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    Leselottchen

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 0

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    64 Rezensionen

    Eyssen, R: Grab unter Zedern

    Eyssen, R: Grab unter Zedern (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.05.2018

    Ein wunderbarer Südfrankreich Krimi

    Remy Eyssen schafft es immer wieder mich zu begeistern.
    Der aus Deutschland kommende Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter hat sich, im inzwischen vierten Band dieser Buchreihe sehr gut in Südfrankreich eingelebt, liebt Land und Leute. Die Beziehung und das Zusammenleben mit der stellvertretenden Chefin der Gendarmerie Nationale, Isabelle Morelle und ihrer pubertierenden, überaus erfrischenden Tochter Lilou passt wunderbar ins Geschehen.

    Der Prolog hat es gleich in sich. Ein fürchterliches Familiendrama wirkt erschütternd.
    Das Thema dieses Frühsommers in Le Lavandou, das auch Leon und Isabelle beschäftigt, ist die Freilassung von Paul Simon. Nach fünf Jahren hinter Gittern hat eine Wiederaufnahme des Verfahrens bewirkt, ihn wegen mangelnder Beweise freizulassen. Hat er seine damals 10-jährige Tocher ermordet oder nicht. Eine Leiche wurde nie gefunden.
    Gleichzeitig wird am Strand ein männlicher Toter angespült.
    Die Gemüter der Bevölkerung in Le Lavandou sind erhitzt.
    Dr. Leon Ritter ist bei seiner Arbeit in der Gerichtsmedizin wieder ganz in seinem Element und ein richtiger Zauberer. Er entlockt den Toten Geheimnisse, wie sonst keiner. Da kann man bloß hoffen, dass sein neuer Kollege bald das Weite sucht. Bei seinen Nachforschungen besucht er mehrmals die idyllische Insel Porquerolles, da alle Fäden dort zusammenzulaufen scheinen.

    Die Landschaft ist wie geschaffen, für einen spannenden und ereignisreichen Frankreich Krimi.
    Die überaus gelungene Schreibweise entführt mich jedes Mal mittenrein ins Geschehen. Nach dem Lesen des ersten Buches habe ich vor lauter Begeisterung einen Urlaub dort verbracht. Und so fällt es mir leicht, die ganz besondere Atmosphäre dieser Landschaft einzufangen.
    Eine spannende Story, fantastisch erzählt, perfekt durchdacht, mit vielen kleineren Nebengeschichten über die Menschen und die Natur. Einmal angefangen kann ich die Bücher von Remy Eyssen nicht mehr aus der Hand legen. Das Lesen macht Lust auf mehr.
    Ich hoffe immernoch sehr, dass diese großartige Krimireihe bald verfilmt wird.
    Das Buchcover gefällt mir wie immer außerordentlich gut. Der Titel ist passend. Wie oft habe ich diese Buchreihe schon Bekannten von mir empfohlen und auch dieses Band werde ich begeistert weiterempfehlen.
    Für mich eines der Highlights der vielen französichen Krimireihen, die derzeit angeboten werden.
    Von mir gibt es auch dieses Mal fünf Sterne.
    Bingül, B: Riskante Manöver

    Bingül, B: Riskante Manöver (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.04.2018

    Interessant, fesselnd und aufwühlend

    Der Pharmakonzern Wenner schlittert in eine schwere Katastrophe.
    Mehrere Kinder sind nach der Einnahme des neu auf den Markt gekommenen Schmerzmittels Validolor schwer erkrankt.
    Mats Holms und Laura May, PR-Profis mit eigener Agentur sind auf Krisenmanagment spezialisiert und werden von der Geschäftsleitung umgehend beauftragt mitzuhelfen, das drohende Unheil abzuwenden.
    Die kleine Patientin Sophie stirbt, unfassbar und ein tragischer Schicksalsschlag für die Eltern.
    Doktor Nina Rosenthal von Pharmawatch nimmt dies zum Anlass eine Demonstration einzuberufen, Wenner soll Rechenschaft ablegen und kritische Fragen beantworten.
    Noch dazu ist eine Mitarbeiterin spurlos verschwunden.

    Der Tod des kleinen Mädchens zu Beginn des Buches hat mich erschüttert.
    Man muss an seine eigenen Kinder denken und hat das Gefühl, das darf nicht wahr sein. Beim Lesen ist man stets mittendrin im Geschehen. Spannend, temporeich und nicht gerade zimperlich wird die Aufsehen erregende Story erzählt. Unsaubere Machenschaften, Vertuschungen, aber auch Menschliches machen diesen Krimi zur äußerst fesselnden Leseunterhaltung.
    Mats Holm und Laura May sind ein tolles Team und können sich jederzeit aufeinander verlassen. Holms Privatleben lockert für mich die ansonsten nervenaufreibende Story immer wieder etwas auf. Das ist gut so, insbesondere sein väterlicher Freund Werner gefiel mir gut.
    Ein fantastisches Erstlingswerk, ein rundum durchdachter und vom Anfang bis zum Ende sehr gelungener Krimi.
    Die Schreibweise ist erstklassig und der Inhalt überaus interessant und aufwühlend. Man leidet und kämpft geradezu mit.

