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    2. Alle Rezensionen von Jeremy bei jpc.de

    Jeremy Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 28. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 17776

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    1544 Rezensionen

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    Live In Hamburg 1992 (Original Master Edition)

    Live In Hamburg 1992 (Original Master Edition) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.11.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine willkommene posthume Veröffentlichung mit Radka Toneff(1952-1982)

    Die norwegische Sängerin mit bulgarischen Wurzeln verstarb unter bis heute ungeklärten Umständen im jugendlichen Alter von gerade mal 30 Jahren und auf der Höhe ihrer Kunst. Doch heute ist sie einem breiteren Publikum leider kaum mehr bekannt, auch wenn sie zu ihrer Lebzeit als die talentierteste norwegische Vokalistin galt. Die vorliegende Veröffentlichung eines Live-Konzertmitschnittes anno 1981 erschien erstmals vor 10 Jahren auf Initiative ihres renommierten Bassisten Arild Andersen als CD und auch als Doppel-LP, technisch hervorragend remixed und gemastered im renommierten Rainbow-Studio in Oslo und produziert vom deutschen Pianisten Michael Naura. Mit dem von den USA nach Oslo ausgewanderten Pianisten Steve Dobrogosz, Arild Andersen am Bass und Alex Riel(dm) hatte Radka Toneff ein unglaublich einfühlsam, ja ein geradezu empathisch agierendes Begleittrio zu Diensten, das auch solistisch keine Wünsche offen liess. Das Konzertprogramm ist sehr breit gefächert. Darunter ein berührendes und temperamentvoll vorgetragenes bulgarisches Volkslied, welches jazzistisch endet, quasi Toneffs Tribut an ihren aus Bulgarien nach Norwegen emigrierten Vater. Eine von mir wärmstens empfohlene Einspielung!
    Jazz Trumpets - Milestones Of Legends

    Jazz Trumpets - Milestones Of Legends (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.11.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine hervorragend zusammengestellte trompetistische Anthologie

    Der gutinformierte Jazz-, und speziell der Jazztrompeter-Aficionado, hat natürlich bereits alle 20 der hier kompilierten Alben in (damals bestimmt teuer bezahlten) Einzel-LPs resp. CDs in seinem Plattenschrank. Die vorliegende Kollektion konzentriert, resp. beschränkt sich allerdings auf Preziosen aus der Swing- bis zur Hardbopära. Zwar darf, schon aus verkaufstechnischen Gründen, Louis Armstrong, quasi der Erfinder der Jazztrompete, auf keiner Trompetistensammlung fehlen, ist ergo also auch hier als erster Trompeter vertreten. Doch dann folgt ein "pièce de résistance" auf das andere, gleichsam ein "whose who" der Jazztrompete resp. der Jazztrompeter (Liste oben beachten inkl. der Liste aller eingespielten Titel). Raritäten habe ich in der Sammlung zwar keine gesichtet, alles ist noch immer auch in einzelnen CDs zu haben. Doch wer die Milchbüchlein-Rechnung macht, wird zweifellos zu dieser Box greifen. Mein Fazit: Eine wärmstens empfohlene, soeben herausgekommene CD-Box!
    Give

    Give (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.11.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    2 von 5

    Hohe Versprechungen und Erwartungen,...doch mit ernüchternden Resultaten

    Bescheidenheit und leider, leider auch instrumental-jazzistisches Können gehören beide nicht zu Trom-Peter Schärlis herausragenden Talenten. Doch ist er punkto Selbstdarstellung schon fast einsame Spitze, nachprüfbar etwa durch Konsultation seiner Homepage und seines - wohl von ihm selbst verfassten - Eintrages bei Wikipedia. So wird auch Schärlis aktuelle CD "Give" geradezu überschwänglich als neues Meisterwerk angepriesen. Der auf dieser Seite oben eingerückte PR-Text macht alles klar, allwo die CD über den grünen Klee mit Vorschusslorbeeren sonder Zahl gelobt wird. Doch für mich tönt dann der mit grossen Worten in allen möglichen Aspekten hochgelobte Schärli-Jazz recht hausbacken. Posaunist Glenn Ferris erledigt seine Rolle als Sideman professionell und überzeugend, die Rhythmusgruppe wirkt dagegen recht brav, harm-, farb- und lustlos: Dienst nach Vorschrift. Und Schärlis Improvisationen tönen für mich weder mitreissend, noch inspiriert, weder originell noch in irgendeinem Aspekt berührend oder gar bewegend. Er permutiert im Gegenteil eher beliebige Tonfolgen ohne Dramaturgie und ohne damit eine Geschichte zu erzählen.
    Live At The Mauch Chunk Opera House

    The Wailin' Jennys
    Live At The Mauch Chunk Opera House (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.11.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5
    Seit der absolut gelungenen Duo-CD "Lock My Heart" mit dem grossartigen Pianisten Dick Hyman schätze ich den berührenden Gesang der jungen US-Vokalistin Heather Masse geradezu "en masse". Doch weit besser bekannt als im Jazzgenre ist Heather als eine der drei Stimmen im kanadischen Vocal-Ensemble "The Wailin' Jennys", die mit ihren wunderbar ausgeklügelten Arrangements, vor allem in den a-cappella gesungenen unbegleiteten Arrangements, gültige Standards in der Country-, Bluegrass- und selbst in der aktuellen Gospelmusik-Szene setzten und weiterhin setzen. Und dies bereits seit 20 Jahren. Der vorliegende Konzertmitschnitt ist ein geeigneter Appetizer und meine Anregung, auch die anderen CDs von "The Wailin' Jennys" zu examinieren. Von mir wärmstens empfohlen!
    Lock My Heart (SACD Hybrid)

    Lock My Heart (SACD Hybrid) (SACD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.11.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Intime und bewegende Vocal/Piano-Duos

