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    Jeremy Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 28. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 17776

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    1544 Rezensionen

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    Another Time: The Hilversum Concert

    Another Time: The Hilversum Concert (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.05.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Das Bill Evans Trio in absolut grandioser Form

    Die niederländische Radioeinspielung mit dem Bill Evans Trio von 1968 zählt für mich zu den absoluten "must haves" für alle Bill Evans Aficionados! Aufgenommen eine Woche nach Evans' legendärem ersten Auftritt in Montreux (der Evans notabene einen Grammy Award eintrug), agiert hier der Maestro zumindest für "geschulte" Evans-Kenner eine Spur relaxter, ergo weniger angespannt, als im Casino von Montreux. Interessant sind allemal die Vergleiche der Titel "Nardis" und "Embraceable You", die auf beiden Tonträgern zu hören sind! Und zum exzellenten obigem Begleittext von jpc ist das hervorragend gestaltete und bebilderte Begleitbooklet hochwillkommen, mit Interviews und Kommentaren von Produzent Zev Feldman, Journalist Marc Myers (bekannt vom empfehlenswerten JazzWax Blog), dem niederländischen Radiokonzertproduzenten Joop de Roo, dem in der Klassik bestbekannten Journalist Bert Vuijsje, Eddie Gomez und Jack DeJonette in Interviews, dazu findet sich ein hervorragendes Gesprächsprotokoll über Evans mit dem Pianisten und Evans-Freund Steve Kuhn, geführt vom CD-Produzenten Zev Feldman.
    Inner Spirit: The 1979 Concert At The Teatro General San Martin, Buenos Aires (Digipack)

    Inner Spirit: The 1979 Concert At The Teatro General San Martin, Buenos Aires (Digipack) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.05.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine weitere Bill Evans Trio Preziose von 1979

    Der hier neu gemasterte Konzertmitschnitt von 1979 mit dem letzten Bill Evans Trio wurde auf zwei illegalen Bootleg-CDs erstmals 1989 vorgelegt, in mehr als fragwürdiger Soundqualität allerdings. Betitelt war das Machwerk als “Bill Evans Trio in Buenos Aires Vol. 2 1979 Concert” und 4 Titel des Konzertes auf der CD Vol. 3 (zusammen mit 3 Titeln des 1973 Konzertes). Separat erschien das ganze 1979-Konzert mit 13 Tracks für kurze Zeit und mit etwas verbessertem Klang auch auf der Doppel-CD “West Wind 2061”. Als auch heute noch durchaus lohnend und gültig erscheint mir der Kommentar des Evans-Kenners und – Biographen Hanns E. Petrik auf der West Wind CD.
    Zur hier neu erschienen “Resonance”-CD sei auf meinen jpc-Kommentar zum zugleich als “Morning Glory” veröffentlichen 1973 Konzertes des Evans-Trios verwiesen. Musikalisch präsentierten sich 1979 der Maestro am Flügel, Bassist Marc Johnson und Drummer Joe La Barbera in Hochform und in bester Spiellaune. Und ausdrücklich möchte ich auf das vorbildlich gemachte CD-Begleitbooklet (mit mehr als 50 Seiten!) hinweisen. Und als durchwegs lohnend für alle Evans-Aficionados empfehle ich La Barberas kürzlich erschienenes Buch “Times Remembered: The Final Years of the Bill Evans Trio”.
    Morning Glory: The 1973 Concert At The Teatro Gram Rex, Buenos Aires (Digipack)

    Morning Glory: The 1973 Concert At The Teatro Gram Rex, Buenos Aires (Digipack) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.05.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Was lange währt.....

    ...wird endlich doch noch gut, d.h. in akzeptabler bis guter Soundqualität und erstmals auch legal veröffentlicht! Der vorliegende Mitschnitt des Bill Evans Trios erschien zwar in bestenfalls mittelprächtigem Sound auf 2 Bootleg-CDs (als Volume 1 und Volume 3) bereits anno 1989 auf dem mehr als dubiosen Label "Yellow Note Records", 2 Jahre später auf "Jazz Lab", made in Switzerland. Danach war der als seltene Preziose und zu Höchstpreisen gehandelte Konzertmitschnitt vom 24. Juni 1973 aus dem Handel verschwunden. In neu gemasterter Aufmachung bringt nun "Resonance" das grossartige Konzert endlich legal heraus, und geradezu liebevoll und sorgfältig begleitet von einem aufwändig bebilderten Booklet. Mein einziger (Mini)-Aerger: Ein Mehrfachdruckfehler, d.h. der grossartige Pianist und langjährige Evansfreund Richie Beirach wird wiederholt als Bierach aufgeführt. Umso mehr und mit Nachdruck sei hier auf Beirachs hervorragenden und klärenden neunseitigen Textbeitrag zu Bill Evans musikalischem Ansatz im Begleitbooklet verwiesen.
    Inner Spirit: The 1979 Concert At The Teatro General San Martin, Buenos Aires