    Der ganze Fall wirkt noch Tage später bei mir nach.
    Das Cover hat gleich meine Neugierde geweckt. Die Perspektive ist ungewöhnlich. Nach dem Lesen denke ich aber, die Story ist viel besser als das Cover verspricht. Der Buchtitel ist gelungen und gut zu merken.
    Ich hoffe sehr auf weitere Bände mit diesem tollen Team.
    Aisha

    Aisha (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.02.2018

    Spannend, interessant und hervorragend durchdacht

    Axel Steen, ein Kriminalkommissar in Kopenhagen, ist die Hauptfigur dieses überaus lesenswerten Buches. Ein sogenannter Antiheld, der seine Drogenabhängigheit und sein unstetes Leben erfolgreich hinter sich gelassen hat und sich vornimmt ein besseres Leben zu führen, dabei wird er ständig von Selbstzweifeln geplagt. Er liebt seine kleine Tochter Emma, die bei seiner Exfrau Cecilie lebt. Als Ermittler geht er meistens seinen eigenen Weg. Sympathisch, gerecht, stur und kämpferisch sucht er nach der Wahrheit und den Schuldigen dieses spannenden Falles.
    Zunächst werden zwei Männer ermordet. Ihre Gemeinsamkeit ist, beide haben vor Jahren für den dänischen Geheimdienst gearbeitet, den PET. Im Kampf gegen Terrorismus muss irgendwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Doch die Ermittlungen von Axel Steen werden erheblich behindert. Die damaligen Verantwortlichen sind die heutigen Kollegen von Axel Steen und sie bereiten einen Mantel des Schweigens über die alten Vorkommnisse, allen voran Axels Freundin Henriette.
    Was es mit dem Buchtitel "Aisha" auf sich hat, erfährt der Leser erst in der zweiten Hälfte dieses Krimis.

    Dieses Buch ist der 4. Band einer Buchreihe. Ich habe die ersten drei Folgen mit Axel Steen nicht gelesen, hatte aber keine Schwierigkeiten dem Ablauf zu folgen. Auf den ersten Seiten hatte ich leichte Mühe, mich auf den Fall einzulassen, vielleicht auch mit den dänischen Namen zurechtzukommen, aber mit der Zeit nimmt einen die Story so mit, dass man das Buch immer weiter lesen muss. Die nicht allzu langen Kapital kamen mir dabei sehr entgegen.
    Die Sprache ist fantastisch. Irgendwie merkte ich, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Kein Satz, kein Wort ist zuviel. Das Kopfkino funktionierte bei mir einwandfrei. Auf der Jagd nach der Wahrheit wird die Story zusehends explosiver und der rasante Countdown zum Ende hin ließ mich meine ganze Umgebung vergessen. Eine sehr interessante Story, von vorne bis hinten hervorragend durchdacht.
    Das Buchcover ist ein richtiger Hingucker. Wenig Farben dafür um so geheimnisvoller. Auch der Buchtitel ist gefällt mir gut.
    Ganz sicher werde ich noch die vorherigen Bände mit Axel Steen lesen. Und natürlich hoffe ich sehr auf einen Folgeband.
    Wolfswut

    Andreas Gößling
    Wolfswut (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.01.2018

    Sehr bewegender Thriller

    Ein sehr aufwühlender Thriller, der bei mir noch Tage nach dem Lesen Spuren hinterlässt.
    Der Vater von Lotte Soltau ist nach einer Krebserkrankung gestorben. Bei der Besichtigung seines Nachlasses entdeckt sie in einer Lagerhalle fünf Fässer mit Leichtenteilen. Wer war dieser von allen gelobte, charismatische Alex Soltau. Bauunternehmer und Musiker zugleich, hat er viele Menschen verzaubert. Schlummerte womöglich ein Monster in ihm, das immer wieder an die Oberfläche tritt? Führte er ein Doppelleben voll krasser Gegensätze.

    Die Kriminalhauptkommissarin vom LKA, Kira Hallstein, bekommt den Fall zugeteilt. Sie ist schlau, aber auch unberechenbar. Sie lässt sich von Grenzen nicht stoppen. Eine sehr interessante Kommissarin, die durch ihr ereignisreiches Leben die Story noch spannender erscheinen lässt.
    Zur Seite steht ihr der junge Kollege Max Lohmeyer, der aus Bayern nach Berlin kam. Sympathisch, manchmal noch etwas unsicher, wächst er zusehends mit diesem Fall.