    Wer unter Jazzgesang extraversierte Vokalistinnen wie Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan favorisiert, dürfte mit der vorliegenden CD von Heather Masse etwas Mühe bekunden, liegt doch ihr Ansatz etwas näher bei der intimeren Stimme von Billie Holiday, mit diskreten Einflüssen von Bluegrass und Countrymusic. Doch dass die zufällige Begegnung in einem New Yorker Studio von Heather Masse mit dem mit allen jazz-stilistischen Facetten vertrauten Piano-Altmeister Dick Hyman in der vorliegenden CD resultierte, grenzt für mich schon fast an ein musikalisches Wunder! Das A bis Z unaufgeregte, berührende und zutiefst bewegende Kammerjazz-Rezital von einem Dutzend neu beleuchteten Jazzstandards bleibt für mich, und dies auch noch Jahre nach der CD-Einspielung, eine der gelungensten Einspielungen der Jazzgeschichte in diesem intimen Format. Für mich eine unverzichtbare und oft wiedergehörte CD.
    Milestones Of A Jazz Legend

    Milestones Of A Jazz Legend (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.11.2021
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Die passgenaue 10 CD-Box zu Erroll Garners 100sten Geburtstag

    Der Pianist Erroll Garner (15.Juni 1921-2. Januar 1977) wäre vor einem halben Jahr 100 Jahre alt geworden. Als Pianist ein absolut singulärer Künstler, dessen nur für ihn typisches Blockakkordspiel selbst von nur gelegentlichen Jazzmusikhörern nach wenigen gespielten Takten zu 100% als Garnertypisch erkannt wird. Die vorliegende Box beinhaltet eine mit viel Garner-Kenntnissen ausgewählte Selektion von 18 LPs auf 10 CDs, eingespielt in seinen besten Jahren von 1944 bis 1959, Aufnahmen mit dem Maestro plus Bass/Schlagzeug-Begleitung und, für mich der Hauptgrund für den Erwerb der Box, einige Solopiano-Rarissima, die bislang zu Höchstpreisen auf dem LP-Raritätenmarkt zu finden waren. Darunter u.a. etwa die 7 Tracks, von Garner 1944 im New York Appartement des Garner-Intimus Timme Rosenkrantz solo eingespielt und unter den Titeln "Ouverture to Dawn 1 resp. 2" auf dem Markt seit Jahrzehnten heissestens begehrt, zu entsprechenden prohibitiven Preisen, versteht sich.
    Und eine Korrektur resp. Ergänzung zum obigen jpc-Begleittext: Für mich gelten weder Monty Alexander noch der eine Generation jüngere Christian Sands als entscheidend von Garner inspiriert. Doch höre ich sowohl beim Miles Davis Pianisten Red Garland wie auch beim Jazz Messenger Bobby Timmons Einflüsse von Garners Blockakkordstil. Und gelegentlich erinnert mich selbst Ahmad Jamal in älteren Aufnahmen an den Maestro aus Pittsburgh.
    Babylon Suite

    Babylon Suite (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    16.11.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    1 von 5

    ECM-Muzak für das höhere Töchterpensionat?

    Zu irgend einer Spielart von Jazzmusik hat für mich die vorliegende Duo-Einspielung kaum einen Bezug. Doch immerhin firmiert die CD bei jpc.de und beim Produzenten ECM unter der Rubrik Jazz. Mein Fazit: Jazzistisch-musikalische Bewertung ergo nur 1 Stern.
    Als Illustration von biblischen Geschichten (siehe Text oben) resp. als szenisch-theatralische Performance mag die Duo-Musik taugen. Doch auch von einem aus der Jazztradition ausgeklinkten Höransatz heraus überzeugt mich diese Musik, leider, leider mitnichten: banal, ohne jeden Reiz, langweilig, in Momenten zwar recht dynamisch, doch flächendeckend frei von Ueberraschungen, ohne packende, berührende und kaum ansprechende Momente. Pointiert formuliert also bestenfalls harmlose, belanglose Elevatormusik, die weder stört noch irgendwie verstört.
    PS: Doch für mich ist kaum nachzuvollziehen ist, dass ECM diese CD herausgebracht hat, welche sich punkto Niveau und Gehalt nie und nimmer mit den legendären früheren ECM-Produktionen messen kann.
    Country For Old Men (SHM-CD)

    Country For Old Men (SHM-CD) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.11.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Vier Formel-1-Jazzstars auf Exkursion in die US-Countrymusik

    Der US-Countrymusik in ihren meist über- bis hyperkommerzialisierten Versionen der Nashville-Countryvermarkter konnte ich bislang wenig abgewinnen. Ergo hatte ich mich vom Scofield-Unterfangen von anno 2016 fünf Jahre lang ferngehalten, zu unrecht, wie ich nach Anhören der absolut gelungenen Produktion heute gestehen muss. Dass Jazz immer Fusionmusik war, ist eine Binsenwahrheit. Und im Ansatz durchaus so, wie das "Great American Songbook" künstlerisch in unzähligen Jazzversionen veredelt wird, gehen Scofield und sein aus absoluten Könnern besetztes Quartett an ihren jazzistisch-improvisatorischen an die Arbeit (und das immer hörbare grosse Vergnügen!) mit den zwölf Ohrwürmern aus der Country-Tradition. Spannend bleibt allemal der Vergleich der Scofield-Versionen mit den originalen Country-Einspielungen. Erst so wird m.E. die ganze Bandbreite von Scofields behutsamen Neuarrangements evident. Ausser der für meinen Geschmack etwas zu brachial aufgetischten Scofield-Neuversion des Traditionals "Red River Valley" kann ich die vorliegende CD empfehlen.
    Herd

    Herd (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.11.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    1 von 5

    Grosse Kunst oder harmlose Einschlafhilfe?

