Inhalt Einstellungen Privatsphäre
jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite
  • Portofrei ab 20 Euro
  • Portofrei bestellen ab 20 Euro
  • Portofrei innerhalb Deutschlands Vinyl und Bücher und alles ab 20 Euro
0
EUR
00,00*
Warenkorb EUR 00,00 *
Anmelden
Konto anlegen
    Erweiterte Suche
    Anmelden Konto anlegen
    1. Startseite
    2. Alle Rezensionen von Jeremy bei jpc.de

    Jeremy Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 28. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 17776

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    1544 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Herbie Hancock & Friends

    Herbie Hancock & Friends (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    23.09.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Achtung: Ein höchst ärgerlicher Etikettenschwindel!

    Der Boxentitel "Herbie Hancock and Friends" ist leider irreführend: von den 18 ursprünglich als LPs veröffentlichen Einspielungen ist der geniale Pianist Herbie Hancock nur auf den ersten 4 CDs zu hören (von ursprünglich 6 Recording Sessions). Auf den restlichen 6 CDs sind andere Pianisten vertreten, zwar durchaus namhafte Tastenkoryphäen wie Bobby Timmons, Wynton Kelly, Mal Waldron, Eddie Higgins,Sonny Clark, Horace Parlan u.v.a..Doch zur Ehrenrettung sei gesagt, dass es sich bei der vorliegenden Box zwar um durchwegs prominente Aufnahmen aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren handelt, eingespielt für Labels wie Blue Note, Columbia, Prestige u.a., doch leider ohne Hancock am Piano. Der Jazzafionado hat natürlich bereits alles als Einzel-LPs und -CDs in seiner Sammlung, doch jüngere Jazzfans werden sich ob des üblen Etikettenschwindels grün und blau ärgern....und im besten Fall ihnen noch bisher unbekannte Pianisten aus der grossen Zeit des Hardbop entdecken und zu schätzen lernen. Immerhin dies!
    Behind The Dikes: Live 1969

    Behind The Dikes: Live 1969 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.09.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Was lange auf sich warten liess....

    ...ist endlich legal erhältlich! Auf diesen Tonträger habe ich seit Jahren gewartet...und das Warten hat sich mehr als gelohnt! Der Radiomitschnitt "The Bill Evans Trio in Hilversum 1969" zirkulierte als illegaler LP- und CD-Mitschnitt während Jahren im Internet, angeboten zu prohibitiv hohen Preisen von USD 500 und weit mehr. Auch als bekennender Bill Evans Fan war mir der Tonträger soviel nicht wert, zumal die Tonqualität von Bootlegs bekanntlich oft zweifelhaft ist. Doch mit der vorliegenden Doppel-CD und dem zusätzlichen Mitschnitt aus Amsterdam werden wir mehr als entschädigt für das Ausharren: Eine untadelige Topeinspielung (musikalisch und aufnahmetechnisch) von zwei Konzerten in Hilversum und Amsterdam mit dem damaligen Bill Evans Trio (Eddie Gomez,bass; Marty Morell, drums)!! Mehr Details dazu im gelungenen obigen Begleittext. Zu loben ist auch das liebevoll gestaltete Begleitbooklet mit u.a. aktuellen Interviews und Fotos. Etwas verstörend für mich ist lediglich der Text von Pianist Vijay Iyer, denn sein musikalischer Ansatz hat nun überhaupt keine Berührungspunkte mit der Musik von Evans. Da hätte ich mir z.B. Beiträge der Pianisten Richie Beirach und/oder Steve Kuhn gewünscht.
    Behind The Dikes: Live 1969

    Behind The Dikes: Live 1969 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.09.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Was lange auf sich warten liess....

    ...ist endlich legal erhältlich! Auf diesen Tonträger habe ich seit Jahren gewartet...und das Warten hat sich mehr als gelohnt! Der Radiomitschnitt "The Bill Evans Trio in Hilversum 1969" zirkulierte als illegaler LP- und CD-Mitschnitt während Jahren im Internet, angeboten zu prohibitiv hohen Preisen von USD 500 und weit mehr. Auch als bekennender Bill Evans Fan war mir der Tonträger soviel nicht wert, zumal die Tonqualität von Bootlegs bekanntlich oft zweifelhaft ist. Doch mit der vorliegenden Doppel-CD und dem zusätzlichen Mitschnitt aus Amsterdam werden wir mehr als entschädigt für das Ausharren: Eine untadelige Topeinspielung (musikalisch und aufnahmetechnisch) von zwei Konzerten in Hilversum und Amsterdam mit dem damaligen Bill Evans Trio (Eddie Gomez,bass; Marty Morell, drums)!! Mehr Details dazu im gelungenen obigen Begleittext. Zu loben ist auch das liebevoll gestaltete Begleitbooklet mit u.a. aktuellen Interviews und Fotos. Etwas verstörend für mich ist lediglich der Text von Pianist Vijay Iyer, denn sein musikalischer Ansatz hat nun überhaupt keine Berührungspunkte mit der Musik von Evans. Da hätte ich mir z.B. Beiträge der Pianisten Richie Beirach und/oder Steve Kuhn gewünscht.
    Everybody Still Digs Bill Evans: A Career Retrospective 1956 - 1980 (Limited Edition)

    Everybody Still Digs Bill Evans: A Career Retrospective 1956 - 1980 (Limited Edition) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.09.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Meine (etwas eingeschränkte) Empfehlung...