    Dass diese Story auf einer wahren Begebenheit basiert, war mir die ganze Zeit bewusst. Die Szenen sind teilweise so brutal, dass ich gar nicht so genau wissen möchte, was Wahrheit und was Fantasie ist. Es offenbart sich einem, wie tief menschliche Abgründe sein können. Mit seinen unfassbaren Handlungen und erschütternden Geschehnissen ist das Buch eher für Leser, die nicht zu zart besaitet sind.
    Der Schreibstil ist überaus spannend und flüssig zu lesen. Man kommt von einem Lese-Highlight zum nächsten. Alles ist sehr bildlich beschrieben, was einerseits sehr gut ist, ich aber in diesem Fall mein Kopfkino etwas bremsen musste. Der Thriller ist sehr gut durchdacht und trotz verschiederner Zeitabläufe hatte ich nie Schwierigkeiten der Story zu folgen.
    Das Buch war für mich ein Leseeerlebnis der ganz besonderen Art. Thriller mit groberen Szenen habe ich zuhauf gelesen. Da es sich aber um einen True-Crime-Thriller handelt, erschütterte mich die Handlung mehr als sonst.
    Das Anzeigen eines neuen Ermittlungstages und die Kapitelüberschriften, die auf den jeweiligen Schauplatz hinweisen, kamen mir sehr entgegen.
    Das Cover passt absolut zu dieser Story. Blutrot und trotz dem geschlossenen Auge auf der Vorderseite schreit es mir regelrecht entgegen. Der Titel ist massiv und erschreckend und sehr gelungen.
    Ein Thriller, der mich nachdenklich macht und den ich weiterempfehlen möchte. Doch empfindlichere Krimileser sollten lieber die Finger davon lassen. Nervenstarke Krimileser erleben einige aufwühlende Stunden. Alles im allem hat mich dieser Thriller sehr bewegt.
    Dunkel Land

    Dunkel Land (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.11.2017

    Interessante Charaktere treffen aufeinander

    Außergewöhnliche Idee, sehr unterhaltsam umgesetzt.
    Zwei interessante Charaktere treffen in einer Notlage aufeinander.
    Verena Hofer, eigentlich Literaturdozentin, möchte ihr Leben nach dem Tod ihrer Schwester neu gestalten. Sie will mehr Zeit haben für ihre kleine, taffe, fünfjährige Nichte Amelie, die ihr anvertraut wurde. Und so lockt sie ein mehrmonatiges Job-Angebot auf dem Land.
    Die reiche Unternehmerin Ernestine von Wuthenow sucht eine Betreuung für ihren Neffen im Havelland. Verena rechnet mit einem jüngeren Schützling.
    Doch wie sich vor Ort herausstellt ist der Neffe Dr. Carl von Wuthenow ein erwachsener Mann. Ein Kriminalist, der nach einer sehr schweren Schussverletzung unter Aussetzern seines Kurzzeitgedächtnisses leidet.
    Anfänglich sind Verena und Carl nicht sehr glücklich über die Planungen der Tante. Aber Amelie geht es sehr gut, Verena benötigt das Geld und Carl braucht Hilfe bei seiner Arbeit als Berater der Staatsanwaltschaft in Berlin.
    Sein Wissen ist bei mehreren brutalen Tötungsfällen für die Kriminalpolizei von großer Wichtigkeit. Mit Verenas Hilfe möchte er wieder am Arbeitsleben teilnehmen.
    Für Verena ist diese böse Seite des Lebens absolutes Neuland.
    Trotzdem schafft sie es, Carl eine große Stütze zu sein. Auch in schwierigen Situationen behält sie die Nerven.
    Carl wirkt zusehens menschlicher und sympathischer.
    Die beiden finden zueinander, ergänzen sich und bilden ein tolles Team. So entwickelt sich die Story äußerst interessant.
    Dieser spannende und wendungsreiche Fall stellt die beiden vor manche gefährliche Herausforderung.
    Gleichzeitig gefiel mir die besondere Atmosphäre im Jahrhundert alten Gutshaus und seine weiteren Mitbewohner. Das Gedicht, Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, wird mehrmals erwähnt und lässt somit ein idyllisches Bild vor meinen Augen erscheinen. Krasse Gegensätze, gelungenes Kopfkino, das mich begeistert.
    Das ist nun schon das zweite Buch, das ich von dieser Autorin lese. Ich mag ihren Schreibstil. Die Story war sehr unterhaltsam und zum Schluss hin sogar äußerst spannungsgeladen. Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen.
    Das Buchcover besticht durch seine intensiven Farben. Allerdings steht mir das Gutshaus fast zu einsam da. Der kurze Buchtitel weckte meine Neugierde.
    Crimson Lake