    Eine Vorbemerkung: Der oben eingerückte Begleittext ist zu 100% mit dem PR-Text auf der Website des Labels Intakt identisch.
    Die für meinen Begriff von Jazz (denn unter dieser Sparte wird die CD angekündigt) kaum einzuordnende Musikcollage aus dem freundeidgenössischen schweizerisch-hochalpinen graubündnerischen Bergland irritiert mich, da für mich kaum nachzuvollziehen (wurde ich doch während Jahren in der Jazzmusik sozialisiert von Buddy Bolden über Charlie Parker bis hin zu Ornette Coleman). Kurz: Mal laute, mal herzig belanglose Piano- und Trommlersounds, so harmlos wie geradezu geballt langweilig. Berührend oder packend? Leider nein, Fehlanzeige. Der mir bekannte Schweizer Schriftsteller Reto Hänny, als Jazzfachmann jedoch bisher nie hervorgetreten, betreibt aber brav Kameradenhilfe, stammt er doch wie Zumthor aus dem Bündnerland. Doch von Hännys "von endlos herzzerreissend schönem, anrührend und aufbegehrenden endlosen sing, sing und sing" habe zumindest ich bislang nix gespürt.
    Complete Studio Recordings

    Complete Studio Recordings (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.11.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein grandiose Wiederveröffentlichung von fünf Perlen des Swingjazz

    Was lange währt, respektive, wie bei dieser Wiederveröffentlichung, sehr bis allzu lange währt, wird endlich gut...und ist ergo hochwillkommen! Die vier Trio-LPs unter der Leitung des Swingpianisten Teddy Wilson mit dem Drummer Jo Jones zählten zu den Rarissima des Jazz, und wurden zu prohibitiven Fantasiepreisen während Jahren gehandelt. Auf der vorliegenden 3 CD-Wiederveröffentlichung sind sie nun allesamt enthalten, vorzüglich und liebevoll gemastert und versehen mit den Original-LP-Linernotes und dito verkleinerten Coverbildern. Dazu als hochwillkommenes Extra die(mir anhin unbekannten) Bonus-CD-Tracks mit dem bassistenlosen Trio Wilson, Jones und Altsaxophonist Benny Carter von 1954, im obigen Begleittext die Tracks 9 bis 16 auf der dritten CD. Wilson muss nicht mehr vorgestellt werden. Als Pianist mit Billie Holiday und Benny Goodman hat er sich einen Platz im Jazzolymp gesichert, so wie auch der mit allen Wassern gewaschene Drummer Jo Jones, den Max Roach zu den drei einflussreichsten Drummern der Jazzgeschichte zählte (zusammen mit Kenny Clarke und Elvin Jones).
    Und gerne erinnere ich mich mit an einen vor Jahrzehnten publizierten, begeisterten Lesertext (in der CH-Presse) vom früh verstorbenen klassischen Meisterpianisten Geza Anda. Anda hatte den ihm unbekannten Teddy Wilson in einem Solokonzert in einer New York Bar gehört...und war von Wilsons Kunst derart verzaubert, dass er diesen für ihn unvergesslichen Abend zu seinem grössten musikalischen Erlebnis des Jahres adelte.
    Pianoforte!!

    Pianoforte!! (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.11.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    John Coates - Ein pianistischer Solitär!

    Meine wärmste Empfehlung für diese CD eines grossartigen Pianisten, der zeitlebens (1938-2017) nie das Rampenlicht der Oeffentlichkeit gesucht hatte! Doch nicht nur für mich bleibt John Coates jr. einer der ganz grossen Stilisten des modernen Jazz. Seine kleine aber feine Fangemeinde, vor allem unter den namhaftesten Jazzexponenten der New-York-Szene ist auch heute noch ungebrochen. So adelte etwa Keith Jarrett seinen Pianistenfreund Coates aus der Pocono-Nachbarschaft als den wichtigsten Einfluss in seiner formativen Periode der 60er- und frühen 1970er-Jahren. Weitere Nachbarn Coates' waren u.v.a. Phil Woods (mit dem Coates eine Duo-CD eingespielt hatte), Posaunist Urbie Green, Dave Liebman, die Gitarristen Vic Juris und John Scofield, Pianist Bill Mays u.v.a.. Seinen geradezu legendären Ruf schuf sich Coates als fleissiger Solo- und Sessionpianist in der Musikgaststätte "The Deer Head Inn" im kleinen Kaff Delaware Water Gap im State Pennsylvania. Dort wurden auch etliche Konzertmitschnitte mit Coates produziert, vornehmlich auf dem Kleinstlabel "Omnisound Recordings", die meisten davon längst ausverkauft und ergo vergriffen. Stilistisch zu verorten ist der musikalische Eklektiker Coates im Umfeld von Hank Jones, Wynton Kelly, Ray Bryant u.v.a.. Er scheute sich allerdings nicht, sich auch von der US-Countrymusik inspirieren zu lassen und nannte etwa den Countrypianisten Floyd Cramer als einen seiner wichtigsten Einfüsse (so finden sich ja auch Versatzstücke von Cramers Musik in der Musik von Keith Jarrett). Die vorliegende Solo-CD hat Coates für das Kleinstlabel "Pacific St, Records" seines Pianistenkollegen Eric Doney um 1992 herum eingespielt, veredelt mit enthusiastischen, berührenden, ergreifenden und packenden Liner-Notes von Phil Woods. Eine von mir wärmstens empfohlene CD (75 Minuten Spieldauer, 8 Tracks). Und ein Rat: Zugreifen, solange die Einspielung noch erhältlich ist!
    Country For Old Men

    Country For Old Men (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.11.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ein überzeugender jazzistischer Ansatz von vier Jazzkoryphäen

    Der US-Countrymusik in ihren meist über- bis hyperkommerzialisierten Versionen der Nashville-Countryvermarkter konnte ich bislang wenig abgewinnen. Ergo hatte ich mich vom Scofield-Unterfangen von anno 2016 fünf Jahre lang ferngehalten, zu unrecht, wie ich nach Anhören der absolut gelungenen Produktion heute gestehen muss. Dass Jazz immer Fusionmusik war, ist eine Binsenwahrheit. Und im Ansatz durchaus so, wie das "Great American Songbook" künstlerisch in unzähligen Jazzversionen veredelt wird, gehen Scofield und sein aus absoluten Könnern besetztes Quartett an ihren jazzistisch-improvisatorischen an die Arbeit (und das immer hörbare grosse Vergnügen!) mit den zwölf Ohrwürmern aus der Country-Tradition. Spannend bleibt allemal der Vergleich der Scofield-Versionen mit den originalen Country-Einspielungen. Erst so wird m.E. die ganze Bandbreite von Scofields behutsamen Neuarrangements evident. Ausser der für meinen Geschmack etwas zu brachial aufgetischten Scofield-Neuversion des Traditionals "Red River Valley" kann ich die vorliegende CD empfehlen.
    Rollins In Holland: The 1967 Studio & Live Recordings (180g) (Limited Handnumbered Deluxe Edition)

    Rollins In Holland: The 1967 Studio & Live Recordings (180g) (Limited Handnumbered Deluxe Edition) (LP)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.10.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5
    Pressqualität:
    4 von 5

    Erstveröffentlichung nach 53 Jahren - Eine hochwillkommene Rollins-Trouvaille!