    Inner Spirit: The 1979 Concert At The Teatro General San Martin, Buenos Aires (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.05.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine weitere Bill Evans Preziose

    Der hier neu gemasterte Konzertmitschnitt von 1979 mit dem letzten Bill Evans Trio wurde auf zwei illegalen Bootleg-CDs erstmals 1989 vorgelegt, in mehr als fragwürdiger Soundqualität allerdings. Betitelt war das Machwerk als “Bill Evans Trio in Buenos Aires Vol. 2 1979 Concert” und 4 Titel des Konzertes auf der CD Vol. 3 (zusammen mit 3 Titeln des 1973 Konzertes). Separat erschien das ganze 1979-Konzert mit 13 Tracks für kurze Zeit und mit etwas verbessertem Klang auch auf der Doppel-CD “West Wind 2061”. Als auch heute noch durchaus lohnend und gültig erscheint mir der Kommentar des Evans-Kenners und – Biographen Hanns E. Petrik auf der West Wind CD.
    Zur hier neu erschienen “Resonance”-CD sei auf meinen jpc-Kommentar zum zugleich als “Morning Glory” veröffentlichen 1973 Konzertes des Evans-Trios verwiesen. Musikalisch präsentierten sich 1979 der Maestro am Flügel, Bassist Marc Johnson und Drummer Joe La Barbera in Hochform und in bester Spiellaune. Und ausdrücklich möchte ich auf das vorbildlich gemachte CD-Begleitbooklet (mit mehr als 50 Seiten!) hinweisen. Und als durchwegs lohnend für alle Evans-Aficionados empfehle ich La Barberas kürzlich erschienenes Buch “Times Remembered: The Final Years of the Bill Evans Trio”.
    Morning Glory: The 1973 Concert At The Teatro Gram Rex, Buenos Aires

    Morning Glory: The 1973 Concert At The Teatro Gram Rex, Buenos Aires (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.05.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Was lange währt.....

    ...wird endlich doch noch gut, d.h. in akzeptabler bis guter Soundqualität und erstmals auch legal veröffentlicht! Der vorliegende Mitschnitt des Bill Evans Trios erschien zwar in bestenfalls mittelprächtigem Sound auf 2 Bootleg-CDs (als Volume 1 und Volume 3) bereits anno 1989 auf dem mehr als dubiosen Label "Yellow Note Records", 2 Jahre später auf "Jazz Lab", made in Switzerland. Danach war der als seltene Preziose und zu Höchstpreisen gehandelte Konzertmitschnitt vom 24. Juni 1973 aus dem Handel verschwunden. In neu gemasterter Aufmachung bringt nun "Resonance" das grossartige Konzert endlich legal heraus, und geradezu liebevoll und sorgfältig begleitet von einem aufwändig bebilderten Booklet. Mein einziger (Mini)-Aerger: Ein Mehrfachdruckfehler, d.h. der grossartige Pianist und langjährige Evansfreund Richie Beirach wird wiederholt als Bierach aufgeführt. Umso mehr und mit Nachdruck sei hier auf Beirachs hervorragenden und klärenden neunseitigen Textbeitrag zu Bill Evans musikalischem Ansatz im Begleitbooklet verwiesen.
    Gold

    Gold (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.05.2022
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    1 von 5

    Jazz?????????

    In der heutigen CH-Wochenendpresse (7.5.2022) bin ich auf die folgende Jazz-Lobhudelei zur obigen CD gestossen, bewertet mit der Maximalzahl von 5 Sternen, hier eingerückt zur gfl. fachmännischen Beurteilung:

    Endlos Lounge
    Eine wundersame Klangwelt mit sentimentalen ­Saxofonmelodien, Chor, Gemurmel, Rezitationen, Gesang, Grooves, Streichern, jazzigen Improvisationen: Auf seinem zweiten Album, «Gold», expandiert der britische Saxofonist Alabaster dePlume die Klanghandschrift seines unwiderstehlichen Debüts (2020) zu einer Collage von über 60 Minuten. 17 Stunden Material wurden auf 19 Tracks verdichtet. Truly einzigartig. (Rezensiert von "Jazzkritiker" Pirmin Bossart in der "Schweiz am Wochenende")

    Truly einzigartig???? Tatsächlich??? Meine Einschätzung nach Abhören der aufgeschalteten Soundclips: Schrecklich!! Give me a break! Doch warum in aller Welt die 19 Tracks nicht auf 0 Minuten verdichtet wurden, damit uns zumindest der "musikalische" Aerger erspart geblieben wäre?



