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    Jeremy Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 28. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 17776

    Bitte beachten Sie

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    1544 Rezensionen

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    Autour De Martinu: Live At The Bird's Eye 2013

    Autour De Martinu: Live At The Bird's Eye 2013 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.12.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Martinu, Pieranunzi und der Jazz – ein Brückenschlag

    An den Martinu-Festtagen 2013 in Basel spielte der italienische Pianist Enrico Pieranunzi, im Jazz und der Konzertmusik gleichermassen kompetent, vom Jazz angeregte Kompositionen des Paul-Sacher-Protégé Bohuslav Martinu (gestorben 1959 in Liestal), welche er nicht “verjazzte”, sondern erst im Original präsentierte und darauf in Jazzimprovisationen reflektierte. Der bis dato wohl künstlerisch gelungenste Ansatz der Konfrontation von Klassik und Jazz, der auch mit Musik von G.F.Händel und D.Scarlatti bestens funktionierte. Hervorragende Tontechnik des von Keith Jarrett bevorzugten Martin Pearson! Und, der Ansatz Pieranunzis ist nicht zu vergleichen und ergo weit entfernt vom fragwürdigen bis unsäglichen Loussier-“Play Bach“-Bullshit.
    Morning Joy... Paris Live

    Morning Joy... Paris Live (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.11.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Neu aufgelegt: Ein Meilenstein des frei improvisierten Jazz



    Gute Kunde für alle Fans von Steve Lacy: Der zum bereits 2. Mal vergriffene legendäre Konzertmitschnitt aus dem Pariser Sunset-Club von 1986 ist, sorgfältig neu abgemischt, erneut greifbar! Dem rührigen Produzenten Werner X. Uehlinger und Hatology sei Dank für das 76-minütige Dokument mit den Sopran- und Altsaxophonisten Steve Lacy und Steve Potts und der Rhythmusgruppe mit Jean-Jacques Avenel und Oliver Johnson. Gut, d.h. kaum gealtert, also frisch, temperamentvoll und unbekümmert tönt der von Lacy entwickelte frei-improvisatorische Ansatz über vier eigene Kompositionen und drei Tunes von „Bebop Hohepriester“ Thelonious Monk.
    Lathe Of Heaven

    Lathe Of Heaven (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.11.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Zwischen Expressivität und Coolness

    Der kalifornische Tenorsaxophonist Mark Turner hat sich namentlich im „Billy Hart Quartet“ und im kooperativen Trio „Sly“ (alle ECM) in die erste Reihe der aktuellen Jazzstars gespielt. Nun legt er die CD „Lathe of Heaven“ unter eigenem Namen vor. Das mit dem fantastischen Trompeter Avishai Cohen(der allein lohnt schon die Anschaffung der CD!) und der Rhythmusgruppe mit Bassist Joe Martin und Marcus Gilmore, Drums, besetzte pianolose Quartett überzeugt mit einem intelligent und organisch strukturierten, transparenten Ansatz, der historisch im Cooljazz von Lennie Tristano, Warne Marsh und Lee Konitz zu verorten ist: Aktueller Jazz am Ende einer Linie mit prominenten Vorläufern, wie die Jimmy Giuffre 4, das Stan Getz-Chet Baker Quartett, Sonny Rollins 4 mit Don Cherry und das Gerry Mulligan Quartett mit Art Farmer. Kein Wunder wurde diese CD von der Jazzpresse als "ARGUABLY THE BEST MODERN PRODUCTION ALBUM OF 2014" gefeiert, völlig zu recht!
    Quartet

    Quartet (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.11.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Frank Kimbrough, ein musikalischer storyteller par excellence!