    ...für diese musikalisch von A bis Z überzeugende Kompilation aus dem gesamten (und sehr umfangreichen) musikalischen Fundus von Bill Evans, der auch 41 Jahre nach seinem allzu frühen Tod als der wohl einflussreichste Pianist der gesamten Jazzgeschichte gilt. Doch diese verhältnismässig sehr kostspielige 5 CD-Kompilation enthält nichts Neues aus Evans' gesamten und auf Tonträgern dokumentierten Schaffen. So ist auch der erst seit wenigen Wochen veröffentlichte (musikalisch und aufnahmetechnisch hervorragende) Trio-Mitschnitt "Live At Oil Can Harry's" von 1975 aus dem kanadischen Vancouver inzwischen unter dem Etikett "On A Friday Evening" als separate CD auf dem Label "Concord" greifbar.
    Rollins In Holland: The 1967 Studio & Live Recordings

    Rollins In Holland: The 1967 Studio & Live Recordings (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.04.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Erstveröffentlichung nach 53 Jahren - Eine hochwillkommene Rollins-Trouvaille!

    Ein paar Ergänzungen zum sehr gelungenen und informativen obigen Infotext von JPC: Die ersten vier Titel der sind ein Radiostudio-Mitschnitt vom 5. Mai 1967 und die Tunes 5 und 6 ein Live-TV-Mitschnitt aus dem Go-Go Club von Loosdrecht desselben Tages. Die restlichen 5 Titel entstanden 2 Tage zuvor an der Akademie für bildende Kunst in Arnhem.
    Als ein regelrechter "Labor of Love" erweist sich das mit der grösstmöglichen Sorgfalt und viel Liebe zum Detail gestaltete und bebilderte Begleitbooklet mit Linernotes von Produzent Zev Feldman, samt einem berührenden, packenden und informativen Interview von Feldman aus dem Jahr 2020 mit dem 90-jährigen, doch geistig noch absolut präsenten Sonny Rollins. Dazu ein Interview samt Reminiszenzen anno 2018, geführt von Rollins-Biograph Aidan Levy mit dem Bassisten Ruud Jacobs (1938-2019) und dem umtriebigen Drummer Han Bennink (geb.1942). Von Levy stammen auch die sehr detailreichen und ausführlichen Kommentare zu den gespielten Tracks.
    Die späte Veröffentlichung des musikalischen Dokumentes von 1967 ist ein hochwillkommenes Fundstück für den Jazzfreund. Und die von A bis Z gelungene Produktion ist ein diskographischer und künstlerischer Glücksfall! Ergo: Meine uneingeschränkte, wärmste Empfehlung!
    Entendre

    Entendre (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.04.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    1 von 5

    Spiritueller Edelkitsch mit einem jazznahen Sahnehäubchen?

    Die neueste ECM-Pianoeinspielung "Entendre" des Zürchers Nik Bärtsch, von der sog. Fachpresse über den grünen Klee gelobt und (an)gepriesen, hinterlässt bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Das meist sehr prätentiöse Presse- und PR-Geschwurbel überquillt von Lobhudeleien noch und nöcher. So ist u.a. die Rede von, ich zitiere, verflochtenen Beziehungen, von Leere, von Atemraum, Stille, innerem Ruf, einem lebhaftem Fest, von Konzentration und Leichtigkeit, von Transzendenz und von dramaturgisch inszenierten Eigenschaften, ja sogar von höheren Ebenen der Freiheit und weiterem fragwürdigem Gross-Blabla ad infinitum.....Doch verglichen mit den zu recht hochgelobten ECM-Solopiano-Einspielungen von Paul Bley, Chick Corea, Keith Jarrett, Richie Beirach, Steve Kuhn u.a. erscheint mir Bärtschs Musik auf "Entendre" eher unerheblich und bescheiden punkto Kompositionen und Gehalt. Gepackt oder gar berührt hat mich seine Musik jedenfalls nicht im Geringsten. Und auch im sehr weit gefassten Sinne als "Jazz" könnte ich seinen Ansatz kaum bezeichnen. Dazu fehlt mir leider und geradezu schmerzhaft jeder Bezug zur Jazztradition.
    Uneasy

    Uneasy (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2021
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    1 von 5