    On A Friday Evening (UHQ-CD/MQA-CD)

    On A Friday Evening (UHQ-CD/MQA-CD) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.04.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein hoch bis allerhöchst willkommenes Bill-Evans-Fundstück!

    Das Bill Evans Trio von 1975 in musikalischer Höchstform! Und für mich einer der allerbesten Live-Mitschnitte dieses bestens eingespielten Trios mit Eddie Gomez und Eliot Zigmund (musikalisch und punkto Interaktion mit dem vom selben Trio eingespielten, z.Zt. schwierig aufzufindenden CD-Rarissimum "Bill Evans Live in Switzerland" zu vergleichen). Für mich ist der sehr sublim aufspielende Drummer Eliot Zigmund die eigentliche Ueberraschung auf dieser CD. Zigmund agiert m.E. deutlich emphatischer und mit deutlich mehr Interaktion zu Evans und Gomez als der langjährige Evans-Drummer Marty Morell. Das Repertoire ist von den gespielten Tunes her zu urteilen zwar Evans-Standard, doch spannend bleibt allemal, wie differenziert, innovativ und wie unterschiedlich zu anderen Evans-Einspielungen die 9 hier gespielten Tunes improvisatorisch und auch punkto Interaktion angegangen wurden. Kurz: Für alle Evans-Aficionados ist diese CD ohnehin Pflicht. Und für alle andern Jazzfans ein von mir wärmstens empfohlenes und unverzichtbares Fundstück! Oder wie der langjährige Evans-Freund und von ihm musikalisch stark geprägte Pianist Richie es kürzlich sagte: A joyous album and a delight to listen to!
    Live At Ronnie Scott's (180g) (Limited Numbered Edition) (Mono)

    Live At Ronnie Scott's (180g) (Limited Numbered Edition) (Mono) (LP)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.03.2022
    Klang:
    2 von 5
    Musik:
    5 von 5
    Pressqualität:
    4 von 5

    A Labor of Love - eine für Evans-Kenner unverzichtbare Trouvaille

    Für Evans-Aficionados und ausgewiesene Kenner ist die vorliegende Live-Einspielung unverzichtbar: Die musikalisch von A bis Z gelungene Kompilation aus dem 4-wöchigen Clubauftritt eines der absolut besten Evans-Trios im Londoner Ronnie Scott's Club anno 1968! Drummer Jack DeJohnette hatte das Trio auf seinem privaten Tonbandgerätchen mitgeschnitten, ohne je an eine Veröffentlichung zu denken, bis das rührige Produzententeam von Resonance Records per Zufall einen Hinweis auf die Rarität im DeJohnette-Archiv erhielt (Details im oben aufgeführten Text und in den hervorragenden, und oft mit Herzblut verfassten Begleittexten zur CD- resp. LP-Edition). Dass die Klangqualität(mit einem etwas distanzierten Pianoklang und einem punkto Lautstärke dominierenden Bass) suboptimal ist, war zu befürchten, doch zu erwarten. Für bekennende Evans-Fans dürfte aber dies kein Grund zum Verzicht sein, zu überzeugend war das relaxed und äusserst inspiriert aufspielendeTrio in Aktion. Doch für weniger geübte Evans-Kenner empfiehlt sich diese Edition des Evans-Trios im Live-Mitschitt von Montreux für das Label "Verve" (mit einem Grammy Award ausgezeichnet) resp. die Resonance-Einspielungen "Some Other Time: The Lost Session From The Black Forrest" und "Another Time: The Hilversum Concert". Alle wärmstens empfohlen!
    Die Reaktion: The Last Jazz Vol. II

    Die Reaktion: The Last Jazz Vol. II (LP)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.03.2022
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    1 von 5
    Pressqualität:
    4 von 5

    Kurz & bündig: Helge hat leider keine Ahnung....