    Crimson Lake (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.11.2017

    Schauplatz Australien

    Detective Ted Conkaffey musste dem Polizeidienst den Rücken kehren. Auch seine Frau hat sich mit der kleinen Tochter von ihm abgewendet. Schuld sind ein paar Minuten, die sein Leben und das Leben der dreizehnjährigen Claire an einer Straße zufällig kurzzeitig, eigentlich völlig belanglos, zusammenführte.
    Doch das Schicksal nimmt erbarmungslos seinen Lauf.
    Verschleppt und missbraucht wird Claire zwar lebendig gefunden, kann aber keine eindeutigen Angaben zum Entführer machen. Die Anklage von Ted wird fallen gelassen, aber seine Unschuld ist für viele nicht eindeutig bewiesen.
    Und so führt ihn sein Weg nach Crimson Lake, in der Hoffnung dort zur Ruhe zu kommen.
    Sein Anwalt verschafft ihm eine Stelle in einem Privatdetektivbüro. Die Inhaberin heißt Amanda Pharell. Sie saß schon als junge Frau wegen Mordes im Gefängnis.
    Die beiden verstehen, ergänzen und respektieren sich, die Zusammenarbeit klappt beim ersten gemeinsamen Fall sehr gut.
    Die Ehefrau eines erfolgreichen Schriftstellers bittet um Hilfe bei der Suche nach ihrem Ehemann. Der hat eines Nachts Hals über Kopf das Haus verlassen und kehrt nie zurück.

    Die Protagonisten gefallen mir nicht ganz so gut.
    Ted kommt trotz recht männlichem Erscheinungsbild etwas eingeschüchtert daher. Er lässt sich vieles gefallen. Etwas mehr Kampfgeist beim Zusammentreffen mit den arroganten, gewaltbereiten Polizisten Damford und Hench und auch beim Suchen nach Beweisen für seine Unschuld, hätte mir besser gefallen.
    Amanda kommt mir zu aufgesetzt vor. Sie reimt und spielt mit ihren vielen Katzen. Irgendwie blieb sie mir beim Lesen fremd.
    Auch der Fall um den verschwundenen Schriftsteller hat mich nicht so richtig begeistert.

    Eigentlich finde ich den Schreibstil der Autorin gar nicht schlecht, aber für einen Thriller ist mir das Geschehen zu langatmig. Die Spannung bleibt immer wieder auf der Strecke. Die Story hat mich nicht so richtig überzeugt. Der Ausarbeitung fehlt meines Erachtens die Tiefe.
    Alles in allem bin ich nicht so richtig warm geworden mit dem Buch. Eigentlich schade, meine Erwartungen waren einfach höher. Ich habe mir hin und wieder überlegt, ob es daran liegt, dass es sich um einen australischen Thriller handelt. Vielleicht kann ich dadurch manches nicht so richtig nachvollziehen.
    Das Cover ist sehr ansprechend. Leuchtende Farben, die wiederum gut in diese warme Gegend passen. Der Titel hat mir auch sehr gut gefallen. Er klingt geheimnisvoll.
    Abschließend bekommt das Buch von mir 3 Sterne. Gut, mit einigen interessanten Abschnitten, aber auch mit leichten Schwächen.


    In tiefen Schluchten

    Anne Chaplet
    In tiefen Schluchten (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.08.2017

    Abenteuerliches Südfrankreich

    Der Ort Belleville, am Fuße der Cevennen, ist seit einigen Jahren die Heimat der 42-jährigen Tori Godon. Ihr vor kurzem verstorbener Mann Carl, ein Anwalt wie sie, zog mit ihr von Frankfurt in die Ardèche, um dort unter anderem seine hugenottischen Wurzeln zu erkunden. Nun lebt sie alleine in dem geschichtsträchtigen Haus und lernt die Gegend und die Menschen immer besser kennen.
    Nach dem Verschwinden eines Feriengastes ihrer Freundin Eva, einem holländischen Höhlenforscher, wird sie unruhig und begibt sich auf die Suche.
    Dabei stochert sie für manchen Einheimischen zu tief in der Geschichte des Dorfes herum.
    Das schöne Cover und der Titel des Buches haben schnell meine Neugier geweckt.
    Sprachlich finde ich diesen Roman absolut fantastisch. Die naturgeballte Landschaft eignet sich hervorragend für kriminalistische Abenteuer.
    Ein Südfrankreich-Krimi, der endlich mal nicht am Meer spielt. Die abwechslungsreichen Schauplätze werden so gut beschrieben, dass man beim Lesen mittendrin ist. Mein Kopfkino hat in bunten Farben funktioniert. Allerdings muss man auch für geschichtliche Ausführungen offen sein. Die Hugenotten und viele historische Begebenheiten spielen in diesem Buch eine sehr große Rolle.
    Für mich handelt es sich bei dieser Story um einen Roman mit kriminalistischen Zügen. Wunderbar durchdacht, überaus interessant, aber nicht allzu sehr spannend.
    Als ausschließliche Krimileserin ist mir die Handlung fast ein wenig zu geschichtsträchtig. Durch die gekonnte Schreibweise der Autorin habe ich mich aber trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt. Tori und ihre neue Freundin, die Hündin July haben mich, auf eine liebenswerte Art, beim Lesen berührt. Und so darf ich sagen, ich bin bereit für neue Abenteuer im Städtchen Belleville.
    Dem Kroisleitner sein Vater