    "Des Kaisers neue Kleider" resp. ein hochgejubelter Jazzdilettant in Aktion

    Der von der sog. Jazzfachpresse gehypte "Pianist" Vijay Iyer hinterlässt mich so ratlos wie auch die aktuelle Produktionslinie von ECM (mit Pianisten-Neuentdeckungen wie Iyer, Ethan Iverson und dem schweizerischen Yoga-Pianör Nik Bärtsch). "Uneasy", also unbehaglich, nennt sich Iyers neuestes Opus...und unbehaglich und irritiert fühle ich mich auch beim Anhören des Albums. Swing?, Drive?, Dynamik?, Dramaturgie?, timing and spacing?...gibt es bei Iyer kaum, mit Ausnahme des Drummers Tyshawn Sorey, der den totalen Absturz etwas zu dämpfen vermag. Und wer mit der modernen Jazzpianotradition von Bud Powell über Bill Evans, Corea, Hancock, Jarrett bis hin zu Paul Bley musikalisch sozialisiert wurde samt dem entsprechendem Vokabular (Melodik, Harmonik, Artikulation, Phrasierung, musikalische Interaktion, Traditionsbewusstsein etc.) wird Iyers Ansatz als beschämend amateurhaft und dilettantisch einstufen und seinen gehypten Erfolg als gezielt platziertes Marketing taxieren. Und wie er es zum "Harvard Professor of Jazzmusic and Philosophy" schaffte, bleibt mir schleierhaft. Bezeichnend auch der Befund eines Jazz Insiders aus der New York Szene: "He is a modest and smart guy but a real insult to the standards of excellence that ECM has formerly kept pretty high with pianists like Chick Corea, Keith Jarrett, Richie Beirach, Steve Kuhn, John Taylor, Paul Bley and others".
    Wetterminiaturen für 4 wohlpräparierte Einhandklaviere

    Wetterminiaturen für 4 wohlpräparierte Einhandklaviere (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.02.2021
    Booklet:
    2 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    1 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Sauglattismus made in Switzerland!

    Wer's einmal durchgehört hat, für den ist's auch schon gelaufen (und erledigt). Doch von haltbarer Musik kann wohl und auch leider keine Rede sein. Schade!
    Live At Ronnie Scott's

    Live At Ronnie Scott's (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.01.2021
    Klang:
    2 von 5
    Musik:
    5 von 5

    A Labor of Love - eine für Evans-Kenner unverzichtbare Trouvaille

    Für Evans-Aficionados und ausgewiesene Kenner ist die vorliegende Live-Einspielung unverzichtbar: Die musikalisch von A bis Z gelungene Kompilation aus dem 4-wöchigen Clubauftritt eines der absolut besten Evans-Trios im Londoner Ronnie Scott's Club anno 1968! Drummer Jack DeJohnette hatte das Trio auf seinem privaten Tonbandgerätchen mitgeschnitten, ohne je an eine Veröffentlichung zu denken, bis das rührige Produzententeam von Resonance Records per Zufall einen Hinweis auf die Rarität im DeJohnette-Archiv erhielt (Details im oben aufgeführten Text und in den hervorragenden, und oft mit Herzblut verfassten Begleittexten zur CD- resp. LP-Edition). Dass die Klangqualität suboptimal ist, war zu befürchten, doch zu erwarten. Für bekennende Evans-Fans dürfte dies kein Grund zum Verzicht sein, zu überzeugend war das relaxed und äusserst inspieriert aufspielendeTrio in Aktion. Doch für weniger geübte Evans-Kenner empfiehlt sich diese Edition des Evans-Trios im Live-Mitschitt von Montreux für das Label "Verve" (mit einem Grammy Award ausgezeichnet) resp. die Resonance-Einspielungen "Some Other Time: The Lost Session From The Black Forrest" und "Another Time: The Hilversum Concert". Alle wärmstens empfohlen!
    John: Piano Solo

    John: Piano Solo (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.12.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    In memoriam Gitarrist John Abercrombie

    Pianist Marc Copland und Gitarrist John Abercrombie lernten sich anno 1971 im Quartett des umtriebigen Drummers Chico Hamilton kennen. Copland galt damals als einer der vielversprechendsten Altsaxophonisten der jüngeren New York Szene. Die Klangmöglichkeiten seines Instruments erweiterte er mit diversen Tools, um mehrstimmige Klänge zu generieren. Keine Ueberraschung daher, dass sich Marc Jahre später zum Piano hingezogen fühlte, dem Instrument, auf dem er heute zu den führenden Vertretern zählt, und dies nicht nur in New York, sondern weltweit. Die enge Freundschaft von Copland und Abercrombie endete erst mit Abercrombies Tod anno 2017. Hervorragende Einspielungen sind Zeugnis der fruchtbaren Zusammenarbeit, so Einspielungen des "John Abercrombie Quartets" für ECM, aber auch Duo- und Triosessions für andere Labels. Naheliegend, emotionell packend und berührend präsentiert sich der vorliegende Solopiano-Tribut von Copland an seinen verstorbenen Freund in 9 Abercrombie-Kompositionen aus dessen langer und musikalisch äusserst ergiebigen Schaffensperiode.
    Ergo meine wärmste Empfehlung für die von A bis Z gelungene Hommage an einen stillen Giganten und grossartigen Stilisten.
    Quint5t

    Quint5t (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.10.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine von A bis Z überzeugende.....