    Ein paar Ergänzungen zum sehr gelungenen und informativen obigen Infotext von JPC: Die ersten vier Titel der sind ein Radiostudio-Mitschnitt vom 5. Mai 1967 und die Tunes 5 und 6 ein Live-TV-Mitschnitt aus dem Go-Go Club von Loosdrecht desselben Tages. Die restlichen 5 Titel entstanden 2 Tage zuvor an der Akademie für bildende Kunst in Arnhem.
    Als ein regelrechter "Labor of Love" erweist sich das mit der grösstmöglichen Sorgfalt und viel Liebe zum Detail gestaltete und bebilderte Begleitbooklet mit Linernotes von Produzent Zev Feldman, samt einem berührenden, packenden und informativen Interview von Feldman aus dem Jahr 2020 mit dem 90-jährigen, doch geistig noch absolut präsenten Sonny Rollins. Dazu ein Interview samt Reminiszenzen anno 2018, geführt von Rollins-Biograph Aidan Levy mit dem Bassisten Ruud Jacobs (1938-2019) und dem umtriebigen Drummer Han Bennink (geb.1942). Von Levy stammen auch die sehr detailreichen und ausführlichen Kommentare zu den gespielten Tracks.
    Die späte Veröffentlichung des musikalischen Dokumentes von 1967 ist ein hochwillkommenes Fundstück für den Jazzfreund. Und die von A bis Z gelungene Produktion ist ein diskographischer und künstlerischer Glücksfall! Ergo: Meine uneingeschränkte, wärmste Empfehlung!
    My Astorian Queen

    My Astorian Queen (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.10.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Eine untadelige Produktion

    Der Flensburger Bassist Martin Wind wurde vor 30 Jahren von Bill Mays in dessen Trio verpflichtet. Eine damals absolut sensationelle Entscheidung des erfahrenen und mit allen Wassern des kompetitiven Jazz- und US-Musikbusiness gewaschenen Pianisten Mays, der in New York mit Leichtigkeit auch unter einheimischen Bassisten der Spitzenklasse seine Wahl hätte treffen können. Doch Martin Winds Können am gezupften wie am gestrichenen Instrument, seine beeindruckend sichere Intonation, sein "timing and spacing" und seine musikalische Empathie und seine künstlerische Konstanz überzeugten Mays. Und Wind wirkt nun bereits seit 1992 mit grossem Erfolg als vielgesuchter Meister seines Instruments in der Jazzmetropole, selbst für europäische Spitzenjazzer noch immer die absolut seltene Ausnahme. In der vorliegenden Einspielung bedankt sich Winds in einer persönlichen musikalischen Dankadresse bei für ihn entscheidenden Erinnerungen an seine verflossene New York Periode. Die Details erspare ich mir, diese werden auf der (sehr empfehlenswerten!) Homepage des Plattenlabels "Laika" erläutert. Mit von der Partie bei der vorliegenden Einspielung ist das langjährig bestehende Bill Mays Trio (mit dem Drummer Matt Wilson). Dazu stösst der umwerfend vielseitige Multiinstrumentalist Scott Robinson (hier zu hören auf diversen Saxophonen, auf Klarinette und Trompete). Fazit: Eine künstlerisch und handwerklich vorbildliche Produktion mit aktuellem New York Postbop. Kurz: Eine von mir wärmstens empfohlene CD voll mit musikalischen Höhepunkten!
    Basra

    Basra (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.10.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine unverzichtbare Postbop-Einspielung

    Voilà die Neuauflage eines Blue-Note-Klassikers mit vier absoluten Meistern des Postbop-Idioms. Drummer Pete La Roca firmiert als Leader, resp. primus inter pares, dieser herausragenden Einspielung, war aber zu dieser Zeit Drummer im Trio des Pianisten Steve Kuhn, zusammen mit Steve Swallow (damals noch auf dem akustischen Bass zu hören...und einer der überragenden Stilisten auf diesem Instrument). Und mit der Wahl des leider früh verstorbenen Tenorsaxophonisten Joe Henderson wurde ein absoluter Ausnahmekönner verpflichtet, einem geborenen Solisten, der sich noch heute stilistisch schwer einordnen lässt (wohl irgendwie resp. irgendwo in der Nachfolge von Lester Young? Die Meinungen dazu bleiben, selbst heute, unter Fachleuten geteilt). Unter den sechs eingespielten Tunes finden sich u.a. Klassiker wie der Standard "Lazy Afternoon" und der als Schnulze (doch nicht an dieser Stelle!) berüchtigte Ohrwurm "Malaguena", hier zu grosser Kunst veredelt. Und die Komposition "Eiderdown" von Steve Swallow gilt längst als Jazzstandard (u.a. im Repertoire des Pianisten Bill Evans). Mit meiner späten Empfehlung renne ich bei Jazzkennern natürlich offene Türen ein, doch wer "Basra" noch nicht in seiner Diskothek haben sollte, möge unbedingt zugreifen, solange die CD noch greifbar ist. Ein von mir wärmstens empfohlener Klassiker ohne Verfalldatum!
    Basra (remastered) (180g)

    Basra (remastered) (180g) (LP)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.10.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5
    Pressqualität:
    5 von 5