    Der New Yorker Pianist Frank Kimbrough gilt als einer der grossen Melodiker im aktuellen Jazz. Kein Wunder, dass er neben Paul Bley, Andrew Hill und Herbie Nichols auch die charismatische Sängerin und Pianistin Shirley Horn zu seinen Vorbildern zählt. Und um zehn musikalisch melodiös erzählte Geschichten geht es auch in der lapidar mit „Quartet“ etikettierten Einspielung, die den stilistischen Bogen vom „Modern Jazz Quartet“ über das frühe sog. "amerikanische" Keith Jarrett Quartett bis hin zu Ornette Coleman schlägt. Mit dabei sind Kimbroughs langjährige Partner Steve Wilson (Alt- & Sopransax), Bassist Jay Anderson und sein ehemaliger Studienkollege Drummer Lewis Nash.
    Charlie Haden & Jim Hall

    Charlie Haden & Jim Hall (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.11.2014
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein grossartiges musikalisches Dokument!

    Erstaunlich, höchst erstaunlich! Dieses packende Duokonzert mit Bassist Charlie Haden und Gitarrist Jim Hall wurde 1990 am „Montréal Jazz Festival“ mitgeschnitten – und ging für 24 Jahre vergessen. Nun wurde die Trouvaille auf dem reaktivierten IMPULSE – Label zum Glück veröffentlicht. Das ergreifende musikalische Vermächtnis der beiden vor kurzem verstorbenen Jazzikonen ist für den Gitarristen Pat Metheny nichts weniger als „A recording for the ages“. Recht hat er!
    Dark Nights

    Dark Nights (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.11.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Grossartige Musik in minimaler Besetzung

    „Veni, vidi, vici!“ Cäsars Kurzmeldung über eine gewonnene Schlacht (ich kam, sah und siegte) würde in der jazzistischen Botschaft von Trompeter Avishai Cohen zu „Triveni, vidi, vici!“. Triveni nennt Cohen sein aufs Minimum reduziertes Trio mit Bass (Omer Avital), Schlagzeug (Nasheet Waits) und ausgewählten Gästen(Klarinettistin Anat Cohen, Pianist Gerald Clayton, Vokalistin Keren Ann). Die dritte CD von Cohens erfolgreicher Combo kommt ebenso gut an wie die beiden Vorgänger: Undogmatischer, höchst vitaler aktueller Jazz, frisch von der Leber gespielt, von Hörern und der Jazzkritik (4,5 von max. 5 Sternen im Rating des Fachblattes DownBeat, Dezember 2014) gleichermassen geschätzt!
    The Art Of Conversation

    The Art Of Conversation (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.10.2014
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    2 von 5

    Null-acht-fünfzehn-Mainstreamjazz

    Auf dem neu lancierten Traditionslabel „Impulse!“ spielt sich dieses Formel-1-Jazz-Duo mit einer lässigen Nonchalance, mit viel Können und ebensoviel Routine durch Eigenkompositionen nebst Stücken von Billy Strayhorn, Thelonious Monk und Charlie Parker. Nur, die im CD-Titel angekündigte „Kunst der Konversation“ sucht man weitgehend vergebens. Ein klarer Etikettenschwindel also, wer sich hier auf interaktive Duos à la Duke Ellington/Jimmy Blanton oder Bill Evans/Eddie Gomez freut. Kurz: Etwas gar brav und unaufgeregt geratener Mainstream-Kammerjazz ohne Ecken und Kanten.
    For Emotional Use Only

    For Emotional Use Only (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.10.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Rotem Sivan – ein neuer Stern am Jazzgitarristenhimmel ……..

    …… und erst noch aus dem Morgenland! Der junge Musiker aus Israel wird in der New Yorker Jazzgemeinde zu Recht als „The next guitarist of our times“ (Zitat Peter Bernstein) gefeiert. Klassisch vorgebildet und ergo instrumentaltechnisch umfassend gerüstet, finden sich in Sivans gepflegtem, ausbalanciertem Ansatz Einflüsse der Gitarrenlegenden Kenny Burrell und Jim Hall, aber auch von Pianisten (Ahmad Jamal, John Lewis, Bill Evans, Brad Mehldau), von Barockmusik und indo-arabisch-jüdischer Volksmusik. Rotem Sivans zweite CD unter eigenem Namen wurde in der Minimalbesetzung mit Gitarre, Bass und Drums eingespielt. Uneingeschränkt empfohlen!
    Joy In Spite Of Everything