    ...und musikalisch begeisternde Einspielung mit dem hervorragend eingespielten Quintett, sorry, Quint5t, unter Leitung des Pianisten Marc Copland! Die Musiker müssen nicht mehr vorgestellt werden: Allesamt einsame Spitze aus der kompetitiven New York Szene und für mich eine der besten Combos in der Nachfolge des Miles Davis Quintetts aus den mittleren 1960er Jahren und von (mit Akustikinstrumenten besetzten) Combos im Umkreis von Herbie Hancock. Spannend auch das Repertoire: Alle Titel wurden von Coplands Sidemen geschrieben, doch keines vom "primus inter pares" selbst, dazu als Einstieg das absolute Rarissimum "The Mystery Song" von Duke Ellington, welches vom Ellington Orchestra ein einziges Mal anno 1931 eingespielt wurde, 31 Jahre später erneut vom Avantgarde-Quartett des Sopransaxophonisten Steve Lacy (mit Don Cherry an der Trompete und Drummer Billy Higgins auf der CD "Evidence", noch immer greifbar). Doch von den nunmehr drei Einspielungen der Ellington-Rarität überzeugt mich die Version des Copland Quintetts am meisten: Ein Song, der ganz klar das Zeug zum Jazz-Standard hat! Kurz: Die vorliegende CD ist für mich ganz klar DIE Jazz-CD des Jahres 2020! Ergo wärmstens empfohlen!
    1291

    1291 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.09.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Der jazzistische Rütlischwur anno 2020, resp. 1291 reloaded

    1291? Diese Jahreszahl ist zumindest uns Schweizern geläufig: Der legendäre Rütlischwur unserer 3 wackeren Eidgenossen zur Gründung der schweizerischen Eidgenossenschaft, von Friedrich Schiller in "Wilhelm Tell" glorifiziert. Unsere drei wackeren schweizerischen Jazzgenossen Daniel Humair (Drums, Jahrgang 1938 in Genf geboren, lebt in Paris), Heiri Känzig
    (Bass,1957, in New York geboren, lebt in Zürich) und Samuel Blaser (Posaune,1981,von La Chaux-de-Fonds, heute in Berlin) sind allesamt Jazzmusiker von international respektiertem Format, also sozusagen "our jazzistic Swiss Pride" haben sich mit "primus inter pares" Humair im Februar 2020 im Centre culturel Suisse von Paris zur vorliegenden CD eingefunden zu einem höchst spannenden, berührenden, unterhaltsamen, musikalisch breit angelegten und witzigen Interplay, quasi einem "pas de trois" von drei musikalisch Gleichberechtigten. Das äusserst farbige Repertoire reicht von Jazzklassikern aus New Orleans über jazzistisch höchst pfiffig adaptierte altbekannte Schweizerlieder bis hin zu aus dem Moment heraus geschaffenen Spontankompositionen: Musikalisch eine Wundertüte voller Ueberraschungen, verpackt in einem CD-Booklet von Daniel Humair, der nicht nur als Weltklasse-Drummer, sondern auch als anerkannter Maler einen hervorragenden Ruf geniesst. Kurz: Eine wärmstens empfohlene Jazz-CD mit drei absoluten Könnern ihres Fachs! Ergo: Meine wärmste Empfehlung!
    More Essentials

    More Essentials (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.08.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Piano-Bass-Duo mit Kammerjazz aus einem Guss

    Der auch in ganz Europa bestbekannte New-York-Pianisten Marc Copland muss hier nicht mehr vorgestellt werden. Doch seine 3 bisher auf dem rührigen Label "Catwalk" eingespielten Duos mit dem auch international herausragenden schweizerischen Bassisten Daniel Schläppi verdienen höchstes künstlerisches Lob...und meine uneingeschränkte wärmste Empfehlung! Was anno 2012 mit der CD "Essentials" begann und ursprünglich als einmaliges Treffen geplant war, hatte 2015 eine mit Spannung erwartete Fortsetzung mit der vorliegenden CD "More Essentials" (dies übrigens auf ausdrücklichen "Wunsch nach mehr" von Copland!). Und mit "Alice's Wonderland" liegt nun auch eine 3. Veröffentlichung vor, künstlerisch-stilistisch im Bereich der beiden Vorgänger-CDs angesiedelt....und doch erfrischend und auch überraschend anders. Ergo lohnt sich meines Erachtens die Evaluation aller 3 CDs. Beizufügen ist, dass für Copland (zumindest nach seinen Worten) Schläppi ein auch mit US-Jazzerstandards gemessener hochtalentierter, hochvirtuoser und absolut eigenständiger und origineller Inspirator ist, in der bassistischen Tradition von Scott LaFaro. Für mich eine etwas überraschende stilistische Einschätzung, hätte ich doch eher auf ein paar andere Inspiratoren getippt, etwa in der Nachfolge von Paul Chambers und Ray Brown.Doch dem aufmerksamen Hörer möchte ich nicht vorgreifen und diesem die persönliche Wahl überlassen. Spannend auch das Repertoire aus bekannteren Standards, Jazzstandards, eigens für die 3 Sessions komponierten Originals und frei aus dem Moment heraus erimprovisierten frei-assoziativen Spontankompositionen. Hinzuweisen ist auf das verblüffende empathische-musikalische Einvernehmen der beiden Künstler, im Jazzbusiness aktenkundig als Interplay. So ist es für mich schwierig bis unmöglich, eine der drei Produktionen zu favorisieren und separat zu empfehlen. Ich habe mich deshalb entschieden einen ähnlichen Text bei allen drei Copland/Schläppi-CDs zu platzieren. Dem Hörer seien zur Entscheidungsfindung die aufgeschalteten Soundclips wärmstens empfohlen. Zumindest ich habe mich für den Erwerb aller drei CDs entschlossen.
    Essentials