    Eine unverzichtbare Postbop-Einspielung

    Voilà die Neuauflage eines Blue-Note-Klassikers mit vier absoluten Meistern des Postbop-Idioms. Drummer Pete La Roca firmiert als Leader, resp. primus inter pares, dieser herausragenden Einspielung, war aber zu dieser Zeit Drummer im Trio des Pianisten Steve Kuhn, zusammen mit Steve Swallow (damals noch auf dem akustischen Bass zu hören...und einer der überragenden Stilisten auf diesem Instrument). Und mit der Wahl des leider früh verstorbenen Tenorsaxophonisten Joe Henderson wurde ein absoluter Ausnahmekönner verpflichtet, einem geborenen Solisten, der sich noch heute stilistisch schwer einordnen lässt (wohl irgendwie resp. irgendwo in der Nachfolge von Lester Young? Die Meinungen dazu bleiben, selbst heute, unter Fachleuten geteilt). Unter den sechs eingespielten Tunes finden sich u.a. Klassiker wie der Standard "Lazy Afternoon" und der als Schnulze (doch nicht an dieser Stelle!) berüchtigte Ohrwurm "Malaguena", hier zu grosser Kunst veredelt. Und die Komposition "Eiderdown" von Steve Swallow gilt längst als Jazzstandard (u.a. im Repertoire des Pianisten Bill Evans). Mit meiner späten Empfehlung renne ich bei Jazzkennern natürlich offene Türen ein, doch wer "Basra" noch nicht in seiner Diskothek haben sollte, möge zugreifen, solange die CD/LP noch greifbar ist. Ein von mir wärmstens empfohlener Klassiker ohne Verfalldatum!
    Turkish Women At The Bath

    Turkish Women At The Bath (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.10.2021
    Klang:
    2 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Meine Empfehlung unter Vorbehalten

    Der Drummer Pete La Roca zählt zu meinen Favoriten am Schlagzeug, doch in seiner Rolle als Chef eigener Projekte habe ich meine Vorbehalte (Ausnahme: die Blue Note Einspielung "Basra", ein unverzichtbarer Klassiker mit u.a. Tenorsaxophonist Joe Henderson). Die vorliegende CD mit 7 musikalisch etwas fragwürdigen Kompositionen von La Roca wurde mit hervorragenden Sidemen eingespielt, u.a. mit Chick Corea in seiner kreativsten Phase, bevor er den Sektierern von Scientology auf den Leim kroch, also zur Zeit von "Now He Sings, Now He Sobs", Corea's wohl nachhaltigster Einspielung. Die vorliegende La Roca Platte wurde vorerst als LP bei einem Noname Kleinstlabel eingespielt und erlebte, wohl wegen der prominenten Besetzung, diverse Neuauflagen bei ca. 3 weiteren Labels bis schliesslich Fresh Sound die CD herausbrachte. Ich nehme an, dass die Musik ohne vorherige Proben in kürzester Zeit eingespielt wurde, zumindest erscheint mir das ganze Projekt etwas zu salopp und unengagiert angerichtet. Tönt für mich jedenfalls wie "Dienst nach Vorschrift". Und die Interaktion der vier verdienten Vorzeigekünstler ist längst nicht so, wie ich mir dies von einer gut aufeinander eingespielten Combo wünschte. Und auch die Aufnahmequalität ist bestenfalls mittelprächtig.
    Dancing In The Dark

    Dancing In The Dark (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.10.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Musikalische Höhenflüge zu zweit

    Die britische Jazzszene führt leider noch immer ein unterbewertetes Nischendasein, zumindest im Vergleich mit der rundum präsenten US-Szene. So gilt der hervorragende Pianist John Horler (geb. 1947), von Bill Evans und vom frühen Chick Corea beeinflusst, auf dem Kontinent noch immer als Geheimtipp. Etwas mehr Beachtung geniesst Multiinstrumentalist Tony Coe (geb. 1934), ein Veteran der britischen Szene, welcher als Multiinstrumentalist (Tenor-, Sopransax, Flöte und Klarinetten) unverwechselbare Spuren auf der britischen, europäischen und internationalen Jazzszene hinterlassen hat, von Humphrey Lyttelton über die Clarke/Boland Bigband via Lee Konitz bis hin zu Avantgardeprojekten u.a. mit Tony Oxley, Franz Koglmann und den völlig frei improvisierten kühnen Freejazz-Duos mit dem Pianisten Roger Kellaway auf der CD "British-American Blue" (Label Between the Lines). Coe und Horler erweisen sich auf der vorliegenden Live-Einspielung von 2007 (doch erst 2021 veröffentlicht) als hervorragend eingespielte musikalische Partner, hier im empathischen Interplay auf höchstem musikalischen Level über Standards, Originals und Jazzstandards von Bill Evans und Thelonious Monk. Eine Rarität: Coe ist hier mit seinem rhapsodisch ausufernden Ansatz, der an den Ellington-Saxophonisten Paul Gonsalves erinnert, auf der selten gespielten C-Klarinette zu hören. Kurz: Meine wärmste Empfehlung für diese von A bis Z gelungene Einspielung!
    Evans In England

    Evans In England (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.10.2021
    Klang:
    2 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Das Bill Evans Trio 1969 "live" und in bester Spiellaune

    Musikalisch in Hochform, doch aufnahmetechnisch fragwürdig! So meine auf die Kürze reduzierte Einschätzung dieser Evans-Trouvaille aus dem legendären "Ronnie Scott's" Jazzclub von London im Dezember 1969. Ein französischer Evans-Fan, der wert darauf legt, auch heute noch anonym zu bleiben, reiste damals dem Evans Trio (Eddie Gomez, Bass; Marty Morell, Drums) quer durch Europa nach, von Konzerten zu Clubauftritten, und nahm nur mit einem einzigen Mikrophon die Musik des Trios auf einem Uher-Tonbandgerät auf, illegal, versteht sich, doch von Bill Evans grosszügig toleriert, da eine Veröffentlichung damals nie zur Diskussion stand. Die Soundqualität ist denn auch bestenfalls mittelprächtig: Bass ok, Schlagzeug etwas schrill und deutlich zu laut, der Pianoklang oft scheppernd, zu dünn und in den Tiefen zu schwach, da das Piano deutlich zu weit weg vom Mikrophon. Evans-Aficionados wird dies wenig kümmern, für sie ist die CD schon aus musikalischen Gründen unverzichtbar, mit dem damaligen Trio in bester und einem geradezu aussergewöhnlich temperamentvollen Evans am Piano. Dazu musikalische Trouvaillen wie "So What", "Round Midnight", nebst einer so nie mehr von mir gehörten und geradezu kühnen Version des Evans-Klassikers "Waltz For Debby". Und, wie bei Resonance Records Standard, hervorragend präsentiert und liebevoll gestaltet punkto Aufmachung und Booklet, u.a. mit willkommenen Interviews mit Eddie Gomez und Marty Morell.
    Arturo Benedetti Michelangeli - Milestones of a Piano Legend

    Arturo Benedetti Michelangeli - Milestones of a Piano Legend (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.10.2021
    Booklet:
    1 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5

    Umwerfend und unverzichtbar!

