. Und so werden die Taten immer brutaler…

    Das Buch ist für mich weniger ein Thriller, eher ein relativ klassischer Krimi. Was nicht schlecht ist. Die beiden Detektive bilden wie immer ein gutes Team und ermitteln seriös. Für einen Carter-Thriller finde ich das Buch dieses Mal relativ sachlich. Natürlich sind die Taten immer noch sehr brutal, aber das ganze Umfeld ist realistisch und am Ende kann man den Täter sogar einigermaßen verstehen. Alles in allem ist das Buch - wie immer bei dem Autor - gut lesbar und bringt eine Menge Spannung rüber. In der Reihe um die beiden Detektive finde ich, dass das Buch eines der besten ist.
    Die Unverbesserlichen - Der große Coup des Monsieur Lipaire

    Die Unverbesserlichen - Der große Coup des Monsieur Lipaire (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.11.2022

    Ziemlich schräg

    Ein kleiner Ort an der Côte d‘Azur. Die Reichen genießen ein paar Tage Urlaub in ihren Ferienhäusern, die der schon etwas ältere Deutsche Wilhelm verwaltet. Er nennt sich allerdings Guillaume und versucht, französischer als die Franzosen selbst zu sein. Mit kleinen Gaunereien hält er sich über Wasser. Durch Zufall bekommt er eine Art Schatzkarte einer örtlichen Familie und zusammen mit seinen Freunden und Bekannten träumt er davon, den Schatz zu heben und reich zu werden.

    Das Buch ist ziemlich schräg. Es ist kein Krimi, es ist keine Komödie, es ist kein Roman, es ist von allem irgendwie ein bisschen was. Die Figuren sind zum Teil lustig, zum Teil aber auch ziemlich doof. Irgendwie fand ich keinen richtigen Bezug zu ihnen. Vom Stil her ist das Buch gut lesbar und durch viele versteckte oder direkte Andeutungen gibt es manchmal Stellen, über die ich schmunzeln musste. Doch alles in allem war vieles davon so unrealistisch und übertrieben, dass es mir am Ende zu viel wurde. Deshalb kommt das Buch für mich leider über Mittelmaß nicht hinaus.
    Stehn, M: Happy New Year - Zwei Familien, ein Albtraum.

    Stehn, M: Happy New Year - Zwei Familien, ein Albtraum. (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.11.2022

    Realität

    Eine Silvesterfeier unter Freunden. Sie waren schon jahrelang zusammen. Doch in diesem Jahr ist etwas anders. Denn ihre Töchter feiern gemeinsam mit Freundinnen zu Hause. Nina, eine der Mütter, macht sich Sorgen, dass alles problemlos läuft. Doch die anderen überzeugen sie, dass die Mädchen alt genug sind. So verläuft Silvester mehr oder weniger wie immer: mit sehr viel Alkohol und einem Kater am anderen Tag. Doch Jennifer, eine der Töchter, ist danach verschwunden…

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht der verschiedenen Personen erzählt. Durch die Überschrift weiß man sofort, um wen es geht. Es ist gut lesbar und man hat immer das Gefühl, dass man noch ein Kapitel lesen möchte und dann noch eins. Die Spannung ist immer vorhanden, zum einen erscheinen die Personen und die Abläufe sehr realistisch. Die oberflächlichen Freundschaften hat wohl jeder schon einmal selbst erlebt. Zum anderen erfährt man als Leser ziemlich zeitig, wie die Sache abgelaufen ist. Damit ist man anderen Personen im Buch immer einen Schritt voraus. Das Ende birgt dann eine Überraschung. Allerdings fand ich es etwas sehr kurz abgehandelt. Vor allem dafür, dass vorher alles sehr ausführlich beschrieben wurde. Doch insgesamt kann ich eine Leseempfehlung aussprechen.
    Kochen am offenen Herzen

    Max Strohe
    Kochen am offenen Herzen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.11.2022

    Eher einfach

    Max Strohe erzählt in dem Buch in Romanform von seinem Leben. Als Leser weiß man nicht ganz genau, was ist wahr und was ist dazu erfunden. Er erzählt von seiner Ausbildung und seinen ersten Jobs und noch mehr von seinem Nicht-Arbeiten-Wollen und seinem Leben zwischen den Jobs.

    Ich kenne den Koch und Autor nur aus dem Fernsehen und dort ist er mir vor allem aufgefallen durch seine eher bodenständiger Art. Das Buch lässt mich jetzt etwas zwiegespalten zurück. Es ist auf eine Art gut lesbar und hat eine direkte Sprache und gerade am Anfang einen sehr lakonischen Humor. Doch irgendwann im Laufe des Buches erschöpft sich das Ganze und zumindest ich war eher genervt durch die oft vulgäre Sprache und darüber, dass es scheinbar wichtiger war, über all die vielen Drogen und noch mehr im Detail die vielen Frauen und den entsprechenden Geschlechtsverkehr zu berichten. Ich hatte mir von dem Buch mehr darüber erwartet, wie der Autor zu seinem heutigen Stand als Koch gekommen ist. Scheinbar ist dazu eventuell ein Nachfolgebuch geplant. Das es dem Autor gelungen ist, aus seinem Leben doch noch etwas Gutes zu machen: dafür Respekt.
    226 bis 250 von 892 Rezensionen
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