    Joy In Spite Of Everything (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    15.10.2014
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Mal verspielt, mal zupackend, mal poetisch, mal aber auch blass


    Stefano Bollani ist ein verblüffend vielseitiger Pianist, gleichermassen im Jazz, der brasilianischen Musik und in der Konzertmusik zuhause.Vielleicht etwas zu vielseitig? Während das "dänische Trio" in dieser CD überzeugt, erscheint der Beizug der beiden illustren US-Gäste bemühend bis forciert, wohl die absatzfördernde Idee des Produzenten? Frisell integriert sich immerhin besser als der gebremst bis gehemmt aufspielende Mark Turner, kein Vergleich zu dessen gelungener Quartetteinspielung "Lathe Of Heaven" (ECM), wo Turner aufblüht.
    Larry Fuller

    Larry Fuller (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.09.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Hochvirtuoser, swingender Pianojazz


    Larry Fuller ist ein technisch unglaublich beschlagener Pianist. In erster Linie von Oscar Peterson beeinflusst, hat er aber auch die Stilistik von Fats Waller (Stride-Technik), George Shearing (Blockakkorde), Erroll Garner, Monty Alexander und Gene Harris verinnerlicht. Kein Wunder, holte ihn Ray Brown in sein letztes Trio. Die vorliegende CD ist Larry Fullers fulminant swingende musikalische Visitenkarte. Auch wenn Fuller den Jazz nicht neu erfindet, gibt's hier besten Mainstream-Pianojazz in Solo- und Triotracks! Vorbehaltlos empfohlen!
    New Song

    New Song (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.09.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Aktueller Brooklyn-Jazz mit orientalischen Wurzeln

    Der israelitische Bassist Omer Avital pendelt mit seiner melodieseligen Musik zwischen jüdisch-arabischer Folklore und Postbop-Jazz. Seine neueste CD, in klassischer Quintettbesetzung eingespielt mit dem wendigen Tenorsaxophonist Joel Frahm, Trompeter Avishai Cohen und Rhythmusgruppe, ist musikalische Lebensfreude pur, prall gewürzt mit orientalischer Melodik und hervorragenden Soli. Und all dies verpackt in den unbändigen Drive von bestem New York Jazz!
    Floating

    Floating (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.09.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Kleines Ensemble-Grossartige Musik!

    Die musikalische Karriere von Pianist Fred Hersch begann vor 35 Jahren als Sideman bei den populären Jazzikonen Toots Thielemans und Art Farmer. Heute gehört er, jeder Selbstdarstellung abhold, zur Spitzengruppe der grossen Jazzpianisten. Dies haben mittlerweile selbst die Jazzkritiker gemerkt. So hat Hersch im eben publizierten „DownBeat Critic’s Poll 2014“ die Pianoplatzhirsche Keith Jarrett, Chick Corea, Herbie Hancock, Brad Mehldau - dieser ein ehemaliger Hersch-Schüler - hinter sich gelassen. „Floating“ ist die dritte CD des aktuellen Fred Hersch Trios, seit 2010 geradezu ideal besetzt mit dem Bassisten John Hébert und Eric McPherson (drums). Dramaturgisch hervorragend sequenziert und so sorgfältig austariert wie geheimnisvoll packende, ergreifende Poesie, spielerisch, mit einer stimmigen Prägnanz und obsessiven Dringlichkeit, präsentiert sich das aktuelle Fred Hersch Trio. Kurz: Grosse Kunst!
    Lotus Blossom

    Lotus Blossom (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.08.2014
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Jazzstandards auf pfiffige Art neu verpackt

    Pianist Jeff Colella und Bassist Putter Smith machten sich einen Namen als erfahrene und vielbeschäftigte „musician’s musicians“ auf der Jazzszene von Los Angeles. Hier leider noch weitgehend unbekannt, gilt es beide zu entdecken. Mit einem harmonisch und rhythmisch neu gelegten Zugang im Dunstkreis von Bill Evans' harmonischem Ansatz, schafft es das Duo, acht altgedienten Jazzstandards, u.a. „All Blues“ (Miles Davis), Time Remembered (Bill Evans), Lotus Blossom“ (Billy Strayhorn), „The Very Thought of You“ (Ray Noble), bisher offenbar gut versteckte und daher erstmals gehobene Finessen zu entlocken.
    Portrait In Jazz

    Portrait In Jazz (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.08.2014
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Unverzichtbare Evans-Trio-Einspielung!!