    Und informativen Begleittext von jpc ist kaum mehr etwas anzufügen. Für alle Aficionados von A.B.Michelangelis ausgereifter Kunst ist die vorliegende CD-Box zum Schnäppchenpreis ohnehin Pflicht. Als zusätzliche Information hier die vollständige Liste der eingespielten Stücke (viele Stücke davon zwar auch auf anderen CDs/LPs von Michelangeli enthalten, doch nur wenige Tracks der vorliegenden Box waren m.E. bisher veröffentlicht):

    Claude Debussy - Préludes, Livre I I. Danseuses Ses Delphs: Lent Et Grave
    Claude Debussy - Préludes, Livre I II. Voiles: Modéré
    Claude Debussy - Préludes, Livre I III. Le Vent Dans La Pleine: Animé
    Claude Debussy - Préludes, Livre I IV. Les Sons Et Les Parfums Tournent Dans L'air Du Soir: Modéré
    Claude Debussy - Préludes, Livre I V. Les Collines D'Anacapri: Trés Modéré
    Claude Debussy - Préludes, Livre I VI. Des Pas Sur La Neige: Triste Et Lent
    Claude Debussy - Préludes, Livre I VII. Ce Qu'a Vu Lent D L'ouest: Animé Tumultueux
    Claude Debussy - Préludes, Livre I VIII. La Fille Aux Cheveux De Lin: Trés Calme Et Doucement ExpressifI
    Claude Debussy - Préludes, Livre I IX. La Sérénade Interrompou: Modérément Animé
    Claude Debussy - Préludes, Livre I X. La Cathédrale Engloutie: Profondément Calme
    Claude Debussy - Préludes, Livre I XI. La Danse De Puck: Capricieux Et Léger
    Claude Debussy - Préludes, Livre I XII. Minstrels: Modéré
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Brouillards: Modéré Extrêmement Égal Et Léger
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Feuilles Mortes: Lent Et Mélancolique
    Claude Debussy - Préludes, Livre II La Puerta Del Vino: Mouvement De Habanera Avec De Brusques Oppositions D'Éxtrême Violence Et De Passionée Douceur
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Les Fées Sont D'exquises Danseuses: Rapide Et Léger
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Bruyères: Calme. Doucement Expressif
    Claude Debussy - Préludes, Livre II General Lavine - Eccentric: Dans Le Style Et Le Mouvement D'un Cake-Walk
    Claude Debussy - Préludes, Livre II La Terasse Des Audiences Du Clair De Lune: Lent
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Ondine: Scherzando
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Hommage À S. Pickwick Esq. P.P.M.P.C.: Grave
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Canope: Trés Calme Et Doucement Triste
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Les Tierces Alternées: Modérément Animé
    Claude Debussy - Préludes, Livre II Feux D'artifice: Modérément Animé
    Franz Liszt - Années De Pélerinage I (Suisse) VII. Eglogue
    Claude Debussy - Children's Corner I. Doctor Gradus Ad Parnassum
    Claude Debussy - Children's Corner II. Jimbo's Lullaby
    Claude Debussy - Children's Corner III. Serenade For The Doll
    Claude Debussy - Children's Corner IV. The Snow Is Dancing
    Claude Debussy - Children's Corner V. The Little Shepherd
    Claude Debussy - Children's Corner VI. Golliwogg's Cake-walk
    Claude Debussy - Images I I. Reflects Dans L'eau
    Claude Debussy - Images I II. Hommages À Rameau
    Claude Debussy - Images I III. Mouvements
    Claude Debussy - Images II I. Cloches À travers Les Feuilles
    Claude Debussy - Images II II. Et La Lune Descend Sur Le Temple, Qui Fut
    Claude Debussy - Images II III. Poissons D'or
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) I. Danseuses De Delphes : Lent Et Grave
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) II. Voiles : Moderé
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) IV. Les Sons Et Les Parfums Tournent Dans L'air Du Soir : Moderé
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) VII. Ce Qu'a Vu Le Vent De L'ouest : Animé Et Tumultueux
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) VIII. La Fille Aux Cheveux De Lin : Trés Calme Et Doucement Expressif
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) IX. La Sérénade Interrompue : Modérément Animé
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) X. La Cathédrale Engloutie : Profondément Calme
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) XI. La Danse De Puck : Capricieux Et Léger
    Claude Debussy - Préludes, Livre I (Excerpts) XII. Minstrels : Modéré
    Domenico Scarlatti - Piano Sonata In C Minor, K. 11
    Domenico Scarlatti - Piano Sonata In C Major, K. 159
    Domenico Scarlatti - Piano Sonata In A Major, K. 322
    Domenico Scarlatti - Piano Sonata In D Minor, K. 9
    Domenico Scarlatti - Piano Sonata In B Minor, K. 27
    Robert Schumann - I. Allegro: Sehr Lebhaft
    Robert Schumann - II. Romanze: Ziemlich Langsam