    Essentials (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.08.2020
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ein spannend anzuhörendes Piano-Bass-Duo mit Musik aus einem Guss

    Der auch in Europa bestbekannte New-York-Pianisten Marc Copland muss hier nicht mehr vorgestellt werden. Doch seine 3 bisher auf dem rührigen Label "Catwalk" eingespielten Duos mit dem hervorragenden schweizerischen Bassisten Daniel Schläppi verdienen höchstes künstlerisches Lob...und meine uneingeschränkte Empfehlung! Was anno 2012 mit obiger CD "Essentials" begann und ursprünglich als einmaliges Treffen geplant war, hatte 2015 eine mit Spannung erwartete Fortsetzung mit der CD "More Essentials" (dies übrigens auf ausdrücklichen "Wunsch nach mehr" von Copland!). Mit "Alice's Wonderland"(siehe dort) liegt nun die 3. Veröffentlichung vor, künstlerisch-stilistisch im Bereich der beiden Vorgänger-CDs angesiedelt....und doch erfrischend anders. Für Copland (zumindest nach seinen Worten) ist Schläppi ein hochtalentierter, hochvirtuoser und absolut eigenständiger und origineller Inspirator in der bassistischen Tradition von Scott LaFaro. Für mich eine etwas überraschende stilistische Einschätzung, hätte ich doch eher auf ein paar andere Inspiratoren getippt, doch dem aufmerksamen Hörer möchte ich hiermit nicht vorgreifen und diesem die Wahl überlassen. Spannend auch das Repertoire aus bekannteren Standardtunes, Jazzstandards, eigens für die 3 Sessions komponierten Originals und frei aus dem Moment heraus improvisierten frei-assoziativen Spontankompositionen. Hinzuweisen ist auf das verblüffende musikalische Einvernehmen der beiden Künstler, im Jazzbusiness aktenkundig als Interplay. Und für mich schwierig bis unmöglich, eine der drei Produktionen zu favorisieren und separat zu empfehlen. Ich habe mich deshalb entschieden, denselben Text bei allen drei Copland/Schläppi-CDs zu platzieren. Dem Hörer seien zur Entscheidung die aufgeschalteten Soundclips wärmstens empfohlen.
    Alice's Wonderland

    Alice's Wonderland (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    23.08.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ein erstaunliches Piano-Bass-Duo aus einem Guss

    Der bestbekannte New-York-Pianisten Marc Copland muss hier nicht mehr vorgestellt werden. Doch seine 3 bisher auf dem rührigen Label "Catwalk" eingespielten Duos mit dem hervorragenden schweizerischen Bassisten Daniel Schläppi verdienen höchstes künstlerisches Lob...und meine uneingeschränkte Empfehlung! Was anno 2012 mit der CD "Essentials" begann und ursprünglich als einmaliges Treffen geplant war, hatte 2015 eine mit Spannung erwartete Fortsetzung mit der CD "More Essentials" (dies übrigens auf ausdrücklichen "Wunsch nach mehr" von Copland!). Mit "Alice's Wonderland" liegt nun die 3. Veröffentlichung vor, künstlerisch-stilistisch im Bereich der beiden Vorgänger-CDs angesiedelt....und doch erfrischend anders. Für Copland (zumindest nach seinen Worten) ist Schläppi ein hochtalentierter, hochvirtuoser und absolut eigenständiger und origineller Inspirator in der bassistischen Tradition von Scott LaFaro. Für mich eine etwas überraschende stilistische Einschätzung, hätte ich doch eher auf ein paar andere Inspiratoren getippt, doch dem aufmerksamen Hörer möchte ich hiermit nicht vorgreifen und diesem die Wahl überlassen. Spannend auch das Repertoire aus bekannteren Standardtunes, Jazzstandards, eigens für die 3 Sessions komponierten Originals und frei aus dem Moment heraus improvisierten frei-assoziativen Spontankompositionen. Hinzuweisen ist auf das verblüffende musikalische Einvernehmen der beiden Künstler, im Jazzbusiness aktenkundig als Interplay. Und für mich schwierig bis unmöglich, eine der drei Produktionen zu favorisieren und separat zu empfehlen. Ich habe mich deshalb entschieden, denselben Text bei allen drei Copland/Schläppi-CDs zu platzieren. Dem Hörer seien zur Entscheidung die aufgeschalteten Soundclips wärmstens empfohlen.
    Mood Suite

    Mood Suite (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.08.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine umwerfend gelungene neue Trio-Einspielung!