    ....vom Jazz! Doch dies immerhin felsenfest!
    ok, über den sog. Humor lässt sich halt noch immer genüsslich streiten, nicht jedoch über die musikalische Qualität. Und musikalisch-jazzistisch ist dies (zumindest für mich) eine höchst peinliche und ärgerliche Produktion.
    Another Side Of John Coltrane

    Another Side Of John Coltrane (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.03.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine hervorragende Coltrane-Kompilation....

    ...mit einer gutgewählten Selektion aus der Sideman-Zeit des wohl wichtigsten Tenorsaxophonisten der Jazzgeschichte. Alles Weitere samt Details findet sich im obigen Begleittext zu dieser CD. Doch der eigentliche Anlass für meinen Kurztext ist die für mich völlig unbegreifliche, unbegründete, ja geradezu peinliche Bewertung eines anonymen, offensichtlichen Jazz-Ignoranten oder -Hassers, der dieser herausragenden CD eine schändliche 1-Sterne-Bewertung unterjubelte. Shame on you!
    Dedication (Digipack)

    Dedication (Digipack) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.02.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Sein grosses Versprechen bestätigt....und...

    ...mit dieser neuesten Solo-CD sogar souverän übertroffen, das der Bassist Dieter Ilg mit seiner Vorgänger-Solo-Bass-CD namens "Bass" gegeben hatte! Und als Ergänzung zu meiner damaligen jpc-Empfehlung (siehe jpc unter: Dieter Ilg "Bass") und auch als Anmerkung zum ausgedehnten Begleittext auf der deutschen Hauptseite zu dieser CD komme ich zum Schluss, dass sich Ilg mit der vorliegenden CD "Dedication" definitiv zu der illustren Reihe der wichtigsten Jazzbassisten zählen darf, weltweit und en compagnie mit unbestrittenen Künstlern wie etwa (meine subjektive Liste) Scott LaFaro, Paul Chambers, Ray Brown, Eddie Gomez, Gary Peacock, Charles Mingus, Oscar Pettiford, Niels Henning Oersted Pedersen. Und ganz entscheidend: Dieter Ilg hat einen ganz eigenen Sound auf dem gezupften und gestrichenen Instrument entwickelt, der ihn von all den grossen Bassisten abhebt und unterscheidet. Ergo meine wärmste Empfehlung für die vorliegende CD "Dedication"!
    Every Note Is True

    Every Note Is True (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.02.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    1 von 5

    Mein neuester ärgerlicher Fehlkauf....eine vorsorgliche Warnung!

    Leider hatte ich mir diese Pianotrio-CD bestellt, bevor Soundclips aufgeschaltet waren, und dies vor allem aus der irrigen Annahme, dass der renommierte Bassist Larry Grenadier und der erfahrene Topdrummer Jack DeJohnette für untadelige Qualität dieser Einspielung garantieren würden. Weit gefehlt! Eine langweiligere Pianotrio-CD als die vorliegende Produktion hat sich seit Jahren nicht mehr auf meinen CD-Player verirrt. Und die ganze Misere ist musikalisch dem Pianisten Ethan Iverson von A bis Z anzulasten, während Grenadier und DeJohnette zwar recht uninspirierten, doch immerhin akzeptablen "Dienst nach Vorschrift" leisten (und sich dafür von Blue Note resp. Iverson sicher fürstlich entlohnen liessen). Zu Iverson: Er ist ein Pianist, der überhaupt nicht zu swingen versteht. Seine "voicings" der linken Hand sind absolut einfallslos, bestenfalls lehrbuchhaft. Dynamik? Kaum vorhanden. Und stilistisch bewegt er sich im weiten Umkreis von Sonny Clark mit fahlen Anleihen beim Pianisten Duke Ellington. Iversons Soloaufbau ist zudem äusserst amateur- und schülerhaft. Die Mängel-Liste liesse sich beliebig erweitern. Doch wen die hier aufgeschalteten Soundclips überzeugen, soll sich die CD ruhig anschaffen. Doch empfehle ich dringend, die massgebenderen Pianomeister zum Vergleich beizuziehen, so z.B. Red Garland, Wynton Kelly von der älteren Generation, aber auch Richie Beirach, Steve Kuhn, Paul Bley, Bill Mays, den frühen Keith Jarrett u.v.a.
    Fire

    Fire (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    09.02.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Meine Empfehlung mit Vorbehalten