    Robert Schumann - III. Scherzino
    Robert Schumann - IV. Intermezzo: Mit Größter Energie
    Robert Schumann - V. Finale: Höchst Lebhaft
    Claude Debussy - I. Reflects Dans L'eau
    Claude Debussy - II. Hommages Á Rameau
    Claude Debussy - III. Mouvements
    Claude Debussy - I. Cloches Á Travers Les Feuilles
    Claude Debussy - II. Et La Lune Descend Sur Le Temple, Qui Fut
    Claude Debussy - III. Poissons D'or
    Robert Schumann - I. Préambule
    Robert Schumann - II. Pierrot
    Robert Schumann - III. Arlequin
    Robert Schumann - IV. Valse Noble
    Robert Schumann - V. Eusebius
    Robert Schumann - VI. Florestan
    Robert Schumann - VII. Coquette
    Robert Schumann - VIII. Réplique
    Robert Schumann - IX. Papillons
    Robert Schumann - X. A.S.C.H. - S.C.H. (Lettres Dansantes)
    Robert Schumann - XI. Chiarina
    Robert Schumann - XII. Chopin
    Robert Schumann - XIII. Estrella
    Robert Schumann - XIV. Reconnaissance
    Robert Schumann - XV. Pantalon Et Colombine
    Robert Schumann - XVI. Valse Allemande
    Robert Schumann - XVII. Paganini
    Robert Schumann - XVIII. Aveu
    Robert Schumann - XIX. Promenade
    Robert Schumann - XX. Pause
    Robert Schumann - XXI. Marche Des Davidsbündle contre Le Philistins
    Robert Schumann - I. Allegro: Sehr Lebhaft
    Robert Schumann - II. Romanze. Ziemlich Langsam
    Robert Schumann - III. Scherzino
    Robert Schumann - IV. Intermezzo: Mit Größter Energie
    Robert Schumann - V. Finale: Höchst Lebhaft
    Frédéric Chopin - Scherzo No. 2 In B Flat Major, Op. 31
    Frédéric Chopin - Ballade No. 1 In G Minor, Op. 23
    Frédéric Chopin - Andante Spianato Et Grande Polonaise Brillante In E Flat Major, Op. 22
    Frédéric Chopin - Berceuse In D Flat Major, Op. 57
    Frédéric Chopin - I. Grave. Doppio Movimento
    Frédéric Chopin - II. Scherzo
    Frédéric Chopin - III. Marche Funèbre: Lento
    Frédéric Chopin - IV. Finale: Presto
    Frédéric Chopin - Mazurka In F Sharp Minor, Op. 59 No. 3
    Frédéric Chopin - Valse In E Flat Major, Op. Posth.
    Frédéric Chopin - Scherzo No. 1 In B Minor, Op. 20
    Frédéric Chopin - Fantaisie In F Minor, Op. 49
    Frédéric Chopin - Valse In A Minor, Op. 34 No. 2
    Frédéric Chopin - Valse In A Flat Major, Op. 34 No. 1
    Frédéric Chopin - Valse In A Flat Major, Op. 69 No. 1
    Frédéric Chopin - Mazurka In A Minor, Op. 68 No. 2
    Frédéric Chopin - Mazurka In F Minor Op. 69 No. 4
    Frédéric Chopin - Mazurka In A Flat Major, Op. 41 No. 4
    Frédéric Chopin - Mazurka In G Sharp Minor, Op. 33 No. 1
    Frédéric Chopin - Mazurka In D Flat Major, Op. 30 No. 2
    Frédéric Chopin - Mazurka In G Minor, Op. 67 No. 2
    Frédéric Chopin - Mazurka In B Minor, Op. 33 No. 4
    Frédéric Chopin - Waltz No. 3 In A Minor, Op. 34 No.2
    Frédéric Chopin - Mazurka No.49 In F Minor, Op. 68 No. 4
    Frédéric Chopin - Scherzo No. 1 In B Minor, Op. 20
    Frédéric Chopin - Mazurka No. 29 In A Flat Major, Op. 41 No. 4
    Frédéric Chopin - Mazurka No. 47 In A Minor, Op. 68 No. 2
    Frédéric Chopin - Mazurka No.22 In G Sharp Minor, Op. 33 No. 1
    Frédéric Chopin - Mazurka No. 25 In B Minor, Op. 33 No. 4
    Frédéric Chopin - Mazurka No. 20 In D Flat Major, Op. 30 No.3
    Frédéric Chopin - Andante Spianato Et Grande Polonaise Brillante, Op. 22
    Frédéric Chopin - Mazurka No. 38 In F Sharp Minor, Op. 59 No. 3
    Frédéric Chopin - Mazurka No. 25 In B Minor, Op. 33 No. 4
    Frédéric Chopin - Ballade No. 1 In G Minor, Op. 29
    Franz Schubert - I. Allegro Ma Non Troppo
    Franz Schubert - II. Allegretto Quasi Andantino
    Franz Schubert - III. Allegro Vivace
    Maurice Ravel - I. Ondine
    Maurice Ravel - II. Le Gibet
    Frédéric Chopin - I. Grave. Doppio Movemento
    Maurice Ravel - III. Scarbo
    Frédéric Chopin - II. Scherzo
    Frédéric Chopin - III. Marche Funébre: Lento
    Frédéric Chopin - IV. Finale: Presto
    Domenico Scarlatti - Sonata D Major K. 96 (L. 465)
    Domenico Scarlatti - Sonata D Major K. 29 (L. 461)
    Domenico Scarlatti - Sonata C Minor K. 11 (L. 352)
    Domenico Scarlatti - Sonata C Major K. 159 (L. 104)
    Domenico Scarlatti - Sonata A Major K. 322 (L. 483)
    Baldassarre Galuppi - Presto
    Domenico Scarlatti - Sonata D Minor K. 9 (L. 413)
    Domenico Scarlatti - Sonata B Minor K. 27 (L. 449)
    Baldassarre Galuppi - Presto In B Flat Major
    Baldassarre Galuppi - I. Andante
    Baldassarre Galuppi - II. Allegro
    Baldassarre Galuppi - III. Allegro Assai
    Muzio Clementi - I. Presto
    Muzio Clementi - II. Larghetto Con Espressione
    Muzio Clementi - III. Allegretto
    Florido Tomeoni - Allegro In G Major