    "Mood", wahlweise zu übersetzen mit u.a.: Gemütslage, Laune, Stimmung, Anwandlung, Verfassung, Befinden u.v.a. liefert den programmatisch spannenden und spannungsreichen Rahmen für die neueste kompositorisch-improvisatorische Kreation des faszinierenden Pianisten Russ Lossing und seines prominent besetzten Trios aus der New Yorker Jazzszene. Schade nur, dass (hoffentlich nur vorläufig) noch keine Soundclips auf obiger Trackliste aufgeschaltet sind, damit sich die Hörer auch eine akustische Vorstellung von Lossings neuester CD machen kann, die sich ziemlich radikal von ihrem Vorgänger "Changes" abhebt(mit zehn pfiffig unkonventionell verpackten Standard-Tunes, ebenfalls von SteepleChase produziert). Zur gefl. Erinnerung: Der heute 60-jährige Leader war der erklärte und lebenslange Lieblingspianist des unkonventionellen Drummers Paul Motian. Ursprünglich im Umfeld des Pianisten Paul Bley angesiedelt, hat aber Lossing längst seine eigene und unverwechselbare musikalische Stimme gefunden. Mit den beiden erfahrenen Sidemen Mark Helias(bass) und Eric McPherson(drums) ist dem Trio eine von A bis Z überzeugende, packende und bewegende Einspielung geglückt. Ausdrücklich erwähnenswert sind die fein empfundenen Linernotes des Jazzpublizisten Neil Tesser. Kurz: Meine wärmste Empfehlung für eine der allerbesten aktuellen Pianotrio-CDs, eine absolut grossartige und anregende Musik von drei unbestrittenen Könnern!
    Swallow Tales

    Swallow Tales (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    16.08.2020
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    2 von 5

    Dienst nach Vorschrift?

    Die vorliegende Einspielung ist für mich eine Enttäuschung, zumindest wenn man einige von Scofields früheren CDs zum Vergleich beizieht. Von der CD hatte ich mir wahrlich mehr erhofft als das Resultat einer zwar professionellen Studiosession mit dem üblen Beigeschmack einer jazzistischen Pflichtübung, abgespult mit etwas allzu viel Routine und ohne dass mich die Improvisationen über die bestbekannten (und phantastischen!) Swallow-Kompositionen berührt hätten. Hört man sich ein paar Mal durch die CD, entstand zumindest für mich der Eindruck von "Dienst nach Vorschrift". Doch die überschwänglichen Lobhudeleien der sog. Jazzfachpresse sind wohl kaum zu vermeiden?
    Two Chevrons Apart

    Two Chevrons Apart (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.08.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine hochwillkommene Entdeckung!

    Der von Russland nach England emigrierte Bassist Yuri Goloubev hat sich vor allem in der britischen und italienischen Jazzszene einen hervorragenden Ruf geschaffen als zuverlässiger Begleiter und hochvirtuoser Solist. Zum exzellenten obigen Begleittext wäre noch zu ergänzen: Die vorliegende CD wurde in der Fachzeitschrift DownBeat (Mai 2020) mit einem begeisterten Lob für Musik und Konzeption und 4 von maximal 5 zu vergebenden Sternen bewertet. Hervorzuheben ist Goloubevs absolut intonationssicheres Bassspiel, wohl das Resultat seiner jahrelangen Praxis in russischen E-Musik-Ensembles. Und sein Timing ist geradezu exemplarisch präzis. Wer Vergleiche mit Goloubevs möglichen Vorbildern sucht, wird am ehesten bei den Bill-Evans-Bassisten Scott LaFaro, Gary Peacock und Eddie Gomez fündig. Alle 8 der musikalisch breit gefächerten Tracks der vorliegenden CD wurden von Goloubev komponiert und arrangiert und vor zwei Jahren im italienischen Udine eingespielt. Kurz: Eine wärmstens empfohlene und von A bis Z gelungene CD aus der musikalisch brodelnden Produktion des innovativen britischen Labels Basho Records und dessen Produzententeam Christine Allen/Dan Paton.
    Storytellers

    Storytellers (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.04.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Great recording....don't miss this one!

    "Storytellers", arrangements by Vince Mendoza, with the WDR
    big band. Recorded a few years ago. I think it's really
    good.

    This is what the WDR big band does best: accompany.

    To me, Vince Mendoza seems to be pretty close to a genius.
    He knows when to keep it simple, and when to use some 20th
    century harmony.

    Luciana Souza's voice is as perfect as ever, and as precious.

    I'm glad she's back on François Zalacain's label "Sunnyside".