    Eigentlich hat diese wegweisende Einspielung des Evans-Trios mit dem Bassisten Scott LaFaro und dem Drummer Paul Motian den Test als eine der allerbesten Trio-Einspielungen der Jazzgeschichte längst bestanden, von Musikern und Jazzkennern längst anerkannt. Es ist wohl Arroganz, gepaart mit Ignoranz und purer Dummheit, dass ein an Einfalt nicht zu überbietender "Rezensent" diesem Meisterwerk nur einen einzigen schäbigen Stern verpasste. Schon bei seinem Erscheinen wurde diese unverzichtbare Einspielung von der Fachzeitschrift DownBeat übrigens mit der Maximalzahl von 5 Sternen ausgezeichnet. Ein Meisterwerk des Jazz, auch heute noch, mehr als 50 Jahre nach seinem Erscheinen! Kurz: U-N-V-E-R-Z-I-C-H-T-B-A-R!!!
    Unprotected Music

    Unprotected Music (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.07.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Pflicht & Kür für Trio-Aficionados!

    Kurz & bündig: Eine der besten Trioeinspielungen, die ich kenne!
    Driftwood

    Driftwood (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.07.2014
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Vielschichtige Klangskulpturen

    Mit den beiden US-Spitzenmusikern Larry Grenadier (Bass) und dem hier sehr subtil agierenden Drummer Brian Blade gelingt dem Muthspiel-Trio auf seinem ECM-Debut eine bestechend vielschichtig Interaktionsmusik, locker gehäkelt, immer tonal gehalten, aber im Grenzbereich von Komposition und offener Improvisation.
    Last Dance

    Last Dance (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.06.2014
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Am besten nichts Neues?

    Blues und die Standard-Songs aus dem Fundus der früheren US-Film- und Musicaltradition sind und bleiben Rückgrat und wichtigstes Reservoir für den Jazzmusiker. Man mag es jedoch bedauern, dass Standards für den grossartigen Pianisten Keith Jarrett seit mehr als 30 Jahren, wenn nicht zu einer Mission, so doch zur fixen Idee gerieten. Seine eigenen, durchwegs hervorragenden Kompositionen hat Jarrett aus seinem Repertoire wegrationalisiert. So präsentiert das Duo Keith Jarrett/Charlie Haden (Bass) auch auf „Last Dance“ neun weitere Standards, 2007 in derselben Session eingespielt, welche 2010 bereits die CD „Jasmine“(ECM) generierte. Musikalisch gepflegt und dezent, aber etwas gar brav geraten, bietet das Duo leider wenig Überraschendes, Neues schon gar nicht. So bleibt dieses Dokument kaum mehr als ein hübsches Erinnerungsstück für Jarretts resp. Hadens privates Soundarchiv.
    Retrospection: The Piano Sessions

    Duke Ellington
    Retrospection: The Piano Sessions (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.06.2014
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Duke Ellington – das Jahrhundertgenie als Pianist