    Dem Kroisleitner sein Vater (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.07.2017

    Ein Heimatkrimi der besonderen Art

    Im Heimatort des alten Kroisleitners ist man erschüttert über seinen Tod am Berg. Obwohl 104 Jahre alt, war er doch noch recht rüstig beieinander. Da kommt der Polizeiobermeister Frassek aus Berlin für einen Kurzurlaub in die Steiermark, wandert mitten ins Geschehen und wird unglückicherweise auch noch verdächtigt, etwas mit dem Tod zu tun zu haben. Aber das lässt er nicht auf sich sitzen und so beginnt er eigenständig zu ermitteln. Sein etwas durcheinander geratenes Privatleben wird einfach in die Steiermark mitgenommen. Auch die Kollegen aus Berlin bleiben am Ball.
    Die Bewohner des Dorfes sind in Aufruhr und so kommt vieles an die Oberfläche, was seither gut behütet war. Dann taucht auch noch die vermisste Tochter einer Bäuerin auf, die heimlich Karriere weit weg gemacht hat.

    Mich hat dieser Heimatkrimi ausgezeichnet unterhalten. Obwohl er nicht allzu sehr spannend ist, überzeugte er mich doch durch seine interessante Schreibweise. Urige Charaktere, gekonnt ausgefeilt, kommen wunderbar rüber. Man kann sich gut in die Gedanken der Leute hinein versetzen. Sogar ein bißchen Party Glamour passt ins Bild. Es geht turbulent zu in St. Margarethen. Dabei fiel es mir trotz allem nicht schwer, der Geschichte zu folgen. Irgendwie kann ich mir dieses kurzweilige Buch auch wunderbar als Theaterstück vorstellen. Ein munterer Mix aus Tod, Gezänke, Liebe, Gesang und alten Dorfmythen, alles wäre zuhauf vorhanden. Das Cover passt hervorragend zu diesem Kriminalroman, die Farben sprachen mich gleich an. Der Titel wurde geschickt, regional abgestimmt ausgewählt. Ein Heimatkrimi der besonderen Art, der mir sehr gut gefallen hat.
    Eyssen, R: Gefährlicher Lavendel

    Eyssen, R: Gefährlicher Lavendel (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.04.2017

    Ereignisreiche, fesselnde Story in traumhafter Kulisse

    Die Vorfreude auf den dritten Band dieser wunderbaren Krimi-Reihe war sehr groß. Und sie hat sich gelohnt. Das Lesen dieses Buches über die Osterfeiertage wurde für mich zum absoluten Vergnügen.

    Schon der Prolog hat es in sich. 21 Jahre vor der eigentlichen Geschichte spielte sich eine Tragödie auf einem Boot mit Flüchtlingen ab.

    Der einst aus Deutschland kommende Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter fühlt sich inzwischen sehr wohl in der traumhaften Provence. Er liebt das Zusammenleben mit seiner Freundin, der stellvertretenden Chefin der Gendarmerie nationale, Isabelle Morell und deren erfrischender, nicht immer ganz braven Tochter Lilou.
    Es ist März und die ersten Touristen sind bereits angereist. Ende des Monats soll ein großer Blumenkorso im wunderschönen Ort Le Lavandou stattfinden und die Planung ist im vollem Gange.
    An seinem freien Samstag, beim Genuss eines Café crème im Chez Miou sitzend, wird Dr. Ritter vom Leiter der Unfallchirurgie telefonisch in die Klinik gerufen. Ein Problem ist aufgetaucht. Leon Ritter soll sich eine Patientin ansehen.
    Zeitgleich untersucht Madame Isabelle Morell einen Vermisstenfall. Der bekannte Richter Nicolas Lambert ist seit Tagen spurlos verschwunden. Und das ist nur der Anfang mysteriöser Begebenheiten und unfassbarer Taten, die die Gendarmerie in den nächsten Tagen in Atem halten wird.
    Auch am Obduktionstisch von Dr. Leon Ritter wird äußerst gewissenhaft gearbeitet. Grausame Verletzungen an schrecklich zugerichteten Leichen lassen ihn nicht zur Ruhe kommen und so kann er es auch dieses Mal nicht lassen, auf eigene Faust zu ermitteln. Er ist ganz in seinem Element und begibt sich in die Tiefen einer unfassbaren, weit zurückreichenden Story, die ihn selbst in Gefahr bringt und verborgene Ängste schürt.