    I see that Joachim Becker is also an executive producer. I
    think his label Zoho is still in business. I used to see him
    often in clubs, but I haven't seen him in a long time, that
    is, even before the clubs shut down.
    And I Love Her

    And I Love Her (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.01.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Aktueller Piano-Trio-Jazz auf höchstem Niveau

    Das Marc Copland Trio dürfte den Jazzkennern als Rhythmusgruppe des Gitarristen John Abercrombie bestens bekannt sein (Einspielungen für ECM). Pianist Copland, Bassist Drew Gress und Drummer Joey Baron sind ausreichend bekannt, brauchen ergo nicht mehr vorgestellt zu werden. Spannend auf dieser neuesten CD, erschienen auf Coplands eigenem Label, sind für mich die Parallelen zwischen dieser Gruppierung und dem letzten Trio des Pianisten Bill Evans (mit Bassist Marc Johnson und Drummer Joe LaBarbera). So äusserte sich Evans, zu seinem musikalischen Ansatz befragt, er habe und brauche beim Spielen eigentlich keine Phantasie, sondern überlasse sich einfach den Offerten der Musik punkto Melodik, Rhythmik und Harmonie (vergleichbar mit James Joyce, der von sich sagte, er überlasse sich den Angeboten der Sprache). So wird auch der aufmerksame Hörer auf der vorliegenden Einspielung vom Copland-Trio geradezu entführt in ein schillerndes musikalisches Wunderland mit immer wieder neu zu entdeckenden Trouvaillen und Preziosen, welche aus z.T. bestens bekannten Jazz- und Pop-Kompositionen hier erstmals gehoben werden. Kurz: Wer auf der Suche nach musikalischer Magie ist wird in der Musik von Copland, Gress und Baron fündig!
    Mays Plays Mays

    Mays Plays Mays (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.01.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine grossartige Einspielung

    Dies ist die 38ste Einspielung des New-Yorker-Pianisten Bill Mays unter eigenem Namen, vom Maestro selbst produziert und erschienen auf Mays' eigenem Label "No Blooze Music". Ausführliche Details findet der interessierte Jazz-Aficionado auf Mays' Website bei cdBaby.com und im CD-Booklet. Doch weil bei jpc jegliche Angaben zu dieser hervorragenden CD fehlen, hier die Besetzung:
    Bill Mays - piano, Fender Rhodes electric piano, vocals
    Martin Wind - bass, acoustic bass guitar
    Matt Wilson - drums & percussion
    Marvin Stamm - trumpet, fluegelhorn
    John Hart - guitar
    14 der 15 gespielten Kompostionen stammen von Mays, dazu ein Gershwin-Standard.
    Die hier dokumentierte Musik ist durchwegs swingender und hochmelodischer aktueller Mainstream der absoluten NYC-Spitzenklasse, so wie man ihn in den renommierten Jazzclubs von New York zu hören bekommt, das Repertoire stilistisch breit gestreut dramaturgisch gekonnt und bestechend angerichtet. Kurz: Absolut hervorragende Musik von 5 Meistern ihres Fachs. Mit dabei der in New York längst arrivierte, von Bill Mays entdeckte und geförderte deutsche Bassist Martin Wind.
    3 Nights In L.A.

    3 Nights In L.A. (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.10.2019
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine unverzichtbare, grossartige Einspielung auf 3 CDs!!!

    Kurz & bündig: Dies ist für mich DIE Jazz-CD des Jahres! Eine absolut umwerfende Einspielung, die in das Platten-Regal jedes Jazz-Aficionados gehört!
    Etwas ausführlicher: Der Bostoner Postbop-Tenorsaxophonist George Garzone wurde im Januar 2019 vom Trio des Drummers Peter Erskine zu einer Reihe von Clubkonzerten an die US-Westküste eingeladen. Und zum Glück wurden die drei Auftritte in Los Angeles mitgeschnitten und nun auf Erskines privatem Label "Fuzzy Music" auf einer 3-CD-Box veröffentlicht, in nota bene hervorragender Soundqualität! Und die musikalische Empathie und Interaktion der 4 altgedienten Meister Garzone, Erskine, Pianist Alan Pasqua und Bassist Darek Oles ist schlicht umwerfend und spannend von A bis Z über die gesamte Spanne von 20 eingespielten Titeln. Ein klug gewähltes Programm aus Standards, Originals aller Combomitglieder und Jazzstandards (von Coltrane und Billy Eckstine) liefert die Improvisationsunterlagen für diese Live-Einspielung, welche u.a. vom Fachmagazin "Down Beat" geradezu enthusiastisch begrüsst und gefeiert wurde. Schade nur, dass heutzutage solche Einspielungen nur noch in homöopathischen Dosen veröffentlicht werden.
    Live At Shelly's Manne-Hole

    Live At Shelly's Manne-Hole (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.08.2019
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine LP-Rarität nun endlich als CD greifbar