    5 Sterne für die Beiträge von Liebman, Holland und DeJohnette zu dieser CD. Meine Vorbehalte beziehen sich auf das Pianospiel von Kenny Werner, der m.E. in stilistischer Hinsicht zu diesem Lineup passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, also eine klare Fehlbesetzung in diesem freejazznahen Kontext! Aus welchen Gründen auch immer Dave Liebman den Missgriff zu Werner getan haben mag, ist mir schlicht und einfach unverständlich. Und Werner erweist denn auch fast durchs Band weg sich als geradezu peinlich überfordert. Ergo: Musikalisch 1 Stern für Werner, deren 5 für Liebman, Holland, De Johnette....ergibt gemittelt meine 3 Sterne für die Musik. Doch diese anzuhören lohnt sich trotzdem. Immerhin!
    Q Jazz: More Than 100 Legendary Recordings 1956 - 1960

    Q Jazz: More Than 100 Legendary Recordings 1956 - 1960 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.02.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Endlich wieder greifbar....

    ...nach Monaten an Wartezeit ist die vorliegende 10 CD Sammelbox zum absoluten Schnäppchenpreis! Unbedingtes Zugreifen lohnt sich auch schon aus rein musikalischen Gründen! Besonders angetan bin ich von den vier in der Box enthaltenen CDs mit Live-Aufnahmen der Quincy Jones Bigband aus Frankreich und Belgien (CD 6), Schweden (CD 7) und 2 Konzertmitschnitten aus der Schweiz (CDs 8 und 9). Doch auch alle andern CDs präsentieren tolle Arrangements mit den besten Solisten der damaligen Zeit, also von 1956 bis 1960. Mit dabei u.v.a. die Saxophonisten Benny Carter, Gerry Mulligan, Art Pepper, Herb Geller, Charlie Mariano, Phil Woods, Sahib Shihab, Zoot Sims, Oliver Nelson, Coleman Hawkins, Lucky Thompson, die Trompeter Clark Terry, Freddie Hubbard, Harry Edison, Jack Sheldon, Art Farmer, Benny Bailey, Nat Adderley, Joe Newman, und selbst Quincy Jones himself etc. etc. Und sogar der legendäre Drummer Kenny Clarke ist auf einer CD mit dabei, so wie auch die Pianisten Hank Jones und der früh verstorbene Schwede Jan Johansson. Schade nur, dass die Aufnahmedaten der Mitschnitte durchwegs fehlen. Doch diese lassen sich im Internet problemlos finden.
    Dedication

    Dedication (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    31.01.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Das grosse Versprechen bestätigt....und...

    ...ja sogar übertroffen, das der Bassist Dieter Ilg mit seiner Vorgänger-Solo-Bass-CD namens "Bass" gegeben hatte! Und als Ergänzung zu meiner damaligen jpc-Empfehlung (siehe jpc unter: Dieter Ilg "Bass") und auch als Anmerkung zum ausgedehnten obigen Begleittext komme ich zum Schluss, dass sich Ilg mit der vorliegenden CD "Dedication" definitiv in die illustre Reihe der wichtigsten Jazzbassisten zählen darf, en compagnie mit unbestrittenen Künstlern wie etwa (meine subjektive Liste) Scott LaFaro, Paul Chambers, Ray Brown, Eddie Gomez, Gary Peacock, Charles Mingus, Oscar Pettiford, Niels Henning Oersted Pedersen. Und ganz entscheidend: Dieter Ilg hat einen ganz eigenen Sound auf dem gezupften und gestrichenen Instrument entwickelt, der ihn von all den grossen Bassisten abhebt und unterscheidet. Ergo meine wärmste Empfehlung für die vorliegende CD "Dedication"!
    Bass

    Bass (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    31.01.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine tolle Einspielung!

    Bass-Soli sind nach meiner Erfahrung für viele Jazzhörer eher unbeliebt. Doch der sehr abwechslungsreiche und äusserst inspirierte improvisatorische Umgang, mit dem der Freiburger-Virtuose Dieter Ilg seinen ganz eigenen künstlerisch-musikalischen Ansatz auf der vorliegenden Einspielung darlegt, ist absolut einmalig, und dies auch im internationalen Vergleich. Durchwegs intonationssicher und durchgehend spielerisch packt hier Ilg seine Chance, sich als einer der ganz Grossen seines Fachs (und dies auch im internationalen Vergleich, so etwa zu den US-Basscracks), zu profilieren. Und, Ilg hat einen ganz individuellen Sound auf seinem Instrument entwickelt, so dass sein Spiel mit Leichtigkeit auch in grösseren Combos zu identifizieren ist. Eine zwar etwas ältere, doch tolle Einspielung ohne Vefalldatum. Man darf gespannt sein auf die demnächst (Ende Januar 2022) angekündigte neue Ilg-Solo-CD "Dedication" auf dem Label ACT.
    Solotude

    Solotude (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.01.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    ...sempre da capo...