    Und mein dringender Rat: Zugreifen, solange die Box angeboten wird!
    Empathy

    Empathy (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.10.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein opus magnum? Viel mehr als dies: Ganz klar das opus maximum!

    Als Vorbemerkung eine Warnung: Die Musik in der vorliegenden 5 CD-Box ist keine leichte Hör-Kost und erfordert auch vom Zuhörer ein gehöriges Mass an "Empathy", also Einfühlungsvermögen und Ausdauer beim wiederholten Zuhören und Nachvollziehen dieser von A bis Z faszinierenden, überraschenden, doch z.T. auch verstörenden, oft schwierig und holperig nachzuvollziehenden Interaktionsmusik von Dave Liebman, Richie Beirach und auf CD 2 zusätzlich Jack DeJohnette. Dazu stossen auf der 5.CD der mir bislang unbekannte Tympany- und Gongspieler Leo Heinrichs und der Synthesizertüftler Florian Van Volxem (beide wohl ein Vorschlag des Produzenten Kurt Renker?). Zum sehr informativen obigen jpc-Begleittext empfehle ich dringendst die Konsultation der Kommentare von Liebman und Beirach im Begleit-Booklet zur Empathy-Box. Die sehr hilfreichen Erläuterungen zur Entstehung und zum Ablaufprozess der aus dem Moment heraus frei improvisierten Tracks sind zumindest für mich (als Kenner der Liebman-Beirach-Musik seit ihren Anfängen) äusserst hilfreich. Darin wird auch der historische Bezug der vorliegenden Musik zur Jazzgeschichte (inkl. Einbezug des sog. Free Jazz) deutlich. Ein Fazit dieser grossartigen Einspielung findet sich in einem berühmten Diktum des Komponisten Arnold Schönberg: "Denn wenn es Kunst ist, ist sie nicht für alle, und wenn sie für alle ist, ist sie keine Kunst". Meine persönliche Einschätzung als post scriptum auf den Punkt gebracht: "Empathy" ist grosse Kunst!
    Two In The Mirror

    Two In The Mirror (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    04.10.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    2 von 5

    Musikalisch fragwürdige Piano/Drums-Duos

    Ich habe die vorliegende Einspielung öfters und sehr gründlich durchgehört und ich bin von der Musik der beiden, zumindest in Deutschland bestens bekannten, Artisti nicht warm geworden. Weder die Kompositionen noch die Improvisationen können mich überzeugen oder berühren: In schnelleren Nummern empfinde ich sowohl das Piano- wie das Schlagzeugspiel als zu knallig. Und in ruhigeren Nummern dümpelt die Musik für meinen Geschmack (zu) nahe beim gefühlsduseligen jazzistischen Edelkitsch. Als musikalisch um Grössenordnungen überzeugendere Alternativen ziehe jederzeit ich die Piano/Drums-CDs des Pianisten Richie Beirach vor, so etwa die legendären Duos mit dem japanischen Perkussionisten Masahiko Togashi, dem kürzlich verstorbenen deutschen Drummer Christian Scheuber oder die Beirach-Duos mit dem grandiosen Drummer Jack DeJohnette.
    Cande Y Paulo

    Cande Y Paulo (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.09.2021
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    2 von 5

    Easy listening, jazznaher Gutfühl-Pop

    Das argeninische Duo "Cande y Paulo" (mit der akustischen Bassistin und Vokalistin Candelaria Buasso und dem Keyboarder Paulo Carrizo) hat das nicht alltägliche Talent, sich mit kindlichem, girlyhaftem Charme und harmloser Musik beim Publikum einzuschmeicheln. Die Sängerin wird mit ihrer einschmeichelnden Melodik auch den Beschützerinstinkt beim dafür empfänglichen, wohl vor allem männlichen, Publikum wecken (für diese meine Vermutung bitte YouTube Clips konsultieren). Das kommerzielle Potential wurde denn auch vom so rührigen wie umtriebigen US-Produzenten Larry Klein erkannt und flugs in die vorliegende CD umgemünzt. Resultat ist eine durchaus gefällige CD mit wenig ergiebigen improvisatorischen Einsprengseln des Cande-Partners Paulo auf Keyboards und Piano. Die Songs: 3 Jazzstandards nebst Liedern von u.a. Leonard Cohen, Neil Young, Atahualpa Yupanqui. Fazit: Den Hardlinern unter den Jazzkonsumenten ergo nur auf eigene Verantwortung zu empfehlen!
    On A Friday Evening

    On A Friday Evening (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.09.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein hoch willkommenes Bill-Evans-Fundstück!

    Das Bill Evans Trio von 1975 in musikalischer Höchstform! Und für mich einer der allerbesten Live-Mitschnitte dieses bestens eingespielten Trios mit Eddie Gomez und Eliot Zigmund (musikalisch und punkto Interaktion mit dem vom selben Trio eingespielten, z.Zt. schwierig aufzufindenden CD-Rarissimum "Bill Evans Live in Switzerland" zu vergleichen). Für mich ist der sehr sublim aufspielende Drummer Eliot Zigmund die eigentliche Ueberraschung auf dieser CD. Zigmund agiert m.E. deutlich emphatischer und mit deutlich mehr Interaktion zu Evans und Gomez als der langjährige Evans-Drummer Marty Morell. Das Repertoire ist von den gespielten Tunes her zu urteilen zwar Evans-Standard, doch spannend bleibt allemal, wie differenziert, innovativ und wie unterschiedlich zu anderen Evans-Einspielungen die 9 hier gespielten Tunes improvisatorisch und auch punkto Interaktion angegangen wurden. Kurz: Für alle Evans-Aficionados ist diese CD ohnehin Pflicht. Und für alle andern Jazzfans ein von mir wärmstens empfohlenes und unverzichtbares Fundstück! Oder wie der langjährige Evans-Freund und von ihm musikalisch stark geprägte Pianist Richie es kürzlich sagte: A joyous album and a delight to listen to!
    Love You Madly: Live At Bubba's

    Love You Madly: Live At Bubba's (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.09.2021
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Meine bedingte Empfehlung

    Etwas unter Vorbehalt zu loben ist für mich dieser Live-Mitschnitt des Monty Alexander Trios (auf einigen Tracks unter Beizug des Perkussionisten Robert Thomas jr.) von anno 1982 im Jazzrestaurant Bubba's von Fort Lauderdale, Florida. Zwar swingend und dynamisch wie gewohnt, gehen der Gute-Laune-Pianist und seine Kollegen auch diesen Set an, doch für mich bleibt der Mitschnitt vom Montreux Jazz Festival von 1976 mit Abstand die beste und überzeugendste Alexander Live-CD und die hoch gesteckte jazzistische Alexander-Messlatte. Doch wie beim rührigen Resonance-Label Standard, ist auch bei der vorliegenden Doppel-CD das Begleitbooklet vorbildlich gestaltet, versehen mit Interviews mit den beteiligten Künstlern und liebevollen Beiträgen von Montys Pianistenkollegen Kenny Barron und Benny Green. Gelungen ist auch der oben eingerückte sehr informative Text von jpc!
    1051 bis 1075 von 1544 Rezensionen
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