    Schade, dass zur vorliegenden Quartet-CD von Larry Bunker (1928-2005) im obigen Text so wenig Angaben aufgeschaltet wurden. Diese einzige Einspielung unter eigenem Namen des verdienten Westcoast -Drummers geht auf das Jahr 1963 zurück. Als LP (Label Vault) wird dieses absolute Rarissimum mittlerweile zu geradezu obszön prohibitiv überrissenen Liebhaberpreisen gehandelt. Für seine einzige Einspielung unter eigenem Namen verpflichtete Bunker den gerademal 20-jährigen Vibraphonisten Gary Burton, den stilistisch stark von Bill Evans beeindruckten Pianisten Mike Wofford und den heute immer noch völlig unterschätzten Bassisten Bob West. Geradezu sensationell mutet auch heute noch das Vibraphonspiel von Burton an. Doch auch Leader Larry Bunker überzeugt als pfiffiger und einfallsreicher Begleiter und als Solist. Kein Wunder, dass ihn nach dieser Einspielung der Pianist Bill Evans in sein Trio holte, in welchem er bis 1966 verblieb. Insbesondere die beiden Songs "Israel" und "My Foolish Heart" verweisen übrigens ganz klar auf Evans und seinen prägenden Einfluss auf Bunker. Und es war diese Einspielung, mit der sich Gary Burton den Sprung in das damalige Quartett von Jazz-Superstar Stan Getz sicherte. Erstaunlich auch, dass die Musik des Bunker-Quartetts sich heute noch absolut frisch anhört. Ergo meine wärmste Empfehlung!!!
    Eternal Voices

    Eternal Voices (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.08.2019
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Fragwürdige Jazz-Adaptationen aus der E-Musik

    Jazz-Adaptationen klassischer Werke gehören seit Jahren zum etwas umstrittenen Repertoire des verdienten Pianisten Richie Beirach. Auch auf seiner neuesten Einspielung huldigt Beirach dieser während Jahren zu seiner fixen Idee gereiften resp. (je nach Standpunkt des Hörers!) verkommenen Praxis. Ob es denn überhaupt Sinn macht, Miniaturen und Meisterwerke von Bach, Beethoven, Mozart, Mompou, Bartok u.a. auch improvisatorisch zu kommentieren oder zu erweitern mag jeder Hörer selbst entscheiden. So habe ich zum Beispiel meine liebe Mühe mit den Liebman-Beirach-Versionen der meisterhaft komponierten Streichquartette von Bartok, musikalisch hier zuerst eingedampft auf Kürzestlängen und dann improvisatorisch verarbeitet. Bartok jazzistisch veredeln? Na ja! Ob denn die tradierte Jazzpraxis mit dem Repertoire aus dem "Great American Songbook" auch noch ausgeweitet werden muss auf thematisches Material auf in sich bereits abgerundete Meisterwerke der Konzertmusik?? Immerhin, die beiden tief berührenden und packend verarbeiteten Eigenkompositionen "For Ernst" und "For Walter", von Beirach resp. Liebman ihren verstorbenen Freunden Ernst Bucher und Walter Quintus gewidmet, machen für mich Sinn und lohnen m.E. den Erweb dieser Doppel-CD.
    When Will The Blues Leave

    When Will The Blues Leave (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.07.2019
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Melodiöses, freitonales Trio

    Pianist Paul Bley(1932-2016), Bassist Gary Peacock(geb.1935) und Schlagzeuger Paul Motian(1931-2011) sind bekanntlich ECM-Künstler der ersten Stunde, seit den Anfängen des Labels anno 1969 in den vielfältigsten Kombinationen auf durchwegs herausragenden ECM-Produktionen immer wieder präsent. Peacock und Motian trafen sich wohl erstmals im Bill Evans Trio. Tondokument: Die legendäre, noch immer wärmstens empfohlene Bill-Evans-Einspielung "Trio '64" (Verve). Und das Trio mit Paul Bley gilt als eine der spannendsten Formationen der post-Bill-Evans-Pianotrios mit einem hochmelodischen, freitonalen Ansatz. Herausragender Beleg dazu: Die vorliegende Konzert-Einspielung von 1999 in Lugano, nun endlich veröffentlicht! Ein schon fast obligatorischer CD-Kauf! Wärmstens empfohlen!
    1076 bis 1100 von 1544 Rezensionen
    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43
    44
    45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62
    Vertrag widerrufen
    Newsletter abonnieren
    FAQ- und Hilfethemen
    • Über jpc

    • Das Unternehmen
    • Unser Blog
    • Großhandel und Partnerprogramm
    MasterCard VISA Amex Diners Club PayPal
    DHL
    • AGB
    • Versandkosten
    • Datenschutzhinweise
    • Barrierefreiheitserklärung
    • Impressum
    • Kontakt
    • Hinweise zur Batterierücknahme
    * Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
    ** Alle durchgestrichenen Preise (z. B. EUR 12,99) beziehen sich auf die bislang in diesem Shop angegebenen Preise oder – wenn angegeben – auf einen limitierten Sonderpreis.
    © jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH
    • jpc.de – Leidenschaft für Musik
    • Startseite
    • Feed
    • Pop/Rock
    • Jazz
    • Klassik
    • Vinyl
    • Filme
    • Bücher
    • Noten
    • %SALE%
    • Weitere Bereiche
      • Themenshops
      • Vom Künstler signiert
      • Zeitschriften
      • Zubehör und Technik
      • Geschenkgutscheine
    • Hilfe
    • Anmelden
    • Konto anlegen
    • Datenschutzhinweise
    • Impressum
    • Kontakt