    Duke Ellington(1899-1974) hat als Komponist, Arrangeur, Orchesterleiter und Pianist den Jazz so geprägt wie J.S.Bach die klassische Musik. Höchst verdienstvoll, dass nun eine CD-Kompilation vorliegt mit dem Pianisten Ellington im Zentrum. Die 23 Trio- und Solostücke, eingespielt 1947 von bis 1966, dokumentieren Ellingtons Genie, der als Pianist und Komponist über die gesamte Jazzstilistik vom Ragtime zur freitonalen Improvisation verfügte. Darunter finden sich wahre (und auf LPs zu exorbitant hohen Preisen gehandelte) Rarissima wie eine Kostprobe aus Duke's Solomitschnitt von 1966 (Château Goutelas) und "Variations on Mood Indigo" aus der "Nat King Cole Radio Show" von 1947. Zu Ellingtons Verdiensten hier die Einschätzung von Miles Davis: I think all the musicians in jazz should get together on one certain day and get down on their knees to thank Duke.
    Gratistipp: Dieselbe CD-Aufnahme auf dem Label Phoenix gibt's günstiger für nur € 9.99
    Retrospection: The Piano Sessions

    Retrospection: The Piano Sessions (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.06.2014
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Duke Ellington – das Jahrhundertgenie als Pianist

    Duke Ellington(1899-1974) hat als Komponist, Arrangeur, Orchesterleiter und Pianist den Jazz so geprägt wie J.S.Bach die klassische Musik. Höchst verdienstvoll, dass nun eine CD-Kompilation vorliegt mit dem Pianisten Ellington im Zentrum. Die 23 Trio- und Solostücke, eingespielt 1947 von bis 1966, dokumentieren Ellingtons Genie, der als Pianist und Komponist über die gesamte Jazzstilistik vom Ragtime zur freitonalen Improvisation verfügte. Darunter finden sich wahre (und auf LPs zu exorbitant hohen Preisen gehandelte) Rarissima wie eine Kostprobe aus Duke's Solomitschnitt von 1966 (Château Goutelas) und "Variations on Mood Indigo" aus der "Nat King Cole Radio Show" von 1947. Zu Ellingtons Verdiensten hier die Einschätzung von Miles Davis: I think all the musicians in jazz should get together on one certain day and get down on their knees to thank Duke.
    Hansi Hinterseer: Vater, dein Wille geschehe

    Christliche Musik
    Hansi Hinterseer: Vater, dein Wille geschehe (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    15.06.2014
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    1 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Austria-Alpenland-Sakralkitsch der Extraklasse!

    Peinlich, peinlich! Maxime: "Was Sartre für die Philosophen, ist Hinterseer für die Doofen". Doch als Sakralkitsch der Extraklasse unter dem Motto "Gott behüte Oesterreich" zur Entsorgung im Musikantenstadl bestimmt ein sicherer Renner! Kurz: Einzuordnen in der Kategorie "Sternstunden der Dummheit".
    Ramshackle Serenade

    Ramshackle Serenade (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.05.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Melodieselig und mit Swing & Groove

    Geliebt von den einen, gehasst von den andern: An der guten alten Hammondorgel scheidet sich die Welt der Jazzaficionados. Doch Versöhnung bahnt sich an mit dem Larry Goldings Trio (mit Peter Bernstein, Gitarre und Bill Stewart, Drums), das seit 25 Jahren konsequent auf einen mitreissenden Jazz von künstlerisch hoher Qualität setzt. „Simple As That“, die Bernstein-Komposition liefert gleichsam das Programm für eine klare und vielschichtige Musik von einer exemplarischen Kompaktheit. Eingängige Melodien und ein unwiderstehlicher, swingender und bluesiger Groove sind die Markenzeichen dieser grossartigen Kleinformation, deren musikalischer und konzeptioneller Ansatz sich vom Orgelgrossmeister Jimmy Smith wohltuend abhebt in Richtung des deutlich progressiveren Larry Young. Eine wärmstens empfohlene Einspielung!
    Flute Fever

    Flute Fever (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.05.2014
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine sensationelle Wiederveröffentlichung!!