    Der "Medizinmann" und "Musik-Schamane" in Aktion...! Na ja, immer dasselbe halt, wie gehabt bei Abdullah Ibrahim solo, doch immerhin mit ein paar wiederbelebten älteren Originals. Aber wer bereits einige seiner Solo-CDs hat, braucht diese neueste wohl kaum, mit Ausnahme aller langjähriger Aficionados, versteht sich. Doch hervorzuheben bleiben die ausgezeichnete Aufnahmequalität und der hervorragende Klang des Flügels.
    Bright Morning Stars

    The Wailin' Jennys
    Bright Morning Stars (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.01.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5
    Als bekennender Fan des kanadisch-amerikanische Vocal-Trios "The Wailin' Jennys" habe ich mich bereits in den beiden jpc- Kommentaren zu den CDs "Live At The Mauch Chunk Opera" und "Fifteen" ausführlich (und auch höchst begeistert!) geäussert (siehe dort). Und weil auch hier aller guten Dinge drei sind, empfehle ich ohne Einschränkungen die vorliegende Einspielung von 2011! Besonders angetan war ich vom schlicht bezaubernden "Bird Song", einem Feature für die Vokalistin Heather Masse, dem US-Drittel des Gesangstrios. Doch meine absoluten Favoriten bleiben die ohne Instrumentalbegleitung (Fachbegriff a capella) gesungenen Tracks, auf der vorliegenden CD ist dies der Titelsong "Bright Morning Stars", der mir auch heute noch bei jedem erneuten Anhören "unter die Haut geht". Eindrücklich auch, dass die Vokalisen in den anderen Tracks mit nur minimaler und äusserst diskreter Instrumentalbegleitung unterlegt sind. Ergo: Erneut meine wärmste Empfehlung für eine packende und berührende Preziose!
    Original Albums

    Original Albums (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.01.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Quincy Jones, der Jazz Big Band Leader und Arrangeur in Aufnahmen von 1954-1962

    Wer den umtriebigen Quincy Jones nur als Produzent von merkantil höchst erfolgreichen Pop-Alben der letzten 30 Jahre kennt und sich auf die Suche nach seinen musikalischen Wurzeln macht, ist mit dieser preisgünstigen und musikalisch ergiebigen 10-CD-Box bestens bedient. Die vorliegende Kollektion präsentiert den astreinen Jazz-Arrangeur in Bigband- und Combo-Einspielungen, Arrangements u.a. für die Vokalistinnen Peggy Lee und Dinah Washington und für das Trio plus Grossorchester des einst sehr populären Pianisten Billy Taylor in Jazzadaptionen der Broadway-Revue "My Fair Lady". Erstklassige Arrangements von Jones werden von Jazzlegenden wie u.v.a Art Farmer, Phil Woods, Milt Jackson, Hank Jones, Shelly Manne, Benny Carter, Harry Edison, Kenny Burrell, Freddie Hubbard, Clark Terry, Curtis Fuller, Coleman Hawkins, Charles Mingus, Nat Adderley, Toots Thielemans und andern Koryphäen in der Jazzgeschichte solistisch gleichsam veredelt. Dazu Einspielungen mit den damaligen schwedischen und französischen Spitzenjazzorchestern von Harry Arnold und Eddie Barclay(mit dem Drummer Kenny Clarke!).
    Wer die z.Zt. leider vergriffene erste Quincy Jones-10-CD-Box "More than 100 Legendary Recordings 1956-1960"-Label "Documents" (mit grösstenteils anderen CDs als in der hier empfohlenen Box) verpasst haben sollte, ist zumindest mit der hier neu vorliegenden Kollektion bestens bedient. Unbedingt empfehlenswert!
    Fifteen

    The Wailin' Jennys
    Fifteen (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.01.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein stupendes Vokal-Trio aus Kanada

