Wiglaf Droste (1961-2019): Die Idiotie des Daseins, Flexibler Einband
Die Idiotie des Daseins
- Die menschliche Komödie in Kurzgeschichten
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- Verlag:
- Edition Tiamat, 09/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783893203475
- Artikelnummer:
- 12699989
- Umfang:
- 300 Seiten
- Gewicht:
- 300 g
- Maße:
- 210 x 125 mm
- Stärke:
- 30 mm
- Erscheinungstermin:
- 28.9.2026
- Serie:
- Critica Diabolis - Band 357
Klappentext
Wiglaf Droste war ein Meister der kurzen Form, die ihm die Möglichkeit gab, auf wenig Platz pointiert vom Glanz und Elend des Alltagslebens zu berichten, denn der Mitmensch war ihm ebenso Gräuel wie häufig auch ein Grund zur Freude, wenn er auf seinen ausgiebigen Lesereisen unterwegs war. Dabei zeigte er sich als genauer Beobachter, wenn er zehn gutgelaunte und lärmige Frauen eines Kegelvereins beschreibt, die sich 'Fire Girls' nennen und fröhlich durcheinanderschnattern, Flachmänner zücken und auf Ex trinken, bevor sie wieder in ihr Leben mit Mann und Kindern eintauchen und sich traurig voneinander verabschieden. Oder wenn er vom Heilfasten, von Problemzonen und der Entschlackungskur seiner Vermieterin berichtet, und wie er mit einem Kaninchen in Rotwein-Soße im Römertopf dagegen anzusteuern versucht. Es sind lustige kleine Vignetten. Von Wiglaf Droste aufgeschrieben, entfaltet sich die ganze menschliche Komödie, die Abgründe genauso wie die Reize des Lebens. Hier nun eine Auswahl seiner Kurzgeschichten.
Biografie
Wiglaf Droste, geboren 1961, lebt in Berlin. Er schreibt u.a. in der "tageszeitung", der "Weltwoche" und in "junge welt".Er ist viel unterwegs, am liebsten mit dem Essener Spardosen-Terzett, mit dem er die CD "Für immer" aufgenommen hat. Gemeinsam mit Vincent Klink gibt Wiglaf Droste die Zeitschrift "Häuptling Eigener Herd" heraus. Hin und wieder erscheint eine Auswahl seiner Kolumnen als Buch. Für seine Kolumnen in der taz und im Kritischen Tagebuch beim WDR erhielt der Schriftsteller, Lyriker und Satiriker 2003 den Ben-Witter-Preis. 2005 wurde Wiglaf Droste mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem:"Mit Blick auf die deutsche Literaturgeschichte sind Vergleiche zu Autoren wie Robert Gernhardt oder Kurt Tucholsky angebracht und begründbar. Droste hat seine Vorgänger jedoch nicht kopiert, sondern einen eigenen, unverwechselbaren Ton gefunden. Seine kompromisslosen, häufig mit zynischem Gestus vorgetragenen Satiren und Glossen sind sprachliche Kabinettstückchen von hohem literarischen Rang." Von März bis Juli 2009 war Droste der 29. Stadtschreiber zu Rheinsberg in Brandenburg. 2013 wurde er mit dem Peter-Hille-Literaturpreis ausgezeichnet. Wiglaf Droste, ist 2019 mit 57 Jahren überraschend gestorben.Anmerkungen:
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