    Ich fühlte mich mittendrin im Geschehen. Der Schreibstil ist fantastisch. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Diese Fortsetzung ist noch ereignisreicher, fesselnder aber auch brutaler als die ersten beiden Bücher. Die überaus interessante Story steht im Vordergrund des Geschehens und ist bis zum Ende großartig durchdacht. Der Spannungsbogen ist in diesem dritten Band höher angesiedelt. Ich konnte mein Buch kaum aus der Hand legen. Für mich ist diese Krimi-Reihe das Highlight der vielen französichen Krimi-Reihen, die zur Zeit angeboten werden. Ich hoffe sehr auf eine Verfilmung dieser gelungenen Krimis.
    Das Lesen des zweiten Bandes im letzten Jahr, hat mich schon so begeistert, dass ich kurzerhand einen Urlaub in dieser tollen Gegend verbracht habe. Durchs Lesen wurde die Landschaft und seine Bewohner wieder richtig lebendig für mich.
    Das Cover gefällt mir dieses Mal sogar noch besser, der Wiedererkennungseffekt ist sehr hoch. Der Titel passt zu seinen beiden Vorgängern.
    Ich freue mich jetzt schon auf ein viertes Band. Von einer begeisterten Leserin eine absolute Leseempfehlung.


    Ragdoll - Dein letzter Tag

    Ragdoll - Dein letzter Tag (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.04.2017

    Höllisch unterhaltsam

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf hat eine harte Zeit hinter sich. Vor vier Jahren konnte er den Serienkiller "Der Feuerbestatter" festnehmen. Dem Briten pakistanischer Herkunft, der als Taxifahrer arbeitete, wurde zur Last gelegt siebenundzwanzig Prostituierte schauerlich getötet zu haben.
    Der Prozess im Londoner Gerichtsgebäude dauerte Wochen. "Nicht schuldig", so lautete das schockierende Urteil der Geschworenen. Doch Wolf nahm dieses Urteil nicht an, sondern stürzte sich noch im Gerichtssaal brutal auf den Mann namens Naguib Khalid. Dieser überlebte den Angriff und tötete wieder. Dieses Mal wurde er eingesperrt.
    Vier Jahre später wird Wolf zu einem Leichenfundort ganz in der Nähe seiner Wohnung gerufen. Ein Albtraum beginnt. Eine Leiche, aus sechs Opfern zusammengeflickt und ein Begriff steht im Raum "Ragdoll".
    Wolfs Ex-Frau Andrea, eine erfolgreiche Reporterin bekommt einen brisanten Zettel zugespielt. Nach der Veröffentlichung des Inhalts beginnt für Wolf und seine Kollegen vom Scotland Yard ein Rennen gegen die Zeit. Es gilt Menschen zu beschützen und den Täter zu finden. Die alte Geschichte spielt hierbei eine erhebliche Rolle.

    Wow, ein superspannender Debütroman des englischen Autors Daniel Cole. Detective Layton-Falkes, ein einsamer Wolf, seine Kollegin Emily Baxter und auch der Kollege Edmunds, der mithilfe von Sonderermittlungen auftrumpfen will, gefallen mir als Ermittler sehr gut.
    Der Thriller schaffte es, mich durchgehend höllisch gut zu unterhalten und so konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen. Eine actionreiche Story, sprachlich sehr gekonnt geschrieben, die es schafft einen mitzureißen und ein regelrechtes Kopfkino bei mir auszulösen. Gut ausgearbeitete Charaktere mit ihren Stärken und ihren Schwächen tun ihr übriges.
    Ich finde, der Thriller geht in die Richtung der Bücher eines meiner Lieblingsautoren Chris Carter. Ich werde mir den Namen Daniel Cole auf jeden Fall merken und hoffe sehr, dass Wolf irgendwann wieder auftaucht und ein neuer aufregender Fall auf ihn wartet.
    Das Cover möchte ich bei diesem Buch besonders hervorheben. Ein absoluter Hingucker ist dem Verlag hierbei gelungen. Ganz wenig Farben aber gekonnt in Szene gesetzt. Der außergewöhnliche Titel hat mich sofort angezogen und neugierig gemacht. Ich bin rundum begeistert.















