Susanne Wittek: Gertrud Bing - Aby Warburgs 'spiritual daughter'?, Gebunden
Gertrud Bing - Aby Warburgs 'spiritual daughter'?
- Versuch einer Annäherung
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- Verlag:
- Wallstein Verlag GmbH, 12/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783835362307
- Umfang:
- 300 Seiten
- Sonstiges:
- mit 95 z.T. farbige Abbildungen
- Erscheinungstermin:
- 9.12.2026
- Serie:
- Wissenschaftler in Hamburg - Band 14
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Klappentext
Gertrud Bing - Hüterin von Aby Warburgs Erbe und Protagonistin am Londoner Warburg Institute
Die Literaturwissenschaftlerin und Philosophin Gertrud Bing wurde 1921 an der Hamburgischen Universität von Ernst Cassirer promoviert und im Jahr darauf Mitarbeiterin der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg (K. B.W.). Für deren Gründer und Direktor, den Kunsthistoriker Aby Warburg, war sie in seinen letzten fünf Lebensjahren seine unentbehrlichste Mitarbeiterin. Auf der Flucht vor antisemitischer Gewalt sorgte sie 1933 gemeinsam mit Fritz Saxl, Nachfolger Warburgs als Leiter der K. B.W. und ihr Lebenspartner, für den Transfer der Bibliothek von Hamburg nach London. Dort konnte sie dank ihres über Jahre gewachsenen Netzwerks viele Verfolgte bei der Flucht aus Deutschland und beim Aufbau einer neuen beruflichen Perspektive unterstützen. Schon in Hamburg und später als Direktorin des Warburg Institute und Herausgeberin seiner Schriftenreihen war sie für zahlreiche Schreibende die wichtigste Gesprächspartnerin: Gertrud Bing kommentierte, inspirierte und motivierte. Unter ihrer Ägide bezog das Institut seinen heutigen Standort im Universitätsviertel Bloomsbury. Ihr Wunsch, Aby Warburgs Leben und Werk mit einer Biografie zu würdigen, erfüllte sich nicht, da sie mitten in der Arbeit daran starb.
Biografie
Susanne Wittek ist mit Literatur aufgewachsen, hat in Berlin und Hamburg Gesellschaftswissenschaften studiert, in der Forschung gearbeitet und verantwortliche Funktionen im Hochschul-Management innegehabt. An der Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Kultur gestaltet sie in Kooperation mit Partnern und Förderern Projekte über das Exil während der nationalsozialistischen Diktatur. Dabei wendet sie sich an eine breite historisch interessierte Öffentlichkeit. Seit 2009 konzipiert und moderiert sie im Auftrag der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung im Hamburger KörberForum eine Veranstaltungsreihe über NS-verfolgte Exilantinnen und Exilanten.Anmerkungen:
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