    Als bekennnender Modernjazz- und Klassikliebhaber bin ich nur am Rande meiner musikalischen Interessen mit der Pop/Rock-Sparte vertraut. Doch es war die umwerfende Vokalistin Heather Masse mit ihrer Jazz-CD "Lock My Heart" (im Duo mit dem renommierten Pianisten Dick Hyman eingespielt) die mich auf den Geschmack der kanadischen 3 Girls Group "The Wailin' Jenny's" brachte (von der Heather Masse eine der drei Vokalistinnen ist). Und auch von der vorliegenden und offenbar neuesten Einspielung bin ich musikalisch restlos überzeugt. Wunderbar und packend die intelligent aufgestellten und perfekt gegenseitig abgestimmten 3-stimmigen Vocals, mit minimalsterer instrumentaler Begleitung, daneben, und speziell und wärmstens empfohlen, die ohne jede Begleitung a-capella gesungenen Lieder mit Wurzeln in der tradierten US-Populärmusik (Country, Bluegrass, Folkblues, Gospel u.v.a).
    Telepathy

    Telepathy (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.01.2022
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Das etwas spezielle Zeitlin-Marsh-Zwiegespann in seiner dritten CD

    Mit dem Pianisten Denny Zeitlin bin ich seit seinen jazzistischen Anfängen als Pianist im Quartett des etwas exzentrischen "Ueberblas"-Flötisten Jeremy Steig vertraut (CD "Flute Fever"). Und es war kein geringerer als der Pianist Bill Evans, welcher Zeitlin aktiv förderte und ihm zu einem Vertrag mit Columbia samt einer Reihe noch immer empfehlenswerter LPs und CDs verhalf, betitelt "Cathexis", "Carnival", "Live At The Trident", allesamt noch erhältlich (auch bei jpc.de) und bedingungslos empfehlenswerte Preziosen. So sehr ich auch den akustischen Zeitlin immer schätzte, so kamen mir seine Exkursionen, Zeitlin bestückt mit einem Arsenal elektronischer Keyboards und diversem Schnickschnack, eingespielt im Duo mit dem Perkussionisten George Marsh, immer etwas befremdlich bis überflüssig vor. Auch die hier vorliegende, bereits dritte CD mit Marsh, hat es nicht geschafft mich vom akustischen zum elektronischen Zeitlin zu bekehren. Technisch zwar hervorragend realisiert, lässt mich das Resultat emotional reichlich unberührt. Die Spielerei erscheint mir vielmehr wie ein musikalisch überflüssiges Fremdgehen eines Künstlers auf dem elektronischen "Kinder(?)-Spielplatz". Doch Zeitlin hat ja auch persönlich zwei Seiten als Jazzpianist und als renommierter akademischer Psychiatrie-Professor und der US-Westküste.
    Sudoku

    Hannah Mole
    Sudoku (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.01.2022

    Hervorragend aufgestellte Sudokus

    Sämtliche Sudoku-Büchlein der Autorin Hannah Mole sind voll mit hervorragenden, ja pfiffigen Rätsel, die allermeisten auch attraktiv zu lösen, aha-Erlebnisse beim Lösungsgang inbegriffen. So auch das vorliegende Bändchen. Doch erfordern die Lösungen zum grössten Teil einen gehörigen Aufwand und einiges an "Sudoku-analytischem" Vorgehen, zeilen- und spaltenseitige Suche nach versteckten sog. Zwillingen resp. Zweiergruppen inbegriffen. Wer davon noch keine Ahnung hat, sollte sich zuvor mit einfacheren Rätseln die nötige Uebung erarbeiten. Definitiv nichts für Anfänger also, doch für geübtere Könner eine auch analytisch und ästhetisch hoch befriedigende Sammlung.
    The Complete Benny In Brussels

    The Complete Benny In Brussels (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.01.2022
    Musik:
    4 von 5

    Sämtliche 1958er Brussels-Konzerte mit dem "King of Swing" in bester Spiellaune

    Die 66 Tracks des vorliegenden 3 CD-sets (jede CD nahezu 80 Minuten lang) enthalten sämtliche sechs Benny Goodman Konzerte mit dem 16 köpfigen Goodman Orchestra "live" von der Brüsseler Weltausstellung im Mai 1958. Die Band ist hervorragend besetzt mit einer Reihe von namhaften Solisten neben dem "King of Swing" an der Klarinette. Mit von der Partie im Goodman Orchestra waren u.a. die Trompeter Taft Jordan und Emmet Berry, die Tenorsaxophonisten Zoot Sims und Seldon Powell, Gene Allen am Baritonsaxophon, Posaunist Willie Dennis, der so superbe wie eigenwillige Pianist Sir Roland Hanna, der legendäre Tristano Cooljazz-Gitarrist Billy Bauer, Arvell Shaw am Bass und Drummer Ralph Burns. Dazu, und als Attraktionen angesagt, der Bluesvokalist Jimmy Rushing und die Sängerin Ethel Ennis in ausgewählten Tracks. Und Goodman zeigte sich auch hier und als Hauptsolist seines Orchestras unglaublich locker und relaxed in seinen instrumentalen Höhenflügen Loopings und Volten. Zum tradierten Goodman-Standardprogramm gab's einige zuvor und auch danach nie mehr gehörte neue in Titel, so etwa die Rarissima "Brussel's Blues", "Balkan Baked Grill", und ein im Jazzkontext etwas abwegiger, doch improvisatorisch zurechtgebogener "March of the Belgian Paratroops", gewidmet den belgischen Fallschirmspringern aus dem 2. Weltkrieg….und zugleich eine Art "thank you" an das enthusiastische, vorwiegend(?) einheimische Konzertpublikum.
    Benny In Brussels