    Leiss-Huber, A: Fastenopfer

    Leiss-Huber, A: Fastenopfer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.03.2017

    Bayerischer Regionalkrimi mit Schmunzelfaktor

    Den Faschingsdienstag grad feuchtfröhlich hinter sich gebracht, haben die beiden Kommissare Max Kramer und Fritz Fäustl keine Zeit für Katerstimmung am Aschermittwoch. Der Verwalter einer Altöttinger Stiftung mit dem wohlklingenden Namen "Tilly-Benefizium" wurde ermordet. Rainer Schutt-Nowotny liegt erstochen an seinem Arbeitsplatz. Nicht alles geht mit rechten Dingen zu bei der Hinterlassenschaft des Grafen Tilly und das im erzkatholischen Altötting. Gleich mehrere Mitglieder dieser Stiftung haben einiges zu verbergen.
    Und mittendrin im Ortsgeschehen während der Fastenzeit sind der freundliche Monsignore Hirlinger und seine kecke Haushälterin Fräulein Schosi, die ihn gerne mal zum Verzweifeln bringt. Auch die Jugendliebe von Max Kramer, die jetzige Novizin Maria Evita kann das Ermitteln und so manches andere nicht lassen.

    Eine munter zu lesende Kriminalgeschichte, die so einige überraschende Wendungen parat hält. Erfrischend gehen die beiden Kommissare ans Werk und versuchen den Mord und sonstiges Gemauschel rund um das Erbe des Grafen Tilly aufzudecken. Ein Regionalkrimi mit Schmunzelfaktor. Mir hat das Lesen sehr große Freude bereitet. Eine schön durchdachte Story mit außergewöhnlichen Menschen, typisch bayerisch halt. Genau so, wie ich mir einen Regionalkrimi aus dieser Region wünsche.
    Der lebhafte Schreibstil des Autors katapultierte mich auch gleich mitten in die Geschichte. Obwohl ich den 1. Band nicht gelesen habe (was ich sicherlich nachholen werde), hatte ich keinerlei Schwierigkeiten in die Zusammenhänge reinzukommen.
    Sehr originell finde ich auch die Bezeichnungen der Kapitel nach Versen des Lukas-Evangeliums.
    Der Titel und das Cover des Buches kommen meines Empfindens nach fast zu christlich daher für diesen schon auch spannenden, aber vor allen Dingen überaus amüsanten und wunderbar unterhaltsamen Kriminalroman.
    Ein echt bayerisches Lesevergnügen, das ich sehr gerne mit fünf Sternen belohne. Ich werde ganz bestimmt nach dem nächsten Krimi im schönen Altötting Ausschau halten.
    Spreewaldtod

    Christiane Dieckerhoff
    Spreewaldtod (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.03.2017

    Geheimnisvoller Spreewald

    Die Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner ermittel in ihrem zweiten Fall, dieses Mal im Umfeld der Gurkenbauern am Ort. Ein Erntehelfer aus Rumänien kam zu Tode und bald wird einem klar, dass im idyllischen Spreewald einiges im Verborgenen liegt. Geheimnisse und Intrigen erschweren die Ermittlungen gehörig. Und zu allem Überfluss wird ihr auch noch, aus Mangel an Alternativen, ihr verhasster Kollege Peter Demel als Partner zugeteilt.
    Von ihrem ersten Fall in der neuen Umgebung psychisch und emotional stark angeschlagen lässt sich Klaudia Wagner nicht davon abbringen, energisch nach dem Täter zu suchen.
    Auch privat versucht die Polizistin aus dem Ruhrgebiet sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden.

    Vor einigen Wochen habe ich den vorherigen Fall gelesen. Somit ist es für mich mit meinem Hintergrundwissen einfach der Story zu folgen. Natürlich finde ich es auch sehr interessant zu erfahren, wie die Dinge sich entwickeln. Bei dieser Reihe ist er sehr empfehlenswert das erste Buch zu kennen. Erst dann kann man die ganzen Begebenheiten und den emotionalen Tiefgang dieser Geschichte erkennen und den Kriminalroman im Ganzen genießen. Die Autorin schafft es wunderbar, eine ganz besondere Spreewald-Atmosphäre bei mir aufzubauen. Manchmal recht derb, aber dann wieder sehr gefühlvoll wird der Umgang der Personen im Roman gekonnt eingesetzt. Auf seine ganz eigene Weise trägt die Geschichte eine Spannung in sich. Man will nicht nur wissen, wie sich der Fall löst, sondern auch wie sich Klaudia Wagner privat entfaltet.
    Die Personen und auch die Gegend sind sehr realistisch beschrieben, so befindet man sich beim Lesen mitten im geheimnisvollen Spreewald.
    Das Cover und der Titel tun ihr übriges.
    Flüssig und emotionsvoll geschrieben war für mich das Buch ein besonderes Lesevergnügen. Ich bin auf jeden Fall als Leser dabei, wenn Klaudia Wagner wieder im Spreewald ermittelt. Der kleine Cliffhanger ganz am Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter...
    Gefährliche Empfehlungen