    „Flute Fever“ betitelte anno 1963 der herausragende und verdiente Produzent John Hammond (1910-1987) eine LP für das renommierte Label „Columbia“. Die Schallplatte mit einem bislang völlig unbekannten Flötenberseker namens Jeremy Steig schlug damals wie eine Bombe in der Jazzmusikergemeinde ein. Unbefangen, frech, provozierend, berstend vor Energie und Temperament entlockte Steig seinem Instrument eruptive Töne und Klänge mit Ueberblaseffekten u.a., die man diesem friedlichen Hirteninstrument nie zugetraut hätte. Harmonisch, melodisch und rhythmisch aber blieb Steig verwurzelt in den Traditionen des Bebop und der Jazzstandards. Mit dem jungen, hochvirtuosen aber ebenso unbekannten Pianisten Denny Zeitlin und den beiden verdienten Routiniers Ben Tucker (Bass) und Ben Riley (Drums) gelang John Hammond ein denkwürdiger Geniestreich. Dass aber eine der spektakulärsten Jazzproduktionen der 60-er Jahre, längst vergriffen und ergo zu prohibitiven Liebhaberpreisen gehandelt, erst nach einem halben Jahrhundert nun erstmals als CD (mit Zusatztracks!) veröffentlicht wird, ist so unbegreiflich wie anderseits hocherfreulich.
    Forever Young

    Forever Young (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    22.05.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    1 von 5

    Kaugummi für die Ohren!

    „Forever Young“ mag als neckisches Wortspiel mit dem Namen des norwegisch-amerikanischen Gitarristen durchgehen. Im Quintett mit dem Saxophonisten Trygve Seim und dem (diskret im Hintergrund agierenden) Pianotrio von Marcin Wasilewski eingespielt, scheint der CD-Titel etwas hoch gegriffen, denn die unaufgeregt melodieselige, durchwegs brave und gefällige Musik tut keinem weh. Bezeichnend die Titel einiger Young-Kompositionen: I Lost My Heart To You, Comeback Girl, Beauty, We Were Dancing...und was der „Preziosen“ mehr sind! Kuscheljazz? Muzak für Ahnungslose? Kurz: Wer Kenny G. für einen wirklich guten Jazzmusiker hält, wird sich auch für die Musik von Jacob Youngs begeistern.
    New York Conversations

    New York Conversations (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.05.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Intime musikalische Dialoge

    Die Vokalistin Kendra Shank und Gitarrist John Stowell geniessen in Musikerkreisen höchstes künstlerisches Lob als „musician’s musicians“. Ihre fruchtbare Zusammenarbeit begann um 1990 an der US-Westküste, als die Sängerin den Schritt von der Folksmusik zum Jazz wagte. Mit seinem harmonisch reichen, geradezu pianistischen Ansatz in der Tradition des grossen Jim Hall erweist sich Stowell als Idealpartner für Shank. Die musikalisch breite Palette ihrer 15 charmanten Dialoge (Jazzstandards, Originalkompositionen und spontan improvisierte musikalische Vignetten) belegt dies aufs Schönste. Eine von A bis Z gelungene und hochwillkommenene Produktion für das grossartige Jazzlabel TCB! Unbedingt anhören!
    Play Blue: Oslo Concert 2008 (Solo)

    Play Blue: Oslo Concert 2008 (Solo) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.04.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Allein auf dem hohen Seil

    „Play Blue“? Der CD-Titel weckt Assoziationen: Spielt oder hat Paul Bley den Blues? Oder ging der charismatische kanadische Pianist, und einer der wichtigsten Innovatoren des Jazz, gar „blue“, resp. leicht angesäuselt zu Werke? Weder noch! Der kryptische CD-Titel steht als treffendes Anagramm für den Namen Paul Bley. Und gleichsam anagrammatisch war auch Bleys improvisatorischer Ansatz in seinem Solorezital am Oslo Jazz Festival 2008. Statt mit Buchstaben jongliert Bley hier mit melodischen resp. rhythmischen Bausteinen und Fragmenten, die er in frei improvisierten Collagen überraschend immer wieder aufs Neue montiert, permutiert und dekonstruiert. Zugegeben, das ist keine leichte Kost! Doch die konzentrierten und hörbar verzauberten skandinavischen Zuhörer verdankten Bleys temperamentvolles Solorezital mit dem wärmsten Applaus.
    1326 bis 1350 von 1544 Rezensionen
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