    Benny In Brussels (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.01.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Der "King of Swing" für 80 Minuten in bester Spiellaune

    Die 20 Tracks der vorliegenden CD sind eine "Best of…."-Kompilation aus den sechs Konzerten mit dem 16 köpfigen Goodman Orchestra "live" von der Brüsseler Weltausstellung im Mai 1958. Die Band ist hervorragend besetzt mit, neben dem "King of Swing" an der Klarinette und einer Reihe von namhaften Solisten, integriert im Line-up des Orchesters. Mit von der Partie waren u.a. die Trompeter Taft Jordan und Emmet Berry, die Tenorsaxophonisten Zoot Sims und Seldon Powell, Gene Allen am Baritonsaxophon, Posaunist Willie Dennis, der so superbe wie eigenwillige Pianist Sir Roland Hanna, der legendäre Tristano Cooljazz-Gitarrist Billy Bauer, Arvell Shaw am Bass und Drummer Ralph Burns. Dazu, und als Attraktionen angesagt, der Bluesvokalist Jimmy Rushing und die Sängerin Ethel Ennis in ein paar Tracks. Und Goodman zeigte sich auch hier und als Hauptsolist seines Orchestras geradezu unglaublich locker und relaxed in seinen instrumentalen Höhenflügen Loopings und Volten. Zum tradierten Standardprogramm gab's immerhin einige zuvor und auch danach nie mehr gehörte neue Titel, so etwa die Rarissima "Brussel's Blues", "Balkan Baked Grill", ein etwas abwegiger "March of the Belgian Paratroops"….und auf diesem Sampler zusätzlich die beiden bestbekannten, hier erstmals versammelten Goodman-Klassiker "Stompin' At The Savoy" und "Flying Home".
    Benny In Brussels 1958 + 2 Bonus Tracks

    Benny In Brussels 1958 + 2 Bonus Tracks (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.01.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Der "King of Swing" für 80 Minuten in bester Spiellaune

    Die 20 Tracks der vorliegenden CD sind eine "Best of…."-Kompilation aus den sechs Konzerten mit dem 16 köpfigen Goodman Orchestra "live" von der Brüsseler Weltausstellung im Mai 1958. Die Band ist hervorragend besetzt mit, neben dem "King of Swing" an der Klarinette und einer Reihe von namhaften Solisten, integriert im Line-up des Orchesters. Mit von der Partie waren u.a. die Trompeter Taft Jordan und Emmet Berry, die Tenorsaxophonisten Zoot Sims und Seldon Powell, Gene Allen am Baritonsaxophon, Posaunist Willie Dennis, der so superbe wie eigenwillige Pianist Sir Roland Hanna, der legendäre Tristano Cooljazz-Gitarrist Billy Bauer, Arvell Shaw am Bass und Drummer Ralph Burns. Dazu, und als Attraktionen angesagt, der Bluesvokalist Jimmy Rushing und die Sängerin Ethel Ennis in ein paar Tracks. Und Goodman zeigte sich auch hier und als Hauptsolist seines Orchestras geradezu unglaublich locker und relaxed in seinen instrumentalen Höhenflügen Loopings und Volten. Zum tradierten Standardprogramm gab's immerhin einige zuvor und auch danach nie mehr gehörte neue Titel, so etwa die Rarissima "Brussel's Blues", "Balkan Baked Grill", ein etwas abwegiger "March of the Belgian Paratroops"….und auf diesem Sampler zusätzlich die beiden bestbekannten, hier erstmals versammelten Goodman-Klassiker "Stompin' At The Savoy" und "Flying Home".
    1001 bis 1025 von 1544 Rezensionen
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