    Tom Hillenbrand
    Gefährliche Empfehlungen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.01.2017

    Lesevergnügen vom Feinsten

    Seit Wochen freue ich mich schon auf diese Neuerscheinung. Alle Vorgänger dieses Krimis habe ich bereits gelesen, so war ich beim Lesen gleich mittendrin im Geschehen.
    Der sympathische Koch Xavier Kieffer wird von seiner Freundin Valerie, der Herausgeberin des alljährlichen Gabin Restaurantführers zu Festlichkeiten des Hauses Gabin eingeladen. Doch die Veranstaltung nimmt ein allzu schnelles Ende. Begleitend findet eine Ausstellung älterer Exponate des Gastro Führers statt. Eine Ausgabe, die der Auslöser weiterer Verbrechen wird, tritt in den Vordergrund der Geschichte. Und die reicht zurück bis ins Jahr 1939 und zu Geschehnissen des 2. Weltkrieges.
    Xavier Kieffer beginnt zu ermitteln. Seine kriminalistische Spürnase bringt ihn in so manche Gefahr, aber wie immer lässt er nicht locker. Er verfolgt seine Spur mit charmanter Beharrlichkeit. Natürlich kommt trotz aller Recherche das Essen bei Xavier Kieffer nicht zu kurz und man lernt leckere Köstlichkeiten der Luxemburger Küche kennen.
    Genau diese kriminalistische, kulinarische Mischung macht das Lesen dieses Kriminalromans für mich zu einem wahren Vergnügen.
    Die Schreibstil ist fantastisch. Alles passt, die Region, die Charaktere und die spannende gut durchdachte Handlung. Für mich des beste Buch dieser wunderbaren Buchreihe. Ein tolles Buchthema, das absolut interessant und äußerst unterhaltsam umgesetzt wurde. Ich fieberte die ganze Zeit mit und hoffte, dass Xavier nichts Schlimmeres passiert. Schließlich soll er uns noch lange erhalten bleiben.
    Außerdem macht das Lesen bei mir Lust auf Luxemburg und das Probieren der vorgestellten Köstlichkeiten.
    Das Cover gefällt mir sehr gut, ein schönes Bild passend zur Handlung. Der Titel wurde perfekt gewählt.
    Ich bin restlos begeistert und wünsche mir noch weitere ereignisreiche Ermittlungen mit dem umtriebig, liebenswerten Koch Xavier Kieffer.
    Ich belohne dieses Lesevergnügen mit fünf Sternen.
    Mord in der Provence

    Mord in der Provence (EPB)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.01.2017

    Provence mit römischem Hintergrund

    Hannah Richter, eine junge Kommissarin aus Köln nimmt an einem Austauschprogramm der Polizei teil und landet in einem ländlichen Städtchen in der Provence. Unzufrieden mit den Ermittlungen der französischen Polizei bei mehreren Todesfällen beginnt sie auf eigene Faust den mysteriösen Selbstmorden auf den Grund zu gehen. Dabei macht sie sich bei ihrem Vorgesetzten eher unbeliebt. Sie sieht Zusammenhänge, die sonst keiner sieht. Die Fundstellen der Leichen sind jedes Mal geschichtsträchtige Orte der römischen Antike.
    Zu Beginn des Kriminalromans hatte ich leichte Schwierigkeiten in den Roman reinzukommen. Zu viel römische Geschichte, zu wenig Mobilität der französischen Polizei. Doch nach einiger Zeit wurde mir Hannah immer sympathischer. Nach den vielen Beschreibungen am Anfang entwickelte sich doch eine wohl durchdachte Story. Hannahs offene Art kommt bei ihren Mitmenschen an und so entwickeln sich wunderschöne Freundschaften mit interessanten Charakteren. Da ich im Spätsommer zwei Wochen in der Provence verbracht habe, konnte ich mir die Gegend und die Düfte der Provence so richtig gut vorstellen.
    In der zweiten Hälfte des Buches wird es dann doch spannender und das Geschehen nimmt an Fahrt zu.
    Alles in allem ein unterhaltsamer Roman mit kriminalistischen Zügen. Man erfährt nebenbei einiges über römische Geschichte. Das Ende hat mich mit dem holprigen Anfang versöhnt.
    Das Cover hat mich gleich angesprochen. Der Titel wurde passend ausgewählt. Die Einteilung der Kapitel ist perfekt.
    Ich würde mich über neue Abenteuer mit Hannah Richter freuen.
    51 bis 64 von 64 Rezensionen
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